Juliane Kobjolke Tausche Brautschuh gegen Flossen

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Inhaltsangabe zu „Tausche Brautschuh gegen Flossen“ von Juliane Kobjolke

Lena Scholl ist 25, frisch verheiratet und dennoch viel zu oft allein: Ihr Mann Lukas ist Zeitsoldat und nicht selten für Wochen unterwegs. Auch der neu begonnene Job enttäuscht sie und keine ihrer Freundinnen steht mit einer Schulter zum Ausweinen zur Verfügung. Lena flüchtet sich ins Internet, wo sie Christoph kennenlernt, der als Tauchlehrer auf Teneriffa arbeitet. Als ihr bewusst wird, dass sie beide beginnen, mehr füreinander zu empfinden, zieht Lena sich zurück, kann aber Christoph nicht vergessen. Dann erfährt Lukas von ihrer neuen Bekanntschaft und das Chaos ist perfekt…

Interessante Wendungen - guter Schreibstil - ein Buch, das überrascht.

— cybersyssy
cybersyssy

Ich mag die Autorin und ihren Stil sehr - und so auch dieses Buch aus ihrer Feder ...

— HEIDIZ
HEIDIZ

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    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    cybersyssy

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Als ich den Klappentext las, dachte ich, dass es sich um ganz normale Chick-Lit handeln würde, doch weit gefehlt. Es geht tiefer und die Charaktere sind vielschichtiger. Sie entwickeln sich und sind lebendig und authentisch. Und wie es im realen Leben ist, war ich mit allen Entscheidungen und Gedanken der Protagonistin nicht einverstanden. Sie ging mir vor allem zu Beginn auf den Nerv, weil sie bekannte Fakten plötzlich als nervig empfand und auch noch in Selbstmitleid verfiel. Das kann ich ja so gar nicht ab. Doch mit dem Verlauf des Buches kam immer mehr Spannung und Neues ins Spiel und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig und obwohl man das Buch so easy weg lesen kann, wird nicht platt geschrieben, sondern fein formuliert. Da ich weiß, dass dies eins der ersten Werke der Autorin ist, kann ich auch den manchmal etwas unflüssigeren Stil verzeihen, denn ich weiß, sie hat dazu gelernt und kann es besser. Alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich vergebe knappe 5 Sterne (Anfängerbonus). ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Lena Scholl ist 25, frisch verheiratet und dennoch viel zu oft allein: Ihr Mann Lukas ist Zeitsoldat und nicht selten für Wochen unterwegs. Auch der neu begonnene Job enttäuscht sie und keine ihrer Freundinnen steht mit einer Schulter zum Ausweinen zur Verfügung. Lena flüchtet sich ins Internet, wo sie Christoph kennenlernt, der als Tauchlehrer auf Teneriffa arbeitet. Als ihr bewusst wird, dass sie beide beginnen, mehr füreinander zu empfinden, zieht Lena sich zurück, kann aber Christoph nicht vergessen. Dann erfährt Lukas von ihrer neuen Bekanntschaft und das Chaos ist perfekt ...

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  • Die etwas andere Geschichte ...

