Mordsg'schicht

von Julia Wallner 
3,5 Sterne bei19 Bewertungen
Mordsg'schicht
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Positiv (9):
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interessant und unterhaltend

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Mit Mordsg'schicht zeigt Julia Wallner, dass auch mit Ahnenforschung ein Mord aufgeklärt werden kann.

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Inhaltsangabe zu "Mordsg'schicht"

Schlafende Hunde soll man nicht wecken

Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958199415
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:232 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:08.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Honigmonds avatar
    Honigmondvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: interessant und unterhaltend
    Kriminelle Ahnenforschung

    Zum Klappentext:
    Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein  Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht …

    Mein Leseeindruck:
    Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar lesen, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat. Da mir das Cover sehr gut gefallen hat und nachdem ich dann auch noch die Buchbeschreibung gelesen habe, wurde ich neugierig auf das Buch. Ahnenforschung in einem Krimi klangen mal nach etwas ganz anderem und ich muss sagen, es war sehr unterhaltsam. Da ich die Autorin bisher nicht kannte, war ich  natürlich besonders neugierig darauf, wie sie schreibt und ihr Schreibstil gefallen mir gut. Locker und leicht lässt sie den Leser über die Seiten gleiten und die Handlung war gut durchdacht und unterhaltend. Viel Wissenswertes rund um das Thema Ahnenforschung runden das Ganze ab, auch wenn es jetzt nicht so megaspannend war, aber dennoch ein toller Krimi mal anders.

    Mein Fazit:
    Ein unterhaltsamer Krimi mit viel wissenswerten Aspekten zum Thema Ahnenforschung, ideal für stürmische Herbst- oder kalte Wintertage. Ich vergebe 4 Sterne.

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    misswinniepoohs avatar
    misswinniepoohvor 4 Monaten
    Ahnenforschung kann auch gefährlich werden

    Ahnenforschung kann auch gefährlich werden. 

    Die junge Juliana Kallberger ist zusammen mit ihrem Mann von Wien in dessen beschauliches Heimatdorf Zwirnbach gezogen.

    Dort wollen die Beiden als selbständige Unternehmensberater Fuß fassen, und hier in der beschaulichen Ruhe auf dem Land kann Juliana ihrem Hobby der Ahnenforschung nach gehen, und so den Familienstammbaum erweitern.

    Bei ihrer Spurensuche im Familienstammbuch stößt sie auf einen mysteriösen Eintrag. Ein Vorfahre ihres Mannes wurde erhängt aufgefunden. War es Mord oder Selbstmord?

    Julianas Neugier ist geweckt, und sie beginnt tiefer in der Familiengeschichte zu recherchieren.

    Als sie immer mehr herausfindet passieren immer mehr merkwürdige Vorfälle, als wolle jemand verhindern das die Wahrheit ans Licht kommt, selbst nach so langer Zeit noch.

    Die Autorin erzählt die Geschichte im ruhigen unaufgeregtem Erzzählton und gemächlichem Schreibstil. Eine nette und durchaus spannende Geschichte als Lektüre für Zwischendurch bei der man noch eine Menge über Ahnenforschung lernt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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    Athene100776s avatar
    Athene100776vor 4 Monaten
    Nett für zwischendurch

    Juliana zieht mit ihrem Mann in seine Heimat einem kleinen Dorf. Dort möchte sie ihrem Hobby der Ahnenforschung mehr Zeit widmen und freut sich darauf , das ruhige Landleben zu genießen.

    Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf einen lange zurück liegenden Skandal, ein Mann wurde erhängt aufgefunden. Dieser Eintrag kommt Juliana seltsam vor und sie ermittelt auf eigene Faust.

    Für mich ist dieses der erste Krimi der Autorin und der Klappentext hat mich sofort angesprochen.
    Juliana ist als Charakter sehr interessant und auch das Thema der Ahnenforschung war für mich als Ermittlergrundlage neu.

    Die weiteren Charaktere empfand ich als sehr angenehm und lebendig dargestellt. Ebenso der flüssige Schreibstil ließ mich durch die Geschichte treiben.
    Der Spannungsbogen selber empfand ich als nicht sehr hoch, eher ein "dahin plätschern". 

    Für einen kurzen Zeitvertreib eine tolle Geschichte, ein klassischer Krimiliebhaber wird hier jedoch nicht auf seine Kosten kommen.

