Juliane Bräuer Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

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Inhaltsangabe zu „Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind“ von Juliane Bräuer

Warum Hunde Symbole verstehen, Papageien zählen können und Buschhäher für die Zukunft planenSeit Jahrhunderten stellen wir Menschen uns immer wieder die Frage: Was unterscheidet uns von den Tieren? Was können wir, was Tiere nicht können? Sind wir einzigartig? Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar. Wir bauen Computer, wir fliegen zum Mond, wir führen Kriege. Tiere tun das nicht.Auf den zweiten Blick liegen die Dinge nicht so einfach. Denn es stellt sich sofort die tiefergehende Frage nach den Ursachen: Warum leben wir so anders? Und wie kam es in der Evolution dazu? Die Antwort darauf lautet: Es sind ganz offensichtlich die kognitiven Fähigkeiten, die uns Menschen von den Tieren unterscheiden. Liegt unser Erfolgsgeheimnis also in der Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und was wir darüber verstehen?Die Biologin Juliane Bräuer berichtet in ihrem neuen Buch vom Erkenntnisvermögen der Tiere im Vergleich zum Erkenntnisvermögen der Menschen. Ihre These, die sie mit zahlreichen Beispielen belegt, lautet: Viele kognitive Fähigkeiten des Menschen lassen sich – zumindest in Ansätzen – auch bei Tieren finden. Offenbar unterscheiden wir uns doch weniger von ihnen, als wir lange angenommen haben. Das spannende Buch lehrt uns, die erstaunlichen Denk-, Problemlösungs- und Planungsfähigkeiten der Tiere zu würdigen. Und es zeigt, dass wir gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer dachten. ___Das Buch berichtet für interessierte Laien über neueste Erkenntnisse und Theorien aus der Kognitionsforschung und der vergleichenden Psychologie. Es stellt nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vor, sondern beschreibt auch die Untersuchungen selbst auf anschauliche Art und Weise. Und es erklärt, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um die „physikalische Kognition", also darum, was Tiere über ihre physikalische Umwelt verstehen, im zweiten um die "soziale Kognition", also darum, was Tiere über ihre soziale Umwelt verstehen. Die Kapitel des Buches widmen sich je einer Fähigkeit, die als einzigartig menschlich galt oder gilt. Sie werden mit einer Szene eingeleitet, in der die jeweilige Fähigkeit erklärt und ihr Nutzen aufgezeigt wird. Anschließend werden die wichtigsten und erstaunlichsten wissenschaftlichen Studien aus dem Themengebiet beschrieben.

Wunderbar zu lesen!

— abetterway

Die Autorin hat nicht langweilig geschrieben und ist auch nicht zu sehr ins Wissenschaftliche abgedriftet.

— winterdream

Echt interessant, wozu Tiere fähig sind!

— SandraWer

Eine Literaturstudie zur vergleichenden Kognitionsforschung, die für Laien verständlich und unterhaltsam ist.

— Originaldibbler

Ein Sachbuch über Verhaltensforschung an Tieren, das auch interessierte Laien verständlich lesen können.

— Buchraettin

Ein sehr lehrreiches, leicht verständlich und unterhaltsam geschriebenes Sachbuch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr interessantes, Sach-, Fach- und Lehrbuch.

— esposa1969

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  • Klüger als wir denken!