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    SharonBaker

    SharonBaker

    23. August 2013 um 09:53

    Lena hat gerade ein kleines Tief, nachdem turbulenten Jahresauftakt, mit fertigem Studium, Job, Heirat, läuft gerade gar nicht‘s mehr, wie es soll. Ihr frisch gebackener Ehemann Lukas ist Soldat und im Einsatz, der Job, alles andere als toll und Lena mehr zu Hause als im Büro, natürlich unbezahlt und keiner da zum Reden. Ihre Freundinnen im Urlaub und ihre Familie, naja, mit denen kann sie nicht so reden, wie sie gerne möchte. Sie fühlt sich einsam und ist in einer deprimierenden Stimmung, es klappt einfach gerade nix. Irgendwie landet sie dann im Internet und lernt dort Christoph aus Teneriffa kennen, beide sind sich auf anhieb sympathisch, und es entwickeln sich lange Gespräche. Bei Lena kommen Gefühle hoch, die sie doch eigentlich nicht haben sollte, und je mehr sie sich mit Christoph schreibt, umso mehr stellt sie ihr Leben in Frage. Sie liebt doch Lukas, er ist doch ihr Traummann!! Wieso dann Gefühle für Christoph? Lena ist verwirrt und beichtet ihren Internet-Kontakt Lukas, der im ersten Moment sehr verständnisvoll reagiert und Lena‘s Gewissen wird noch schlechter, also bricht sie alles ab. Aber wird es so einfach sein Christoph aus ihrem Leben zu streichen? Kann Lukas damit leben, dass seine Frau an jemand anderen denkt? Was wird Lena machen, kann sie Herrin über ihre Gefühle werden? So einen tief gehenden Inhalt hatte ich bei dem Cover und der Geschichte nicht erwartet, aber ich bin immer noch sehr erstaunt über dieses Buch. Eigentlich hatte ich eine Geschichte so a la Chick-lit erwartet und bekommen habe ich eine tief gehende und teilweise nachdenklich stimmende  Beziehungshandlung, die jeden von uns selbst treffen könnte. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut die Autorin Gefühle rüber bringen kann, man konnte sich so gut in Lena hineinversetzten und sie verstehen, das fand ich manchmal schon erschreckend, als ob man sie selber wäre. Aber genau das macht die Geschichte aus, man denkt oft, wie würde ich reagieren, oder was würde ich an ihrer Stelle tun. Der Anfang hat mich also vom Stil her sehr überrascht und teilweise nachdenklich gestimmt. Mit den Zwei Männern hat Lena auch noch Traummänner gefunden, die müssen glaube ich aber auch noch teilweise gebacken werden, dass sie sich aber da nicht entscheiden kann, war schon recht nachvollziehbar. Allerdings nimmt die Geschichte einen Lauf, der doch überraschte, wo man doch bei einigen Roman eher liest, sie schmeisst alles hin und fliegt zu ihrem Neuen, ist es hier eher die Frage, wie kann ich es abstellen? Wie meine Ehe retten? Was tun, damit ich diese befremdlichen Gefühle wieder los werde? Das war für mich mal anders und eigentlich auch sehr interessant, denn in den meisten Büchern lassen wir doch Dinge passieren, die wir im wirklichen Leben nicht tun würden. Hier fand ich es authentischer dargestellt und die Gefühlswelt sehr realistisch. Dann kam aber der Moment, wo sich alles drehte, denn sie fliegt doch und lernt durch Zufall doch noch Christoph kennen. Hier waren für mich so einige kleine Lücken, die ich nicht ganz verstanden habe. Denn Lena fühlt sich sehr wohl bei Christoph und der Gedanke zu bleiben, war doch sehr stark um so überraschter war dann das Ende für mich. Mir fehlte da ein bisschen die Gedankenwelt von Lena, warum hat sie sich so entschieden, wie sie sich entschieden hat. Aus Gewohnheit? Oder weil sie nicht das Bekannte verlieren möchte? Das hätte für mich noch ein bisschen besser rüber kommen können.  Jetzt habe ich doch einiges verraten, was ich glaube gar nicht verraten wollte, aber ich konnte mich nicht bremsen. Eine überraschend andere Geschichte, mit so überaus realistischen Gefühlen, wie man selten liest. Die Autorin kann einfach klasse erzählen und uns so in eine Welt mitziehen und uns die gleichen Fragen zustellen, wie ihrer Hauptfigur. Wunderbar geschrieben mit einigen Lachern und wieder wunderbarer Musik, für alle die mehr wollen, als nur einen typischen Frauenroman.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    mabuerele

    mabuerele

    11. January 2013 um 20:06

    Lena ist 25 und seit 60 Tagen verheiratet. Leider ist ihr Mann Lukas Zeitsoldat und momentan im Einsatz. Ihr Arbeitgeber wartet auf Fördergelder und hat ihr deshalb eine Pause verordnet, bevor sie voll in ihren neuen Job einsteigen kann. Leider sind auch ihre drei Freundinnen nicht zu erreichen. Als das Regenwetter auch das Shopping verleitet, bleibt nur der Chat im Internet. Dort lernt sie Christoph kennen, einen Tauchlehrer aus Teneriffa. Flott und amüsant wird erzählt, wie Lena bald mehr für ihren Chatpartner empfindet. Auch ein Verzicht auf den Chat bringt keine Lösung. Dabei liebt sie Lukas und will ihr gemeinsames Leben nicht gefährden. Ihre Freundinnen sind ihr auch keine große Hilfe, denn sie haben eigene Probleme. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Die Freundinnen feiern, streiten und raufen sich zusammen. Es ist der typische Alltag unserer Zeit. Lukas kommt mir reifer vor. Er trifft eine Entscheidung, die für Lena unerwartet kommt. Das Buch hat mir gefallen. Es lässt sich zügig lesen und ist eine angenehme Lektüre für zwischendurch. Besonders humorvoll beschrieben fand ich die Zusammenkünfte von Lena mit ihrer großen Familie.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    abuelita

    abuelita

    13. October 2012 um 17:39

    Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, da will ich nicht bleiben, aber die ich liebe will ich nicht verlassen, aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen, aber wo ich sterbe, da will ich nicht mehr hin: Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin. …das Gedicht von Thomas Brasch fällt Freundin Hannah zu der Gefühlslage von Lena ein…und wie recht sie damit hat! Ein typischer schnell zu lesender, eher seichter Frauenroman, dachte ich zuerst ….weit gefehlt! Dieses Werk von Juliane Kobjolke hat mich so fasziniert, dass ich gleich auf die Suche nach weiteren Büchern von ihr gegangen bin. Was ist nun anders an diesem Buch? Zuerst einmal ist es locker und mit leichter Hand geschrieben, sehr unterhaltsam, aber auch immer wieder mit Zeilen oder Absätzen, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. Zu keiner Zeit sind irgendwelche Plattheiten oder Klischees zu finden. Der Kampf, den Lena austragen muss, ist mir z.B. nicht unbekannt; vielleicht fand ich es auch deshalb besser als sonstige Bücher dieser Art. Zumindest weiss ich, dass es so etwas gibt , eben auch in der Art und Weise, wie Lena es erlebt, wie sie damit umgeht, was daraus entsteht…. Die Charaktere sind allesamt glaubhaft dargestellt und man fühlt und lacht und lebt und weint und flucht mit ihnen…..sehr gespannt war ich auf den Schluss. Gefällt er mir? Ich denke schon – ein anderer wäre der Lena, so wie die Autorin sie aufgebaut hat, nicht gerecht geworden. So aber „passt“ alles.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Nik75

