Julia Shaw

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Das trügerische Gedächtnis, Böse und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Böse

 (3)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hörbuch bei Argon.

Böse

 (2)
Neu erschienen am 24.09.2018 als Hardcover bei Hanser, Carl.

Alle Bücher von Julia Shaw

Das trügerische Gedächtnis

Das trügerische Gedächtnis

 (7)
Erschienen am 09.01.2018
Böse

Böse

 (2)
Erschienen am 24.09.2018
Böse

Böse

 (3)
Erschienen am 26.09.2018

Neue Rezensionen zu Julia Shaw

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Rezension zu "Böse" von Julia Shaw

Äußerst interessante Denkansätze
Gwennileinvor einem Monat

Ein faszinierendes Buch, welches unterschiedliche Formen der sogenannten "Boshaftigkeit" thematisiert und dabei interessante, denkanregende Fragen stellt, die man sich so bisher wohl noch nicht gestellt hat. Sollten wir offener auf das Böse zugehen? Hinterfragen, was Mörder zu ihrer Tat antreibt? Und wo wir eventuell nicht ohne Schuld den ersten Stein werfen dürfen? Durch ausgewiesene Fallbeispiele ist das Buch anschaulich geschrieben und sorgt für eine kurzweilige Beleuchtung der Abgründe unserer Spezies.

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Rezension zu "Böse" von Julia Shaw

Sind wir nicht alle ein bisschen Böse?
Simi159vor 2 Monaten

„Das Böse“ gibt es nicht. Das ist das was jeder Leser/Hörer aus diesem Buch mitnehmen sollte. Denn das Böse ist rein subjektiv, liegt bei vielen, fast allen Dingen  im Auge des Betrachters.

Die Autorin, Julia Shaw, nähert sich in ihrem Buch „Böse, die Psychologie unsrer Abgründe“, dem Bösem aus verschieden Richtungen. Sie möchte kein allumfassendes Werk darüber abzuliefern, sondern viel mehr sensibilisieren, denn wenn der Leser, weiß und versteht, wie das Böse entsteht, kann man an vielen Stellen intervenieren und es muss nicht zum Äußersten kommen.

Denn „Das Böse“ ist eine Mischung aus genetischer Veranlagung, Erziehung, Prägung durch das Umfeld und der passenden Gelegenheit. Erst wenn all das zusammen kommt und die Mischung stimmt, kommt es zum Mord, zum Kindesmissbrauch und anderen bösen Dingen.

Erschreckend ist, wie nah Gut und Böse ist und wie schmal der Grad zwischen beiden Dingen ist.

Ob am Beispiel von Hitlers Gräueltaten, Kindesmissbrauch, Massenmördern  oder so was alltäglichem wie Mobbing, zeigt die Autorin auf, wie leicht jeder von uns das Gute und das Böse beeinflussen kann. Sei es zum Thema alltäglicher Sadismus, dem Gedankenexperiment eines Gehirnscans von Hitler oder anderen interessanten Exponenten gibt es jede Menge  Informationen die  kurzweilig und an vielen Stellen Augen öffnend sind. Als  Hörer  wird einem klar, daß  man sich öfter an die  eigene Nase fassen sollte  und  mit beiden Augen genau hinsehen, damit das Gleichgewicht auf der Seite des Guten bleibt.



5 STERNE.

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Rezension zu "Das trügerische Gedächtnis" von Julia Shaw

Können wir unseren Erinnerungen trauen?
Patnovor 7 Monaten

Es ist, als wäre es gestern! ich erinnere mich noch ganz genau! Diese besonderen Momente, habe ich ganz fest in meinem Gedächtnis verankert. Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob die Ereignisse tatsächlich so stattgefunden haben, wie ihr sie als Erinnerung gespeichert habt? Oh, es ist trügerisch, dieses Gedächtnis, darauf ausgelegt zu vergessen und lange nicht so perfekt, wie ihr es vermutet! Dies erklärt Verhaltenspsychologin und Erinnerungsforscherin Dr. Julia Shaw eindrucksvoll in ihrem Buch. Zunächst beschreibt sie das Prinzip des Gedächtnisses und bezieht hier auch die Lehren von Aristoteles und Elbinghaus ein. Anhand ihrer eigenen Forschungsergebnisse und derer anderer Kollegen dokumentiert Dr. Shaw die wichtigsten Erkenntnisse von Neurowissenschaft und Psychologie. Dabei geht sie auf Versuchsreihen ein und beschreibt die Erinnerungen der Probanden, die beeinflusst wurden. Die Ergebnisse sind überraschend und haben mich mitunter schockiert. Ich erfahre, dass das Gehirn 100 Milliarden Neutronen besitzt, dass die Forscher im Laufe der letzten Jahrzehnte viel von Meeresschnecken gelernt haben und letztendlich, dass niemand das perfekte Gedächtnis haben kann. Welche Rolle spielt die Aufmerksamkeit für die Erinnerungen? Wie beeinflussen Benzodiazepine das Gedächtnis? Lernen wir im Schlaf und gibt es sie, die Gedächtnisgenies? Antworten auf diese und andere Fragen findet ihr in diesem interessanten Buch. Einiges habe ich schon gewusst, anderes war mir ganz neu. Natürlich ist es wissenschaftlich geschrieben, dennoch aber für den Laien gut verständlich und manchmal auch mit witzigen Akzenten. Ich habe „Das trügerische Gedächtnis“ nicht an einem Stück gelesen, sondern ab und an einzelne Kapitel, in der Hoffnung, die vielen neuen Informationen mögen mir lange im Gedächtnis bleiben. Zum Schluss möchte ich die Autorin noch einmal zu Wort kommen lassen: „ Unsere Vergangenheit ist eine fiktionale Repräsentation, und das Einzige, dessen wir uns einigermaßen sicher sein können, ist das, was in der Gegenwart geschieht. Das ermutigt uns dazu, in der Gegenwart zu leben und unserer Vergangenheit nicht allzu viel Bedeutung beizumessen.“ Wer zu viel über das Gestern grübelt, sollte „Das trügerische Gedächtnis“ lesen. Es lohnt sich und ihr werdet verstehen, dass es sich lohnt im Hier und Jetzt zu leben.

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