Julian Fröhlich Gut & Böse

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Inhaltsangabe zu „Gut & Böse“ von Julian Fröhlich

Im Jahr 2031 wird Samuels bester Freund Ben bei einem militärischen Einsatz auf einer Gefangeneninsel verletzt. Zurück in der Heimat lässt sich Ben zu einem geheimen Einsatzort versetzen, Frau und Tochter wie auch Samuel bleiben fassungslos zurück. Jahre später verhärtet sich der Verdacht, dass es damals gar nicht Ben war, der seine Familie verließ. Wer war es dann? Was wurde aus Ben? Die NEO gewinnt immer mehr Macht und als erkannt wird, was sie wirklich im Schilde führt, ist es fast zu spät … Eine aufregende Dystopie, die – untypisch für das Genre – den Leser am Ende nicht ohne Hoffnung zurücklässt.

Spannend und temporeich erzählt, ein düsteres Szenario über Abschottung und Ausgrenzung.

— ira_ebner
ira_ebner

super spannend!

— veronika_aretz
veronika_aretz

In einer Welt in der Zukunft beeinflusst die Regierung die Menschen ohne das diese es merken. Die etwas andere Dystopie!

— Jolly_sun
Jolly_sun

Ungewöhnliche Dystopie!

— Hiki
Hiki

Sehr spannende Dystopie, welche zudem Thriller-Anteile besitzt und den Leser mitreißt und nachdenklich macht.

— DobbyBuecherwurm
DobbyBuecherwurm

Die Guten in die Stadt und die Bösen?

— bk68165
bk68165

Hochspannung Fiction die so dicht an der Realität ist.

— Synapse11
Synapse11

Spannend und macht nachdenklich

— fraukatz
fraukatz

interessant! Tolle Geschichte..

— Linume
Linume

Das Buch zeigt eindrucksvoll was passieren kann, wenn die Menschen nach guten und bösen Menschen aufgeteilt werden.

— Leseratte-Mel
Leseratte-Mel

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  • Willst du in einer guten Welt leben?

    Gut & Böse
    ira_ebner

    ira_ebner

    07. July 2017 um 09:54

    Auf den ersten Blick ist das Buchcover unspektakulär und weist nicht auf Inhalt und Handlung der Dystopie "Gut und Böse - Ausgegrenzt" hin. Was hat eine brennende Rose also mit einer Military-Story und einem düsteren Zukunftsszenario zu tun? Dafür mag der Autor gewiss seine Gründe gehabt haben. Ein amerikanischer Titel wäre mit der Wahl des Covermotivs mutiger. Doch das soll keinen Grund für einen Punktabzug darstellen.Nun zur Handlung. Im Jahr 2031 steht die NEO, die Neue Europäische Organistation anstelle des Europas wie wir es kennen, regiert von Militärs. Die Handlung beginnt rasant und brutal mit dem Einsatz der beiden Elitesoldaten Samuel Sanders und Ben Benschel auf einer Gefangeneninsel. Die NEO hat Schwerverbrecher auf diese Insel abgeschoben, allen voran Xavier Martello. Er ermordet Ben, nimmt dessen Identität an und zurück in Europa wird er in eine Hochsicherheitsanlage versetzt. Bens Frau Mary, sein Vorgesetzter Oberst Grünthal und sein Freund Samuel rätseln über das veränderte Verhalten, bald kommen Zweifel an der Identität auf. Währenddessen rüstet die NEO ihre Außengrenzen mit Abwehrzäunen gegen das Böse - in Form von größeren und kleineren Kriminellen. Die Bevölkerung muss sich in Screenings auf ihren Anteil an Gut und Böse untersuchen lassen. Wer nicht gut genug ist, ist eine potentielle Gefahr für die neue Gesellschaftsordnung und wird im wahrsten Sinne des Wortes ausgegrenzt - ins Niemandsland zwischen dem ehemaligen Polen und Russland.Die Idee einer Gedankenüberwachung ist nicht neu - Orwell hat diese meisterhaft in "1984" inszeniert. Sie wird auch stets ein aktuelles Thema in Dystopien und Science Fiction-Romanen bleiben, da sich beliebig mit ihr spielen lässt. Julian Fröhlich übernimmt die Gedankenüberwachung für seine in Gut und Böse unterteilte Welt, denn es wäre zu schön, gäbe es nur gute Menschen. So wird Samuel Teil einer Einsatztruppe, die eine Familie auseinanderreißt, weil Mutter und Sohn das Screening nicht bestanden haben. Schließlich - 10 Jahre nach dem Einstieg ins Buch - gelingt es Samuel, Xavier in der geheimen Hochsicherheitsanlage zu finden und zu stellen. Doch dort hat der falsche Ben längst seine Netzwerke geknüpft und durch Manipulation besteht er das Screening als "gut", während Samuel als "böse" ins Land hinter der Mauer abgeschoben wird. Die Lage ist scheinbar aussichtslos, während der wahre Verbrecher durchzukommen scheint. Um Rache zu nehmen, weil Mary gemeinsam mit Samuel hinter seine wahre Identität gekommen ist, macht er sich auf dem Weg ins NEO-Deutschland, um sie zu entführen. Währenddessen wächst in Grünthal der Widerstand gegen seine Vorgesetzten und das Vorgehen der NEO, die er anfangs unterstützt hatte ...Insgesamt gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen. Warum? Die Idee und deren Umsetzung sind gelungen, wenn auch nicht neu. Die Charaktere sind insgesamt glaubwürdig. Mit Xavier, auch wenn er ein kaltblütiger Mörder ist, hatte ich in den Rückblenden auf seine Kindheit und Jugend Mitgefühl - wenn ihm auch eine etwas schablonenhafte Biografie mitgegeben wurde. Zwischen den hochspannenden Szenen erhält der Leser wichtige, nicht unwesentliche Informationen für den Fortlauf der Handlung. Ein paar Logikbrüche, die zwar insgesamt keine größere Auswirkung auf das Ende haben, mir aber aufgefallen sind. Etwa, warum wartet Mary so lange auf Bens Rückkehr? Warum hat sie seine Vorgesetzten nicht schon viel früher darauf hingewiesen, dass etwas nicht stimmt? Oder, nachdem Xavier von den Militärs gefoltert wurde, wie kann er mit dicken Verbänden an beiden Händen und vermutlich unter Schmerzen mit Höchstgeschwindigkeit über eine Autobahn jagen? Vom Ende war ich nicht ganz überzeugt, ich hätte einen anderen Abschluss gewählt. Aber an "Happy Ends" scheiden sich ohnehin die Geister, entweder man mag sie, oder hasst sie. Ein solider Roman, der die Charaktermerkmale einer Dystopie vertritt - auch mit einer Portion Gesellschaftskritik und Anregung zum Nachdenken über sein eigenes Engagement.

