Julian Barnes Unbefugtes Betreten: Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Unbefugtes Betreten: Erzählungen“ von Julian Barnes

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  • Kurzgeschichten über die Liebe (im Alter)

    Unbefugtes Betreten: Erzählungen
    skywatcher

    skywatcher

    23. May 2016 um 13:15

    In seinen klugen, manchmal auch lustigen Kurzgeschichten beschreibt Julian Barnes die Liebe in ihren verschiedenen Facetten, zwischen zwei Eheleuten, die schon lange zusammen sind, zwischen zwei Bekanntschaften, die sich so eben kennengelernt haben, das Ende der Liebe und auch der neuen Liebe nach einer Scheidung und der Liebe zu einer besten Freundin und gleichzeutigen Rivalin.Die Zusammenstellung der Geschichten ist gut gewählt, nicht alle haben mir gefallen, aber die Sprache Barnes' überzeugt immer.

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  • Rezension zu "Unbefugtes Betreten: Erzählungen" von Julian Barnes

    Unbefugtes Betreten: Erzählungen
    Clari

    Clari

    01. January 2013 um 13:52

    Wahre Geschichten aus dem richtigen Leben..... Zahlreiche Episoden bilden den Plot zu diesen Erzählungen, die in sich abgeschlossene kleine Lebensgeschichten enthalten. Da ist Vernon, der Immobilienmakler, dessen Leben durch Scheidung und Arbeit und gelegentliche Treffen mit seinen beiden Kindern gekennzeichnet ist. Mehr zufällig verliebt er sich in eine Kellnerin,--oder ist es nur ein Verlegenheitstreffen, weil er keine anderen Menschen kennt? Die Frau seiner Wahl hat eigene Geheimnisse, die er erst im Nachhinein ergründen kann. Und dann kommen Phil und Joanna: sie haben eine nette Gesellschaft und man kommt von einem Thema zum anderen. Die Gespräche kreisen um Politik, Obama, die Clintons, Reagans und noch anderes mehr. Doch dann dreht sich alles ums Rauchen und seine Auswirkungen und um die Lügen der Entwöhnung und die Beharrlichkeit einiger, das Rauchen doch nicht aufzugeben. Eine gesellige Plauderrunde vermag einen ganzen Kosmos an Themen zu mobilisieren. Hier erfahren wir sehr reale Alltagsgeschichten, wie sie jedem von uns begegnen könnten. Die beiden Freundinnen Jane und Alice tauschen sich über Gott und die Welt und die eigenen Liebeserlebnisse aus. Julian Barnes findet Worte, mit denen er realitätsnah seine Figuren agieren lässt. Seine Episoden machen jede Geschichte zu einer Einmaligkeit, so wie das Leben eines jeden Menschen in der Einmaligkeit besteht. Jeder von uns könnte die Personen kennen und über die Vergeblichkeit der Kümmernisse und Freuden nachsinnen..... Die Erzählungen des Autors zeigen einmal mehr, dass er ein Meister des Wortes ist, der zudem Tatsachen und Empfindungen punktgenau zu verbinden weiß. Seine Sprache alleine ist schon ein Genuss, und man mag keines seiner Worte missen. Ich bin kein Liebhaber von Kurzgeschichten. Doch hier mache ich die große Ausnahme wie auch bei Alice Munro oder Raymond Carver. Die wahrhaft großen Erzähler können noch aus den einfachsten Begebenheit Geschichten erfinden, die uns fesseln und bezaubern. Unbefugtes Betreten? Das ist das Geheimnis dieser Geschichten: man scheint ein Lauscher beim Zuhören von persönlichen Gesprächen zu sein. Doch gönnt uns Julian Barnes die Beteiligung am Privaten!

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