Julian Barnes Der Lärm der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes

Julian Barnes’ meisterhafter Roman über Dmitri Schostakowitsch
Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.
Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper 'Lady Macbeth von Mzensk'. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?
Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt.

ein biografisches Zeugnis aus dem stalinistischen Russland

— Caro_Lesemaus

Wunderbarer Roman über den russischen Komponisten Schostakowitsch

— Aliknecht

Beeindruckend mit welcher Prägnanz und tiefe ein Leben auf so wenigen Seiten erzählt werden kann.

— Sognante

Eine gelungene Romanbiographie, die um die Frage kreißt, ob man sich um der Kunst willen der politischen Macht beugen darf.

— Gulan

Eine eindrucksvolle Biografie!

— Anjuli

Eines der interessantesten und eindrucksvollsten Bücher der letzten Jahre. Unbedingte Empfehlung!

— DrWarthrop

Trotz 4:0 Sieg im Literarischen Quartett konnte mich der neueste Roman von Julian Barnes nicht begeistern.

— Bibliomania

Ein Buch das unterhält, gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte ist und uns selbst mit der Frage konfrontiert „Wie würden wir uns verhalten?“

— JulesBarrois

Barnes arbeitet das künstlerische Überleben und das menschliche Versagen Schostakowitschs ganz exzellent heraus.

— JoBerlin

Eine etwas andere Biographie über einen der wichtigsten russischen Komponisten

— rallus

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  • Ein Komponist unter ständiger Beobachtung

    Der Lärm der Zeit

    Caro_Lesemaus

    08. October 2017 um 16:29

    Julian Barnes schreibt über das Leben des russischen Komponisten Schostakowitsch und dessen ständiger Angst vor einem Fehltritt im stalinistischen Regime. Wir begleiten den Komponisten zunächst, wie er Nacht für Nacht im Flur vor dem Fahrstuhl sitzt und auf seine Festnahme wartet, nachdem Stalin mitten während einer Aufführung seiner Oper den Saal verlassen hatte - quasi ein Todesurteil. Doch niemand kommt. Sie befragen ihn zu den Umtrieben befreundeter politischer Gefangener, doch immer noch kommt niemand, um auch ihn festzunehmen. Was soll er nun tun? Einfach komponieren und hoffen, dass seine Werke irgendwann wieder gespielt werden?Der Roman beschreibt insgesamt Schostakowitschs Leben, wobei ein besonderer Fokus auf die Zeit während Stalins Regentschaft liegt. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen, da es sehr viele Szenenwechsel gibt, die letztlich sicherlich auch die innere Verwirrung des Protagonisten darstellen sollen. Nachdem ich mich an den Stil gewöhnt hatte, ist mir das Buch sehr ans Herz gewachsen. Der Autor beschreibt "die Macht" und wie eine kleine Entscheidung in der damaligen Zeit ganze Leben zerstören konnte. Wie die Leute sich entscheiden mussten zwischen Exil und Hinnahme der Gegebenheiten, immer in der Angst, in Ungnade zu fallen. Schostakowitsch wird irgendwann zur Marionette - ob es ihm schlicht egal ist oder er zu feige ist, darüber kann man spekulieren. Letztlich wäre offener Widerspruch das Todesurteil gewesen, kann man also das passive Fügen tatsächlich als Feigheit bezeichnen? Seine innere Ablehnung und die beängstigenden Umstände hat er schließlich in seiner Musik verarbeitet.Fazit:Man sollte einigermaßen Interesse für Musik aufbringen, viel wichtiger ist ein Interesse an der Sowjetunion und den Machenschaften des Stalin-Regimes. Das Buch ist in einer wundervollen Sprache geschrieben. Ich habe mit Schostakowitsch mitgelitten und kann dieses Buch weiterempfehlen! Einen Punkt Abzug gibt es für die Startschwierigkeiten wegen der vielen Szenenwechsel.