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    dieSammlerins avatar
    dieSammlerinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ruhiger Krimi , der auf die eigenen Familiengeschichte neugierig macht
    Krimi über eine Familienforscherin

     

    Als Familienforscherin hat mich dieses Buch förmlich angesprungen und ich wurde nicht enttäuscht. Für meine beiden Hobbyis Familienforschung und Blog schreiben ist es eine Inspiration. Nicht nur, dass ich einen eigenen Blog über meinen Clan plane , ich habe mich seit langem wieder in meine Unterlagen vergraben und verfolgen einen neuen Ansatz. Nun zum Buch . 


    Juliana Kallberger ist mit Leib und Seele Ahnenforscherin und stößt bei ihren Recherchen auf einen Todesfall, der ihr Interesse weckt. 1902 wurde Joseph Mayerhofer, nur wenige Tage nach dem Tod seiner Frau, erhängt aufgefunden. Selbstmord ? In dieser Zeit war Selbstmord ein großer Skandal, daher möchte Juliana mehr darüber herausfinden. Bei ihren Nachforschungen kommen ihr Zweifel . Immer wieder taucht in der Geschichte die Frage auf, ob man einen Mord, wenn es denn einer war, nach so langer Zeit überhaupt aufklären kann. Der Protagonistin hilft es natürlich, dass sie auf einige ältere Menschen trifft, die sich noch an Geschichten ihrer Großeltern erinnern.


     Sehr gut gefällt mir auch die Einbindung eines Blogs durch die Autorin, auf dem der Leser Informationen über die Hauptakteure noch einmal nachlesen kann. Im Zuge der Nachforschungen erfährt man immer mehr über die Geschichte der Familie Mayerhofer und lernt die unterschiedlichsten Zweige der Familie kennen. Die Autorin schafft es den Stammbaum übersichtlich darzustellen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich , wie schwierig es oft sein kann, Zusammenhänge in Stammbäumen so wiederzugeben, dass auch der nicht so versierte Zuhörer folgen kann. Mordsg´schicht ist ein ruhiger Krimi, bei dem die Erforschung der Todesumstände und damit die Verwicklungen der Familien bis in die Gegenwart im Vordergrund stehen. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und wie am Anfang erwähnt , sehr inspiriert. Wem das auch so geht, der findet am Ende des Buches Hinweise wie er zum Beispiel seine eigene Familiengeschichte erforschen kann.

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor 5 Monaten
    langatmiger Österreichkrimi

    Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben war. War das ein Selbstmord? Sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Julianherumzuschnüffeln beginnt. Dann wird auch sie selbst bedroht …


    Ganz zu Beginn möchte ich die Formatierung des ebooks kritisieren. Teilweise waren Seiten mitten im Kapitel nur halb beschrieben, dann wiederum waren die ersten Zeilen auf Seiten nur halb zu lesen. Das hat mich doch sehe gestört. Auch finden sich noch einige Fehler. Besonders auffällig waren die Uhrzeiten: 3 Uhr zu schreiben, wenn 15 Uhr gemeint ist, geht nicht. So sprechen wir nur im Dialekt. Allgemein klingt vieles eher holprig, von einem flüssigen Schreibstil ist hier nichts zu merken.

    Juliana selbst war mir auch nicht besonders sympathisch. Ihr Mann tanzt ständig nach ihrer Pfeife- eine Tatsache, die ihn wie einen Waschlappen wirken lässt. So langweilig wie die Protagonisten ist auch die Geschichte selbst. Die ewigen Blogeinträge und Recherchen bringen kaum Spannung auf. 

    FAZIT:
    Sprachliche Mängel und eine langatmige Geschichte machten für mich das Lesen mehr zu einer Qual. Ich werde diese Reihe bestimmt nicht mehr weiter verfolgen. 

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    Kathrin_Schroeders avatar
    Kathrin_Schroedervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ahnenforschung und Mord - für mich mit zuviel Dialekt
    Lokalkrimi aus Österreich

    Und wieder #Netgalleydechallenge, wieder ein Buch, das ich normalerweise nie gelesen hätte...

    Lokalkrimi, Österreich mit entsprechend vielen lokalen Ausdrücken/worten, wo ich doch immer Probleme mit Dialekten habe..

    Dennoch, ich habe mich auf die Challenge eingelassen, also muss ich da durch.

    Eine Ahnenforscherin, also Hobbyahnenforscherin, die einen Blog über die Ahnenforschung in ihrem Wohnort schreibt, stößt auf einen merkwürdigen Todesfall und versucht ihn über alte Akten zu lösen.

    Sie kombiniert Befragungen vor Ort mit Recherchen in alten Dokumenten, die online zu finden sind. Die Ergebnisse veröffentlicht sie in ihrem Blog und auch die Blogkommentare sind im Buch zu finden.

