Julian Barnes Vom Ende einer Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Vom Ende einer Geschichte“ von Julian Barnes

Der SPIEGEL-Bestseller im handlichen Format. Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft. Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

Ein kleines Büchlein das es in sich hat. Sehr tiefgründig

— Sassenach123
Sassenach123

Dieser Roman ist vielschichtig und wertvoll; sürachlich sowie inhaltlich überzeugend. Er wurde schlussendlich Thema meiner BA-Arbeit.

— DieZeilentaenzerin
DieZeilentaenzerin

Anspruchsvoller Roman mit einer unglaublich intelligente, nüchternen Sprache.

— Meenama
Meenama

Gott, ist dieses Buch gut!!! Ich könnte versuchen, ihm mit einer eloquenten Rezension gerecht zu werden, würde es aber doch nie schaffen.

— Hamlets_Erbin
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Eine Geschichte im Rhythmus meines Denkens. Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.

— KiwiCake
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  • Themen
  • Verdammt beeindruckend

    Vom Ende einer Geschichte
    dominona

    dominona

    16. September 2017 um 11:39

    Dieses Buch ist ein Mix aus Philosophie, Geschichts- und Altersanalyse und hat eine Tiefgründigkeit, die ich so nicht erwartet hatte. Für Freunde von guter Erzählweise und kleinen Bonmots ist das Buch genauso geeignet wie für Menschen, die sich gerne überraschen und fesseln lassen. Das Buch hat mich nachdenklich gemacht und ich saß am Ende sehr erstaunt da. Also: kompakter Umfang, aber viel Inhalt!

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  • Was ist Geschichte ?