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  • Stalins Komponist

    Der Lärm der Zeit

    Aliknecht

    29. September 2017 um 01:47

    Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch wurde 1906 in Sankt Petersburg geboren und starb 1975 in Moskau. Er war jünger als Prokofjew und Rachmaninow und gehört zu den bedeutendsten  neueren Komponisten. Die Geschichte der Sowjetunion und besonders Stalins Schreckensherrschaft hat sein Leben geprägt. Schostakowitsch feierte mit seinen ersten Sinfonien große Erfolge und wurde bereits in jungen Jahren weltberühmt. Auch seine Oper Lady Macbeth von Mzensk fand zunächst großen Anklang. Als jedoch Stalin eine Aufführung im Bolschoi-Theater besuchte, verließ er  die Regierungsloge vorzeitig. Danach begann die Presse Schostakowitsch massiv zu kritisieren und ihm "Formalismus" vorzuwerfen. Dies konnte 1936 bereits ein Todesurteil bedeuten.Stalins große Säuberungen und die Schauprozesse hatten gerade begonnen. Auch sein Freund Michail Tuchatschewski, der junge strahlende Marschall der Sowjetunion, wurde 1937 verhaftet, wegen Spionage angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Schostakowitsch war durch den plötzlichen Fall seines mächtigen Förderers völlig erschüttert und verängstigt und stand wegen der engen Beziehungen selbst unter Verdacht. Er lebte in ständiger Angst vor einer Verhaftung. "Sie holten einem immer mitten in der Nacht. Also legte er sich, um nicht im Schlafanzug aus der Wohnung gezerrt zu werden oder sich notgedrungen vor einem verächtlich ungerührten NKWD-Mann anzuziehen, lieber voll bekleidet ins Bett, oben auf der Decke, einen fertig gepackten kleinen Koffer neben sich auf dem Boden". Er wurde zwar verhört, aber man verhaftete ihn nicht.  Auch nach den schrecklichsten Zeiten des Stalin-Terrors durfte er zwar in die USA reisen, musste dort aber eine vorgegebene Rede halten. Das Buch zeigt wie brutale Macht im Detail funktioniert. Schön, dass Schostakowitsch unter all dieser Drangsal so wunderbare Musik für uns geschrieben und hinterlassen hat. Legt man die 7. "Leningrader" Sinfonie auf, kann man die bedrängte russische Seele spüren. Der Roman ist gut recherchiert und gut geschrieben. Nur schimmert ein wenig durch, dass ein Brite sich diesen Schrecken gar nicht schrecklich genug vorstellen kann. Ich glaube, es war noch viel schlimmer. Ausgabe: Julian Barnes  Der Lärm der Zeit Aus dem Englischen von Gertrud Krueger Kiepenheuer & Witsch Köln 2017 (gelesen im März 2017)

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1879
  • "Das Flüstern der Geschichte"

    Der Lärm der Zeit

    solveig

    20. April 2017 um 19:14

      „Kunst ist das Flüstern der Geschichte, das durch den Lärm der Zeit zu hören ist.“ So lautet  Dmitri Schostakowitschs Definition von Kunst und seiner Musik, die sich immer wieder durch Julian Barnes´ biografisches Buch zieht. Die drei Abschnitte, in die der Autor seinen Roman unterteilt, stellen Phasen aus Schostakowitschs Leben dar, das er selbst einteilt „in Zwölfjahreszyklen des Unheils“ , die ausgerechnet in Schaltjahren stattfinden. Während in der Stalinära Angst und Terror herrschen,  fällt Schostakowitsch im Jahr 1936 auf lebensbedrohliche Weise in Ungnade. Seither lebt er in ständiger Todesangst, von Stalins Schergen abgeholt zu werden; denn der Tyrann und „die, die Angst auslösten … wussten, dass sie funktioniert, sogar wie sie funktioniert…“  Mit gepacktem Koffer wartet er monatelang  Nacht für Nacht vor dem Aufzug im Treppenhaus auf seine drohende Verhaftung, um der Demütigung zu entgehen, von Stalins Genossen aus dem Bett gezerrt zu werden. Im Jahr 1948 wird er von Stalin höchstpersönlich mit einer Delegation zum Kongress für den Weltfrieden nach New York geschickt, ein Unternehmen, das für ihn mit tiefer Demütigung endet. Und auch nach Stalins Tod in der Sowjetunion der 60er Jahre ist er nicht sicher vor Repressalien; die Mechanismen der Macht sind feiner geworden, aber sie greifen und der Komponist verliert auch noch seine Selbstachtung, als er gegen seinen Willen zu einem Teil des Staatsapparates wird. Aber wie verachtenswert ist es, sein Leben retten zu wollen? Wie reagieren Menschen, wenn sie die (negative) Aufmerksamkeit der Macht erregen? Eine Frage, die in jeder Zeit aktuell ist. In Episoden, beinahe anekdotenhaft, erzählt Barnes aus Schostakowitschs Leben und versetzt den Leser in das Denken und Fühlen des Komponisten. Der Leser taucht in das Wesen des Mannes ein, dessen einziger Wunsch es war, sein Dasein in Ruhe zu verbringen und sich seinen Kompositionen zu widmen  und der dennoch so sehr unter Zensur und Staatswillkür zu leiden hatte. Barnes´ Sprache ist knapp, klar und schlicht und bringt so seine  Botschaft deutlich zum Ausdruck. Er will keineswegs Moral predigen oder über den Komponisten urteilen. Nach eigener Aussage hat Schostakowitsch einen großen Teil seiner stets präsenten Furcht in seinen Kompositionen verarbeitet. „Was konnte man dem Lärm der Zeit entgegensetzen? Nur die Musik, die wir in uns tragen – die Musik unseres Seins – , die von einigen in wirkliche Musik verwandelt wird. Und die sich, wenn sie stark und wahr und rein genug ist, um den Lärm der Zeit zu übertönen, im Laufe der Jahrzehnte in das Flüstern der Geschichte verwandelt.“

