Julian Fellowes Belgravia

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Inhaltsangabe zu „Belgravia“ von Julian Fellowes

Belgravia beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, dem 15. Juni 1815, als in Brüssel die Herzogin von Richmond einen prächtigen Ball für den Herzog von Wellington gibt. Kurz nach Mitternacht kommt die Nachricht, dass Napoleon unerwartet die Grenze überschritten hat. Wellington und seine Truppen müssen umgehend in die Schlacht ziehen. Eingeladen zum Ball sind auch die Trenchards, die durch Geschäfte mit der Armee reich geworden sind. Auf ihre schöne Tochter Sophia hat Edmund Bellasis, der Sohn und Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, ein Auge geworfen. Nach diesem Abend wird nichts mehr so sein wie zuvor. Fünfundzwanzig Jahre später werden die beiden Familien noch immer von dem dunklen Geheimnis verfolgt, das am Vorabend der Schlacht von Waterloo seinen Anfang nahm.

Charmante Geschichte, die sich manchmal etwas zieht...hat mir aber trotzdem gefallen!

— Postage
Postage

Blieb hinter meinen Erwartungen zurück

— Orlando2
Orlando2

Versetzt einen direkt in die Zeit, sehr viel Atmosphäre und eine dramatische Liebesgeschichte!

— SillyT
SillyT

Habe etwas gebraucht bis das Buch mich hatte.

— Vossi
Vossi

Schöne ,lesenswerte und spannende Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt. Ich hatte mit dem Anfang so meine Probleme. Deshalb von mir 4*

— 22an08
22an08

Ein toller Schmöker!

— Derteufeltraegtbrille
Derteufeltraegtbrille

Ein stimmiger Roman um sich von der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzaubern zu lassen! Fans von Downton Abbey und

— Belladonna
Belladonna

Ein epochales Historiendrama, das königlich unterhält.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Stimmungsvoller Familienroman aus der Zeit des 19. Jahrhunderts und der Welt der Aristokratie. Downton Abbey lässt grüßen! Wunderbar!

— Seehase1977
Seehase1977

Ein unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen der feinen Gesellschaft und ihrer Diener anhand eines pikanten Geheimnisses. Herrlich!!!

— Betsy
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  • Eine Geschichte mit Flair...

    Belgravia
    Postage

    Postage

    17. March 2017 um 16:56

    Ursprünglich habe ich "Belgravia" gelesen, weil ich ein großer Fan der Serie "Downton Abbey" bin und das Buch ebenfalls von Julian Fellows ist. Grundsätzlich finde ich das Buch gut, die Story wird gerade am Ende immer spannender. Wie gesagt zieht sich die Geschichte manchmal ein bisschen, vor allem im Mittelteil... es war aber trotzdem sehr unterhaltsam und das Ende ist top!

  • Downton Abbey läßt grüßen

    Belgravia
    Orlando2

    Orlando2

    10. March 2017 um 13:49

    Julian Fellowes größter Erfolg war die TV-Serie Downton Abbey, die er erfand und für die er das Drehbuch schrieb. Ich mag sowohl die Serie als auch die Bücher von Julian Fellowes, die sich alle mehr oder weniger um das selbe Thema drehen: Was passiert, wenn das Schicksal Menschen aus der englischen Oberschicht mit Menschen aus der englischen Unterschicht zusammenbringt. Fellowes hat darin sein Genre gefunden. Auch in "Belgravia" schreibt er von den Irrungen und Wirrungen, denen Geldadel und Erbadel ausgesetzt sind, wenn sie vom Schicksal oder von Amor zusammengeführt werden. Belgravia war als Fortsetzungsroman a la Dickens angelegt und das merkt man auch: die Kapitel sind sehr kurz und hören fast immer mit einem Cliffhanger auf. Das finde ich auf Dauer etwas ermüdend. Die Charaktere sind schnell erfasst und sehr stereotyp angelegt. Der dicke, übereifrige Selfmade Geschäftsmann, der so gerne mehr wäre als er ist. Seine bescheidene Frau, die sich für ihn schämt und weiß, dass kein Geld der Welt ihr denselben Status verleiht wie ein ererbter Titel. Auf der anderen Seite die scharfzüngige, hochnäsige aber im Herzen gütige Gräfin (sie ist sehr nah an Lady Violet aus Downton Abbey angelegt) und der böse, eitle, faule Erbe. Sein Widerpart wie könnte es anders sein, ist ein junger Mann, rücksichtsvoll, klug, geschäftstüchtig, bescheiden. Hinzu kommen noch junge Mädchen, die allesamt jemanden zum Lieben benötigen und (fast) fertig ist die Geschichte. Fellowes hat in Snobs viel ironischer über die Gesellschaft und ihre vermeintlichen Regeln geschrieben als in Belgravia. Hier lesen sich manche Passagen wie Knigges Einführung in die Welt des Adels. Die Story ist vorhersehbar und bedient alle Klischees, die auch ein Groschenroman in sich trägt. Ich war sehr enttäuscht über den Roman. Meine Empfehlung ist: Lieber eine der älteren Titel von Fellowes lesen.

