Julian Barnes Talking it Over

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Inhaltsangabe zu „Talking it Over“ von Julian Barnes

Shy, sensible banker Stuart has trouble with women; that is, until a fortuitous singles night, where he meets Gillian, a picture restorer recovering from a destructive affair. Stuart's best friend Oliver is his complete opposite - a language teacher who 'talks like a dictionary', brash and feckless.

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    Talking it Over
    bookscout

    bookscout

    15. March 2014 um 12:47

    Eine desaströse, zerstörerische Liebesgeschichte nimmt vor den Augen des Lesers ihren unaufhaltsamen Lauf.  Erzählt wird sie abwechselnd aus der Sicht von Oliver, Stuart und Gillian.  Stuart und Oliver sind engste Freunde seit Kindertagen, obwohl ihr Charakter unterschiedlicher nicht sein könnte: Stuart, ein schüchterner, angepasster, durchschnittlicher und etwas langweiliger Banker, Oliver, ein leichtsinniger, charmanter Bonvivant, der mich anfangs mit seiner manierierten Art nahezu in den Wahnsinn getrieben hat.  Dennoch ist es Stuart, der Gillians Herz erobert und sie zum Altar führt.  Eben dort nimmt das Unheil dann seinen Lauf. Während Gillian Stuart das Ja-Wort gibt, fällt es Oliver wie Schuppen von den Augen: Er liebt Gillian und muss alles tun, um sie für sich zu gewinnen, koste es, was es wolle.  Olivers obsessive Kreativität kennt keine Grenzen: Er erfindet eine Affäre mit einer seiner Sprachschülerinnen, verfolgt Gillian und Stuart während ihrer Hochzeitsreise, verbringt Tage in Gillians Atelier, campiert in einem Baum gegenüber ihres Hauses - alles nur um Gillian nahe zu sein...  Bald ist klar, dass ursprünglich gestellte Fragen dringend umformuliert werden sollten. Denn es geht nicht darum, ob Gillian Oliver widerstehen wird, sondern vielmehr darum, wie lange sie standhaft sein kann - und auch nicht darum, wer schlussendlich verletzt wird, sondern in welchem Ausmaß alle Beteiligten werden leiden müssen...  Es war spannend, die Entwicklung der Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu verfolgen. Die Erzähler sprechen den Leser direkt an, involvieren ihn, stellen Fragen, heischen nach Verständnis, manchmal gar Absolution, ähnlich wie bei einem Psychiater.  Einzig Olivers exaltierte und eitle Sprache hätte mich das Buch zu Beginn fast aus der Hand legen lassen. Bald merkt man aber, wie viel Unsicherheit eigentlich dahintersteckt - und ist hin und her gerissen zwischen mütterlich-liebevollen Gefühlen und Entsetzen darüber, wie rücksichtslos Oliver die Beziehung seines besten Freundes torpediert.  Fazit: Durchschnittlich zu Beginn, aber sehr stark im Finish. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung "Love, etc.", die zehn Jahre später spielt :) 

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