Rotzhase & Schnarchnase - Möhrenklau im Bärenbau

von Julian Gough 
4,4 Sterne bei22 Bewertungen
Rotzhase & Schnarchnase - Möhrenklau im Bärenbau
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D

Eine liebenswerte Geschichte die erklärend und witzig ist und moralische Problem aufwirft um sie dann aufzulösen. Meine Kids lieben es.

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Ich konnte der Geschichte leider nicht viel abgewinnen; besonders die Sprache ist meines Erachtens nicht wirklich kindgerecht.

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Inhaltsangabe zu "Rotzhase & Schnarchnase - Möhrenklau im Bärenbau"

Hase hat Hunger. Riesenhunger! Die Vorräte sind leer und zu allem Übel ist auch noch Winter. Bär dagegen freut sich über den Schnee, denn endlich kann sie einen Schneemann bauen! Hase weiß aber eines ganz sicher: Sein Schneemann wird tausendmal besser als der von Bär. Pah! Doch als eine Lawine und ein hungriger Wolf seinen Weg kreuzen, erkennt selbst Hase, dass jeder einen guten Freund an seiner Seite braucht.
Eine Geschichte FÜR JÜNGSTE LESER über Schneemänner, Freundschaft und die beste Möhre.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734828201
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:112 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:18.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 6 Monaten
    tolle Illustrationen

    Unsere Meinung:

    Das Buch hat unsere Aufmerksamkeit aufgrund des lustigen Namens auf sich gezogen.

    Als es hier ankam, waren wir erstmal ein wenig über die Größe erstaunt. Ja, natürlich hätte man in den Produktinformationen nachlesen können, welche Maße das Buch hat, aber die haben wir nicht gelesen (wer schaut denn bitte nach, wie groß das Buch ist?) Im ersten Moment fanden wir das Buch wirklich klein und als Käufer würde ich dann auch erstmal über den Preis von 12 Euro stolpern.

    Dann aber – einmal in die Hand genommen – fallen einem natürlich auch gleich die tolle Handlichkeit, vor allem für die kleinere und jüngeren Kinder ein. Das Buch kann auch schon problemlos von Kindern mit 5/6 Jahren auf dem Rücken liegend gehalten und angeschaut werden.

    Ein zweites Problem, was dann bei uns auftauchte, war die Farbgebung auf den Innenseiten der Geschichte. Durch die rote Schrift auf dem Cover wirkte das Buch eher bunt, innen finden sich aber „nur noch“ die Farben türkis, schwarz, weiß und grau. Das fanden wir beim ersten Durchblättern komisch und dadurch dann nicht so schön.

    Das waren unsere Anfangsprobleme…

    Die Geschichte selbst fanden wir in Ordnung, sie wurde aber nicht so begeistert aufgenommen, dass wir sie hätten wieder und wieder lesen wollen/sollen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir auch hier über Sachen gestolpert sind.

    „Bär bleib der Mund offen stehen. „Siehst du?“, sagte Hase. Es werden keine Artikel vor den Tiernamen benutzt. Das las sich anfangs eher unruhig. Man gewöhnt sich aber daran. Dann ist der Bär eine SIE. Das ist ja schön und gut, aber warum schreibt man dann nicht gleich BärIN? Auch das war eine längerfristige Diskussion beim Lesen!

    Wirklich toll sind die Illustrationen von Jim Field. Diese sind hervorragend geeignet, mit den Kids die Geschichte selbst zu erzählen oder sie sogar ein wenig zu verändern. Die Bilder ziehen sich immer über die gesamte Doppelseite und versprühen eine fantastische Lebendigkeit! Allein die Mimik des Hasens ist  – wie meine Tochter sagte – zum Schießen. Bei Betrachten dieser Illustrationen kann  man viel Spaß haben und einige Zeit lassen.

    Gut gelungen ist auch die Textmenge für die Altersklasse. Die Geschichte kann gut jüngeren Kindern vorgelesen, kann aber auch durch die große Schrift und doch relativ wenig Text von Leseanfängern gemeistert werden.

    Wir vergeben insgesamt (4 / 5), wovon  (3 / 5) für die Geschichte bzw. den Schreibstil sind und  (5 / 5) für die Illustrationen.