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    abetterway

    Inhalt: "Küken können zählen. Vögel können planen. Affen können Werkzeuge bauen. Tiere sind klüger als wir denken. Das haben renommierte Forscher in den letzten Jahren herausgefunden. Die Biologin Juliane Bräuer erzählt in diesem kurzweiligen und leicht verständlichen Buch von innovativen Experimenten und überraschenden Erkenntnissen. Sie beschreibt, wie sich unser Wissen darüber, was Tiere alles können, in kurzer Zeit grundlegend gewandelt hat. Das spannende Buch lehrt uns, die erstaunlichen Denk-, Problemlösungs- und Planungsfähigkeiten der Tiere zu würdigen. Und es zeigt, dass wir gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer dachten. _____ Seit Jahrhunderten stellen wir Menschen uns immer wieder die Frage: Was unterscheidet uns von den Tieren? Was können wir, was Tiere nicht können? Sind wir einzigartig? Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar. Wir bauen Computer, wir fliegen zum Mond, wir führen Kriege. Tiere tun das nicht. Auf den zweiten Blick liegen die Dinge nicht so einfach. Denn es stellt sich sofort die tiefergehende Frage nach den Ursachen: Warum leben wir so anders? Und wie kam es in der Evolution dazu? Die Antwort darauf lautet: Es sind ganz offensichtlich die kognitiven Fähigkeiten, die uns Menschen von den Tieren unterscheiden. Liegt unser Erfolgsgeheimnis also in der Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und was wir darüber verstehen? Die Biologin Juliane Bräuer berichtet in ihrem neuen Buch vom Erkenntnisvermögen der Tiere im Vergleich zum Erkenntnisvermögen der Menschen. Ihre These, die sie mit zahlreichen Beispielen belegt, lautet: Viele kognitive Fähigkeiten des Menschen lassen sich – zumindest in Ansätzen – auch bei Tieren finden. Offenbar unterscheiden wir uns doch weniger von ihnen, als wir lange angenommen haben." Meinung: Also das Cover ist ja schon einmal der Hit, einfach nur süß. Der Schreibstil ist flüssig und interessant zu lesen, nicht so langweilig wie bei anderen Sachbüchern. Auch die Gleiderung ist gut und man lernt sehr viel dazu. Viele Fragen werden gestellt und auch Antworten werden gegeben. Sogar Skizzen sind für die Verständlichkeit aufgezeichnet. Wirklich sehr gut gemacht. Man merkt das der Auorin an dem Thema sehr viel liegt und sie sehr viel Liebe in dieses Buch gesteckt, was sich auch ausgezahlt hat. Aufmachung, Verarbeitung und Inhalt sind einfach nur Top und vor allem sehr informativ! Fazit: Das Buch war wunderbar zu lesen und sehr informativ, aber nicht so zäh wie viele andere Sachbücher. Kompliment an die Autorin, die mit sehr viel Liebe bei diesem Buch dabei war.

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  • Leserunde zu "Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind" von Juliane Bräuer

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    Jbraeuer

    Liebe Leser, vor einigen Wochen erschien mein Buch: "Klüger als wir denken - wozu Tiere fähig sind." Darin geht es um bemerkenswerte Kognitionsleistungen im Tierreich - und um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier. Ich habe aufgeschrieben, was ich in 14 Jahren Arbeit am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelernt habe. Aber genauso wie die Theorie hat mich die Praxis begeistert. So habe ich selbst Studien mit Menschenaffen, Hunden, Wölfen, Schweinen und Kleinkindern durchgeführt und viele der Orte besucht, von denen im Buch die Rede ist. Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung. Sind Tiere klüger als Ihr dachtet? Oder schneiden sie in einigen Tests schlechter ab, als ihr angenommen hattet? Wird der Unterschied zwischen Mensch und Tier zu sehr betont - oder zu wenig? Welche Studie hat Euch am besten gefallen, welches Ergebnis am meisten erstaunt? Bis zum 24. November 2014 werden 15 Bücher verlost. Wer das Buch bereits bestellt hat, kann auch an der Verlosung teilnehmen. Und mein Buch ist natürlich jeder Zeit über das Internet bei Springer-Spektrum und bei allen anderen Buchhandlungen erhältlich. Aktuelle und zusätzliche Informationen zum Buch, sowie Links und Clips zu ausgewählten Studien gibt es unter: https://www.facebook.com/julianebraeuerkluegeralswirdenken

