Julian Frost Last days on Earth

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Inhaltsangabe zu „Last days on Earth“ von Julian Frost

Laut den Maya wird die Erde am 21. Dezember 2012 untergehen. Uns allen steht die totale Apokalypse bevor. Das Schicksal der Menschheit scheint besiegelt - oder gibt es ein unentdecktes Geheimnis in den Prophezeiungen, einen letzten Weg, die Katastrophe noch abzuwenden? Die Maya waren ein Volk von großer Weisheit, sie konnten in die Zukunft blicken und sahen, dass die Menschheit am 21. Dezember 2012 vollständig vernichtet wird: Die Welt wird von Feuersbrünsten heimgesucht und von Erdbeben erschüttert, die Meere treten über die Ufer, die Sonne brennt erbarmungslos auf die Erde nieder, die Ernten verdorren, die Tiere verenden, die Menschen verhungern - nichts bleibt mehr, wie es war. Doch eine allerletzte Hoffnung gibt es. Karla van Zomeren ist eine Weiße Hexe. Nur sie kann die absolute Katastrophe verhindern - wenn sie sich der düsteren Vorhersage entgegenstellt und dabei ihr Leben, ihre Liebe und das Schicksal der ganzen Welt riskiert.

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    Last days on Earth

    AnkeS

    13. April 2015 um 23:08

    Das Buch "Last Days on Earth" ist das erste Buch der Autorin, Susanne Gerdom aka Julian Frost, dass ich gelesen habe. Mit großer Gewissheit kann ich aber sagen das dies nicht mein letztes Buch der Autorin ist denn dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat mich in eine Welt entführt in der es nur so von magischen Wesen wimmelt. Abseits von vielen Klischees hat sie jede Figur liebevoll mit Leben gefüllt. Die Beschreibung der Umgebung und der Magie war so bildlich dargestellt das ich mit einem Super Kopfkino beschenkt worden bin. Meine Lieblings Protagonistin Karla ist eine schlagfertige Weiße Hexe die gegen alle Regeln, mit Kit dem Vampir eine Beziehung führt, die für sie leider nicht ohne folgen bleiben wird. Begleitet wird sie von ihrem neuen Partner Raoul mit dem sie eine Reihe von Diebstähle aufklären soll hinter denen allerdings noch mehr steckt als die beiden Anfangs Glauben. Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen und lässt dadurch auf eine Fortsetzung hoffen über die ich mich sehr freuen würde.

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  • Kein Thriller, aber spannende Fantasy mit tollen Figuren

    Last days on Earth

    Heimfinderin

    20. April 2013 um 11:21

    Inhalt Karla, weiße Hexe im Kriminaldienst, ermittelt den Diebstahl von Büchern, der deshalb so brisant erscheint, da sich diese thematisch mit dem Weltuntergang beschäftigen und zudem begleitet zwei Morden auftreten, die nicht offiziell in den Akten auftauchen sollen. Da sie sich, aufgrund sich dramatisch häufender Katastrophen, schon selbst einige Zeit mit Weltuntergangstheorien befasst, reagiert sie besonders sensibilisiert auf den Fall. Ihr zur Seite gestellt wird der Schwarzmagier Raoul, was sie nicht besonders glücklich macht, da die Weiße und die Schwarze Magie schon immer ein Problem miteinander hatten. Doch anfängliches Misstrauen wird schnell überdeckt von der Erkenntnis, dass die Welt offensichtlich auf ein großes Unglück zusteuert, dessen gemeinsame Bekämpfung wichtiger ist, als irgendwelche eitlen Feindlichkeiten, und so raufen sich die beiden unterschiedlichen Magier zusammen, um denjenigen zu finden, der die Welt vernichten will. Meine Meinung Ich finde es richtig schade, dass das Buch mit dem Aufdruck „Thriller“ eine irrenführende Einteilung erfahren hat, und somit vielleicht vielen Fantasyfreunden entgeht, die zudem vielleicht auch nicht wissen, dass sich hinter dem Pseudonym Susanne Gerdom verbirgt, eine Autorin, die fantasievolle und überraschende Bücher zu schreiben weiß. Denn ein typischer Thriller ist dieses Buch nicht, dafür aber eine Fantasy-Geschichte, die voll von Magie und unterschiedlichen Wesen ist, die sich dort in unserer heutigen Welt eingliedern, als wären sie schon immer da gewesen. Neben Menschen (ja, die gibt es auch), weißen Hexen und schwarzen Magiern, trifft man auf Drachen, Vampire, Daimone und noch so einige andere Kreaturen und irgendwie erscheint es einem völlig normal, dass es sie gibt. Die Beziehungen untereinander oder auch den Menschen gegenüber sind nicht immer einfach, besonders die Drachen sind ein ganz eigenes Volk, das man besser nicht reizt, aber gerade diese Spezies fand ich besonders faszinierend beschrieben in ihrer Fähigkeit, sich darzustellen. Beindruckend empfand ich auch die Magie, besonders die Idee, das Bild eines gerade erstellten Zauber vergessen zu müssen, um es später wirken zu können. Etwas, das mir schon kaum vorstellbar ist, aber dadurch einen besonderen Reiz erhält. Überhaupt beschreibt die Autorin die Magie und die Wesen sehr bildreich und emotional, so dass ich sie immer genau vor Augen hatte. Die Figuren sind einfach sehr liebevoll ausgearbeitet und wirkten deshalb immer sehr lebendig auf mich. Besonders toll beschrieben empfand ich dabei Raoul, der Wirt für den Daimon Brad ist. Ich konnte es immer spüren, wer von beiden gerade aktiv ist und damit die Vorherrschaft besitzt, denn die Autorin schaffte es, die gegensätzliche Atmosphäre der beiden Figuren innerhalb des einen Körpers abzubilden. Brad erzeugte dabei teilweise sogar eine etwas beängstigend unberechenbare Stimmung, so dass ich oft froh war, wenn Raoul wieder Macht über seinen Körper hatte. Genauso machte mir Karlas Zustand im Laufe der Ermittlungen immer mehr Sorgen, so intensiv konnte ich mit ihr mitfühlen, als ein verhängnisvoller Augenblick ihr Leben radikal veränderte. Aber auch Nebenfiguren bekamen viel Raum und damit viel Persönlichkeit, was mir sehr gut gefiel. Der Fall an sich war spannend zu lesen, auch wenn er keine atemlose Thriller-Atmosphäre hatte und teilweise etwas neben den Beziehungsgeschichten in den Hintergrund geriet. So ein wirkliches Endzeit-Feeling kam bei mir nicht auf, auch hatte ich schon recht früh eine Ahnung, wer hinter der ganzen Sache stecken oder zumindest damit zu tun haben könnte, so dass mich die Auflösung nicht mehr ganz so sehr überraschte. Aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Protagonisten zu begleiten und ich würde sehr gerne mehr von ihnen lesen, deshalb hoffe ich auf einen weiteren Fall.