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  • Interessante Geschichte

    Gut & Böse
    malinsbookworld

    malinsbookworld

    23. May 2017 um 22:44

    Inhalt Es ist das Jahr 2031 ,der Soldat Samuel wird mit seiner Einheit zu einer sogenannten Gefangeneninsel gebracht um zu überprüfen,wie die Lage dort ist. Mit dabei ist auch sein bester Freund Ben ,der scheinbar dort verletzt wird ,verhält er sich nach dem Rücktransport seltsam und kehrt Freund und Familie den Rücken zu. Nachdem er auch nach vielen Jahren nicht zurückkehrt ist werden seine Frau und Samuel immer mißtrauiger und so stellt Samuel Nachforschungen an ,mit einem erschreckenden Ergebnis das Ben wahrscheinlich nie die Insel verlassen hat .... Buchcover Das Cover passt sehr gut zu dem Buch.Im oberen Bereich des Cover ist der gute Teil und im unteren Bereich des Covers der schlechte Teil.Im Vordergrund befindet sich eine brennende Rose die die Aufmerksamkeit der Leser erhält. Schreibstil Der Schreibstil vom Autor ist sehr angenehm zu lesen.Allgemein lässt sich das Buch flüssig lesen. Charaktere Samuel ist ein guter Soldat und ewig mit seinem besten Freund Ben befreundet.Desto mehr hat es ihm gewundert,dass er sich von ihm abwendet. Zuerst ist er von NEO begeistert,aber später fängt er an der NEO und seinem Job zu zweifeln und merkt dann was die NEO vorhat. Xavier ist ein richtiger Verbrecher.Er tut alles um seine Ziele zu erreichen und geht dabei sehr schlau vor. Doch irgendwann wird er unsicherer und unterschätzt bestimmte Leute. Wie man bemerkt hat, gibt es in diesem Buch sehr viele unterschiedliche Charaktere und mit manchen komme ich besser zurecht, da sie mir sympathischer erscheinen,als mit anderen. Meine Meinung zum Buch Ich bin von Anfang gut in das Buch hineingekommen.Was mir sehr gut gefallen hat, dass man nicht einfach so in ein vollkommenes unbekanntes System hinein geworfen wurde sondern das man ein Teil der Entwicklung selbst miterleben konnte.Sehr beeindruckend fand ich,dass man geschafft hat das Buch von Anfang an spannend aufzubauen und das die Spannung dann bis zum Ende bleibt.Erzählt wird aus der Sicht mehrere Charaktere so dass man viele Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt bekommt.Was ich sehr schön fand.. Auch die Umgebungen sind immer gut beschrieben und man kann es sich richtig gut vorstellen. Fazit Das Buch hat mich insgesamt positiv überrascht.Da mich die Leseprobe teilweise angesprochen hat.Es ist durchgehend spannend beschrieben und besitzt interessante Charakter,die den Leser zum Nachdenken an regt. Ich hätte mir bei einigen Sachen noch etwas mehr Tiefgang gewünscht und auch hier und da ein etwas ausführlicheres Kapitel, aber trotzdem ein gutes Buch. Wer gerne eine etwas andere,in sich abgeschlossene Dystopie lesen will, wird hiermit sicherlich seine Freude haben.