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  • Wunderschöner Roman

    Belgravia
    Sirene

    Sirene

    09. March 2017 um 20:27

    "Die Vergangenheit - wir haben es schon oft gehört - ist ein fernes Land, dort gelten andere Regeln." - S. 7Am Anfang des Buches hat mich der Schreibstil von Julian Fellowes beeindruckt, der sich so leicht der damaligen Zeit anpasst und flüssig, aber auch tum Teil amüsant, zu lesen ist. Seine Beschreibungen sind schön, aber nicht zu ausschweifend, seine Charaktere besitzen ein gutes Maß an Tiefe, die sich erst im Laufe der Geschichte entfaltet und auch in den letzten 100 Seiten hatte er es geschafft mich zu überraschen.An sich versteht er es sehr gut die Gefühle, Ansichten und Meinungen der damaligen Zeit gut rüber zubringen und es alles problemlos irgendwie zu verknüpfen.Zu den Charakteren könnte man sehr viel sagen, es sind nämlich einige Personen die auftauchen, sei es von der Seite der Trenchard Familie oder die der Seite der Brockenhurst oder die Bediensteten. Jeder von ihnen schafft es in seinem Buch eine Rolle zu spielen und was zu der Geschichte beizutragen, gutes, als auch schlechtes natürlich. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, aber ein paar von ihnen verkörpern bekannte Rollen, wie der perfekte Sohn, der Hintergangene und so weiter. Außerdem wurde hier ein Zeitsprung eingesetzte und ein kleiner Teil des Buches behandelt die "Vorgeschichte" aus dem Jahr 1815 und der Hauptteil des Buches dreht sich um die Konsequenzen und Geschehnissen 25 Jahre später."Im Laufe der Jahre wurde so viel über den Ball der Duchess of Richmond geschrieben, bis ihn ein solcher Glanz, eine solche majestätische Pracht umwehten, wie man sie höchstens vom Krönungszeremoniell einer mittelalterlichen Königin kennt." - S. 17Der Roman besaß für mich weniger Überraschungen, als ich gehofft hatte und zum Anfang und Ende hin gab es diese geschockten Momente, wo man sich nur denkt "Nein. Das kann nicht wahr sein....das ändert alles." Trotzdem sehe ich es, im Gesamtpacket, als ein spannendes Buch, das immer wieder auf was anderes zusteuert und daher nie langweilig wird, denn es gab keine Stellen, wo es sich gezogen hatte oder abgeflacht ist."Aber wenn er ehrlich sein sollte, erwies sie sich als erheblich anspruchsvoller und, er zuckte vor dem Wort zurück, intellektueller, als er anfangs bemerkt hatte." - S. 124Das Buch würde ich Lesern von historischen Romanen empfehlen, die es lieben in eine Zeit abzutauchen von Bällen und Etiketten und einer Gesellschaft, in der die Herkunft und die Wahl des richtigen Partners viel wiegt.

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  • Versetzt den Leser in die Vergangenheit

    Belgravia
    SillyT

    SillyT

    09. March 2017 um 17:45

    Während Napoleon direkt vor den Toren Waterloos steht, findet im Hause der Duchesse of Richmond, Lady Brockenhurst, ein großer Ball statt. Zu aller Überraschung sind auch James Trenchard und seine Familie eingeladen, sehr zum Missfallen seiner Frau Anne und zur Freude seiner Tochter Sophia. Diese glaubt in dem Sohn der Fürstenfamilie, Edmund Brockenhurst, ihre große Liebe gefunden zu haben und hofft, dass er ihr hier vor aller Augen den Hof macht. Doch da gibt es ein Problem, die Trenchards sind zwar reich, aber das nur, weil James sehr geschickte Geschäfte abwickelt, Edmund hingegen gehört zum Hochadel und wird eines Tages Fürst, denn er ist der einzige Nachkomme der Brockenhursts. Doch es kommt ganz anders als gedacht, denn schon während des Balls kommt es dazu, dass die Männer unverzüglich aufbrechen und in den Kampf ziehen müssen. Edmund fällt und Sophia bleibt mit einem Geheimnis zurück, sie ist schwanger, jedoch stirbt sie bei der Geburt des Kindes. Die Trenchards geben den Jungen in eine Pfarrerfamilie, wo er aufwächst. 25 Jahre später treffen Lady Brockenhurst und Anne Trenchard wieder aufeinander und Anne plagt das schlechte Gewissen.Meine Meinung: Dieses Buch versprüht gleich von der ersten Seite an eine so dichte Atmosphäre, dass ich mich regelrecht in die Zeit zurückversetzt fühlte. Dabei schreibt Fellows in einem Stil, der nicht nur den Flair der Zeit hervorragend wiedergibt, sondern einen direkt einfängt, dabei wirkt es aber weder abgehoben noch zu gekünstelt. Sprachlich mit einem eher gehobenen Stil, dabei trotzdem gut verständlich und flüssig hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.Spannend sind auch die Beziehungen im Adel untereinander zu beobachten. Dabei musste ich allerdings ein wenig aufpassen, denn hier sind schon sehr viele Verzweigungen der Adelsfamilien aufgeführt und ich musste gerade zu Beginn immer wieder überlegen, wer zu wem gehört und wer mit wem etwas hat oder verbändelt werden soll. Doch auch das ist absolut glaubhaft, denn es war ja zu der Zeit gang und gäbe, dass der Adel nur untereinander verbunden werden durfte und dann Familien, wie die Trenchards, zwar reich, aber trotzdem nicht besonders angesehen waren. Dabei beschreibt er geschickt, mit welchen Geheimnissen, Intrigen und anderen Machenschaften es im Adel hoch hergeht.Auch das Setting ist sehr atmosphärisch, die Beschreibungen sind zwar so detailreich, dass ich die prunkvollen Häuser direkt vor mir sehen konnte, aber es wirkt dabei nicht zu überladen oder zu ausschweifend, dass es langweilig werden könnte. Dabei ist auch die Erzählform des personellen Erzählers perfekt gewählt, denn dieser liefert bei der Erzählung ein so lebhaftes Kopfkino, dass ich schon den Eindruck hatte, einen historischen Film anzuschauen.Die Charaktere in diesem Roman sind sehr zahlreich, sei es die Adelsfamilie der Brockenhursts oder die Trenchards und natürlich mit der zahlreichen Dienerschaft dergleichen. Jeder Charakter wurde detailliert, aber auch sehr glaubhaft dargestellt. Dabei sind die einzelnen Charakterzüge geschickt ausgefeilt und jeder wirkte authentisch. Besonders spannend fand ich die beiden Damen des Romans, Lady Brockenhurst und Anne Trenchard, wobei ich die unterkühlte, versnobte Art der Lady Brockenhurst so richtig nachspüren konnte. Anne hingegen war mir sehr sympathisch, bodenständig, trotz allen Reichtums, mit einem guten Gespür und viel Empathie. Ich könnte hier noch einige weitere Charaktere nennen, die ich mochte und umgekehrt, denn dieses Buch lebt von den Charakteren.Mein Fazit:Ein gelungener Roman, der die Zeit, in der er spielt, wunderbar spiegelt. Seien es gesellschaftliche Normen und Regeln oder Intrigen, Lügen und Geheimnisse, alles ist hervorragend aufeinander abgestimmt und eingestimmt. Ein Buch für Freunde gehobeneren Sprachstils und historischen Romanen dieser Zeit, die Ränkespiele mögen.

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  • Einfache Familiengeschichte im historischen Rahmen

    Belgravia
    Vossi

    Vossi

    07. March 2017 um 19:47


    Dieses neue Buch vom Downton Abbey (habe ich nur im Fernsehen gesehen) Autor hat mich nicht total überzeugt. Erstes Drittel waren 3 Sterne zweites Drittel 4 Sterne und im letzten Drittel 5 Sterne. Es ging schließlich das ganze Buch darum. Wann wird der wirkliche Engel entdeckt. Etwas Liebe und Romantik flossen auch noch mit hinein.