    Nik75

    07. October 2012 um 15:44

    Ich stelle euch das Buch „Tausche Brautschuh gegen Flossen“ von Juliane Kobjolke vor. In dem Buch geht es um Lena, die seit kurzem frisch verheiratet ist. Ihr Mann Lukas ist Zeitsoldat und daher viel unterwegs. Als er wieder mal länger unterwegs ist, wird Lena langweilig und sie chattet aus Spaß mit verschiedenen Leuten. Sie hat aber nicht die Rechnung mit Christoph gemacht, der als Tauchlehrer auf Teneriffa lebt und in den sie sich glatt verliebt. Da bricht ein Gefühlschaos aus in Lena und sie setzt ihre Beziehung aufs Spiel. Meine Meinung: Dieser Roman ist ein typischer Frauenroman, in dem die Geschichte um Lenas Beziehung nur so dahinplätschert. Es gibt ein Auf und ein Ab bei Lena. Mal ist sie glücklich mit Lukas, dann sehnt sie sich nach Christoph den sie nur aus dem Internet kennt. Lukas und Lena haben Krisen und Lena soll sich entscheiden, was sie will. So ist im Prinzip der ganze Roman aufgebaut. Das Buch ist schnell zu lesen, weil es flüssig geschrieben ist, aber es haut mich jetzt nicht um. Ich weiß nicht genau was mich im Buch gestört hat. Vielleicht die Jammerei von Lena, für wen sie sich entscheiden soll und Christoph ist ja so toll, obwohl sie ihm noch nie begegnet ist. Vielleicht haben mich auch die hilflosen Tipps von Lenas Freundinnen gestört. Man sollte meinen eine Freundin setzt sich mit der anderen auseinander, aber hier wird mehr gestritten und gelästert. Alkohol ist in dem Buch auch in rauen Mengen geflossen um ja nur allen Kummer und sonstiges zu ertränken. Irgendwie war das nicht mein Roman. Normalerweise liebe ich genau solche Romane, aber dieser konnte mich nicht fesseln. Er bekommt von mir 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    schlumeline

    schlumeline

    26. August 2012 um 14:56

    Lena ist gerade einmal 25 und könnte eigentlich glücklich sein. Vor 60 Tagen hat sie den Mann geheiratet, den sie innig liebt seit sie ihm zum ersten Mal begegnet ist. Mit ihrem Studium ist sie fertig, allerdings läuft es im Job gerade nicht besonders gut und an einem wirklichen Gesprächspartner mangelt es auch, denn Lukas, der Göttergatte, ist als Zeitsoldat nicht immer greifbar, sondern viel unterwegs und Lenas Freundinnen stehen auch nicht immer Gewehr bei Fuß. So vertreibt sich Lena die Zeit im Internet und chattet dort ein wenig herum. Dabei lernt sie einen Fremden kennen, der sich der Inseltaucher nennt. Schnell hat Lena das Gefühl einem wundervollen Menschen begegnet zu sein. Scheinbar ist auch ihr Gegenüber, dessen realer Name Christoph ist, von Lena fasziniert. Die beiden kommen sich näher und entwickeln schon bald stärkere Gefühle. Lenas Leben wird durch diese Bekanntschaft völlig durcheinander gewirbelt und stellt die Beziehung zwischen Lukas und ihr auf eine wirklich harte Probe. Die junge Frau aber ist sehr realistisch und verdrängt die starken Gefühle für den Tauchlehrer, der auf der Insel Teneriffa seine Wahlheimat gefunden hat. Doch das Schicksal will es wohl, dass sich Lena und Christoph dennoch begegnen. Wird sie den Brautschuh tatsächlich tauschen gegen Flossen? Juliane Kobjolke präsentiert mit dem Buch „Tausche Brautschuh gegen Flossen“ einen herrlich leichten Frauenroman mit Glücksgefühl und Tränengarantie. Eine Frau, die eigentlich mit beiden Beinen im Leben stehen könnte, steht plötzlich vor einem Lebenschaos und zwischen zwei Männern und damit zwei Lebensvarianten. Da fällt die Entscheidung nicht leicht und guter Rat ist teuer. Auch die Freundinnen sind da nicht wirklich eine Hilfe, denn Nina, Hannah und Lilly sind einfach sehr unterschiedlich. So unterschiedlich wie die Frauen selbst ist auch ihre Meinung zum aktuellen Problem ihrer Freundin Lena. Mit der Protagonistin darf die Leserin dieses Buches also auf die Suche nach dem richtigen Weg gehen. Für manche Leserin wird Lena richtig entscheiden, für manche auch nicht. In jedem Fall aber wird es ein Erlebnis sein, die Gefühlswelt der jungen Frau kennen zu lernen und gemeinsam mit ihr die kanarischen Inseln Teneriffa und La Gomera ein wenig kennen und lieben zu lernen und in die traumhafte Unterwasserwelt des Atlantiks einzutauchen. Dabei dürfte auch jede Leserin sich selbst bewusst machen, dass Lena Probleme durchlebt und sich Fragen stellen muss, die jedem Menschen in seinem Leben begegnen oder zumindest begegnen könnten. Wie man dann damit umgeht ist eben die entscheidende Frage. Eine Geschichte aus dem Leben mit Urlaubsfeeling, aber auch Momenten, die nachdenklich stimmen.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Blog_of_Books