    Vom Ende einer Geschichte
    Alice-33

    Alice-33

    12. May 2017 um 17:11


    • 2
  • Solange er erzählt, bleibt alles in Bewegung

    Vom Ende einer Geschichte
    DieZeilentaenzerin

    DieZeilentaenzerin

    21. March 2017 um 14:22

    Im Jahr 2011 erschien eines meiner liebsten Bücher und wurde zugleich mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet- einem Preis, dem ich sehr vertraue, da mich bislang keiner seiner Preisträger enttäuscht hat. In diesem Monat kommt nun endlich die Verfilmung des Romans in unsere Kinos. Grund genug, finde ich, den Roman erneut zu lesen und wirklich jeden ans Herz zu legen. Vom Ende einer Geschichte ist für mich ein kleines Kunstwerk. Es zeigt sehr gekonnt, wie gut Literatur das Leben widerspiegeln kann und auch was ein Autor, mit viel Fingerspitzengefühl, in der Lage ist zu erschaffen. Es handelt sich um eine fiktive Autobiografie von Tony Webster, einem Rentner, der vielleicht aus Resignation heraus, die Geheimnisse der Vergangenheit aufklären möchte.  Im ersten Teil des Romans erzählt Tony von seiner Jugend in den 60’er Jahren. Von seiner Freundschaft zu drei Mitschülern, einer kleinen Clique, die sich für intelligenter und besonderer hielt als die anderen, wobei einer wirklich herausstach: Adrian. Er war der klügste der Freunde und zeichnete sich durch Schlagfertigkeit und seiner stetigen Suche nach philosophischen Antworten auf das Leben heraus. Auch die Liebe war ein wichtiges Thema der Heranwachsenden. An der Universität lernte Tony seine Freundin Veronika kennen. Die Beziehung schien jedoch für beide nicht das perfekt zu sein. Sie scheiterte (nach einer gefühlten Ewigkeit des Lesers) und Veronika kam schließlich mit Adrian zusammen. Tony brach daraufhin den Kontakt zu den beiden ab und berichtet in diesem Buch (nur 3 Seiten weiter) von Adrians Suizid, den er kaum mit seinem Brief und seiner Absage an die Freundschaft in Verbindung bringen kann. Alles, was nach seiner Schul- und Universitätszeit passiert, erzählt Tony in einer Art Schaukelstuhlmanier: Ehe, Kind, Scheidung, Ruhestand. Alles scheint dahingeplätschert zu sein, so als hätte er in seinem gesamten Erwachsenenalter nicht mehr gelebt. Diese friedliche Ereignislosigkeit wird durch einen Brief einer Anwaltskanzlei gestört. Ihm wird eine Erbschaft versprochen: das Tagebuch seines verstorbenen Freundes, Adrian. Plötzlich ist Tony wie ausgewechselt. Er hat Feuer gefangen und möchte nun allen Rätseln der Vergangenheit auf den Grund gehen. Dies gestaltet sich jedoch als schwieriges Unterfangen, was nicht nur an der mangelnden Hilfe von Veronika liegt sondern vielmehr an Tonys Charakter, seinem Urteilsvermögen und Gedächtnis. Vom Ende einer Geschichte zeigt, dass uns das Gedächtnis Streiche spielen kann. «...am Ende ist das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe, was man beobachtet.» Wir glauben das, was wir glauben wollen; als würde uns unser Kopf vor schmerzenden Wahrheiten und Erinnerungen beschützen wollen. Am Ende stellt sich die Frage, was wir als Leser glauben können und vor allem ob die Wahrheit für Tony wichtig ist. Ich glaube nicht, dass es die Wahrheit ist, die ihm am Ende doch ein wenig verändert hat. Es war viel mehr die Suche danach, die ihn immer wieder unsicher werden ließ. Ein stetiges Hinterfragen scheint ein guter Rat fürs Leben zu sein; ein Training, das den Kopf wach und den Geist rein halten mag. «Wenn man jung ist – als ich jung war – will man, dass die Empfindungen so sind wie die, von denen man in Büchern liest. Man will, dass sie das ganze Leben umkrempeln, dass sie eine neue Realität schaffen und bestimmen. Später will man, glaube ich, dass sie etwas Sanfteres tun, etwas Praktischeres, sie sollen das Leben unterstützen, so wie es ist und geworden ist. Sie sollen dir sagen, dass alles in Ordnung ist.» In diesem Roman werden kleinste Fäden miteinander verknüpft. Das geschieht natürlich auch in Krimis, hier jedoch wirkt es viel authentischer. „Genau so spielt das Leben manchmal“, ist das Gefühl, das man während des Lesens hat und dabei ist es so gar nicht langweilig. Ganz im Gegenteil: Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da immer wieder neue Puzzleteile aufgedeckt werden und man das Bild nun endlich zusammensetzen will. Auch die philosophische Frage nach Schicksal und Determination kann dieser Roman auf mehreren Ebenen beantworten. Wie ihr seht, ist dies ein kleiner aber reicher Roman. Er wird euch dazu bringen, den Stift zu nehmen und Zeilen in euer Notizbuch zu kopieren, was nicht nur an den tollen Gedanken sondern auch an der schwingenden Sprache von Julian Barnes liegt. Ich habe den Roman auf Deutsch und in der englischen Originalsprache gelesen und würde euch die englische Ausgabe ans Herz legen. Bereits mit Blick auf den deutschen Titel, Vom Ende einer Geschichte, zweifle ich ein wenig daran, dass der Übersetzer die eigentliche Bedeutung des Romans und des Originaltitels, The Sense of an Ending, richtig erfasst hat. Viele Leser waren vom Ende des Romans enttäuscht, so ging es mir überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl, dass das, was ans Tageslicht kommt, glaubhaft erzählt, authentisch sowie überraschend ist. Ebenso lässt der Roman einiges offen, was ich großartig finde, da es Raum für eigene Interpretation und wilde Gedankengänge schafft. Dieses Buch wird euch begeistern, wenn ihr gerne um 8 Ecken denkt und lest sowie fordernde zugleich aber auch amüsante Romane wert schätzt. Natürlich muss es sich aber auch mit euch verbinden- ihr müsst zusammen passen wie ein altes Ehepaar. Ich freue mich sehr auf den Kinofilm, der mit großartigen Schauspielern wie Jim Broadbent und Michelle Dockery besetzt ist. Neben meiner absoluten Lesempfehlung, möchte ich euch auch den Film ans Herz legen. Vielleicht bin ich etwas vorschnell aber ich wette, das Buch wurde brilliant umgesetzt!