  • Unterhaltsame Familien Saga mit Soap Charakter

    Belgravia
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    02. March 2017 um 12:22

    Im Oktober 2016 erreichte mich eine Mail des Hörverlags. Und zwar feierte die Serie Belgravia Premiere. Man könne in regelmäßigen Abständen Download Links zur aktuellen Folge erhalten oder am Ende das gesamte Hörbuch erwerben. Da die letzten Monate von 2016 bei mir recht vol waren, entschied ich mich für das vollständige Hörbuch, da ich befürchtete, dass mir sonst die ein oder andere Folge durch die Lappen gehen würde.Gestaltung Wir werden hier regelrecht in die Geschichte geworfen. Nicht nur die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf. Julian Fellowes versteht sich auch darauf, gleich zu Beginn jede Menge Charaktere einzuführen. Mehr dazu aber im Gliederungspunkt Inhalt.Was ich eigentlich sagen möchte: Um bei dem ganzen Wirrwarr den Durchblick zu behalten, braucht es neben einer spannenden Geschichte auch einen Hörbuchsprecher, dem man gut folgen kann. Anfangs hatte ich etwas Mühe mich an Beate Himmelstoß' Stimme zu gewöhnen, was aber mehr dran lag, dass mir der Einstieg in die Geschichte nicht leicht fiel. Nach und nach lernte ich aber ihre feine Art und die angenehme Stimmfarbe zu schätzen. Beate Himmelstoß lädt dazu ein, genauer hinzuhören. Mit ihrer feinen Stimme macht sie die unterschiedlichen Charaktere schnell fest. So klingen die Männer oft hart und tief, während die Frauen etwas weiches an sich haben. Auch Kleinigkeiten, wie Stimmungsschwankungen, transportiert sie gekonnt.Ich freue mich auf weitere Hörbuchproduktionen mit Beate Himmelstoß als Sprecherin.An sich war es ein genialer Schachzug des Hörverlags das Hörbuch als Serie zu produzieren. In der Geschichte gibt es nämlich einige Perspektivenwechsel bzw. einen großen Zeitsprung, die für mich wahrscheinlich besser zu verdauen gewesen wären, wenn ich mich hier an die Vorgabe der Folgen gehalten hätte.Andererseits finde ich es auch toll, dass man das Hörbuch als Ganzes erwerben kann und so nicht viele einzelne Folgen kaufen muss.Inhalt / Spannung Ich hatte am Anfang Mühe mich in die Geschichte einzufinden. Julian Fellowes nimmt uns gleich mit in die Welt von Belgravia. Während ich mich gerade an Hauptcharakter Sophie gewöhnt habe, kommt es plötzlich zu einem Zeitsprung von 25 Jahren und die Geschichte wird zum Teil aus der Sicht ihrer Mutter Anne erzählt. Der Zeitsprung und die Fülle der eingeführten Charaktere sorgte bei mir erstmal für Orientierungslosigkeit. Nach und nach lernte ich aber die verschiedenen Perspektiven kennen, aus deren Sicht Belgravia erzählt wird und fand mich daher etwas besser in die Geschichte ein. Und jetzt kann ich sagen, dass es jede einzelnen Handlungsstrang braucht, damit Belgravia zu dem wird, was es eben ist.Toll finde ich, dass sich Julian Fellowes mit den Problemen des 19. Jahrhunderts beschäftigt. Damals wurde noch zwangsverheiratet. Es ging nicht darum, einen Partner zu finden, den man liebe, sondern der zur passenden gesellschaftlichen Schicht gehörte. Wer ein uneheliches Kind in der Familie hatte, konnte seine Stellung in der Gesellschaft daher vergessen. So blieb James und Anne nichts anderes übrig, als den eigenen Enkel zur Adoption freizugeben. Denn ihre Tochter war getäuscht worden und nicht als verheiratete Frau im Kindbett gestorben. Als Anne und James Enkel Charles dann als Erwachsener nach London zurückkommt, sind die Eltern hin und her gerissen. Einerseits ist Charles eben ihr Enkel. Sie wollen den jungen Mann unterstützen, wo es nur geht. Andererseits stellt sich die Frage: Was wird die eigene Familie oder gar die Öffentlichkeit darüber denken?Der Klappentext bringt den Inhalt der Geschichte ziemlich gut auf den Punkt und konzentriert sich hier auf das Wesentliche: Liebe, Intrige und Verrat:Charles ist einigen Herren der Gesellschaftsschicht schnell ein Dorn im Auge. Es stellt sich die Frage, wie sie ihn bestmöglich wieder loswerden können. Charles hingegen trifft in London die Liebe seines Lebens. Doch scheint seine Traumfrau in unerreichbarer gesellschaftlicher Schicht...Julian Fellowes spinnt ein gutes Netz um die Familien Brockhurst und Trenchard. Familien, die sich nicht besonders gut leiden können, aber vom Schicksal zusammengeführt werden. Während ich befürchtete, dass ein Kampf zwischen den Familien ausbricht, hat Julian Fellowes wunderbare Stränge gesponnen, die zeigen, wie sich beide Parteien vorsichtig annähern und lernen mit der Situation, dem gemeinsamen Enkel, umzugehen.Zudem hat Fellowes die gesamten Handlungsstränge Belgravias nicht nur gut verstrickt, sondern auch zum Schluss perfekt aufgelöst. Beinahe nichts bleibt unbeantwortet. Außerdem steigt der Spannungsbogen zum Finale nochmal schön an, was nicht nur für einen Adrenalinspiegel beim Leser sorgt, sondern auch dafür, dass die letzten Missverständnisse bestimmter Charaktere endlich aus dem Weg geräumt werden können.Schreibstil Julian Fellowes Schreibstil hat mir hier besonders gut gefallen. Er nimmt uns mit in das 19. Jahrhundert. Einem Jahrhundert, in dem die höhere Gesellschaftsschicht noch mit Dienstpersonal ausgestattet ist. Gut gefallen haben mir nicht nur die Etikette, Dinge, wie beispielsweise, dass sich die wenigsten Charaktere duzen, sondern auch sprachliche Feinheiten, wie das Einflechten bestimmter Wörter wie gespeist, was ich eher scherzhaft benutze.Gesamteindruck Zu Beginn von Belgravia fragte ich mich, worauf Julian Fellowes eigentlich hinaus will. Als die Fronten dann aber geklärt waren, wurde mir eine spannende Geschichte präsentiert. Schmunzelnd stellte ich gestern fest, dass es sich hier eben um eine Art Soap aus dem 19. Jahrhundert handelt.Belgravia ist eine Geschichte, die ich jedem empfehlen kann. Wer auf Familiensagen oder historische Romane steht, wird sicher gerne in die Welt von Belgravia abtauchen.

