Julian Fellowes Belgravia. Zeit des Schicksals

(73)

Lovelybooks Bewertung

  • 75 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 5 Leser
  • 45 Rezensionen
(24)
(31)
(14)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Belgravia. Zeit des Schicksals“ von Julian Fellowes

»Belgravia« – mit seinem neuen Roman setzt der Schöpfer der Erfolgsserie »Downton Abbey« Julian Fellowes dem nobelsten Londoner Stadtteil ein großartiges Denkmal. Dabei entführt er seine Leser mitten ins 19. Jahrhundert, wo alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinandertreffen und die Liebe sich den Standesgrenzen widersetzt … Überaus spannend lässt Julian Fellowes in »Belgravia« eine versunkene Welt lebendig werden.

Am Ende wurde es doch noch spannend, aber warum nur war es vorher so belanglos.

— allegra

Anfangs hatte ich Probleme, doch dann war ich Voll und Ganz dabei. Intrigen, Verluste und Liebe gehen hier Hand in Hand.

— Catgirllovesbooks

Das Buch ist wie eine Dampflok- es kommt langsam in Fahrt, nimmt immer mehr an Geschwindigkeit auf um dann fulminant ans Ziel zu kommen.

— vielleser18

abgebrochen

— ThePassionOfBooks

Zweiter Aufguss von Downton Abbey

— Sigismund

Für Fans von Downton Abbey

— Caillean79

Stöbern in Historische Romane

Das Jahrhundertversprechen

Spannende Familiensaga vor dem Hintergrund der Weimarer Republik

takabayashi

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Interessanter Auftakt

madameeapoe

Der Himmel über unseren Träumen

Spannende (Familien)Geschichte über die deutsche Nachkriegszeit und die große Schuldfrage.

hasirasi2

Unter blutrotem Himmel

Ein biografischer Roman, der in der Besatzungzeit Norditaliens durch die Nationalsozialisten spielt, spannend erzählte Zeitgeschichte.

Magicsunset

Die Strandräuberin

Wieder ein spannender historischer Sylt-Roman! Ich hab ihn verschlungen! Toller Schreibstil und starke Charaktere! Bitte mehr davon!

Pagina86

Die Manufaktur der Düfte

hervorragend recherchiert, spannend und fesselnd geschrieben

Gartenkobold

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vorhersehbare Geschichte

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Ritja

    11. May 2018 um 11:41

     "Belgravia" ist eine Geschichte, die zwei Familien miteinander verbindet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide Familien wurden durch ihre Vergangenheit miteinander verbunden und diese holt sie nun nach 25 Jahre im Jahr 1841 wieder ein. Ein junger Mann sorgt für Intrigen, Neid, Eifersucht, Irritation und Versöhnung bei den beteiligten Personen. Julian Fellowes hat eine leicht zu lesende Geschichte geschrieben, die sehr detailliert auf das Leben 1841 eingeht. Den Anfang der Geschichte fand ich nicht so gelungen und auch etwas verwirrend, so dass ich eigentlich erst ab Seite 75 so richtig in die Geschichte reinkam. Die Charaktere sind teilweise recht gut gelungen. Die Geschichte ist nicht neu, aber der Autor versucht durch kleine Wendungen und Irrungen Spannung aufzubauen. Leider wiederholt sich der Autor recht häufig, so dass phasenweise auch etwas Langeweile entstehen konnte.  Er bedient sich fast allen Klischees aus dieser Zeit und leider ist seine Welt auch stark in schwarz und weiß eingeteilt.  Zudem weiß man recht schnell wie die Geschichte ausgehen wird. So, richtig überzeugt hat mich seine Geschichte nicht. Als Serie mit großer Ausstattung und Kulisse könnte die Geschichte jedoch funktionieren.

    Mehr
  • Mir gefiel das Buch ganz gut....

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    winniehex

    17. March 2018 um 23:44

    Also ich finde eigentlich das, der Autor, dass wieder gut umgesetzt hat. Man konnte sich direkt in der Zeit wiederfinden. In dem Roman von Julien Fellowes geht es um zwei Familien angesiedelt in England im 19. Jahrhundert. Die Familie Trenchard, James das Oberhaupt der Familie, hat es wirklich geschafft von einem kleinen Markthändler zum Proviantmeister der britischen Armee. Für James war und ist es immer wichtig gewesen in den oberen Kreisen des englischen Adels zu agieren, nur seine Frau Anne findet seine Art sehr unangehm. Für beide ist aber sehr wichtig, dass seine Tochter Sophia gut verheiratet wird und in den Genuss vom Adel kommt. Der komplette Gegensatz zu Trendardfamilie ist der Clan der Familie Brockenhurst. Sie gehören zu dem alteingesessenen englischen Adel und sind gegenüber unteren Klassen sehr herablassend. Ihr Sohn Edmund verliebt sich ausgerechnet in Sophia Trendard und es dauert auch nicht lange und beide haben sowas wie eine „Affäre“ miteinander. Daraus resultiert eine Schwangerschaft von Sophia, während Edmund bei der Schlacht von Waterloo fällt. Aber auch Sophia erleidet an Kindsbettfieber nach der Geburt, James und seine Frau haben den Säugling in die Obhut eines Geistlichen gegeben, dieser zieht den kleinen Charles wie sein eigen auf. Man kann sagen, dass die eigentlich Geschichte dann 25 Jahre später spielt. Denn Charles weiß nicht genau wer er ist und wo er herkommt. Was aber noch schlimmer ist, dass James und auch Anne damals noch nicht mal in der Lage waren den Brockenhurst die Wahrheit zu erzählen. So kommt es natürlich wie es kommen muss und ein Familiengeheimnis scheint ans Tageslicht zukommen. Fazit: Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und konnte auch gut in die Geschichte eintauchen. Vielleicht liegt es daran, dass ich gerne solche Art der Romane lese. Aber ich würde das Buch gerne weiterempfehlen. Lieben Dank an das Random Bloggerportal für das Leseexemplar.