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  • Hat mir gefallen

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    winterdream

    23. February 2015 um 16:06

    Inhalt: In dem Buch geht es um die bemerkenswerten Kognitionsleistungen im Tierreich - und um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier.   Cover: Das Cover finde ich schon sehr toll, denn Erdmännchen mögen viele Menschen und deshalb wird man in der Buchhandlung dieses Buch auch sicherlich in die Hand nehmen, um zu wissen, worum es da geht. Und damit hat das Buch ja schon gewonnen. Allerdings wäre es sicherlich besser gewesen, auf dem Cover Affen abzubilden, denn in dem Buch geht es überwiegend um Affen.   Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Autorin hat nicht langweilig geschrieben und ist auch nicht zu sehr ins Wissenschaftliche abgedriftet. Sie hat das Buch so geschrieben, dass es von Jedermann gelesen werden kann, ohne irgendwelche Kenntnisse zu haben. Im Anhang stehen dann noch genauere Literaturhinweise, für diejenigen, die das Thema gerne noch vertiefen möchten. Sonst konnte man das Buch flüssig lesen und ich fand, es war ganz lehrreich. Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Das Thema „Wie klug sind Tiere“ ist eher allgemein gehalten. Bei dem Thema der physikalischen Kognition geht es darum, ob Tiere logisch denken oder rechnen können. Ob sie verschiedene Werkzeuge herstellen können, um z.B. an Futter zu kommen und ob sie zukunftsorientiert planen. Bei dem Thema der sozialen Kognition geht es darum, ob Tiere auch ein Sozialverhalten haben, ob sie Symbole auseinanderhalten können und ob sie ihr Wissen an die Nachkommen weitergeben. Dies war alles ganz interessant beschrieben. Die Autorin hat zwar schon am Anfang in dem Buch geschrieben, dass diese Forschungen viel mit Menschenaffen gemacht worden sind. Ich hätte mir da gerne noch andere Forschungsergebnisse mit mehreren, verschiedenen Tierarten gewünscht. Das wäre sicherlich auch interessant gewesen. Trotzdem waren viele interessante Forschungen beschrieben. Mir hat z.B. der Test mit den Vögeln sehr gut gefallen. Ich hätte niemals gedacht, dass Küken zählen können, wenn auch nur bis 5. Alles in allem möchte ich hier gerne 4 von 5 Punkten vergeben.

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  • Echt interessant, wozu Tiere fähig sind!