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  • Julian Frost - Last Days on Earth

    Last days on Earth

    Marny

    16. April 2013 um 10:10

    Karla van Zomeren ist eine Weiße Hexe und Ermittlerin bei der MID, der Magisterischen Informationsdienststelle. Von ihrem letzten Fall, durch den ihr Partner im Krankenhaus gelandet ist, wird sie nach einem Jahr abgezogen. Sie endet jedoch nicht wie befürchtet als Aktenschubse im Innendienst, sondern erhält einen neuen Fall – inklusive neuem Partner. Zusammen mit dem Schwarzmagier Raoul Winter, einem freien Mitarbeiter der ZMA (der Zentralen Magischen Aufklärung), soll sie nun eine Reihe von Diebstählen aufklären. Hinter den entwendeten Büchern steckt so viel mehr, als anfangs ersichtlich ist. Es gibt auch eine Verbindung zu Karlas privaten Weltuntergangsalben, in denen sie Zeitungsausschnitte mit Meldungen über Super-Vulkane, Kometen, Supernova-Explosionen, UFO-Sichtungen, notgelandete Raumschiffe und natürlich dem Ende des Maya-Kalenders archiviert. Dieser phantastische Weltuntergangs-Thriller wurde von Susanne Gerdom unter ihrem neuesten Pseudonym “Julian Frost” veröffentlicht und dürfte diejenigen, die hier einen “klassischen” Thriller erwarten, überraschen. Hoffentlich positiv. Denn in dieser Welt gibt es die verschiedensten Wesen: Daimonen, Werwesen, Drachen, Vampire, Kobolde, Banshees, Trolle, … Dazu kommen noch jede Menge Magier, die sich auf drei magische Gruppierungen verteilen und manchmal auch die Seiten wechseln. Das Buch lässt einen nicht vor Spannung nervös an den Fingernägeln knabbern und bei ungewohnten Geräuschen zusammenzucken, es verbreitet eher eine angenehme Spannung, mit der ich mich sehr wohlgefühlt habe und die mich durch den gesamten Roman begleitet hat. Der Einstieg in die Geschichte war für mich recht heftig und blutig, denn sie beginnt mit einem Mord. Glücklicherweise wurde dieser nicht allzu detailliert beschrieben, ich bin da wohl immer noch ein “Weichei” und habe zudem eine gut trainierte Vorstellungskraft, die sich nicht wirklich steuern lässt. Solche Szenen sind in dem Buch aber eher selten und lassen sich an einer Hand abzählen. Die abwechslungsreiche Atmosphäre trug dazu bei, dass ich schnell mitten in der Geschichte steckte und sich mein Kopf mit Eindrücken, Spekulationen sowie Fragen füllte. Ich liebe es einfach, wenn ein Buch den Leser auch etwas fordert und dazu einlädt, die grauen Zellen anzustrengen. Mir macht es viel Spaß, auf kleine Hinweise zu achten, Verbindungen zu suchen und wild zu spekulieren. Die gezeichnete Welt verbreitete eine besondere Stimmung, an vielen Ecken blitzte ein toller Humor durch und es gab soviel zu entdecken! Nicht nur die unterschiedlichen Wesen und ihre Lebensgewohnheiten, sondern auch soviele magische Andeutungen, die mich sehr gefesselt haben. Ich habe da zwar nicht alles bis ins letzte Detail verstanden, aber zu den meisten Dingen doch sehr klare Bilder im Kopf. In den Beschreibungen der Magie habe ich mich immer völlig verloren, weil diese nicht nur zu sehen sondern auch zu spüren waren – ganz nah und intensiv. Das kenne ich ja schon von Susanne, aber es begeistert mich jedes mal aufs Neue! Es gab auch viele Charaktere, zu denen ich eine besondere Verbindung hatte. Karla stand mir da vielleicht am nächsten, sie hat ihren ganz eigenen Kopf und scheint voller Gegensätze zu sein. Wegen ihr habe ich ziemlich gelitten, aber sie hat mich auch sehr beeindruckt! Raoul mochte ich auch sehr, allerdings hat er da ja ein… Problem, das bei mir für einen etwas chaotischen ersten Eindruck gesorgt hat. (Halt die Klappe, Brad!) Und dann gab es da noch eine Figur, die mich einfach erwischt hat, bevor ich geschnallt habe, was das für ein Wesen ist. Puh, und das mir! Ich hätte gerne etwas mehr über ihn erfahren, aber das sollte wohl einfach nicht sein… Mir hat auch sehr gefallen, dass die Nebenfiguren nicht oberflächlich wirkten und ihren ganz eigenen Charme hatten. Und die eine oder andere Überraschung! Die beiden Drachen, die ich dort etwas näher kennenlernen durfte, waren auch klasse. Jeder auf seine spezielle Art – dabei war mir einer von ihnen dank seines Auftritts doch zuerst ziemlich unsympathisch. Ein echtes Wohlfühl-Buch, mit dem ich auch noch riesig viel Spaß hatte – beim und nach dem Lesen! Die hier verarbeiteten Ideen haben mich sehr beeindruckt und dafür gesorgt, dass sowohl mein Kopf als auch meine Phantasie auf Hochtouren liefen. Ich liebe die Tiefe dieser Geschichte, die überzeugenden Figuren, die wunderbaren Beschreibungen der Magie, die angenehme Spannung, die vielen Details, Andeutungen und Verwicklungen. Eine überaus gelungene Welt, die ich nur zu gerne wieder besuchen würde! Allerdings muss ich auch eine Warnung aussprechen: Wer kein Freund von Vampiren ist und dies auch bleiben möchte, sollte dieses Buch besser nicht lesen. Die Gefahr, dass sich das (zumindest bei denen in diesem Roman) ändert, ist einfach zu groß! Ich spreche da aus eigener Erfahrung und mag nun zumindest zwei von denen sehr. Und finde den Rest auch nicht gerade zum Wegrennen – von dem spannenden internen Vampirkram mal ganz zu schweigen. Hilfe!

