Juliane Uhl Drei Liter Tod

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Inhaltsangabe zu „Drei Liter Tod“ von Juliane Uhl

Der Tod ist ein grausiges Thema. Wahlweise wird er mit gruseligen Leichen oder der ungeliebten eigenen Vergänglichkeit assoziiert. In Film und Fernsehen sind täglich Tote zu sehen, aber der richtige, der echte Tod, der uns erwartet, den nehmen wir nicht wahr. Das Thema vermeiden wir. Darüber spricht man nicht.
Juliane Uhl sieht das anders und schaut ganz genau hin. Die Soziologin arbeitet in einem Krematorium und hat mehr Tote um sich, als jeder Bestatter. In ihrem Buch, "Drei Liter Tod. Mein Leben im Krematorium", beschreibt sie, was tot sein in Deutschland bedeutet. Ihre Erfahrungen sind spannend, informativ, sehr emotional und manchmal auch witzig. Selten hat jemand so lebendig und klar über den Tod geschrieben. Es macht Spaß, dieses unterhaltsame und fesselnde Buch über das Lebensende zu lesen, es ergreift den Leser und nimmt ihn mit. Und eigentlich geht es nur um eines: um das Leben.

Es liest sich gut und erzählt aus mehreren Bereichen um dieses Thema und dadurch erhält man einen kleinen Einblick.

— Simone1972

Ein wichtiges Buch über ein wichtiges Thema - es sollte in keinem Haushalt fehlen

— Hexchen123

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    Drei Liter Tod

    Simone1972

    12. February 2016 um 17:22

    Warum nicht auch darüber ehrlich schreiben und seine Erfahrungen damit preisgeben. Nichts anderes habe ich in meinem Buch gemacht, nur das es ein angenehmeres Thema war. Wer sich etwas an dieses Thema heran wagen möchte ist hier gut beraten. Das einzige was im Leben wirklich zu hundert Prozent sicher ist, ist nun mal der Tod.

  • Eines ist sicher - sterben werden wir alle einmal

    Drei Liter Tod

    Hexchen123

    22. September 2015 um 12:14

    Der Tod spielt in unserer heutigen Gesellschaft keine Rolle mehr. Der Tod ist nicht mehr im Leben integriert und am liebsten will man gar nichts davon hören. Dieser Gedanke ist aber nicht richtig, wie auch Juliane Uhl in ihrem Buch „Drei Liter Tod“ zum Nachdenken anregt. Jeder sollte sich schon zu Lebzeiten darüber Gedanken machen, wie nach dem Tod weiter verfahren wird. Das macht es auch für die Hinterbliebenen einfacher. Juliane Uhl arbeitet selbst in einem Krematorium und macht sich dennoch auf die Reise. Sie macht Praktikas in einem Hospitz, bei einem Gerichtsmediziner, einem Bestatter und auch an der Uni. Nur so konnte sie alle Bereiche des Todes vereinen und auch mit vielen Vorurteilen aufräumen. Für mich eine sehr mutige Frau! Dieses Buch zeigt auch auf, welche Möglichkeiten man nach dem Tod hat. Will ich anonym auf einer großen, grünen Wiese beigesetzt werden? Oder doch lieber klassisch auf dem Friedhof? Ist die Feuerbestattung für mich das Richtige? Es werden viele Facetten angesprochen und auch der Sterbeprozess an sich wird beschrieben. Auch geschichtliche Hintergründe werden erläutert, ebenso wie heutige Rituale auf der ganzen Welt. Aber eines bleibt bestehen: Der respektvolle Umgang mit einem verstorbenen Menschen. Der Schreibstil ist klasse und das Buch ist in einem Rutsch gelesen. Es gibt auch ein paar witzige und kuriose Geschichten, welche dieses ernste Thema sehr auflockern. Mein Fazit Dieses Buch sollte in keinem Haushalt fehlen. Man erhält sehr viele wichtige Informationen zum Thema Tod und es kann auch als kleines Nachschlagewerk dienen. Es ermuntert zum LEBEN und auch dazu, sich zu seiner Lebenszeit schon Gedanken zum Tod zu machen. Denn eines ist sicher: Der Tod kommt, ob wir wollen oder nicht. Und dann ist es hilfreich für die Angehörigen, wenn sie Bescheid wissen, was zu tun ist.

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