Julian Heun Strawberry Fields Berlin

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Inhaltsangabe zu „Strawberry Fields Berlin“ von Julian Heun

Zwei junge Männer, zwei Geschichten: Schüttler, ein Berliner Boulevardjournalist, durchlebt sadomasochistische Arbeitstage, muss grenzdebile Artikel und Promi-Storys schreiben. In der Freizeit treibt er sich mit einer Bande herum, die auf behornbrillte Hipster schießt - mit Sektkorken. Doch trotz aller Abgebrühtheit träumt Schüttler von einem anderen Leben … Ein Leben, das Robert gefunden zu haben glaubt. Robert ist ausgestiegen aus dem deutschen Mief und reist nun, bis über beide Ohren verliebt, der schönen Luca durch Indien hinterher. Er findet sie in einem Hippie-Camp auf den Andamanen, feiert, lebt und liebt. Doch die Romanze wie die endlosen Partys werden Robert bald fremd und fremder. Julian Heun lässt Robert und Schüttler überraschend zusammentreffen – und lotet das Lebensgefühl der Twentysomethings zwischen Anpassung und Exzess, Vernunft und Freiheit aus. Die 'unerhört poetische Kraft' (NZZ) des Slam-Dichters Julian Heun spürt man auch in seinem Romandebüt: Kühn konstruiert, frisch, originell und kraftvoll erzählt, ist 'Strawberry Fields Berlin' ein pointiertes, oft ironisches Zeitbild - und dabei durchdrungen von einer wunderbaren Sehnsucht nach dem wahren Leben.

Unfassbar gut! Ich habe beim Lesen zeitgleich gelacht und geflucht! Geniales Leseerlebnis.

— LarissaMaria
LarissaMaria

Dieser Schreibstil ist Poesie - klug, ideenreich und einfach fantastisch!

— justitia
justitia

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  • Strawberry Fields Berlin

    Strawberry Fields Berlin
    Themistokeles

    Themistokeles

    20. August 2013 um 14:16

    Irgendwie hatte ich hier beim Lesen die ganze Zeit den Eindruck, dass dieser Roman die Leser ziemlich spalten würde. Entweder mag man diesen Schreibstil mit den vielen Neologismen, ewig langen oder extrem kurzen und oftmals seltsam verschnörkelten und auf mich auch inhaltlich sehr wirr wirkenden Sätzen, empfindet das Ganze als Wortkunst und Poesie oder man findet es wahrscheinlich einfach grausam und extrem überzogen. Wie man sicherlich schon merken kann, bin ich eher negativer Meinung über dieses Buch. Ich finde diesen Stil, in dem es verfasst ist, einfach extrem gruselig, weil er so hochtrabend wirken will, aber es oft in meinen Augen einfach nicht schafft, sinnfrei ist und wie eine unlogische Aneinanderreihung seltsamer Wortschöpfungen wirkt, was mich teilweise beim Lesen echt verrückt gemacht hat. Zudem fehlte für mich einfach eine Art Handlung in diesem Buch, das irgendwie nur über zwei extrem unsympathische Männer zu berichten scheint, die beide sehr seltsame Probleme haben, weil sie entweder nicht wissen, was sie bloß mit ihrem Leben anfangen sollen oder anderen scheinbar die Schuld dafür geben müssen, dass ihr Leben nicht so ist, wie sie gern hätten, obwohl er und die Beschuldigten sich nicht einmal kennen. Aber wenigstens hat mich das Buch noch gelehrt, dass das Wort Hipster nicht nur eine Bezeichnung für Damenunterwäsche ist, sondern auch einen bestimmten Kleidungs-, wie Verhaltensstil zu beschreiben scheint. Zunächst hat mich das nämlich enorm verwirrt, da ich neben dem für mich sehr seltsamen Stil einfach auch immer wieder an Unterwäsche denken musste, da das Wort Hipster so verdammt oft in diesem Roman vorkommt, dass ich es am Ende fast schon nervig fand. Wobei ich das Verhalten von dem Charakter Schüttler, der so einen extremen Hass auf Hipster zu haben scheint, einfach nur ekelhaft und verabscheuungswürdig finde und mir diesen Part des Buches nur noch unsympathischer machte, als den Part des anderen Mannes, Robert. Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind auch die vielen Sprünge zwischen den beiden Erzählsträngen, vor allem, da manchmal zu einem nur ein bis zwei Sätze kommen und dann sofort wieder zum anderen gesprungen wird. Wobei dann diese zwei Sätze im nächsten Part noch einmal wiederholt werden, was mich ehrlich gesagt einfach nur genervt hat. Die Konklusion aus dem Ganzen, was man so über die Zeit erfährt, war aber auch sehr vorhersehbar, wodurch das Ende des Buches zwar einer gewissen Logik nicht entbehren kann, wenn es auch einfach nicht meins war, wie das gesamte Buch mir einfach nicht gefallen hat. Manche werden das Buch bestimmt lieben, da sie auf diesen für mich einfach nur komischen Schreibstil stehen und vielleicht den Autor auch einfach besser verstehen, als ich es tue. Man mag vielleicht auch eher ein Stadttyp sein, um dieses Buch wirklich zu verstehen, ich verstehe es nicht und finde es vollkommen sinnbefreit. Daher meine eindeutige Einschätzung, dass es polarisieren wird, denn ein "ich finde es ganz ok" kann ich mir nicht vorstellen, aber wer weiß, vielleicht gibt es auch diese Meinung.   