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    his_and_her_books

    19. December 2012 um 06:56

    Zitat: "Die Maya haben ein kompliziertes Kalendersystem entwickelt, das sich aus den Bewegungen der Sterne ergibt. Die Lange Zählung umfasst 5125 Jahre, und das vierte Zeitalter des Maya-Kalenders endet am 21. Dezember." (S. 215) "Natürlich, wenn man es wissenschaftlich betrachtet, dann sind all diese Theorien und Vorhersagen nichts als Auswüchse einer kranken Fantasie. Aber da ist ein urzeitlicher, mit den Mächten des Bösen und finsteren Göttern vertrauter Drache ganz tief in meinem Inneren, und der glaubt fest daran, dass eines Tages der ganze Spuk zu Ende sein wird." (S. 62) "Wurde es schlimmer? Wurden die Horrormeldungen nicht mit jedem Jahr häufiger und bösartiger?" (S. 122) Inhalt: Jobtechnisch läuft bei der weißen Hexe Karla van Zomeren zur Zeit alles schief: Ihr Partner wurde von einem Troll verletzt und liegt im Koma. Als Konsequenz zieht ihr Chef sie von dem Fall ab, an dem sie beinahe ein Jahr lang gearbeitet hat und nur noch der entscheidende Beweis für die Beteiligung Perfidos an zahlreichen illegalen Aktionen fehlt. Nun erhält sie einen wahren "Anfängerfall", der ihrem Rang in der MIG (Magisterischen Informationsdienstelle) nicht annähernd entspricht. Zu allem Überfluss bekommt sie den Dunkelmagus Raoul zur Seite gestellt, der nicht annähernd sympathisch wirkt. Oder liegt das an seinem "Zweiten Gesicht"? Der gemeinsame Fall entpuppt sich als weitaus folgenschwerer als erwartet. Und irgendwie passt er ganz gut zu Karla, die seit Jahren jeden Papierschnipsel rund um den "Weltuntergang am 21.12.12" sammelt. Meinung: Wieder einmal hat mich der Klappentext vollkommen irritiert: Egal zu welcher Beschreibung und Inhaltsangabe ich greife, dem Inhalt und Fantasy-Umfang von "Last Days On Earth" wird keiner gerecht. Durch versehentliches "Überlesen" des kleinen Wortduos "weiße Hexe" hatte ich einen Weltuntergangsthriller unter vielen erwartet. Doch bereits der Prolog belehrte mich eines Besseren: Der Wachmann ist ein Werwolf... War das ein Traum-/Wunschgebilde? Nein! Ich fand mich in einer Welt wieder, die unserer nur noch annähernd ähnelt. Sämtliche Fantasy-Gestalten leben mehr oder weniger offen vor den Menschen, der magische Zweig wird in weiße Hexen und Dunkelmagier unterteilt. Während die einen einem strengen Kodex unterliegen, machen die Dunklen - wie vermutet - was sie wollen. In bestimmten Fällen ist es notwendig, dass die Seiten ermittlungstechnisch zusammen arbeiten. Und dies führt den Leser auf eine besondere Ermittlung, die einen ganz neuen Blick auf das magische Datum 21.12.2012 wirft. Hier liegt auch gleich das größte Problem: Rechnet man nicht mit einer derartigen Fantasy-Präsenz, wird man von den ersten Kapiteln erschlagen. Der Leser wird von der Autorin in ein Setting geworfen, das so übernatürlich ist, dass es sehr schwer ist, hineinzufinden. Erst mit den Seiten versteht man diese Welt, in der Menschen politisch korrekt "magisch Benachteiligte" genannt werden müssen und "Daimonen" die Quelle des Wissens sind. Stellt man sich aber darauf ein, wird man mitgerissen, gefesselt und im wahrsten Sinne des Wortes magisch unterhalten. Die Ermittlungsarbeit für den Leser beginnt schon bei den Kapitelüberschriften. Erst nach gut der Hälfte des Buches konnte ich diese entschlüsseln und feststellen, dass es das Thema auf eine Weise abrundet, wie ich es von einer Überschrift nie gedacht hätte. Und auch danach musste ich mich sehr viel Neuem stellen: Die Autorin hat sich vom Waldschrat, über Werwolf, anderen Gestaltwandlern, bis hin zu "Nachtgeborenen" sämtlichen Figuren bedient und diese gekonnt in ihre Welt eingearbeitet. Die Präsenz von normalen Menschen, pardon, "magisch Benachteiligten" ist sehr gering. Auch die Hauptprotagonisten selbst gehören zum magischen Zweig: Karla van Zomeren ist Magistra bei der MID. Sie gehört somit dem "guten" Zweig an, in dem strenge Regeln gelten und man für jede Kleinigkeit verwarnt oder degradiert wird. Von ihren Kollegen wird ihre Sammelleidenschaft von Ausschnitten zu Prophezeiungen aus den Klatschzeitungen belächelt. Dass diese ihr irgendwann vonnutzen sein könnten, hätte sie selbst vermutlich nie geglaubt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen stellt sie etwas fest, in dessen Konsequenz sie ihre Beziehung zu Kit Marley beendet. Die Folgen sind jedoch dramatisch und nicht absehbar. Karla muss im Laufe der Geschichte schier ungeahnte Hindernisse überwinden und mehr als einmal über ihren Schatten springen. Für diese Hindernisse und teilweise ihr Überwinden sorgt mein Liebling der Geschichte: Raoul Winter. Geplagt von Blackouts, die der Leser erst später ergründet, wird er von seiner Meisterin an die Seite von Karla gestellt. Seine Abneigung gegen sie und ihre weiße Magie nimmt stetig ab, jedoch hat es einen Grund, warum Raoul keine Beziehungen eingeht. Und dieser hört auf den Namen Brad... Brad ist intelligent, er weiß alles, findet alles heraus und Raoul ist auf seine "Mitarbeit" angewiesen. Leider hat Brad keinen eigenen Körper, denn er ist ein Daimon. Diese Tatsache führt zu Verstrickungen und Verwirrungen besonderer Art. Frau Frosts Schreibstil ist sehr angenehm. Sie benutzt eine eher kühle Art zu beschreiben und legt großen Wert auf wörtliche Rede, was dem Leser die Protagonisten näher bringt. Eine dritte Person schildert die Umstände und wirft auch mehrmals einen Blick "in" die Charaktere. Die gewählte Perspektive scheint im Nachhinein die einzig logische zu sein, denn nur so konnten gewissen Einzigartigkeiten ausreichend dargestellt werden. Die unterschiedlichen Seiten der Charaktere führen zu einem amüsanten Schlagabtausch, aber auch Karla selbst hat mir das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die Geschichte ist ganz klassisch aufgebaut: Der Mord im Prolog, Ermittlungsarbeiten, falsche Fährten... Proportional zum Verlauf des Plots steigt der Spannungsbogen stetig an und entlädt sich in einem gewaltigen Showdown, der zwar nicht allzu Überraschendes offenbart, wenn man alle Indizien und Puzzleteile zusammengesetzt hat, dessen Umsetzung aber meinen Erwartungen entsprach. So konnte ich das Buch zuklappen und nunmehr meinen eigenen Weltuntergangstheorien nachhängen. Denn ob die Welt weiter bestehen wird, werde ich euch natürlich nicht verraten... Urteil: Mit "Last Days On Earth" hat Frau Frost ein absolut neues Abenteuer zum Thema "Maya Prophezeiung" erschaffen. Tolle Charaktere, unvorhergesehene Wendungen und Spannung runden ihre Idee ab. Ein aufgrund dem falsch interpretierten Klappentext verwirrender Einstieg und offene Fragen schmälerten meinen Lesegenuss ein klein wenig. Dennoch ist dieser Fantasy-Thriller durchaus ein Empfehlung in Höhe von 4 Büchern wert. Ein Muss für alle, die sich auf etwas komplett Neues einlassen wollen und für die Ermittlungen und Polizeiarbeit nicht nur für "magisch Benachteiligte" vorstellbar sind. Wer nach einer neuen Theorie zum Weltuntergang sucht, ist hier genau richtig!

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    elisabeth82

    03. October 2012 um 21:23

    Ach der war echt gut geschrieben, las sich flüssig. Ich konnt es kaum weg legen. Es ging gleich los, von anfang an fesselnd. Bissel kompliziert war in die Magie zu kommen. Mein Fazit ich würde es jeden meiner Freunde weiter empfehlen.

