Juliane Kobjolke Tausche High Heels gegen Flipflops

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Inhaltsangabe zu „Tausche High Heels gegen Flipflops“ von Juliane Kobjolke

Rotschopf Hannah ist 26 und lebt in Berlin. Bei einer beruflichen Reise nach New York ist ihr Hotelzimmer kurzfristig belegt. Notgedrungen übernachtet sie bei ihrem Geschäftspartner Sam. Ein gut aussehender Mann, der sie jedoch genauso für typisch deutsch hält, wie sie ihn typisch amerikanisch findet. Nach reichlich Wein ist Hannah sich sicher, Sam ist schwul. Am folgenden Morgen die nächste Erkenntnis: Hannah ist schwanger! Zu allem Übel kommen zwei Männer als Vater infrage.

Ganz nett und unterhaltsam.

— Zirbi

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    Tausche High Heels gegen Flipflops

    Zirbi

    01. February 2016 um 18:40

    Hannah, die Hauptperson, lernt in Amerika auf einer Geschäftsreise einen interessanten Mann kennen. Sehr zum Ärger ihrer Kolegin.  Die Ereignisse überschlagen sich, Hannah schwanger, Vater des Kindes nicht klar, nebenbei wird sie mit seltsamen Briefen bedroht, verwirrte Gefühle.... und irgendwie auch ganz viel Liebe, es wäre ja kein Liebesroman, wenn nicht auch was fürs Herz dabei wäre.  Das Buch liest sich echt flott und die Charaktere sind sympathisch. Die Story ist ganz nett und unterhaltsam. Mir war nach einem Buch, das im positiven Sinne, nicht anspruchsvoll geschrieben ist und da war es echt perfekt. Kurz abtauchen, lesen, nicht großartig darüber nachdenken und somit einfach entspannen. Manchmal passt das, find ich. Perfekt als locker, leichte Urlaubslektüre. 

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  • Schöne Story ohne Kitsch ...