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  • Verblüffende Freundschaftsgeschichte

    Vom Ende einer Geschichte
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    16. February 2017 um 14:52

    Als in den 60-ger Jahren Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt,schließt er sich Tony und dessen Freund an und eine enge Freundschaft ensteht .Eine wichtige Rolle spielt auch das Mädchen Veronica für die Beiden.Nach der Schule trennen sich die Lebenswege der Freunde und nur Tony wird eines Tages an Adrian erinnert,weil er über Veronicas Mutter etwas von Adrian erben soll. Darauf gräbt Tony in seinen Erinnerungen über die Freunde und stellt fest,dass sich manches doch ganz anders abgespielt haben könnte als er sich erinnert.Diese Nachforschungen haben mir sehr imponiert und sie haben auch dazu beigetragen zu dem verblüffenden Ende der Geschichte.

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  • Man muss die Geschichte des Geschichtsschreibers kennen ...

    Vom Ende einer Geschichte
    BluevanMeer

    BluevanMeer

    12. November 2015 um 09:10

    Hass, Liebe, Eifersucht- Julian Barnes schmale Novelle Vom Ende einer Geschichte ist genial geschrieben und stellt eine schwer zu beantwortende Frage: Kann es uns jemals gelingen, alle Geheimnisse unseres Lebens aufzudecken? Für mich die perfekte Lektüre für einen nieselig-grauen Novemberabend. Am Anfang der Geschichte geht es um eine Clique, bestehend aus Tony, Colin und Alex, die Mitte der 1960er Jahre ein College besuchen, das entfernt an die Szenerie aus Der Club der toten Dichter erinnert. Um ihre Individualität zu unterstreichen, tragen die drei ihre Armbanduhren auf der Innenseite des Handgelenks, denn von so einer schnöden Konstante wie der Zeit wollen sie nicht regiert werden. Adrian ist der Neue in der Runde, er ist den anderen intellektuell überlegen und wird von ihnen bewundert. Die Clique ist nicht unbedingt sympathisch, ein Hauch von jugendlicher Arroganz liegt in der Luft. Ihnen liegt die Welt zu Füßen und das Leben hat sie noch nicht von ihrem hohen Ross gestoßen. Vorerst waren wir bücherhungrig, sexhungrig, leistungsorientiert und anarchistisch. Alle politischen und gesellschaftlichen Systeme erschienen uns korrupt, doch als Alternative ließen wir nichts als hedonistisches Chaos gelten. Adrian aber trieb uns dazu, an die Anwendung des Denkens auf das Leben zu glauben, an die Vorstellung, dass Handeln von Prinzipien geleitet sein sollte. (S. 16) Als ein Schulkamerad Selbstmord begeht, weil seine Freundin schwanger geworden ist, lästert das Quartett sein Tod wäre "unphilosophisch, ichbezogen und unkünstlerisch [...] mit anderen Worten: falsch." Sie selbst hätten sich natürlich ganz anders verhalten, besonders Adrian, der die Dinge genauer zu durchschauen scheint. Adrian verstrickt sich gerne in theoretische Diskussionen mit dem Geschichtslehrer. Es geht ihm um subjektive Wahrheit und der Problemkonstellation, die sich aus dieser trügerischen Wahrnehmung ergibt: "Das ist doch das Kernproblem der Geschichtsschreibung, nicht wahr, Sir? Die Frage der subjektiven gegenüber der objektiven