  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Manja82

    10. July 2012 um 16:07

    Klappentext: Die Maya waren ein Volk von großer Weisheit, sie konnten in die Zukunft blicken und sahen, dass die Menschheit am 21. Dezember 2012 vollständig vernichtet wird: Die Welt wird von Feuersbrünsten heimgesucht und von Erdbeben erschüttert, die Meere treten über die Ufer, die Sonne brennt erbarmungslos auf die Erde nieder, die Ernten verdorren, die Tiere verenden, die Menschen verhungern – nichts bleibt mehr, wie es war. Doch eine allerletzte Hoffnung gibt es. Karla van Zomeren ist eine Weiße Hexe. Nur sie kann die absolute Katastrophe verhindern – wenn sie sich der düsteren Vorhersage entgegenstellt und dabei ihr Leben, ihre Liebe und das Schicksal der ganzen Welt riskiert. Meine Meinung: Karla van Zomeren ist eine weiße Hexe und arbeitet für den Weißen Zweig in der Ermittlungsbehörde. Ungewollt muss sie mit Raoul Winter, einem schwarzen Magier der für die Behörde des Schwarzen Zweigs arbeitet, zusammenarbeiten. Eigentlich bleiben beide Behörden unter sich, diesmal aber ist alles anders. Eine Reihe von Diebstählen verbunden mit zwei Morden zwingt Karla und Raoul zur Zusammenarbeit. Das Diebesgut sind immer wieder Bücher rund um den von den Maya prophezeiten Weltuntergang am 21.12.2012. Karla und Raoul raufen sich zusammen und schnell wird den beiden klar, hier geht es um viel mehr als es den Anschein hat … „Last days on Earth“ von Julian Frost war mein erster Roman der Autorin Susanne Gerdom, die sich hinter dem Pseudonym versteckt. Das Buch ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne, wie es der Klappentext vielleicht vermuten lässt, sondern eher im High-Fantasy Bereich anzusiedeln. Die Protagonisten hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet und vielseitig dargestellt. Karla ist stolz eine weiße Hexe zu sei. Sie hält an ihren Idealen fest und ich eine wirklich toughe Frau, die weiß was sie will. Dies und ihre aufopferungsvolle Art machen sie sympathisch. Raoul, der männliche Protagonist, ist ein schwarzer Magier und gleichzeitig auch der Wird des Daimons Brad. Er lässt kaum jemanden an sich heran. Raoul hat immer wieder Aussetze in denen Brad das Sagen hat. Diese können Stunden dauern, es kommt aber auch vor das Brad für Tage Raouls Körper übernimmt. Beide Protagonisten sind absolut unterschiedlich, müssen sich aber zusammenraufen, ob sie wollen oder nicht. Ihr Verhältnis zueinander entwickelt sich glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere sind sehr interessant dargestellt und fest im Geschehen verankert. Die Geschichte rund um den Weltuntergang ist gut durchdacht und spannend gehalten. Immer wieder wird man als Leser auf die falsche Fährte gelockt und bis zum Schluss bleibt offen wer den Weltuntergang anstrebt. Nebenbei hat die Autorin jede Menge fantastische Wesen, wie beispielsweise Daimone, Kobolde, Hexen, Vampire und Drachen eingebaut über die man in Handlungsverlauf viel erfährt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und teilweise recht lustig. Durch die bildhaften Beschreibungen kann man sich als Leser die Umgebung gut vorstellen. Der Spannungsbogen ist von Beginn an vorhanden und wird während der Handlung konstant hochgehalten. Das Ende ist passend und schließt im Großen und Ganzen mit der Handlung ab. Dennoch gibt es aber Raum für eine eventuelle Fortsetzung. Fazit: „Last days on Earth“ von Julian Frost ist ein wirklich gutes Buch. Die Figuren sind sympathisch und das Rahmenthema ist sehr interessant. Durch die eingebauten fantastischen Wesen tritt es allerdings merklich in den Hintergrund, was ich ein wenig schade fand. Außerdem finde ich die Bezeichnung Thriller unpassend gewählt. Ich würde es eher als ein Fantasybuch bezeichnen, mit dem Fans dieses Genre sehr gut bedient sind.

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Lesegenuss

    21. June 2012 um 22:49

    Klappentext: Die Maya haben prophezeit: Am 21. Dezember 2012 wird die Menschheit vollständig vernichtet. Und die Anzeichen mehren sich, dass das Ende tatsächlich naht: Erdbeben, Vulkanausbrüche, gewalttätige Ausschreitungen, Flugzeugabstürze, havariende Atomkraftwerke - Horrornachrichten füllen die Tageszeitungen. Karla von Zomeren, Weiße Hexe im Kriminaldienst, kommt einer düsteren Verschwörung auf die Spur. Sie riskiert ihr Leben, ihre Liebe und das Schicksal der ganzen Welt und erkennt: nur, wenn sie sich ihren Dämonen stellt, kann sie die Katastrophe abwenden. Persönliches Vorwort: Okay, ein Thriller, so steht es auf dem Cover, mein erster Gedanke, als ich das Buch im Internet sah. 21. 12. 2012 soll die Erde untergehen, so sagt es der Maya-Kalender aus. Nur gut, dass bevor ich mit dem Lesen des Buches anfing, einen Fernsehbericht über die Maya-Kultur und auch über diesen besagten Maya-Kalender gesehen habe. Unter Dark Fantasy präsentiert der Verlag dann "Last Days on Earth" schließlich in dem kleinen Vorschauheftchen. Warum ich das alles am Anfang einer Rezension schreibe, fragt sich der eine oder andere. Mein Weg zu dem Buch besser gesagt, der Einstieg in die Story war etwas holprig. Ich habe mich in die Irre führen lassen - wie sich später herausstellt, passierte das auch noch ab und an während des Lesens :-) Die bisherigen Bücher von der Autorin Susanne Gerdom, die hier unter dem Pseudonym Julian Frost "Last Days on Earth" veröffentlicht, haben mich stets durch ihre immer wieder neuen Ideen verblüfft und zu angenehmen, aber auch spannenden Lesestunden verholfen. Ihre Bücher vermitteln das gewisse Wohlfühl-Gefühl. Statement: Der Countdown beginnt ... Karla van Zomeren, eine Weiße Hexe, Magistra bei der MID (Magisterischen Informations-Dienststelle) erhält, nachdem ihr bisheriger Partner noch immer im Krankenhaus liegt, einen Neuen an die Seite gestellt. Es geht um die Aufklärung mysteriöser Diebstähle, hauptsächlich Bücher, die sich mit dem Weltuntergang beschäftigen. Sie selbst, Karla, sammelt jeden Artikel für ihre "unheilvolle Sammlung", wie ihre Kollegin diese bezeichnet. Doch es scheint, als ob die Naturkatastrophen sich häufen. Ihr neuer Partner ist der Schwarzmagier Raoul. Weiße Magie und Schwarze Magie, aber das ist noch nicht alles. Im Laufe der Handlung gesellen sich immer mehr Lebewesen der Fantasy hinzu: Vampire, Drachen, Daimonen (sei still, Pouru!). Entweder man mag es, oder man läßt die Finger davon. Nach einem meinerseits langsamen Start war ich schließlich sehr angetan von der Handlung, dass schließlich sämtliche Vorbehalte, hauptsächlich hat mich das Wort "Thriller" eingeschüchtert, abgelegt waren. Die Autorin hat ihren enormen Wortschaft wieder einmal so gut eingesetzt, dass dem nichts hinzuzufügen ist. Die Charaktere Karla, selbstbewußt stellt sie sich dar, aber sehr sympathisch. Sie liebt einen Vampir, nicht nur den, auch ist sie offen für andere Fantasiegestalten. Raoul, der Schwarzmagier, ebenfalls eine sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Das besondere an ihm ist sein Daimon, den er beherbergt: Brad, dessen "richtiger" Name Pouro ist. Warum ich das erwähne? Hmm... lest das Buch. (Daimon - sie genießen Gefühle aus zweiter Hand wie ein exquisites Mahl.) Diese beiden (Raoul und Brad) erinnerten mich an eine Lieblingscharaktere einer Fernsehserie, der muskulöse Dunkelhäutige mit seinem goldenen Symbol auf der Stirn. So chaotisch wie sich Raoul dem Leser präsentiert, doch je mehr er sein ICH zeigt - eben auch das von Brad - wurde er zu meiner Lieblingscharaktere in "Last Days on Earth". Auf die Handlung noch intensiver einzugehen, nein, denn es gibt schon so gute Rezensionen im Internet, die sich ausgiebig mit dieser auseinandergesetzt haben. Was hat dieses Buch, dass ich es als Leseempfehlung weitergeben würde? Viel, sehr viel. Es hat Klasse, bietet wahnsinnig viel Material zum Nachdenken für später - nach dem Lesen (und nicht während des Lesens **ggg**, das lenkt ab). Es überrascht, denn durch ihr neues Pseudonym Julian Frost hat sich die Autorin in ein neues Genre gewagt. "Prüfung bestanden." Es erfreut, dass trotz Düsternis (damit meine ich Mord) die Fantasie/Magie mich wieder faszinierten. Spannend und unterhaltsam, fantastisch, magisch, aber auch mit Witz versehen. Die detaillierten Erklärungen für gewisse Dinge, dafür hat die Autorin ein besonderes Händchen. Oder sollte ich schreiben: das gewisse Fingerspitzengefühl?! (Wer tippt sich denn hier die Finger wund, he?) könnte ...