    Blog_of_Books

    17. August 2012 um 12:59

    Inhalt: Lena ist seit 60 Tagen verheiratet – mit Lukas, einem Zeitsoldat. Trotzdem ist sie einsam, da ihr Ehemann mal wieder für ein paar Wochen auf Übung ist. Auch ihrer Freundinnen Hannah, Nina und Lilly sind derzeit anderweitig beschäftigt. Kein Mann, keine Freunde und auch keine Arbeit – was also tun? Aus lauter Langeweile betritt Lena einen Chatraum. Nach ein paar belanglosen Unterhaltungen kommt sie mit ‘Inseltaucher’ ins Gespräch. Von Anfang an scheint diese Konversation anders zu sein und so verbringen Lena und ihre neue Bekanntschaft Christoph, einige gemeinsame Stunden vor dem Computer. Von Tag zu Tag wird ihr Verhältnis inniger und schon bald müssen beide überrascht feststellen, dass sie sich ineinander verliebt haben. Lenas Welt steht Kopf. Wie kann sie zwei Männer gleichzeitig lieben? Und für wen wird sie sich entscheiden? Meine Meinung: ‘Das perfekte Buch für mich!’, so habe ich zumindest anfangs gedacht. Auch ich bin die Frau eines Zeitsoldaten und habe schon einige Zeit alleine Zuhause verbracht. Und wenn gerade niemand zum reden in der Nähe ist, fühlt man sich tatsächlich sehr einsam. Ich habe zum Glück immer meinen kleinen Sohn um mich, der mich dann gut beschäftigt. Aber grundsätzlich kann ich die Situation der Hauptfigur, also Lena, sehr gut nachvollziehen. Lena war mir erst sehr sympatisch, eben weil ich mich sehr in sie hineinversetzen konnte. Allerdings gab es zeitweise wirklich Stellen im Buch, wo ich mir einfach gedacht habe “Du blöde Kuh!”. Man bekommt einfach Mitleid mit Lukas, der als Mann ziemlich perfekt scheint. Und als er ihretwegen weint, da ist Lena für mich vollkommen zur ‘Bösen” der Geschichte geworden. Allerdings gebe ich zu, dass ihre Unterhaltungen mit Christoph einen schon ziemlich eifersüchtig machen. Wenn man gedacht hat, dass Lukas ein Traummann wäre, dann müsste Christoph von einem anderen Planeten kommen. Die Art wie er schreibt, wie er Lena zu verstehen scheint, das kann unmöglich ein realer Mann sein! Und wenn es doch einer ist, dann hätte ich den gerne. Wo kann man denn bitte kaufen? Nach ungefähr 200 Seiten hat sich für mich das Blatt komplett gewendet. Nun wurde doch tatsächlich Lukas unsymphatisch und Lena & Christoph schienen einfach zusammen zu gehören. Ich habe dem neuen Liebespaar wirklich ihr Glück gegönnt! Sehr merkwürdig, wie sich doch die Meinung innerhalb kürzester Zeit ändern kann. Bemängeln möchte ich allerdings, dass mir das Ende zu schnell ging. Mir haben ein paar detailliertere Tage gefehlt und ich hätte gerne noch 30 Seiten mehr gelesen. Auch ist der Ausgang der Geschichte nicht der, den ich erwartet bzw. gehofft hatte. Mir fehlten einfach ein paar wichtige Details, warum sich Lena letztendlich so entschieden hat, wie sie es eben getan hat. Grundsätzlich hat mir das Buch schon gefallen, denn ich glaube bisher hat keine andere Geschichte meine Stimmung so oft umschlagen lassen (sowohl positiv, als auch negativ). Dafür gibt es definitiv Pluspunkte! Wäre das Ende anders ausgefallen, hätte ich wohl 4 Sterne vergeben, so leider nur 3. Fazit: Interessante Geschichte, aber ein Ende mit lauter Fragezeichen.