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    SandraWer

    22. January 2015 um 13:57

    In dem Buch werden die kognitiven Leistungen des Menschen denen des Tieres gegenübergestellt, wobei das Buch in zwei Hauptkapitel: Die physikalische Kognition und die soziale Kognition unterteilt ist. Es gibt eine schöne Einleitung im Buch in der auch erläutert wird, dass wir heutzutage schon viel erforscht haben und wissen, dass Menschen sich weniger von den Tieren unterscheiden, als wir lange angenommen haben. Aristoteles ging davon aus, dass nur der Mensch „vernünftig“ ist. René Descartes bezeichnete Tiere als Maschinen. Hegel betonte vor allem die Unterschiede zwischen Mensch und Tier. Charles Darwin war schließlich der erste Wissenschaftler, der die Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier hervorhob. Seitdem ist bekannt, dass wir Menschen eng mit den Affen verwandt sind. 1960 entdeckte die Britin Jane Goodall, dass Schimpansen eigene Werkzeuge herstellen. Wir Menschen haben zwar eine einzigartige Kultur entwickelt, aber wir sind trotzdem biologischen Gesetzen unterworfen. Viele Fähigkeiten hat man lange Zeit für ausschließlich menschlich gehalten – doch es stellte sich heraus: Küken können rechnen. Schimpansen helfen einander. Buschhäher planen für die Zukunft. Eine Voraussetzung für herausragende kognitive Leistungen bietet das Leben in komplexen sozialen Gruppen. Es wurde untersucht, wie Kinder lernen, kausale Zusammenhänge zu verstehen. Dann wird die Frage gestellt, wie das nun bei Tieren sei. Tieren fehlen einfach oft Begriffe, zum Beispiel um zählen zu können. Verschiedene Tierarten zeigen Ansätze für planendes Verhalten. Weiters geht es um die Frage: wie und warum und worüber Menschen kommunizieren. Eine Grundlage für Sprache ist das Bewusstsein. Und schließlich ist Sprache eine kulturelle Tradition, die durch Imitation gelernt wird. Tiere kommunizieren hauptsächlich in vier Modalitäten: Körpersprache, Gesichtsausdruck, Geruch und Vokalisation. Warum zum Beispiel Hunde im Gegensatz zu Menschenaffen die Zeigegeste verstehen, lässt sich mit der Domestikation erklären. Diejenigen Hunde, die mit unserer wichtigen Geste etwas anfangen konnten, hatten vermutlich in der Menschenwelt immer einen Vorteil und konnten sich besser fortpflanzen als ihre unwissenden Verwandten. So setzten sich Hunde durch, welche die Geste nutzen konnten. Tiere können ansatzweise lernen, Begriffe zu verstehen. Aber nicht so wie Kinder, die in einer beeindruckenden Geschwindigkeit lernen. Sie nehmen im Alter zwischen zwei und sechs Jahren täglich bis zu zehn neue Wörter auf. Kinder wollen uns Erlebnisse im wahrsten Sinne Mitteilen. Affen bedienen sich der Sprache nur, wenn sie etwas haben oder erreichen wollen. Affen können hingegen schon Blicke verfolgen und verstehen, was andere wahrnehmen. Abschließend finde ich noch zwei wichtige Argumente erwähnenswert. Und zwar: - Jede Tierart hat genau die Fähigkeiten entwickelt, die es braucht, um in ihrer Umwelt zu überleben. Und - Oft bedeutet „klüger“ nur „uns Menschen ähnlicher“. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, auch wenn ich jetzt im Nachhinein draufgekommen bin, dass das nicht unbedingt das Thema ist, mit dem ich mich am liebsten beschäftige. Allerdings ist vor Kurzem mein Interesse für Philosophie erweckt worden und ich kann in dem Buch durchaus Parallelen zu manchen wichtigen philosophischen Grundfragen entdecken. Wenngleich die Fragen in diesem Buch vorrangig auf eine biologische Perspektive abzielen, finde ich gerade Fragen über unser Bewusstsein und die Möglichkeit sich auszudrücken interessant. Selbst wir Menschen wissen doch nie mit Sicherheit, ob ein anderer Mensch etwas auf die gleiche Art und Weise verstehen kann, wie wir selbst. Die Differenz zwischen Mensch und Tier ist noch größer. „Oft bedeutet „klüger“ nur „uns Menschen ähnlicher“.“ Finde ich hier sehr treffend. Wir können eine Intelligenz, die wir selbst nicht haben (wie die Infrarotsicht der Fledermäuse) einfach nicht verstehen und vergleichen alles mit dem uns möglichen/verständlichen. Weiter als es unser Bewusstsein zulässt, können wir nicht hinaus. Wir sind Gefangene unserer subjektiven Gedanken!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Rezension: "Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind" (J. Bräuer)