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  • Düstere Zukunft

    Gut & Böse
    Jolly_sun

    Jolly_sun

    16. February 2017 um 21:46

    Gut und böse Ausgegrenzt ist eine spannende Dystopie von Julian Fröhlich.  Das Cover zeigt eine brennende Rose und ist sinnbildlich eine sehr schöne Einstimmung auf die Geschichte. Sie zeigt für mich wie nah gut und böse zusammen liegen können und das alles Gute "entflammbar“ ist.  Zum Inhalt: Europa in der Zukunft. Die Länder haben sich zusammen geschlossen und werden von der NEO gemeinschaftlich regiert. Die Sicherheit der Menschen soll an erster Stelle stehen und die Menschen werden von einer neuen Technik Überprüft um Aggressive und zu Straftaten neigende Menschen auszusondern.  Ben und Samuel arbeiten für die NEO und machen 2031 einen Einsatz auf einer Gefangeneninsel auf der ausgesonderte Verbrecher leben. Xavier Martello ist einer dieser Verbrecher als er Ben auf der Insel sieht nutzt er seine Chance, schlägt diesen nieder und schlüpft in Ben Rolle um von der Insel fliehen zu können. Er lässt sich kurz drauf versetzen sowas seine Frau und sein bester Freund nicht merken das er nicht Ben ist.  Diese finden erst Jahre später heraus was damals passiert ist. Xavier ist schon so hoch aufgestiegen dass er Bens besten Freund Samuel in das Land der Ausgesonnenen abschiebt. Noch nie kann jemand von dort zurück.  Meine Meinung: Eine sehr spannende Dystopie, die man besonders in der zweiten Hälfte nicht mehr aus der Hand legen möchte.  Die Charaktere sind sehr schön ausgestaltet und es wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Samuel ist die Hauptperson er versucht aufzudecken was damals mit seinem Freund Ben passiert ist. Dem Hauptmann Grünthal, der langsam anfängt das System der NEO zu hinterfragen. Bens Frau Mary, die alles dafür tun würde um Ben wider zu sehen. Und Xavier Martello einem Mörder der nun bei der NEO arbeitet. Der Autor hat es geschafft die verschiedenen Charaktere sehr unterschiedlich zu verbildlichen und ihnen einen unterschiedlichen Schreibstil zu geben.  Genau wie Samuel findet der Leser erst nach und nach heraus was für eine Rolle die NEO in der Handlung spielt und was wirklich hinter dem Land der Ausgestoßenen steckt. Das Buch wirft hier Fragen über die Einteilung in Bevölkerungsgruppen aufgrund von technischen Tests auf. Darf man „böse“ Menschen ausweisen um den Rest der Menschheit zu schützen? Und wie weit darf man dabei gehen?  Das Ende des Romans kommt dann doch ein bisschen zu abrupt und ist meiner Meinung nach ein bisschen zu rosig dargestellt. Am Ende gibt es scheinbar keine Probleme mehr..  Insgesamt aber eine tolle Dystopie die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

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  • Schöne neue Welt

    Gut & Böse
    sheena01

    sheena01

    15. February 2017 um 12:06

    Mit „Gut und Böse – Ausgegrenzt“ ist Julian Fröhlich eine recht beklemmende Dystrophie gelungen, die in der Welt des Jahres 2031 beginnt und sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckt. In dieser Welt herrscht eine neue Ordnung, Schwerverbrecher kommen dabei nicht mehr ins Gefängnis, sondern sie werden im Kollektiv auf einer einsamen, speziell adaptierten Insel ausgesetzt, von der es für die Betroffenen kein Entrinnen mehr gibt. Die Versorgung der Gefangenen erfolgt über den Luftweg, indem man monatlich Nahrungsmittelreserven via Flugzeug abwirft, ansonsten werden diese Menschen sich selbst überlassen. Als es nach etwa einem Jahr zu Ungereimtheiten kommt, und man vom Flugzeug aus kein Lebenszeichen mehr auf der Insel wahrnehmen kann, wird ein Spezialtrupp hingeschickt, um Nachschau zu halten und um den Verbleib der Gefangenen zu klären. Diesem Spähtrupp gehören Samuel Sanders und Ben Benschel an, die seit Jahren eine enge Freundschaft verbindet. In Kleingruppen durchsucht der Trupp die Insel und entdecken dort zahlreiche, zum Großteil schwer verstümmelte Leichen, was auf ein zurückliegendes Massaker unter den Gefangenen schließen lässt. Überlebende können sie bei diesem Einsatz jedoch nicht ausmachen. Ben wird bei diesem vermeintlichen Absturz schwer verletzt und blutüberströmt ausgeflogen. Was seine Retter jedoch nicht wissen, ist, dass der wahre Ben Benschel zu diesem Zeitpunkt bereits tot ist – ermordet vom einzig überlebenden Schwerverbrecher Xavier Martello, der sich absichtlich selbst verletzt, um die Identität von Ben anzunehmen. Sowohl Samuel als auch Bens Frau Mary schöpfen jedoch aufgrund des gravierenden charakterlichen Wandels von Ben bald Verdacht, daher lässt sich dieser, sobald sich ihm die Möglichkeit dazu bietet, zu einem geheimen Einsatzort versetzen und entzieht sich dadurch dem Einflussbereich von Mary und Samuel… Julian Fröhlich versteht es perfekt, mit interessantem Inhalt und geschicktem Aufbau der Geschichte die Spannung über lange Zeit zu halten. Dadurch, dass die Erzählung zeitlich gesehen relativ knapp an der Gegenwart angesetzt ist, wirkt sie sehr realitätsnah, was dem Ganzen noch mehr beklemmende Düsternis verleiht. Die gesamte Erzählung wird aus unterschiedlichen Perspektiven einzelner Charaktere beschrieben, dadurch kommt es zu einem recht eigenartigen Effekt: Beim Lesen beginnen sich die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verschieben, was zuvor eindeutig Schwarz oder Weiß war, lässt sich jetzt zur noch schwer trennen. In der Zeit um 2031 wird hier mit den Begriffen „Gut“ und „Böse“ anders verfahren: „Gut“ ist, was der Machthaber des Regimes vorschreibt, alles andere gehört dem „Bösen“ an und wird ausgegrenzt. Das wiederum spiegelt sich im Titel des Werkes wider. Die zum Teil sehr explizit ausgeführten menschlichen Abartigkeiten auf der Gefangeninsel, welche in ihrer Brutalität kaum zu übertreffen sind, würde ich als sehr starken Tobak bezeichnen, und würde daher zarten Gemütern eher von diesem Buch abraten. Das Ende der Geschichte ist recht stimmig, es lässt einen jedoch mit einem bedrückenden Gefühl zurück, wie sich unsere Zukunft entwickeln könnte. Trotzdem entlässt uns der Autor nicht ohne den Fingerzeig, dass es sich lohnt, gegen eine Macht anzukämpfen, so stark diese auch sein möge.