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  • Leserunde zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Juliane Kobjolke

    Juliane Kobjolke

    Der Gmeiner Verlag stellt 10 Exemplare für die Leserunde zur Verfügung. Kurzbeschreibung: Lena Scholl ist 25, frisch verheiratet und dennoch viel zu oft allein: Ihr Mann Lukas ist Zeitsoldat und nicht selten für Wochen unterwegs. Auch der neu begonnene Job enttäuscht sie und keine ihrer Freundinnen steht mit einer Schulter zum Ausweinen zur Verfügung. Lena flüchtet sich ins Internet, wo sie Christoph kennenlernt, der als Tauchlehrer auf Teneriffa arbeitet. Als ihr bewusst wird, dass sie beide beginnen, mehr füreinander zu empfinden, zieht Lena sich zurück, kann aber Christoph nicht vergessen. Dann erfährt Lukas von ihrer neuen Bekanntschaft und das Chaos ist perfek.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Sunny Rose

    Sunny Rose

    28. May 2012 um 13:02

    „Ach, Engelchen, warum kann das nie real sein?“ . Die 25-jährige Lena Scholl ist seit etwa 3 Monaten mit Lukas verheiratet. Lena und Lukas lieben sich sehr und die Hochzeit war wunderschön. Leider ist Lukas, der als Zeitsoldat arbeitet, manchmal wochenlang unterwegs und Lena verbringt viel Zeit alleine zu Hause. Lena vermisst Lukas sehr und da sie in ihrem neune Job immer noch auf den Auftrag warten muss, ist sie frustriert und hat viel mehr Zeit als ihr lieb ist. Leider sind im Moment alle ihre Freundinnen auf Reisen, so dass keiner da ist, bei dem sie sich ihren Kummer von der Seele reden kann. Daher geht sie in einen Internetchat und trifft auf „Inseltaucher“ mit dem sie sich auf Anhieb gut versteht. Hinter „Inseltaucher“ steckt Christoph, der auf Teneriffa eine Tauchschule betreibt. Christoph vertraut Lena alle ihre Sorgen an und er gibt ihr gute Tipps. Doch das ist längst nicht alles, denn über die E-Mails kommen sich die beiden näher und Lena hat Herzklopfen, wenn sie in den Chat geht. Bald steht Lena vor der Entscheidung, ob sie bei Lukas in Deutschland bleibt oder zu Christoph nach Teneriffa fliegt… . Das Cover gefällt mir gut. Es ist sommerlich und verbreitet gute Laune. Die Charaktere, vor allem Lena und ihre Gefühle, werden gut beschrieben. Auch Lukas und Christoph werden bildlich dargestellt, genau wie Lenas Freundinnen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden sehr authentisch geschildert. Der Schreibstil ist flott und leicht. Die Geschichte wir von Lena in Ich-Form erzählt, dadurch fiel es mir leicht, mich in ihre Lage zu versetzen. Die Handlungen und Geschehnisse waren größtenteils nachvollziehbar und auch die Ortsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Mir ging es in der E-Mail-Beziehung zwischen Christoph und Lena allerding viel zu schnell und für mich hätten es ruhig noch mehr und noch schönere Worte sein können, die die beiden getauscht haben. Auch für Lukas und Lena hätte es gerne noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Lenas Freundinnen waren mir etwas zu klischeehaft. Ein herzerwärmendes Sommerbuch für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    gaby2707

    gaby2707

    04. May 2012 um 09:25

    Lena, 25, hat ihren Lukas, 28, geheiratet. Einziger Wehmutstropfen: als Zeitsoldat ist er fast nie da. Um ihrer Einsamkeit zu entfliehen, chattet sie im Internet und lernt Christoph kennen, einen charismatischen deutschen Tauchlehrer auf Teneriffa - und ist verliebt... Juliane Kobjolke erzählt eine hinreißende Geschichte vom Kopf-verlieren, Verliebtheit, Eifersucht, Verständnis, viel Gefühl, Nicht-wissen-was-man-tun-soll und Einsicht. Eine Geschichte, wie sie Dir und mir ebenfalls passieren könnte, da ja jeder Topf nicht nur einen Deckel hat, der auf ihn passt und die Welt durch das Internet viel kleiner geworden und zusammen gerückt ist. Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein Schreibstil, der meinem Leseverständnis sehr entgegen kommt, Protagonisten, die ich mir sehr gut vorstellen, in die ich mich gut hinein versetzen kann und die zumeist sehr sympathisch wirken mit ihren kleinen Schwächen und Fehlern. Und Landschaftsbeschreibungen von einer Insel, die auch ich sehr gerne mag, die sehr autentisch und liebevoll aufbereitet sind. Insgesamt gesehen ein Buch, dass ich auch meiner Freundin empfehlen werde.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    merlin78

