Julian Gloag Als ob nichts geschehen wäre

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Inhaltsangabe zu „Als ob nichts geschehen wäre“ von Julian Gloag

In einem großen viktorianischen Haus im Süden Londons leben sieben Kinder mit ihrer bettlägerigen Mutter. Als diese stirbt, begraben die Kinder sie im Garten. Isoliert und in panischer Angst vor dem Waisenhaus behaupten sie vor der Außenwelt, ihre Mutter sei krank und könne niemanden sehen. Sie leben weiter, als ob nichts geschehen wäre... Dieser verschollene Klassiker britischen Horrors wurde bei seiner Erstveröffentlichung in den sechziger Jahren als Meisterwerk gefeiert. Von Jack Clayton brilliant verfilmt, hält Jens Wawrczeck den Hörer mit seiner Mischung aus beklemmender Spannung, Komik und Pathos in Atem.

Ich hab das Hörbuch abgebrochen da ich die Stimme unerträglich fand wenn die Kinder oder die Mutter gesprochen haben :O(

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  • Rezension zu "Als ob nichts geschehen wäre" von Julian Gloag

    Als ob nichts geschehen wäre
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2010 um 22:37

    Jens Wawrczecks neues Hörbuch ist wie seine Vorgänger aus der Edition AUDOBA etwas ganz Besonderes. Der Sprecher und Schauspieler hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu unrecht vergessene Texte wieder ans Licht zu holen, um ihnen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient haben. Mit viel Feingefühl und Geschick ist ihm das auch bei diesem Buch wieder gelungen. Julian Gloag erzählt die Geschichte der Geschwister Hook. Die sieben Kinder leben mit ihrer kranken Mutter im südlichen London. Ihren Vater haben sie noch nie kennengelernt. Als die Mutter stirbt, ist den Kindern klar, dass sie ins Waisenhaus kommen, sollte ihr Tod bekannt werden. So entschließen sie sich, die Leiche ihrer Mutter heimlich im Garten zu begraben, und einfach so zu tun, als ob nichts geschehen wäre. Dass das gar nicht so einfach ist, kann man sich denken... Zunächst halten sich alle an die Regeln, die noch zu Mutters Lebzeiten galten. Elsa nimmt als Älteste automatisch die Rolle der Anführerin ein, die übrigen Geschwister Hubert, Dinah, Dunstan, Jiminee, Gerty und Willy fügen sich ihren Anweisungen. Doch schon bald verändern sich die Kinder. Kaum merkbar verschiebt sich der Einfluss der einzelnen Geschwister in der kleinen Gruppe, es entstehen erste Konflikte und schließlich kommt es, wie es kommen musste. Ein weiteres Unglück geschieht, das kaum zu verbergen ist und wieder bangen die Kinder, dass ihr Geheimnis auffliegt... Wer bereits von Jens Wawrczeck gelesene Hörbücher kennt, weiß, dass er besonders gefühlvoll und intensiv liest, ohne dafür seine Stimme großartig verstellen zu müssen. Er kann mit nur kleinen Veränderungen in der Aussprache und des Tons die verschiedenen Charaktere so spielen, dass auch der Hörer sofort weiß, welche Person gerade spricht. Bei diesem Hörbuch ist ihm das allerdings in einer Perfektion gelungen, die einen staunen lässt. Sei es der erzählende Hubert, der stets versucht, vernünftig und klug zu entscheiden, Elsa, die große, aber im Herzen auch noch kindliche Schwester, der finstere Dunstan oder die Kleinen, Gerty, Willy und der süße, leicht stotternde Jiminee. Wawrczeck hat sie alle zum Leben erweckt und man kann einfach nicht anders, als gebannt der Geschichte zu lauschen. Wawrczeck nutzt nur zarte Nuancen, doch insgesamt gesehen so intensiv ausgeführt, dass man nicht nur vom Inhalt der Story sondern ebenso von seiner Sprecherleistung berührt und begeistert wird. Die Wahl des abschließenden Musikstücks ist ebenso gefühlvoll ausgefallen. Das schlichte Schlaflied "Sleepy Baby" ist ein harmonischer Abschluss dieses bewegenden Hörbuchs, den man sich besser nicht vorstellen könnte. Ebenso passend wie dieser Song ist auch die von Henrik Albrecht arrangierte Zwischenmusik. Zarte Geigenklänge unterstreichen die Intensität der Geschichte und treffen so mitten ins Herz. Abermals eine tolle Zusammenarbeit der beiden Künstler. Auf sechs Cds beweist Jens Wawrczeck hier eindrucksvoll sein Können und obwohl es sich um eine gekürzte Lesung handelt, wird die Aussage und Wirkungsstärke von Julian Gloags Buch mehr als deutlich. Man darf gespannt sein, welche literarischen Schätze Jens Wawrczeck noch ausgraben und vertonen wird, denn eines ist sicher: es wird wieder außergewöhnliches Lauschgut sein.

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  • Rezension zu "Als ob nichts geschehen wäre" von Julian Gloag

    Als ob nichts geschehen wäre
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2010 um 11:27

    Ich habe diese Hörbuch nach dem 35 Track etwas abgebrochen da ich die Stimme einfach unerträglich fand wenn die Kinder oder die Mutter nachgesprochen wurden. Handlung: Als die Mutter stirbt begraben die Kinder sie im Garten und versuchen zu leben als "Ob nichts geschehen wäre" .Sie sind mit ihrer Trauer alleine, vertrauen niemanden ausser sich selbst. Jeder versucht seine Rolle in der Familie zu finden. Dann kommt heraus das eine der Schwestern von einem "Garagenmann" missbraucht wurde und wird von den Geschwistern bestraft. Wie es weitergeht kann ich nicht eburteilen da ich das Höbuch abgebrochen hab. Mich hat es nicht annähernd überzeugen können.

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