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  • Intrigen und Machtspiele

    Belgravia
    Eliza08

    Eliza08

    26. February 2017 um 10:38

    Ein opulenter und dramatischer Familienroman, der die Fans von Downton Abbey und Jane Austen begeistern wird. Das Cover ist wunderschön, so blau wie der Adel und elegant wie die Kleider der Damen auf den Bällen und Empfängen. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung des Geschehens. Der Prolog spielt 26 Jahre vor dem eigentlichen Roman, danach folgt der Roman einen chronologisch zeitnahen Aufbau von wenigen Monaten. In Zentrum dieses Romans stehen die Intrigen, Machtspiele und Familienfehden der beiden im Fokus stehenden Familien. Es geht um das Erbe, sowohl im finanziellen als auch ideellen Sinn, um welches gestritten wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Wahrheit ans Licht zu bringen, denn sie wird über das Schicksal der Familien entscheiden. Aber auch die politische Lage und die gesellschaftliche Stellung spielen in diesem Roman immer wieder eine Rolle, sodass dieser Roman eine gewisse Tiefe und einen unabwendbaren Anspruch hat. Der Schreibstil von Julian Fellows ist ein wenig sperrig und ausschweifend, ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Die Figuren und Dialoge gewinnen dann aber wie wir es schon von Downton Abbey kennen ein Eigenleben und ziehen den Leser in den Bann. Besonders gut hat mir die facettenreiche Gestaltung der Protagonisten gefallen, keine Figur ist das was man zuerst glaubt, was sie sei. Der oder diejenige überrascht sowohl mit ihren Aussagen, als auch mit ihren Handlungen, was der Geschichte eine wunderbare Dynamik verleiht. Etwas mehr gestört haben mich die doch recht sehr langen Kapitel, da habe ich dann auch schon mal bei einem Abschnitt unterbrochen, dies ist aber sicher Geschmacksache. Mit hat der Roman von Julian Fellows gut gefallen und ich würde sicherlich auch bei einer Fortsetzung bedenkenlos zugreifen. Wer gerne Familiensagas mit einem gewissen Anspruch liest wird hier sicherlich fündig werden. Von mir gibt es daher für diesen Roman eine klare Leseempfehlung nicht nur für die Fans von Dowton Abbey und Co. Julian Fellwos wird der Erwartungshaltung gerecht und zeigt, dass er nicht nur Autor einer unvergesslichen Serie ist, sondern dass er auch das Potential hat sich in die Herzen seiner Leser und Leserinnen zu schreiben. Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Random House und dem C. Bertelsmann Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin
    leucoryx

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 27.03.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                19                         22                       31,00€PollyMaundrell                   47                           60                     17,00€Kirschbluetensommer   181                         181                    15,00€ annlu                                      81                         100                   64,00€Nelebooks                          773                        703                   63,60€ulrikeu                                    73                          50                     12,00€Oanniki                                   34                          38                     9,00€dia78                                  1.204                     1.249                    37,00€ChattysBuecherblog          14                          20                     27,00€ StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€Kurousagi                             255                        251                     -5,00€Julie209                                    73                          76                     3,00€

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    • 171
  • Geheimnisse, Intrigen, Liebe ...

    Belgravia
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    31. January 2017 um 07:26

    Erschienen im November 2016 entführt „Belgravia“, aus der Feder von Downton Abbey Erschaffer Julian Fellowes, zunächst ins Jahr 1815. Waterloo und Napoleon werden dem Leser auf 448 Seiten begegnen und eine Geschichte, die mehr Geheimnisse verbirgt, als alle Beteiligten sich bisher ausmalen konnten. Am Vorabend der großen Schlacht um Waterloo, im Jahre 1815, wird in Brüssel ein großes Fest gefeiert. Unter den geladenen Gästen sind auch die Trenchards mit ihrer Tochter Sophia, welche von Edmund Bellasis, dem Sohn und Erben einer angesehenen Familie, auserkoren wurde, seine Geliebte zu sein. Doch der Krieg ruft und so stehen Sophia und vor allem ihren Eltern schlimme Zeiten und ein alles entscheidendes Geheimnis bevor … Eines vorweg … ich liebe Julian Fellowes dafür, dass er mir mein Downton Abbey erschaffen hat. Diese Serie ist dank der BBC so lebendig, dass ich sie immer wieder gern anschaue und trotz der mir schon bekannten Szenen dennoch mit ihnen liebe und leide.Ein Buch von diesem Autor lesen konnte ich bisher noch nicht und so war es mir ein Bedürfnis in die Welt von „Belgravia“ einzutauchen. Und was für eine Welt das ist. Es müssen bestimmte gesellschaftliche Abfolgen beachtet werden und die Herkunft und Abstammung eines Menschen geht über jedweder Tat, ob nun gut gemeint oder böse erdacht.Besonders die hochtrabende und meist in sich beschreibende Sprache ist es, welche mich an diesem Buch so fasziniert hat. Leider konnte ich, auf Grunde dessen, Julian Fellowes Werk nicht so schnell Lesen, denn zum Glück lädt es durch diese Andersartigkeit zum wahren Genießen ein.Seine Figuren sind so vielschichtig, dass man nebenher nicht umhin kommt, sich Notizen zu machen, um keinen Zusammenhang zu vertauschen, oder anhand der vielen Titel eine andere Figur im Kopf zu haben, als jene welche gerade vorspricht.Im Vordergrund hat Julian Fellowes Anne Tenchard und Charles Pope gebracht, welche, wenn zu Beginn noch unerkannt, dennoch eine Verbindung besitzen, die für einen von beiden alles verändern könnte.Anne ist insgeheim das Oberhaupt der Familie und regelt gesellschaftliche Dinge, besonders in Abwesenheit ihres Mannes. Doch auch dieser hat zahlreiche Geheimnisse, welche sich nach und nach vor ihr, wie ein schmutziger Teppich, ausbreiten.Da der Autor 25 Jahre weiterspringt, erleben wir eine neue Generation, die meist gegen die Eltern rebelliert und aus ihren goldenen Käfigen auszubrechen versucht, was in dieser Zeit alles andere als einfach war.Dadurch entstehen weitere Dynamiken in der Handlung, welche nicht nur den Leser unterhalten, sondern auch die Figuren zeitweise in Lebensgefahr bringen kann. Es wird an allen Ecken mit harten Machenschaften um Geld gekämpft - hat sich dahingehend in unserer Zeit also nicht viel geändert.„Belgravia“ kann ich jeden Downton Abbey Verliebten ans Herz legen, der keine Probleme mit der gehobenen Gesellschaft aufweist und sich gern in eine Welt entführen lässt, welcher unserer zeigt, dass wir in jeder Zeit noch immer auf die gleichen Werte zu viel Gewicht legen! „Belgravia“ ist nicht nur historisch perfekt ausgearbeitet, sondern glänzt mit so vielen Figuren, dass man auf jeder Seite immer wieder etwas Neues entdeckt! Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblogRezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