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    Anchesenamun

    03. January 2015 um 21:11

    Zum Inhalt Sind Menschen wirklich klüger als Tiere? Es muss so sein – wir bauen ganze Städte, entwickeln Technologien und führen Kriege. Wir tun all das, was Tiere nicht können. Oder nicht wollen? Zu welchen Leistungen sind Tiere eigentlich fähig? Können sie rechnen, haben sie eine Kultur, verstehen sie vielleicht sogar unsere Sprache? Die promovierte Biologin Julian Bräuer geht diesen Fragen nach. In diesem Buch stellt sie ihre Forschungsergebnisse aus 14 Jahren Arbeit am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig vor. Sie hat selbst zahlreiche Studien mit Menschenaffen, Hunden, Wölfen, Schweinen und Kleinkindern durchgeführt. Ihre Erkenntnisse werden ergänzt durch die Schilderungen zahlreicher weiterer Versuche und Beobachtungen anderer Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Meine Meinung Das Buch ist – nach der Einleitung „Wie klug sind Tiere?“ – in zwei große Themenkomplexe aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um die physikalische Kognition, hier werden also Fragen geklärt wie: Können Tiere logisch denken, können sie rechnen, Werkzeuge herstellen, planen sie für die Zukunft? Im zweiten Teil geht es um Forschungen im Bereich der sozialen Kognition:Verstehen Tiere Symbole, sind sie hilfsbereit, geben sie ihr Wissen weiter, haben sie einen Sinn für Fairness? Jedes Kapitel widmet sich dabei einer Fähigkeit, die als einzigartig menschlich gilt bzw. galt. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Obwohl Juliane Bräuer Wissenschaftlerin ist, schreibt sie so, dass jeder Laie ihren Ausführungen folgen kann. Sie leiert keine Versuchsreihen und -ergebnisse herunter und quält den Leser mit langatmigen Analysen, sondern beschreibt anschaulich in einem lockeren Sprachstil, den jeder versteht. Für einen angenehmeren Lesefluss wurden zudem Fußnoten weggelassen, dafür findet sich im Anhang ein ausführliches Literaturverzeichnis. Wer möchte, kann also zu den jeweiligen Versuchen und Theorien auch noch weitere Recherchen betreiben. In erster Linie werden hier viele Versuchsreihen mit Menschenaffen vorgestellt. Doch auch andere Tierarten kommen zum Zug: Tieraffen, Hunde, Wale, Krähen,... Gerade die Vogelwelt hat mich am meisten erstaunt, denn einige Vogelarten sind teilweise raffinierter und intelligenter als die uns ähnlicheren Säugetiere. Schon gewusst, dass Küken zählen können? Zwar nur bis 5, aber immerhin! Oder dass Graupapageien – mit dem richtigen Training – kleine Mathegenies sind? Und wer hätte gedacht, dass wiederum gerade die dem Menschen am ähnlichsten Schimpansen ziemlich asoziale Socken sind, wenn es um Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit geht? Es soll kein Wettbewerb zwischen Tieren und Menschen stattfinden, denn alle Wesen sind einzigartig, haben Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die ihnen zu eigen sind und die sie für ihre Lebensumstände benötigen. Und so wirklich vergleichen kann man ja Tiere und Menschen auch nicht. Dennoch fand ich es interessant und unterhaltsam, dass die Autorin immer mal wieder die Fähigkeiten von Menschenkindern als Vergleichsgrundlage heranzieht. So habe ich gelernt, dass sich Schimpansen und 2,5jährige so gut wie gar nicht darin unterscheiden, was das kausale Verständnis ihrer Umwelt angeht. Dafür sind Kleinkinder von Natur aus viel hilfsbereiter als ihre pelzigen „Konkurrenten“. Mal haben die getesteten Tiere die Nase vorne, mal die Kinder. Und so verhält es sich auch mit den verschiedenen Tierarten. Dieses Buch ist voller erstaunlicher Erkenntnisse. Von manchen Versuchen bzw. Versuchtieren hat man vielleicht schonmal in den Medien gehört, vieles ist jedoch sicherlich neu – zumindest für Leute wie mich, die sich ansonsten nicht wirklich für Biologie interessieren. Die Illustrationen von Alex Chauvel lockern das Buch optisch auf. Bei einigen Versuchen waren die Bilder sehr hilfreich, um sie sich besser vorstellen zu können, bei manchen Versuchen waren die Zeichnungen aber auch überflüssig. Echte Fotos hätte ich noch spannender gefunden, aber diese lagen sicherlich nicht für jeden Versuch vor bzw. ist das auch eine Kostenfrage. Ich habe bei der Lektüre von „Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind“ viel gelernt. Die Autorin möchte „einen unterhaltsamen Überblick über die neuesten Erkenntnisse und Theorien über die Grenze zwischen Mensch und Tier geben“. Dies ist ihr sichtlich gelungen.

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  • Können Tiere denken?

