Mein Akku ist gleich leer: Ein Chat von der Flucht

von Julia Tieke und Faiz Faiz
3,5 Sterne bei10 Bewertungen
Mein Akku ist gleich leer: Ein Chat von der Flucht
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taniafolajis avatar

Mein Akku ist gleich leer – Ein Chat von der Flucht - nicht leicht zu lesen, aber absolut empfehlenswert

Kritisch (2):
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Ich hatte eine längere Kommunikation der Beiden erwartet und hätte mir mehr Hintergrundinfos gewünscht. Etwas enttäuschend.

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Inhaltsangabe zu "Mein Akku ist gleich leer: Ein Chat von der Flucht"

In seiner Heimat Syrien droht ihm die Enthauptung durch den „Islamischen Staat“. Also flieht Faiz durch die Wälder. Sein Handy hat er, wie die meisten Flüchtlinge, immer dabei, und er chattet, scheinbar cool und doch verzweifelt, mit einer Deutschen, die er in der Türkei kennengelernt hat. Faiz gibt in diesem Chat alles preis, seinen Mut, aber auch seine Enttäuschungen. Und auch seine Chatpartnerin Julia Tieke, die sich immer wieder bei ihm aus dem fernen Deutschland mit Hilfevorschlägen meldet, ist oft überfordert, aber sie gibt nicht auf. Ein seltenes Dokument über Menschenliebe, Hoffnung, Traurigkeit. Mit bewegenden Fotos: eine Hütte im mazedonischen Wald, ein Kleintransporter zum Gefängnis, eine Stromladestation in einem Dorf. Faiz, geboren 1987, schloss sich 2011 den Protesten für Freiheit, Gerechtigkeit und Würde in Syrien an und engagierte sich als Medienaktivist. 2014 floh er ins Exil. Julia Tieke, geboren 1974, ist Radioredakteurin und -autorin. Bei einer Recherchereise hat sie Faiz in Gaziantep (Türkei) getroffen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783944543222
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:56 Seiten
Verlag:mikrotext
Erscheinungsdatum:01.04.2015

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 3 Jahren
    12 Min Lesezeit, der Rest vom Buch Werbung

    Stinksauer, fühle mich veräppelt! Das Buch beginnt mit dem ersten Kapitel bei 2 %. Zwischen den Text sind alle paar Seiten kleine Fotos gesetzt, die auf ein s/w Reader nicht zu erkennen sind. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt. Nach genau 50 % kommt der Epilog mit 2 Sätzen. Ende. Der Rest des eBooks ist Werbung! Für 30 Seiten Werbung auch noch Geld bezahlt? Rechnet man die halben Seiten nach Kapitelende runter und die Fotos, kommt man vielleicht auf 20 Seiten Text. Nach nicht mal 15 Minuten hatte ich das Buch durchgelesen. Ein Wort an den Verlag: Normalerweise sehe ich mir die Werbung für weitere Bücher an, sind in der Regel zwei bis sechs Bücher. Garantiert sehe ich mir keine 30 Seiten an! Und weil ich mich in der Seitenzahl betrogen gefühlt habe, erst recht nicht!

    Nun zum Inhalt. Hier hatte ich etwas Neues erwartet. Leider ist die Kommunikation nicht ergiebig. Faiz lebt im Wald in Mazedonien, die Mücken plagen ihn, er hat Angst vor der Polizei, Angst abgeschoben zu werden. Er will weder Mitleid noch Hilfe, marschiert weiter. Ein paarmal wird er erwischt, kommt in den Knast für ein paar Tage, versucht es wieder, wird nach Mazedonien abgeschoben. Im Epilog erfährt man: Er lebt heute in Deutschland.