    merlin78

    15. April 2012 um 12:17

    Zum Inhalt: Die 25jährige Lena ist mit Lukas frisch verheiratet, doch der Berufssoldat verbringt sehr viel Zeit auf der Arbeit, so dass Lena einsam ist. Sie lernt im Internet Christoph, einem Tauchlehrer von Teneriffa kennen und beginnt mit ihm regelmäßig zu chatten und schon nach kurzer Zeit scheinen die Beiden sich herrlich zu verstehen und nähern sich langsam an. Als Lukas jedoch davon Wind von der Sache bekommt, gerät Lenas Leben aus den Fugen. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Erzählung hat mich gleich zu Beginn bereits in ihren Bann gezogen und ich konnte mir Lena sehr bildlich und lebendig vorstellen. Auch ihre Misere der Einsamkeit ist für mich sehr nachvollziehbar dargestellt worden. Desweiteren sind mir die Protagonisten des Buches sympathisch und auch sehr originell erschienen. Hinzu kommt, dass das Cover zum Lesen verführt, das Bild erinnert an Urlaub, Sonne und Freude und genau damit konnte mich das Buch auch schließlich überzeugen. Mein Fazit: Das Buch der Autorin Juliane Kobjolke erzählt sehr spitzig und amüsant eine leichte und witzige Geschichte, die sehr gut unterhält und gleichzeitig zum Träumen einlädt. Von mir erhält das Buch 5 von 5 Sternen und eine große Empfehlungsgarantie.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Themistokeles

    Themistokeles

    10. April 2012 um 20:27

    Das Cover verspricht einem einen sehr sommerlichen und erfrischenden Roman, der beim Lesen auch einiges an Spaß bringt. Damit verspricht es eindeutig nicht zu viel, denn Lena und ihre Freundinnen bringen schon einmal durch ihre Charakterzüge eine lustige Truppenzusammenstellung mit. Zunächst ist jedoch wenig eitel Sonnenschein, denn es ist Herbst, draußen regnet es und sowohl Lenas Freundinnen, als auch ihr Mann Lukas sind nicht da und Lena hat keinen bei dem sie ihren Herbstfrust loswerden kann, denn aktuell läuft nicht alles wie gewünscht in ihrem Leben. In ihrer Verzweiflung sucht sie einen Gesprächspartner im Internet und trifft dort auf Christian. Damit ist die Verwirrung für sie perfekt, denn in der Zeit, in der Lena zum Ausheulen nur ihre Internetbekanntschaft Christian hat, verliebt sich Lena extrem schnell in den auf Teneriffa lebenden Tauchlehrer Christian. Die Verwirrung Lenas und die gespannte Situation, die zwischen ihr und Lukas entsteht, ist richtig gut dargestellt und man kann die Gefühle von beiden Seiten richtig gut verstehen und selbst Christians Gefühle wecken in einem Verständnis. Jedoch gibt es neben dem Gefühlschaos noch einige andere Dinge in dem Buch zu entdecken. Besonders schön sind die Erlebnisse auf Teneriffa und die Darstellung Teneriffas. In den Beschreibungen der Insel und der einzelnen Orte dort, merkt man richtig, dass die Autorin diese Insel sehr gern mag. Noch toller werden die Beschreibungen für einen, wenn man Teneriffa und die Orte, die im Buch von Lena besucht werden, selbst schon kennt, da dann zum einen der Wiedererkennungsfaktor sehr groß ist und man sich zum anderen in die Szenen ganz besonders gut einfühlen und einträumen kann. Insgesamt handelt es sich auf jeden Fall um eine sehr emotionale, aber auch lustige Geschichte, die einem spätesten, wenn die Handlung Teneriffa erreicht, in eine sehr sonnige Stimmung bringt.

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Tinkers

    Tinkers

    03. April 2012 um 09:24

    *Superromantische Lektüre für alle Mädels, die nur virtuellen Urlaub machen können* Lena ist frisch verheiratet, Lukas ist viel unterwegs und sie lernt Christoph über Internet kennen... prickelnd... Einen Tauchlehrer auf Teneriffa… Internet-Fake oder echte Ehebrecher-Gefahr??? Recht schnell empfinden die beiden Chatter mehr füreinander und der Ehemann kommt dahinter. Das verspricht spannende Unterhaltung, was leichtes, witziges für Zwischendurch... was buntes, frisches für den Frühling… Und ein Debüt an das ich große Ansprüche gestellt hab!!! Das Buch entspannte mich sehr. Draußen war es sehr ungemütlich... Also träumte ich mich gerne mit Lena nach Thüringen, zur Ostsee und nach Teneriffa. Die Dreiecksbeziehung nimmt immer wieder sehr aufregende Wendungen und die Spannung reißt nicht ab. Der Schreibstil ist sehr gut, ich fand ihn sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut ausgewählt und man kann sie sich gut vorstellen. Das Drumherum ist zum einen perfekt recherchiert und zum Anderen in einer wunderbaren Sprache geschrieben, so dass man mittendrin ist und sich alles bildlich vorstellen kann! Beim Lesen dachte ich öfter an die wundervollen Bücher "Gut gegen Nordwind/Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer, da entwickelt sich ja auch eine sehr tiefe Liebe zwischen zwei Email-Partnern... und die Art wie Lena und Chris manchmal miteinander schrieben, erinnerte mich an Emmi und Leo. Ich war während der Lektüre im virtuellen Urlaub, ich erkundete mit Lena Teneriffa und ich lernte viel über die Insel und ihre Nachbarinseln, die auf meiner Traumurlaubswunschliste ganz oben stehen. Ich will nun noch viel dringender auf die Kanaren. Wow, toll geschrieben!!! Ein paar kleine Abzüge bekommt das Debüt von mir, weil es mir am Anfang zu schnell ging, dass sich Lena und ihre Internetbekanntschaft rein gesteigert haben und bei beiden der Verstand ausgesetzt hat. Aber dafür bekommen die umfangreiche Fleißarbeit der perfekten Recherche, die traumhaften Urlaubsgefühle, die es in mir ausgelöst hat und die superromantischen Geschichten so viele Pluspunkte, dass ich am Ende auf 5 von 5 Sternen komme!!! Das Buch ist wirklich gelungen und ich freue mich, dass ich es lesen durfte!!! Mit Tränen der Rührung und einem sehr verliebten Gefühl im Bauch hab ich das Buch beendet und bin wahnsinnig dankbar, dass ich endlich wieder ein Buch in den Händen hatte, bei dem ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte! Ich freue mich sehr auf alle zukünftigen Werke der Autorin Juliane Kobjolke!