    Mehr
  • Gehört in den kalten Jahreszeiten auf den Lesestapel

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    zuendegelesen

    17. March 2018 um 18:19

      Meinung Was sich hinter dem Kapitel „Tanz in die Schlacht“ verbergen sollte, konnte ich nur erahnen. Als Einstieg in die Geschichte war es ziemlich pompös und turbulent zugleich. Der Duke und die Duchess of Richmond haben für den Herzog von Wellington zum Ball geladen. Auch Wellingtons Proviantmeister James Trenchard stand mit seiner Frau Anne Trenchard und Tochter Sophie auf der Gästeliste. Lord Viscont ist Sophies Verehrer. Auf dem Ball begegnen sie sich und die beiden waren sich sehr zugetan. Doch an diesem Abend sind Dinge geschehen, die Sophia ihm nicht verzeihen konnte. Sie fühlte sich von ihm hintergangen. Noch während des Balls näherten sich die Truppen von Napoleon Bonaparte und traten überraschend über die Grenze Brüssels. Der Ball kam zum Erliegen, dann brach das blanke Chaos los. Viele der anwesenden Männer mussten zu ihren Einheiten kehren, um sich der Schlacht zu stellen. Auch der Sohn der Schwester der Duchess, Lady Brockenhurst: Lord Viscont Bellasis. Es gab viele Tränen und ein großes Durcheinander. An dieser Stelle wurden schon Fragen aufgeworfen, die die Geschichte grundlegend im Verlauf beeinflussen. Viscont Bellasis und viele andere Männer mussten in der Schlacht von Waterloo im Juni 1815 auf dem Feld ihr Leben lassen. Zwischen dem Tod von Bellasis und dem Beginn der Handlung sind 25 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind viele Dinge geschehen, die viele Fragen aufwarfen und die bis zum Schluss dafür gesorgt haben, dass sich sämtliche Familiendramen abspielen mussten. Zum Beispiel ist da das uneheliche Kind, dass Sophia von Bellasis empfangen und geboren hat. Der Junge wurde bei Pflegeeltern großgezogen. Die Trenchards erhielten regelmäßige Berichte vom Adoptivvater des Kindes. In diesem Vierteljahrhundert blieb es nicht aus, dass sich mehr Dinge zugetragen haben, die die Vergangenheit ans Tageslicht geführt haben und dunkle Geheimnisse gelüftet und böse Gerüchte gesät haben. Der Konflikt, der dadurch innerhalb der Familie Trenchard erstanden ist, hatte umfassende Auswirkungen. James hat seiner Frau vorenthalten, mehr Kontakt zu dem Enkel gehabt zu haben. Anne konnte das Geheimnis nicht länger für sich bewahren und hat in einem schwachen Moment mit Lady Brockenhurst über den Ball von Brüssel vor der Schlacht von Waterloo gesprochen und dabei kamen sie auf den Jungen zu sprechen. Dadurch ist ein gefährliches Spiel um den Jungen — Charles Pope — entstanden. Er erhielt urplötzlich „zu viel“ Aufmerksamkeit aus den guten Kreisen der Gesellschaft. Neben finanzieller Unterstützung für seine Baumwollfabrik bekam Charles einmalige Einladungen, die in seiner Stellung als Baumwollfabrikant oder Unternehmer nicht üblich waren. Böse Zungen versuchten mit allen Mitteln an Informationen zu kommen, weshalb Mr. Pope so interessant ist. Der Aufbau der Gesamtgeschichte ist sinnvoll gegliedert. Da das Buch recht dick ist, fallen die Kapitel auch entsprechend groß aus. Es gibt gerade mal 11 Kapitel darin. Deswegen benötigte ich beim Lesen manchmal eine Pause zwischendurch. Für Leser, die nicht gerne aufhören mitten im Kapitel ist das schon eine Herausforderung. Dennoch hat das Buch eine angenehme, aufbauende Spannungskurve, die nie wirklich abbricht. Die Informationen und die Geschichte sind so interessant aufgebaut, dass vieles nur erahnt werden kann. Die Lösungen finden sich zudem nicht immer direkt, manchmal dauert es auch eine Weile, bis es wieder Erwähnung findet — in der Zwischenzeit grübelte ich fleißig mit und versuchte selbst auf die Lösung zu kommen. Das Netz aus Lügen und Intrigen, das sich immer zu vergrößern scheint, sorgt für Abwechslung. An manchen Stellen war es fast unerträglich mit zu verfolgen, wie verquer die Situation doch ist. Meine Emotionen wurden voll und ganz mitgerissen und ich folgte der Handlung so aufmerksam wie möglich, um ja kein Detail zu verpassen und zwischen all den Halbwahrheiten die Wahrheit zu finden. Die Sprache des Buches ist sehr zeitgemäß und authentisch verfasst. Beim Lesen entführt Julian Fellowes den Leser förmlich in das 19. Jahrhundert. Beschreibt sehr detailreich und szenisch, dass sich alle Bilder wie ein Film vor Augen abspielen. Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und regen sogar zur weiteren Selbstrecherche an. Obendrein sind viele Begriffe aus dem Lateinischen und Französischen in den Sprachgebrauch — wie zu der Zeit üblich — übernommen worden. Das verfeinert das Gesamtbild. Ich liebe es sehr, wenn Worte und Sätze zu ganzen traumhaft schön formulierten Absätzen verschmelzen und sich so Seite um Seite ohne Aussetzer lesen lassen. Alleine der Erzähler macht schon einiges her. Er ist geschickt eingesetzt, lenkt und führt die Geschichte, wie es sich gerade angeboten hat. Kommentiert an manchen Stellen und erstellt somit vorausblicke und macht Verknüpfungen. Es war gerade zu perfekt für diese Geschichte. Die richtige Sprache hat den richtigen Ton bekommen und dann war es schon um mich geschehen. Was für viele Leser sicher ein großes Manko ist, ist der große Stempel „Donwton Abbey“, der schon auf dem Cover damit wirbt. Das weckt natürlich große Erwartungen und man versucht Parallelen zu ziehen. Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich mich davon bewusst habe nicht leiten lassen, da ich nicht enttäuscht werden wollte. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht und es gibt durchaus wiederkehrende Elemente, zum Beispiel, dass die Dienstboten eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Aber weites gehend bin ich davon überzeugt, dass die Geschichte etwas ganz eigenes ist. Julian Fellowes hat ein großes Talent für Familiendramen in der englischen Gesellschaft, das was er schreibt, liebt er. Damit kennt er sich aus. In der Serie hat er es gut beweisen können und mit diesem Buch ebenfalls. Ich kann nur jedem raten, nicht danach zu suchen, wo die Parallelen sind und stattdessen die eigentliche Geschichte zu verfolgen.   Fazit Mit diesem Roman hat Fellowes nicht nur eine Unterhaltungslektüre geschaffen, sondern eine kurze Reise in eine glanzvolle und längst vergangene Zeit verbunden mit historischen Elementen. Diese Kombination gestaltet das Ganze ansprechend. Das Buch liegt auf einem sprachlich hohen Niveau und wirkt dabei sehr authentisch, wie es sich für das Genre gehört. Dieses Buch ist für alle Leser, die es lieben, sich den englischen Gesellschaftsdramen des 19. Jahrhunderts hinzugeben. Die es lieben, sich sprachlich verzaubern zu lassen. Belgravia bietet all das, was in den kalten Jahreszeiten auf den Lesestapel gehört und unbedingt gelesen werden sollte. Ich danke dem C. Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