    Tausche High Heels gegen Flipflops

    SharonBaker

    03. July 2014 um 19:59

    Hannah liebt ihren Job als Außendienstmitarbeiterin und ist mit ihrenm Arbeitsgebiet mehr als zufrieden, aber jetzt muss sie es mit einer Kollegin tauschen, weil diese den dortigen Geschäftspartner anhimmelt. Also muss sie in die USA reisen und ist einfach von den langen Flügen genervt. Diesmal muss sie nach New York und ist Mega gespannt, denn sie wird auf den Grund für den Gebietswechsel treffen und ihrem Drohbrief, die sie beim Abflug erreicht hat. Hannah ist positiv überrascht und findet Sam direkt sympathisch, so ist es dann auch nur mehr als okay für sie, dass das belegte Hotelzimmer durch sein Gästezimmer ersetzt wird. Hannah genießt die Zeit und kommt dabei Sam näher als gewollt, allerdings stellt sie am nächsten Tag fest das sie schwanger ist und es kommen zwei Männer als Vater infrage. Wie konnte das nur passieren? Hannah ist verzweifelt und findet ausgerechnet in Sam eine Schulter zum Anlehnen. Ist da vielleicht mehr? Wie soll es weitergehen? Und was steckt hinter den bösen Brief? Ich mag die Bücher dieser Autorin unheimlich gern, weil nicht unbedingt die null acht fünfzig Geschichten dahinter stecken, sondern wahre kleine Schätze. Leider finde ich hier den Titel gar nicht gut gewählt, denn was soll man dahinter vermuten. Also ich würde eher an eine Strand- oder Urlaubsgeschichte denken, aber das haben wir hier nicht. Wir haben hier Hannah, die selbstständig in ihrem Leben steht, Karriere ja, Familie eher nicht, vielleicht später. So gibt es kaum etwas anderes in ihrem Leben als ihren Job und ihre Eltern. Umso größer ist für sie der Schock schwanger zu sein. Sie weiß genau das sie auf die Väter nicht zählen kann und so mit allen allein dastehen wird. In diesen Ausbruch der Verzweiflung findet sie Trost in den Armen von Sam. Der sie hält, das neue Leben willkommen heißt und sie mit seinem Lächeln auf andere Gedanken bringt. Nur weilt dieses Verständnis zu kurz, nach einer gemeinsamen Nacht verlässt Hannah New York und Sam überstürzt. So steht sie in Berlin, mit einem positiven Schwangerschaftstest und einen neuen Drohbrief da. Für sie beginnt eine Gefühlsachterbahn, denn Sam lässt sie nicht so einfach aus seinem Leben verschwinden und der Rest der Welt meint es nicht wirklich gut mit ihr. Ich mochte Hannah sehr, auch wenn ich sie manchmal gern geschüttelt hätte. Sie ist eine sehr mutige moderne Frau und steht ihren Mann im Leben, wenn der Vater halt nicht will, schafft sie es auch alleine. Nur was Sam angeht, hat sie irgendwie Scheuklappen auf. Sam, was soll ich zu diesem Mann sagen. Der dürfte in meinem Leben auch gern reinplatzen. Er ist unheimlich charmant auf eine sehr ehrliche natürliche Weise. Dabei trifft er mit seinen spitzen Kommentaren oft den Kern der Wahrheit, was Hannah nicht immer unbedingt schmeckt. Er hält trotz der Entfernung weiterhin Kontakt zu ihr und wir Leser wissen sehr schnell, dass er sie nicht nur als Freundin mag. Wirklich unheimlich süß fand ich auch seinen Akzent, den die Autorin herrlich mit einfließen lassen hat und sein Talent deutsche Sprichwörter zu verschandeln. Dieser Protagonist ist einfach umwerfend gelungen und ich mag ihn noch lieber, weil er Frank Sinatra singt und des öfteren spielt. Da kommen wir doch direkt zu dem nächsten wunderbaren Gestaltungspunkt der Autorin, in jedem ihrer Bücher spielt Musik eine Rolle und das finde ich einfach klasse und sehr stimmungsvoll. Durch die jeweilige Musik hat man direkt die richtige Stimmung im Kopf und im Gefühl, was einen so doch gleich noch mal die Figuren und ihre Welt näher bringt. Ich liebe das unheimlich und mit Frank hat sie bei mir auch noch ins Schwarze getroffen, auch wenn Hannah da anderer Meinung ist. Aber das New York Flair war einfach Mega spürbar. So fiebern wir also mit der Geschichte mit, sehen Hannah beim wachsenden Babybauch zu und hoffen still und leise auf eine Wendung, die der Liebesgeschichte noch einen Kick gibt und wir doch unseren Sam bekommen. Alles sehr schön eingebunden und die Drohbriefe sind dazu noch sehr spannungserzeugend, weil man einfach wissen will, was steckt dahinter und wird Hannah das alles gut überstehen. Ich mochte außerdem  bei dieser Geschichte dieses realistische Gefühl einer jungen alleinstehenden Frau, ihre Gedanken, ihre Wünsche und kann man das alles im Leben schaffen Gefühl. Ziemlich toll gemacht. Mein einziger kleiner Wehpunkt ist nicht wirklich eine Kritik nur ein persönlicher Geschmackswunsch gewesen. Ich hätte die Geschichte gern irgendwie in New York gehabt, der Anfang war einfach so wunderbar zum Wegträumen, und auch wenn ich Thüringen sehr liebe, war es für mich nicht das gleiche, wie diese Stadt. Was hätte Hannah dort erlebt mit Babybauch und welche Probleme wären da auf sie zugekommen. Das wäre wahrscheinlich kitschiger geworden und nicht so bodenständig wie jetzt, aber Sam in der Großstadt hatte auch was. Vielleicht ein anderes Mal, denn Talent eine Umgebung zu schildern und einen darin abtauchen zu lassen hat unsere Autorin ja.

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