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  • Leserunde zu "Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun

    Strawberry Fields Berlin
    JulianHeun

    JulianHeun

    Verehrte Leser, mein Name ist Julian Heun, ich komme aus Berlin und studiere gerade Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der FU Berlin. Neben dem Studium schreibe ich für Slambühnen, Literaturzeitschriften und Zeitungen und trete seit einigen Jahren auf Slambühnen im deutschsprachigen Raum auf. Ich freue mich sehr, dass im März endlich mein erster Roman mit dem Titel «Strawberry Fields Berlin» im Rowohlt Berlin Verlag erscheint. Ich lade euch hiermit ganz herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde zu meinem Buch ein. Worum geht es in «Strawberry Fields Berlin»? Der Roman handelt von zwei jungen Männern und ihren Geschichten: Schüttler, ein Berliner Boulevardjournalist, durchlebt sadomasochistische Arbeits­tage, muss grenzdebile Artikel und Pro­mi­-Storys schreiben. In der Freizeit treibt er sich mit einer Bande herum, die auf behorn­brillte Hipster schießt - mit Sektkorken. Doch trotz aller Abgebrühtheit träumt Schüttler von einem anderen Leben … Ein Leben, das Robert gefunden zu haben glaubt. Robert ist ausgestiegen aus dem deutschen Mief und reist nun, bis über beide Ohren verliebt, der schönen Luca durch Indien hinterher. Er findet sie in einem Hippie-Camp auf den Andamanen, feiert, lebt und liebt. Doch die Romanze wie die endlosen Partys werden Robert bald fremd und fremder. Hier findet ihr eine Leseprobe, um schon einmal vorab in die Geschichte hineinzulesen: http://www.rowohlt.de/fm/131/Heun_Strawberry_Fields_Berlin.pdf Wer hat Lust, mit mir zusammen mein Romandebüt  zu lesen und zu diskutieren? Rowohlt Berlin stellt insgesamt zwanzig Freiexemplare zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am kommenden Montag, den 25. Februar um 12.59 Uhr. Bewerbt euch einfach unter «Bewerbung als Testleser» und schreibt mir, warum gerade ihr an der Leserunde teilnehmen wollt. Ich freue mich sehr auf Eure Bewerbungen und auf eine spannende Leserunde mit euch!

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    • 236
  • Wer ausgefallenes mag, wird dieses Buch lieben

