Juliane Schumacher

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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How To Survive als Radfahrer

How To Survive als Radfahrer

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Erschienen am 01.05.2017

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Rezension zu "How To Survive als Radfahrer" von Juliane Schumacher

Viele Wiederholungen und wenig neue Erkenntnisse
Mary2vor 2 Monaten

Dies ist ein Buch der größeren Reihe „How to survive….“ des Schwazkopf & Schwarzkopf Verlages.

In diesem Werk geht es um das Radfahren in der Großstadt. Die junge Autorin lebt in Berlin und verarbeitet vor allem ihre eigenen Erfahrungen als überzeugte Radfahrerin in der Hauptstadt..

Gegliedert ist das Buch in acht größere Themengebiete. Hier liest man alles rund ums Rad, angefangen von der Auswahl eines geeigneten Stadtrades über die emotionalen Erlebnisse beim Radeln bis hin zu den Herausforderungen des Berufspendlers und der passenden Garderobe.

Das Ganze ist recht unterhaltsam und mit einer Prise Humor geschrieben. Dem Text merkt man aber recht deutlich an, dass Juliane Schumacher üblicherweise als Bloggerin schreibt. Die einzelnen Kapitel erinnern doch sehr an Blog-Beiträge, auch zahlreiche Wiederholungen fallen in der Buchform auf.

Und es stellt sich die Frage: Wer wird ein solches Buch denn lesen oder sogar kaufen?

Die überzeugten Radfahrer werden kaum neue Erkenntnisse gewinnen. (Dass rote Ampeln auch von Radfahrern einzuhalten sind, ist wirklich kein Kapitel wert.)

Und für die Auswahl des passenden Rades besuche ich lieber den Fachhandel.

Für das Überleben in der Stadt ist ein Fahrradhelm nach Meinung von Unfallchirurgen eine gute Versicherung – hier hat die Autorin allerdings eine ganz andere Meinung. Dass dieser Aspekt hier so vernachlässigt wird, kann nur mit ihrer persönlichen Abneigung zu tun haben. Der Titel des Buches wird dadurch aber nahezu unglaubwürdig.

 

Viele Wiederholungen und wenig neue Erkenntnisse haben mich bei der Lektüre enttäuscht.

Die drei Sterne gibt es für den unterhaltsamen Stil.

Der Blog ist auf jeden Fall deutlich lesenswerter!

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evafls avatar

Rezension zu "How To Survive als Radfahrer" von Juliane Schumacher

Radfahrer und Autofahrer werden wohl nie gute Freunde…
evaflvor einem Jahr

Nicht jeder radelt nur in seiner Freizeit, für viele ist es Fortbewegungsmittel Nr. 1 – man ist sportlich unterwegs, zeitlich flexibler als mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln und hat auch schneller einen Parkplatz gefunden als mit dem Auto. Jedoch ist es in der Stadt nicht immer nur friedlich – dort ist quasi Krieg angesagt – zwischen Rad- und Autofahrern, gelegentlich auch Fußgängern oder Kinderwagen-Schiebenden. Im Buch schildert die Autorin, was man hier ggf. wie verbessern kann bzw. gibt generell Tipps.

Da ich selbst auch oft und gerne mit dem Rad unterwegs bin war es für mich spannend, hier einmal ein paar Tipps und Tricks zu erfahren.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es ist locker-leicht geschrieben, wirklich gut verständlich, enthält keine großartigen Fremdwörter bzw. Fachbegriffe. Klar, bei Fachbegriffen rund ums Rad erklärt sie diese durchaus auch. Vom Satzbau her kann man hier nicht meckern, alles verständlich und auch optisch ansprechend gestaltet. So findet man bei einem neuen Thema bzw. Kapitel immer wieder sehr nett einen Radfahrer abgebildet.

Inhaltlich war es interessant, zumal zu Beginn erst einmal ein wenig über Fahrräder generell (Typen) zu lesen ist, generell einmal ein paar grundlegende Informationen bevor es dann an die „spezielleren“ Themen wie Radwege, zugeparkte Radwege, Schutzstreifen (Angebotsstreifen) bzw. Radfahrstreifen, gute Radfahrkleidung oder auch das Bahnfahren mit Fahrrad geht. Für mich waren nicht unbedingt alle Themen absolut relevant, da ich in keiner Großstadt wie Berlin wohne bzw. lebe, dennoch ist es hier in manchen Situationen, die da so geschildert wurden, ähnlich. Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen finden auch hier viele übertrieben, da freut man sich schon über 40 cm Abstand.

Generell wurde ich hier wirklich gut unterhalten, natürlich übertreibt die Autorin auch in manchen Schilderungen bzw. zeigt teilweise auf, was wie gerade noch einmal gut gegangen ist, für mich war es jetzt aber kein Buch, das soooo dringend nötig für mich war. Keine Frage, da waren tolle Tipps dabei, die sicher hilfreich sind, wenn man ein neues Rad kauft bzw. eventuell wegen einer Diebstahlsicherung überlegt, wie man hier was regelt. Wenn man aber vielleicht nur ein durchschnittlicher Radfahrer ist, wird man es sich wohl nicht unbedingt zulegen. Entsprechend ziehe ich hier einen Stern ab.

Überhaupt ist es mehr ein fachliches Buch als ein großartig unterhaltsames Buch, die Autorin hat hier wohl durchaus, was ja auch in Ordnung ist, auf Tipps und Tricks, die auf ihrem Blog (radelmaedchen) geschildert sind bzw. Kommentare, die die Leser dort geben, zurückgegriffen. Was meiner Ansicht nach ein klein wenig zu kurz kam und enorm wichtig ist beim Radfahren: Ein Helm. Die Ansichten dazu sind sehr unterschiedlich, das ist mir selbst durchaus bewusst, aber ich finde ihn, nach einem unfreiwilligen (von mir unverschuldeten) Freiflug durch eine Autofahrerin wichtiger denn je. Man kann nicht jedes Mal so viel Glück haben…

Alles in allem ist dieses Buch ein humorvoller Ra(d)tgeber, der durchaus lesenswert und unterhaltsam ist und von mir 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung bekommt. 

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