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    helena33

    02. January 2015 um 18:30

    Juliane Bräuer stellt aktuelle Studien der vergleichenden Kognitionsforschung vor. Hierbei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier hinsichtlich ihrer Denkfähigkeiten beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass Tiere zu ganz verblüffenden Leistungen fähig sind. So wussten Sie, dass bestimmte Tierarten planen können? Oder gar rechnen? Oder ein Ich-Bewusstsein besitzen? Der Aufbau des Buches ist klar und übersichtlich. Im ersten Teil wird dargestellt, was Tiere über ihre physikalische Umwelt verstehen und im zweiten Teil, was Tiere über ihre soziale Umwelt verstehen. Dies immer in Hinblick bzw. im direkten Vergleich zum Menschen. So erhält man nicht nur Einblicke über die kognitiven Fähigkeiten der Tiere, sondern auch über die der Menschen. Die Studien selbst werden sehr gut und nachvollziehbar erklärt, mitunter auch mit Hilfe von gelungenen Illustrationen. Die Autorin beweist einen eigenen kritischen Blick, in dem sie die Studien immer wieder auch hinterfragt, verschiedene Interpretationsmöglichkeiten neben einander stellt und wiederholt auf die Grenzen der Interpretation hinweist, zudem die vergleichende Kognitionsforschung noch ein recht neues Gebiet darstellt. Zugleich wird auch deutlich, wie schwierig es eigentlich ist, aussagekräftige Studien zu entwickeln. Für mich war dieses Buch insgesamt sehr lehrreich. Über das Gebiet der vergleichenden Kognitionswissenschaft wusste ich bislang wenig. Einige der Forschungsergebnisse überraschten und erstaunten mich sehr. Die Fülle der Studien erschlug mich allerdings manchmal, so dass ich das Buch immer mal wieder zur Hand nahm, um es stückweise zu lesen. Der reflektierte Blick der Autorin gefiel mir und regte mich auch immer wieder zum Nachdenken an. Zudem gefiel mir das Anliegen der Autorin, neben der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes, das Bewusstsein des Lesers zu wecken, dem Tier mit mehr Respekt zu begegnen und dessen Lebensraum zu schützen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin doch ein paar Worte mehr zur ethischen Verantwortung des Wissenschaftlers sagte. Auch ein paar Worte mehr zum Nutzen dieser Studien - inwiefern nutzen denn z.B. diese Forschungsergebnisse konkret dem Tier? Ebenfalls fehlte mir eine breitere Reflexion darüber, inwieweit man diese direkten Mensch- Tiervergleiche wirklich ziehen kann; wie die Ergebnisse bewertet werden können. Einiges schneidet die Autorin durchaus an, doch für mein Empfinden hätte sie hier doch etwas mehr Raum widmen können. Fazit: Ein aktueller und interessanter Überblick über Ergebnisse der vergleichenden Kognitionsforschung. Sehr gut für Schüler und Studenten geeignet, natürlich auch für alle anderen Interessierten und speziell auch für diejenigen, die meinen, dass Tiere über keine kognitiven Fähigkeiten verfügen..:)

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  • Ergebnisse der vergleichenenden Kognitionswissenschaft

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    DieTina2012

    28. December 2014 um 14:48

    Juliane Bräuer fasst in diesem Buch viele Ergebnisse von älteren und neuen Experimenten und Studien zusammen. Es ist für Laien verständlich geschrieben und füttert den Leser trotzdem mit einer Menge an Informationen. Das Buch ist unterteilt in physikalische und soziale Kognition, zuerst gibt es also Studien darüber, wie gut Tiere rechnen, Werkzeuge herstellen und nutzen sowie für die Zukunft planen können. Im zweiten Teil geht es um das Miteinander. Verstehen Tiere Symbole? Benutzen sie eine Art Sprache? Helfen sie anderen? Gibt es bei Tieren eine Kultur? Von dem einen oder anderen Experiment hat mancher sicher schon gehört. (Die Krähe Betty und die Affen, die an ihr Essen kamen, indem sie den Wasserspiegel steigen ließen, waren neulich erst im Fernsehen in einer Dokumentation.) Trotzdem gab es viele überraschende Ergebnisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Z.B. hört man oft, dass Tiere nur im Hier und Jetzt leben und ich hätte nicht gedacht, dass sie voraussehen können, welches Futter zuerst verdirbt und daher lieber nicht eingebuddelt werden sollte. Auch, dass einige Tierarten eine Syntax benutzen und die Laute in eine bestimmte Reihenfolge bringen war mir neu. Für alle, die sich nach der Lektüre noch genauer informieren möchten, folgt am Ende eine lange Lektüreliste, mit der man sich noch tiefergehend beschäftigen kann. In der gebundenen Ausgabe war auch der Code zum Runterladen des E-Books gratis enthalten, das heißt man bekommt zwei Bücher in einem. Zusammenfassend ist es ein spannendes Sachbuch, auch wenn die Forschung erst relativ am Anfang steht und man daher noch nicht überall konkrete Ergebnisse hat und vorweisen kann.