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  • Gute Geschichte; weniger gute Verarbeitung

    Gut & Böse
    Hiki

    Hiki

    06. February 2017 um 18:53

    Auf „Gut & Böse“ von Julian Fröhlich bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Der Titel hat mich gleich neugierig gemacht. Das Cover sah auf dem Bildschirm auch ganz nett aus, in „echt“ ist das Buch aber leider weniger schön verarbeitet. Es wirkt billig gemacht, ist auch extrem anfällig was das Material betrifft und das noch vor Gebrauch. Wer an der Geschichte interessiert ist, dem würde ich eher raten zum ebook zu greifen. Das Cover sah für mich „anders“ aus und das finde ich erfrischend. Das Cover passt bedingt zur Geschichte, meine Erwartungen lagen hierbei allerdings ganz wo anders.  Gleich zu Beginn fragt man sich, was der Autor mit Gut & Böse meint. Wer gut ist, wer böse. Durch einen Gehirnscan soll Klarheit geschaffen werden. Die „Bösen“ werden ausgegrenzt. Die Vorgehensweise erinnert mich ein bisschen an das Mördergen aus „Infernale“ von Sophie Jordan. Auch wenn sich die Thematik eventuell ähnelt, so sind die Geschichten doch stark unterschiedlich. Von Ausgrenzungen über Identitätsklau und Manipulierung anderer ist hier alles dabei.  Die Geschichte fand ich im Gegensatz zur Aufmachung echt gut. Die Thematik ist zwar wie bereits erwähnt nicht gänzlich neu oder gar revolutionär; die Ausarbeitung dagegen doch recht innovativ und vor allem sehr spannend. Vor allem dieses erschreckende Zukunftsszenario fand ich überzeugend. Der Schreibstil des Autors gefällt mir ganz gut, auch wenn er durchgehend aus dritter Person erzählt und uns somit die genaueren Gedankengänge der Protagonisten verwehrt bleiben.  Fazit: Interessante Geschichte, die äußerst spannend aufgebaut ist. Allerdings habe ich kaum Zugang zu den Charakteren gefunden und auch das äußere des Buches ist verbesserungswürdig. Der Autor legt meiner Meinung nach mehr Wert auf Spannung und Unvorhersehbares.

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  • düstere Zukunftsvision

    Gut & Böse
    bri114

    bri114

    03. February 2017 um 13:33

    Der Autor beschreibt eine Handlung im Zeitraum von 2031-2042, es handelt sich um eine sogenannte Dystopie. 2031 werden 300 Schwerstkriminelle von der Organisation NEO auf einer einsamen tropischen Insel im Atlantik mit Fallschirmen abgeworfen. Dort sind sie vom Rest der Welt isoliert, diese Insel ist nun ihr Gefängnis- von der/aus dem es kein Entkommen gibt.  Nach 8 Monaten erreicht die Insel ein weiteres Flugzeug, an Bord ausschließlich Soldaten, unter ihnen die befreundeten Feldwebel Samuel und Ben. Sie sollen die Häftlinge zählen, entdecken aber nur grausam verstümmelte/ ermordete Leichen. Alleiniger Täter ist der sadistische Häftling Xavier, der nun durch List und Tücke von allen unbemerkt in die Rolle des von ihm ermordeten Ben schlüpft. Auf diesem Wege verlässt er die Insel und glaubt, er könne sein Leben wieder in Freiheit weiterführen. Doch ganz so leicht ist es nicht, denn Ben hatte eine Familie, Kollegen und Vorgesetzte...und vor allem Samuel bemerkt gravierende Veränderung an seinem Freund. Nun sieht Xavier keine andere Chance und lässt sich zu einem geheimen Einsatz versetzen und bricht jeglichen Kontakt ab. Zu Beginn wirken einzelne Details der Handlung abstrus, es wird einem erschwert, Beziehungen zu den Personen aufzubauen, da sie kaum beschrieben werden. Dadurch wirkte der Anfang etwas langatmig und nicht wirklich spannend. Erst als Mary, Ben's Frau, den Verdacht äußert, daß es u.U. gar nicht Ben war, der verletzt von der Insel ausgeflogen wurde begann die Hochspannung. Daher bin ich etwas zwiegespalten. Weiteres Thema sind natürlich die Zukunft und die Wertesysteme der Gesellschaft- der Autor zeigt, dass jedes System seine Schwächen hat, vor allem, wenn einige darauf aus sind, die Schwachstellen egoistisch zu (be-)nutzen. Die Beschreibungen der Verhaltensweisen der Soldaten gegenüber der Ausgesonderten und die Erlebnisse Samuels dort im Land der Ausgestossenen waren z.T. mehr als brutal. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Es ist eine interessante Geschichte mit einem hoffnungsvollen Ende, wenn auch eine äußerst düstere Aussicht auf die Zukunft, die hoffentlich nur eine Vision bleibt. Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet: eine brennende Rose (Symbol der Liebe) inmitten des Titels "GUT und BÖSE"- jeweils in konträrer hellgelber und roter Schrift und in Typen, die die Adverben wohl weiter differenzieren sollen. 

