Juliane Göttinger Höllenqualen

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Inhaltsangabe zu „Höllenqualen“ von Juliane Göttinger

Im idyllischen Rotbachtal entdeckt ein Förster die Leiche der Studentin Sara Ehrmann, die sich ihren Lebensunterhalt als Stripperin verdiente. An Verdächtigen mangelt es Hauptkommissarin Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo nicht. Die enthemmte Dorfjugend, die nach Saras letztem Auftritt beim Junggesellenabschied nicht genug bekommen konnte, der krankhaft eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss der Stripbar – alle hätten ein Motiv.
Dass sich Evas Lebensgefährtin seit Tagen vor ihr verschließt und ein früherer Flirt in ihre Abteilung versetzt wird, der glaubt, sich Frechheiten erlauben zu können, erleichtert ihr die Ermittlungen nicht gerade. Dann fällt zwei Tage später auch noch eine alte Schulfreundin nach einem merkwürdigen Unfall ins Koma. Und was geht der Quatsch mit den Satanisten, die auf dem Dinslakener Friedhof herumgeistern sollen, die Kripo an?
Ein dramatischer neuer Fall für Eva Engel und ihr Team vom Duisburger KK 11.

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    Höllenqualen

    Girdie

    20. May 2013 um 20:51

    „Höllenqualen“ von Juliane Göttinger ist bereits der dritte Krimi einer Serie um Eva Engel vom Duisburger KK 11. Das Taschenbuch ist anders wie die vorigen Bücher der Reihe im Sutton Verlag erschienen und umfasst 329 Seiten inklusive Prolog und Epilog. Das Cover ist, wie viele Krimititel im Sutton Verlag, schwarz mit roter Schrift. Als einziges Detail ist ein ausgeklapptes Klappmesser zu sehen, dass den Buchtitel durchschneidet. Ein Bezug des Titels zu den Vorkommnissen im Buch ist zu erkennen. Die Hauptkommissarin Eva Engel ermittelt in einem Mordfall. Eine junge Frau, die sich ihr Studium mit kellnern und strippen verdient, wird tot in einem Waldgebiet in Dinslaken aufgefunden. Schnell wird klar, dass sie vor ihrem Tod einen Auftritt bei einem Junggesellenabschied in einer nahen Gaststätte hatte. Eigentlich kommen alle dort Anwesenden für den Mord in Frage, aber es gibt auch Hinweise die zu satanistischen Kreisen führen. Am gleichen Wochenende ist Eva auf einem Klassentreffen. Dort trifft sie nach Jahren Sabine wieder, ihre beste Freundin aus Schultagen. Kurze Zeit darauf wird Sabine niedergeschlagen im eigenen Haus aufgefunden. Ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen scheint es nicht zu geben. Während ihr Berufsleben Eva stark in Anspruch nimmt, fühlt ihre 15-jährige Tochter Nora sich vernachlässigt und auch ihre Lebenspartnerin Anne zieht sich auf seltsame Art von ihr zurück. Grundsätzlich lässt sich „Höllenqualen“ lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Juliane Göttinger schreibt einen spannenden, klug entwickelten Krimi. Durch mehrere Handlungsfäden bleibt die Erzählung bis zur Auflösung spannend. Hierzu tragen auch Erinnerungsfetzten bei die in kursiver Schrift in den Text eingeflochten sind, von denen der Leser aber sehr lange nicht weiß zu wem sie gehören. Jedoch konnte ich zu der Protagonistin Eva Engels keinen Zugang finden. Zu wenig scheint sie mir die Bedeutung ihrer Liebesbeziehung zu erkennen. In der knapp bemessenen Zeit die sie für ihre Freundin Anne hat, stellt sie den körperlichen Kontakt in den Vordergrund. Und Anne findet nicht die richtigen Worte zur rechten Zeit Eva von einem wichtigen Ereignis zu erzählen, dass die Beziehung belasten wird. Für mich ist das alles nicht so richtig greifbar. Auch fehlen mir ein wenig genauere Ortsbeschreibungen um mir die Handlung darin genau vorzustellen. Nichts desto trotz war die Storyline der Ermittlungen schlüssig entwickelt und konnte mich fesseln. Für jeden Krimileser wird dieses Buch daher interessant sein.

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  • supertoller Krimi.....

