Julian Barnes Arthur and George

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Inhaltsangabe zu „Arthur and George“ von Julian Barnes

A novel about low crime and high spirituality, guilt and innocence, identity, nationality and race; about what we think, what we believe, and what we know.

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  • Rezension zu "Arthur and George" von Julian Barnes

    Arthur and George

    Anja_Lev

    04. January 2010 um 17:19

    Die Wege von Arthur Conan Doyle und George Edalji kreuzen sich nur kurz, als der eine zu Unrecht verurteilt wird und ausgerechnet der bekannte Schriftsteller sich für ihn einsetzt. Julian Barnes gelingt es, aus dieser eher kurzen Zeitspanne eine spannende Geschichte zu verknüfen, die jedoch einige Seiten braucht, um lebendig zu werden. Zunächst leben beide Männer sowohl räumlich als auch durch einige Jahre Altersunterschied voneinander getrennt in Edinburgh bzw. einem kleinen Dorf in Staffordshire, der eine gelangt durch seine Bücher zu Ruhm, der andere muss sich auch aufgrund seiner indischen Herkunft durchbeißen und gegen einige Widerstände durchsetzen. Anonyme Briefe, ungenügendes Interesse und vorverurteilende Ermittlungen der Polizei führen dazu, dass George trotz einiger Widersprüche für die Tötung von Pferden verurteilt wird. Erst mit der bekannten Hilfe gelingt ihm die Wiederaufnahme des Verfahrens und schließlich der Freispruch. Nach diesem Ereignis trennen sich die Wege der beiden Männer bereits wieder, und hier liegt meiner Meinung nach die Schwäche des Buchs. Für den Leser sind die Seiten nach dem schwierigen Freispruch eher enttäuschend, die Hinwendung Conan Doyles zum Spiritualismus und Georges Aufnahme seines normalen, stillen Lebens wirken eher langweilig.

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