    Die Idee, die Kommunikation mit einem Flüchtling niederzuschreiben, fand ich großartig. Die Hilflosigkeit auf der einen Seite, mitzuerleben, was der andere durchmacht, während man selbst feiert und der andere wahrscheinlich hungert. Faiz jammert nicht groß, will keine Hilfe, kommuniziert nur kurz, im Wald gibt es keinen Akku. Es gibt die eine oder andere Passage, die interessant ist in diesem Buch. Es gibt aber massig ähnliche Aufzeichnungen von Kommunikation überall im Netz, die wirklich an Nieren gehen.
    Jedes Interview mit Flüchtlingen in Zeitungen bringt mehr Information darüber, was Flüchtlinge durchmachen müssen, welche Strapazen sie durchleben, wie sie unterwegs behandelt werden. Hier las ich nichts, was man nicht schon bekannt ist, emotional konnte mich diese Kommunikation auch nicht berühren. Es gibt gute Berichte und Texte. Der ist es für mich nicht.

    Nein Freunde, das Buch geht zurück! Nicht für den Text, sondern für Seitenzahl, fühle mich als Leser betrogen!

    Kommentare: 1
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    FrankRudkoffskys avatar
    FrankRudkoffskyvor 3 Jahren
    Odyssee durch Südosteuropa

    Das Chatprotokoll zwischen der deutschen Studentin Julia Tieke und dem syrischen Flüchtling Faiz dokumentiert eine monatelange Odyssee durch Südosteuropa, die vom Mut der Verzweiflung geprägt ist. Weil Faiz aufgrund seines zivilgesellschaftlichen Engagements die Enthauptung durch den IS droht, versucht er sich gemeinsam mit anderen Syrern nach Deutschland durchzuschlagen. Ihre Flucht führt sie in die Türkei und von dort nach Griechenland, droht jedoch in Mazedonien und Serbien immer wieder aufs Neue zu scheitern. Gleich mehrfach werden sie verhaftet, geschlagen und zurückverfrachtet; vierzig Kilometer lange Fußmärsche mit ungewissem Ausgang sind keine Seltenheit, klamme Nächte in Wäldern voller Moskitos die Regel. In seinen Chats mit Julia schreibt Faiz, dessen Sarkasmus zunehmend offener Verzweiflung weicht, lakonisch über die Demütigungen, die ihm und seinen Mitstreitern beinahe täglich widerfahren, und dokumentiert ihren entbehrungsreichen Alltag mit Fotos von seiner Handykamera. Immer öfter muss Julia ihm Mut zusprechen; umso beklemmender wirkt die Funkstille, wenn Faiz wieder einmal aufgegriffen und tagelang in Gefängnissen mit unmenschlichen Zuständen festgehalten wird. 


    Man sollte "Mein Akku ist gleich leer" nicht als Text mit literarischem Anspruch verstehen, sondern vielmehr als ein Dokument der Hilflosigkeit von Menschen, die sich von der Internationalen Gemeinschaft zurecht im Stich gelassen fühlen. Darüber hinaus ist diese Veröffentlichung ein gutes Beispiel für die Aktualität und die Textsorten, die mit digitaler Literatur möglich sind. Vor allem kann sie Menschen, die ansonsten vielleicht ungehört blieben, eine Stimme geben – so zum Beispiel auch dem syrischen Flüchtling Aboud Saeed, dessen Texte ebenfalls bei Mikrotext erschienen sind.

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    Der-Lesefuchss avatar
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannendes Thema in der heutigen Zeit - aber ein wenig schwer zu lesen.
    Wichtiges und spannendes Thema in der heutigen Zeit!

    Zum Inhalt:
    Faiz ist ein Flüchtling aus Syrien, wo ihm die Todesstrafe droht. Um dem Tod zu entfliehen flüchtet er und macht sich auf nach Deutschland, wo er sich Hilfe verspricht. Dabei hat er einige Länder, die er passieren muss - und die es ihm nicht wirklich leicht machen. Kontakt hält er unterwegs (wenn der Akku nicht gerade leer wird) über sein Smartphone mit Julia Tieke aus Deutschland, die ihm Mut zuspricht und versucht zu helfen.

    Meine Meinung:
    In der heutigen Zeit, in der man in der Presse so viel über Flüchtlinge und Tote auf der Flucht hören muss, zeigt dieses Buch eindrucksvoll, was Menschen alles unternehmen, um ihr Leben und oftmals auch das Leben ihrer Liebsten zu retten.