    Höllenqualen

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. April 2013 um 06:39

    Inhalt Eine weibliche Leiche wird im Wald gefunden. Für Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo beginnt ein neuer Fall. An Verdächtigen mangelt es nicht, und so stehen der eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss einer Stripbar und die Dorfjugend in Verdacht. Viel Arbeit für die Kommissarin, welche dabei ihr Privatleben total vergißt und dann fast zu spät merkt, das ihre Lebensgefährtin sich immer mehr und mehr zurückzieht. Auch eine ehemalige Schulkameradin fällt nach einem merkwürdigen Unfall ins Koma. Und wäre das alles nicht genug, so gerät Evas Tochter in die Hände von „sogenannten“ Statanisten. Wird sie alles lösen können und zum Guten bringen? Ein dramatischer und spannender neuer Fall beginnt. Meinung Mein Fall sind einfach Krimis und Thriller, und somit konnte ich nicht wider stehen, als ich dieses Rezensionsexemplar bekommen habe. Trotz das ich die beiden Vorgänger nicht gelesen hatte, störte es mich nicht. Es hat mir gut gefallen, die Spannung stieg stetig an und es war ein wahres Lesevergnügen, mich durch die 329 Seiten zu lesen. Gekonnt verstand es die Autorin mit viel Geschick und immer wenn man meinte, man habe den Täter, auf einen anderen zu lenken. Dies stellte eine tolle Abwechslung dar und ich konnte dadurch das Buch gar nicht an die Seite legen. Der Schreibstil von Frau Göttinger ist recht einfach und flüssig, mit dem „Ruhrpottslang“ der Kommissarin wird das ganze dann noch aufgelockert und ich mußte teilweise richtig über die arrogant, witzige und herrlich biestige Hauptprotagonistin schmunzeln. Die Kapitel sind auch recht kurz gehalten, sodass der Lesefluß nicht gestört wurde. Man erfährt auch viel über Duisburg und die Umgebung und merkt somit, das Frau Göttinger sehr gut recherchiert hat und einfach eine Liebe zu ihrer Heimat hat. Sehr gefühlsecht sind auch die Charakteren beschrieben. Von einigen meint man, sie haben dunkle Geheimnisse und verbergen etwas. Dadurch kann sich sofort in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen und sich auch ganz toll selber ein Bild von jedem einzelnen machen. Für mich ist dies wichtig, um den Spannungsbogen eines guten Krimis konstant halten zu können. Bis zum Schluß wußte ich nicht, wer der Mörder war und was es alles auf sich hatte. Das Ende wird klar beschrieben, es bleiben keine Fragen offen und am Anfang hätte ich nicht so damit gerecht, wie es wirklich ausgegangen ist. Alle Handlungsstränge führen zusammen und ergeben einen logischen Schluß. Cover Das Cover ist nichts Besonderes. Ganz in schwarz gehalten. Die rote, dicke Schrift und das Rasiermesser, welches die Schrift durchschneidet, stechen heraus und runden das Ganze ab. Fazit „Höllenqualen“ ist für mich ein absolut gut recherchierter, fesselnder und spannender Krimi, mit dem ich einige gute Lesestunden verbracht habe. Es erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine „Must-Have“-Leseempfehlung.   Vielen Dank an den Sutton Verlag und die Autorin Frau Juliane Göttinger für die Bereitstellung dieses tollen Krimis.

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  • Leserunde zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    katja78

    Liebe Lovelybooks - Gemeinde Lust auf einen Krimi? Lust auf spannende Frühjahrsneuerscheinungen  2013 vom Sutton Verlag? Dann seid ihr hier Goldrichtig Höllenqualen von Juliane Göttinger ist eine dieser Neuerscheinungen die ich euch gerne in einer Leserunde vorstellen möchte. Im idyllischen Rotbachtal entdeckt ein Förster die Leiche der Studentin Sara Ehrmann, die sich ihren Lebensunterhalt als Stripperin verdiente. An Verdächtigen mangelt es Hauptkommissarin Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo nicht. Die enthemmte Dorfjugend, die nach Saras letztem Auftritt beim Junggesellenabschied nicht genug bekommen konnte, der krankhaft eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss der Stripbar alle hätten ein Motiv. Dass sich Evas Lebensgefährtin seit Tagen vor ihr verschließt und ein früherer Flirt in ihre Abteilung versetzt wird, der glaubt, sich Frechheiten erlauben zu können, erleichtert ihr die Ermittlungen nicht gerade. Dann fällt zwei Tage später auch noch eine alte Schulfreundin nach einem merkwürdigen Unfall ins Koma. Und was geht der Quatsch mit den Satanisten, die auf dem Dinslakener Friedhof herumgeistern sollen, die Kripo an? Ein dramatischer neuer Fall für Eva Engel und ihr Team vom Duisburger KK 11. Über die Autorin Juliane Göttinger, 1962 im Ruhrpott geboren und seit mehr als zehn Jahren am Niederrhein heimisch, entschied sich nach Mittlerer Reife und Ausbildung für die drei Ks »Kinder, Küche, Krimi«. Sie mordet am Computer, schickt ihre Leichen durch den Drucker und serviert sie ihrem Mann zum Abendbrot (das Messer auf dem Nachttisch lässt ihn schon stutzig werden, aber das gehört zu ihrer nächtlichen Inspiration). Göttinger ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«. Ihre KHK Eva Engel hat mit ihrem 3. Fall bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden. Wenn ihr nun Lust auf Ermittlungsarbeit bekommen habt, dann bewerbt euch bis zum 24.2.2013 / 16 Uhr für eines von 15 Rezensionsexemplaren zur Leserunde. Leserundenstart ist der 15. März 2013 Vielen Dank an den Sutton Verlag der mit dieser Leserunde auch die Querbeet - Challenge unterstützt!