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Ahotep

    29. May 2012 um 19:59

    Meinung Susanne Gerdom, die hier unter dem Pseudonym Julian Frost schreibt, konnte mich erneut von der ersten Seite an fesseln. Das beginnt schon mit der Ausdrucksweise, welche die Fantasywelt des Buches und die Charaktere nicht nur beschreibt, sondern auch belebt und mir jedes Mal wieder Neues offenbahrt. Die Charaktere können nur schwer in bekannte Schemata eingeordnet werden. So punkten beispielsweise die Protagonisten sowohl mit charakterlichen Stärken als auch mit einigen unkonventionellen Schwächen und sind nicht immer klar zu durchschauen. Zudem tauchen die verschiedensten fantastischen Wesen auf, wie Vampire und Drachen, die einige untypische Eigenschaften für ihre Spezies aufweisen können und in einigen Nebenrollen glänzen. Weiterhin überzeugt die Autorin, wie schon bei vorangegangenen Büchern, mit ihren Magiesystemen. Sie beschreibt magische Rituale so, dass ich die Magie um mich herum zu spüren beginne und jedes Mal das Gefühl habe, dabei zu sein. Außerdem fasziniert mich die Funktionsweise dieser Magiesysteme. Mein Liebling unter ihnen ist die Sigillenmagie, bei der man einen Zauber vergessen muss, um ihn später anwenden zu können. Die Handlung ist während des gesamten Verlaufs durchweg spannend und hält einige Überraschungen bereit, die immer wieder meine aktuellen Theorien zerstörten. Zwischendurch gibt es vereinzelt kleinere, aber vernachlässigbare Ungereimtheiten. Das Ende ist stimmig und schließt einen Großteil der Geschichte ab, lässt aber auch einiges offen, weshalb ich hoffe, dass diese in einem Folgeband wieder aufgegriffen und erklärt werden. Fazit Entgegen der Einordnung von Piper als Thriller handelt es sich bei "Last Days On Earth" um einen Fantasy-Roman mit Krimi/Thriller-Elementen, der mich rundum mit seiner Einzigartigkeit und seinen vielschichtigen Charakteren begeistern konnte.

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Damaris

    23. May 2012 um 22:19

    Der erste Satz: Der Lichtschein seiner Taschenlampe glitt über die Reihen der Bücherrücken. * Karla van Zomeren ist eine Weiße Hexe. Sie steht im Kriminaldienst des Weißen Zweigs und arbeitet bei dessen Ermittlungsbehörde. Ungewollt soll sie mit Raoul Winter zusammenarbeiten, einem Schwarzen Magier der für die Behörde des Schwarzen Zweigs arbeitet. Beide Behörden arbeiten, bzw. konkurrieren, getrennt (ähnlich FBI und CIA) und gehen sich am liebsten aus dem Weg. Darum sind Karla, sowie auch Raoul, alles andere als glücklich, dass sie gemeinsam auf ein Serie von Diebstählen angesetzt werden. Doch die vermeintlichen Diebstähle entpuppen sich als Wegweiser zu etwas Größerem. Bald schon versuchen Karla und Raoul das Ende der Welt zu verhindern. * "Der Endzeitthriller für Phantasten" - so bewirbt der Verlag das neueste Werk aus der Feder von Susanne Gerdom. Als Thriller ist das Buch aber nur bedingt zu sehen. Eher als Urban-Fantasy mit Krimi, bzw. Thrillerelementen. Das macht den Roman aber nicht weniger lesenswert. Die Zeitspanne der Geschichte liegt in unserer heutigen Welt, die Bevölkerung ist aber um ein vielfaches phantastischer. "Last Days on Earth" ist ein Schauplatz für vielerlei Wesen der Fantasy. Hexen, Magier, Vampire, Daimonen, Drachen, und so manchen unbekannteren Gesellen. Gerade das verleiht dem Buch aber das gewisse Etwas. Die Einbindung der diversen Wesen ist nicht kompliziert. Sie erscheinen genau so selbstverständlich auf der Bildfläche wie "normale" Charaktere auch. * Nach einer kurzen Orientierungsphase, mit einigen Namen und Begriffen, merkt man als Leser schnell, wie schwer es vor allem Karla fällt, dass sie an dem Kriminalfall mit einem Mitarbeiter der entgegengesetzten Magischen Behörde zusammenarbeiten soll. Weiß und Schwarz verträgt sich eben nicht gut. Es besteht eine grundsätzliches Misstrauen zwischen Karla und Raoul, welches beide aber auf eine sarkastisch-humorvolle Art überspielen. Darum wirkt die Kommunikation locker, auch wenn Karla einige Zeit benötigt, um ihrem Partner zu vertrauen. * Karla ist ein herzlicher Charakter mit Ecken und Kanten. Sie ist sehr tough. Wo sie, vor allem im Hinblick auf ihre Zukunft und auf die Männer, ihre Prioritäten setzten soll, ist ihr wohl selbst nicht so ganz klar. Sie ist die Geliebte eines Vampirs, fühlt sich zu ihrem Partner Raoul hingezogen und ist so manchem Drachen nicht ganz abgeneigt. Trotzdem hat sich etwas Natürliches und auch Verletzliches. Das macht sie sympathisch. * Der Charakter, der am meisten polarisiert ist Raoul. Denn Raoul ist auch Brad. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Raoul ist seit seiner Jugend der Wirt für einen Daimon - Brad. Daimonen verfügen über ein enormes Wissen, und durch die Symbiose mit Raoul hat dieser nun die perfekte Möglichkeit an massenhaft Informationen zu kommen. Brad hält sich meist im Hintergrund, übernimmt aber auch teilweise Raouls Körper. Nicht ohne Folgen, den Brads Lebensweise ist sehr ausschweifend, er ist ein ignoranter A.... und seine Essgewohnheiten könnten schlimmer nicht sein (widerlich!). Das alles lässt Raouls Körper und Geist langsam aber sicher zerfallen. Dennoch ist er von Brad abhängig und möchte kein Leben ohne seinen Daimon. Gruselig. * Die eigentliche Handlung im Buch sind die Ermittlungen von Karla und Raoul, immer begleitet von ihren eigenen Lebensproblemen. Erwartete Thrilleraction findet sich in der Geschichte selten. Trotzdem wird dem Leser eine konstante Spannung geboten. Sei es Karlas impulsiver Vampirliebhaber Kit (der so richtig schön herzhaft zubeißen kann) oder Daimon Brads regelmäßige Eskapaden. An Überraschungen fehlt es nicht. Die Einbindungen magischer Elemente, aus denen Karla ihre Fähigkeiten zieht, sind sehr komplex. Morphisches Feld, Sheldrake-Energie, Memplex-Generator, Aetherraum - alles Begriffe die man zuordnen muss. Teilweise gar nicht so einfach. Genrefremde Leser könnten hier ihre Schwierigkeiten haben. Ein berechtigter Kritikpunkt ist die hintergründige Einbindung des Buchtitels. Der erwartete Weltuntergang und die Anspielung auf die Prophezeiungen der Maya sind zwar vorhanden, treten aber zu stark in den Hintergrund. Erst ganz am Ende werden diese Punkte wieder zur Hauptthematik. * Persönliches Fazit The "Last Days on Earth" sind vorüber, und ich lebe noch! Ein gut geschriebenes Buch, dem man eine gewisse Routine (positiv!) der Autorin anmerkt. Trotz des etwas in den Hintergrund getretenen Titelthemas hat die erschaffene Welt ihre Wirkung auf mich nicht verfehlt. Die Hauptcharaktere, Karla und Raoul, hatten meine sympathisierende Aufmerksamkeit. Karlas Vampirlover hätte das Potenzial zu einer eigenen Romanfigur. Auch Daimonenfiesling Brad kann sich seiner Gruselwirkung sicher sein. Er ist auch jetzt noch oft in meinem Kopf. (Halt die Klappe, Brad!). 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    starone