    Ich war erschrocken. Ich dachte immer, dass wir in Europa zivilisiert leben. Leider war ich anscheinend so blauäugig zu glauben, dass unsere Werte und rechtlichen Bestimmungen auch auf andere europäische Länder zutreffen - aber dem ist nicht so. Faiz wurde inhaftiert und teilweise auch gefoltert. Das hat für mich nichts mit Europa zu tun.

    Was mir den Einstieg in das Buch etwas gestört hat, ist dass ich nichts über die Personen wusste. Am Schluss des Buches wurden zwar einige Fragen geklärt, jedoch habe ich trotz allem noch nicht alle Zusammenhänge verstanden.

    Was für mich im Nachhinein das Buch so schockierend gemacht hat, ist der Gedanke, dass dies alles wirklich passiert ist. Faiz und Julia gibt es wirklich und Faiz hat diese Flucht wirklich so erlebt.

    Mein Fazit:
    Ein schockierendes Buch über eine Flucht durch Europa, in der alle Länder "zivilisiert" sind.

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    taniafolajis avatar
    taniafolajivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Akku ist gleich leer – Ein Chat von der Flucht - nicht leicht zu lesen, aber absolut empfehlenswert
    Die Leerstellen beschreiben das Unfassbare


    Mein Akku ist gleich leer,  handelt für mich von dem Willen, Mensch zu bleiben und der Notwendigkeit, zu helfen. Ein Mann, eine Frau, Handys, Nachrichten und Bilder werden über Facebook ausgetauscht. Könnte Chick-Lit sein. Weit gefehlt. Gaziantep, Türkei: Faiz, ein syrischer Flüchtling trifft Julia, die sich auf einer Recherchereise für ein Hörspielprojekt befindet.

    Für Faiz hat nach seiner Flucht aus Syrien eine Richtung, Deutschland. Nach einem Aufenthalt in der Türkei entschließt er sich, sich auf den Weg zu machen. Und dann wird es schlimm, denn es wird viel getan, um einem Menschen, der ein Recht auf Asyl hat, den Weg in das Land, in dem er Asyl beantragen will, zu verwehren. Ihn schon vorher zum Scheitern zu bringen. Vollständige Rezension auf http://taniafolaji.com/

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    GertrudeBluemenkohls avatar
    GertrudeBluemenkohlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein syrischer Flüchtling erzählt seine Geschichte. Im Chat auf Facebook. Drastischer, unmittelbarer kann Literatur kaum sein.
    Wir müssen Menschen bleiben. Nur das.


    Es ist eine dieser Geschichten, die ohne das Internet gar nicht denkbar wären. Faiz kämpft in Syrien für Bürgerrechte und Pressefreiheit und muss plötzlich vor seiner Enthauptung durch die IS fliehen. Wochenlang versteckt er sich in mazedonischen Wäldern, sucht verzweifelt einen Weg über die Grenze und fürchtet um sein Leben. Sein einziger Kontakt zur Welt: Sein Handy. Facebook. Im Chat unterhält er sich mit Julia, die in Deutschland lebt. "Das ist ein Roman", tippt er in sein Handy. "Es ist alles ein Abenteuer oder ein Roman. Ich habe fast alles aufgeschrieben."


    Mit "Mein Akku ist gleich leer: Ein Chat von der Flucht" erscheint im April 2015 ein ungewöhnliches E-Book beim Digitalverlag Mikrotext. Die Autoren Faiz und Julia Tieke veröffentlichen hier das Chatprotokoll eines syrischen Flüchtlings. Nichts ist Fiktion, es ist alles so passiert. 

    Romane brauchen Helden. Faiz ist einer. Im Chat mit Julia ringt er um die Definitionsmacht über seine Geschichte ("Wir müssen Menschen bleiben"). Er zweifelt ("Wir Syrer werden als Tiere betrachtet. In allen Ländern dieser Welt"). Julia antwortet ihm zärtlich ("Du bist ganz sicher ein Mensch"). Aber Faiz tröstet immer wieder auch Julia ("Mach dir um mich keine Sorgen"). Er erträgt Gefängnis und Schläge ("Es ist mein Schicksal"), er kapituliert ("Ich bringe mich um") und dann ... beginnt er doch wieder zu träumen ("Ab jetzt wird es für mich einfach"). Julia steht ihm bei, mit unglaublichem Feingefühl und Pragmatismus ("Pass auf dich auf, aber wer bin ich, dir das zu sagen?!").