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2012 um 15:37

    Die 25-jährige Lena ist seit 60 Tagen mit dem Zeitsoldaten Lukas verheiratet. Da dieser aber oft wochenlange unterwegs ist, ihr Freundinnen meist einen stressigen Tag und daher keine Zeit haben und ihr neuer Job keine wirkliche Erfüllung ist, sehnt sich Lena immer mehr nach einem Gesprächspartner, der sie aus ihrem Loch herauszieht. Als sie sich eines abends daher in einem Chatforum einloggt und den charmanten Tauchlehrer Christoph kennenlernt, der derzeit auf Teneriffa arbeitet, merkt Lena, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie ihr Leben wirklich wie bisher weiterleben will. Ihre aufkommenden Gefühle für Christoph verwirren sie zunehmend und auch an Lukas gehen sie nicht unbemerkt vorbei. Daher beschließt Lena, sich Christoph und das Abenteuer, dass er symbolisiert, aus dem Kopf zu schlagen und sich wieder voll und ganz auf Lukas zu konzentrieren. Doch so ganz will ihr das nicht gelingen. Als sich dann auch noch die Chance auftut, tatsächlich nach Teneriffa zu reisen, ist das Chaos perfekt. * Schon beim ersten Blick auf das Cover kann man erahnen, dass "Tausche Brautschuh gegen Flossen" ein sommerlich fröhlicher, humorvoller Roman ist. Das Cover lädt dazu ein, sich voll und ganz auf eine Reise in den Süden einzulassen und das trübe Deutschland - zumindest für kurze Zeit - aus den Gedanken verdrängen zu können. * Der Einstieg in den Roman ist mir ein wenig schwer gefallen, mit Lena wurde ich erst recht spät warm und so richtig sympathisch war sie mir nie. Zwar waren ihre Gedanken immer gut und verständlich geschildert, sodass man ihre Taten durchaus nachvollziehen konnte, allerdings finde ich dennoch, dass sie teilweise ein wenig übereilt handelte und sich zu sehr von ihren Gefühlen leiten lies. Da jedoch jeder Mensch anders ist und Lena vielleicht einfach ein ganz anderer Typ als ich, störte mich diese Eigenschaft ab der Hälfte des Buches nicht mehr und ich gewöhnt mich langsam an die Protagonistin. * Die Thematik des Buches finde ich großartig. Wer kennt diese ständigen Zweifel schließlich nicht? Ist das wirklich das was ich will? Ist er wirklich der Richtige für mich? Will ich mein Leben lang hier und mit ihm festsitzen? Soll es das jetzt tatsächlich schon gewesen sein? All diese Fragen und noch viele mehr gehen Lena durch den Kopf, als sie Chrsitoph im Chat kennenlernt. Da ihr Leben vorher tatsächlich recht ereignislos und alltäglich war, kann man gut nachvollziehen, wieso Lena sich nach Abwechslung sehnt. Ihre innere Zerrissenheit und die Verwirrung, die sich aufgrund ihrer Gefühle für Christoph einstellt, wird schön herausgearbeitet. Dennoch muss ich sagen, dass ich finde, dass die Sache mit Christoph ein wenig zu kurz geraten ist. Ich zumindest fand, dass Lena ein wenig überstürzt von "Verliebtsein" redete. Meiner Meinung nach habe ich zu wenig von Christoph erfahren, als dass ich diese Gefühle hätte nachvollziehen können. * Als Lena dann jedoch die Reise nach Teneriffa antritt, hat mich der Roman doch noch gefesselt. Zwar finde ich, dass ihr Leben mit Lukas wirklich toll ist, aber dieser kleine Ausbruch aus dem Alltag musste einfach sein! Anders hätte sie wohl nie herausgefunden, was sie wirklich will. Deshalb hat es mich auch nicht allzu sehr gestört, dass diese Reise und die weitere Zeit auf Teneriffa ein wenig konstruiert wirkte. In Liebesgeschichten darf man schließlich noch von schicksalhaften Fügungen träumen, oder? Die Autorin nimmt ihre Lese mit auf eine Reise in die Sonne. Teilweise fühlt man sich als wäre man mitten in einem erholsamen Urlaub im Süden. Der bildgewaltige Schreibstil der Autorin machte es möglich, sich als Leser alles genau vorstellen zu können, ohne jemals in Teneriffa gewesen zu sein. * Auch der Schluss hat mir gut gefallen. Zwar glaubte ich schon vorher zu wissen, wie der Roman ausgehen würde, dennoch fand ich das Ende sehr angenehm und abrundend. Allerdings finde ich, dass doch einige Fragen offen bleiben und ich habe so meine Zweifel, ob Lena ihre Entscheidung nicht sehr bald bereuen wird. * Kurzum: "Tausche Brautschuh gegen Flossen" ist ein sommerlich heiteres Lesevergnügen, bei dem man sich zurückfallen lassen und entspannen kann. Dennoch ist der Roman keinesfalls seicht, wie man das von Frauenromanen ja oft gewohnt ist, sondern spricht ernste Themen an, mit denen sich jeder von uns wohl schon einmal auseinander setzen musste. Auch wenn mich einige Aspekte der Handlung und die Protagonistin an sich nicht komplett überzeugen konnten, finde ich, dass der Roman auf jeden Fall vier Sterne verdient hat! Allen Lesern, die schon jetzt ein sommerliches Feeling heraufbeschwören wollen und dabei auf Spannung und Tiefgründigkeit, sowie einen bildgewaltigen Schreibstil nicht verzichten wollen, kann ich "Tausche Brautschuh gegen Flossen" nur wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Tausche Brautschuh gegen Flossen" von Juliane Kobjolke