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    Buechergartens avatar
    Buechergartenvor 7 Monaten
    Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe...

    INHALT:

    Hase hat Hunger. Riesenhunger! Die Vorräte sind leer und zu allem Übel ist auch noch Winter. Bär dagegen freut sich über den Schnee, denn endlich kann sie einen Schneemann bauen! Hase weiß aber eines ganz sicher: Sein Schneemann wird tausendmal besser als der von Bär. Pah! Doch als eine Lawine und ein hungriger Wolf seinen Weg kreuzen, erkennt selbst Hase, dass jeder einen guten Freund an seiner Seite braucht.

     

    Eine Geschichte zum ersten Selberlesen über Schneemänner, Freundschaft und die beste Möhre.

     

    EIGENE MEINUNG:

    „Rotzhase & Schnarchnase – Möhrenklau im Bärenbau“ ist der Auftakt einer Kinderbuchreihe bei der auch der 2. Teil „Der Tyrann von Nebenan“ bereits erschienen ist. Das Buch umfasst ca. 100 Seiten auf das Format DIN A5 und ist außen bunt, innen aber leider nur in wenigen Farben gehalten. Dabei dominieren Grau- und Blautöne, was die an sich schönen Zeichnungen für mich etwas trist und düster erscheinen lässt. Andererseits stellen sich heller Schnee und düstere Höhlen so durchaus gut dar! Mir hätte es trotzdem besser gefallen, wenn auch die Illustrationen im Buch mehrere Farben genutzt hätten, selbst wenn man sich auf einzelnen weitere fokussiert hätte. Ansonsten gefallen mir die Illustrationen sehr gut, sie sind sicher außergewöhnlich und stellen die Gefühle der Tiere gut dar. Nur beim Wolf (der aussieht wie ein Fuchs und für manche Kinder durchaus beängstigend wirken könnte) mache ich mir etwas Gedanken. Dafür sind wirklich auf jeder Seite (teils mehrere) Bilder zu sehen und der Textanteil dazu ist eher gering!

    An sich ist das Buch jedoch wertig gebunden, fühlt sich angenehm an und auch die Seiten besitzen eine gute Stärke!

     

    Zu Beginn findet sich im Buch eine Karte über zwei Seiten, mit Windrose, die Bärs Höhle und Hases Bau aufzeigt, allerdings auch viele Punkte in der Umgebung darum herum. Die meisten davon wurden in diesem 1. Buch noch nicht erwähnt oder gezeigt, aber ich mag die Idee trotzdem! Man kann sich die Welt der Beiden so ein bisschen besser vorstellen und sich auf weitere Geschichten freuen. Allerdings empfinde ich die Schrift hier als wahnsinnig klein, gerade für die oben genannten Erstleser. Die Erzählung selbst ist dann in einem größeren Schriftgrad gedruckt!

     

    Die Geschichte an sich zu rezensieren fällt mir auch nach einigen Wochen noch immer schwer, da sie sich wirklich von vielen anderen Kindergeschichten unterscheidet. Einerseits handelt sie von Freundschaft, Tieren und auch den Themen Hunger, Teilen und uvm. Es sind sehr anrührende, humorige und fast philosophische Ansätze (ich sage nur „Schwerkraft“) enthalten. Andererseits konnte mich die Sprache nicht wirklich begeistern und auch das Thema Köttelessen beim Hasen als Inhalt hat mich eher etwas verwirrt, wobei dies die Kinder wahrscheinlich eher amüsiert. Auch den Namen „Rotzhase“ finde ich, wenn ich ehrlich bin, nicht ganz so gelungen! ;) Im Buch besitzen die beiden Haupttiere dann auch keine Namen sondern sind die „Bär“ (es ist eine Bärin, aber die Übersetzung klingt hier beim Lesen durchaus seltsam) und „Hase“. Dabei sind die beiden mehr als verschieden: Bär ist gutmütig, großzügig und fröhlich! Hase ist grummelig, besserwisserisch und eher abweisend – natürlich auch irgendwo rotzfrech, wodurch sich der Name erklärt. Im Laufe des Buches werden sie zu Freunden und gerade Hase macht eine Entwicklung durch.