    Mehr
  • Intrigantes Personal, große Gefühle und ein Familiengeheimnis

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Catgirllovesbooks

    19. February 2018 um 18:13

    Zusammenfassung: In der Nacht vor Waterloo findet ein glanzvoller Ball statt. Die Menschen feiern ausgelassen und besondere Aufmerksamkeit erzielen Sophia Trenchard und ihre große Liebe Lord Bellasis. Denn die beiden lieben sich - obwohl sie aus verschiedenen Schichten sind. Und während Sophia's Vater James - der Proviantmeister -  sich darüber freut, dass seine Tochter einen Lord erobert hat, sehen es die Mütter der Beiden skeptisch. Doch dann kommt die Nachricht, dass alle jungen Männer sich auf dem Schlachtfeld einfinden sollen. Und schnell wird klar, dass die Kämpfe nicht viele überleben werden. Die jungen Männer ziehen noch in festlichen Outfits in den Krieg. Und einen Tag später wird klar, dass die Schlacht schwere Verluste mit sich gezogen hat. Und während die Verluste beklagt werden, nimmt ein tragisches Geheimnis hier seinen Anfang...Ca. 25 Jahre später, hat sich die Lage aller verändert. Der Ball vor Waterloo ist in die Geschichte eingegangen, und alle werden beneidet die an diesem Abend anwesend waren. Doch die Schatten des Krieges sind nach wie vor spürbar. Und so kämpft die Familie Trenchard mit einem herben Verlust, genau wie die adligen Bellasis. Doch die Bellasis haben noch mit einem familiären Problem zu kämpfen - der Bruder des Lords ist ein leidenschaftlicher Spieler, doch leider bankrott. Und als er sich mit den falschen Leuten anlegt, wird es nicht nur für die Familie lebensgefährlich...Die Trenchards haben sich zwischenzeitlich hochgearbeitet, was James Verdienst ist. Doch sein Sohn Oliver hat seine Begabung nicht, und genießt lieber das lockere Leben. Seine Frau Susan ist frustriert, da sie keine Kinder und somit auch keinen Erben in die Familie mit einbringen kann. Als Charles Pope auf den Plan tritt, wird ein Geheimnis gelüftet, welches lange verborgen blieb. Und beide Familien sehen sich mit Problemen konfrontiert, die weitreichender sind als Beide denken...Meine Meinung: Belgravia, Zeit des Schicksals. Ist ein interessanter Roman. Er beinhaltet Liebe, tragische Verluste, Leidenschaft und Intrigen. Da ich Downtown Abbey weder gelesen noch gesehen habe bisher, kann ich hier keinen Bezug ziehen. Die Charaktere sind interessant und spannend geschrieben, der Stil ist flüssig.  Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Story hinein zukommen, denn man befindet sich praktisch sofort in den Geschehnissen, ohne dass man die Charaktere kennt.Aber nach den ersten Seiten war ich sofort in der Geschichte. Ich konnte den Roman fast nicht aus der Hand legen, und zum Ende hin wird er richtig aufregend und sehr spannend. Vor allem Sophia fand ich sympathisch, da sie rebellisch ist aber sie urteilt vorschnell und liebt von ganzem Herzen.Das Cover finde ich sehr schön. Ein Paar geht durch die nebligen Straßen Londons, der Titel ist leicht kursiv und in metallic-violett.Ich danke für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Eintauchen in eine andere Zeit : faszinierende Geschichte

