Julia von Lucadou

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Julia von Lucadou

Lebenslauf von Julia von Lucadou

Meisterhaftes Debüt aufs Parkett gelegt: DIe 1982 geborene deutsche Autorin hat Filmwissenschaften studiert und nach ihrer Promotion als Regieassistentin, als Redakteurin beim Fernsehen und als Simulationspatientin gearbeitet. Ihr Debüt als Schriftstellerin gab sie 2018 mit der Veröffentlichung des Romans „Die Hochhausspringerin“. Erzählt wird die Geschichte der plausiblen wie bitterkalten Welt der Hochhausspringerin Riva, die für ein Millionenpublikum immer perfekt funktionieren muss. Als sie sich weigert, zu trainieren, bekommt die junge Hitomi den Auftrag, Riva zur Vernunft zu bringen. Sollte es ihr misslingen, droht ihr der Ausschluss aus der Gesellschaft. Julia von Lucadou lebt abwechselnd in Biel, New York und Köln.

Alle Bücher von Julia von Lucadou

Die Hochhausspringerin

Die Hochhausspringerin

 (46)
Erschienen am 23.07.2018
Die Hochhausspringerin: Roman

Die Hochhausspringerin: Roman

 (1)
Erschienen am 23.07.2018

Neue Rezensionen zu Julia von Lucadou

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-Leselust-s avatar

Rezension zu "Die Hochhausspringerin" von Julia von Lucadou

Großartige Dystopie über Selbstoptimierung und die Leistungsgesellschaft
-Leselust-vor 14 Tagen

Kurzmeinung:
Ein wirklich starkes Debüt, das mich sehr beeindruckt hat. Julia von Lucadou erschafft eine Zukunftsversion unserer Gesellschaft, bei der es mich schaudern lässt, die aber gleichzeitig erschreckend realistisch erscheint. Sie wirft wichtige Fragen über den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, über Selbstoptimierung und Überwachung auf. Das ganze veranschaulicht sie gekonnt an der Gegenüberstellung zweier sehr interessanter Frauenfiguren, die sich gut kontrastieren. Eine Geschichte, die es sich zu lesen lohnt!

Meine Meinung:
Mit "Die Hochhausspringerin" erschafft von Lucadou eine erschreckend realistische Dystopie, in der die Leistungsgesellschaft absolut auf die Spitze getrieben wurde. In einer Welt, in der man nur so viel Wert ist, wie man leistet, darf man keine schlechten Tage haben. Denn Credits, Wohnort, Aufenthaltserlaubnis –wirklich alles hängt von der eigenen Leistung ab.
Wenn man manche aktuellen Entwicklungen weiterdenkt, könnte eine zukünftige Gesellschaft tatsächlich so aussehen. Alles was zählt ist Produktivität und wie viel Leistung ein Mensch bringt
In dieser Welt treffen zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander. Hitomi, die hart arbeitet, um ganz nach oben zu kommen. Und Riva, die dort schon angekommen ist und riskiert, alles zu verlieren, weil sie nicht mehr "funktioniert".

Was mich sehr schüttert hat, sind die Werte in dieser Welt. Wirklich alles dreht sich um die Leistungsfähigkeit der Menschen. Zum Beispiel soll eine Affäre nicht etwa beendet werden, weil es moralisch fragwürdig ist und die Partnerin oder der Partner emotional darunter leiden könnte. Nein, sondern weil das Ende einer Partnerschaft schlecht für die Produktivität ist. Das ist wirklich ziemlich zynisch, finde ich.
In dieser Welt ist es auch nicht per se schlimm, wenn es einem Menschen schlecht geht. Es ist nur seine Leistungsfähigkeit sinkt. Es geht nicht darum zu heilen, sondern nur darum Funktionalität wieder herzustellen.


Zwei interessante Frauenfiguren: Riva und Hitomi

Genau so ein Fall ist Riva. Sie war erfolgreiche Hochhausspringerin, hatte es aus den "Slums" –den sogenannten Peripherien– bis in den elitären Stadtkern geschafft. Doch von heute auf morgen schmeißt sie plötzlich alles hin, riskiert ihren ganzen Status. Und das ohne ersichtlichen Grund. Deswegen wird Hitomi engagiert. Die Psychologin soll herausfinden, was mit Riva los ist und sie wieder dazu bringen, zu funktionieren.
Für Hitomi hängt viel an diesem Auftrag. Sollte sie nicht die gewünschten Erfolge erzielen, wird auch sie alles verlieren und muss zurück in die Peripherie, wo sie ein Leben im Elend erwartet.

Die Geschichte wird also angetrieben von zwei sehr starken Spannungsbögen:
Einerseits möchte man herausfinden, was mit Riva los ist. Was Auslöser für ihren plötzlichen Sinneswandel ist. Andererseits nimmt man großen Anteil an Hitomis Schicksal und was aus ihr wird.