    Als Leser wird man ohne Vorwissen mitten in die Geschichte hinein geworfen, was für viele Kinder sicher auch ein neues Erlebnis darstellt, und diese findet ein schönes Ende. Der Schreibstil an sich ist kindgerecht und flüssig zu lesen.

     

    FAZIT:

    Ein wirklich anderes Kinderbuch, rund um das Thema Freundschaft aber noch viel mehr, bei dem eine Rezension aber schwer fällt. Das Buch hat klare Highlights, aber auch irritierende Stellen.

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    BookHookvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderbare, moderne Fabel mit Tiefgang und tollen Bildern.
    Eine wunderbare, reich bebilderte Geschichte über Freundschaft, Ehrlichkeit und Zusammenhalt

    Unsere Meinung:
    Schon das gelungene Cover dieses kleinen Hardcover-Büchleins lädt dazu ein, es in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Bei der vorangestellten, doppelseitigen Karte haben wir verweilt und diese studiert: Es finden sich Orte wie „Bärs Höhle“, „Hases Bau“, “Tausend-Vogel-Klippe”, „Wolfswald“ oder auch die „Wilde-Narren-Falle“. Schon hier merkt man ganz deutlich, dass den Leser eine fantasievolle Geschichte erwartet!

    „Als der Dieb wieder ging, trat er Bär auf die Nase. Bär erwachte. „Mein Honig! Mein Lachs! Meine leckeren Käfereier!“ rief Bär. „Alles weg!““ (S. 9) – So beginnt eine Geschichte im tief verschneiten, ruhigen Winterwald, die zwei Tiere zusammen führt, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Bär (gemütlich, gutmütig und großzügig) und Hase (grummelig, brummelig und besserwisserisch). Über die rd. 110 Seiten der Geschichte werden die beiden zu Freunden, die miteinander teilen, sich nichts krumm nehmen und sich bei Gefahr zur Seite stehen. Und genau dies macht diese Fabel zu einer wunderbaren Geschichte für Klein und Groß, denn sie handelt von Freundschaft, Ehrlichkeit, Zusammenhalt und Vorurteilsfreiheit. Darüber besticht diese Geschichte auch durch einen kindgerechten Humor, der uns mehr als einmal zum Lachen gebracht hat, wie beispielsweise als Hase Bär erklärt, dass es ganz normal ist, Kötel zu essen. Aber nur die richtigen Kötel! Und auf keinen Fall die falsche Sorte Kötel essen. Igitt!

    Aber nicht nur die wunderbare Geschichte macht dieses Buch lesenswert, sondern insbesondere auch die Illustrationen auf allen Seiten, die stimmungsvoll in schwarz, weiß und blau in jeglichen Schattierungen gehalten sind. Meine Söhne haben während des Vorlesens immer ganz gebannt die Bilder bestaunt.

    FAZIT:
    Eine wunderbare, moderne Fabel mit Tiefgang und tollen Bildern.

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    Mauelas avatar
    Mauelavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein nettes Kinderbuch über Bär und Hase und die Chance Freundschaft zu schließen, auch wenn das erste Zusammentreffen etwas holprig ist.
    Rotzhase & Schnarchnase

    Hase hat versäumt seinen Wintervorrat anzulegen und so tut er das, was ein Hase niemals tun sollte, er bestielt Bär, der bis zu diesem Moment selig im Winterschlaf seinen Träumen nachgeht. Als die gutmütige Bär unsanft aus ihrem Schlaf gerissen wird, bemerkt sie den Diebstahl aber sie bemerkt auch, dass es Winter ist. Die Landschaft ist schneebedeckt und die Gelegenheit günstig einen Schneemann zu bauen. Während sich Bär gut gelaunt ans Werk macht, wird sie vom griesgrämigen Hasen über die Schwerkraft und den perfekten Schneemannbau, über den Grund warum Hasen ihre Kötel fressen und was eine Lawine ist, belehrt.

    Während dessen kommt eine weitere Gestalt ins Spiel, nämlich der Wolf (der allerdings aussieht wie ein Fuchs), der den Hasen fressen will. Auf einmal wird Bär, die Hase belehrt und bestohlen hat zur einzigen und besten Verbündeten. Und vielleicht ist es möglich, dass aus Verbündeten am Ende der Geschichte auch noch Freunde werden.