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    vielleser18

    14. February 2018 um 11:15

    Die Geschichte beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, die Ereignisse von 1815 haben auch Auswirkungen auf die Geschichte, die dann 1841 in London spielt.Julian Fellowes, der Autor von Downton Abbey, hat mit "Belgravia" ein ähnliches Setting gewählt. Im Vordergrund stehen die Unternehmensfamilie Trenchard und die Adelsfamilie Brockenhurst. 1815 hat sich Sophia Trenchard in den zukünftigen Earl verliebt. Doch der junge Edward stirbt auf dem Schlachtfeld und lässt eine verzweifelte und enttäuschte Sophia zurück. Denn am Vorabend hat sie mit Entsetzen festgestellt, dass die heimliche Hochzeit zwischen ihnen eine Finte war. Zurück in London stellt sie eine Schwangerschaft fest. Mit ihrer Mutter Anne fährt sie unerkannt  aufs Land und bringt einen Jungen zur Welt, Charles. Sie selbst stirbt bei der Geburt. Charles wird zur Adoption an ein kinderloses Pfarrerehepaar gegeben. 25 Jahre später taucht Charles in London auf. Unterstützt von James Trenchard, seinem Großvater. Doch weder Charles weiß über seine wahren Eltern Bescheid, noch die Familie Brockenhurst. Als Anne Lady Brockenhurst die Wahrheit erzählt, stößt sie damit eine ganze Reihe von Ereignissen an: Zwietracht, Eifersuch, Neid, Bespitzelung, Affären, große Gefühle und eine große Liebe, die nicht sein darf.Der KLappentext hinten auf der Rückseite ist leider nicht ganz passend.Es braucht ein bisschen um in diesen Roman hinein zu kommen.  Die Geschichte ist wie eine Dampflok: sie kommt langsam in Fahrt, nimmt aber stetig immer mehr an Geschwindigkeit auf um dann fulminant ans Ziel zu kommen. So ging es jedenfalls mir. Aber nachdem ich warm mit der Geschichte geworden war, konnte ich irgendwann auch das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor hat diese fast 200 Jahre alte Zeit, die Menschen, ihre Gefühle, ihre Beweggründe, den Zeitgeist sehr gekonnt aufleben lassen. Ich habe mich zurückversetzt gefühlt. Abwechslungsreich erzählt er aus verschiedenen Perspektiven, erläutert gekonnt Beweggründe und Gefühle. Die Figuren agieren authentisch, menschlich, der Zeit entsprechend - und man hat als Leser das Gefühl, mitten dabei zu sein. Die Spannung steigt immer mehr - Julian Fellowes hat dramaturgisch eine Lunte gelegt, die einmal angezündet, dann immer schneller ans Ziel kommt. Am Ende kommt es zu einem dramatischen Showdown - und mit Wehmut habe ich dann das Buch geschlossen. Eine tolle Geschichte, aufwändig, impossant, spannend, abwechslungsreich und gekonnt erzählt.