Der Kontrast zwischen diesen beiden Frauenfiguren hat mir sehr gut gefallen. Hitomi, die gerade dabei ist, sich hochzuarbeiten und Angst hat alles zu verlieren. Und Riva, die auf dem Höhepunkt ihres großen Erfolges bereitwillig alles wegschmeißt, was sie sich aufgebaut hat.
Ich hatte beim Lesen richtig Herzklopfen, so sehr habe ich den Erfolgsdruck gespürt, unter dem Hitomi steht. In dieser Welt steht und fällt alles mit der Leistung.

Je mehr ich in diesem Buch gelesen habe, desto mehr hat sich das unangenehme Gefühl verstärkt, das ich gegenüber dieser dystopischen Welt empfunden habe. Dass der Wert eines Menschen ausschließlich an seiner Leistung bemessen wird.


Psychologisch interessant: Heilung, Optimierung und Produktivität

Auch wegen meines Studiums beschäftigt mich die Frage sehr, wie man mit Menschen in Krisensituationen oder mit psychischen Belastungen umgeht. Was steht im Vordergrund? Die Heilung des Patienten um des Patienten willens, oder die Wiederherstellung seiner Produktivität? Ist das überhaupt deutlich zu trennen?
In dem Roman ist die Antwort scheinbar einfach. Riva soll wieder funktionieren. Was ihr fehlt, oder was der Auslöser war, ist eigentlich egal. Hauptsache, sie springt wieder und die Sponsoren bekommen ihr Geld durch die Werbeeinnahmen.
Versteckt wird das alles aber sehr geschickt unter dem Deckmantel der Sorge um die Gesundheit der Menschen. Man will ja schließlich nur das Beste für die Menschen. Ihre psychische und physische Gesundheit stärken. Das dadurch auch die Produktivität steigt? Purer Zufall.
Für mich hat von Lucadou hier sehr geschickt der Gesellschaft den Spiegel vorgehalten. Schaut man sich den aktuellen Trend des "Selbstoptimierungswahn" an, sind da solche Tendenzen schon zu erkennen, finde ich. Schnell noch eine Achtsamkeitsmeditation in den vollen Terminplan einschieben. Nicht, weil man es wirklich will und das dem eigenen Lebensstil entspricht, sondern weil man sich dadurch positive Outcomes verspricht. Oder in der dystopischen Welt der Hochhausspringerin: weil man es machen muss, um seine Credits zu erhöhen und seinen Status aufrechtzuerhalten. Dass das dem zugrundeliegenden Konzept von Achtsamkeit komplett widerspricht, ist dabei egal.
Das sind für mich persönlich total spanende Fragen. Kann etwas prinzipiell Gutes, wie Achtsamkeit und Meditation auch seine positive Wirkung verlieren, wenn man es aus den falschen Gründen macht?


Ein zweiter spannender Aspekt war für mich die totale Überwachung, die in dieser zukünftigen Welt stattfindet. In der Geschichte findet eine fast vollständige Überwachung der Menschen statt. Überall sind Kameras, man wird über Handy und Tablet immer geortet, die Fitnesstracker liefern weitere Daten zu Schlaf und Ess- und Trinkgewohnheiten. So wird jeder Einzelne zum gläsernen Menschen. Doch in dem Buch gibt es keinen per se "bösen" Staat mit bösen Absichten, der die Daten ausnutzt, um Macht auszuüben und Angst und Schrecken zu verbreiten. Es geschieht ja alles unter dem Deckmantel der Fürsorge für die Bewohner. Es geht um die "Optimierung" der Menschen. Ein hehres Ziel? Und gerade weil diese Böswilligkeit fehlt, macht es für mich die Situation irgendwie noch unangenehmer, weil ich kein richtiges Feindbild hatte, keinen klaren Gegner, kein schwarz-weiß.
Diese technische Überwachung lieferte für mich auf jeden Fall einen zweiten, reizvollen Blick auf das vorherrschende Thema der "Optimierung des Menschen" und die Erhöhung seiner Leistungsfähigkeit.


>>"Macht es dich nicht wütend, dass wir nichts selbst entscheiden können?" "Sie versuchen ja nur, unser Potenzial zu erkennen und uns zu fördern. Du kannst ja immer noch nein sagen." "Wen kennst du, der schon mal nein gesagt hat?"<< 


Fazit:
Die Hochhausspringerin von Julia von Lucadou ist ein absolut gelungenes Debüt, das uns in eine erschreckende Zukunftswelt entführt und damit spannende Fragen auch für die heutige Gesellschaft stellt. Wie wichtig ist uns der Mensch, wie wichtig seine Leistung. Wie weit wollen wir gehen, in den Bereichen Selbstoptimierung und Tracking?
Das alles wird sehr spannend und anschaulich verpackt in eine Geschichte, die um zwei interessante Frauenfiguren kreist, die sich wunderbar kontrastieren und ergänzen.

