Juliane Seidenberg

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Interview mit Juliane Seidenberg

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Schreiben und Malen begleiteten mein Leben. Mein Print-Werdegang begann während meines Design-Studiums im Fachbereich Innenarchitektur, indem ich einige Jahre als Redakteurin für eine Kulturzeitschrift schrieb. Nach dem Studienabschluss 1984 ging ich nach Italien, lebte dort bis Ende 2006 und schrieb u.a. Fachbücher und Artikel zum Thema „Gesundes Bauen und Wohnen“. Die beiden Bücher "Jenny macht Revolution" und "Schachmatt" sind meine ersten Belletristikwerke. Die Titelgeschichte von „Schachmatt“ schrieb ich vor über 30 Jahren. Die zweite Erzählung dieses Buches „Glücklich in vier Wänden“ schrieb ich erst kürzlich, inspiriert an den Möglichkeiten im Cyberspace. „Jenny macht Revolution“ ist ein Buch mit 17 Kurzgeschichten, d.h. Auszügen aus Gesprächen, die ich mit meinen Freundinnen zum Thema Liebe und Sex geführt habe.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Da möchte ich mich nicht festlegen. Es sind sehr viele Autorinnen, die mich in der Vergangenheit beeindruckt haben. Dazu gehören sicherlich George Sand, Simone de Beauvoir, Doris Lessing, Anna Seghers, Susan Sontag darf nicht fehlen. Bei den Autoren vielleicht zu nennen Berthold Brecht, die politischen Gedichte von Hans Magnus Enzensberger, Stefan Zweig, Joseph Roth, Heinrich Mann etc. etc.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ideen finde ich überall, auch die versteckten inspirieren mich täglich. Wie sagte Picasso: Ich suche nicht, ich finde. Da stimme ich zu!

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Den Kontakt zu den Lesern werde ich entdecken und entwickeln.

Wann und was liest Du selbst?

Am liebsten lese ich in den Abendstunden. Augenblicklich lese ich einige Bücher: Beispielsweise ein Buch von Peter Schäfer, erschienen im Verlag der Welt Religionen mit dem Titel „Judenhaß und Judenfurcht – Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike. Vor einigen Monaten habe ich die Biographie von Susan Sontag, Autor Daniel Schreiber, angefangen zu lesen und morgen werde ich das schon vor zwei Wochen bestellte Buch von Alice Schwarzer „Die große Verschleierung“ in der Buchhandlung abholen. Auf meinem Nachttisch liegt, seit ich nicht mehr in Italien lebe, die „Italienische Reise“ von Johann Wolfgang von Goethe, mein Dauerrenner.