    Aus journalistischer und literarischer Sicht ist diese Publikation sehr spannend. Hier wird der private Chat eines Flüchtlings zum öffentlichen Fluchtprotokoll. Zum Echtzeitbericht. Der Flüchtling selbst wird darin plötzlich sichtbar. Er wird deutlich vernehmbar, endlich wieder zum Autor seiner Geschichte. Drastischer, unmittelbarer kann Literatur kaum sein. Und dann wäre da noch die Poesie. Über die lässt sich freilich streiten. Einer der ersten Sätze, die mir direkt in die Magengrube fahren, ist eine stenografische Aufzählung von Eindrücken: "Kälte, dreckiges Wasser, Lügner, Menschenhändler, Mücken." In meinen Augen ist das ein Gedicht, und kein schönes. 

    Faiz: Wir müssen Menschen bleiben. Nur das.
    Julia: Ja.
    Faiz: In dieser schrecklichen Welt.
    Julia: Du bist ganz sicher ein Mensch!
    Faiz: Ja.

    Wenn Julia und Faiz sich aufeinander beziehen, in skeletthaft reduzierten Sätzen, schaffen sie genau das, was Literatur schaffen will: Sie schreiben gegen die Zustände an, sie schreiben gegen das Vergessen, für die Menschlichkeit. Sie schreiben sich selbst.

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    Jungenmamavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kein Literarisches Werk im herkömmlichen Sinn, sondern ein Einblick ins wahre Leben, ungekürzt, dramatisch, erschreckend!
    Kein Literarisches Werk im herkömmlichen Sinn, sondern ein Einblick ins wahre Leben... erschreckend!

    Auch wenn der Titel dieses Buches vielleicht etwas lustig erscheint, denn wem passiert es nicht, dass der Akku gleich leer ist..., so handelt es sich hier nicht um den Austausch von Liebesgeflüster, Shoppingtipps oder den Gedankenaustausch über die aktuelle Flamme... es ist der Kampf ums Überleben von Faiz der auf dramatische Weise dokumentiert wird!

    Auf ca. 60Seiten, die man in weniger als 1Stunden gelesen hat, nimmt man an den Erlebnissen von Faiz teil, der auf der Flucht aus Syrien durch Mazedonien, Serbien und Rumänien reist. Zu Fuß durch die Wälder, eng gequetscht auf irgendwelchen Ladeflächen von Lastwagen, eingefangen, eingesperrt und geschlagen...

    Das Buch ist keine Geschichte oder Roman in dem alles in schöne Worte gefasst und vor Veröffentlichung mehrmals überarbeitet wird, sondern es ist die Übersetzung eines Chats zwischen der Deutschen Julia und dem Syrier Faiz, so blank und doch so tiefgründig wie es nur das wahre Leben schreiben kann. Emotionen pur!

    Ich denke dieses Buch sollte, vielleicht noch mit mehr Informationen zu Faiz und Julias Hintergründen, in das Lehrwerk der Mittel- und Oberschulen aufgenommen, in Lesungen besprochen, diskutiert und weitergegeben werden, denn gerade heute ist es brandaktuell und viele wissen/ahnen nicht was in Europa wirklich passiert!

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    Ascari0s avatar
    Ascari0vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurz, aber prägnant behandelt das Buch ein sehr aktuelles Thema: Die Flüchtlingsmisere!
    Faiz auf der Flucht

    Ich wurde auf Twitter auf dieses E-Book aufmerksam. Und ich finde die Idee sehr gut, dieses Thema anhand eines Chats aufzuarbeiten. Soviel gleich mal im Voraus :).

    Zum Inhalt:

    Faiz ist Syrer und auf der Flucht. In seiner Heimat droht im die Todesstrafe, in der Türkei will er nicht bleiben, deswegen macht er sich auf den beschwerlichen Weg nach Deutschland ... Während er unterwegs ist, hat er immer wieder Kontakt zu Julia Tieke, die ihm dabei aus der Entfernung hilft, so gut sie kann.

