Julia Tarach Lysanders Legenden (1): Carla

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Inhaltsangabe zu „Lysanders Legenden (1): Carla“ von Julia Tarach

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  • Rezension zu "Lysanders Legenden (1): Carla" von Julia Tarach

    Lysanders Legenden (1): Carla

    amay

    25. January 2013 um 17:52

    Heute stelle ich euch das Buch „Lysanders Legenden Band 1 – Carla“ vor, welches im April 2012 im AAVAA-Verlag erschien ist. Aber erst einmal möchte ich meinen Dank an die Autorin Julia Tarach richten, die mir ein Exemplar ihres 263 Seiten umfassenden Romans zur Verfügung gestellt hat. Es war ein Vergnügen, es zu lesen. Carlas Leben verläuft momentan nicht gerade optimal. Nachdem ihr Kollege Christian ihr eine Präsentation ruiniert und ihr Chef ihm daraufhin den Vorzug gegeben hat, will sie eigentlich nur noch eines: ab in ihren Lieblingsclub und dort ein wenig Ablenkung finden. Doch auch das läuft nicht wie gewünscht, denn die „Ablenkung“ entpuppt sich als echte Niete. Und als wäre das alles noch nicht genug, wird sie auch noch von merkwürdigen Träumen heimgesucht, in denen ihr eine mysteriöse Gestalt begegnet – Lysander. Dieser überredet sie, Christian näher zu kommen, um sich in ihrem Job besser durchzusetzen. Doch als sie dies tut, trifft sie der Schock, denn nachdem sie ihn geküsst hat, ist er tot! Sie hat ihn getötet. Aber wie genau? Und warum? Sie ist erschrocken und verwirrt. Die spärlichen Informationen, die Lysander und Leoba, ein weiteres Mitglied der sogenannten Garde, ihr zukommen lassen, bringen auch nur langsam Licht ins Dunkel. Trotzdem folgt sie Lysander – nachdem sie den Drang verspürt eine Weile einfach zu verschwinden – zu dessen Anwesen, um für eine Weile dort zu wohnen. Hier lernt sie auch die anderen Garde-Mitglieder kennen und erfährt: sie muss drei Prüfungen absolvieren. Wird ihr das gelingen? Und wie meistert man seinen Alltag, wenn jede Berührung tödlich sein kann? Ich muss sagen, anfangs fiel es mir schwer, mich in das Buch hinein zu lesen. Was sicher auch ein wenig an Carla lag. Sarkastisch, ungeduldig und teilweise fast schon aggressiv, war sie für mich als Hauptperson ein wenig gewöhnungsbedürftig. Einige Male taten mir ihre „Opfer“ beinahe ein wenig leid, wenn Carla verbal über sie herfällt. Doch wenn man sich schließlich erst einmal daran gewöhnt hat, ist es erfrischend anders, eine leicht biestige Protagonistin zu haben. Trotzdem gab es die eine oder andere Situation, in der ich ihr Verhalten nicht ganz nachvollziehen konnte – unter anderem z.B. als sie sich schließlich mit ihrem neuen Schicksal abgefunden zu haben scheint und ihre Aufgabe plötzlich beinahe schon skrupellos erfüllt. Alles in allem ist Carla eine ungewöhnliche, aber dennoch gut ausgearbeitete Protagonistin. Ich hatte von dem Buch vorher noch nichts gehört, doch die kurze Artikel-Beschreibung bei Amazon hat mich neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen schönen, leichten Schreibstil. Durch die Ich-Perspektive kann man sich gut in die Geschichte einfühlen. Auch die Gliederung der Kapitel – jedes einzelne ist nach einem Wochentag benannt und stellt einen Tagesablauf dar – ist mal etwas Neues. Allerdings hätte ich einen etwas sparsameren Gebrauch der Kosenamen, gerade zu Beginn des Buchs, schöner gefunden. Der Anfang ist ein wenig zäh, es dauert eine kleine Weile, bis die Geschichte wirklich in Fahrt kommt, doch als es dann schließlich soweit war, mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Durch Carlas Sicht bekommen wir Leser auch nur nach und nach die Informationen, die wir so gerne hätten und so manches Geheimnis hält sich auch noch bis zum Schluss. Ich hoffe, dass in den Folge-Bänden die Aufklärung dann folgt. Die Spur einer Liebesgeschichte lässt sich auch bereits erahnen, ist jedoch bei weitem nicht so dominant wie in vielen anderen Büchern. Vielleicht ändert sich das ja auch im Laufe der Reihe noch? Ich persönlich würde es mir wünschen. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch. Ich bin neugierig, wie es weiter geht. Dem Titel nach zu Urteilen lernen wir ja im nächsten Band vielleicht ein anderes Mitglied der Garde näher kennen? Ich bin gespannt. Rezension erstellt für http://buecher-fans.blogspot.de