    Mit dem Kinderbuch Rotzhase und Schnarchnase sind Julian Gough und Jim Field ein lustiges Kinderbuch gelungen. Besonders interessant finde ich, dass alle Zeichnungen, außer die auf dem Cover, passend winterlich in Weiß -, Grau- und Türkistönen gehalten sind. Schade ist nur, dass mich die Zeichnungen eher an grob skizzierte Comics als an ein schönes Kinderbuch erinnern und der Wolf nicht als solcher zu erkennen ist, sondern eher wie ein Fuchs aussieht. Störend kommt noch hinzu, dass sowohl Bär als auch Hase keinen eigenen Namen haben und da der Bär eigentlich eine sie ist, wird der Lesefluss gestört und Kinder , die das Buch schon selber lesen, sind etwas irritiert. 

    Gut finde ich aber die eingestreuten allgemeinen Informationen, die ich persönlich immer sehr wertvoll in Kinderbüchern halte. So erklärt der Hase zum Beispiel in kindgerechten Worten, warum Hasen ihre eigenen Kötel fressen und was es mit der Schwerkraft auf sich hat. 

    Von mir eine Leseempfehlung an Vorleser und kleine Erstleser.




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    Sabine_Hartmannvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Derb und munter
    Derb und munter

    Hase hat Bär beklaut. Deshalb unterbricht dieser seinen Winterschlaf, bzw. ihren Winterschlaf, denn Bär ist eigentlich eine Sie, sodass die Bär verwendet wird (aber nicht immer). Wie es sich für weibliche Figuren gehört, ist Bär sehr mütterlich, sorgt sich um Hase, will mit ihm spielen und ahnt nicht, dass er sie beklaut und betrogen hat.

    Doch dann kommt der Wolf ins Spiel, und für Hase wird es wirklich gefährlich. Jetzt ist es gut, dass Bär ihm hilft und das bringt ihn zum Umdenken.

    An vielen Stellen ist die Sprache sehr pointiert, witzig, clever genutzt und erzählt eine rasante Geschichten, getrieben von Missverständnissen und Verrat. Andererseits wird seitenlang auf den Köteln herumgeritten, die Hase vertilgt, was ein witziger Nebenschauplatz sein könnte, bekommt so viel zu viel Gewicht, obwohl es zur eigentlichen Geschichte nichts beiträgt.

    Sehr ansprechend finde ich die Illustrationen, die mit Blau als einziger Farbe auskommen und eine ganz eigene Atmosphäre schaffen. Die Tiere sind weder süßlich noch disneyartig dargestellt und bekommen so einen ganz eigenen Charakter. Auf den Bildern ist so einiges zu entdecken.

    Vermutlich ist die Übersetzung an der seltsamen Die-Bär-Konstruktion verantwortlich, es fragt sich nur, welchen Mehrwert das für den Text bietet.

    Schon der Titel lässt auf eine freche Geschichte hoffe: „Rotzhase und Schnarchnase“ und bietet damit auch gleich einen Interpretationsansatz. Der rotzfreche Hasenlöffel amüsiert sich auf Kosten des schnarchnasigen Bären, soweit so gut, so ansprechend. Dazu passen der Schreibstil und die Illustrationen wie die Faust aufs Auge. Sehr schön auch der Versuch, einen Schneemann zu bauen, weil sich hieran gut zeigen lässt, wie sich Hase im Laufe der Geschichte verändert. Für die jungen Leserinnen und Leser – das Buch ist für Sechsjährige konzipiert – ist sicher auch die Geschichte mit der schlappen Möhre (die Hase Bär erst geklaut hat und ihr dann schenkt) ziemlich witzig. Leider wird das nicht durchgehalten.

    Trotzdem handelt es sich um ein lesenswertes Buch, das der Zielgruppe sicher das eine oder andere Kichern abluchsen wird.