    Ich denke, das Buch ist gut und unterhaltsam geschrieben, die Geschichte ist gut recherchiert und die Personen wirken echt und realistisch. Man lernt viel über die Möglichkeiten der Onlineahnenforschung und über das Bloggen.

    Dass der Funke bei mir nicht so recht übersprang lag definitiv nicht an der Geschichte, sondern an mir. Dialekt und das Lösen von Kriminalfällen war mir persönlich etwas zu viel.

    Distanziere ich mich aber von meinen Gefühlen und versuche das Buch objektiv zu sehen, kann ich es Fans von Lokalkrimis, die österreichischen Dialekt mögen/können nur empfehlen, wenn sie auch einen Hang zu Themen wie Ahnenforschung und Bloggen haben.
    #Mordsg'schicht #NetGalleyDE

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein interessantes Krimi-Thema, die Umsetzung finde ich nicht so toll geglückt.
    Cold Case in Zwirnbach

    Juliana Kallberger, Unternehmensberaterin und Hobby-Genealogin mit eigenem Blog, lebt mit ihrem Mann in dem kleinen fiktiven Ort Zwirnbach in Niederösterreich. Während sie den Familienstammbaum ihres Mannes vervollständigt, entdeckt sie Ungereimtheiten beim Tod von Joseph Mayerhofer im Jahr 1902. Der Joseph soll, ein paar Tage nach dem Ableben seiner Ehefrau, Selbstmord begangen haben. Juliana vertieft sich in alte Zeitungsausschnitte. Je tiefer sie in die Familiengeschichte der Mayerhofers eindringt, desto mehr Indizien gibt es für einen Mord an Joseph. Sie geht der alles entscheidenden Frage “Cui bono?” nach und muss feststellen, dass ihre Nachforschungen nicht alle Nachfahren von Josph Mayerhofer gefallen. 

    Wird Juliana den “cold case” aufklären können? 

    Meine Meinung: 

    Die Idee finde ich wirklich gelungen! Leider ist es die Umsetzung nicht. Zwar lockern die Blockeinträge den Text recht gut auf und es lässt sich trefflich spekulieren. Eine andere Schriftart oder Kursiv-Setzung hätte hier noch ein optisches Highlight bringen können. Die vielen Informationen zur Ahnenforschung selbst, die sehr trocken, wie eine Anleitung vorgebracht werden, ermüden die Leser, die sich noch nicht damit beschäftigt haben. 

    Ich selbst bewege mich auch in Genealogen-Kreisen, daher waren die Infos für mich nicht wirklich neu. Für Neulinge auf diesem interessanten Gebiet sind sie viel zu auführlich und schrecken eher ab. Die Szene, in der sich Herbert (der Automechaniker) doch für einen Stammbaum interessiert und an den Einträgen in der Kurrent-Schrift sowie am Aufbau der Matriken scheitert, hätten in einem spannenden Dialog viel anschaulicher dargestellt können. Das finde ich echt schade. 

    Dass es in vielen Familien üblich ist, die Vornamen in jeder Generation zu verwenden, trägt – wie beschrieben – nicht zur leichteren Identifizierung der Menschen bei. Bei uns in der Familie gibt es daher den Spruch: “Bei uns heißen alle Franz, bis auf den Karl, der heißt nämlich Georg.” Alles Klar? 

    Mit hungrigen Magen sollte das Buch auch nicht gelesen werden, da ständig gut und deftig gegessen wird. Die mehrfachen Wiederholungen, dass Juliana nicht gut kochen kann, hätte es hier nicht gebraucht.

    Der Schreibstil ist eher einfach und locker, flüssig gehalten.  

    Ob sich Juliana Kallberger als Serienstar eignet?. Einerseits ja, andererseits, kann ja nicht in jeder Familie gemordet worden seien. Da bin ich gespannt, was der Autorin noch einfällt. Vielleicht kann sie eine Erbenermittlungsagentur gründen? Das würde ihren Interessen entgegenkommen und der eine oder andere Mordfall ließe sich hier gut einbauen. 

    Fazit: 

    Die Krimi-Figur hat durchaus Potential, auch wenn ich diesmal nur 3 Sterne vergeben kann.

