Julian Barnes Unbefugtes Betreten

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Inhaltsangabe zu „Unbefugtes Betreten“ von Julian Barnes

Ob der frisch geschiedene Immobilienmakler Vernon nicht akzeptieren kann, dass seine Freundin ein Geheimnis hat, das sie nicht preisgeben möchte, ob Phil und Joanna über Sex, Krebs, die Wirtschaft oder Orangenmarmelade diskutieren, ob die Schriftstellerinnen Jane und Alice vor allem Eifersucht füreinander empfinden oder ein Garten Auslöser für eine Ehekrise wird – Julian Barnes legt die menschlichen Stärken und Schwächen, den Rhythmus, den das Leben hat, mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß.

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    Unbefugtes Betreten
    maggiterrine

    maggiterrine

    11. February 2014 um 15:13

    Das Buch ist sehr angenehm geschrieben und hin und wieder auch mal so, dass man ein bisschen schmunzeln muss. Das Problem bei Erzählungen ist einfach, dass ein übergreifender Plot fehlt... Oft waren die Geschichten so schön oder interessant, dass man gern gewusst hätte, wie es weiter gegangen wäre, wenn das hier ein richtiger Roman gewesen wäre. Wäre wäre wäre.... Manche Geschichten hingegen haben mir garnichts gegeben und auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das übergreifende Thema von Liebe und Beziehungen ist allerdings sehr schön umgesetzt worden. So schön, dass das Buch sogar mich als Liebesroman-Skeptikerin hin und wieder richtig überzeugt hat. Lieblingszitat: "Was hat die Nachwelt je für mich getan?"

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  • Rezension zu "Unbefugtes Betreten" von Julian Barnes

    Unbefugtes Betreten
    Duffy

    Duffy

    21. February 2013 um 13:05

    Neun Erzählungen des Man Booker Prize-Inhabers. Seit einer halben Ewigkeit versorgt uns Julian Barnes mit qualitativ hochwertiger Literatur und es ist schon mehr als eine Erwähnung wert, dass diese Qualität nie abfällt. So sind auch die hier versammelten Geschichten ein Feuerwerk an gekonnter Umsetzung von Beobachtungen, die Barnes in seinem Umfeld macht, die er mit einem unerreichten unterkühlten Humor anreichert. Immer stehen die Grundelemente menschlicher Gefühle wie Liebe, Freundschaft, Zusammenleben, Trennung oder Verlust im Fokus des Autoren, dessen Lebensweisheit auch hier wieder in seiner angemehmsten Prägung, nämlich der Zurückhaltung, zum Ausdruck kommt. Barnes zu lesen heißt auch, niemals Langeweile zu haben. Er ist einer der Ausnahmeautoren, die in einer "Champions-League" schreiben und dennoch nie den Leser aus den Augen verliert.

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  • Rezension zu "Unbefugtes Betreten" von Julian Barnes

    Unbefugtes Betreten
    sarah_elise

    sarah_elise

    08. January 2013 um 13:44

    "Unbefugtes Betreten" beinhaltet 14 auf den ersten Blick nicht besonders aufregende Geschichten über Ehepaare mittleren Alters und Einkommens. Gradlinig und immer genau auf den Punkt gebracht, schafft es Barnes, mit wenigen Sätzen und einer unnachahmlichen Leichtigkeit, seine Figuren zu zeichnen. Im Mittelpunkt die Alltäglichkeit der Liebe hält der Autor seinen Finger mit unglaublicher Präzision in die Wunden jener Gefahren, denen eine jede Beziehung über kurz oder lang ausgesetzt ist. Barnes schafft es hierbei, die feinen Unterschiede zwischen Melancholie und Bedrückung, Ironie und Zynismus zu wahren. Er beschreibt Beziehungen schnörkellos jedoch gefühlvoll und verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger, der mir Liebeslektüre sonst allzu häufig unerträglich macht. Für mich ist auch dieses Werk von Julian Barnes ein Beweis, dass er ein Meistererzähler über die Liebe in schlichter Eleganz ist.

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