    Mehr
  • Belgravia

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Maerchenfee

    03. February 2018 um 15:46

    Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da es vom Autor der Serie Downton Abbey, welche ich mit großer Begeisterung geschaut habe, geschrieben wurde. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Geschichte beginnt mit dem Ball, am Abend der Schlacht um Waterloo. Viele reiche und adelige sind geladen, darunter auch die Familie Trenchard mit ihrer Tochter Sophie. Niemand weiß, dass Sophie und der adlige Edmund Bellasis ineinander verliebt sind. Doch Edmund wird bei der Schlacht getötet und danach ist nichts mehr, wie es war, denn Sophie ist schwanger. Und dieses dunkle Geheimnis läßt die Familien auch noch nach Jahrzenten nicht zur Ruhe kommen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe mich zwar erst an den Schreibstil gewöhnen müssen, aber wenn man mal drin ist, fliegen die Seiten nur so dahin. Ich liebe es, von dieser Zeit zu lesen und denke sofort an die ganzen Dinnerpartys, Teegesellschaften, klatschendes Personal, die nicht selten untereinander intrigieren und auch nicht immer unbedingt loyal ihrer Herrschaft gegenüber sind. Auch in dieser Geschichte geht es um Liebe, Verrat, Hoffnungen auf einen Neuanfang, Eifersucht, Zuversicht, es wird soviel geboten. Es war sehr spannend zu lesen, wie jeder mit der gegebenen Situation umgeht und ich fand die Charaktere alle, egal ob gut oder böse sehr gut angelegt. Da ich die anderen Romane von Julian Fellowes noch nicht kenne, mich Belgravia aber so begeistern konnte, werde ich diese bestimmt in der nächsten Zeit noch lesen. Ich kann dieses Buch allen Liebhabern von Downton Abbey nur wärmstens ans Herz legen, könnte mir aber auch vorstellen, dass die Geschichte auch bei denen gut ankommt, die die Serie nicht kennen.

    Mehr
  • Leider so gar nicht meins :(

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    ThePassionOfBooks

    01. February 2018 um 13:54

    Nachdem ich schon länger keinen historischen Roman mehr gelesen hatte, war meine Vorfreude auf "Belgravia" sehr groß. Die Ernüchterung kam dann jedoch recht schnell. Direkt zu Beginn möchte ich sagen, dass ich das Buch auf Seite 109 abgebrochen habe und sich meine Rezension nur auf die von mir gelesenen Seiten bezieht. Die Geschichte beginnt noch recht interessant mit einem Ball, bei dem man verschiedenen Familien aus den höchsten Kreisen der Gesellschaft kennenlernt. Nach kurzer Zeit erfolgt ein Zeitsprung und man befindet sich im Jahr 1841. Ab da hat mir die Geschichte gar nicht mehr gefallen. Durchweg alle Figuren wirken blass und farblos, ihre Gedanken und Gefühle bleiben platt. Auf mich wirkten die Charaktere eher wie leblose Marionetten und nicht Menschen.Der Schreibstil selbst hat mir auch nicht zugesagt. Es gibt mehrere Wiederholungen und mir fehlt die Lebendigkeit. Selbst als London beschrieben wurde, eine belebte, aufregende und eindrucksvolle Stadt, hätte ich einschlafen können beim lesen. Letztendlich habe ich deshalb das Buch dann auch abgebrochen. Es ist nicht total uninteressant, aber mich konnte es nicht genug fesseln um wirklich weiterlesen zu wollen. Total schade, denn der Klappentext hat mich zunächst schon neugierig gemacht. 

    Mehr
  • Downton Abbey 2.0

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    FreizeitPrinzessin

    28. January 2018 um 20:54

    In diesem Buch geht es hauptsächlich um 3 Protagonisten: um die Countess Brockenhurst und das Ehepaar Trenchard. Diese drei Menschen teilen ein riesen Geheimnis welche um die Person Charles Pope spannen. Die Leser erfahren dieses Geheimnis recht schnell im Beginn des Buches. Dies fand ich sehr interessant, da man mitbekommt wie verzweifelt diese drei Charaktere versuchen das Geheimnis zu wahren, während alle anderen krampfhaft versuchen herauszufinden was die drei verbergen und dabei mit den wildesten Theorien daher kommen. Auch wenn der Leser zu Beginn schon den Kern des Geheimnisses kennt, wird im Laufe des Romans immer mehr enthüllt und man erlebt dennoch so einige Schockmomente. Viele die ich gar nicht erwartet hätte. Nicht zu kurz kommen hier Lügen und Intrigen. Davon gibt es einige, dabei geht es um Macht, den guten Ruf und der verzweifelte Kampf um die gesellschaftliche Position. Dabei sind vielen Charakteren jede Mittel recht und viele Versuchen durch Lug und Trug das beste für sich herrauszuholen. Geld spielt hierbei auch eine wichtige Rolle. Dadurch bleibt die Geschichte durchwegs spannend und man möchte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weiter geht. Auch interessant fand ich wie der Autor grandios die vielen verschiedenen Schichten der Gesellschaft des 19 Jahrhunderts dargestellt hat. Sei es die wirklich Reichen, die gute Mittelschicht oder die untere Schicht der Butler und Zofen. Es war wirklich sehr authentisch geschrieben und man hat sich oft in diesem vergangenen Jahrhundert verloren. Aber wen wundert es auch, ist doch Julian Fellowes der Autor der berühmten Downton Abbey Serie. Auch diese ist einfach grandios und eine Empfehlung an jeden! Von den drei Hauptprotagonisten ist mir keiner wirklich symphatisch geworden. Ich konnte die vielen Handlungen der jeweiligen Personen nicht nachvollziehen, zu fremd waren mir die gepflogenheiten dieser Schichten und dieser Art des Lebens. Wirklich symphatisch waren mir Charles Pope und Lady Maria Grey. Sie waren beide herzlich und nett, haben auf ihr Herz gehört und sich nicht von den Regeln der Aristokratie unterkriegen lassen. Interessanterweise scheint es 2 verschiedene Cover zu geben. Ein dunkel blaues auf dem ein Schloß zu sehen ist das sehr an Schloß Schönbrunn in Wien erinnert und ein hell blaues in dem man ein spaziergehendes Pärchen sehen kann. Ich finde mein Cover, das hell blaue, sehr viel schöner, aber das ist wohl Geschmackssache. Allerdings habe ich mir eine Szene aus dem Buch genauso vorgestellt. Auch der Titel ist im Englischen wie im Deutschen der gleiche geblieben: Belgravia. Finde ich toll das es nicht einen weit entfernten übersetzten Titel gibt. Dies finde ich immer sehr verwunderlich. Dies war ein sehr gelungenes Buch das mich von Anfang an gut unterhalten hat und mir viele Gedanken bereitet hat. Es war traurig, rührend, berührend, spannend und interessant gleichermaßen. Ich kann dieses Buch jedem Roman Liebhaber empfehlen und hoffe sehr das es verfilmt wird – ich würde es mir definitiv anschauen.