Interpretation, die Notwendigkeit, die Geschichte des Geschichtsschreibers zu kennen, damit wir verstehen, warum uns gerade diese Version unterbreitet wird." Die Unterhaltungen mit dem Geschichtslehrer bilden den Hintergrund für den zweiten Teil der Erzählung, die viele Jahre später spielt. Adrian war ein erfolgreicher Cambridge-Absolvent, ging mit der Exfreundin des Ich-Erzählers Tony. Und nimmt sich das Leben. War Veronica etwa für seinen Tod verantwortlich? Hat sie Adrian etwa genauso kalt behandelt wie Tony? So richtig kann sich niemand seine Handlung erklären, für die Freunde bleibt sein Tod dennoch "verdammt eindrucksvoll", der gemeinsame Freund habe aus "moralischer und menschlicher Pflicht" gehandelt. Dieses Narrativ der gemeinsamen Vergangenheit wird auch nicht in Frage gestellt - bis Tony 40 Jahre nach Adrians Tod ein geheimnisvolles Erbe zuteil wird. Veronicas Mutter ist verstorben und in ihrem Besitz befand sich Adrians Tagebuch, das sie Tony vererbt hat. Doch Veronica will das Tagebuch nicht herausrücken. Tony muss sich also nicht nur Veronica, sondern auch seiner eigenen Vergangenheit und Verantwortung in dieser tragischen Verkettung von unglücklichen Ereignissen stellen. Julian Barnes Roman ist in erster Linie ein nachdenklicher Rückblick auf die Vergangenheit, der sich aber so spannend wie ein Thriller liest. Ich habe den kurzen Roman innerhalb von wenigen Stunden gelesen und bin absolut begeistert, von der moralischen Tiefe die dieser kurze Roman versteckt. Erst nach und nach zeigt sich, dass Tony Webster, dieser mittelmäßige Mittelklassemann, gar nicht so unschuldig an den tragischen Verstrickungen ist, wie er nur zu gerne den Lesenden glauben machen will. Und natürlich geht es hier ums Erzählen und darum, dass man Tony, dem großen Geschichtenerzähler, eigentlich wenig glauben kann. Der englische Titel bewahrt zumindest einen Hauch von Todesahnung, der sich nicht komplett in der deutschen Übersetzung widerspiegelt. Außerdem verweist der Titel "The Sense of an Ending" nicht nur auf die Sinnhaftigkeit des (Lebens-)Endes, sondern auch auf eine theoretische Schrift der Literaturkritik. Frank Kermode thematisierte bereits 1967 in The Sense of an Ending die poetologische Gestaltung eines Endes, die auch für unser Leben von Bedeutung ist. Denn letztlich helfen uns die Dichter_innen, Schriftsteller_innen und Künstler_innen nicht dabei den Sinn des Lebens zu finden, sondern dabei, überhaupt erst eine Sinnsuche zu thematisieren: "It is not expected of critics as it is of poets that they should help us to make sense of our lives; they are bound only to attempt the lesser feat of making sense of the ways in which we try to make sense of our lives." Für Tony Webster gibt es kein Ende dieser Geschichte, seine Version als Geschichtsschreiber offenbart allerdings seine jahrzehntelange Selbsttäuschung. Als Webster sich endlich auf die Sinnsuche begibt, ist es fast schon zu spät. Völlig zu Recht wurde der Roman 2011 mit dem Booker-Preis ausgezeichnet.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Vom Ende einer Geschichte - was bitte schön ist denn hier das Ende?