    Strawberry Fields Berlin
    Kanjuga

    Kanjuga

    26. May 2013 um 21:33

    Vorweg möchte ich zu Thema Inhalt sagen, dass es eigentlich keine Geschichte im normalen Sinne ist. Man erlebt ein paar Tage im Leben der beiden Hauptprotagonisten (Tagebucheinträgen nicht unähnlich) und lernt zu verstehen, wie sie wurden, was sie am Ende sind. Es geht nicht darum, was sie erleben, sondern was das Erlebte mit ihnen macht. Inhalt Schüttler ist ein Boulevardjournalist der nur wenig Freude im Leben hat. Lediglich Gin Borgward, hin und wieder Drogen und die Jagd auf Hipster mit seinen Freunden lässt ihn seinen Alltag halbwegs ertragen. Er kann sein Leben eigentlich nicht ausstehen, ist aber zu lethargisch um etwas zu ändern und wüsste auch garnicht was. Robert hingegen weiß genau was er will: Luca wiedersehen. Und die hält sich in Strawberry Fields, Indien auf. Eigentlich ist nichts dort, wie Robert es sich vorgestellt oder gewünscht hätte, aber er ist perfekt darin sich alles schön zu reden solange nur Luca bei ihm ist. Drogen, Partys, Nichtstun und sinnlose pseydo-philosophische Gespräche bestimmen seinen Alltag bis er erkennen muss, dass man seinem Leben eine Richtung geben sollte um sich nicht selbst zu verlieren. Meinung In diesem Buch geht es vorrangig um die Sprache und diese versteht Herr Heun zu spielen wie ein Musiker sein Instrument. Er zupft hier sachte an einer Saite, schlägt da einen lauten Ton an und der geneigte Leser hört zu und versteht (oder auch nicht ;o) ). Etwas zu oft werden Drogen konsumiert und Schüttler geht -meiner Meinung nach- bei seiner Hipsterjagd eindeutig zu weit. Aber nichts destotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere waren überzeichnet und trotzdem durchaus glaubwürdig und konsequent zuende gedacht. Die Geschichte schwächelt ein wenig, hat bis auf zwei Ausnahmen keine wirklichen "Überraschungen" parat aber das ist hier nicht weiter schlimm. Fazit Wem eine ausgefallene Sprache gefällt und wer kein Problem mit akrobatischen Sätzen hat, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Wer hingegen einen Satz ungern zweimal hintereinander liest um ihn besser zu verstehen und "echte" Geschichten mit strukturierter fortlaufender Handlung bevorzugt, der sollte hiervon lieber die Finger lassen.

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  • Strawberry Fields Berlin

    Strawberry Fields Berlin
    Muffin02

    Muffin02

    19. May 2013 um 12:30

    Inhalt: Der Autor Julian Heun erzählt in "Strawberry Fields Berlin" die Geschichte zweier Männer. Robert unternimmt eine Reise durch Indien und landet in Strawberry Fields. Sein großes Ziel ist es, seine Traumfrau Luca wiederzufinden. Doch dann gerät er in ein Leben voller Drogen und Nichtstun, aus dem es nicht so leicht ist wieder hinauszufinden. Schüttler arbeitet als Boulevard-Journalist in Berlin. Eine viel größere Leidenschaft als sein Job stellt für ihn jedoch die "Hipster Jagd" da, denn die Hipster sind seine schlimmsten Feinde. Wie hängt die Geschichte der beiden wohl zusammen? Meine Meinung: Julian Heun ist Poetry-Slammer. Und das merkt man dem Buch auch an. Am Anfang fiel es mir sehr schwer, mich an den Schreibstil des Buches zu gewöhnen. Viele Sätze, oft sogar ganze Passagen, musste ich mehrmals lesen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Glücklicherweise wurde das dann aber immer seltener und ich begann mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Wenn ich den Schreibstil ganz objektiv bewerten soll, so glaube ich durchaus das er sehr gut ist. Die Sprache ist wirklich sehr poetisch und außergewöhnlich. Doch im großen und ganzen war der Schreibstil für mich persönlich einfach nicht so, dass es mir super gefallen hatte. Ich kam einfach nicht so gut damit klar, auch wenn es mit der Zeit besser wurde. Und da der Schreibstil in dem Buch der Handlung vorangestellt ist, wurden es für mich leider nur 3 Sterne. Denn Handlung ist mir bei einem Buch dann doch immer wichtig. Trotzdem möchte ich noch einmal darauf hinweise, dass ich das Buch durchaus für ein gelungenes Werk mit viel Potential halte. Fazit: Dieses Buch wird definitiv seine Fans haben. Um jedoch nicht von dem Buch enttäuscht zu werden sollte einem klar sein, dass man es hier keineswegs mit einem "nebenbei-Buch" zu tun hat. Ich würde sogar sagen, man sollte das Buch mehrmals lesen, um das gesamte Buch besser zu verstehen. Wer sich jedoch auf ein Buch mit einem anspruchsvollen Schreibstil freut, welcher für ihn eine größere Rolle als die eigentliche Handlung spielt, wird nicht enttäuscht werden.

