Julia Wallis Martin Der Vogelgarten

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Inhaltsangabe zu „Der Vogelgarten“ von Julia Wallis Martin

Englische Thrillerkost vom Feinsten Als in Manchester zwei Jungen verschwinden, führen die Ermittlungen Detective Parker auf die Spur des Eigenbrötlers Roland Barnes, in dessen Haus und Garten hunderte exotischer Vögel leben. Doch noch ehe Parker genügend Beweise gegen Barnes sammeln kann, freundet dieser sich mit Brogan an, einem einsamen zwölfjährigen Jungen auf der Suche nach Zuwendung. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Beste englische Krimikost mit einem außergewöhnlichen und schaurig spannenden Plot. Klasse!

— Seehase1977

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  • Der Vogelgarten

    Der Vogelgarten

    Seehase1977

    Klappentext: Als in Manchester zwei Jungen verschwinden, führen die Ermittlungen Detective Parker auf die Spur des Eigenbrötlers Roland Barnes, in dessen Haus und Garten hunderte exotischer Vögel leben. Doch noch ehe Parker genügend Beweise gegen Barnes sammeln kann, freundet dieser sich mit Brogan an, einem einsamen zwölfjährigen Jungen auf der Suche nach Zuwendung. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt … Detective Parker und sein Team arbeiten fieberhaft an der Aufklärung zweier Fälle, in denen zwei Jungen aus Manchester verschwunden sind. Im Rahmen der Ermittlungen fällt ihr Augenmerk auf Roland Barnes, genannt Roly, der in einem vom Abriss bedrohten Haus zusammen mit hunderten von exotischen Finken das Leben eines Eigenbrötlers führt. Während die Polizei nach Beweisen sucht, die Roly mit dem Verschwinden der beiden Jungs in Verbindung bringt, taucht der zwölfjährige Brogan in Rolys Garten auf. Dieser lebt nach dem Tod seiner Mutter alleine in seinem Elternhaus, sein Vater, der außer Prügel nicht viel für seinen Sohn übrig hat, lebt bei seiner neuen Freundin und überlässt seinen Sohn mehr oder weniger sich selbst. Brogan sieht in Roly seinen neuen Freund, der im Wärme und Zuneigung schenkt, die er sich so wünscht. Doch Brogan erkennt die Gefahr nicht, die von Roland Barnes ausgeht… Ein flüssig zu lesenden Schreibstil, gute Unterhaltung und eine spannend schaurige Story hat die Autorin mit „Der Vogelgarten“ geschaffen. Auch wenn von Anfang an klar ist,  wer für das Verschwinden der Jungen verantwortlich ist, besteht  die Spannung hauptsächlich daraus, ob es dem Ermittlerteam rund um Detektive Parker gelingt, Brogan vor der drohenden Gefahr zu bewahren. Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet, allen voran der zwölfjährige Brogan, der den Leser mit seiner  traurigen Lebensgeschichte zu Herzen rührt, bis zu dem engagierten Detective Parker, dem nichts so wichtig erscheint wie die schnelle Aufklärung des Falles. Die Beschreibungen des Vogelgartens mit seinen hunderten von gefiederten Bewohnern hat mir teilweise eine schaurige Gänsehaut bereitet. Allein die Vorstellung, dass beim Betreten des  Hauses zig Vögel aufgeschreckt werden, und wild flatternd meinen Körper und mein Gesicht streifen jagt mir einen gruseligen Schauer über den Rücken. Julia Willis Martin versteht es perfekt, mit diesem atmosphärischen Thriller die Fantasie des Lesers anzuregen. Die Autorin unterhält mit bester englischer Krimikost und einem außergewöhnlichen Plot. Von mir eine absolute Leseempfehlung und natürlich fünf Sterne!

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  • Rezension zu "Der Vogelgarten" von Julia Wallis Martin