    Vom Ende einer Geschichte
    SteffiWausL

    SteffiWausL

    22. July 2015 um 18:34

    Tony erinnert sich an seine Jugend, an seinen intelligenten Freund Adrian und an seine erste Liebe Veronica. Er erinnert sich daran, dass die Beziehung zu Veronica schwierig war, und dass ihn das Ende noch lange beschäftigt hat. Veronica und Adrian wurden dann ein Paar, was ihn zum Verfassen eines zynischen Briefes an die beiden veranlasste. Ihre Wege trennten sich. Nach einigen Monaten beging Adrian Selbstmord - seine Motive waren für Tony ganz klar philosophischer Natur. Viele Jahre und Lebenserfahrungen später bekommt Tony ein Schreiben eines Anwalts. Die Mutter von Veronica ist gestorben und hat ihm 500 Pfund und ein Dokument, was sich als Adrians Tagebuch herausstellt, vermacht. Das Tagebuch ist im Besitz von Veronica, doch diese will es nicht herausgeben. Also stellt sich Tony seiner Vergangenheit, und erfährt vieles über sich, Veronica und seinen verstorbenen Freund Adrian… Die Zusammenfassung des Buches klang spannend, und auch der Anfang des Buches war gut. Nicht immer leicht zu lesen, aber mit vielen schönen und klugen Zitaten. Irgendwann hab ich mich dann gefragt: wann geht die Spannung endlich los, wann bekomme ich Antworten auf meine Fragen. Der Lesefluss wurde zudem immer zäher, da sich langweilige Gedankengänge mit bereits "durchgekauten" Erinnerungen abwechselten.  Einige sehr schöne Zitate wurden ebenfalls wiederholt, was ich schade fand. Die Wiederholung nutzte sie irgendwie ab. Das Ende war dann komplett verwirrend. Vielleicht war diese Lektüre auch zu hoch für mich, aber ich hab es einfach nicht verstanden und die Auflösung blieb für mich offen. Vielleicht war das genau die Intention des Autors. Vielleicht braucht es eine genaue Interpretation und viel mehr als nur entspanntes Lesen. Wenn man dazu Lust hat und darauf von Anfang an eingestellt ist, dann ist dieses Buch sicher gut geeignet.

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  • Vier Freunde

    Vom Ende einer Geschichte
    Armillee

    Armillee

    26. April 2015 um 15:02

    Es geht um vier junge Briten in der Sturm und Drangzeit vereint auf der Schule. Ich muss gestehen, dass mich die Studentensprache nicht anmacht. Ewig wird die Geschichte der letzten Jahrhunderte zitiert und ich kann meist wenig damit anfangen. Außerdem ist mir keine der Romanfiguren auch nur entfernt nahe gekommen. Tony Webster erzählt von den Anfängen. 40 Jahre später rekapituliert er das Geschehene und es wird offenbar, dass die Erinnerungen vom tatsächlichen Geschehen oft abweichen. Ich hab mich mit dem Lesen etwas gequält und den Schluss hab ich null verstanden. Wessen Sohn war es jetzt..? Der von Adrian..? Und die Mutter...? War das nun die Ex von Tony, oder war die Mutter der Ex die Mutter..? Und warum hat die Mutter der Ex Tony das Tagebuch von Adrian vererbt..? (das er übrigens nie bekam). Und wieso waren die 500 Pfund Blutgeld..? Fragen über Fragen. Meist hält so was ja die Spannung, doch hier hat es nur genervt. Keine Empfehlung

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  • Eine nachdenkliche Geschichte über die Gegenwart und die Vergangenheit!

    Vom Ende einer Geschichte
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    13. March 2015 um 13:04