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  • Schöne Neue Welt

    Gut & Böse
    Gise

    Gise

    29. January 2017 um 22:50

    2031 – die Welt ist aufgeteilt in die Guten und die Bösen. Die Guten leben innerhalb der Gemeinschaft in einem geeinten Europa, der NEO, die Bösen werden herausgefiltert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Dadurch werden zwar auch Familien auseinandergerissen, doch dies wird dem großen Ziel einer besseren Welt untergeordnet. Die „Bösen“ werden gänzlich abgeschrieben, auch wenn sie z.B. nur aufmüpfig sind. Das Böse kann jedoch nicht ganz gebannt werden: Die NEO öffnet dem Missbrauch Tür und Tor, die Ausgegrenzten versuchen zurückzukehren. Die Handlungszeit des Buches geht über 11 Jahre und verläuft über mehrere Handlungsstränge. Bei dieser Dystopie ist der Name des Buches Programm, denn es geht tatsächlich um die Guten und die vermeintlich Bösen. Dadurch geht das Buch in das Philosophische hinein. Zum anderen greift das Thema des Buches unsere Urängste an, dass jemand anderes in unser Leben eingreift und wir fremdbestimmt werden, ohne die Möglichkeit zu erhalten, dazu überhaupt Stellung zu nehmen. Obwohl mich das Thema sehr interessiert, bin ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden. Vieles im Buch ist reine Schönmalerei, von Klischees gefärbt. Teilweise werden äußerst brutale Handlungen sehr ausführlich geschildert, diese Szenen haben mich abgeschreckt. Für mein Empfinden enthält das Buch einige logische und logistische Fehler, die Aktionen und Reaktionen der handelnden Personen sind teilweise willkürlich. Die Flugszene der beiden Kämpfenden am Schluss war übertrieben komisch. Dazu kommt, dass die Aufmachung des Buches eher billig daherkommt.Damit gebe ich dem Buch 3,5 Sterne von 5, die ich auf 4 aufrunde, weil ich die Idee dahinter sehr gut finde.

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  • Spannende Unterhaltung

    Gut & Böse
    Lesemone

    Lesemone

    21. January 2017 um 20:29

    Das Buch behandelt die Jahre November 2031 bis Oktober 2042. Chronologisch erzählt der Autor die Geschichte von Samuel Sanders, der sich gegen einen mächtigen Feind stemmt. Bei einem militärischen Einsatz wird sein Freund Ben auf einer Gefangeneninsel verletzt. Zurück in der Heimat lässt er sich ganz schnell an einen geheimen Ort versetzten, obwohl er Frau und Kind hat. Um diese kümmert sich Samuel als guter Freund. Allmählich kommt aber Samuel der Verdacht, dass damals gar nicht sein Freund Ben verletzt ausgeflogen wurde, sondern der Schwerverbrecher Xavier Martello in Bens Rolle geschlüpft ist. Als er ihn aufspürt, sorgt Martello dafür, dass Samuel in das Land der Ausgesonderten abgeschoben wird. Von dort gibt es kein Zurück. Der Autor hat eine spannende Geschichte konstruiert. Er hat eine Organisation erschaffen, die es sich anmaßt als Richter über Gut und Böse zu entscheiden. Wie das Buch zeigt, kann man aber auch da Manipulationen anstellen und unschuldige Menschen damit treffen. Die Beschreibungen der Menschen aus dem Land der Ausgegrenzten waren sehr brutal und es geht in dieser Welt nur ums nackte Überleben. Eindrucksvoll beschreibt der Autor die Verhältnisse und die Hoffnungslosigkeit darin. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich in die Geschichte reinkam, aber dann war das Buch richtig spannend. Ich fand gut, dass es zeitlich gegliedert ist und dass auch immer die Kapitel mit dem passenden Jahr überschrieben waren, denn so kommt man nicht durcheinander. Eine Dystopie dieser Art habe ich bisher noch nicht gelesen, aber das Leseerlebnis war interessant und spannend. Mir hat der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen, denn er war mitreißend und unterhaltsam. Ein tolles Buch!

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  • Eine erschreckend realistische Möglichkeit unserer Zukunft