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  • Schön gesammelt, wenig ausgewertet

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    Originaldibbler

    16. December 2014 um 18:50

    Juliane Bräuer ist Biologin am Max-Planck-Institut Leipzig. Mit KLÜGER ALS WIR DENKEN liegt nun (nach SO KLUG IST IHR HUND) ihr zweites populärwissenschaftliches Buch vor. In dem Buch gibt sie einen Überblick über den Stand der vergleichenden Kognitionsforschung oder - einfacher ausgedrückt - darüber welche "Denkleistungen" welche Tierarten erbringen können. Dabei gliedert sich das Buch in zwei Teile. Im ersten Teil geht es um physikalische Kognition (Rechnen, Werkzeuge herstellen,...). Im zweiten geht es um soziale Kognition (Sprache, Kultur, in andere hineinversetzen,...) Dabei gelingt es der Autorin sehr gut eine Vielzahl komplexer Studien sehr knapp und verständlich darzustellen. Wer sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, wird sicherlich viel Neues entdecken. Das Resümee ist mit 6 Seiten - für meinen Geschmack - allerdings viel zu kurz geraten.  Der Sinn einer Literaturstudie (nichts anderes ist dieses Buch ja) ist nicht nur Literatur zu einem Thema zusammenzustellen und zu paraphrasieren, sondern auch Schlussfolgerungen zu ziehen. Diese fehlen weitgehend. Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten und so vergebe ich trotz des schwachen Schlusses noch 4 Sterne.

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  • Aktueller Einblick in die Verhaltensforschung

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    irismaria

    15. December 2014 um 11:11

    In "Klüger als wir denken - wozu Tiere fähig sind." berichtet die Biologin Juliane Bräuer, die am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig arbeitet, über aktuelle Verhaltensforschungsstudien. Ausgehend von der Frage, was den Menschen vom Tier unterscheidet, wird an Untersuchungen belegt, ob auch Tiere Werkzeuge gebrauchen, für die Zukunft planen, anderen helfen etc. Die Studien sind gut verständlich erklärt und werden durch Zeichnungen erläutert. Sehr gut gefällt mich auch die Aufmachung des Buchs als Hardcover mit einem sehr ansprechendem Schutzumschlag und Covergestaltung. Dass jedem Buch ein Ebook beigegeben ist, gefällt mir auch. Inhaltlich war für mich vieles schon aus meinem eigenen Biologiestudium und aus TV-Dokumentationen bekannt, aber die Zusammenstellung der verschiedenen Verhaltensforschungsstudien und die Bewertung macht das Buch so gelungen. Ich kann "Klüger als wir denken - wozu Tiere fähig sind." als unterhaltsam zu lesendes Sachbuch allen sehr empfehlen, die sich für Tiere und ihre Fähigkeiten interessieren.

