Juliane Kobjolke

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Interview mit Juliane Kobjolke

7 Fragen an Juliane Kobjolke

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Ich schreibe praktisch seit ich schreiben kann. Anfangs schrieb ich Gedichte und wurde daher bald zum "Familiendichter" erkoren, dem für jedes Fest ein paar Reime einfallen. Später kamen Erzählungen hinzu, in denen unsere damaligen Katzen und anderes Getier, die Protagonisten waren. Während des Abiturs entwickelte ich ein Faible für Kurzgeschichten, die teilweise so abgefahren waren, dass nicht mehr jeder was damit anfangen konnte. Meinen ersten Roman schrieb ich noch zuvor, als ich 13 war, und schickte ihn voller Optimismus an alle großen Verlage. Wenngleich dieser Optimismus damals und noch einige andere Mal einen ordentlichen Dämpfer erhielt, habe ich doch immer weiter geschrieben - irgendwie hatte ich auch keine Wahl. Das Schreiben ist ein Teil von mir.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Zurzeit habe ich leider kaum Zeit zu lesen, hoffe allerdings, dass sich das bald wieder ändert und ich spätestens im Sommer mit einem guten Roman im Sonnenstuhl chillen kann. Ich lese sehr gern lebensechte romantische Bücher, zum Beispiel die von Daniel Glattauer oder Anke Greifeneder, oder paranormale Romantik, in denen es um Werwölfe, Vampire und all die dunklen Geschöpfe geht. Den Twilight-Hype habe ich allerdings nicht mitgelebt. Meine Lieblingsautoren in diesem Genre sind JR Ward, Kresley Cole, Cassandra Clare und Lara Adrian.

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Über diese Frage denke ich jetzt zum ersten Mal nach und würde mich über ein Wort von Daniel Glattauer freuen... aus dem einfachen Grund, weil ich sein Talent mit Worten umzugehen bewundere.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ich hole meine Ideen nicht, sondern sie holen mich. Im Fall von "Tausche Brautschuh gegen Flossen" wurde ich zwar von meinen Freundinnen inspiriert, allerdings sind alle Protagonisten doch irgendwie "eigene Personen", die mich im Geist besuchen und mir erzählen, was sie erleben.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Als ich noch im Angestelltenverhältnis gearbeitet habe, waren die Nächte und häufig auch die Wochenenden für das Schreiben reserviert - allerdings nur, wenn mir danach war, was im Schreibprozess meist so war. Gab es da mal Tage, an denen ich keine Lust hatte, habe ich mich auch nicht gezwungen bzw. dazu diszipliniert, sondern lieber etwas anderes getan und darüber nachgedacht, warum ich keine Lust zu Schreiben habe. Meist stockte es nämlich an einer irgendwie langweiligen Passage, was mich wiederum zu der Überlegung brachte, ob diese Textstelle dann nicht auch für Leser langweilig ist und komplett umgeschrieben werden sollte. Heute bin ich freiberufliche Autorin und Texterin. Momentan schreibe ich an keinen neuen Roman, sondern bereite andere Veröffentichungen vor, indem ich schon fertige Manuskripte nach den Vorgaben der Verleger überarbeite. Um meinen Kühlschrank zu füllen, bin ich daneben sehr viel als Texterin beschäftigt.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir, dass mich ganz viele Leser lesen =)

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Die Zeit bis zur Entscheidung ist sehr spannend. Zuerst galt es, die Lektoren und die Cheflektorin zu überzeugen. Danach musste die Konferenz mit dem Marketing des Verlages abgewartet werden. Meine Agentin zeigte sich zwar vorsichtig optimistisch, war aber doch so aufgeregt wie ich. Die Nachricht, dass mein Roman im Gmeiner Verlag veröffentlich werden würde, erreichte mich am 13. Dezember spät am Abend. Ich war so aufgeregt, dass ich zwar alle möglichen Leute anrief, die mit mir gehofft hatten, jedoch kaum ein Wort rausbrachte, weil mir vor Freude die Luft wegblieb.