     


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    Klusis avatar
    Klusivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Grundsätzlich ein schöner Cozy-Krimi, aber leider wird man von der Flut an genealogischen Fakten schier erschlagen.
    Ein Fall für Ahnenforscherin Juliana Kallberger

    Das Dörfchen Zwirnbach, in dem dieser Krimi spielt, ist ein fiktiver Ort, ebenso wie all seine Bewohner. Juliana Kallberger lebt hier mit ihrem Mann. Ihr Hobby, ihre große Leidenschaft, ist die Genealogie. Juliana erstellt einen weit verzweigten Familienstammbaum und führt einen Blog, auf dem sie über ihre neuesten Ergebnisse berichtet und sich mit anderen Ahnenforschern austauscht.
    Zufällig stößt sie auf einen seltsamen Todesfall. Der als Selbstmord dargestellte Tod des Joseph Mayerhofer im Jahr 1902 macht Juliana stutzig. Es gibt zu viele Ungereimtheiten, und je mehr die Protagonistin darüber erfährt, umso stärker beschäftigt sie der Gedanke, es könnte damals auch Mord gewesen sein.
    Juliana stürzt sich eifrig in die Nachforschungen, muss aber schon bald erfahren, dass ihre Recherchen wohl irgend jemandem in die Quere kommen..
    Das vorliegende Buch, bei dem es sich um einen klassischen Cozy-Krimi handelt, scheint der Auftakt einer neuen Reihe zu sein. Zu dem fiktiven Örtchen Zwirnbach gibt es sogar eine eigene Website, auf der man nicht nur den ausführlichen Stammbaum der von den damaligen Todesfällen betroffenen Familie Mayerhofer findet, sondern daneben auch mehr über die Autorin und ihr Debüt erfährt. Außerdem kann man dort Wissenswertes über die Ahnenforschung nachlesen und findet zudem Julianas Blogeinträge vor, was sich als sehr hilfreich erweist, denn ich muss gestehen, dass ich beim Lesen des Buches die vielen Namen der Mayerhofer-Ahnen ständig durcheinandergebracht habe. Grundsätzlich finde ich das Thema interessant, und die Autorin, die im übrigen das Hobby Genealogie mit ihrer Protagonistin teilt, hat es sehr intensiv aufbereitet, für mein Empfinden jedoch fast zu gründlich. Es geht im Roman sehr viel um das Finden interessanter Daten, um Tipps, wie man an so eine Sache herangeht und um das Erstellen und Ergänzen von Stammbäumen. Man merkt, dass die Autorin ihr Hobby mit Leidenschaft ausübt und pflegt. Ich als Laie auf diesem Gebiet habe mich von der immensen Wissensflut jedoch förmlich erschlagen gefühlt. Die Zwirndorf-Seite habe ich leider erst im Nachhinein entdeckt und konnte dort noch ein wenig nachschlagen, wer denn nun genau mit wem verwandt ist. Die Klärung des Falls im Buch kann man jedoch auch nachvollziehen, wenn man nicht alle Verwandtschaftlichen Verzweigungen genau im Kopf behalten hat.
    Vom Schreibstil her ist der Krimi gut und kurzweilig, lässt man die bereits erwähnten sehr gründlichen Ausführungen außer Acht, die ich leider etwas ermüdend fand. Juliana und ihr Mann sind sympathische Zeitgenossen und auch kulinarischen Genüssen nicht abgeneigt. So lernt man nebenbei auch einige österreichische Schmankerl kennen, denn bei der Protagonistin und ihrer Familie wird gut und gerne gegessen.
    Ich war schnell durch, denn der Krimi hat nur 232 Seiten. Insgesamt fand ich es interessant und amüsant, mal eine völlig andere „Ermittlerin“ kennenzulernen und die Handlung zu verfolgen, die zugegebenermaßen etwas aus dem Rahmen fällt. Ich denke, die Reihe ist auf jeden Fall entwicklungsfähig, denn hier ist noch reichlich Potential für weitere Fälle vorhanden.

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    Jisbonvor 5 Monaten
    Guter Krimi mit einem interessanten Konzept

    In "Mordsg'schicht" stößt Juliana Kallberger, die sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne mit Ahnenforschung beschäftigt, auf einen Eintrag, der sie neugierig macht. Dem Sterbebuch zufolge ist Joseph Mayerhofer 1902 nur wenige Tage nach dem Tod seiner Frau erhängt aufgefunden worden; da ein Selbstmord damals ein Skandal gewesen wäre, möchte sie mehr darüber herausfinde, doch bei ihren Recherchen kommen ihr Zweifel daran, dass es sich wirklich so zugetragen hat, und sie sucht weiter nach Anhaltspunkten. Dabei fand ich sehr interessant, dass diese 'Ermittlungen' als eine Art Ahnenforschung aufgezogen wurden; die Protagonistin versucht, mehr über die Familie Mayerhofer und ihre Nachfahren herauszufinden, um diese dann zu befragen und es war faszinierend, welcher Quellen und Datenbanken sie sich bedienen konnte, um an diese Daten heranzukommen.