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  • Was ist im Leben wichtig?

    Strawberry Fields Berlin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    In dem Debütroman "Strawberry Fields" des Slam-Dichters Julian Heun lernen wir zwei junge Männer kennen. Schüttler ist ein schamloser Boulevardjournalist in Berlin, Rober ist auf einer Sinnreise nach Indien und landet in Strawberry Fields. Schüttler geht mit seinen Freunden gerne auf Hippster Jagd und ärgert diese. Er scheint ein Mann ohne Skrupel zu sein und doch ist da mehr, er sucht den Sinn in seinem Leben und denkt oft an eine verlorene Liebe. Robert lebt zeitweilig ein Leben in einer Art Kommune: Drogen, Liebe, Musik und Nichtstun. Doch auch ihm fehlt etwas... Sprachlich ist das Buch sehr gelungen, man merkt, dass der Autor "Poetry-König" ist. Der Text ist gespickt mit Wortneuerfindungen und einer eindringlichen und poetischen Sprache. Allerdings ist es kein Buch für jeden Tag, eine mehrmalige Lektüre empfiehlt sich, um die Schichten und Tiefe der erzählten Geschichte besser zu verstehen. Es ist ein anspruchsvolles Buch für Leser, die sich für Sprachakrobatik und Wortneuschöpfungen genauso begeistern können, wie für die Beschreibung des Lebens eines jungen Mannes in einer Großstadt und dem eines Aussteigers.

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    • 2
  • Hier ist die Sprache reine Poesie

    Strawberry Fields Berlin
    justitia

    justitia

    17. April 2013 um 12:06

    Ein verwirrendes, aber geniales Buch zugleich, dessen Schreibstil reinste Poesie ist... Zum Cover: Das Cover besticht vorallem duch das auffalend knallige gelb, weniger durch Ideenreichtum. Aber genau das ist es bei dem Buch gerade, was mich von Anfang an angesprochen hat. Durch seine Schlichtheit ist das Cover auf seine Art sehr geheimnisvoll und zieht einen somit in seinen Bann. Auch deshalb, weil es so gar keine Vorahnung auf den Inhalt liefert. Im Buchladen wäre ich garantiert nicht an diesem Buch vorbei gegangen ohne es in die Hand zu nehmen. Zur Handlung: Die Handlung dieses Buches ist äußerst schwierig zu beschreiben: Die Geschichte dreht sich um zwei Männer: Zum einen der Berliner Boulevardjournalist Schüttler, der seinem Job nicht wirklich mit  Leidenschafts nachgeht. Viel lieber beschäftigt er sich mit dem Nachdenken darüber, wie er seinem Feindbild, den Hipstern schaden kann und mit dem Genuss des von ihm kreierten Gin-Borgwards.  Zum anderen gibt es noch Robert, der eine Reise nach Indien und später auch nach StrawberryFields unternimmt, um seine Traumfrau Luca wiederzutreffen. Meine Meinung: Ich muss wirklich gestehen, dass es mir noch nie so schwer gefallen ist eine Rezension zu einem Buch zu schreiben. Anfänglich hatte ich mit dem Schreibstil so meine Probleme, da ich nicht recht wusste, wie ich mit dieser Sprachgewaltigkeit und Vielfalt an Wortspielen umgehen sollte. Doch je mehr ich las, umso mehr genoss ich die Art und Weise des Autors Dinge zu beschreiben und auf Missstände etc. aufmerksam zu machen. Was dieses Buch allerdings vermissen lässt ist eine reale Handlung. Als ich das Buch beendet hatte, fragte ich mich: "Worum ging es hier eigentlich?". So recht wusste ich allerdings keine Antwort darauf. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch nachhaltig beeindruckt - so lebt es nicht, wie die meisten Bücher, von der Handlung bzw. Geschichte, die es erzählt, sondern von der Sprache mit der erzählt wird. Insgesamt kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen und zwar all denjenigen, die gern sprachlich überragende Bücher lesen und denen die Handlung eher zweitrangig ist. Auch sei darauf hingewiesen, dass es sich hier nicht um ein Buch handelt, dass man einfach mal so nebenbei weglesen kann, sondern vielmehr um ein Buch, dass man genießen und auch erleben muss. Aber wenn man es zuklappt, ist man sich sicher, es hat sich gelohnt - diese unglaubliche Reise in die Welt der Sprache.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. 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August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Sprachgewaltiges Debüt