    Mehr
  • Eine sehr schöne Geschichte

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Binsche

    24. January 2018 um 10:48

    Klappentext:Belgravia 1841: Der junge, ehrgeizige Charles Pope versucht, sich in der Londoner Geschäftswelt einen Namen zu machen. Eines Tages erscheint eine elegant gekleidete Countess in seinem Büro und bittet ihn unter einem Vorwand in ihre Villa im noblen Stadtteil Belgravia. Ehe er sich versieht,  findet sich Charles in einen Skandal verstrickt, der vor vielen Jahren bei einem glanzvollen Ball der Londoner High Society begann. Im Zentrum des Skandals schein ein dunkles Geheimnis seiner eigenen Famile zu stehen, und bald schon ist Charles Liebe zur schönen Lady Maria Grey in Gefahr ...Eigene Meinung: Aufmerksam wurde ich auf das Buch nicht nur durch das wundervolle Cover, sondern durch den blauen Kreis mit der Aufschrift "vom Autor von Downton Abbey" und in diese Serie war ich regelrecht verliebt.Die Geschichte spielt sich in einem Ort in England namens Belgravia.Beginnend mit einem Ball vor dem Krieg in Waterloo, auf dem nicht alle Gäste willkommen waren, machte die Geschichte dann einen Sprung ca. 25 Jahre später.Sehr gut gefiel mir, dass man in dem Buch verschiedenen Personen folgte, so hatte man den perfekten Einblick in die Geschichte. So konnte mann zb. die Oberschicht mit Lady Brockenhurst, aber auch die Dienerschaft mit Ellis begleiten.Die Geschichte handelt um den 25 jährigen Charles Pope, der Adoptivsohn eines Pfarrers, dessen Vater im Krieg und seine Mutter nach der Geburt verstarben. Charles Pope versucht sich ein eigenes Gewerbe aufbauen und da ist es um so verwunderlicher, dass ausgerechtet zwei wohlhabende Familien Interesse an seinem Gewerbe zeigen und ihm finanziell so großzügig unter die Arme greifen.Die große Frage ist hier nun, ob der Glaube an Popes Unternehmen wirklich so groß ist oder eventuell doch was anderes dahinter steckt?Auch eine Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, aber auch das gestaltet sich nicht so einfach, da es damals ja noch nicht üblich war, dass sich die obersten mit den untersten Schichten vermischen.Natürlich kommen auch bei Belgravia, wie bereits auch schon bei Downton Abbey, Geheimnise, Tuscheleien und Intrigen nicht zu kurz.Stellenweise empfand ich das Buch allerdings ein wenig zu ruhig, was sich aber meist rasch wieder änderte.Da ich gerne Bücher immer von Kapitel zu Kapitel lese, empfand ich diese teilweise ein wenig zu lang.Fazit:Ein wirklich schönes Buch, dass ich nur empfehlen kann.Danke an das Bloggerportal und den Penguinverlag für das tolle Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Zweiter Aufguss von Downton Abbey

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Sigismund

    21. January 2018 um 20:17

    Vielleicht kennt der deutsche Leser seinen Namen gar nicht, mit Sicherheit aber eines seiner erfolgreichsten Werke als Drehbuchautor: Julian Fellowes (68) schrieb die britische TV-Erfolgsserie „Downton Abbey“ (2010-2015), die 2011 sogar ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Im November erschien nun im Penguin-Verlag die deutsche Taschenbuchausgabe seines 2016 erstmals veröffentlichten, bei uns als Spiegel-Bestseller vermarkteten Romans „Belgravia“. Doch leider empfand ich diesen Roman als recht enttäuschend: "Belgravia" ist nur ein „zweiter Aufguss“ des Downton-Abbey-Millieus. Die Handlung spielt mitten im 19. Jahrhundert [also zeitlich Jahrzehnte vor Downton Abbey] im vornehmen Londoner Stadtteil Belgravia, noch heute einer der wohlhabendsten Stadtteile, den wir schon aus der TV-Serie „Das Haus am Eaton Place“ (1971-1975) kennen. Wieder treffen hier alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinander und die Liebe sprengt natürlich alle Standesgrenzen. Also nichts Neues im britischen Königreich. Eine schwache Handlung kann in einer TV-Serie vielleicht durch prachtvolle Bilder, hübsche Kostüme und gute Schauspieler wettgemacht oder kaschiert werden, doch ein Roman muss allein durch Handlung und Sprachstil seine Leser überzeugen. Beides ist dem britischen Schriftsteller mit „Belgravia“ nicht gelungen. Es wiederholen sich vielmehr die aus der TV-Serie bestens bekannten Klischees, die Handlung ist austauschbar. Die erste Hälfte des Romans ist langatmig und mehr oder minder langweilig, in der zweiten Hälfte wird es dann etwas spannender. Kurz gesagt: Autor Julian Fellowes mag vielleicht eine gute Vorlage für eine weitere TV-Serie geschrieben haben. Doch auch wenn sich der Autor als Baron Fellowes of West Stafford und Peer des britischen Oberhauses in Geschichte und vormaligem Leben alter Londoner Adelshäusern auskennen mag: Ein wirklich guter Roman ist "Belgravia" leider nicht.

