Juliane Koepcke Als ich vom Himmel fiel

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Inhaltsangabe zu „Als ich vom Himmel fiel“ von Juliane Koepcke

»Für mich war der Dschungel nie eine grüne Hölle, sondern ein Ort, der mich am Leben hielt.« Nach einem Flugzeugabsturz über dem peruanischen Regenwald schlägt sich die damals 17-jährige Juliane elf Tage lang allein durch das Dickicht – ohne Kompass oder Karte, nur mit einer Handvoll Bonbons in der Tasche. Mitreißend erzählt Juliane Koepcke jetzt − nach vier Jahrzehnten − vom Wunder ihres Überlebens und ihrer Bestimmung.

Eine unglaubliche Geschichte.

— Lesemäusla
Lesemäusla

Langatmig und meiner Ansicht nach emotionslos beschrieben.

— Donnas
Donnas

Die Story ist interessant und die Autorin ist eine starke, sympathische Frau. Aber es ist langatmig & die Gliederung gewöhnungsbedürftig.

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

Schade, dass Fr Koepcke so viel Werbung für ihr Umweltschutzprojekt im Buch macht, die Story selbst hätte so viel Potenzial gehabt!

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

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  • Wenn man das Leben ein zweites Mal geschenkt bekommt

    Als ich vom Himmel fiel
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    25. February 2015 um 06:56

    Wer etwas übrig hat für die Natur und sich für reale Geschichten interessiert, der wird dieses Buch erst aus der Hand legen, wenn er auf der letzten Seite angelangt ist. Ich finde es nicht nur sehr beeindruckend wie Juliane Koepcke nach dem Flugzeugunglück den Weg zurück ins Leben fand, sondern wie konsequent sie das Lebenswerk ihrer Eltern, eine Forschungsstation im Urwald Perus, weiterführte. Nur die Art und Weise der Gliederung hat mich verwirrt so wie einige Erzählungen kamen wiederholt vor und machten das Buch langatmig. Trotzdem ein Buch das ich empfehlen kann.

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  • Der Dschungel ist dein Freund

    Als ich vom Himmel fiel
    anushka

    anushka

    11. June 2013 um 21:56

    Peruanischer Dschungel, Heiligabend, 1971: Juliane Koepcke überlebt als einzige einen Flugzeugabsturz und einen Sturz aus 3000 Metern Höhe. Sie ist 17 Jahre alt und kämpft sich 10 Tage lang durch den Dschungel auf der Suche nach Hilfe. Ihre Geschichte geht danach um die Welt.   2011 hat sie nach fast 40 Jahren diese Geschichte aus ihrer Sicht veröffentlicht und damit den Publikumspreis des Corine-Preises erhalten.   Ich bin nach dem Lesen etwas hin und her gerissen. Es ist nicht so, dass Juliane Koepcke mit diesem Buch erstmals an den Ort des Geschehens zurückkehrt. Zum einen hat sie dies bereits Ende der 90er Jahre für einen Dokumentarfilm getan und zum anderen hat sie die Forschungsstation ihrer Eltern übernommen, deren Besuch von ihr immer wieder erforderte, genau die Strecke zu fliegen, auf der sie damals abgestürzt ist. Also stellt sich die Frage nach der Motivation für dieses Buch nach so langer Zeit. Möglicherweise hat das mit ihren Umweltschutzbestrebungen zu tun und ihrem Ziel, die Forschungsstation Panguana zu erweitern und zum Naturschutzgebiet erklären zu lassen. Das ist natürlich sehr vorbildlich und auch die Schilderungen der Forschung und des Lebens auf Panguana sind durchaus interessant. Aber zugegebenermaßen will man dieses Buch doch eigentlich aus einem anderen Grund lesen. Und zwar um zu erfahren, wie sich eine 17-Jährige tagelang durch den Dschungel kämpfen und ein solches Unglück überleben konnte.   Leider kommen aber genau diese Aspekte meiner Meinung nach zu kurz. Sie gibt letztlich einige Theorien dazu wieder, wie sie den Sturz überleben konnte, aber die Dschungelwanderung ist wenig detailliert und sehr distanziert geschildert, was auch daran liegen mag, dass fast 40 Jahre seitdem vergangen sind. Ich finde es gut, dass Juliane Koepcke mit den verfälschten Darstellungen aufräumen will, finde aber auch, dass sie ihre Kritik manchmal sehr, sehr vorsichtig formuliert. Außerdem bleiben mir viele Dinge zu oberflächlich. Auch hätte ich es gut gefunden, wenn das Buch eine Mischung aus eigenem Erleben und nachträglich Recherchiertem gewesen wäre, denn so bleiben nach dem Lesen immer noch große Lücken. Zudem war mir das Ganze zu unstrukturiert und die Zeitstränge zu stark und häufig durchmischt. Oft schweift Koepcke ab, wie es mit Erinnerungen nun einmal so ist, doch das hätte man nachträglich besser sortieren können. Es wird beim Lesen auf jeden Fall klar, dass Koepcke diesen Absturz bzw. ihr Verschollensein im Dschungel niemals überlebt hätte, wenn sie nicht bereits so viele Jahre im Dschungel verbracht hätte. Jeder andere (Tourist) wäre verloren gewesen.   Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch trotzdem ergriffen, besonders Julianes Zweifel und Schuld, als einzige überlebt zu haben und sich zu fragen, ob nicht lieber ihre Mutter hätte überleben sollen. Welche Ungeheuerlichkeit, dass die Medien einer 17-Jährigen in einer solchen Situation Egoismus vorwerfen, weil sie angeblich anderen Überlebenden nicht geholfen hat! Da ich mich für das Leben in anderen Ländern, (biologische) Forschung und Naturschutz interessiere, hat mich dieses Buch nicht ganz so enttäuscht, wie es andere enttäuschen mag. Ich hätte mir trotzdem mehr Gewicht auf das zentrale Thema des Buches und mehr Strukturiertheit gewünscht.