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  • Feucht-fröhlicher Junggesellenabschied mit Todesfolge

    Höllenqualen

    britta70

    04. April 2013 um 23:54

    Die Studentin Sara Ehrmann jobbt als Stripperin in einer Bar, um sich etwas dazu verdienen. An ihrem letzten Abend feiert Oliver dort seinen Junggesellenabschied. Er und seine Kumpels können gar nicht genug von ihr bekommen. Auf der Damentoilette wird Sara belästigt. Nichtsdestotrotz beschließt sie nachts durch den Wald zu joggen, nachdem der Wirt dem fröhlichen Treiben ein Ende gesetzt hat. Sara bezahlt diesen Leichtsinn mit ihrem Leben. Am nächsten Tag wird sie vom Förster tot aufgefunden. Kommissarin Eva Engels ermittelt. Verdächtige gibt es zuhauf, alle hätten sie ein Motiv: die ausgelassenenen Gäste vom Junggesellenabschied, der Wirt, ihr eifersüchtiger Exfreund Marko. Eva widmet sich dem Fall mit vollem Elan und vernachlässigt ihre Lebensgefährtin Anne, die sich immer mehr von ihr zurückzieht. Auch ihre jugendliche Tochter bereitet ihr Sorgen, denn sie bewegt sich in recht zweifelhaften Kreisen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und Eva ist viel zu sehr von ihren Ermittlungen in Anspruch genommen, als dass sie Zeit hätte, ihr aus den Fugen geratenes Privatleben wieder in Ordnung zu bringen. Ob der Überfall ihrer Schulfreundin Sabine, bei dem ihr Hund getötet wurde, in irgendeinem Zusammenhang mit dem Tod der Studentin steht? Sabine leidet seit dem Unfall an Amnesie und erinnert sich an nichts. Und was hat es mit den Satanisten auf sich, hängen die mit drin? Fragen über Fragen... "Höllenqualen" ist der dritte Band, in dem die Kommissarin Eva Engel ermittelt. Ohne Kenntnis der beiden Vorgängerbände ist es anfangs etwas schwierig angesichts der Vielzahl der eingeführten Personen den Überblick zu behalten. Nach und nach findet man jedoch in die Geschichte hinein. Der Sprachstil ist flüssig, der Spannungsbogen stetig ansteigend. Man ahnt, dass die eingeflochtenen Rückblenden der Schlüssel zur Aufklärung des Falls sind. Insgesamt gesehen ein ungeheuer spannender Krimi aus dem Hause Sutton, in dem die Autorin viele falsche Fährten auslegt, um erst am Ende eine Auflösung zu präsentieren, die zwar überraschend, aber stringent ist. Lesen!

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  • “Höllenqualen” von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    Traenenherz