    Meine Meinung:

    Gerade nach den jüngsten Geschehnissen ist dieses E-Book ein wichtiger Beitrag, den Menschen die Augen zu öffnen, was Menschen auf sich nehmen, um dem Tod in ihrer Heimat zu entgehen.

    Was das Buch für mich auch so schockierend gemacht hat, ist die Tatsache, dass es sich hier um echte, erlebte Dinge handelt. Faiz und Julia sind keine Erfindung, alles ist wirklich passiert, was Faiz erlebt hat.

    Was mich auch ein wenig schockiert hat, ist die fast nebenbei stattfindende Erwähnung von Dingen, die man als Europäer zwar weiß, aber trotzdem immer wieder verdrängt: Gefängnis, Folter und Schläge gehören zur Tagesordnung eines jeden, der versucht, nach Europa zu kommen.

    Das Handy bzw. Facebook haben hier eine wichtige Rolle gespielt, damit Faiz und Julia Kontakt halten konnten, in diesem Zusammenhang bekommt der Titel des Buchs "Mein Akku ist gleich leer" etwas Lebenswichtiges und Notwendiges ...

    Was ich mir für die Buchfassung jedoch noch wünsche, ist eine Erläuterung am Anfang, wer Faiz und Julia sind und warum Faiz eigentlich in Osteuropa unterwegs ist. Zum Teil kommt das durchs Nachwort heraus, einige Dinge habe ich aber erst so richtig durch die Fragen der Mitleser in der Leserunde verstanden.

    Auch die Bilder kommen am E-Book Reader (also zumindest auf meinem Sony) in Schwarzweiß nicht so gut rüber, manche sind leider auch etwas verzerrt. Wobei ich allerdings nicht weiß, ob das an der ePub-Formatierung oder an meinem Reader liegt. Hier sollte nochmal nachgebessert werden, weil einige der Fotos wichtig zum Verständnis des Textes  sind!

    Mein Fazit:

    Ein wichtiges und notwendiges Buch, das sicherlich auch für den Schulunterricht geeignet ist, weil es das Thema in Form eines Chats leicht verständlich aufgreift.

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    Snordbruchs avatar
    Snordbruchvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte eine längere Kommunikation der Beiden erwartet und hätte mir mehr Hintergrundinfos gewünscht. Etwas enttäuschend.
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    L
    Lena2098vor einem Jahr
    Novellas avatar
    Novellavor 3 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    mikrotext_Verlags avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,

    weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht: Das ist ein drängendes Thema. Daher laden wir euch heute zur allerersten Leserunde unseres Verlags ein: Lest mit uns den sehr intensiven Facebook-Chat "Mein Akku ist gleich leer" zwischen einem syrischen Flüchtling, während er durch die Wälder flieht, und einer Deutschen. Ein echter Text, keine Fiktion! Das E-Book kann man in einer halben Stunde durchlesen - daher machen wir eine knackige Bewerbung für die Leserunde:

    Bewerben könnt ihr euch heute und morgen, also bis Mittwoch, 29. April. Bitte schreibt uns auch, ob ihr ein ePub, eine mobi-Datei oder ein PDF lesen möchtet. Die Aufgabe fürs Mitmachen: Schreibt einen Satz, in dem die Wörter WALD und HANDY vorkommen.

    Die Sätzeschreiber mit den Sätzen, die uns am besten gefallen, informieren wir am Donnerstag, 30. April und schicken euch die E-Books!

    Die Leserunde läuft dann eine Woche.

    Hier noch eine kurze Inhaltsangabe:
    In seiner Heimat Syrien droht ihm die Enthauptung durch den IS. Also flieht Faiz durch die Wälder. Sein Handy hat er, wie alle Flüchtlinge, immer dabei, und er chattet, scheinbar cool und doch verzweifelt, mit der Deutschen Julia Tieke, die er in der Türkei kennengelernt hat.
    Auf unserer Verlagsseite findet ihr eine kleine Leseprobe und Infos zu den Autoren.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und auf unsere allererste Leserunde auf Lovelybooks!

    Viele Grüße,
    Nikola Richter
    Zur Leserunde

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