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  • Russlands Zustände

    Der Lärm der Zeit

    Bibliomania

    06. April 2017 um 19:08

    Russland 1937. Schostakowitsch ist einer der größten Komponisten. Doch das ändert sich, als Stalin anfängt sich für seine Musik zu interessieren und mitten in einer Oper die Aufführung verlässt. Schostakowitsch wird von allen als von der Säuberung zum Opfer gefallener Mann angesehen. Medien und Freunde wenden sich gegen ihn, machen ihn fertig. Irgendwie jedoch übersteht Schostakowitsch die Säuberung und lebt fortan in ständiger Angst, dass es doch bald vorbei sein könnte.Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Obwohl ich Szenensprüngen nicht abgeneigt bin, hatte ich doch des öfteren Probleme zu wissen, in welchem Teil der Geschichte ich mich nun befinde. Irgendwann fiel mir dann auf, dass es vielleicht auch um den Komponisten geht, aber vielmehr die Zustände Russlands angeprangert werden. Dadurch konnte das Buch für mich noch ein bisschen retten.Positiv möchte ich aber doch hervorheben, dass Julian Barnes tatsächlich eine Biografie auf nicht einmal 250 Seiten gepackt hat. Eine ziemliche Leistung, da es doch viel zu sagen gab und Schostakowitschs Leben mehr und mehr einem Scherbenhaufen glich. Das hat der Autor wirklich gut gemacht.Es war mein erster Julian Barnes und ich werde dem Autor auf jeden Fall noch eine Chance geben, da ich denke er hat Bücher geschrieben, mit denen ich deutlich mehr anfangen kann. Vielleicht waren aber auch mal wieder meine Erwartungen nach den hohen Lobpreisungen zu hoch.

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  • Wie überlebt ein Künstler in der Diktatur?