    17. May 2012 um 16:59

    Zum Inhalt: Aus einem Museum werden angekettete Bücher bei denen es um das Weltuntergangsthema geht gestohlen. Der Wachmann in diesem Museum kann sich in einen Wehrwolf verwandelt, was ihm aber auch nichts nützt, denn er kommt auf bestialischeweise um. Durch einen Mann, der wiederum gerne Menschenblut trinkt und sich daran ergötzen kann, wenn man zum Beispiel Todesangst durch ihn erleiden muss. Sehr unheimlich, interessant und gleichsam brutal dieser Beginn. Was mag da alles dahinter strecken, denn es geht um Mord und Diebstahl. Die Aufklärung des Falles bekommt Frau Magistra Karla van Zomeren übertragen, einer weißen Hexe, die einer guten Beamtin des MID ist, mit festen Grundsätzen, aber leider zur Zeit ohne Partner, weil er sich nach einer Auseinandersetzung mit Karla im Krankenhaus befindet. Für diesen Fall bekommt Karla nun Raoul Winter, einen schwarz Magier zur Seite gestellt. Leider gibt es beim ersten Zusammentreffen schon Probleme, was nicht nur damit zusammenhängt, dass Raoul Winter, auf der falschen Seite nach Karlas Meinung ist. Erschwerend kommt hinzu, weil er sich als Wirt für den Dämonen Brad hergibt, was auch nicht zur Verbesserung ihrer Beziehungen beiträgt. So müssen viele Hürden überwunden werden, bevor es zur Zusammenarbeit kommt. Jeder hat so seine Problemstellen. Karla hat einen Vampir zum Lover, was in der Folge der Geschichte zu weiterem Ungemach führt. Die Ermittlungarbeit werden durch viele Umstände sehr erschwert, die auch im privaten Bereich ihren Ursprung haben, denn Karla verwandelt sich durch ihren Lover mehr und mehr in einen möglichen Vampir. Was ihr als weißer Hexe beim weiteren ermitteln keine gute Karten in die Hand gibt in ihrer Behörde, denn der Fall zieht immer weite Kreise Drachen, Trolle und viele andere greifen ein und mischen plötzlich mit. Kann Karla und Raoul so diesen Fall überhaupt aufklären und wie wird es privat weitergehen mit ihrem Leben. Spannende Fragen auf die das Buch eine Antwort weiß. Meine Meinung: Dieser Diebstahl und Mord als Aufreisser für die Geschichte ist klasse gemacht so . In der Folge gibt es jede Menge Trolle, Vampire, Drachen und andere unheimliche Gestalten und viele magische Momente, die eigentlich dem Titel "Last Days on Earth" und dem Weltuntergangsthema Lügen straft, was aber nicht weiters schlimm ist, denn die Geschichte um Karla und Raouls Leben-und Leidensgeschichte ist viel genauso interessante gestaltet, finde ich. Locker, lustig und total spannend erzählt hier die Autorin, wie die taffe Karla im Beruf zumindest auch eine ganz andere Seite im Privaten hat. Liebt den Vampir Kit, der sie dummerweise fast zur Vampirin macht und das wiederum so ungeahnte Folgen für ihr weiteres Leben hat, im privaten und beruflichen Bereich . Gekonnte erfüllt hier die Autorin , die Hauptfiguren mit ganz viel Leben und zeigt auf, dass es immer Mittel und Wege gibt eine Sache an zu packen und auch zu beenden. Trotz allen wird die Arbeit/Aufklärungen des Falles auch nicht vernachlässigt, aber letztendlich verschwinden die Grenzen zwischen Beruf und Privat in dieser Geschichte immer mehr, denn das Privat hat Auswirkungen auf den Beruf und umgekehrt . Ein wirklicher Glücksfall diese Buch, wenn man von dem etwas schon irreführendem Titel und der Bezeichnung "Thriller" mal absieht . Eine schöne und gelungene Mischung aus Fantasy, Magie und Krimi ! Empfehle ich gerne weiter. Wichtiger Hinweis :Susanne Gerdom schreibt hier unter ihrem Pseudoym Julian Frost