    Mehr
  • Ein "Muss" für alle Downton Abbey-Fans!

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    zauberblume

    14. January 2018 um 20:59

    "Belgravia" aus der Feder des Autors Julian Fellowes ist ein spannender, packender und hochinteressanter historischer Roman. Die Geschichte beginnt im Jahr 1815 in Brüssel, als die Schlacht um Waterloo tobt.Wir befinden uns im Jahr 1841 in England. Der junge, ergeizige Charles Pope versucht - der behütet auf dem Land aufgewachsen ist - versucht sich in der Londoner Geschäftswelt einen Namen zu machen. Er erhält Unterstützung von Mister Trenchard, einem guten Bekannten seines Vaters. Eines Tages wird er in eine Villa in dem noblen Stadtteil Belgravia eingeladen. Lady Brockenhurst ist sehr um ihn bemüht und will ein sein Geschäft einsteigen. Charles ahnt jedoch nicht, dass er bald in einen Skandal verwickelt sein wird, der vor vielen Jahren auf einem glanzvollen Ball der Londoner High Society begann. Seine Familie umgibt ein dunkles Geheimnis. Und hat seine Liebe zur schönen Lady Maria Grey überhaupt eine Chance ...........Eine Wahnsinnsgeschichte! Der Autor lässt den Leser in eine andere Zeit eintauchen. Und wenn ich die Augen schließe, befinde mich auf Zeitreise und bin plötzlich in Brüssel und London vor über 200 Jahren. Sehe das geschäftige Treiben auf den Straßen und genieße eine Kutschenfahrt.  Ich befinde mich in der Welt der Schönen und Reichen. Der Ball in Brüssel war einfach traumhaft und wird dann von schrecklichen Ereignissen überschattet. Der Schreibstil des Autors hat mich sofort gefesselt. Einfach genial! Ich bin von Anfang an in die Geschichte eingetaucht, die hat mich nicht mehr losgelassen und beim Lesen für manches Gänsehautfeeling gesorgt. Wir lernenn zwei unterschiedliche Familie kennen. Da sind die Trenchards, eine Kaufmansfamilie, die sich in London einen Namen gemacht haben. Sie mussten schon einen schweren Schicksalschlag erleiden und der Sohn des Hauses ist nicht so recht geeignet, in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Es war interessant am Leben der Familie teilzunehmen. Und dann sind da die adeligen Brockenhursts. Es war schon interessant, zu erfahren, wie das Leben in diesen hochherrschaftlichen Häusern abläuft. All die Bediensteten, Zofen und Diener, die sich ständig um alles kümmern. In der Geschichte geht es aber auch um Liebe, Verrat, Vergessen und Verzeihen und die Hoffnugn auf einen Neuanfang.Für mich ein absolutes Lesehightlight. Eine unglaubliche Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

    Mehr
  • Adelige Seifenoper

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Giselle74

    03. January 2018 um 11:32

    Wer sich ein Buch von Julian Fellowes zulegt, weiß, was ihn erwartet: Irrungen und Wirrungen in höchsten englischen Adelskreisen. Der Autor, der mit der Serie "Downton Abbey" weltberühmt wurde, die eben auch genau dies zum Thema hatte, scheint sich dort auszukennen und wohlzufühlen. "Downton Abbey" hat mich begeistert - und nicht nur mich, selbst mein Mann hat sich Folge für Folge freiwillig und interessiert angesehen. Da lag es nahe, sich auch Fellowes' Bücher anzuschauen. "Snobs" und "Eine Klasse für sich" hielten, was sie versprachen. Gut geschriebene Romane mit ein bisschen Herz- und Weltschmerz und genauen Beschreibungen der Gepflogenheiten des britischen Hochadels. Das war amüsant zu lesen, weil mit leichter, aber erfahrener Feder geschrieben. In "Belgravia" nun, dem neuesten Roman des Autors, geht es um Anne und James Trenchard, dem Großbürgertum angehörend. Ihre Tochter Sophia verliebt sich in Edward, den kommenden Lord Bellasis. Und es geht um Lady Brockenhurst, Edwards Mutter, die erst nach Jahren von dieser Liaison erfährt und trotzdem Grund hat zu handeln. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn die Richtung, die die Geschichte nimmt, ist schon sehr früh klar. Auch diesmal ist der Roman durchaus gut geschrieben und alle Bausteine der Fellowes'schen Gedankenwelt sind vorhanden: in ihrer Welt gefangene Adelige, titelsüchtige Verwandte, zickige Zofen... Aber allzu beliebig ist Konstruktion dieses Mal. So vorhersehbar, dass man nach dem ersten Drittel des Buches beginnt, leise zu gähnen und sich zu wünschen, die Protagonisten wären etwas weniger kompliziert und dafür etwas zupackender. Bedauerlicherweise ist auch der strahlende Held Charles Pope -wer das ist und woher er in den Roman kommt, verrate ich nicht - ausschließlich strahlend. Er ist ein lieber, tüchtiger Junge ohne dunkle Seiten und somit die blasseste Gestalt im ganzen Buch. Und so macht sich nach und nach eine eine gehobene Form von Langeweile breit: die Guten sind gut, die Bösen sind böse und der Adel ist kompliziert im Umgang, aber im Grunde doch ganz menschlich. Fein. Für den nächsten Fellowes-Roman wünsche ich mir wieder etwas mehr britischen Humor und eine weniger hanebüchene Story. Ich danke dem Penguin Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