    Der Lärm der Zeit

    JulesBarrois

    16. March 2017 um 08:42

    Der Lärm der Zeit - Julian Barnes (Autor), Gertraude Krueger (Übersetzerin) 256 Seiten, Verlag: Kiepenheuer & Witsch (16. Februar 2017), 20 €, ISBN-13: 978-3462048889   Der Komponist Schostakowitsch hat eine Oper geschrieben, Lady Macbeth von Mzensk. Stalin verlässt in der Pause die Aufführung. Ist Schostakowitsch jetzt zum Abschuss freigegeben? Er entgeht der Säuberung. Der Lärm der Zeit ist eine Erzählung, in der nichts passiert: ein Mann wartet auf einen Aufzug; Ein Mann sitzt in einem Flugzeug; Ein Mann sitzt im Auto. Die ganze Handlung findet in Schostakowitschs Kopf statt; es sind Reflexionen während dreier großer Krisen, durch Textpassagen dargestellt, die zwischen Erinnerungen und Gegenwart hin und her wechseln. In seinem Kopf fühlen wir die Wut und Schuld eines Mannes, der sein ganzes Leben lang "Macht" unterworfen war - ängstlich von seiner übermütigen Mutter, die der Partei, die er verabscheut, gehorcht, Lesungen lesen und Musik produziert, die sich zumindest anzupassen scheint an die sowjetische Ästhetik, auch wenn sie eine verdeckte Subversion beinhaltet. Schostakowitsch betrachtet sich als Feigling - zu erschrocken, um der Autorität zu trotzen, und sobald er gezwungen ist, den Pakt des Teufels mit dem Kommunismus zu feiern, zu feige, um Selbstmord zu begehen. „Der Lärm der Zeit“ ist eine fiktionale Biographie über das Leben des sowjetischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch. Sein zentrales Thema ist der künstlerische Kompromiss, um den Schostakowitsch unter der Stalin-Herrschaft des Schreckens kämpfte und der tiefe Narben auf seiner Seele hinterließ. Dieser Roman zeigt uns die Breite eines ganzen Lebens in einem schmalen Buch, geschrieben in der dritten Person. Der Leser lernt den Komponisten während drei kritischen Momenten in seinem Leben kennen. Die Jahrzehnte dazwischen werden übersprungen. Wir lesen über Schostakowitschs oft selbstkritische, zunehmend selbstsüchtige, selbstmitleidige und selbstbesessene Angst. Mir scheint es eine Konstruktion eines russischen Anti-Helden zu sein. Wir tauchen in die Welt eines obsessiven Protagonisten ein, in die Gedanken über die Anfälligkeit der Kunst, durch die Staatsmacht korrumpiert zu werden oder auch nicht. Doch fast alle seine Gedanken, seine lyrischen Gedankenblasen und -bilder sind gelehrte, abstrakte Gedanken über Musik, Macht und Ethik. „Der Lärm der Zeit“ ist ein Beispiel einer hybriden literarischen Form, der wir in den letzten Jahren immer häufiger begegnen - die fiktive Biographie. Dabei geht es um Fragen von universeller Bedeutung: die Macht der Macht über die Kunst, die Grenzen des Mutes und Ausdauer, die manchmal unerträglichen Forderungen der persönlichen Integrität und des Gewissens. Das Porträt liest sich wie ein Psychokrimi. Ganz lebendig scheint überall die Angst zu lauern. In einer sehr knappen, schlichten Sprache schildert uns Barnes die Auswirkungen der ständigen Bedrohungen aus der Sicht des Opfers. Ein Buch das unterhält, gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte ist und uns selbst mit der Frage konfrontiert „Wie würden wir uns verhalten?“ Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des KiWi Verlages: http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-laerm-der-zeit/978-3-462-04888-9/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Ein Künstlerleben unter der Diktatur Stalins.