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  • Rezension zu "Als ich vom Himmel fiel" von Juliane Koepcke

    Als ich vom Himmel fiel
    bücherelfe

    bücherelfe

    An Heiligabend 1971 stürzt Juliane Koepcke aus 3000 Metern Höhe über dem peruanischen Urwald ab. Sie ist die einzige Überlebende dieses Flugzeugabsturzes. Elf Tage kämpft sie sich durch den Urwald bis sie zurück in die Zivilisation findet. Eine spannende Lektüre könnte dies sein. Wer allerdings, wie ich mit der Vorstellung rangeht, dass es in diesem Buch vor allem darum geht, wie ein Mensch eine solche Katastrophe überleben kann, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden. Der Absturz und die darauf folgenden Tage bis zur Rettung werden sehr kurz und knapp abgehandelt. Über lange Strecken berichtet die Autorin im Stile eines Aufsatzes über ihre Kindheit, ihre Eltern, ihre Schulen, ihre exotischen Haustiere und so weiter und so fort. Zumindest wird die aufkommende Langeweile beim Lesen durch eindrückliche Fotografien etwas aufgelockert. Aber das hilft nur bedingt; Ihr Aufwachsen vor dieser exotischen Kulisse, das Leben in einer Forscher-Familie und ihr heutiges Engagement für den Umweltschutz sind die eigentlichen Themen dieses Buchs. Dagegen ist auch gar nichts zu sagen. Aber erwartet habe ich nunmal etwas anderes. Fazit: Meine Erwartungen an eine spannende Lektüre haben sich nicht erfüllt.

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  • Rezension zu "Als ich vom Himmel fiel" von Juliane Koepcke