    Tausche Brautschuh gegen Flossen
    Vimpsy

    Vimpsy

    19. March 2012 um 14:56

    Die 25jährige Lena Scholl ist frisch verheiratet mit dem Zeitsoldat Lukas. Eigentlich sollte sie glücklich sein, doch sie fühlt sich alleine. Lukas ist nicht da und auch ihre Freundinnen nicht, im Job hat sie nichts zu tun, sie hat einfach keine Beschäftigung. So kommt es, dass Lena sich am PC in einen Chat begibt und dort den Tauchlehrer Christoph auf Teneriffa kennenlernt. Relativ schnell nähern sich die Beiden an und fühlen sich gegenseitig angezogen. Sie träumen, teilen Sorgen, sehnen sich nacheinander. Doch je mehr das geschieht, umso mehr gerät Lenas reales Leben aus den Fugen... Meine Gedanken zum Buch: Mit einem Wort - Großartig. Schon als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, fand ich es Besonders. Es strahlt Sommer, Wasser, gute Laune aus. Die aufgedruckten Wassertropfen hatten es mir von Anfang an angetan, sodass ich sie immer wieder von der Seite angucken musste. Eine sehr schöne Idee. Mir gelang ein relativ schneller Einstieg in das Buch und es dauerte nicht lange, dass ich es nicht mehr zur Seite legen wollte. Juliane Kobjolke´s Schreibstil ist spritzig, charaktervoll und fesselnd zugleich. Die Personen, vor allem Lena sind super gut gelungen. Öfters hatte ich das Gefühl, dass Lena aus meinem Freundeskreis stammt, so realistisch wurden ihre Gefühle beschrieben. Mir fiel es leicht sie nachzuvollziehen. Auch ihre Schwankungen zwischen den 2 Männer-Welten waren nur verständlich und keinesfalls übertrieben. Ich habe so oft mit ihr gebangt, mich gefreut, aber auch mit ihr gelitten. Zwischendurch hatte ich des öfteren Respekt vor Lena, die so konsequent und willensstark zu sein scheint. Lena schloss ich recht schnell in mein Herz und auch jetzt nach Ende des Buches, ist sie noch da. Auch wenn ich ein anderes Ende erwartet habe, passt es doch zu Lena. Ich habe auch darüber nachgedacht, ob ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, bin aber zu dem Schluss gekommen, nein, das ist Lena und so passt es zu ihr und ihrer Geschichte. Auch wahrscheinlich deswegen stand für mich schon relativ früh fest, wie Lena sich wohl entscheiden wird. Das zeugt von einer geradlinigen, authentischen Personenbeschreibung, durch das gesamte Buch. Der Ausflug mit Lena und Nina nach Teneriffa hat mir als Leser Spaß gemacht. Die Orte, die Natur und die Umgebung wurden sehr schön beschrieben, sodass ich mich immer wieder auf die Insel, die ich noch nicht kenne, träumen konnte. Juliane Kobjolke hat der Gedankenwelt wunderbare Anregungen gegeben. Ein großes Lob an Frau Kobjolke. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher von Ihnen. Mein Fazit: "Tausche Brautschuh gegen Flossen" würde ich uneingeschränkt allen empfehlen, die Lust auf eine spritzige, turbulente, romantische, moderne, lebendige und durch Zufälle geprägt Liebesgeschichte haben.

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