    Mehr
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten, mir den Link dazu per Nachricht senden und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe Lebensglueck

    Mehr
    • 928
  • Für Fans von Downton Abbey

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    Caillean79

    02. December 2017 um 16:07

    Belgravia hat mich sofort an Downton Abbey erinnert. Undauch wenn das Buch ein ganzes Stück früher spielt, sind auch hier die typischenZutaten einer historischen „Soap Opera“ erfüllt. Klatschende Dienstboten, einerobuste und in keiner Situation verlegene Duchess, eine nicht so ganzrechtschaffene aristokratische Ehefrau, zwei Liebende aus unterschiedlichemStand und und und… Das Buch hat wirklich alles, was ein guter Historienschmökerbraucht. Ab und zu konnte ich mir – aufgrund ähnlicher Wesenszüge undähnlichem Alter – nicht verkneifen, dass vor meinem geistigen Auge dieSchauspieler aus Downton Abbey auftauchten, auch wenn sie hier andere Namenhatten. Das ist aber sicher auch nicht verwunderlich, wenn der Verfasser diesesRomans auch der Schöpfer von Downton Abbey ist. Sein Erzähltempo entspricht wohl den damaligen Verhältnissen– nichts geht drunter und drüber, sondern es wird gemächlich eins nach demanderen erzählt. Daher wirkte der Roman auf mich leicht „behäbig“. Für michhätte man an der einen oder anderen Stelle durchaus mal einen Zahn zulegenkönnen. Für Fans der Dowton-Serie ist das Buch sicherlichinteressant, denn es geht um die gleichen Gesellschaftsschichten und die gleichengroßen und kleinen Intrigen. Wie jemand ohne diesen Hintergrund das Buch einschätzenwürde, kann ich nicht beurteilen. Mir hat es gefallen, wenn ich auch über einige Längen zügighinweggelesen habe.

    Mehr
  • Historischer Roman mit einigen Schwächen

    Belgravia. Zeit des Schicksals

    julchen91

    04. October 2017 um 16:52

    Inhaltsangabe: Belgravia beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, dem 15. Juni 1815, als in Brüssel die Herzogin von Richmond einen prächtigen Ball für den Herzog von Wellington gibt. Kurz nach Mitternacht kommt die Nachricht, dass Napoleon unerwartet die Grenze überschritten hat. Wellington und seine Truppen müssen umgehend in die Schlacht ziehen. Eingeladen zum Ball sind auch die Trenchards, die durch Geschäfte mit der Armee reich geworden sind. Auf ihre schöne Tochter Sophia hat Edmund Bellasis, der Sohn und Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, ein Auge geworfen. Nach diesem Abend wird nichts mehr so sein wie zuvor. Fünfundzwanzig Jahre später werden die beiden Familien noch immer von dem dunklen Geheimnis verfolgt, das am Vorabend der Schlacht von Waterloo seinen Anfang nahm.Meine Meinung: Als ich das Buch vom Verlag zugesendet bekommen habe, wusste ich nicht worauf ich mich da eingelassen hatte. Mein erster historischer Roman war "Das Haus in der Nebelgasse". Von diesem Buch war ich so sehr überzeugt, dass ich mich sofort an einen weiteren historischen Roman heranwagen wollte. Leider aber mit etwas mäßigem Erfolg.Das Buchcover ist unglaublich beeindruckend. Es ist außerdem in einem Hardcover gebunden und mit seinem 449 Seiten ein ziemlich großer Schinken. Der Schreibstil des Autos ist sehr flüssig und angenehm zu verfolgen. Leider sind gleich am Anfang sehr verwirrende Protagonisten beschrieben. Die Enthüllungen waren geprägt von unglaublich nichtssagenden Zufällen und leider auch sehr unlogisch in der Abfolge. Ebenso wurde ich mit den Protagonisten nicht sonderlich gut klar. Sie waren meiner Meinung nach schlecht ausgearbeitet und für mich nicht greifbar. Alles in Allem denke ich, dass dieser Roman eher etwas für Leser ist, die bereits viele historische Romane gelesen haben und sich an vielen Details erfreuen können. Ich konnte dem Buch leider nicht mehr Sterne geben und hoffe, dass mich die Serie "

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.