     

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    Josi98s avatar
    Josi98vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: witzige, freche Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt wunderbar illustiert
    Einen guten Freund kann jeder gebrauchen

    Inhalt:
    Bär liegt in ihrer Höhle und hält Winterschlaf, als sie plötzlich aufwacht, weil ihr jemand auf die Nase getreten ist. Mit Bedauern muss sie feststellen, dass ihre ganzen Vorräte gestohlen wurden. Beim Blick aus der Höhle stellt sie fest, dass immer noch Winter ist und beschließt einen Schneemann zu bauen. Gut gelaunt beginnt sie damit die erste Kugel zu rollen, als sie auf einen griesgrämigen Hasen trifft. Der Hase weiß alles besser, erklärt der Bärin etwas über Schwerkraft, bietet ihr seine gammeligste Möhre an und beschließt einen viel besseren und schöneren Schnemann zu bauen. Bärin lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und arbeitet weiter an ihrem Schneemann. Doch plötzlich taucht ein hungriger Wolf auf und eine Lawine kreuzt den Weg ? Können die zwei das Unglück verhindern und vielleicht doch noch Freunde werden ?

    Cover:
    Das Cover ist , im Gegensatz zu vielen anderen Kinderbüchern, in dezentem schwarz, weiß und blau gehalten , was perfekt zum Winter passt. Im Innenteil gibt es auf jeder Seite witzige Illustrationen, die wunderbar zur Geschichte passen und die Charaktere von Hase und Bär gut darstellen.

    Meine Meinung:
    Rotzhase & Schnarchhase ist eine witzige, freche Geschichte die Kinder sowohl zum lachen, aber auch zum nachdenken bringt. Die unterschiedlichen Charaktere werden sehr gut zum Ausdruck gebracht , man lernt etwas über die Essgewohnheiten der Tiere und das man einen guten Freund an seiner Seite braucht.
    Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich. Die Geschichte eignet sich sowohl zum Vorlesen, sowie auch zum ersten Selberlesen.

    Fazit:
    Möhrenklau im Bärenbau ist eine witzige, freche Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt für Kinder ab 4 Jahren.

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    Samthas avatar
    Samthavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Super Süß und für Kinder perfekt zu verstehen, Fragen zu stellen und Erklärungen zu erhalten.
    Schlaf Bärchen Schlaf... der Winter der ist da

    Der Bär erwacht aus einem Albtraum. Ihr wurde das Essen gestohlen. Müde geht sie aus der Höhle und entdeckt, dass es schneit und der Winter nocht garnicht vorbei ist. Sie nutzt diese Chance und möchte einen Schneemann bauen. Dabei trifft sie auf den mürrischen Hasen, der ihr einiges erklärt, z.B. was die Schwerkraft ist. Können Bär und Hase Freunde werden ? Und was ist mit dem Dieb ? Was das wirklich nur ein Traum ?

    Ein sehr schönes Buch mit tollen kindgerechten Zeichnungen. Es gab viele Stellen und Lachen und Staunen. Selbst eine 3,5 Jährige kommt gut mit der Geschichte klar und kann Fragen stellen und versteht auch die Antworten. Auch die Erklärungen der einzelenen Fragen, die im Buch aufkommen, werden super kindgerecht erklärt. Man erfährt auch was teilen heißt und das manchmal kleine Gesten die größten sind.

    Fazit: Meine Kinder und ich empfehlen dieses Buch jeder Familie die gerne Kindergeschichten zusammen ließt. Ausserdem ist das Buch auch für Kinder die das Selbstlesen erlenen geeignet (erprobt von einer 7 Jährigen).

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    BarbaraMs avatar
    BarbaraMvor 9 Monaten
    Eine Geschichte über Schneemänner, Freundschaft und die beste Möhre - einfühlsam und witzig

    „Rotzhase & Schnarchnase. Möhrenklau im Bärenbau. Band 1“ ist der Auftakt einer Kinderbuchreihe von Julian Gough und ist 2018 im Magellan Verlag erschienen. Das Buch umfasst ca. 100 Seiten im Kleinformat (14x19cm).