    26. March 2013 um 16:43

    Ein Krimi der den Leser zu Eis erstarren lässt...Klappentext:Im idyllischen Rotbachtal entdeckt ein Förster die Leiche der Studentin Sara Ehrmann, die sich ihren Lebensunterhalt als Striperin verdiente. An Verdächtigen mangelt es Hauptkommissarin Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo nicht. Die enthemmte Dorfjugend, die nach Saras letztem Auftritt beim Junggesellenabschied nicht genug bekommen konnte, der krankhaft eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss der Stripbar – alle hätten ein Motiv. Dass sich Evas Lebensgefährtin seit Tagen vor ihr verschließt und sich ein früherer Flirt in ihre Abteilung versetzt wird, der glaubt, sich Frechheiten erlauben zu können, erleichtert ihr die Ermittlungen nicht gerade. Dann fällt zwei Tage später auch noch eine alte Schulfreundin nach einem merkwürdigem Unfall ins Koma. Und was geht der Quatsch mit den Satanisten, die auf dem Dinslaker Friedhof herum geistern sollen die Kripo an? Ein dramatischer neuer Fall für Eva Engel und ihr Team vom Duisburger KK 11. Leseprobe:Eine Leseprobe könnt ihr euch hier anschauen. Covergestaltung:Es ist ein schwarzes Cover mit roter Schrift, welche durchschnitten wurde mit einem Messer. Mir gefällt es sehr gut, auch wenn es eher schlicht gehalten wird, es macht gleich auf das Genre aufmerksam. Meine Meinung:WOW! Mir steckt noch immer die Auflösung dieses Krimis im Körper. Ich habe schon lange nicht mehr einen solchen überzeugenden Krimi gelesen, wo ich wirklich nichts zu meckern habe. Es wurde gute Lektorenarbeit geleistet. Aber noch viel mehr hat die Autorin Juliane Göttinger mit dem 3. Fall von Eva Engel vom KK 11 aus Duisburg einen absolut ausgereiften Krimi abgeliefert. Man erfährt einiges über die Protagonisten, auch wenn das eher ein Nebenschauplatz ist, die Handlung und die Spannung werden stetig voran getrieben. Mit Gedankensplittern aus einem Tagebuch wird die Spannung auf ein Maximum gebracht, und die Ausarbeitung der Ermittler und deren Tätigkeiten, sind absolut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist wunderbar lesbar, und die Handlung verständlich dargestellt, ich hatte an keiner Stelle Probleme zu folgen, obwohl ich die beiden Vorgängerbände nicht kenne. Geschrieben wird meistens aus der Sicht der Eva Engel, bzw. aus der Sicht der Protagonisten die in dem Kapitel auftreten. Die Kapitel sind nicht zu kurz und nicht zu lang, das gefällt mir sehr gut. Der Ort des Verbrechens ist im Ruhrgebiet, und dadurch, dass ich selbst schon dort gelebt habe, ist es besonders spannend mitzuerleben an welchen Schauplätzen man sich befindet. Die Autorin hat sich hier außerdem an ein Thema gewagt, vor dem gern die Augen verschlossen werden, ich wünsche mir, dass nicht nur der Krimi gesehen wird, sondern man auch den nachdenklichen Teil mitnimmt. Das einzigste kleine Detail was mir nicht so gefällt sind die furchtbaren Doppelnamen, ob Vor- oder Zunamen. *grusel* Aber das ist wohl Geschmacksache.Mein Fazit:Ein absolut empfehlenswertes Buch an alle Thriller/Krimi Fans. Ihr solltet allerdings starke Nerven haben, denn das Buch ist nicht ohne.Meine Bewertung: Zur Autorin:Juliane Göttinger, 1962 im Ruhrpott geboren und seit mehr als zehn Jahren am Niederrhein heimisch, entschied sich nach Mittlerer Reife und Ausbildung für die drei Ks "Kinder, Küche, Krimi". Sie mordet am Computer, schickt ihre Leichen durch den Drucker und serviert sie ihrem Mann zum Abendbrot (das Messer auf dem Nachttisch lässt ihn schon stutzig werden, aber das gehört zu ihrer nächtlichen Inspiration). Göttinger ist Mitglied im "Syndikat" und bei den "Mörderischen Schwestern". Ihre KHK Eva Engel hat mit ihrem 3. Fall bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden.Mehr zu ihr findet man unter ihrer Homepage. Zu kaufen gibt es dieses Buch: bei Amazon. Altersangabe:Erwachsenenliteratur - nichts für schwache Nerven! An dieser Stelle geht ein ganz herzlicher Dank an den Sutton Verlag, der mir das Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Danke das ich an der Leserundeteilnehmen durfte.

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  • Höllenqualen

    Höllenqualen

    dorli

    23. March 2013 um 19:59

    Die Studentin Sara Ehrmann wird als Stripperin für einen Junggesellenabschied engagiert. Am Tag darauf findet ein Förster ihre Leiche im Wald. Sara wurde erwürgt. Hauptkommissarin Eva Engel steht vor einer schwierigen Aufgabe, denn es gibt zahlreiche Verdächtige. Auch privat läuft es für Eva nicht rund: Ihre Lebensgefährtin wendet sich ab; ihre Teenager-Tochter probiert Dinge aus, die Eva nicht geheuer sind. Eine ehemalige Mitschülerin wird überfallen und erleidet eine Amnesie. Und auch immer wieder auftauchende Satanisten geben Eva Rätsel auf… „Höllenqualen“ war für mich der erste Krimi mit Eva Engel und dem Duisburger KK 11 als Ermittlerteam und es ist mir auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände leicht gefallen, in das Geschehen einzutauchen. Juliane Göttinger spielt ein fesselndes Verwirrspiel mit dem Leser. Viele Personen und mehrere Handlungsorte – und überall passiert etwas Spannendes. Immer wieder falsche Fährten. Ich konnte durchweg miträtseln und mitgrübeln, habe mich ständig gefragt, wie die ganzen unterschiedlichen Vorkommnisse miteinander verstrickt sind und wurde dann am Ende von den wirklichen Zusammenhängen überrascht. Eva Engel hat mir gut gefallen, auch wenn sie durch ihre egoistische, ruppige Art keine wirkliche Sympathieträgerin ist. Beruflich stark eingespannt, drohen ihr die privaten Probleme über den Kopf zu wachsen, sie ist ständig und überall gereizt, wirkt unzufrieden. Das macht sie in meinen Augen sehr menschlich. Ich mag es nicht, wenn Ermittler Supermenschen sind, die immer locker alles unter einen Hut kriegen. Eva beißt sich durch, gibt sich nicht mit Halbwahrheiten zufrieden und am Schluss steht eine logische Auflösung. Alle offenen Fragen werden beantwortet, alle Geschehnisse nachvollziehbar erklärt. „Höllenqualen“ ist ein rundum mitreißender Krimi, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

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  • Höllenqualen in Duisburg