    In der Geschichte selbst wird ihr mehrfach die Frage gestellt, ob sie wirklich glaubt, einen Vorfall, der vor so langer Zeit passierte, aufklären zu können, und es scheint tatsächlich schwer vorstellbar. Die Autorin hat es aber meiner Meinung nach recht realistisch dargestellt und ich fand es toll, welche Methoden eingesetzt wurden, um an Informationen zu kommen. Es gibt zwar ein paar Zufälle und glückliche Fügungen und ich habe mich manchmal gewundert, dass fast alle so gesprächsbereit zu sein schienen, doch das lässt sich damit erklären, dass die Angehörigen gerne mehr über ihre Vorfahren wissen wollten und deshalb hat es mich nicht gestört.

    Durch die Nachforschungen der Protagonistin entsteht mit der Zeit ein immer klareres Bild von der Familie und ich fand es toll, nach und nach mehr über die verschiedenen Zweige des Stammbaums und ein paar der lange gehüteten Geheimnisse zu erfahren. Im Laufe der Handlung fallen sehr viele verschiedene Namen, da Juliana ja unter anderem versucht, einen vollständigen Stammbaum zu erstellen, doch der Autorin ist es gelungen, dies übersichtlich darzustellen. Die Einblicke in das Leben der Vorfahren und die geschichtlichen Hintergründe haben mir ebenfalls gefallen, obwohl diese eher am Rande eine Rolle spielen, und die Spekulationen darüber, wer ein Motiv gehabt haben könnte, waren interessant. Ein bisschen schade fand ich aber, dass Juliana so sehr in diesem Hobby und ihren Nachforschungen aufgeht, dass die anderen Aspekte ihres Lebens fast vollständig dahinter zurücktraten, da ich gerne mehr darüber gelesen hätte. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich könnte mir vorstellen, weitere Bücher über sie zu lesen, obwohl es da natürlich darauf ankommt, ob glaubwürdig gemacht werden kann, wieso sie erneut ermittelt.

    "Mordsg'schicht" ist ein insgesamt eher ruhiger Krimi, der den Fokus klar auf die Recherchen um die Todesumstände von Mayerhofer und die daraus entstehenden Erkenntnisse und Spuren legt, doch das Buch konnte mich definitiv fesseln. Zudem kann man durchaus neugierig darauf werden, seine eigene Familiengeschichte genauer zu untersuchen, und dazu gibt es hilfreiche Informationen im Anhang. Das hat mir sehr gefallen.
     _________________
    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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    Wedmavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Zu amateurhaft. Gute Ideen, eher unbeholfene Umsetzung.
    Gute Ideen, eher unbeholfene Umsetzung.

    Ich konnte die Geschichte zwar zu Ende lesen, meine Begeisterung hielt sich aber in Grenzen.

    Atmosphärisch, mit locker-leichter Stimmung voller Heimatliebe und Begeisterung für ein einfaches Leben mit viel Gartenarbeit in einem Dorf in Niederösterreich ist die Geschichte schon geraten, aber!

    Das Ganze wirkte auf mich eher unbeholfen bei der Art der Stoffdarbietung, unsicher, manchmal klobig auch in der Sprache. Etwas zu amateurhaft alles in allem. Zu viele Erklärungen und Wiederholungen gab es für mich insg.

    Die meisten Figuren sind gut geworden, lebendig standen sie mir vor Augen, viele einfach zu nett, um wahr zu sein. Die Bösen kamen so nicht rüber, eher farblos oder gewollt boshaft.

    Die Handlung ist leider zu konstruiert, zu simpel und voraussehbar.

    Die klaren Botschaften, man soll die Ahnenforschung betreiben, kann man kaum übersehen, waren mir etwas zu forsch.

    Die Heimatliebe äußerte sich auch bei den Gerichten. Nichts für Vegetarier. Stets standen Fleisch/Wurst auf dem Tisch, die vermeintlich verführerischen Fleischgerüche wurden in hohen Tönen angepriesen. Wenn nicht das, dann die Marillenroulade, die kam mir einfach zu oft vor. Lieblingsspeise der Autorin?

    Fazit: Vllt nett als Feierabendlektüre. Etwas bessere Qualität habe ich aber schon erwartet.

    #NetGalleyDEChallenge.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
    elane_eodains avatar
    Letzter Beitrag von  elane_eodainvor 18 Stunden
    Nehme ich gleich mit auf. Danke!
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