    Der Vogelgarten

    Wortklauber

    06. February 2010 um 10:02

    In Manchester verschwinden kleine Jungen. Inspektor Parker, selbst Vater, nimmt die Ermittlungen auf und greift dabei, als in einem verwilderten Wald ein Gerüst mit dem Skelett eines kleinen Jungen gefunden wird, auf die Hilfe des Kriminalpsychologen Hanson zurück. Die Spur führt bald über einen stadtbekannten Pädophilen zu einem Mann, der in einem Abbruchhaus lebt und dieses mitsamt Garten zu einer gewaltigen Volliere gemacht hat: Roland Barnes. Ein spannendes Buch. Wer der Täter ist, wird bald klar, jedoch nicht in seinem ganzen Ausmaß. So hält der Schluß noch eine (vielleicht etwas überspannte) Überraschung bereit. Eigentlicher Spannungsmoment ist, ob der zwölfjährige Brogan, der sich im Visier des mutmaßlichen Mörders befindet, überlebt oder nicht. JWM arbeitet nämlich mit einem Kunstgriff, indem sie eine eigentlich zukünftige Szene an den Anfang des Buches stellt, die einen in der Folge rätseln und bangen läßt. Der Polizei sind die Hände gebunden: Barnes steht unter schwerwiegendem Verdacht, aber man kann ihm nichts beweisen. Brogan wiederum, dessen Mutter tot ist und der von seinem Vater vernachlässigt wird, der ihn kurzerhand alleine zurückgelassen hat, um zu seiner neuen Freundin zu ziehen, ist von Barnes angezogen, der ihm als einziger so etwas wie Fürsorge und Interesse zukommen zu lassen scheint. Die, notgedrungen vagen Warnungen der Polizei, sich von Barnes fernzuhalten, werden von dem Jungen nicht geglaubt, der sich also immer wieder zu Barnes und in dessen verstörend-faszinierenden Vogelgarten begibt. Ein Buch, das einem viel Einblick in die Psychen von Opfer und Täter sowie der Leute, die dem Pädophilen das Handwerk zu legen versuchen, gewährt. Punktabzug genau dafür: Hanson, der Profiler, schleppt eine Erinnerung an eine unglückliche Ehe mit sich herum, der für meinen Geschmack zu viel Raum eingeräumt wird, während Parker überhaupt nur ganz, ganz am Rande ein Familienleben zu haben scheint. Seine Frau und Kinder tauchen immer nur als Schattenfiguren auf. Fazit: Lesenswert. Kein Reißer, sondern eher ein Krimi der leisen Töne - dennoch spannend!

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  • Rezension zu "Der Vogelgarten" von Julia Wallis Martin

    Der Vogelgarten

    Wortklauber

    11. September 2008 um 20:52

    In Manchester verschwinden kleine Jungen. Inspektor Parker, selbst Vater, nimmt die Ermittlungen auf und greift dabei, als in einem verwilderten Wald ein Gerüst mit dem Skelett eines kleinen Jungen gefunden wird, auf die Hilfe des Kriminalpsychologen Hanson zurück. Die Spur führt bald über einen stadtbekannten Pädophilen zu einem Mann, der in einem Abbruchhaus lebt und dieses mitsamt Garten zu einer gewaltigen Volliere gemacht hat: Roland Barnes. Ein spannendes Buch. Wer der Täter ist, wird bald klar, jedoch nicht in seinem ganzen Ausmaß. So hält der Schluß noch eine (vielleicht etwas überspannte) Überraschung bereit. Eigentlicher Spannungsmoment ist, ob der zwölfjährige Brogan, der sich im Visier des mutmaßlichen Mörders befindet, überlebt oder nicht. JWM arbeitet nämlich mit einem Kunstgriff, indem sie eine eigentlich zukünftige Szene an den Anfang des Buches stellt, die einen in der Folge rätseln und bangen läßt. Der Polizei sind die Hände gebunden: Barnes steht unter schwerwiegendem Verdacht, aber man kann ihm nichts beweisen. Brogan wiederum, dessen Mutter tot ist und der von seinem Vater vernachlässigt wird, der ihn kurzerhand alleine zurückgelassen hat, um zu seiner neuen Freundin zu ziehen, ist von Barnes angezogen, der ihm als einziger so etwas wie Fürsorge und Interesse zukommen zu lassen scheint. Die, notgedrungen vagen Warnungen der Polizei, sich von Barnes fernzuhalten, werden von dem Jungen nicht geglaubt, der sich also immer wieder zu Barnes und in dessen verstörend-faszinierenden Vogelgarten begibt. Ein Buch, das einem viel Einblick in die Psychen von Opfer und Täter sowie der Leute, die dem Pädophilen das Handwerk zu legen versuchen, gewährt. Punktabzug genau dafür: Hanson, der Profiler, schleppt eine Erinnerung an eine unglückliche Ehe mit sich herum, der für meinen Geschmack zu viel Raum eingeräumt wird, während Parker überhaupt nur ganz, ganz am Rande ein Familienleben zu haben scheint. Seine Frau und Kinder tauchen immer nur als Schattenfiguren auf. Fazit: Lesenswert. Kein Reißer, sondern eher ein Krimi der leisen Töne - dennoch spannend!

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