    Der Lärm der Zeit

    Clari

    04. March 2017 um 11:28

    Julian Barnes ist in seinem neuen Roman den Spuren des Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906 -1975) nachgegangen. Er war ein anerkannter russischer Komponist des 20. Jahrhunderts. Seine Kompositionen umfassten ein reiches Repertoire an sinfonischer, instrumentaler und Filmmusik, bevor er sich an die Komposition von Opern wagte.Unter der Diktatur Stalins hatte der Musiker schwer zu leiden. Wer denkt heute noch an die Tyrannei dieses Despoten, der seine Freunde und Feinde erzittern ließ ob seiner Grausamkeit und paranoiden „Säuberungen“, mit denen er Mitte der dreißiger Jahre sein Unwesen trieb?Julian Barnes erzählt, wie Schostakowitsch auf die Gunst und Gnade Stalins angewiesen war. Dieser liebte Musik und eben auch Schostakowitsch. Doch als Stalin die Oper „Macbeth von Mzensk“ zwei Jahre nach der Erstaufführung, die 1934 für Furore gesorgt hatte und hoch umjubelt worden war, hörte, brach sein Zorn über den begnadeten Komponisten herein. Stalin mochte die Musik nicht. Nachdem letzterer seine Loge voller Zorn verlassen hat, so berichtet Barnes, wurde aus dem Komponisten ein von Angst überwältigtes Männlein. Er steht jede Nacht mit einem gepackten Köfferchen auf dem Flur vor seiner Wohnung und erwartet die Schergen des Diktators. Seine junge Frau und die gemeinsame Tochter sollen nicht in den Strudel Ereignisse hineingezogen werden. Zu dieser Zeit ist er dreißig Jahre alt.Am Beispiel des berühmten Komponisten und seines künstlerischen Wohl und Gedeihens erfahren wir vom Autor etwas über die Dimensionen von Diktaturen damals und heute. Lebendig und hautnah kann man erleben, wie die Angst um alle Ecken schaut, und die Unterdrückung zu Depression und Lähmung führen kann. Schostakowitsch wird im Roman (wie wohl auch in der Realität) zu Verhören abgeholt, soll Kollegen beschuldigen, wird wieder nach Hause geschickt, mit Drohungen, die Wahrheit zu sagen, neu einbestellt, bis schließlich sogar der Verhörer verschwunden ist. Man ahnt, dass auch ihn die Rache des Diktators zu Fall gebracht haben könnte.In diesem Stil und Umfang, präzise und dicht in Wort und Beschreibung geht es weiter. Julian Barnes zeigt uns die „Macht“ und ihre dräuende, einschüchternde Gewalt, die auch stärkere Naturen zum Stürzen bringt. Hier wird Schostakowitsch als sensibler und einfühlender Charakter geschildert, der dieser Macht nicht Herr wird. Er wird hin und her gerissen zwischen Folgsamkeit und Selbstverdammung, stiller Resignation und Niedergeschlagenheit. Zitat aus der Besprechung des Romans in der Zeitschrift die „Zeit“ über die Komponisten unter Stalin: «Die einen waren am Leben und hatten Angst, die anderen waren tot.»Die Macht des Stärkeren lässt den Schwächeren vergehen. Auf einer Reise nach Amerika wird Schostakowitsch zum Spielball öffentlicher Belobigung, propagandistischen Fehlberichten und seiner heimatlichen Angstzustände. Lug und Trug, Fremd- Selbstbezichtigung und Abwarten kennzeichnen das Leben des Künstlers, der dem Wechselbad von Lob und Tadel ausgeliefert ist. Immer auch wieder gibt es Hinweise auf sein Privatleben, das jedoch ganz unter der Last der alltäglichen äußeren Bedrohung und Not steht.Barnes schreibt in seinem gewohnt eindringlichen, poetischen Stil mit psychologisch tiefenscharfen Blick. Es ist nur ein schmales Buch von 240 Seiten. Doch der Inhalt wiegt schwer und konfrontiert den Leser mit Erfahrungen, die kaum zu ertragen sind. Erschütternd sind immer wieder die Verzweiflung und der Strudel der Verleugnungen, in die die Opfer der seelischen und häufig auch physischen Zerstörungen hineingeraten. Die Lektüre erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration, um der Vielfalt der angeführten Ereignisse und Zustände zu folgen. Ein ernstes und nachdenklich stimmendes Buch!

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  • Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch

    Der Lärm der Zeit

    rallus

    27. February 2017 um 15:10

    „Um die Geschichte unseres Landes zwischen 1930 und 1970 nachzuleben, reicht es aus, die Sinfonien von Schostakowitsch zu hören.“ Russische Wochenzeitung Moskowskije Nowosti Es ist eine irrwitzige Situation, in die uns Julian Barnes gleich zu Anfang einführt. Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch sitzt mit gepackten Koffern vor seiner Wohnung und wartet auf die Häscher der Macht. Damit seine Familie nicht aufgeweckt wird, sitzt er jeden Abend dort und wartet dass sie ihn holen. Warum? Ist er nicht ein Begünstigter? Hat er nicht Erfolg mit seinen Werken? Doch der Mächtige, Stalin, hat mitten in der Aufführung seiner Oper die Loge verlassen. Das kommt einem Todesurteil gleich. Schon viele wurden im Haus abgeholt. Und während die Liftnadel zitternd nach oben wandert und Schostakowitsch zitternd im obersten Stock darauf hofft, dass sie stehen bleibt, sinniert er über die Macht und sein Leben mit ihr. „… ja, dieser General und jener Politiker waren an dem Komplott beteiligt, ich habe es selbst gehört und gesehen. Aber es würde kein melodramatisches Abhacken von Händen geben, nur eine nüchterne Kugel in den Hinterkopf.“ So ganz irrwitzig ist diese Situation nicht und genau so hat es sich zugetragen. Russland ist in diesen Jahren ein unsicherer Hafen. Schon ein schräger Blick reicht aus, um über Leben und Tod zu entscheiden. Worte helfen nicht viel. Worte drehen sie Dir im Mund herum. „Und an Redensarten hatte die Macht kein Interesse. Die Macht kannte nur Tatsachen, und ihre Sprache bestand aus Phrasen und Euphemismen, die diese Tatsachen wahlweise propagieren oder aber verbergen sollten.[…] Von nun an würde es nur zwei Arten von Komponisten geben: die einen waren am Leben und hatten Angst, die anderen waren tot.“ Julian Barnes Werk hat 3 Akte. Akte, die aus den verschiedenen Lebenssituationen Schostakowitschs erzählen. Er selbst ist ein ernster Mann, unpolitisch, willensschwach, außer es geht um seine Musik. Da zeigt er Stärke und Tiefe. Wird in der ganzen Welt geliebt und seine Musik ist ein Ebenbild des russischen Charakters. „Und obendrein war er selbst willensschwach und unentschlossen – außer in den Fällen, in denen er willensstark und entschlossen war. Doch selbst dann traf er nicht unbedingt die richtigen Entscheidungen. Deshalb war sein Gefühlsleben – wie konnte man es am besten zusammenfassen? Er lächelte trübsinnig in sich hinein. Ja, in der Tat: Chaos statt Musik.“ Schostakowitsch stellt sich nicht hinter seine Freunde. Denn dann gerät er selber in das Fadenkreuz der Macht. Die Macht bleibt stark, auch wenn die Machthaber wechseln. Schostakowitsch flieht in seine Musik. „Lass der Macht die Worte, denn Worte können Musik nicht beflecken. Musik entflieht den Worten: Das ist ihr Zweck, und darin liegt ihre Erhabenheit.“ Doch auch hier will die Macht ihre Kraft ausüben. Alle Kunst gehört dem Volk, so Lenin, doch Kunst ist für Schostakovich die Möglichkeit, dem Lärm der Zeit zu entfliehen. „Kunst gehört allen und niemandem. Kunst gehört jeder Zeit und keiner Zeit. Kunst gehört denen, die sie erschaffen, und denen, die sie genießen. Kunst gehört ebenso wenig dem Volk und der Partei, wie sie einst dem Adel und den Mäzenen gehört hatte. Kunst ist das Flüstern der Geschichte, das durch den Lärm der Zeit zu hören ist. Kunst existiert nicht um der Kunst willen: Sie existiert um der Menschen willen.“ Man mag dem russischen Künstler, der als Einziger der fünf großen russischen Komponisten seine Werke alle in Russland geschrieben hat, Feigheit nachsagen. Doch ist nicht gerade das Bleiben eines der mutigsten Dinge, die ein Mensch tun kann? Sich dem Grauen und der Angst immer wieder stellen? Strawinski, Prokofiew und Rachmaninow emigrierten und Schostakowitsch musste diese Künstler, die er verehrte, in vorgefassten Reden denunzieren. Doch was sollte er tun? Nur so haben er und seine Kunst, seine Musik überlebt. Und was sagt ein Gedicht im Schatten der Macht? „Ein gelehrter Mann zu Galileos Zeit Wusste wie Galileo Bescheid: Die Erde dreht sich, ganz bestimmt. Jedoch er hatte Weib und Kind.“ Lärm der Zeit ist keine Biographie im eigentlichen Sinne. Barnes beschreibt den inneren Konflikt den Schostakowitsch vermutlich in der Art und Weise so hatte, gestützt auf schon vorhandene Biographien. Es ist der Versuch, den andauernden Albtraum zu beschreiben, dem ein Künstler in Russland, in einer Diktatur, fortwährend ausgesetzt war. Einerseits dem Volk seine Kunst zu schenken, andererseits der Macht keinen Grund zu geben, ihn zu beachten. Barnes bezieht hier keine Stellung, ist wertfrei in seiner Beschreibung, zeigt nur den Konflikt. Und das ist es, was Barnes Bücher ausmachen. Sie setzen sich als Samen in den Kopf des Lesers und lassen so viel Raum und Zeit, um langsam aufzugehen und zu blühen. Schostakowitsch hat den Konflikt gelöst, indem er sich entschied, leben zu wollten. Ungeachtet der Widersprüche in seinem Leben. Denn was möchte ein Musiker, ein Komponist, ein Künstler? Natürlich unsterblich werden durch seine Kunst. „Was konnte man dem Lärm der Zeit entgegensetzen? Nur die Musik, die wir in uns tragen – die Musik unseres Seins – , die von einigen in wirkliche Musik verwandelt wird. Und die sich, wenn sie stark und wahr und rein genug ist, um den Lärm der Zeit zu übertönen, im Laufe der Jahrzehnte in das Flüstern der Geschichte verwandelt.“ Ein wunderschönes Buch über die schlimmste Zeit, nein, die allerschlimmste Zeit eines Künstlers in einer menschenverachtenden Diktatur. Es wird Zeit, seine Musik wieder zu hören und gerade da hört man diesen inneren Zwist deutlich heraus. Barnes hat das Buch zur Musik des Schostakowitsch geschrieben.