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  • Meine Rezension zu Belgravia

    Belgravia
    Belladonna

    Belladonna

    27. January 2017 um 12:09

    Beschreibung Die Familie Trenchard ist eine der aufstrebenden Geschäftsfamilien des frühen 19. Jahrhunderts. Während des Krieges machte sich Mr. James Trenchard als Proviantlieferant der Britischen Armee einen Namen. So kam es dass die Trenchards zu dem legendären Ball der Herzogin von Richmond für den Herzog von Wellington am Vorabend der Schlacht von Waterloo eingeladen wurden. Genau wie Mr. Trenchard hält auch seine Tochter Sophia nichts für unmöglich und verliebt sich in Edmund Bellasis, Neffe der Herzogin und Erbe eines prominenten Adelsgeschlechts. Die Verbindung der beiden steht jedoch unter keinem guten Stern und alles kommt anders als gedacht. So werden die Familien der beiden Liebenden noch 25 Jahre nach der Schlacht von den Geheimnissen dieser Zeit verfolgt. Meine Meinung Alleine schon die Aussage „vom Autor von Downton Abbey“ war für mich Grund genug Julian Fellowes Roman „Belgravia“ unbedingt Lesen zu wollen. Schon seit Jahren liebe ich die Klassiker von Jane Austen und den Brontë Schwestern. Es bereitet mir unheimliche Freude in diese längst vergangene Zeit einzutauchen, die Sitten und Gebräuche dieser entschleunigten Zeit in mich aufzusaugen und dabei die spannenden Wortgefechte mitzuverfolgen. Während die Serie „Downton Abbey“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, versetzt uns der neue Roman von Julian Fellows nochmals einhundert Jahre in der Zeit zurück. Schon nach wenigen Seiten habe ich mich in die Zeit kurz nach Napoleon Bonapartes letzter Schlacht bei Waterloo versetzt gefühlt. Gekonnt lässt Julian Fellowes die besondere Atmosphäre dieser Nachkriegszeit in seine Geschichte einfließen. Es scheint nun nicht nur für Menschen mit Adelsgeschlecht voran zu gehen, sondern auch einfache Menschen können sich mit Geschick und Geschäftsgeist einen Namen machen. Genau solch eine Geschichte steht in Julian Fellowes Roman „Belgravia“ im Mittelpunkt. Neben der nostalgischen Sprache, in der der Roman verfasst ist, bestechen vor allem die detailliert gezeichneten Charakter. Im Vordergrund steht die neureiche Familie von Mr. Trenchard sowie die adlige Familie Brockenhurst, die durch ein altes Geheimnis miteinander verbunden sind. Der Titel „Belgravia“ ist sogleich Schauplatz des Geschehens, denn Belgravia ist schon damals die Adresse in London für alles was Rang und Namen hat. Als sich Mrs. Trenchard und die Countess of Brockenhurst, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dort zum ersten Mal begegnen, kommt die Geschichte in’s Rollen. Das Geheimnis das beide Familien miteinander verbindet kann nicht länger gewahrt werden und wird über kurz oder lang an die Öffentlichkeit gelangen. Dabei gibt es vielfältige Gelegenheiten für Intrigen, Spekulationen und Machtspiele. Fast wie nebenbei ergibt sich dann auch noch eine Romanze die sich perfekt in das Gesamtbild einfügt. "»Lady Maria, ich würde gegen Drachen kämpfen, ich würde über glühende Kohlen laufen, ich würde das Tal des Todes durchqueren, wenn ich glaubte, ich hätte damit eine Chance, Ihr Herz zu gewinnen.«" (Seite 254) Ich bin sehr beeindruckt wie Julian Fellowes es geschafft hat so vielen Charakteren Raum in seiner Geschichte zu geben und neben den feinen Herrschaften auch noch einige der Bediensteten näher zu beleuchten. Außerdem kommen die Sitten und Umgangsformen der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wunderbar zum tragen. Für mich als Fan von Jane Austen und Downton Abbey war dieser Roman von Anfang bis Ende ein wundervoller Genuss! Besonders eindrucksvoll fand ich die Damen der Geschichte, Mrs. Anne Trenchard und die Countess of Brockenhurst. Zu Beginn scheinen sie vollkommen unterschiedlich zu sein, ja sogar in verschiedenen Welten zu leben, die ihr gesellschaftlicher Stand ihnen zugewiesen hat. Doch im Verlauf des Romans werden sich diese beiden Figuren immer ähnlicher. Jede der Damen zeigt eine kämpferische Seite, denn schließlich möchten sie für ihre Familien nur das beste! Als Leser ist man von Beginn an in alle Geheimnisse und Gegebenheiten der Geschichte eingeweiht, und dennoch hat es mir eine große Freude bereitet zu beobachten wie sich das ganze entwickelt. Ich finde die damalige englische Gesellschaft mit ihren gesellschaftlichen Gepflogenheiten und das Streben einer jeden Familie die Mädchen gut zu verheiraten sehr unterhaltsam. Dabei geht es nicht nur um Titel, Erbschaften und Ehre, sondern auch um Familienbande sowie Werte der Ehrlichkeit und Loyalität. Natürlich bietet dies alles einen prächtigen Nährboden für Skandale und intrigante Persönlichkeiten. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob der Roman etwas für euch ist, könnt ihr euch auf www.belgravia-roman.de das erste Kapitel kostenlos zum Lesen herunterladen. Über den Autor Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken; für »Gosford Park« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, die Serie »Downton Abbey« hat ihn weltweit berühmt gemacht. Auch seine Romane »Snobs«, »Eine Klasse für sich« und »Belgravia« haben die englische Gesellschaft zum Thema. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Alexander Kitchener-Fellowes, Baron Fellowes of West Stafford, lebt mit seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset. (Quelle: C. Bertelsmann Verlag)Fazit Ein stimmiger Roman um sich von der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts verzaubern zu lassen! Fans von Downton Abbey und Jane Austen kommen voll auf ihre Kosten. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.01.2017

