Vom Ende einer Geschichte: Roman

von Julian Barnes 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Vom Ende einer Geschichte: Roman
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Ein spannender, meisterhaft aufgebauter und geschriebener Roman über die Authentizität menschlicher Erinnerungen, der nachdenklich macht.

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Inhaltsangabe zu "Vom Ende einer Geschichte: Roman"

Man Booker Prize 2011 für »Vom Ende einer Geschichte« Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen. Als Adrian Finn in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckte plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt. »Wie Barnes allmählich die Selbstzensur in den Erinnerungen seines pensionierten Protagonisten Tony Webster bloßlegt, beweist seine ganze Meisterschaft.«Süddeutsche Zeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462305258
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:225 Seiten
Verlag:eBook by Kiepenheuer&Witsch
Erscheinungsdatum:01.12.2011

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    annepeis avatar
    annepeivor einem Jahr
    Julian Barnes "Vom Ende einer Geschichte"

    "Geschichte ist die Gewissheit, die dort entsteht, wo die Unzulänglichkeiten der Erinnerung auf die Unzulänglichkeiten der Dokumentation treffen."


    Tony Webbster verlebt ein ganz normales, ruhiges Leben, doch als er im Ruhestand eine merkwürdige Erbschaft erhält, nimmt er dies zum Anlass, seine Vergangenheit neu zu bewerten.
    Diese klug erzählte Geschichte stellt die Frage nach Verantwortlichkeit, was die Zeit mit uns anstellt und ob unser Leben tatsächlich so verlaufen ist wie in unsere Erinnerung uns vorspielt. Trotz der geringen Seitenzahl steckt in diesem Buch unheimlich viel und hat dem Autor nicht umsonst den Booker Preis eingebracht.



    5 von 5 Armbanduhren

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    A
    Alice-33vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender, meisterhaft aufgebauter und geschriebener Roman über die Authentizität menschlicher Erinnerungen, der nachdenklich macht.
    Was ist Geschichte?

    "Geschichte ist die Gewissheit, die dort entsteht, wo die Unvollkommenheiten der Erinnerung auf die Unzulänglichkeiten der Dokumentation treffen.", antwortet der bewunderte Freund des hier noch sehr jungen Ich-Erzählers auf eine entsprechende Frage seines Lehrers.
    Ein Satz, der, wie der alt gewordene Protagonist beim Rückblick auf seine Jugend erkennt, auch für die eigene Geschichte gilt. Denn nun, 40 Jahre später, muss er auf erschreckende Weise erkennen, dass alles ganz anders war, als es sich ihm in der Erinnerung bisher dargestellt hat.
    Wie aber war es wirklich? Ein tiefgründiger, überaus spannender, meisterhaft aufgebauter und geschriebener Roman über die Fraglichkeit der Authentiziät menschlichen Erinnerns, der den Leser sehr nachdenklich zurücklässt. Auch in mir hallten die aufgeworfenen Fragen noch lange nach: Wie gut kennen wir uns selbst, was wissen wir von unserer Vergangenheit, wie weit stimmen unsere Erinnerungen mit dem damaligen Geschehen überein? Und wer und wie waren wir - waren unsere Freunde - vor 20, 30 oder 40 Jahren wirklich? Ein Buch, das ich sicher bald wieder lesen werde!

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    wittgensteinvor 22 Tagen
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    Zachanassianvor 3 Monaten
    sarah_elises avatar
    sarah_elisevor 7 Monaten
    Ina81s avatar
    Ina81vor einem Jahr

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