    Gut & Böse
    DobbyBuecherwurm

    DobbyBuecherwurm

    13. January 2017 um 12:02

    In einer Zukunft, welche man ab 2031 miterlebt versucht die NEO (Neue Europäische Organisation) sich als alleinige Macht durchzusetzen und die angeblich „bösen“  Menschen hier von den Menschen zu trennen, welche sie als „gut“ ansehen. Die Einteilung in „gut“ und „böse“ wird mithilfe eines Screenings durchgeführt. All dies soll laut der NEO zum Schutz der „guten“ Menschen sein. Hauptsächlich begleitet man Samuel, welcher zusammen mit seinem besten Freund Ben Soldat der NEO ist. Außerdem Bens Frau Mary und den Verbrecher Xavier, der Bens Identität klaut und auf diese Weise von einer Verbrecherinsel entkommt. Das Buch ist sehr spannend und reißt den Leser mit. Der Schreibstil ist sehr angenehm wodurch sich das Buch gut und flüssig lesen lässt. Diese Zukunftsgeschichte finde ich gelungen und an vielen Stellen ist sie von unserer Welt gar nicht so weit entfernt. Zudem muss man leider zugeben, dass diese Separation von Menschen lediglich anhand von Messdaten oder auch nur, weil sie der Regierung „schaden“ könnten, in unserer Zeit ebenfalls denkbar ist. Zum Teil werden Leute bereits aufgrund ihrer Meinung verfolgt und eingesperrt. Das Buch macht einem deutlich, dass es wichtig ist Wachsam zu bleiben und der Regierung oder anderen Gruppen nicht einfach Blindlinks zu vertrauen, sondern alles zu hinterfragen.  Das Buch hat mir gut gefallen, jedoch gibt es Punkte, welche eher unrealistisch sind oder später nicht mehr aufgegriffen wurden. Leider ist das Ende, welches mir gut gefallen hat und auch unerwartet ist, eher knapp und hätte meiner Meinung nach mehr Seiten bekommen können. Diese Kritik trifft auf die von mir gelesene Ausgabe zu, denn mir wurde mitgeteilt, dass hieran gearbeitet wird um das Buch weiter zu verbessern. Zudem ist dies lediglich meine subjektive Meinung. Ich finde das Cover mit der brennenden Rose schön und auch ansprechend, jedoch passt das Cover, welches bei Amazon angezeigt wird wesentlich besser zum Inhalt des Buches. Da beim Cover im oberen Bereich moderne Gebäude und im unteren zerstörte dargestellt sind, welche durch eine Faust und Blitze voneinander getrennt werden, spiegelt dies die Geschichte gut wieder.   Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr spannende Dystopie ist, welche zudem Thriller-Anteile besitzt und den Leser mitreißt. Das Buch macht den Leser nachdenklich und rüttelt ihn auch in gewisser Weise wach. Ich finde das Buch wirklich empfehlenswert, jedoch sollte man nicht zu zart besaitet sein.

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  • Ansprechende Geschichte

    Gut & Böse
    merle96

    merle96

    11. January 2017 um 19:09

    Inhalt Es ist das Jahr 2031 ,der Soldat Samuel wird mit seiner Einheit zu einer sogenannten Gefangeneninsel gebracht um zu überprüfen,wie die Lage dort ist. Mit dabei ist auch sein bester Freund Ben ,der scheinbar dort verletzt wird ,verhält er sich nach dem Rücktransport seltsam und kehrt Freund und Familie den Rücken zu. Nachdem er auch nach vielen Jahren nicht zurückkehrt ist werden seine Frau und Samuel immer mißtrauiger und so stellt Samuel Nachforschungen an ,mit einem erschreckenden Ergebnis das Ben wahrscheinlich nie die Insel verlassen hat .... Buchcover Das Cover und der Titel passt sehr gut zu dem Buch.Im oberen Bereich des Cover ist der gute Teil und im unteren Bereich des Covers der schlechte Teil.Im Vordergrund befindet sich eine brennende Rose die die Aufmerksamkeit der Leser erhält. Schreibstil Der Schreibstil vom Autor ist sehr angenehm zu lesen.Allgemein lässt sich das Buch flüssig und locker lesen. Charaktere Samuel ist ein guter Soldat und ewig mit seinem besten Freund Ben befreundet.Desto mehr hat es ihm gewundert,dass er sich von ihm abwendet. Zuerst ist er von NEO begeistert,aber später fängt er an der NEO und seinem Job zu zweifeln und merkt dann was die NEO vorhat. Xavier ist ein richtiger Verbrecher.Er tut alles um seine Ziele zu erreichen und geht dabei sehr schlau vor. Doch irgendwann wird er unsicherer und unterschätzt bestimmte Leute. Wie man bemerkt hat, gibt es in diesem Buch sehr viele unterschiedliche Charaktere und mit manchen komme ich besser zurecht, da sie mir sympathischer erscheinen,als mit anderen. Meine Meinung zum Buch Ich bin von Anfang gut in das Buch hineingekommen.Was mir sehr gut gefallen hat, dass man nicht einfach so in ein vollkommenes unbekanntes System hinein geworfen wurde sondern das man ein Teil der Entwicklung selbst miterleben konnte.Sehr beeindruckend fand ich,dass man geschafft hat das Buch von Anfang an spannend aufzubauen und das die Spannung dann bis zum Ende bleibt.Erzählt wird aus der Sicht mehrere Charaktere so dass man viele Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt bekommt..Auch die Umgebungen sind immer gut beschrieben und man kann es sich richtig alles gut vorstellen. Fazit Das Buch hat mich insgesamt positiv überrascht.Da mich die Leseprobe nur teilweise angesprochen hat und mich der Inhalt nicht ganz interessiert hat,war es ganz in Ordnung.Es ist durchgehend spannend beschrieben und besitzt interessante Charakter,die den Leser zum Nachdenken an regt. Ich hätte mir bei einigen Sachen noch etwas mehr Tiefgang gewünscht und auch hier und da ein etwas ausführlicheres Kapitel, aber trotzdem ein gutes Buch. Wer gerne eine etwas andere,in sich abgeschlossene Dystopie lesen will, wird hiermit sicherlich seine Freude haben und Intetesse finden.