    Höllenqualen

    Leseratz_8

    23. March 2013 um 14:29

    Der 3. Fall von Kommissarin Eva Engel beginnt ungewöhnlich mit einer „schwarzen Messe“. Ort und Zeit sind unklar und Beobachtungen einer alten Frau auf einem Friedhof werden nicht weiter verfolgt. Dann geschieht ein Mord an einer jungen Frau. Diese geht nachts allein in einem Wald joggen und dies, nachdem sie auf einem Junggesellen-abschied gestrippt hat und von einem der Gäste auf der Toilette belästigt wurde. Im Wald wird ihr aufgelauert und sie wird erwürgt.  Die Ermittlungen beginnen …  Der Kriminalfall ist spannend beschrieben und es werden immer neue, auch falsche, Fährten gelegt, so dass man sich als Leser nie ganz sicher sein kann, selbst wenn man die eine oder andere Vermutung über die Zusammenhänge angestellt hat. Leider kenne ich die vorhergehenden Fälle und damit auch das Team KK11 nicht. Dies erweist sich hier als eher schlechte Voraussetzung, denn einige Beziehungen im Team sind dadurch nicht ganz verständlich. Die Charaktere der in den Fall verwickelten Personen sind gut und nachvollziehbar beschrieben. Die Rückblenden sorgen für zusätzliche Spannung. Gelegentlich geht die Logik etwas verloren, z.B. wenn eine Frau nachts allein im Wald joggt. Sehr gestört hat mich auch die Beschreibung des Privatlebens von Eva Engel, besonders ihre Beziehungsprobleme waren eindeutig zuviel des Guten. Auch die kratzbürstige Art mit der sie auf  ihre Umwelt zugeht, fördert die Sympathie für die Ermittlerin nicht! Fazit: Solide Krimikost mit einer gut durchdachten Auflösung. Die Spannung hält sich bis zum Schluss und bringt damit Freude am Mitraten. Ob ich einen weiteren Fall von Eva Engel lesen möchte weiß ich ehrlich gesagt nicht, hier bleibt zu hoffen, dass nicht alle Schicksalsschläge der Welt durch Eva Engel ausgehalten werden müssen.

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  • Ein richtig gelungner Krimi

    Höllenqualen

    cuxbaer

    23. March 2013 um 10:38

    Ich haben die ersten beiden Bände nicht gelesen, aber man bekommt trotzdem schnell einen guten Überblick über die Hauptprotagonisten. Es geschieht ein Mord an einer Studentin, die zuvor noch auf einem Jungessellenabschied getanzt hat. Die Hauptkommissarin Eva Engel und ihr Team haben nun alle Hände voll zu tun den Fall zu lösen, wobei private Probleme auf der Strecke bleiben. Die Identität des Täters bleibt bis kurz vor Ende des Buches ungeklärt, da man immer wieder auf eine falsche Spur geführt wird. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte fesselte einen so sehr das man das Buch kaum zur Seite legen wollte. Für jeden Krimifan nur zu empfehlen.

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  • spannender Krimi

    Höllenqualen

    hexe2408

    22. March 2013 um 20:22

    Das Ruhrgebiet in Aufruhr- ein Mord beschäftigt das Ermittlerteam und sorgt auch rund rum für ordentlich Unruhe. Für Eva Engel vom KK11 in Duisburg beginnt eine spannende Suche nach dem wahren Täter. Viele Personen haben ein Motiv, zu viel Alkohol macht die Erinnerungen wage, die Fäden scheinen alle nicht zusammen zugehören. Letztendlich gelingt es der Kommissarin dann jedoch die richtigen Schlüsse zu ziehen.   Das Buch „Höllenqualen“ hat mich als Leser sehr gefesselt. Durch die wechselnden Perspektiven, bekommt der Leser einen guten Einblick und kann sich von den Personen selbst ein Bild machen. Viele der Charaktere scheinen dunkle Seiten und Geheimnisse zu haben, man kann selbst mit rätseln, welche für den Fall wohl relevant sein könnten und welche eher nicht. Neben dem furchtbaren Mordfall muss die Protagonistin Eva Engel auch noch private Probleme wälzen, wobei sie teilweise den Durchblick komplett verliert. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr auf ihr Herz hört und nicht nur für den Job lebt. Auf der anderen Seite wirkte sie in ihrer Zerrissenheit sehr authentisch und man konnte nachvollziehen, dass es nicht leicht ist, wenn man so viele Baustellen gleichzeitig zu bearbeiten hat.   Der Schreibstil hat mir super gefallen, es wurde bis zum Schluss nicht zu viel verraten, es war flüssig zu lesen und gut verständlich. Nach und nach wird der Leser gemeinsam mit der Ermittlerin auf die richtige Fährte geführt und alle losen Enden scheinen sich zu verbinden. Und am Ende gibt es eine Auflösung, mit der am Anfang vermutlich so keiner gerechnet hat.   Allen Krimi-Lesern kann ich das Buch empfehlen, Lesegenuss ist vorprogrammiert!