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    • 3
  • Autoritäre Regime und die Kunst!

    Der Lärm der Zeit

    Petris

    15. February 2017 um 22:55

    Ich liebe es, Bücher im Original zu lesen. Und auch wenn ich einige Sprachen, unter anderem Englisch, wirklich gut kann und flüssig und mit großem Vergnügen lese, gehen trotzdem oft Details und Kontext verloren. Deshalb liebe ich es, immer wieder mal, ein Buch nochmal in der Übersetzung zu lesen, so wie hier den neuen Barnes. Und ich muss sagen, es hat mich bei der zweiten Lektüre in der Übersetzung wieder genau so begeistert wie beim ersten Mal auf Englisch. Ein Buch ganz nach meinem Geschmack! Ein Mann sitzt mit seinem gepackten Koffer vor dem Aufzug. Viele Nächte lang. Er wartet. Darauf, dass man ihn holen kommt. Einsperrt, foltert und tötet. Er will nicht, dass sie ihn aus dem Bett zerren, deshalb ist er bereit. Er will auch nicht, dass seine Frau und das Kind gefährdet werden, deshalb sitzt er vor dem Aufzug. In kurzen Abschnitten, fast manisch, so wie die Gedanken laufen, wenn man voller Angst und gleichzeitig total übermüdet ist, wird dieser erste Abschnitt erzählt. Erst viel später lernen wir, dass nicht von irgendeinem Verfolgten der Sowjetmacht die Rede ist, sondern von einer berühmten Persönlichkeit. Die Jahre vergehen, niemand kommt, er kann weiter, wenn auch unter schwierigen Bedingungen, seine Kunst ausüben. Doch dann sind er und seine Berufskollegen Stalin ein Dorn im Auge. Am 10. Februar 1948 erlässt er ein Dekret gegen sie. Kunst soll dem Staat gefällig sein, dessen Regeln folgen. Sein Leben lang hadert der Künstler mit dem moralischen Dilemma, dass er, um seine Kunst und Familie zu schützen, nie aufbegehrt hat. Er ist nicht ausgewandert, hat aber auch nie revoltiert wie so viele andere. Dass es sich hier um Schostakovitch handelt ist ein interessantes Detail, aber für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Sie hätte mit einem anonymen, fiktiven genau so gut funktioniert. Sehr schön finde ich auch, dass der Titel einfach eine Übersetzung des Originals ist und das Cover sehr ähnlich dem Original ist. Passt einfach, wozu also unnötig ändern. Für alle Klassik-Fans ein Muss, aber auch für alle anderen sehr interessant. Von mir gibt's eine Empfehlung!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte eilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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