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wandablues avatar

Rezension zu "Die Hochhausspringerin" von Julia von Lucadou

Ein sehr gelungenes Debüt
wandabluevor 15 Tagen

Ein sehr gelungenes Debüt!
Als ich das Buch vornehme, weiß ich überhaupt nicht, was mich erwartet. Manchmal reicht mir das Cover. Oder die Farbe. Der Mensch ist ja ein sinnliches Dingelchen; oder eine Empfehlung.

Ah, eine Dystopie, sage ich nach den ersten Seiten. Die xte. Ob mich diese hier wohl noch in den Bann ziehen kann? Schließlich kenne ich schon gefühlt 100 Dystopien. Die beste Dystopie ever ist natürlich die Maddaddam Trilogie von Margaret Atwood. Kann man noch etwas Neues schreiben? Schlechte Dystopien von Schreibern, die auf den Zug aufspringen, las ich ebenfalls zuhauf. Zu welcher Kategorie wird "Die Hochhausspringerin" gehören?

Die Autorin fokusiert sich auf einen Teilaspekt. Sie beschreibt eine futuristische Stadt. In der alles durchgetaktet ist. Eine ihrer Personen, Riva, die Hochhausspringerin, funktioniert nicht mehr. Die Erfindung der Hochhausspringerei, nicht ganz utopisch, da es Ähnliches bereits gibt, ist apart!

Hitomi, die Psychologin, soll Riva wieder zum Funktionieren bringen. In dieser Welt ist alles auf Funkion ausgerichtet. Auf Optimierung. Auf Perfektion.

Und vieles davon kennen wir bereits im Real Life: Das Ränking for everybody and everything. Für Politiker ist  es die Sonntagsumfrage, für Produkte gelten die Amazonklicks, für Castingserfolge Anruferzahlen. Polls everywhere.

Ich möchte vom Inhalt mehr nicht preisgeben. Für die Leser, die das Buch wirklich lesen werden, will ich jedoch verraten, dass die Rezension der Zeit.Online eine so präzise Inhaltsangabe macht, dass man den Roman nicht mehr lesen braucht. Sogar nicht mehr lesen kann. Denn man weiß ja schon alles. So nicht, meine Journalistenfreunde!

Das Ende. Das Ende des Romans hat mich völlig überzeugt. Es war nämlich gut. Der Anfang hat mich sehr überzeugt. Er war spannend. Und das Mittelteil hat mich auch überhaupt kein bisschen gelangweilt, weil die Funktionsweise in der Futurstadt darin deutlich wurde.

Die Kürze des Buchs hat mich überzeugt. Es ist dennoch alles darin, der Konflikt, wie es zu der Entwicklung kam, wie die Stadt ist, die Problematik, die sie enthält. Die Personen haben mich überzeugt, weil sie sind, wie sie sein müssen, wenn man sich vollkommen in ein System ergibt. Sich ihm beugt.

Sicherlich hat Julia von Lucadou manches aufgegriffen, was man von anderen Dystopien bereits kennt, zum Beipiel, dass nur die Topmenschen in der Stadt leben, während der Rest sich in den Peripherien aufhält. Das tut dem Roman keinen Abbruch, im Gegenteil. Denn die Autorin kann sich auf bekannte Details berufen und eine Andeutung reicht aus, um entsprechende Bilder und Informationen beim Leser abzurufen. So bleibt der Roman dicht und eng an dem gewählten Ausschnitt des Stadtlebens.

Fazit: Ein rundum gelungenes Romandebüt.

Kategorie: Dystopie
Verlag: Hanser, 2018

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leseleas avatar

Rezension zu "Die Hochhausspringerin" von Julia von Lucadou

How many likes is my life worth?
leseleavor 18 Tagen

Stell dir eine Welt vor, in der Paare nicht aus Liebe zusammenkommen, sondern weil ein Algorithmus sie als das perfekte Match errechnet hat. Eine Welt, in der dein kompletter Körper getracked wird: Wie schnell schlägt dein Herz? Hast du genug geschlafen? Wie steht es um deine innerliche Ausgeglichenheit? Schlecht? Kein Problem, eine App schlägt dir ein paar Achtsamkeitsübungen vor! Stell dir vor, dass die gesamte Stadt von Überwachungskameras erfasst wird. Stell dir vor, dass nur noch die Reichen und Erfolgreichen das Geld haben, um überhaupt in der Stadt zu wohnen. Stell dir eine Welt vor, in der alles, was du tust, bewertest wird, in der du Likes, Scores, Views sammeln musst, um deine Bedeutung für die Gesellschaft erfassen zu können. Herzlich willkommen in der dystopischen Welt von Julia von Lucadous Roman Die Hochhausspringerin!