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  • Rezension zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    Shunya

    22. March 2013 um 03:33

    Eva Engel vom Duisburger KK 11 bekommt es in ihrem dritten Fall mit dem Mord an einer jungen Tänzerin zu tun, die sich kurz zuvor noch auf einem Junggesellenabschied befand, allerdings kann sich keiner der Männer mehr an die Nacht erinnern. Kurz darauf gibt es Zeugen, die aussagen, dass es auf dem Dinslakener Friedhof Satanistenmessen gab. Der Freund der Toten und die Besitzerin der Bar, in der sie getanzt hat, sind ebenfalls im Auge der Ermittler. Auch Eva's Privatleben ist mehr als stressig. Ihre Tochter Nora treibt sich mit merkwürdigen Leuten herum, die vielleicht etwas mit den Satanisten zu tun haben könnten, ihre Lebensgefährtin Anne macht immer wieder komische Andeutungen und dann ist da noch Sabine, Eva's ehemalige Klassenkameradin, die nach ihrem Klassentreffen überfallen wurde und ihr Gedächtnis verloren hat. Obwohl ich die beiden vorigen Bücher nicht gelesen habe, versteht man den dritten Band auch ohne Kenntnisse der Vorgänger. Der Fall ist spannend beschrieben und gut nachzuverfolgen. Ich habe wieder fleißig mitgerätselt und auch wenn ich sehr lange im Dunkeln getappt bin, war ich doch auf der richtigen Fährte. Es war toll, zu lesen, wie sich die Fäden mit der Zeit alle zusammengezogen haben und das Ende war erschreckend und spannend zugleich. Bei den Charakteren habe ich mich sehr schwer getan. Ich konnte mich nicht gut in sie hineinversetzen und mochte irgendwie kaum jemanden, dafür muss ich leider einen Stern abziehen. Eva war die ganze Zeit mit ihrem Job verheiratet, hat ihr Team ziemlich schlecht geleitet und auch ihrer Tochter und Anne hat sie sich die ganze Zeit über falsch verhalten. Nora, in ihrer Phase neues ausprobieren zu müssen, kam anfangs so rüber wie ein typischer aufmüpfiger Teenie in der Pubertät. Anne hat mir die meiste Zeit einfach nur Leid getan. Da wollte sie dauernd mit Eva über ihr Problem reden und die hat ihr kein einziges Mal richtig zugehört und dachte nur an sich selbst. Max war irgendwie ganz okay, er hat Anfangs ein wenig für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt, was mich aber gestört hatte, war, dass er Eva wollte, aber trotzdem mit der Frau vom Staatsanwalt geschlafen hat, was ja kein sehr großes Geheimnis gewesen zu sein schien. Das war dann doch ziemlich töricht von ihm. Mario mochte ich irgendwie überhaupt nicht, schon gar nicht, dass er sich auf eine Frau eingelassen hat, die etwas mit dem Fall zu tun hatte. Das fand ich wirklich äußerst unprofessionell. Die anderen Leute aus dem Team waren ganz in Ordnung, aber sie standen auch nicht allzu sehr im Mittelpunkt. Ich glaube, der heimliche Held der Geschichte war die Kaffeemaschine, die Eva ein ums andere Mal beinahe um den Verstand gebracht hatte. Obwohl ich mit den Figuren nicht so klar gekommen bin, fand ich den Fall sehr gut ausgedacht und ich fand es klasse, dass man wirklich bis kurz vor dem Ende nicht wirklich wusste, wer von all den Verdächtigen wirklich der Täter war. Auch Sabine wurde sehr gut beschrieben, ihre Amnesie kam sehr glaubhaft rüber und es war interessant, wie mit der Zeit immer mal ein bisschen mehr von ihren Erinnerungen zutage kam. Das Ende war wie bereits erwähnt wirklich sehr gut! Vor allem beim Lesen des Epilogs überkam mich eine Gänsehaut. Allein wegen dem Fall würde ich das Buch empfehlen! Das ich mich mit den Charakteren nicht gut identifizieren konnte, liegt nicht daran, dass sie schlecht beschrieben wurden, sondern, dass ich es schwer fand, mich mit ihnen anzufreunden, vor allem weil Eva doch ziemlich kratzbürstig rüberkam und irgendwie die ganze Zeit nur ihr Gift versprüht hatte, was sie nicht sehr sympathisch gemacht hat. Das muss also jeder für sich selbst herausfinden.