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  • Rezension zu "Lysanders Legenden (1): Carla" von Julia Tarach

    Lysanders Legenden (1): Carla

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    18. September 2012 um 21:18

    Inhalt: Carla ist sauer. Mal wieder hat ihr Christian den Auftrag gestohlen. Um sich abzureagieren, geht sie spontan feiern, aber auch dort erwarten sie nur Enttäuschungen. Am nächsten Monat erinnert sie sich an so gut wie nichts mehr außer einem seltsamen Traum. Doch was ist, wenn dieser Traum die Wirklichkeit war und jede Berührung zu eine tödlichen Gefahr wird? Die Protagonistin: Carla ist ein ziemlich ehrgeiziger, aber vor allem impulsiver Mensch. In ihrer Wut ist sie kaum zu bremsen und als Leser schwankt man zwischen dem Respekt ihrem Durchsetzungsvermögen und Kampfgeist gegenüber und dem Mitleid für ihre "Opfer". Sie ist sarkastisch und ungeduldig, dafür liebt sie die Natur, weiß eine angenehme Stille zu schätzen und beweist durchaus auch Mitgefühl. Allerdings hat sie ein starkes Problem damit, sich an Regeln zu halten und stellt sich wirklich dumm dabei an. Nachdem sie ihre Verwirrung überwunden hat, ist sie etwas zu euphorisch und aus dem Kampf zwischen Ehrgeiz und gewissenhafte Skrupel gehen Letztere leider als Verlierer hervor. Alles in allem ist sie ein sehr schwieriger Charakter, der die Leserwelt polarisieren wird. Eigene Meinung: Der erste Teil der Reihe konnte mich positiv überraschen. Vermutlich war es das erste Buch in diesem Jahr, an das ich völlig neutral herangetreten bin und ich muss sagen, dass es echt schön ist, keinerlei Erwartungen zu haben und absolut nicht zu wissen, was auf einen zukommt. Dabei hätte mich das Cover vermutlich nicht gerade angesprochen. Rückblickend ist es aber sehr passend, auch wenn mich das Stachelhalsband weiterhin irritiert. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und der Schreibstil ist klar definiert, bildhaft und flüssig. Tarach bedient sich dabei einem subtil ironischem Humor, der mir das Lesen zu einem wahren Vergnügen gemacht hat. Ein jedes Kapitel beschreibt einen ganzen Tagesablauf und ist mit dem jeweiligen Wochentag betitelt. So war schon die Gliederung neu und erfrischend. Die Geschichte kommt erst langsam ins Rollen, aber ist man einmal drin, kann man es nicht mehr zur Seite legen. Es ist aufregend neu und auf seine ganz eigene Art spannend. Durch die Ich-Perspektive bleibt der Leser genauso ahnungslos wie die Protagonistin und man wartet gebannt auf jede Erklärung. Die verbotene, schicksalhafte Liebe ist zwar altbekannt, aber so gut integriert, dass sie nicht vom Thema ablenkt. Nebenbei wird hier komplett auf Kitsch verzichtet, sodass ich mich persönlich mal wieder darüber gefreut habe, anstatt genervt zu sein. Es gibt noch so viel, dass ich Euch erzählen könnte, aber Ihr sollt bitte so ahnungslos sein wie ich. Fazit: "Lysanders Legen 01 - Carla" von Julia Tarach kriegt von mir sehr gut 4/5 Sternen. Es ist erfrischend neu und einfach anders. Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, dass ich einfach wissen muss wie es weitergeht. Den Punktabzug hat das bisweilen sehr extreme, nicht nachvollziehbare Verhalten der Protagonistin zu verantworten, aber dadurch bleibt Spielraum für die Fortsetzung. Ganz klare Leseempfehlung!

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