    Ich habe viel erlebt und viel überstanden. 'Wer viel erlebt kann viel erzählen' - so heißt es doch, nicht wahr? - Seite 72 Finn Adrian kommt als neuer Schüler in die Klasse von Tony Webster. Sie verstehen sich auf Anhieb richtig gut und schließen auch recht schnell Freundschaft. Die Hauptthemen der beiden Jungs sind Bücher und Sex. Tony hegt stets dieses Gefühl, dass Adrian in allem klüger als er selbst ist. Auch nach der Schule bleiben die beiden in Kontakt, bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später: Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich. Mit sich selbst ist er im Reinen, bis eines Tages ein Brief eines Anwalts in seinen Briefkasten flattert. Dieser Brief, verbunden mit einer Erbschaft, erweckte plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft. Ich glaube ganz sicher, dass wir alle auf die eine oder andere Art Schaden erleiden. Wie sollte es anders sein, außer in einer Welt mit perfekten Eltern, Geschwistern, Nachbarn und Gefährten? Und dann stellt sich die Frage, von der so viel abhängt, wie wir mit diesem Schaden umgehen: Ob wir ihn zugeben oder unterdrücken, und wie sich das auf unsere Beziehungen zu anderen auswirkt. Manche Leute geben den Schaden zu und versuchen, ihn zu mildern; andere versuchen ihr Leben lang, anderen, die einen Schaden erlitten haben, zu helfen; dann gibt es noch die, deren größte Sorge es ist, um jeden Preis weiteren Schaden von sich abzuwehren. Und das sind die Skrupellosen, vor denen man sich in Acht nehmen muss. - Seite 57 Meine persönliche Meinung:Viel zu lange stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal. Diese wunderbare kleine Geschichte wurde mit dem Booker-Preis ausgezeichnet und das mit Recht und vollkommen verdient. Beginnt man dieses Buch zu lesen, merkt man sofort, dass man es hier mit einer starken und großartigen Literatur zu tun hat. Kein Buch für zwischendurch. Ein Buch, bei dem man beide Äuglein stets richtig offen halten und aufmerksam lesen sollte. Grandios ausgearbeitete Protagonisten führen uns durch das Leben der Schulfreunde. Brillant, stark und bewegend, beinah hinterhältig gut. Ein tiefgründige Geschichte die auf sehr engem Raum aufgebaut wurde. Was weiß man eigentlich wirklich von seinem eigenen Leben? Ich stellte mir diese Frage, als ich dieses Buch beendet hatte. Tony Webster denkt stets über sein Leben und seine Vergangenheit nach. Als Adrian damals in seine Klasse kam, war er nicht mehr alleine mit seinen beiden Freunden, sie wurden zum Vierergespann. Er lässt vieles Revue passieren und weiß, dass sich durch Adrian alles verändert hatte. Ausbildung, Literatur, Sex, mögliche und unmögliche Beziehungen prägen ihren Alltag. Nach der Schule trennten sie sich und gingen ihre eigenen Wege, hielten jedoch stets Kontakt, bis die Freundschaft ein nicht so schönes Ende fand. Adrian begeht vierzig Jahre später Selbstmord und viele Fragen werden dadurch aufgeworfen. Eine unerwartete Wendung dieser Geschichte ließ mich sehr überrascht zurück. Gewöhnlich verspricht die erste Liebe, selbst wenn sie nicht gut ausgeht - vielleicht gerade wenn sie nicht gut ausgeht -, dass wir nun endlich wüssten, was das Leben lebenswert macht und rechtfertigt. Und obwohl spätere Jahre diese Ansicht so verändern können, dass manche sie ganz aufgeben, ist nicht mit dem Moment zu vergleichen, in dem die Liebe zum ersten Mal zuschlägt. - Seite 67 Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt. Schlüssig, tiefgründig und schwungvoll geschrieben. Ein grandioser Schreibstil, der das Buch nochmal ganz besonders macht. Julian Barnes schreibt sehr detailgenau. Ich empfehle diese Geschichte den älteren und Erwachsenen Lesern. Ich fand das Buch etwas verstörend und manchmal war ich während dem lesen traurig und deprimiert, was bei dieser Geschichte denke ich jedoch völlig normal ist. Das Herz und die Gedanken kann man hierbei einfach nicht abstellen. Zeit nehmen, in Ruhe lesen und sich auf eine Gegenwart sowie Vergangenheitsgeschichte mit Adrian und Tony einlassen. Viel Vergnügen!