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  • Spannung pur

    Höllenqualen

    scarlett59

    21. March 2013 um 21:33

    Spannung pur … bietet „Höllenqualen“ der dritte Krimi von Juliane Göttinger mit der KHK Eva Engel. Obwohl es sich wohl um den dritten Fall von Eva Engel handelt und ich bisher keines der anderen Bücher gelesen habe, hat es mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Alles, was man m.E. über Eva wissen muß, erfährt man aus diesem Buch. Mir hat sehr gut gefallen, wie in den einzelnen Kapiteln verschiedene Handlungsstränge aufgebaut werden, die erst nach und nach Berührungspunkte aufweisen. Obwohl hierdurch ein großes Maß an konzentriertem Lesen erforderlich ist, fühlte ich mich gefesselt und habe -im Gegensatz zu anderen Krimis- zwischendurch keinerlei Vorstellung gehabt, wer der Täter sein könnte und wie alles zusammenhängt. Ich mußte einfach in jeder freien Minute weiterlesen. Auch als nur noch ca. 1/4 des Buches "übrig war", hat die Spannung keinesfalls abgenommen! Obwohl ich das Ende ein wenig "überstürzt" fand, ist es für mich ein echtes "5 Sterne-Buch", welches ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    Guaggi

    13. March 2013 um 09:38

    Höllenqualen ist mein erstes Buch aus dem Hause Sutton und ich bin wirklich mehr als positiv überrascht von diesem Krimi. Wir haben es hier mit dem dritten Fall der Hauptkommissarin Eva Engel zu tun, aber das Buch lässt sich auch problemlos lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Das Cover ist schlicht gehalten, schwarzer Grund mit blutroter Schrift und einem alten Rasiermesser darauf. Der Anfang des Buches war für mich eine Herausforderung. Ich wurde förmlich überschwemmt von Ereignissen und Personen ohne das ich einen Zusammenhang zwischen den jeweiligen Szenen konstruieren konnte. Ich habe ja leider immer meine Schwierigkeiten mich in einem Buch zurecht zu finden wenn viel zwischen einzelnen Protagonisten und Ereignissen gesprungen wird und das ist auch bei diesem Buch der Fall. Allerdings gefällt mir der Schreibstil sehr und es werden schon am Anfang so viele Fragen aufgeworfen das man einfach weiterlesen muss. Die Hauptprotagonistin Eva Engel ist in meinen Augen keine Sympathieträgerin, da ich sie ziemlich egoistisch und oberflächlich finde, was der Geschichte aber auch einen gewissen Reiz gibt, da ich so den Verlauf der Ermittlungen noch genauer verfolge. Kurz vor Ende des Buches kristallisiert sich langsam heraus wer der Täter sein könnte und auch sein Motiv wird greifbar, bis dahin schickt die Autorin einen jedoch in verschiedene Sackgassen und es dauert wirklich lange bis sämtliche Verbindungen unter den Protagonisten ersichtlich werden. Ein toller Krimi der durch jede Frage die beim Leser aufkommt immer interessanter und spannender wird.

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  • Rezension zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    tigerbea

    12. March 2013 um 11:34

    Im Rotbachtal wird die Leiche der Studentin Sara Ehrmann aufgefunden. Sie verdiente sich etwas zu ihrem Lebensunterhalt dazu, indem sie als Stripperin arbeitete. An ihrem letzten Abend hatte sie ein Engagement beim Junggesellenabschied von Oliver. Eva Engel, Ermittlerin beim KK Duisburg, beginnt mit den Ermittlungen. Verdächte findet sie genug. Da ist zuerst die Dorfjugend, die an dem Abend gar nicht genug von Sara bekommen konnte, ein eifersüchtiger Exfreund sowie Satanisten, in deren Umfels sich Sara früher aufgehalten hat. Auch in Evas privatem Umfeld gibt es Probleme. Ihre Tochter schließt sich der Gothic-Szene an, Anne, Evas Lebensgefährtin wendet sich von ihr ab und ihre Schulfreundin Sabine wird überfallen, ihr Hund dabei getötet, sie selber zusammengeschlagen und verliert ihr Gedächtnis. Wie hängt das alles zusammen? "Höllenqualen" von Juliane Göttinger ist ein sehr spannender Krimi, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Man kann ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und leicht zu lesen. Der Spannungsbogen hält von der ersten bis zur letzten Seite, man hat nie das Gefühl, den Täter zu kennen. Auch die detailgetreuen Beschreibungen der Gegenden sind sehr gut gelungen. Die einzelnen Handlungsstränge sind nicht verwirrend, sondern fördern in diesem Buch die Spannung bin ins Unendliche. Ein sehr zu empfehlendes Buch, ich selbst habe es fast "verschlungen".