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  • Düstere Vision

    Gut & Böse
    Maddinliest

    Maddinliest

    09. January 2017 um 19:33

    Das Buch beginnt im Jahre 2031 und die Welt wird von dem Gedanken geprägt, das Böse aus der Gesellschaft auszugliedern. So geht man dazu über, 300 Schwerverbrecher sich ihrem Schicksal auf einer einsamen Insel zu überlassen. Als kein Lebenszeichen mehr zu erkennen ist, übernimmt ein Spezialtrupp die Untersuchung der Insel. Schrecklich entstellte Leichen werden vorgefunden und bei der Rückkehr wird festgehalten, dass kein Gefangener überlebt hat. Ist dies wirklich so? Einer der Soldaten hat sich, scheinbar traumatisiert durch den Einsatz, völlig verändert und lässt sich trotz Familie zu einem geheimen Spezialeinsatz einteilen. Die zurückgelassenen Frau mit Tochter und sein Freund können die Reaktion nicht verstehen. Aber auch die Welt verändert sich und dank einer neuen Technik gelingt es zunehmend die Gemeinschaft vor Gefahren zu schützen. Doch kann man wirklich das Böse aus einer Gesellschaft verbannen? Welche Folgen wird dies haben?Julian Fröhlich gewährt dem Leser einen Einblick in eine durchaus düstere, aber auch gleichzeitig erschreckend realistische Vision unserer heutigen Welt. In "Gut&Böse Ausgegrenzt" zeigt er den Versuch auf, dass eine Gesellschaft sich von allen bösen Gedanken und Gedankenträgern befreien möchte. Eine zunächst einleuchtende Idee zeigt aber schon schnell, welche Grenzen ihr aufgezeigt werden. Der Autor spart hier nicht an Seitenhieben Richtung aktueller Macht- und Gesellschaftsstrukturen und macht dem Leser durchaus Mut, gegen scheinbar unbesiegbare Kräfte anzukämpfen. Julian Fröhlich erzählt die Geschichte in einer sehr bildreichen und flüssig zu lesenden Sprache und benutzt häufige Perspektivwechsel zwischen den Hauptprotagonisten. Er ermöglicht so die Sichtweise der unter-schiedlichen Charaktere und verleiht dem Buch ein zusätzliches Tempo. Die Dystopie konnte mich wirklich fesseln und anhand der spannenden Handlung wurde ich sehr gut unterhalten. Das Finale konnte mich nicht vollends überzeugen, so dass ich das Buch mit vier von fünf Sternen bewerte, es aber als wirklich gelungene und mahnende Vision unserer Gesellschaft weiterempfehlen möchte.

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  • Die Zukunft???

    Gut & Böse
    Steffi1611

    Steffi1611

    05. January 2017 um 13:14

    Im Jahre 2031 werden Gefangene über einer Insel abgeworfen und sich selber überlassen.Im Folgejahr wird eine Einheit aus Soldaten die Gefangeneninsel gebracht um zu überprüfen, was zu den letzten Ereignissen geführt hat. Unter ihnen sind Samuel und Ben, beide kennen sich sehr gut und sind beste Freunde, aber nach den Erlebnissen auf der Insel ist alles anders. Ben muss verletzt ausgeflogen werden und distanziert sich von Samuel und seiner Familie. Enttäuscht bleibt Ben´s Frau Mary mit der gemeinsamen Tochter zurück und versucht ihr Leben alleine weiter zu leben. Aber die Hoffnung auf Ben´s Rückkehr gibt sie nicht auf. Zur Seite steht ihr Samuel, welcher das Verhalten seines besten Freundes ebenfalls nicht nachvollziehen kann.Die weiteren Kapitel sind mit unterschiedlichen Zeitsprüngen in die Zukunft versehen. Die Geschichte umfasst knapp 11 Jahre. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass der Leser einen Überblick über alle Handlungsstränge erhält. Eine zentrale Rolle nimmt die neue Weltherrschaft NEO und deren Entwicklung ein. Die Machenschaften, sowie der Weg um die neue Gemeinschaft zu erschaffen, werden nach und nach eingebracht und bilden zum Ende ein stimmiges Bild. Rund um ist dem Autor ein sehr spannendes Buch mit tollen Charakterentwicklungen gelungen. Alle Fragen werden geklärt und nach dem Ende bleibt nur das Gefühl zurück, dass man hofft, so kommt es nicht.Der gewählte Schreibstil macht beim Lesen Spaß. Auch blutige, spannende sowie blumige Ereignisse werden flüssig dargelegt und nicht übertrieben.Das Cover ist so eine Sache bei dem Buch. Da es keine Beziehung zu Rosen oder ähnlichem hat, überzeugt es mich nicht. Bei dessen Betrachtung hätte ich eine andere Geschichte erwartet.Die Titelauswahl ist wiederrum sehr zutreffend. Der Inhalt dreht sich um Gut und Böse und die Unterscheidung beidem.Schlussendlich kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen der gern eine abgeschlossene Dystopie lesen möchte. Auch für Leser, die sonst eher nicht in diesem Genre unterwegs sind, kann hier eine Leseempfehlung ausgesprochen werden. Versucht es mal und taucht ein in eine Welt aus Gut und Böse.

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  • Die Guten in die Stadt und die Bösen?