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Siiri

    16. May 2012 um 19:37

    Julian Frost, übrigens ein Pseudonym der Autorin Susanne Gerdom, legt hier einen phantastischen Kriminalroman mit Science Fiction-Elementen vor, der mich die ganze Strecke hindurch fesseln konnte. Die Kriminalermittlerin Karla van Zomeren, eine Weiße Hexe, untersucht eine Serie von Diebstählen, bei denen mehr oder weniger wertvolle Bücher entwendet wurden, zumeist Sammlerstücke. Sie alle haben eine Thematik gemeinsam: den Weltuntergang. Im Zuge der Diebstähle wurden zwei Morde begangen, die seltsamerweise nicht in den Akten der Polizeiinstitute auftauchen. Karla ahnt schnell, dass dieser Fall tiefer greift, als auf dem ersten Blick zu ahnen ist. Karla ist wenig begeistert, als sie den Partner kennenlernt, mit dem sie diesen Fall bearbeiten soll. Raoul Winter ist ein freiberuflicher Ermittler, der zu den Dunkelmagiern gehört – einer Spezies, die Karla verabscheut. Deshalb begegnen sich die beiden, besonders aber Karla, anfänglich mit großem Misstrauen. Hinzu kommt noch, dass Raoul zeitweise nicht er selbst ist, da er der Wirt eines Daimons namens Brad ist. Dieser versorgt Raoul mit einer Fülle von Informationen, die ihm bei seiner Polizeiarbeit sehr wertvoll sind. Jedoch ist das Beherbergen eines Daimons längst nicht nur mit Vorteilen behaftet, wie Raoul schmerzvoll feststellen muss. Wenn Brad „am Steuer“ ist, behandelt er Raouls Körper nicht gerade pfleglich und auch seine Ernährungsgewohnheiten sind mehr als skurril. Ich war sehr angetan von der komplexen Welt voller Magie, die sich in diesem Buch vor dem Leser entspinnt. Fasziniert hat mich auch die Vielfalt an fantastischen Wesenheiten, die diesen Roman bevölkern und immer wieder für Überraschungen gut sind. Fernab von Schwarz-Weiß-Zeichnungen arbeitet Susanne Gerdom/Julian Frost ihre Figuren liebevoll und schattierungsreich aus, so dass ich mich schnell mit ihnen identifizieren konnte und Sympathien sowie Antipathien entwickelte. Dabei ist nichts so wie es scheint und viele Figuren offenbaren im Laufe der Geschichte anfangs ungeahnte Wesenszüge und Geheimnisse. Besonders Karla macht im Laufe der Geschichte eine interessante Entwicklung durch, da sie durch einen unglücklichen Zwischenfall unvermittelt aus ihrem gewohnten Leben gerissen wird und sich somit komplett neu im Leben orientieren muss. Doch sie ist eine starke Frau und lässt sich durch ihre privaten Schwierigkeiten nicht darin beirren, weiter in ihrem geheimnisvollen Fall zu ermitteln. Im Zuge dessen arbeitet das Ermittlerteam Karla/Raoul immer besser zusammen und auch privat entwickelt sich ihre anfangs kühle Beziehung langsam zu einer Art Freundschaft. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und interessant charakterisiert. So erhalten wir auch einen Einblick in die Welt der Vampire und der Drachen, wo es ebenfalls Spannendes zu entdecken gibt. Der Plot ist durchgehend spannend und voller unvermuteter Wendungen und geheimnisvoller Andeutungen, so dass der Leser viel Stoff zum Mitdenken und Miträtseln geliefert bekommt. Der Schluss lässt ein paar Fragen und Handlungszweige offen, so dass ich sehr auf eine Fortsetzung hoffe, denn diese fantastische Welt birgt noch viel Potenzial für spannende Geschichten. Fazit: „Last Days on Earth“ ist ein spannender Fantasy-Krimi, der den Leser in eine magische Welt entführt und den ich allen Fantasy-Freunden nur ans Herz legen kann.

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Mika2003

    16. May 2012 um 11:54

    Susanne Gerdom, die sich hinter dem Pseudonym Julian Frost verbirgt, ist es mal wieder gelungen, mich komplett zu überraschen. Auf Grund des Vermerks „Thriller“ auf dem Buchdeckel hab ich mit etwas ganz anderem gerechnet, als ich letztendlich bekommen habe. Was ich überhaupt nicht erwartet habe war eine so komplexe Welt magischer Geschöpfe und magischer Vereinigungen. Also habe ich statt eines herkömmlichen Thrillers voller atemloser Spannung ein wunderbares Fantasy-Buch mit viel Spannung bekommen. Sowohl was die Geschichte an sich als auch die Figuren angeht. Karla und Raoul – die beiden Hauptfiguren des Romanes sind sehr vielschichtige Personen. Beide werden, genau wie sämtliche Nebenfiguren, liebevoll und detailreich charakterisiert und nichts ist so wie es scheint. So vielschichtig, dass man oft nicht weiß woran man wirklich ist, nichts ist wie es scheint und alles kommt anders als man denkt. Denn glaubt man, dahinter zu steigen was wirklich passiert und wer dahinter steckt kommt eine Wendung mit der man nicht rechnet und alles was man sich so gedacht hat fällt wie ein Kartenhaus zusammen. Bei den Nebenfiguren gefällt mir ganz besonders gut der Drache Quass aber auch Raouls ehemalige Lehrerin Tora-San und der Butler Horace, aber auch der Daimon Brad – alles Figuren die man gern durch die Geschichte begleitet. Ganz besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die unterschiedlichen Magieformen beschreibt – dabei hat man das Gefühl das man dabei ist und die Magie nur so um einen herumflirrt. Es ist eine spannende, fantastische und über weite Teile auch sehr humorvolle Geschichte, die einen regelrecht in seinen magischen Bann zieht und nicht mehr los lässt. Hätte ich das Buch nicht Abschnittsweise in einer Leserunde gelesen, ich hätte es mir Sicherheit in kürzester Zeit gelesen. Einzig der Schluss hat mir nicht 100%ig gefallen – für mich bleiben einige Fragen offen und ich hoffe ja auf eine Fortsetzung in der diese Fragen vielleicht aufgegriffen und geklärt werden. Trotzdem – ein voller Erfolg und mit dem Buch hat sich Susanne Gerdom endgültig eine Platz in meiner Must-Have-Autorenliste erkämpft.

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  • Leserunde zu "Hüter des Uhrwerks: Wegstein" von Ingrid Pointecker