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  • Ein unterhaltsames Historiendrama á la Downton Abbey

    Belgravia
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    23. January 2017 um 18:18

    "Downton Abbey" ist eine meiner absoluten Lieblingsserien - für mich stand also fest, dass Julian Fellowes definitiv ein Genie ist. Umso mehr war ich auf seinen neuen Roman Belgravia gespannt. Hier entführt Fellowes den Leser in das Belgien und England Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts, in eine Zeit, in der die gesellschaftliche Stellung eine noch größere Rolle spielte als das in "Downton Abbey" der Fall ist.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei völlig gegensätzliche Familien, die der Zufall zusammenführt. Auf der einen Seite ist das die Familie von James Trenchard, einem aufstrebenden Händler und Bauunternehmer, der aufgrund seiner sozialen Herkunft eigentlich wenig Chancen auf einen Umgang in Adelskreisen hat, sich jedoch nach großen Empfängen, bombastischen Bällen und eindrucksvollen Bekanntschaften sehnt. Auf der anderen Seite sind das die Brockenhursts, eine alte englische Adelsfamilie. Fellowes porträtiert hier also zwei Familien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine durchaus gebildet, sittsam und irgendwie auf dem Boden der Tatsachen, die andere hoch angesehen und furchtbar versnobt. Reibereien und Sticheleien bleiben beim Aufeinandertreffen der verschiedenen Charaktere also nicht aus und hier kann man sich als Leser ebenso amüsieren wie als Zuschauer bei "Downton Abbey".Allerdings brauchte es seine Zeit, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Am Anfang hatte ich mit den vielen Namen und den Verbindungen untereinander zu kämpfen und auch die Handlung wollte einfach nicht so richtig in Schwung kommen. Gleichzeitig setzt Fellowes auf eine sehr, sehr detaillierte Beschreibung seiner Charaktere sowie der gesellschaftlichen Ereignisse und Umstände, was für mich ab und an ein wenig ermüdend war. Das funktioniert bei einer TV-Serie eben doch besser als in einem Roman. Trotzdem macht dieser Stil die Geschichte auch interessant, denn man lernt eben jeden Blickwinkel kennen und hat als Leser den absoluten Rundumblick. So erfasst man Dinge, die den Charakteren lange entgehen, recht schnell und kann sich dann natürlich umso mehr über ihre Unwissenheit und Naivität amüsieren. Das ist ein ziemlich raffiniertes Vorgehen, das einen eben doch am Ball bleiben lässt, auch dann wenn die Handlung gerade mal nur so vor sich hin dümpelt.Ab der Mitte hat mich die Geschichte mit all ihren Irrtümern, Liebeleien und natürlich Intrigen dann aber doch gepackt. Wie auch in "Downton Abbey" treffen in Belgravia die gegensätzlichsten Charaktere aufeinander und auch hier wird beleuchtet, dass jeder wohlhabende oder eben adelige Haushalt sich sozusagen in zwei Welten teilt - die der Herrschaft und die der Dienerschaft. Das bringt Schwung in die Geschichte und macht sie um einiges interessanter, als sie vielleicht auf den ersten Blick scheint. Denn im Grunde genommen ist der Ausgangspunkt der Handlung etwas absolut Banales: Eine Liebelei zwischen zwei jungen Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Die gesamte Tragweite dieser Verbindung und die Folgen für die beiden Familien werden jedoch erst nach und nach klar und so ergibt sich ein spannendes Konstrukt, das den Leser in seinen Bann zieht.Nicht zuletzt liegt das an den Schauplätzen und der einfach mondänen Zeit. Fellowes hat für das Setting von Belgravia eine Zeit gewählt, in der politisch zwar einiges passierte, gerade die britische Gesellschaft aber sozusagen auf dem Höhepunkt des Snobismus war. Ein Adelstitel war im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert, eine gurte Partie in den höheren Gesellschaftskreisen das A und O. Demzufolge ergeben sich für einen solchen Roman natürlich von vornherein abstruse Konstellationen, zwielichtige Machenschaften, die ein oder andere Affäre und selbstverständlich dutzende köstlicher Intrigen. Und Fellowes versteht es einfach phänomenal, seine Charaktere kopfüber in diesen irrwitzigen Strudel zu stürzen - große Gefühle, menschliche Abgründe, Ehrgeiz, Egoismus, Verbohrtheit. Genau das ist der Stoff, aus dem eine große Geschichte wie Belgravia und eben auch "Downton Abbey" gemacht ist. Trotz des etwas schwerfälligen Einstiegs bin ich also wirklich absolut begeistert, Genau das hatte ich erwartet!Mein Fazit:Julian Fellowes' Belgravia braucht etwas, um in Schwung zu kommen, doch letztlich wird man als Leser hineingesogen in eine faszinierende Zeit und in ein Netz aus Intrigen, Romanzen und menschlichen Verfehlungen. Nicht nur Fans von "Downton Abbey" kommen hier voll auf ihre Kosten!

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  • Einblicke in die Welt der Reichen des 19. Jahrhunderts

    Belgravia
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    18. January 2017 um 17:59

    Die Schlacht von Waterloo im Juni 1815 verändert das weitere Leben der Familien Brockenhurst ( eine prominente englische Adelsfamilie) und Trenchard (sie haben ihr Geld durch Geschäfte erworben und genießen dadurch nicht das Ansehen des englischen Adels) für immer.Der junge Erbe der Familie Brockenhurst, Edmund Bellasis, stirbt bei der Schlacht, während Sophia, die von ihm schwanger ist, zurückbleibt und eine Lösung für sich und ihr ungeborenes Baby suchen muss. Aus Scham hält die Familie Trenchard die Schwangerschaft und die Geburt, bei der Sophia stirbt, geheim.25 Jahre später deckt Anne Trenchard Edmunds Mutter gegenüber ein lang gehütetes Geheimnis auf, das für alle Beteiligten weitreichendeFolgen hat…Julian Fellowes ist der Autor der Erfolgsserie „Downton Abbey“. Die Serie finde ich toll und deshalb war ich sehr gespannt auf „Belgravia“.Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich in dieses Buch hineingefunden hatte. Der Schreibstil ist nicht ganz so flüssig wie gewohnt und auch das Thema ist anders, als bei meinen üblichen Romanen. Nach einiger Zeit gefiel mir aber die ruhige Art des Erzählens ganz gut. Spannung gibt es hauptsächlich zum Ende des Buches.Das Buch gibt Einblicke in die sozialen Strukturen und das ausgeprägte Standesdenken der damaligen Zeit. Der Adel blieb lieber unter sich und verachtete Emporkömmlinge.Julian Fellowes gelingt es gut, die damaligen Verhältnisse und die Charaktere zeitgemäß und authentisch darzustellen.Besonders gut haben mir Lady Brockenhurst und Anne Trenchard gefallen. Starke Frauen, die selber bestimmen und sich nicht so schnell einschüchtern lassen.Natürlich gibt es auch jede Menge Intrigen, in die zum Teil auch die Dienerschaft verwickelt ist, denn nicht alle Angestellten stehen ihrer Herrschaft loyal gegenüber.Fazit: Das Buch hat mich für ein paar Tage in die Welt der Reichen des 19. Jahrhunderts abtauchen lassen. Es war mal etwas anderes und hat mir gut gefallen. Aber an „Downton Abbey“ reicht die Geschichte nicht heran.Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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  • Belgravia

