Julian Horeyseck

 4 Sterne bei 157 Bewertungen

Lebenslauf

Julian Horeyseck, Jahrgang 1981, spielte schon während seiner Schauspielausbildung in Hamburg u. a. am St. Pauli Theater und am Deutschen Schauspielhaus. Weitere Engagements führten ihn nach Kiel, Hildesheim und Innsbruck. Mittlerweile lebt er in Köln und arbeitet vorrangig als Hörbuch- und Synchronsprecher.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der letzte Feuerfalke und die dunkle Magie (ISBN: 9783867374378)

Der letzte Feuerfalke und die dunkle Magie

Neu erschienen am 19.05.2024 als Hörbuch bei Audiolino.
Cover des Buches Crosston Creek - Wie deine Seele mich berührt (ISBN: 9783754009932)

Crosston Creek - Wie deine Seele mich berührt

Neu erschienen am 01.03.2024 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Julian Horeyseck

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Neue Rezensionen zu Julian Horeyseck

Cover des Buches Leuchtfeuer (ISBN: 9783754012932)
Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Leuchtfeuer" von Dani Shapiro

Okay, aber so richtig überzeugend war es für mich nicht
Svenjas_BookChallengesvor 3 Tagen

Ich finde ja, der neue Roman von Dani Shapiro – „Leuchtfeuer“ – hat eines der schönsten Cover des Frühlings. Und weil ich gerade so gerne Hörbücher höre, habe ich mich für die Lesung des Romans, der von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann ins Deutsche übersetzt wurde, entschieden. Das Hörbuch liest der Schauspieler Julian Horeyseck, den ich bisher zwar als Hörbuchstimme noch nicht kannte, aber bei „Leuchtfeuer“ durchaus mochte (auch wenn es anfangs ungewohnt für mich war, da ich seit einer gefühlten Ewigkeit kein von einem Mann gelesenes Hörbuch mehr gehört habe).

„Leuchtfeuer“ war mein erstes Buch von Dani Shapiro und ich muss sagen, dass ich den Roman vor allem sprachlich mochte. Die deutsche Übersetzung hatte für mich beim Hören einen ganz wunderbaren, wortgewandten Klang und ich mochte die bildhaften Beschreibungen und den sanften, gefühlvollen Ton sehr gerne. Auch die Figuren sind liebevoll gezeichnet – vor allem der kleine Waldo hat es mir angetan und mich sehr berührt.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich beim Hören gedanklich immer wieder abgeschweift bin und irgendwann auch keine große Motivation mehr hatte, das Hörbuch überhaupt weiterzuhören. Ich glaube, das lag vor allem an der sehr langsamen und dabei auch sehr zerpflückten Handlung – wir bleiben zwar in einem relativ limitierten Personenkreis, springen aber immer wieder zwischen den Zeitebenen hin und her und erfahren so mittendrin auch schon einiges über das Leben der Figuren in der Zukunft.

Und irgendwie hat mich diese Erzählweise nicht so ganz erreicht. Sie hat die Handlung für mich einfach sehr unspannend und zäh gemacht. Es passiert generell eher wenig und wenn es dann auch noch Vorblenden gibt, die Dinge vorwegnehmen, geht bei mir das Interesse leider komplett flöten. Ich mochte zwar die Ausgangssituation der Geschichte und den Gedanken, dass die Leben von ganz verschiedenen Menschen auf eine bestimmte Weise miteinander verwoben sind, insgesamt aber bestand mir der Roman dann doch aus zu vielen Worten um zu wenig Geschehen. Ich glaube deshalb, dass mir „Leuchtfeuer“ nicht besonders lange im Gedächtnis bleiben wird, auch wenn ich mir sehr sicher bin, dass das Buch definitiv seine Liebhaber*innen hat.