    Strawberry Fields Berlin
    claudia_seidel

    claudia_seidel

    10. April 2013 um 18:02

    Julian Heun, der Autor von „Strawberry Fields Berlin“ ist erst Anfang 20 und studiert in Berlin Literaturwissenschaft, ist aber zugleich auch einer der bekanntesten Poetry-Slammer Deutschlands, der schon einige Preise in diesem Bereich gewonnen hat. Schon allein die Tatsache, dass es sich um einen jungen deutschen Schriftsteller, der aus dem Poetry-Slam-Bereich kommt, handelt, weckte mein Interesse, seinen im Rowohlt Verlag erschienen Debütroman zu lesen, da dies auf ein kreatives und sprachgewaltiges Buch hoffen ließ. Auch das recht auffällige schwarz-gelbe Cover hätte im Buchhandel mein Interesse geweckt und passt meiner Meinung nach gut zu der Geschichte.   *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~   Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen, in deren Mittelpunkt jeweils ein junger Mann steht. Einmal der Berliner Boulevardjournalist Schüttler, der sich irgendwie mit diesem Job arrangiert hat, auch wenn er ihn nicht wirklich mit Leidenschaft ausübt. In seiner Freizeit beschäftigt er sich lieber damit, sich immer neue Möglichkeiten auszudenken, wie er seinem Feindbild, den Hipstern schaden kann und mit dem Genuss des von ihm kreierten Gin-Borgwards. Robert dagegen tritt eine Reise nach Indien an, um seine Traumfrau Luca wiederzutreffen und befindet sich schließlich in einem Hippie-Camp auf den Andamanen, wo er nicht nur ihr, sondern auch einer Menge anderer Aussteiger und vor allem vielen Drogen begegnet.   *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~   Insgesamt fällt mein Fazit auf jeden Fall positiv aus. Was die Sprache des Buches angeht, wurden meine Erwartungen auf keinen Fall enttäuscht, eher noch übertroffen. Hier merkt man wirklich, dass es Julian Heun durch die Poetry-Slams und sein literaturwissenschaftliches Studium gewohnt ist, kreativ mit der deutschen Sprache umzugehen. Er schreibt sehr lebendig und anschaulich und bedient sich dabei auch vieler Neologismen und Metaphern. Der Sprachstil mag zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber man findet schnell hinein und der Roman war insgesamt dann gut lesbar. Es finden sich auch viele interessante Gedankengänge in dem Buch, die einen zum Nachdenken über Dinge anregen, die einem zuvor meist noch gar nicht so bewusst waren. Bezüglich der beiden Handlungsstränge hat mich der Teil, der in Berlin spielt, mehr angesprochen, da ich die verrückten Ideen, was die Hipster-Jagd angeht, sehr amüsant fand und der Charakter von Schüttler, wie er sich bei der Arbeit und in seiner Freizeit gibt, auch sehr gut gezeichnet war. Er ist sicher nicht durch und durch sympathisch, aber durchaus interessant mit seiner Einstellung zu bestimmten Dingen. Dagegen konnte ich mit Robert und seinem Aufenthalt im Hippie-Camp nicht ganz so viel anfangen. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Insgesamt hätte die Handlung für mich noch etwas fesselnder und runder sein können, auch wenn mich der Schluss dann durchaus überrascht hat. Aber das hat die tolle sprachliche Gestaltung aufgewogen. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung an jeden würde ich für dieses Buch aber doch nicht aussprechen. Ich denke, es richtet sich eher an ein jüngeres Publikum, das offen ist, für diese Art zu schreiben und das sich unter dem Begriff „Hipster“ zumindest ansatzweise etwas vorstellen kann. Sonst ist es wahrscheinlich schon etwas schwierig, mit diesem etwas ungewöhnlichem Debüt warm zu werden.  