    Belgravia
    Seehase1977

    Seehase1977

    13. January 2017 um 19:56

    Zum Inhalt:An einem Juniabend im Jahr 1815 ruft die Herzogin von Richmond zu ihrem berühmten und glamourösen Ball, welcher viele Gäste aus den Kreisen der Reichen und Adligen Brüssels anzieht. Zu diesem Ereignis sind auch die Geschäftsleute Trenchard mit ihrer hübschen Tochter Sophia geladen. Die Familie ist durch die Geschäfte mit der Armee zum großen Geld gekommen. Was niemand ahnt, Sophia und der junge Adlige Edmund Bellasis, Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, sind einander mehr als zugetan. Doch dann ereilt die illustre Gesellschaft kurz nach Mitternacht die Nachricht, dass Napoleon die Grenze überschritten hat. Es folgt die berühmte große Schlacht von Waterloo, bei der Edmund Bellasis auf dem Schlachtfeld getötet wird. Er hinterlässt der jungen Sophia jedoch ein kleines Andenken, ein dunkles Geheimnis, welches die Familien der beiden Liebenden auch 25 Jahre später noch verfolgt und nicht zur Ruhe kommen lässt…In seinem Roman „Belgravia“ entführt der Autor Julian Fellowes seine Leser in die Zeit des 19. Jahrhunderts und in die Welt der englischen Aristokratie. Mit einem angenehmen und wunderbaren Schreibstil erzählt Fellowes die Geschichte über ein nicht standesgemäßes Kind und dessen Familien, die aufgrund dieses Skandals verpflichtet sind, miteinander zu verkehren und das so wichtige Stillschweigen zu bewahren. Eine Story voller Intrigen und festgefahrenem Standesdenken, voller Eifersucht aber auch voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht. Der Autor hat mit viel Liebe zum Detail absolut authentische Charaktere erschaffen, die von der intriganten Dienerschaft, über die strenge und doch warmherzige adlige Lady bis hin zum romantischen Liebespaar alle Klischees aus dieser Zeit erfüllen. Das ist durchaus nicht abwertend gemeint, denn auch wenn in diesem Buch die große Spannung und reißerische Action fehlt, „Belgravia“ kann durch atmosphärische Szenarien und einen stimmungsvollen Erzählstil punkten und bietet somit absolut hochwertige Unterhaltung.Ein kurzweiliger und großartiger Roman aus der Zeit des 19. Jahrhunderts und eine gelungene und bewegende Familiengeschichte. Fans von Downton Abbey kommen hier absolut auf ihre Kosten, doch auch allen denjenigen, die neugierig auf „Belgravia“ geworden sind, kann ich beste Leseunterhaltung versprechen. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung mit Hofknicks.

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    • 3
  • Hinter den Kulissen spielt sich einiges ab