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  • Wozu Tiere fähig sind

    Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind

    esposa1969

    08. December 2014 um 18:06

    Hallo liebe Leser, wieder einmal durfte ich an einer Leserunde teilnehmen: == Klüger als wir denken: Wozu Tiere fähig sind == Autorin: Juliane Bräuer == Über die Autorin: == Juliane Bräuer hat Biologie studiert und am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig promoviert, wo sie in zahlreichen Studien vor allem intelligente Vierbeiner erforscht hat. Gemeinsam mit Juliane Kaminski veröffentlichte sie das Buch So klug ist Ihr Hund. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern und Hund in Leipzig. (quelle: amazon.de) == Buchrücken- und Buchklappentext: == Warum Hunde Zeichen verstehen, Papageien zählen können und Buschhäher für die Zukunft planen ​Seit Jahrhunderten stellen wir Menschen uns immer wieder die Frage: Was unterscheidet uns von den Tieren? Was können wir, was Tiere nicht können? Sind wir einzigartig? Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar. Wir bauen Computer, wir fliegen zum Mond, wir führen Kriege. Tiere tun das nicht. Auf den zweiten Blick liegen die Dinge nicht so einfach. Denn es stellt sich sofort die tiefergehende Frage nach den Ursachen: Warum sind und leben wir so anders? Wie kam es in der Evolution dazu? Die Antwort darauf lautet: Es sind ganz offensichtlich die kognitiven Fähigkeiten, die uns Menschen von den Tieren unterscheiden. Liegt unser Erfolgsgeheimnis also in der Art, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und verstehen? Die Biologin Juliane Bräuer berichtet in ihrem neuen Buch vom Erkenntnisvermögen der Tiere im Vergleich mit dem der Menschen. Ihre These, die sie mit zahlreichen Beispielen belegt, lautet: Viele kognitive Fähigkeiten des Menschen lassen sich – zumindest in Ansätzen – auch bei Tieren finden. Offenbar unterscheiden wir uns doch weniger von ihnen, als wir bislang angenommen haben. Das spannende, mit Grafiken von Alex Chauvel ausgestattete Buch lehrt uns, die erstaunlichen Denk-, Problemlösungs- und Planungsfähigkeiten der Tiere zu würdigen. Und es zeigt, dass wir gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer dachten. Küken können rechnen. Vögel planen. Affen bauen Werkzeuge. Tiere sind klüger als wir denken. Die Biologin und Verhaltensforscherin Juliane Bräuer erzählt in diesem kurzweiligen und leicht verständlichen Buch von innovativen Experimenten und überraschenden Erkenntnissen aus der Kognitionsforschung und der vergleichenden Psychologie. Sie beschreibt, wie sich unser Wissen darüber, was Tiere alles können, in kurzer Zeit grundlegend gewandelt hat. Das Buch stellt nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vor, sondern beschreibt auch die Untersuchungen selbst auf anschauliche Art und Weise. Und es erklärt, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können. Die Darstellung ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht es um die „physikalische Kognition“, also darum, wie Tiere ihre physikalische Umwelt wahrnehmen und verstehen, im zweiten um die „soziale Kognition“, also darum, wie sie ihre soziale Umwelt verstehen. Die Kapitel des Buches widmen sich je einer Fähigkeit, die als einzigartig menschlich galt oder gilt. Sie werden mit einer Szene eingeleitet, in der die jeweilige Fähigkeit erklärt und ihr Nutzen aufgezeigt wird. Anschließend werden die wichtigsten und erstaunlichsten wissenschaftlichen Studien aus dem Themengebiet beschrieben.​ 30 eigens für dieses Buch angefertigte zweifarbige Grafiken von Alex Chauvel veranschaulichen die Untersuchungen und ihre Ergebnisse. == Leseeindrücke: == Dieses Hardcoverbuch mit niedlichem Erdmännchen-Einband ist in erster Linie ein sehr lehrreiches Sach-, Fach- und Unterhaltungsbuch. Immer und immer wieder fragen wir Menschen uns: Wie klug sind eigentlich Tiere? Was können sie von Natur an, was kann man ihnen beibringen und sind wir wirklich in allen Lebenslagen klüger als Tiere? Und vor allen Dingen: Welche Tiere können was (lernen)? Die Autorin und studierte Biologin Juliane Bräuer hinterfragt nicht nur, sondern untersucht auch und erklärt in anschaulichen Skizzen, was wir eigentlich schon längst wussten: Tiere sind klug und oftmals sogar klüger als wir denken. Dieses Buch ist sehr übersichtlich aufgemacht und in unterschiedliche Teile aufgteilt, die jeweils mehrere Unterkapitel auf insgesamt gut 300 Seiten enthalten: Teil I - Wie klug sind Tiere? Teil II - Die physikalische Kognition Teil III - Die soziale Kognition Hier werden die Tiersprachen untersucht, die Gestikulation, die Futterfindung von verstecktem Futter. Es wird anschaulich gezeigt wie Affen Zahlenreihen sortieren, Werkzeuge benutzen, Gewinne durch Arbeit erzielt werden und wie Tiere Menschen sogar imitieren können. Dieses Buch ist dermaßen interessant und überzeugend, dass sogar mein 11-jähriger Sohn es mir aus der Hand riss und auch mitgelesen hat. Die Skizzen sind ein Highlight, da man anhand derer sich die "Versuche" besser vorstellen kann. Das Stichwortregister gegen Ende des Buches ist sehr hilfreich und hilft dem schnellen Nachschlagen. Insgesamt habe ich mich  bestens informiert und belehrt gefühlt, vergebe somit sehr gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! © esposa1969

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