    Gut & Böse
    bk68165

    bk68165

    04. January 2017 um 19:31

    Wir schreiben das Jahr 2031, in naher Zukunft also. Es gibt eine neue Regierung, die NEO. Die NEO regiert länderübergreifend. Samuel und Ben sind beste Freunde. Sie arbeiten beide beim Militär. Hier wird Ben bei einem Einsatz schwer verletzt und kehrt verändert zurück. Ist Ben wirklich noch Ben? Oder hat hier jemand seine Finger im Spiel? Samuel lässt das keine Ruhe. Aber Ben hat sich an einen geheimen Ort versetzen lassen. Samuel muss hier alles auf eine Karte setzen um die Wahrheit zu erfahren. Und diese wird ihn nicht sonderlich erfreuen! Ansonsten läuft in der neuen Welt auch nicht alles einwandfrei. Hat man doch gerade erst ein tolles System erfunden, mit dem man Haie und Quallen von den Stränden fern halten soll. Aber mal ehrlich, wer die Gedankenströme der Tiere auslesen kann, wird dies auch bald beim Menschen versuchen. Und auf einmal haben wir eine Welt von Gut und Böse. Durch einen einfachen Test wird bestimmt, wer weiterhin in der Stadt leben darf und wer rausgeworfen wird. Dies führt zu katastrophalen Folgen. Wird es eine Rettung für die Welt geben? Und wie geht die Geschichte für Ben aus?Eine Dystopie, die doch ein wenig Hoffnung macht. So würde ich das kurz beschreiben. Mir haben an der Story sehr gut der lebendige Schreibstil sowie die Tatsache, dass sich die Geschichte über einige Jahre zieht, gefallen. Das Leben in der neuen Welt wurde sehr gut beschrieben und ich konnte mich sehr gut in das Leben der Menschen einfinden. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch an manchen Stellen erschreckt, sofern kommt mir das ein oder andere gar nicht mehr vor. Auf jeden Fall lässt das Buch auch ein bisschen Hoffnung für unsere Welt aufkommen. Ich gebe hier gerne 5 Sterne.

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  • Unheimlich. ....

    Gut & Böse
    Gremlins2

    Gremlins2

    01. January 2017 um 16:14

              Das Buch Gut und Böse von Julian Fröhlich umfasst 368 hochspannende Seiten. Im Jahr 2031  ( also in nicht allzu ferner Zukunft ) ist die Welt nicht mehr so wie wir sie kennen. Schwerverbrecher landen nicht mehr in Gefängnissen sondern auf einer Hochsicherheits einsamen Insel. Alle auf sich gestellt ist das Böse abgeschnitten vom Guten. Nachdem ein Hubschrauber mit Nahrungsmitteln abgeschossen wird werden der Offizier Samuel und sein bester Freund Ben auf die Insel geschickt um nach dem Rechten zu sehen. Nach einem Unfall allerdings verhält sich Ben völlig anders als gekannt . Er verlässt Frau, Tochter und seinen Freund Samuel um sich zu einem geheimen Auftrag setzen zu lassen. Jahre später erhärtet sich der Verdacht das es eventuell gar nicht Ben selbst war der seine Freunde und Familie verlassen hat. Das Buch ist in verschiedenen Sichtweisen geschrieben und verspricht Spannung mit einem großen Finale.         

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  • besser, man tanzt nicht aus der Reihe

    Gut & Böse
    ferruccio

    ferruccio

    30. December 2016 um 11:28

    2031. Pure Willkür herrscht in dieser rauen und harten Welt, in der alles so klar geordnet scheint – vermeintlich „Gute, Rechtschaffene“, sogenannte „Böse, Ausgestoßene“. Es geht ums nackte Überleben. Doch ist das, was dann vom Leben bleibt wirklich lebenswert? Die vielen Parallelen zu unserer Gegenwart machen dieses Szenario noch mehr zu einer Horrorvorstellung. Die Handlung ist zu nah an unserem Jetzt, um wirklich Fantasy zu sein. Und das ist auch so gewollt, um den Leser aufzurütteln und zu sensibilisieren. Beklemmend, düster, kalt, Brutalität und Ausgeliefertsein. Unnütze Menschen? Weg damit! Man selbst wäre in einer solchen Welt sicher verloren. Ein Miteinander, wie wir es kennen, existiert nicht mehr. Für den Einzelnen besteht kaum noch die Möglichkeit, sein Schicksal selbst zu beeinflussen. Alle haben Angst, wissen aber gar nicht richtig, wovor und vor wem es sich in Acht zu nehmen gilt., um nicht aufzufallen. Menschliche Handeln allein kann sich schon als gravierender Fehler erweisen, den man teuer bezahlt. Doch einige haben noch nicht aufgegeben. Zu ihnen gehört auch Samuel. Noch auf der Seite der Guten, bekommt er mehr und mehr Zweifel am Handeln der Regierung. Und damit wird auch er in einen Strudel mit hinein gezogen, aus dem es anfangs kein Entrinnen zu geben scheint. Keine rasante Handlung, kein nennenswerter Spannungsbogen. Der Autor lässt sich Zeit, legt keinen Wert auf Sensation. Er möchte vielmehr zum wirklichen Nachdenken anregen. Dies wiederum erreicht mitunter belehrende Züge. Er scheint in seinem Werk die Themen Europäische Union, Rassismus, Migration und Flüchtlinge politisch korrekt verarbeiten zu wollen. Der Ansatz dazu ist zwar gelungen, doch blendet auch er einige kritische Aspekte aus. Dem einen wird dies auffallen, anderen Lesern wird dies wiederum nicht gewahr werden. So lange Meinungen auch als Meinungen vertreten werden und nicht den Anspruch von absoluter Wahrheit innehaben wollen, sei es erlaubt, bildet dies doch auch die Grundlage der eigentlichen Geschichte, die erzählt werden soll. Denn auch hier verschwimmen die Grenzen zwischen gut und böse, richtig und falsch fast permanent. Nichts steht wirklich fest, die eigene Position ist fragil, niemand weiß, was als nächstes geschehen wird. Wer auffällt, wird aussortiert. Wer aussortiert wurde, wird ausgrenzt. Wer nun so abseits gehalten wird, läuft Gefahr, ausgemerzt zu werden. Euthanasie, ohne gleich zu töten. Wer die Macht hat, bestimmt, auf welcher Seite jeder einzelne steht. Ist das aber richtig und ist das wirklich gut? 

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