    Belgravia
    Betsy

    Betsy

    12. January 2017 um 21:14

    Die Geschichte entführt uns zu Beginn nach Brüssel, kurz vor der entscheidenden Schlacht bei Waterloo 1815, wo trotz des ernsten Hintergrundes scheinbar alle recht ausgelassener Stimmung sind. Mittendrin die neureiche Familie Trenchard und ihre hübsche Tochter Sophie, die es geschafft haben eine Einladung zum Ball der Herzogin von Richmond zu erhalten, wo sich die Spitzen der Gesellschaft treffen. Anwesend ist auch ihr Neffe, Edmund Bellasis, ältester Sohn und Erbe eines Earls, der Sophie genauso zugeneigt zu sein scheint wie sie ihm, auch wenn es eine unmögliche Verbindung zu sein scheint und daraus nichts gutes entstehen kann. 25 Jahre später sind deren Familien, so unterschiedlich im Rang sie auch sein mögen, ausgehend von Ereignissen dieses Abends miteinander verbunden und langsam aber sicher kommt ein Geheimnis ans Licht, das das Leben vieler Menschen verändern wird. Belgravia, die Adresse der absoluten Elite mit Rang und Namen, bildet hier einen wichtigen Schauplatz rund um Julian Fellowes Geschichte. Es dreht sich alles um Macht, Liebe und Geld. Hier treffen zwei Familien aufeinander, die durch ganz besondere Umstände miteinander verbunden sind. Einzelne Mitglieder zeigen besonderes Interesse an einer bestimmten Person, die plötzlich in das Licht der höheren Gesellschaft rückt und damit das Misstrauen anderer weckt, womit quasi der Stein für die nachfolgenden Geschehnisse ins Rollen gebracht wird, denn was es wohl zu jeder Zeit gab und gibt, ist der Klatsch und Tratsch, egal welcher Schicht man angehören mag. Obwohl man gleich zu Beginn weiß auf was die Geschichte wohl hinausläuft und nicht wirklich viel unerwartetes passiert, ist es trotzdem sehr unterhaltsam als Beobachter mitzuerleben wie die Protagonisten hier in ihrer jeweiligen Rolle agieren, alles langsam aber sicher seinen Gang geht und man vergnügt die Anstrengungen der verschiedenen Figuren mitverfolgt, um hier einem augenscheinlichen Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Wie bereits in Downton Abbey macht auch hier der Autor zwei ältere Damen, die aus verschiedenen Welten kommen zu den stärksten Figuren, die nicht nur sehr versiert im Umgang mit ihren Männern sind, sondern auch Eigeninitiative entwickeln und selbstbewusst auftreten. Einerseits hätten wir hier Anne Trenchard, verheiratet mit einem vormals einfachen Händler, der sich durch guten Geschäftssinn empor arbeitete und nun mit aller Macht versucht seinen Platz unter der tonangebenden Elite zu bekommen, und dabei doch nie ein richtiger Gentleman werden wird und Caroline Bellasis, der Countess of Brockenhurst, von edler Abstammung und daran gewöhnt sich in den erlauchtesten Kreisen zu bewegen, wo sie einigen Einfluss hat. Trotz der Umstände und der verschiedenen Sichtweisen, sind sie sich doch zugetan und können eine gewisse Achtung vor der anderen nicht gänzlich abstreiten. Beides kluge und starke Frauen, die hier für das Glück ihrer jeweiligen Familie kämpfen. In der Welt der Reichen und Mächtigen, darf natürlich auch die Dienerschaft nicht fehlen. Diese Gruppe weiß wohl am besten was in den herrschaftlichen Häusern vor sich geht und wenige können den Lockungen des Geldes widerstehen im Austausch für ein paar Informationen. Loyalität ist eben nicht immer unverkäuflich, heißt es doch die eigene Zukunft zu sichern. Selbst untereinander spielt man sich teilweise gegenseitig aus, um die eigene Stellung im Haushalt zu sichern, frei nach dem Motto: „Jeder ist sich selbst der Nächste.“ Letzendlich haben alle hier ihre eigenen Motive für ihr Handeln, mal mehr und mal weniger eigennützig. Doch alle sind hier geprägt durch die Welt in die sie hineingeboren wurden und obwohl sie alle so ihre Schwächen haben, sind die meisten doch weit davon entfernt wirklich von Grund auf schlecht bzw. böse zu sein, auch wenn sie teilweise sehr egozentrisch sind und anderen damit Kummer bereiten. Man erlebt alles hautnah aus der Sichtweise der beteiligten Figuren mit, was sie sehr lebendig macht, da man direkten Zugang zu den innersten Gedanken und Gefühlen erhält. Nichts kann so spannend und zugleich unterhaltsam sein wie die damalige englische Gesellschaft mit ihren strengen Anstandsregeln, den Erbschaftsfolgen, dem Drang aller Eltern eine gute Partie für ihre Kinder zu finden und natürlich den dazugehörigen unvermeidlichen Skandalen. Trotz ihrer zur Schau gestellten oftmals unterkühlten und hochmütigen Fassade, sind auch sie nur Menschen die mit Problemen zu kämpfen haben, während sie nach außen hin scheinbar immer über den Dingen zu stehen scheinen. Hier gewinnt, wer es schafft in den ungemütlichsten Situationen ruhig zu bleiben und Haltung zu bewahren. Grandios ist es mitzuerleben wenn hier eine scheinbar harmlose Konversation betrieben wird, die doch nur so vor Spitzfindigkeiten und Andeutungen trieft und man hier mit Worten die Klingen kreuzt. Amüsant ist es des weiteren zu lesen, wie beide Geschlechter hier ihre Geheimnisse haben und versuchen in ihrem Interesse das Geschehen zu lenken. Dennoch gehen hier die Frauen raffinierter zu Werke und haben eindeutig die Nase vorn, wenn es darum geht wer hier am Besten seine Schäfchen ins Trockene bringt. Fazit: Eine Geschichte die zwar vorhersehbar, aber dennoch unterhaltsam ist, indem sie einen gekonnt in die englische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts versetzt und man als Beobachter miterlebt, wie die winzigste Kleinigkeit, die von der Norm abweicht, hier mit Argusaugen beobachtet wird. Hier wird einfach alles gegeben, um für die eigene Zukunft zu sorgen oder drohende Skandale abzuwenden. Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen, die hier, wie soll es auch anders sein, gegen die Standesunterschiede ankämpfen muss. Herrlich unterhaltsam erlebt man mit wie hier spekuliert wird, Allianzen geschlossen und Informationen gesammelt werden, sei es aus Eifersucht, Liebe oder um des lieben Geldes willen. Nicht nur für Fans von Downton Abbey ein Genuss, sondern auch Fans von Jane Austen werden diese Geschichte sicher lieben!

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    • 2
  • Sehr authentisch, atmosphärisch und stimmungsvoll

    Belgravia
    Federzauber

    Federzauber

    31. December 2016 um 05:07

    London, mitten im 19.Jahrhundert,in Zeiten Napoleons.In den guten Kreisen,  spielen sich Geheimnisse,  Intrigen, Gerüchte,  auf. Ein Buch mit sehr authentischem, stimmungsvollen Charakter.  Es zeichnet sich nicht durch hochgeladen Spannung oder vielen  aneinandergereihten Vorkommnisse,  sondern durch die wundervoll abgestimmte Kombination der ausgewählten Sprache, der Ausdrücke, die ruhige Art des Erzählens und des Fortschritts in der Geschichte, die sehr fein gearbeiteten Charaktere des Romans, die sehr vornehme,  verhaltene Gesellschaft in der man sich befindet und die besondere zeitgemäße Atmosphäre,  die dem Leser im ganzen Verlauf der Geschichte präsent und spürbar ist. Die Kombination aus allen Elementen, macht das Buch zu etwas sehr Großem und Starkem. Es hatte für mein Empfinden,  großes Literaturvermögen, da das komplette Paket: Geschichte, Titel,Schreibstil,  Charaktere,  Atmosphäre komplett abgerundet und passend war. Es ist kein Buch, dass man in Null Komma Nichts liest. Es ist ein Buch das Zeit braucht, um einzusteigen, sich gleiten und tragen zu lassen, es wirken zu lassen und zu genießen.  Obwohl ich normalerweise sehr schnell lese, war ich bei diesem Buch extrem langsam. Es mag an der Sprache vielleicht gelegen haben, aber es hat mir das Buch auch um einiges deutlicher, stimmungsvoller und besonders gemacht. Ich hatte das Gefühl beim Lesen endlich wirklich zur Ruhe zur kommen und mich komplett in diese Zeit und gesellschaftliche Dilemmas einlassen zu können,  ohne mich schnell,schnell einem anderen neuen Buch widmen zu wollen. Ich fand das Buch sehr besonders,  authentisch und stimmungsvoll.  Extremst gut abgerundet und durch alle Aspekte im Einklang passend. Jetzt bin ich umso mehr auf die Serie Downton Abbey neugierig,  da ich die noch nicht kenne ;-)Note:4,5/5

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