Inhalt:
Emma hat keine Eltern mehr und wird von ihrer Großtante Maggy aufgenommen und zieht zu ihr in ein Cottage in den schottischen Highlands. Emmas Neugier führt sie in die Bibliothek und dort entdeckt sie unvermittelt ein Portal, dass sie nach Alvendell führt – Das Land, in dem Märchen Wirklichkeit werden. Schnell gerät sie dort in die abenteuerlichsten Geschichten und ganz nebenbei verliert sie ihr Herz an Cayden. Nur ob das wirklich so märchenhaft ist, wie es klingt, bleibt abzuwarten. Er soll mit ihr die Rose von Schneeweißchen suchen und vor den Feinden bergen. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt.
Meine Meinung:
Märchenhaft und abenteuerlich
Das Cover hat mich sofort angesprochen und natürlich die Tatsache, dass es im Schottland der 50er Jahre spielt. Naja, zumindest in unserer Welt! Dieses grün fand ich passte da perfekt zu und auch wenn es lange nicht so gewaltig, wie manch anderer Fantasy-Titel mittlerweile daherkommt, so fand ich es total anheimelnd und hat mich für sich eingenommen. Eben was zum sonntags nachmittags mit Tee auf der Couch zu lesen. Dachte ich…
Es fängt ja auch alles total harmlos an, Emma ist 17 Jahre, in den 50er Jahren steht sie ohne Familie da und wird von ihrer Großtante aufgenommen. Sie zieht in die malerischen schottischen Highlands und ich hatte sofort Bilder im Kopf und fand das ganze Setting einfach nur toll, ja wahrlich märchenhaft.
Auch konnte ich einige Dinge, die Emma durch den Kopf gingen, die ihre Neugierde weckten, nachvollziehen. Doch dagegen stand dann, dass sie nicht dachte, wie ein Mädel in den 50er Jahren vermutlich gedacht hat. Es mutete doch mehr wie ein Mädchen in der heutigen Zeit an. Das hat mich ab und zu die Augenbrauen hochziehen und stutzen lassen.
Der muffelige, aber gutaussehende Cayden hätte glaube ich viele von uns Lesern gleich mal Herzchen in den Augen bekommen lassen. Mir war eigentlich gleich klar, wohin hier die Reise geht. Nur das Wie habe ich in der Ausprägung nun nicht kommen sehen. Passte wieder nicht dazu, dass Emma wie gesagt ein 50er-Jahre-Mädel ist. Aber gut, es ist bei aller, manchmal sehr dusterer Fantasy, ein schöner Schuss Romantik und mehr dabei.
Was Emma und Cayden nebst Begleitung an Abenteuern auf ihrer Suche nach der Rose von Schneeweißchen erleben, ist nicht von schlechten Eltern und gefällt mir streckenweise richtig gut, da ist wahrlich Potenzial für mehr!
Es bleiben ein paar lose Enden, die wahrscheinlich in den Folgebänden ihre Auflösung finden und möglicher Weise auch für Aha-Momente sorgen. Und weil ich so neugierig bin, seh ich wohl über die Schwächen hinweg und werde gar nicht anders können, als hier weiterzulesen!
Fazit:
Ein erster Teil einer Romantasy-Reihe, der viele Fragen offen lässt und die Neugierde auf die Folgebände schürt.