    Das Buch startet im Winter, wo Bären normalerweise ihren Winterschlaf halten. Doch plötzlich erwacht Bär unerwartet aus dem Winterschlaf – und wer bis jetzt gedacht hätte Bär wäre ein ER, der irrt, denn Bär ist eine SIE. Ihre Vorräte sind weg und sie entdeckt das noch immer Winter ist. Als sie aus ihrer Höhle blickt, bemerkt sie, dass es schneit und so beschließt sie, einen Schneemann zu bauen. Das wollte sie schon immer einmal machen. Dabei trifft sie auf den griesgrämigen Hasen.
    Eine Geschichte, in der es um Freundschaft und Zusammenhalt geht und das in den schwierigsten Situationen. Zwei Charaktere die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Die Bärin ist liebevoll und einfühlsam und der Hase ist rotzfrech und hat es Faustdick hinter den Ohren. Eine ungleiche Freundschaft mit viel Witz und Humor. Die beiden ergänzen sich super und es kommen lustige Dialoge zusammen.
    Beim gemeinsamen Lesen haben meine Kinder und ich herzlich gelacht und auf das erste Lesen musste eine unmittelbare Wiederholung folgen, weil es so toll war und nicht aufhören durfte.
    Der Schreibstil ist einfach, kindgerecht und flüssig zu lesen. Durch die kleinen Texte und der etwas größeren Schrift ist es genau passend für Erstleser. Durch die vielen schönen deteilgetreuen und witzigen Illustrationen von Jim Field wird man nicht vom Text erschlagen und kann somit auch als Erstleser der Geschichte gut folgen. Die Zeichnungen ergänzen die Handlung wunderbar!

    Von meinen Kindern und mir gibt es eine absolute Lese- und Kaufempfehlung. DasBuch ist zum Vorlesen sicherlich für Kinder ab 4 Jahren geeignet und zum Selberlesen ab 6 Jahren.
    Es gibt übrigens auch schon einen zweiten Band „Der Tyrann von Nebenan“.

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    Smilla507s avatar
    Smilla507vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr lustige Geschichte um eine Bärin und einen Köttel essenden Hasen - ungewöhnlich und mal was anderes
    Ungewöhnliche, freche Freundschaftsgeschichte

    Bücher aus dem Magellan Verlag mögen wir sehr gerne und da dieses Buch vom Illustrator des Bestsellerbilderbuches "Der Löwe in dir" ist, dachte ich, wir machen nichts falsch. Meine kleine 4,5jährige Tochter krallte es sich auch direkt und wollte es vorgelesen bekommen. Und das nicht nur einmal - nein, gleich 3 mal! Aber sie meinte irgendwann: "Mama, der Wolf macht mir Angst!"

    Zunächst einmal ist die Geschichte humorvoll erzählt. Ich stolperte jedoch anfangs über DEN Bären, der plötzlich eine SIE war. Etwas geschickter wäre gewesen, sie gleich als Bärin zu bezeichnen. Also, Bär wacht zu früh aus ihrem Winterschlaf auf, weil ihr jemand die Wintervorräte gemopst hat. Schnell trifft sie auf den Dieb: Es ist ein griesgrämiger, Köttel futternder Hase. Obwohl er es eigentlich nicht möchte, freundet er sich im Laufe der Geschichte mit Bär an - was u.a. daran liegt, dass sie ihn vor dem Wolf rettet. Was das mit der Schwerkraft zu tun hat, lesen Sie in diesem Buch. Und warum Hasen Köttel fressen auch. ;)

    Nun ist meine Tochter natürlich nicht im vom Verlag angegebenen Alter, der auf die Buchrückseite geschrieben hat: "Zum ersten Selbstlesen". (Deswegen ziehe ich nur einen Stern ab.)

    Die Illustrationen sind in eher gedeckten, eben winterlichen Farben gehalten: Blau- und Grautöne überwiegen, und natürlich Weiß. Der Wolf wird tatsächlich sehr böse dargestellt, aber es gibt auch ein paar lustige Bilder, über die wir lachen mussten.

    Wir sind dennoch gespannt auf den zweiten Teil "Der Tyrann von nebenan", welcher etwas freundlicher zu sein verspricht.

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 9 Monaten
    Ein aufregender Wintertag

    Bär und Hase sind Nachbarn, und so nutzt Rotzhase den Winterschlaf von Schnarchnase aus, um deren Vorräte zu klauen. Als Bär davon mitten im Winter erwacht, beginnt sie trotzdem, gut gelaunt einen Schneemann zu bauen. Hase dagegen ist ein Griesgram, weiß alles besser, speist Bär mit seiner schrumpeligsten, schlabberigsten, gammeligsten Möhre ab und ist sich zu fein, um bei Bärs Schneemann mitzubauen. Doch Bär lässt sich den Spaß nicht verderben und als sie Rotzhase vor dem Wolf rettet, werden beide doch noch dicke Freunde.