Moment mal, wirst du sagen, das passiert doch heute schon alles: Ich habe meinen Ehemann mein Parship gefunden, meinen Wocheneinkauf bei Amazon erledigt, mit PayPal bezahlt, wurde am Bahnhof von Überwachungskameras eigefangen (zu meiner eigenen Sicherheit natürlich!), habe meine Reise mit dem Zug bei Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat gepostet, bis meine Fitnessuhr mich aufgefordert hat, ein paar Schritte zu gehen, um mein tägliches Soll von 10.000 Schritten zu schaffen. Was ist daran dystopisch? Zugegeben in Julia von Lucadous Welt geht es dann doch ein bisschen extremer zu: Hier ist der Mensch zu einem absolut gläsernen Wesen geworden, jeder seiner Schritte wird überwacht, jede Aktivität gemessen und bewertet – wenn nicht von anderen, dann von ihm selber. Denn die Menschen wachsen mit dem Bewusstsein auf, dass nur ein perfekter, kontrollierter, angepasster Mensch ein wertvoller Mensch ist – und ein erfolgreicher. Das Leben in sogenannten Biofamilien ist verpönt, besser man wächst als gezüchteter Mensch auf, in Trainingslagern und Akademien getrimmt, bereit sich in den Castings der schönen neuen Welt durchzusetzen und mit den Gewinnern gemeinsam in der Stadt (und nicht im Elend der Peripherien) zu leben. Der größte Traum in dieser Welt: Es als Hochhausspringerin zu schaffen, um mit der eigenen Körperkontrolle sogar den Tod zu überwinden.

Julia von Lucadou zeichnet in ihrem 285 Seiten starken Roman diese Welt bis ins kleinste Detail aus, legt ihre Mechanismen, Regeln und Ideologien offen und stellt die Frage, was mit einem Menschen passiert, der nicht mehr dazugehören will. Denn Riva Karnovsky, die titelgebende Hochhausspringerin, will nicht mehr leisten und liken. Hitomi Yoshida, von Rivas Sponsoren beauftragt, den Star wieder auf die Spur zu bringen, will aber genau das, denn sonst droht nicht nur der Verlust von Rivas Status, sondern auch ihr eigener. Indem die Autorin von Hitomis Ringen um Rivas und ihre eigene Zukunft erzählt, macht sie deutlich: Die Grundzüge ihrer fiktiven Welt finden ihren Beginn in unserer Gegenwart. Ihre Dystopie könnte eines Tages Wirklichkeit werden. Beim Lesen schwankt man daher zwischen gruseliger Schauer und Bewunderung des genialen Weitblicks, es ist das Vorhalten eines Spiegels was den Roman so lesenswert macht und weniger die auf dem Klappentext skizzierte Handlung. Er regt zum Nachdenken an, gerade weil er jeden Lösungsvorschlag verweigert: Die hier entworfene Welt ist in ihrer Entwicklung schon zu weit gegangen, hier kann nichts wieder gut gemacht werden. Was können wir also heute tun, um niemals an so einen Point of no Return zu gelangen?

Die Hochhausspringerin ist ein absolut akribischer, bis zum Schluss stimmiger und weitsichtiger Roman, der Fragen unserer Zeit in einem zunächst ungewöhnlichen Gewand verhandelt. Schaut man jedoch hinter die futuristische Schilderung, wird deutlich, dass es um nicht weniger als unsere Gegenwart geht. Dies zeugt von hervorragender Gegenwartsliteratur und vom Talent der Autorin, wenn man berücksichtigt, dass dies das Debüt von Julia von Lucadou ist. Mich hat sie mit diesem ungewöhnlichen Buch direkt überzeugt und erhoffe mir weitere kluge und kritische Bücher von ihr. 5 Sterne!

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Hanna" von Sandra Jungen (Bewerbung bis 12. November)
- Leserunde zu "Das Schutzengelprogramm" von AR Walla (ebook, Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Augenschön - Das Ende der Zeit (Band 1)" von Judith Kilnar (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Ich im Sternenmeer" von Lomason (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung bis 15. November bzw. bis 17. November)
- Leserunde zu "Kira: Bedrohung oder Rettung?" von Ive Marshall (ebook, Bewerbung bis 16. November) 
- Leserunde zu "Das Schicksal der Banshee" von Alina Schüttler (Bewerbung bis 18. November)
- Buchverlosung zu "Eva" von Lilian Adams (Bewerbung bis 19. November)
- Buchverlosung zu "Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht." von Rainer Neumann (Bewerbung bis 20. November)

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
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