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  • Freundschaft auf Zeit

    Vom Ende einer Geschichte
    jenvo82

    jenvo82

    11. November 2014 um 11:40

    Dieser Roman zeichnet das Bild einer überaus normalen Männerfreundschaft zu Studienzeiten, die erst einen Knacks bekommt, als sich einer der Freunde in jungen Jahren das Leben nimmt. Über die Gründe kann nur spekuliert werden ... Vierzig Jahre danach gelingt es dem Hauptprotagonisten durch einen Zufall, Licht in das Dunkel zu bringen, indem er sich den eigenen Schatten der Vergangenheit stellt. Aber die ehemalige Liebe zur gleichen Frau, weckt unschöne Erinnerungen, bittere Vorwürfe und den Wunsch, alles wieder ins Lot zu bringen – obwohl das rein gar nichts verändern würde. Stilistisch wunderschön geschrieben – inhaltlich eine Klasse für sich. Stellt sich hier doch die brennende Frage: „Kann und will ich meine Erinnerungen ändern, sie den jüngsten Veränderungen unterwerfen?“ Vielleicht wird damit der Wahrheit Genüge getan, nicht aber der tatsächlichen Empfindung. Einen Menschen nach Jahrzehnten in ein anderes Licht zu rücken, ihn von seinen Taten und Handlungen abhängig zu machen, erscheint mir persönlich wenig sinnvoll. Wer ist schon unfehlbar?

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  • Überbewertet

    Vom Ende einer Geschichte
    TinaLiest

    TinaLiest

    28. August 2013 um 17:12

    Ich habe schon bevor die Taschenbuchausgabe erschien sehr mit "Vom Ende einer Geschichte" geliebäugelt, weil sich der Klappentext einfach wirklich gut anhört und ich auch von einem Buch, das mit den Man Booker Prize ausgezeichnet wurde, einiges erwartete. Aber meine Erwartungen wurden enttäuscht & ich bin jetzt sehr froh, dass ich nicht die teurere Hardcover-Ausgabe gekauft habe. Die Handlung ist interessant und vielversprechend: Tony Webster bekommt das Tagebuch seines besten Freundes aus Jugendtagen vererbt, der sich vor vielen Jahren umgebracht hat. Er nimmt Kontakt zur Tochter der Verstorbenen auf, seiner Ex-Freundin und der damaligen Partnerin seines Jugendfreundes, und die Person, die das Tagebuch aufbewahrt. Somit rollt er seine Jugend wieder auf und durchdenkt seine Beziehungen und Freundschaften. Das Ende ist überraschend, aber auch sehr abrupt. Womit wir bei der Kritik angelangt wären: Das Ende ist mir persönlich zu offen gestaltet. Auf den letzten 2-3 Seiten nimmt die Handlung eine komplette Wendung, es wird aber meiner Meinung nach nicht genug darauf eingegangen (ist zugegebenermaßen auch schwer, wenn man sich dazu nur 2 Seiten "Zeit" nimmt). Ich habe mich etwas aus der Handlung herausgerissen gefühlt, als ich das Buch gezwungenermaßen zuklappte. Zudem hat mich die Handlung auch nicht wirklich gepackt, obwohl - wie gesagt - die Story eigentlich Potential hat. Ich kann es rational auch nicht wirklich begründen, aber das Buch hat mir im Nachhinein gesehen einfach nichts gegeben, vor allem auch wegen dem Ende. 2 Sterne gibts wegen der guten Story und den schönen Zitaten.

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  • Rezension zu "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes

    Vom Ende einer Geschichte
    Petruscha

    Petruscha

    In unserem Buchclub kam dieser Roman nur bei mir sehr gut an, da habe ich mich gefragt woran es liegen könnte. Nun habe ich das Buch in Englisch gelesen und die anderen in Deutsch, daher kam ich zum Schluss, dass es wohl mies übersetzt wurde und habe es jetzt in Deutsch gelesen um herauszufinden, ob dem so sei. Tatsächlich sind die ersten 20 Seiten altertümlich und zäh, andererseits berichtet hier ein 60+ Mensch von seinem Leben, so dass es stilistisch passt, aber im Folgenden ist die deutsche Übersetzung fast so gut wie das Original. Ich werde also diese Ausgabe mit Freuden verschenken und verstehe meinen Buchclub weiterhin nicht. *** Zum Inhalt: Wie die meisten Menschen hält sich der Protagonist für einen netten, umgänglichen Zeitgenossen. Selbstverständlich hat er in seinem Leben andere verletzt, manchmal gezielt aber meistens unabsichtlich, und natürlich wurde er verletzt. Seine emotionale Waage scheint im Gleichgewicht. Aber was passiert, wenn man sich im Alter plötzlich wieder an längst vergangene Einzelheiten erinnert? Und sich die Details zu einer anderen als der erinnerten Geschichte verdichten? Wo beginnt die eigene Verantwortung für die Geschicke uns umgebender Menschen?

