Julian Auringer

 3,4 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Rot wie Blut, Der Sohn des Mondes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Julian Auringer

DR. JULIAN AURINGER hat an der Leibniz Universität Hannover promoviert und unterrichtet. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung und betreibt das Musikmagazin diekopfhoerer.eu sowie die Onlineenzyklopädie bilderbogenforschung.de.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Sohn des Mondes (ISBN: 9783755737230)

Der Sohn des Mondes

Neu erschienen am 07.12.2021 als Hardcover bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Julian Auringer

Cover des Buches Rot wie Blut (ISBN: 9783730609088)

Rot wie Blut

 (21)
Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches Schneewittchen (ISBN: 9783754305201)

Schneewittchen

 (0)
Erschienen am 26.06.2021
Cover des Buches Der Sohn des Mondes (ISBN: 9783755737230)

Der Sohn des Mondes

 (0)
Erschienen am 07.12.2021

Neue Rezensionen zu Julian Auringer

Cover des Buches Rot wie Blut (ISBN: 9783730609088)E

Rezension zu "Rot wie Blut" von Julian Auringer

Märchen für Erwachsene
elashin_testetvor 2 Monaten

Wer Märchen mag ist bei diesem Buch wahrscheinlich gerade richtig, aber nur wenn er nicht mehr in die Kategorie "Kind" gehört. Eine Sammlung aus den schaurigen Märchen, ohne sie abgemildert zu haben, kann man diese hier lesen.


Es sind alte Märchen teilweise mir bekannte, jedoch waren die Meisten davon neu für mich und deshalb fand ich sie interessant. Und in diesen Märchen gibt es natürlich nicht rosige Enden sondern die Themen Tod, Vergiftung, Bestrafung, alles ist darin enthalten.


Der Schreibstil ist aus der Vergangenheit und deshalb finde ich die alte Ausdrucksweise für solch ein Buch sehr passend und authentisch. Das Cover ist schön blutrot und trägt die Hand mit dem roten vergifteten Apfel aus eines der Märchen, die wir bestimmt alle in milder Form als Kindermärchen kennen.


Wer als Erwachsener auch mal Märchen und Sagen lesen will die nicht beschönigt sind, der ist mit diesem Buch gut aufgehoben.



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Cover des Buches Rot wie Blut (ISBN: 9783730609088)N

Rezension zu "Rot wie Blut" von Julian Auringer

Faszinierend!
Natalie_Lohnervor 4 Monaten

In "Rot wie Blut" zeigt sich äußerst deutlich das Märchen nicht nur für Kinder gedacht sind. Die ausgewählten Märchen und Sagen Auringers sind jedoch nicht nur grausig und blutig, sie sind auch verdammt magisch, bekannt und doch zugleich fremd. Ich fand es sehr gut das für den ein oder anderen ungewöhnliche Bezeichnungen und Wörter in den Fußnoten erklärt wurden.

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Cover des Buches Rot wie Blut (ISBN: 9783730609088)L

Rezension zu "Rot wie Blut" von Julian Auringer

Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage?
Libertinevor 5 Monaten

Dass Märchen nicht in erster Linie für Kinder gesammelt und geschrieben worden sind, zeigt sich in ›Rot wie Blut‹ sehr deutlich. Ebenso, wie weit die ursprünglicheren Versionen der Märchen und das, was heute noch von ihnen erinnert wird, auseinanderliegen. 

Ob es das Märchen um König Drosselbart ist, Dornröschen, Rapunzel oder Rotkäppchen: Die Märchen und Sagen, die Julian Auringer in ›Rot wie Blut‹ gesammelt hat, machen dem Untertitel des Buches alle Ehre. Nicht nur blutiger und grotesker, auch sexualisierter erscheinen diese. 

In ›Rot wie Blut‹ hat Auringer Märchen und Sagen namhafter Autoren und Autorinnen beziehungsweise Sammlern und Sammlerinnen zusammengestellt. Von Giambattista Basile, über Marie-Cathérine d’Aulnoy, Charles Perrault, Christian August Vulpius, Karoline Stahl, den Brüdern Grimm, Karl Bartsch, Anton Birlinger, Carl und Theodor Colshorn, Friedrich Gottschalck, Johann Heinrich Lehnert, Alexander von Ungern-Sternberg, Adalbert Kuhn, Ernst Meier, Johannes Wilhelm Wolf, Karl Müllenhoff, Ulrich Jahn, Karl Spiegel bis hin zu Josef Müller.


»Als schon alles am Tische saß, trat plötzlich noch eine alte Fee ein, die nicht eingeladen war und die man vergessen hatte, weil man seit mehr als hundert Jahren nichts von ihr wusste und sie für tot oder verschollen hielt.«

›Das Dornröschen oder: Die schlafende Schöne im Wald‹


So finden sich neben einigen der sicherlich bekanntesten Märchen und Sagen auch einige, die im Vergleich weniger bekannt sind. Mehrfach sind Illustrationen in die Erzählungen eingefügt.

Doch selbst wer vergleichsweise märchenfest zu sein glaubt, kann in ›Rot wie Blut‹ an der ein oder anderen Stelle Neues erfahren. So wird sich zeigen, was Dornröschen mit einer Ogerin zu tun hat und wie Hänsel und Gretel mit Seeräubern in Verbindung stehen. 


»Es war einmal ein König, der hatte drei Töchter, in seinem Hof aber stand ein Brunnen mit schönem klarem Wasser. An einem heißen Sommertag ging die älteste hinunter und schöpfte sich ein Glas voll heraus, wie sie es aber so ansah und gegen die Sonne hielt, sah sie, dass es trüb’ war.«

›Der Froschprinz‹


Doch Auringers ausgewählte Märchen und Sagen sind nicht nur grausig und blutig. Sie sind magisch, bekannt und zugleich fremd. Ihnen haftet der Zauber einer vergangenen Zeit an, der auch durch Erzählen und Wiedererzählen noch im Gedächtnis geblieben ist.


»Es saß einmal eine Königin zur Winterszeit, als draußen Schnee lag, am Fenster, und stickte an einem Tuche, das in einem Rahmen von schwarzem Ebenholz gespannt war. Da stach sie sich mit der Nähnadel in den Finger, dass es blutete, und machte das Fenster auf, und ließ das Blut auf den Schnee tropfen.«

›Schneewittchen‹


Die von Julian Auringer ausgewählten Märchen und Sagen in ›Rot wie Blut‹ halten, was der Titel des Buches verspricht. Mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Autoren und Autorinnen haben hier Einzug gefunden und machen ›Rot wie Blut‹ zu einem teils spannenden, teils vertrauten Lesevergnügen. Wer Märchen und Sagen mag, dem könnten auch ›Die schönsten norwegischen Märchen‹ und ›Nordische Mythen und Sagen‹ gefallen.

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