The Cursed Queen hat einen Moment gebraucht, bis es mich in seinen Bann ziehen konnte. Der Beginn war für mich ein wenig langatmig und es gab viele Szenen, die für mich den Lauf der Geschichte nicht so wirklich vorangetrieben haben. Nach ungefähr 130 Seiten hatte ich immer noch keine Idee, wohin es gehen soll und welches Ziel die Geschichte erreichen will.
Die Blutspiele auf die in der ersten Hälfte des Buches hingearbeitet wird, waren für mich eher schwach dargestellt und viel zu schnell vorbei. Ich hatte erwartet, dass sie größer werden. Spektakulärer. Über mehrere Tage, aber sie wirkten, wie in wenigen Stunden abgeschlossen.
Danach geschieht die "Rettung" durch Riven, wobei es für mich eher wie eine geplante Entführung wirkte, und die Story fängt an, über die Beschreibung des Klappentextes hinauszugehen.
Der Schreibstil war zum Großteil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Trotzdem gab es einige Momente, in denen die Schreibweise für mich etwas anstrengend war. Es gab zwischendurch eine Szene in der sehr kurze Sätze, das Lesen manchmal abgehackt werden ließen und so den Schwung rausnahmen.
Auch wenn der Schreibstil ausführlich beschreibend war, fehlte für mich immer wieder der letzte Schubs, damit ein komplettes Bild in meinem Kopf entstehen konnte. So hatte ich immer halbe Vorstellungen, die sich immer wieder veränderten, aber nie so richtig zur Story passen wollten.
Die Beziehung zwischen Riven und Elana blieb mir ein Rätsel. Es gab zwar einige Gemeinsamkeiten zwischen ihnen, durch die Gefühle aufflammen könnten, doch irgendwie blieben sie sehr im Hintergrund. So lange, bis die beiden aus dem nichts in eine spicy Szene rutschen, obwohl gerade ein Haus über ihnen zusammengebrochen ist. Das wirkte auf mich ein wenig gestellt und nicht passend in dieser Situation.
Danach wird Elana sehr sprunghaft in ihren Emotionen. Gleichgültigkeit wechselt sich mit Eifersucht, mit Verständnis, mit Lust und wird wieder zu Abneigung. Und das alles so schnell, das ich nicht mehr mitgekommen bin, wieso überhaupt.
Der Plottwist am Ende hat mir gut gefallen. Mit dieser Entwicklung habe ich wirklich nicht gerechnet und war gut überrascht.
Zusammenfassend hat mir die Geschichte schon Spaß bereitet, ist aber leider hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben. Der Spannungsbogen war ausbaubar und auch der Schreibstil, sowie die Formatierung könnten noch den letzten Schliff gebrauchen. Das Ende hat es für mich noch einmal rumgerissen und macht Lust auf den nächsten Teil.













