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    • 2
    alasca

    alasca

    26. May 2013 um 17:57
    Petruscha schreibt Aber was passiert, wenn man sich im Alter plötzlich wieder an längst vergangene Einzelheiten erinnert? Und sich die Details zu einer anderen als der erinnerten Geschichte verdichten?

    Liebe petruscha, lasse dir mal ein Herzchen für deine Rezension da. Und mach dir keine Sorgen wegen deines Buchclubs: Du warst offenbar die einzige, die das Buch verstanden hat;-) Liebe Grüße! alasca

  • Blick hinter die Fassade

    Vom Ende einer Geschichte
    trilliand

    trilliand

    14. April 2013 um 13:31

    Sprachlich schön zu lesen, tiefgründige Erzählung mit unerwarteten Wendungen. Oft melancholisch, leise und beobachtend. Der Autor beschreibt ein Phänomen, über das wir heute selten nachdenken: Gibt es eine objektive Wahrheit oder hat nicht doch jeder Mensch seine eigene Wahrheit? Wann kennt man einen anderen Menschen? Welche Teile seiner Persönlichkeit versteckt ein anderer Mensch und aus welchem Grund? Wie sieht die Geschichte, die man selbst glaubt erlebt zu haben, aus dem Blickwinkel eines anderen Menschen aus? Und welche ist schließlich die wahre Geschichte, wenn es denn eine gibt? Der englische Titel ist etwas treffender als der deutsche: "Sense of an ending" drückt besser aus, worum es im Buch geht. 

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  • Rezension zu "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes

    Vom Ende einer Geschichte
    alasca

    alasca

    15. March 2013 um 23:02

    Schwer fassbare Fingerübung eines Meisters zum Thema Erinnerung. Verwirrung am Ende garantiert.

  • Rezension zu "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes

    Vom Ende einer Geschichte
    Gruenente

    Gruenente

    13. January 2013 um 15:34

    "Geschichte ist die Gewissheit, die dort entsteht, wo die Unvollkommenheiten der Erinnerung auf die Unzulänglichkeiten der Dokumentation treffen". Das sagte Tonys Freund Adrian mal während des Geschichtsunterrichts. Er führte später auch ein Zitat von Camus an: "Selbstmord ist die einzig wahre philosophische Frage." Um diese themen dreht sich das Buch. Bereits im Rentenalter, wird Tony eine Erbschaft zugesprochen: 500 Pfund und das Tagebuch seines Jugendfreundes Adrian, der sich 40 Jahre vorher umbrachte. Beerbt hat er die Mutter seiner Exfreundin Victoria, die später auch mit Adrian zusammen war. Tony versucht dieser, also auch seiner, Geschichte auf den Grund zu gehen und wird vor ein paar Rätsel gestellt. Literarisch hochwertig, rollt er sein Leben vor dem Leser auf und wird dabei mit der Unvollkommenheit seiner Erinnerung und fehlender Dokumentation konfrontiert. Er muss lernen, dass man sich keine Urteil bilden kann, ohne alle Fakten zu kennen. Mein dritter Versuch, mich mit Julian Barnes anzufreunden. Und es hat funktioniert! Nach "Geschichte der Welt in 13 1/2 Kapiteln" (abgebrochen) und "Flauberts Papagei"(langweilig...) hat mich hier Inhalt und Sprache fasziniert.

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