    Als ich vom Himmel fiel
    monja1995

    monja1995

    01. May 2012 um 11:16

    Klappentext: »Für mich war der Dschungel nie eine grüne Hölle, sondern der Ort, der mich am Leben hielt.« Es sollte der Beginn der Weihnachtsferien sein – und endete für 91 Menschen mit dem Tod: Flug 508, der am 24. Dezember 1971 über dem peruanischen Regenwald abstürzte. Nur die damals 17-jährige Juliane, die neben ihrer Mutter in der Maschine saß, überlebte. Zwei Jahre hatte Juliane mit ihren Eltern im Dschungel gelebt und alles über den Urwald gelernt. Mitreißend erzählt sie jetzt erstmals ihre eigene Geschichte: von dem Paradies ihrer Kindheit unter lauter Tieren. Davon, wie der tropische Regenwald für sie zur Schule des Überlebens wurde. Und wie sie heute als Biologin und engagierte Umweltschützerin hilft, dieses Wildreservat zu bewahren. Mein Umriss: Juliane Koepcke, geboren in Peru, verlebt eine glückliche Kindheit an der Seite ihrer Eltern in Lima und Miraflores. In Miraflores lebten sie im Humboldt-Haus, einem Haus für durchreisende Wissenschaftler, das leider nicht bis in die heutige Zeit erhalten werden konnte. Als Juliane mit 14 Jahren mit ihren Eltern in den Regenwald nach Panguana ziehen soll, ist sie erstmal nicht begeistert, ihre Freundinnen und die Schule und vor allem ihre gewohnte Umgebung zu verlassen. In Panguana angekommen, lebt sie sich jedoch schnell ein und ist begeistert von den Forschungsarbeiten ihrer Eltern. Am Anfang wird das Mädchen im Urwald von ihren Eltern privat unterrichtet, aber um ihren Abschluss machen zu können, soll sie mit 15 wieder zurück nach Lima. Dort bei Freunden untergebracht schafft sie ihren Abschluß und beschließt daraufhin, auch ihr Abitur machen zu wollen um später studieren zu können. Am 23.12.71 wollte sie unbedingt noch an der Schulabschlußfeier teilnehmen und überredet ihre Mutter, einen Tag später nach Panguana aufzubrechen. Die Fluggesellschaft LANSA genoss einen sehr schlechten Ruf aufgrund zurückliegender Flugzeugabstürze. Aber Mutter und Tochter bekommen keinen Flug mit einer anderen Gesellschaft. Das Flugzeug stürzt im Gewitter ab. Juliane erlangt schwer verletzt ihr Bewusstsein und kann sich nur bruchstückhaft erinnern, was geschehen sein muss. Auf der Suche nach ihrer Mutter stößt sie auf keine weiteren Überlebenden und macht sich zunutze, was ihr ihre Eltern von Kindesbeinen an beigebracht hatten. Nur so entkommt sie dem Dschungel und wird nach 11 Tagen von Holzfällern gefunden…. Mein Eindruck: Die Biografie einer Frau, wie sie bewegter nicht sein kann. Die beschwerliche Reise des Vaters nach Peru, die Ankunft der Mutter, die aus Liebe zu diesem Mann bis ans Ende der Welt gelaufen wäre und sich in diesem fernen Land ein Leben mit ihrer großen Liebe aufbaut. Beide Zoologen, beide der Umwelt verschrieben, leben sie ihren Traum. Juliane Koepcke erzählt ihre Geschichte sehr genau und äußerst lebhaft, sodass sich jeder Leser in diese Frau und deren Erlebnisse hineinversetzen kann. Sie erzählt über ihre Freundschaften, ihre Eltern, ihre Tiere, über das was ihr ihre Eltern beibrachten und über ihre Gefühle. Sie erzählt keineswegs mitleidheischend oder reisserisch. Das schaffte sie wohl, weil sie dieses Buch erst Jahrzehnte nach ihrem einschneidendsten Erlebnis schrieb. Etwas störend auf mich wirkte nur der spannungsgeladene Klappentext, der erstmal darauf schließen lässt, dass es hier rein um den Absturz und ihre 11tägige Odyssee durch den Regenwald geht. Aber es geht um mehr…. Und zwar um den Traum ihrer Eltern, den Juliane bis zum heutigen Tag weiterlebt und realisiert. Mein Fazit: Eine rundum interessante und tiefgreifende Biografie einer Frau, die niemals aufgab. Über diese Frau wurde schon viel geschrieben, aber das ist wohl die ehrlichste und offenste Biografie von Juliane Koepcke und die kann ich im Gegensatz zu den anderen Dingen die über die beschriebene Flugzeugkatastrophe geschrieben wurden, jederzeit guten Gewissens empfehlen.

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