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  • Rezension zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    unclethom

    12. March 2013 um 04:02

    Das Buch: Im idyllischen Rotbachtal entdeckt ein Förster die Leiche der Studentin Sara Ehrmann, die sich ihren Lebensunterhalt als Stripperin verdiente. An Verdächtigen mangelt es Hauptkommissarin Eva Engel vom KK 11 der Duisburger Kripo nicht. Die enthemmte Dorfjugend, die nach Saras letztem Auftritt beim Junggesellenabschied nicht genug bekommen konnte, der krankhaft eifersüchtige Exfreund der Toten, der Boss der Stripbar – alle hätten ein Motiv. Dass sich Evas Lebensgefährtin seit Tagen vor ihr verschließt und ein früherer Flirt in ihre Abteilung versetzt wird, der glaubt, sich Frechheiten erlauben zu können, erleichtert ihr die Ermittlungen nicht gerade. Dann fällt zwei Tage später auch noch eine alte Schulfreundin nach einem merkwürdigen Unfall ins Koma. Und was geht der Quatsch mit den Satanisten, die auf dem Dinslakener Friedhof herumgeistern sollen, die Kripo an? Die Autorin: Juliane Göttinger, 1962 im Ruhrpott geboren und seit mehr als zehn Jahren am Niederrhein heimisch, entschied sich nach Mittlerer Reife und Ausbildung für die drei Ks »Kinder, Küche, Krimi«. Sie mordet am Computer, schickt ihre Leichen durch den Drucker und serviert sie ihrem Mann zum Abendbrot (das Messer auf dem Nachttisch lässt ihn schon stutzig werden, aber das gehört zu ihrer nächtlichen Inspiration). Göttinger ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«. Ihre KHK Eva Engel hat mit ihrem 3. Fall bei Sutton Krimi eine neue Heimat gefunden. Meine Rezension: Auch wenn man die beiden vorherigen Bände nicht kennt findet man schnell in den Roman hinein. Flüssig geschrieben mag man nur ungerne das lesen unterbrechen. Die Figuren, lebendig und gut beschrieben so dass man jeden mit seien Eigenarten gut im Roman positioniert wiederfindet. Sehr gut, die langwierige Suche nach dem Täter, immer wieder rückten durch neue Aspekte andere in den Blickpunkt der Ermittler, und den wirklichen Täter konnte man vorab nicht oder nur schwer erkennen. Tolle Idee die Tochter in die "Satanistenszene" einzubeziehen und so die Ängste der Kommissarin als Mutter deutlich zu machen. Wie ich finde ein guter Roman, mit einem sich langsam aufbauenden Spannungsbogen, der aber ab etwa dem ersten drittel bis zum Ende aufrecht gehalten werden konnte. Für Krimifans kann ich gerne eine Empfehlung aussprechen. Von mir hierfür 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Höllenqualen" von Juliane Göttinger

    Höllenqualen

    mabuerele

    11. March 2013 um 20:41

    Sara, eine junge Frau, wollte etwas Geld dazuverdienen und hat als Stripperin in einer Gaststätte gearbeitet. Dort wurde ein Junggesellenabschnitt gefeiert. Einer der Teilnehmer hatte sie provoziert. Doch sie konnte sich erfolgreich wehren. Auf dem Heimweg wurde sie ermordet. Hauptkommissarin Eva Engel ist gerade mit ihrer Lebensgefährtin Anne aus den Niederlanden zurückgekommen, als sie zum Tatort gerufen wird. Jeder der Teilnehmer des Abends könnte der Täter sein. Fatalerweise kann sich der Bräutigam an nichts mehr erinnern. Am nächsten Morgen wird Sabine, eine ehemalige Klassenkameradin von Eva niedergeschlagen. Sie erleidet eine Amnesie. Sie erkennt weder ihren Mann noch Eva. Mit Eva hat die Autorin eine Protagonistin gewählt, die nicht einfach zu nehmen ist. Sie ist Polizistin mit Leib und Seele, findet aber gegenüber ihren Kollegen nicht immer den rechten Ton. Hinzu kommt, dass Eva private Probleme hat. Ihre Lebensgefährtin Anne zieht sich von ihr zurück. Eva ist nicht sensibel genug, um die Ursache zu sehen. Dafür ist sie eifersüchtig auf einen Mann, der bei Anne einzieht. Auch mit Evas 15jähriger Tochter Nora gibt es Ärger. Sie hat einen Freund aus der Heavy Metal Szene und passt sich ihm in Kleidung und Aussehen an. Bei den Ermittlungen zu Saras Tod steht plötzlich der Satanismus im Mittelpunkt. Evas Ängste um ihre Tochter nehmen zu. Für mich ist Eva kein Sympathieträger. Das kann aber auch daran liegen, dass ich die Vorgängerbände und damit Evas Entwicklung nicht kenne. Der Roman ist über weite Teile spannend geschrieben. Ab und an allerdings nehmen Evas private Probleme zu viel Raum ein. Die Verhältnisse im Präsidium zeugen auch nicht immer von guter Zusammenarbeit. Geschickt werde ich als Leser wiederholt in die Irre geführt. Es gibt mehrere mögliche Täter. Eingebettet in die Handlung sind mehrmals kursiv geschriebene Teile, die auf Kindesmissbrauch hinweisen. Hier gibt es ebenfalls verschiedene Frauen, die als Verfasser infrage kommen. Die logische Auflösung am Ende des Romans hat mir sehr gut gefallen. Nun werden die Handlungsstränge zusammengeführt. Das Cover ist interessant gestaltet. Der blutrote Titel wird durch ein Messer geteilt. Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Kriminalroman.

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