     

    Bestechend an diesem Vorlese- und Erstlesebuch sind die schwarz-grau-weiß-blauen Illustrationen von Jim Field, die sich so wohltuend vom grellbunten Bilderbuch-Allerlei abheben. Wirklich jede Szene des kleinformatigen Buches ist großzügig bebildert und die Gesichtsausdrücke der Tiere spiegeln sehr deutlich ihre jeweilige Gemütslage wider.

     

    Die kurzen Textsequenzen von Julian Gough in großer Schrift mit zumeist einfachem Vokabular können bereits ab dem Ende der ersten Klasse bewältigt werden, zum Vorlesen eignet sich das Buch bereits ab etwa vier Jahren.

     

    Neben den Themen Freundschaft und Eigentum geht es auch um die unterschiedlichen Ernährungsweisen der Tiere und deren Folgen: Welche Nahrung hat wieviel Energie? Warum wäre der Wolf manchmal lieber Vegetarier? Und warum müssen Hasen ihre eigenen Köttel fressen?

     

    Gestolpert bin ich darüber, dass „Bär“ eine Bärendame ist und folgerichtig das Personalpronomen „sie“ verwendet wird. Eleganter und besser verständlich wäre für mich die Übersetzung „Bärin“.

     

    „Möhrenklau im Bärenbau“ – wobei Hase eigentlich keine Möhren, sondern Honig, Lachs und Käfereier mopst - ist der erste Band einer humorvollen Reihe um das ungleiche Duo „Rotzhase & Schnachnase“ aus dem Magellan Verlag. Auf weitere Abenteuer kann man sich freuen!


    http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/julian-gough-jim-field-rotzhase-schnachnase-moehrenklau-im-baerenbau/

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar

    "So was Dummes", sagte Hase wichtig, "eine Kugel den Hügel HOCHzurollen ..."
    "Wieso dumm?", fragte Bär
    "Na, die Schwerkraft."
    "Schwerkraft? Was ist das?", fragte Bär.
    "Schwerkraft", erklärte Hase, "ist die geheimnisvolle Kraft, durch die ein Ding zum anderen hingezogen wird."
    "Ach so." Bär nickte. "Wie die Freundschaft."
    "Nein!", sagte Hase.
    "Die Liebe?", fragte Bär.
    "Nein, nein!!", rief Hase.
    "Ach so ... Hunger?", fragte Bär, denn sie fühlte sich kräftig zum Frühstück hingezogen.


    Hase hat Hunger. Riesenhunger! Die Vorräte sind leer und zu allem Übel ist auch noch Winter. Bär dagegen freut sich über den Schnee, denn endlich kann sie einen Schneemann bauen! Hase weiß aber eines ganz sicher: Sein Schneemann wird tausendmal besser als der von Bär. Pah! Doch als eine Lawine und ein hungriger Wolf seinen Weg kreuzen, erkennt selbst Hase, dass jeder einen guten Freund an seiner Seite braucht.


    Julian Gough wurde 1966 in London geboren, ging in Irland zur Schule und auf die Universität und lebt heute in Berlin. Er schrieb diverse Romane, BBC Hörspiele und die Narration des erfolgreichen Computerspiels Minecraft. Rotzhase & Schnarchnase ist seine erste Kinderbuchreihe.


    Jim Field hat bereits in jungen Jahren mit dem Zeichnen begonnen und seine Leidenschaft für Cartoons entdeckt. Seit seinem Studienabschluss an der Hull School of Art and Design arbeitet er als Regisseur in der Animationsbranche und als freiberuflicher Illustrator.


    Eine Geschichte zum ersten Selberlesen (und zum Vorlesen) über Schneemänner, Freundschaft und die beste Möhre mit Bildern vom Illustrator von Der Löwe in dir und Trau dich, Koalabär. Hier könnt ihr eins von fünfzehn Leseexemplaren des Reihenauftakts Rotzhase und Schnarchnase - Möhrenklau im Bärenbau gewinnen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 18. Januar folgende Frage:


    Was macht ihr im Winter am liebsten?


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!


    Euer Magellan-Team

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