    Hüter des Uhrwerks

    schreibendesPI

    Am 1. Mai ist im Verlag Mondwolf mein Erstlingswerk "Hüter des Uhrwerks - Wegstein" erschienen. Die Freude darüber ist natürlich groß, deswegen möchte ich an dieser Stelle herzlich zur dazugehörigen Leserunde einladen. Klappentext: Wie sieht eine Zukunft aus, die ihre Vergangenheit vergessen hat? In rund 170 Jahren wissen nur die Hüter des Uhrwerks von der Welt vor dem ersten Ticken. Alle sieben Jahre geben sie einen Teil dieses Wissens während der Bardos-Versammlungen weiter. Diesmal erwartet Meisterhüter Darmandres seine neue Schülerin Saya zum Treffen der Spielleute – dann beginnt alles schief zu laufen. Einerseits ist "Wegstein" ein Roman, der recht fantasytypische Elemente sein eigen nennt, andererseits gibt es auch einige eher untypische Elemente in der postapokalyptischen Szenerie, in der das Ganze angesiedelt ist. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Neugierig geworden? In dem Roman gibt es zwölf sogenannte "Meisterhüter" und deshalb gibt es hier zwölf Exemplare, die auf BewerberInnen warten. Bewerben kann man sich bis zum (einschließlich) 22. Mai, danach werden die Bücher signiert in die freie Wildbahn entlassen. Eine spezielle Draufgabe von meiner Seite gibt es auch: Diejenigen, die ein Buch bekommen würde ich bitten, mir fünf Worte "zuzuwerfen" (hier oder per PN). Ich lasse mir dann etwas einfallen, was das Signieren der Bücher angeht. Ich wünsche allen ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich auf viele Fragen und interessante Diskussionen! Nachtrag - Direktlink zur Leseprobe: http://ingridpointecker.at/leseproben.html --- ACHTUNG! Die Bewerbungsfrist endet am 22. Mai um 14 Uhr. Am Nachmittag werden die 12 Gewinner aus dem Lostopf gezogen, hier bekanntgegeben und auch per PN verständigt. --- Gewonnen haben: - utaechl - LaLecture - Blaustern - Minamberry - Denraprom - buchfeemelanie - SunnyCassiopeia - Wildpony - silver111 - mithrandir - elane_eodain - Aleena Ach ja, die Adresse, an die das Buch gehen soll, bitte per PN (mit den 5 "Signierworten") an mich schicken.

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Spatzi79

    16. May 2012 um 08:50

    Laut Maya-Kalender soll am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen. Und dieses Ereignis kündigt sich bereits an, Naturkatastrophen, Unfälle und Störfälle häufen sich. Karla van Zomeren ist Magistra beim Kriminaldienst und führt ein privates Sammelbuch. Doch dies ist natürlich nicht ihr eigentlicher Job. Aktuell wird sie mit den Ermittlungen in mehreren Fällen von rätselhaften Bücherdiebstählen beauftragt. Da ihr bisheriger Partner bei ihrem letzten Auftrag verletzt wurde und im Krankenhaus liegt, wird ihr der Schwarzmagier Raoul Winter als neuer Partner zugeteilt. Anfangs haben die beiden aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Herangehensweise so ihre Probleme miteinander, insbesondere die Kluft zwischen weißer und schwarzer Magie trennt die beiden und dann ist da auch noch die Tatsache, dass Raoul einen Daimon beherbergt, aber sie raufen sich dann doch zusammen. Der eigentliche Fall rückt durch einige private Verwicklungen Karlas zwischenzeitlich eher in den Hintergrund, bleibt aber dennoch bis zum Ende hin wichtig und im Finale wird dann alles grandios aufgeklärt. Die Bezeichnung Thriller hat mich bei diesem Buch etwas auf die falsche Fährte gelockt. Hinter dem Pseudonym Julian Frost steckt Susanne Gerdom, deren Fantasy-Bücher ich alle sehr gerne gelesen habe und nun war ich gespannt, was sie uns in einem ganz anderen Genre denn so bieten wird. Aber schon auf den ersten Seiten wird klar, dass es auch hier magisch zugeht, da ist die Rede von Hexen, Magiern, Dämonen, Vampiren, Drachen und noch einer Reihe weiterer phantastischer Wesen. Neben den Protagonisten Karla und Raoul sind auch die Nebenfiguren daher absolut spannend und unterhaltsam, und ich bin mal wieder fasziniert von der Phantasie und Vielfältigkeit der Autorin! Wie immer geht es actionreich zu, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die Figuren selten eindeutig gut oder böse sind, sondern jeder hat so seine positiven und negativen Seiten. Auch wenn viele Dinge sehr detailliert beschrieben werden, z.B. wie gewisse Magieformen genau funktionieren, ist das Buch an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig, denn hier fesseln auch und gerade die liebevoll ausgearbeiteten Details. Ich würde mir wünschen, dass diese Geschichte eine Fortsetzung bekommt, aktuell ist da aber leider noch nichts fest geplant.

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  • Rezension zu "Last days on Earth" von Julian Frost

    Last days on Earth

    Lilli33

    15. May 2012 um 17:48

    Kein Buch von der Stange Inhalt: Für den 21. Dezember 2012 sollen die Maya den Weltuntergang vorausgesagt haben. Die Anzeichen dafür häufen sich in Form von Katastrophen wie AKW-Störfälle, Vulkanausbrüche, Tsunamis u. a. Nun wurden auch noch wertvolle Bücher aus dem Museum gestohlen. Die weiße Hexe im Kriminaldienst Karla van Zomeren soll zusammen mit dem schwarzen Magier Raoul Winter ermitteln. Meine Meinung: Wieder einmal ist es Susanne Gerdom, hier unter dem Pseudonym Julian Frost, gelungen, ein Buch zu schreiben, das einen ganz eigenen Charakter besitzt. Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinn, eher Fantasy/SciFi mit Thrillerelementen. Spannung ist zwar vorhanden, aber da sind vor allem die unzähligen fantastischen Wesen, die die Welt zusammen mit den Menschen, die hier politisch korrekt als „magisch benachteiligt“ bezeichnet werden, bevölkern. Von Hexen und Magiern bis zu Vampiren und Drachen ist so ziemlich jede Spezies vertreten. Da jede Art ihre eigenen Umgangsformen hat, kommt es im Miteinander immer wieder zu witzigen Szenen. Die „Protagonisten“ Karla und Raoul haben mir sehr gut gefallen. Es sind vielschichtige Persönlichkeiten, die liebevoll ausgearbeitet sind. Anfangs tun sie sich mit der Zusammenarbeit schwer, da sie charakterlich sehr unterschiedlich sind, doch nach und nach raufen sie sich zusammen. Nicht weniger liebevoll hat die Autorin auch die übrigen Figuren gezeichnet, den Drachen Quass, den Daimon Brad, der Raoul zeitweise besetzt, den Vampir Kit, der Karla in eine üble Situation bringt, und als Sahnehäubchen den schnuckeligen Vampir Maurizio. Besonders schön fand ich, dass keine Spezies als gut oder böse dargestellt wird. In jeder Gruppe gibt es solche und solche, ja sogar innerhalb einer Figur sind Gut und Böse vertreten. Dadurch wirken die Charaktere sehr authentisch, wie auch die ganze Welt, die Susanne Gerdom hier geschaffen hat, trotz der fantastischen Elemente irgendwie real wirkt. Sehr gelungen sind auch in diesem Buch wieder die Beschreibungen der verschiedenen Magieformen. Hierfür hat die Autorin einfach ein Händchen. Da kann ein Zauber noch so verzwickt sein, sie erklärt und beschreibt ihn so, dass man sich alles gut vorstellen kann und es direkt nachahmen will. Es würde mich nicht wundern, wenn es dann auch tatsächlich funktionieren würde ;-) Susanne Gerdom fesselt den Leser nicht nur durch eine spannende, fantasie- und humorvolle Handlung, sondern auch durch den ihr eigenen bildhaften Schreibstil, der einen tief in die Geschichte eintauchen lässt. Fazit: Ein absolut tolles Buch, das ich allen Fantasy-Fans vorbehaltlos empfehlen möchte.

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