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  • Strawberry Fields Berlin

    Strawberry Fields Berlin
    Buchfan276

    Buchfan276

    29. March 2013 um 17:04

    Das Debüt von Julian Heun, "Strawberry Fields Berlin", ist in zwei Handlungsstränge aufgebaut. Auf der einen Seite ist da Schüttler, der als Reporter immer auf der Jagd ist nach einer neuen unschlagbaren Story. Auf der anderen Seite Robert, der auf der Suche ist nach Luca und daher nach Indien reist. So viel zum Inhalt, mehr zu verraten fände ich unfair, weil der Kern der Geschichte dann verraten wäre. Ein großes Plus meiner Meinung nach verdient das Buchcover. Mir gefällt es sehr gut mit seinen Farben und dem Schriftzug. Sprachlich ist das Buch wirklich top. Auf beeindruckende Weise spielt er mit der deutschen Sprache, sodass der Leser immer wieder eine Überraschung erlebt und auch zum Nachdenken animiert wird. Einige dieser Wortspiele hat bereits Lovelybooks-Userin Nymphe herausgesucht. Diese möchte ich gerne auch in meiner Rezension nochmal erwähnen: Sie schreibt: "Egal welche Seite ich aufschlage, es stehen da Sätze wie: "Diese urbanen Szeneaffen, die hässliche Zerfratze des postironischen Turboindividualismus, das Riesengeschwür von Szeneberlin." Was ich allerding wirklich schade fand ist, dass kaum eine wirklich tiefgehende oder fesselnde Handlung entstanden ist.  So wird das Buch trotz seiner abwechslungsreichen Sprache teilweise langatmig. Gut gefallen haben mir Schüttlers teils schräge Weltanschauungen, wie zum Beispiel sein "Hipster-Hass", wie ich ihn mal nennen will. Insgesamt also ein sprachlich herausragendes, inhaltlich eher nur ordentliches Buch eines Autors voller Potenzial.

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  • Ein überfrachtetes Debüt

    Strawberry Fields Berlin
    Nil

    Nil

    25. March 2013 um 20:39

    Julian Heun legt mit Strawberry Fields Berlin ein sprachlich grandioses Debüt hin, leider fehlt dem Roman eine genauso packende Handlung. Der Roman unterteilt sich in 3 Teile die wiederum immer zwei Handlungsstränge beinhalten. Es geht zum einen um einen Journalisten in Berlin, ein Hipsterhasser vom feinsten und zum anderen um einen Mann der in Indien sich selbst sucht und den Drogen und schönen Frauen verfällt. Der Berliner Journalist wird als skrupelloser Schreiberling gezeigt, der sich Artikel und Fotos erschleicht. Außerdem setzt er seinen ungebrochenen Hass auf alle „Coolen“ und Hipster in Berlin um und geht mit seinen Freunden gegen sie vor. Nicht immer ok, aber originell. Der andere fliegt weg, will neue Wege gehen und landet in Indien in einem Backpackerparadies und bleibt sehr lange hängen. Er lernt eine Frau kennen, die er unglaublich toll findet und versucht sein Glück. Wie diese beiden Typen zusammen hängen, wird am Schluss des Romans aufgelöst. Fazit: Ich gebe dem Roman trotz allem 3 Sterne, zum einen für die schöne sprachliche Ausarbeitung, die originellen Sprüche und für die Romanidee, auch wenn mir bei der Ausarbeitung noch einiges gefehlt hat. Der Autor hat Potenzial. Ich denke, dass mehr Erfahrung und weniger vollgepackte Texte zu einem guten Werk führen werden. Ich bin auf Folgeromane gespannt. Hier hat Julian Heun sein ganzes Können unter Beweis stellen wollen und hat sich etwas übernommen.

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  • Ein Wörtertanz durch Berlin und Indien

    Strawberry Fields Berlin
    Nymphe

    Nymphe

    24. March 2013 um 18:09

    Zwei Geschichten: Robert sucht Luca. Dafür fliegt er einmal um die Welt und findet sie in "Strawberry Fields", einer Hippiekolonie im indischen Meer. Schüttler arbeitet für die Boulevardpresse und ist immer auf der Jagd nach der nächsten Hammer-Story. Beide suchen etwas. Beide sind auf einer Reise zu sich und weg aus dem Alltag. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Julian Heun, der sonst im Bereich des Poetry Slam einzuordnen ist, hat mit diesem Buch einen Tanz der Wörter geschaffen. Der Text fließt und dreht und wendet sich und der Leser folgt gebannt. Es geht hier nicht um die spannende Story, sondern und den Weg, den Tanz, durch das Buch. Ich liebe es. Egal welche Seite ich aufschlage, es stehen da Sätze wie: "Diese urbanen Szeneaffen, die hässliche Zerfratze des postironischen Turboindividualismus, das Riesengeschwür von Szeneberlin." Er spielt mit der Sprache, wie ein Kind mit Bauklötzen. Ich will definitiv mehr davon!