Cover des Buches Leuchtfeuer (ISBN: 9783754012932)
los_lesens avatar

Rezension zu "Leuchtfeuer" von Dani Shapiro

Bedrückend
los_lesenvor 2 Monaten

Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick. Als die beiden Protagonisten Theo und Sarah noch Teenager waren, waren sie gemeinsam mit ihrer Freundin unterwegs. Obwohl bereits alle alkoholisiert waren, stiegen die drei noch in ein Auto. Ein tragischer Unfall und ein schreckliches Geheimnis sind dann das Ende der nächtlichen Fahrt. Dieses Ereignis traumatisiert nicht nur die Jugendlichen sondern die gesamte Familie und mit den Jahren drohen sie an diesem Geheimnis zu Grunde zu gehen.  

Das Cover der CD, ist mit seinen leuchtenden Farben, ein echter Hingucker. Es gefällt mir richtig gut.  Die Geschichte von Dani Shapiro hingegen hat mich nicht überzeugen können.  Ihre Figuren warten zwar mit zahlreichen Facetten auf, verhaften aber grundsätzlich in ihrem tragischen Erleben. Sie bewegen sich wie unter einer Lupe, während wir, als Leser, sie dabei genau beobachten und analysieren können. Denn zum Analysieren, gibt es eine Menge. Alkoholabhängigkeit, Demenz, Verrat und Betrug. Drumherum gibt es wenig, was uns als Zuhörer vom Elend ablenken könnte. Doch nicht einmal mein Mitleid, konnten die Protagonisten bei mir wecken. Einzig  allein den Junge Waldo habe ich ein bisschen bedauert auch wenn es seinem aggressiven Vater ja selbst nicht so gut geht. 


Gelesen wird die Geschichte von dem Schauspieler Julian Horeyseck. Er liest die Geschichte sehr gefühlvoll und empathisch. Versucht die Zuhörerschaft in seinen Bann zu ziehen. Doch auch ein Sprechprofi muss lesen, was im Buch geschrieben steht.


Fazit:

Eine dramatische Geschichte, deren Funke nicht auf mich überspringen konnte.

Cover des Buches Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783837156300)
die_Buecherschlanges avatar

Rezension zu "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" von TJ Klune

regt zum Nachdenken an
die_Buecherschlangevor 4 Monaten

Linus Baker ist Angestellter bei der Behörde für die Betreuung magischer Minderjähriger und ist der Überzeugung, einen ehrenwerten Beruf auszuführen. Er überprüft Waisenhäuser und deckt Missstände auf. Vom höchsten Management bekommt er den Spezialauftrag, ein ganz besonderes Waisenhaus auf der Insel Massaias einen Monat lang zu überprüfen. Doch bald wird Linus klar, dass der Heimleiter und die sechs Kinder auf ganz andere Art und Weise besonders sind als gedacht.

Dieses Buch kommt bei mir in die Kategorie Wohlfühlroman. Die Stimmung ist ganz besonders und die Geschichte regt zum Nachdenken an. Es ist das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen/gehört habe und der Schreibstil gefällt mir sehr gut.

Linus ist in den berüchtigten Alltagstrott verfallen. Er hat ein Haus, einen Job und eine Katze, also alles, was er zum Leben braucht. Ihm gefällt zwar nicht alles auf der Arbeit, aber er tut es für die Kinder und macht seinen Job gerne. Ihm würde gar nicht einfallen, aus seiner Komfortzone auszubrechen und daran etwas zu ändern. Deswegen hat Arthur Parnassus das quasi übernommen und die richtigen Fragen gestellt, damit Linus anfängt, über die Folgen seiner Arbeit und das System im Allgemeinen nachzudenken und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Es hat mich gefreut, zu sehen, dass die Kinder und Arthur ihm zu Unbeschwertheit und Selbstvertrauen verholfen haben. Er ist im Laufe der Geschichte über sich hinausgewachsen und hatte dann genug Mut, um seine Träume zu verwirklichen.

Passenderweise werden die Stadt und sein Alltag grau, regnerisch und trüb dargestellt und die Insel dagegen freundlich, lebendig und bunt.

Die Beziehung mit Arthur entwickelt sich nebenbei und steht nicht im Vordergrund. So wird die Aufmerksamkeit nicht vom eigentlichen Thema abgelenkt, was ich sehr gut finde. 

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