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  • Strawberry Fields, Indien, Berlin, Robert, Schüttler, Jarawa, Hipster, Hippie, Journalist

    Strawberry Fields Berlin
    Shunya

    Shunya

    23. March 2013 um 22:20

    Es ist schwierig eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, einerseits weil es mich anfangs verwirrt hat, andererseits weil ich jetzt auch nicht zu viel verraten möchte. Zurzeit kann ich nicht mal genau sagen, ob ich das Buch nun mag oder nicht. Robert reist seiner Freundin Luca nach Indien hinterher, genauer gesagt nach Strawberry Fields, um wieder mit ihr zusammen zu sein, was ihnen in Deutschland nicht möglich war. Schüttler arbeitet für ein Klatschblatt in Berlin, das nicht sehr beliebt ist. Er ist ein guter Journalist, liebt es Gin Borgward zu trinken und in seiner Freizeit mit Freunden Attacken auf Hipster vorzubereiten. Robert landet in Strawberry Fields, einem Hippie-Camp, wo er sich mit Drogen zudröhnt, Parties feiert und endlich mit Luca zusammen sein kann. Der Erzählstil war am Anfang ein wenig verwirrend, weil immer zwischen Robert und Schüttler hin und her gesprungen wurde, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Der Schreibstil war so ganz angenehm zu lesen. Was mir etwas die Freude an der Geschichte genommen hat, waren die Charaktere. Robert mochte ich ganz gern, auch wenn er ein Träumer war, der in einer Scheinwelt lebte. Mir haben vor allem seine Stellen gut gefallen, weil auch viel über Indien, die Jarawa und andere Stämme berichtet wurde. Schüttler mochte ich die ganze Zeit über nicht. Er war dauernd so gehässig, was er und seine Bande mit den Hipstern gemacht haben, fand ich auch ziemlich übel und ich konnte dem ganzen einfach nichts abgewinnen. Würde ich das Buch noch mal lesen, würde ich die Stellen mit Schüttler einfach weg lassen. Gut, er hat über vieles nachgedacht, es hat auch Sinn gemacht, aber trotzdem kam ich mit ihm einfach nicht klar. Wie beschreibe ich das jetzt am besten? Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, was ich von dem Buch halten soll. An sich hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, vor allem das Ende ist plausibel und gut ausgearbeitet. Einzig Schüttler würde ich am liebsten wegradieren, wenn es denn möglich wäre. Ansonsten sollte sich jeder selber ein Bild von dem Buch machen. Es ist auf jeden Fall mal etwas anspruchsvolleres und für ein Debütwerk finde ich es wirklich gut gelungen.

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  • Rezension zu "Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun

    Strawberry Fields Berlin
    Mikki

    Mikki

    15. March 2013 um 18:10

    Sehr verwirrend, sehr interessant und im Endeffekt unglaublich toll fand ich dieses Buch! Ich für meinen Teil hatte am Anfang wirklich Schwierigkeiten mit dem Wechsel zwischen Strawberry Fields & Berlin, aber wenn man nicht aufgibt und am Lesen dran bleibt kann man sehr gut einen Einstieg ins Buch finden .., Zum Inhalt mag ich gar nichts sagen, aber was mir aufgefallen ist, die Sprache ist unglaublich! Ich hätte am liebsten ständig Post its in die Seiten geklebt um die Stellen schnell wieder zu finden .. habe dass da aber doch nicht gemacht, es wäre zu viel geworden ^^ Insgesamt haben mir die Szenen in Strawberry Fields besser gefallen, aber wahrscheinlich einfach nur weil sie so schön bunt und irgendwie fern & fremd waren ... Auch wenn es nicht zu einfach zu lesen ist, ein geniales Buch, definitv zu empfehlen, man sollte sich auf jeden Fall genug Zeit nehmen und das Buch genießen, sonst bekommt man einfach nicht genug mit oder wird zu sehr verwirrt! :)

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