Memento - Die Überlebenden

von Julianna Baggott 
3,6 Sterne bei187 Bewertungen
Memento - Die Überlebenden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (105):
Amnesies avatar

Mega dystopie, lag völlig zu unrecht einige Zeit auf dem sub :) Eine unglaubliche Welt mit faszinierenden Charakteren <3

Kritisch (36):

Leider gar nicht meine Story und mein Stil....ich fand es irgendwie langweilig : /

Alle 187 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Memento - Die Überlebenden"

Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern - in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen.
Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das
Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783833901133
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:461 Seiten
Verlag:Baumhaus Verlag
Erscheinungsdatum:16.03.2012
Teil 1 der Reihe "Memento"
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.03.2012 bei Bastei Lübbe erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    konsoleros avatar
    konsolerovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: GENIAL!!! Anders als alles andere, was ich bisher gelesen habe. Es lohnt sich.
    wow echt klasse

    Dieses Buch ist auf jedenfall anders, als alles was ich bisher gelesen habe...
    es ist gruselig, eklig, krank aber alles auf eine geniale Art und Weise, die einen so fasziniert, dass man dieses Buch nicht aus der Hand legen will bzw kann.
    Ich hatte anfang Startschwierigkeiten, weil ich diesen Schreibstil nicht gewohnt bin, da ich die Ich-perspektive vorziehe... und weil daas Buch erst nach de, ersten drittel erst so richtig spannend wurde.
    Aber dennoch wollte ich dieses Buch nicht weglegen.. ich musste sie lesen.. musste wissen was passiert.. diese Geschichte ist einfach so interessant und kommt in keinem anderen Buch vor. Mir kam es vor als würde ich mir ein Film anschauen, weil sie jede Szene so bildhaft beschrieben hat, dass man sich jede einzelheit so gut vorstellen kann..
    ich bin echt begeistert vom ersten Teil und freue mich auf das 2.

    Auch die Charaktere sind sehr symphatisch.


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    Das_Lesedings avatar
    Das_Lesedingvor 3 Jahren
    Lesenswert

    Inhalt:
    Es ist düster in der Welt, jedenfalls auf der einen Seite. Die andere Welt liegt unter einer Glaskuppel verborgen und wird Kapitol genannt. Dort leben die Reinen – Menschen welche keine körperlichen Narben und Verschmelzungen aufweisen wie die Überlebenden, außerhalb der Kuppel. Pressia ist eine Überlebende und ist immer wieder neidisch – wie alle überlebenden – auf die Reinen. Doch als Pressia Partridge (einen Reinen) kennen lernt, verändert sich ihre Sicht der Dinge …

    Schreibstil:
    Ich hatte echt Probleme in die Welt von Pressia einzutauchen. Nicht nur, dass die Welt in dieser Dystopie extrem konfus ist, sondern auch der Schreibstil machte mir sehr zu schaffen. Baggott lässt die Geschichte vom allwissenden Erzähler im Präsens berichten, was für mich schon immer sehr nervig ist. Entweder es gibt einen ich-Erzähler, dann darf gerne im Präsens berichtet werden oder es gibt den aE und dann bitte nicht im Präsens und wenn im Präsens, dann ausschließlich im szenischen um es wirklich spannend zu machen! Nachdem ich mich dann aber nach über 100 Seiten endlich eingelesen hatte, habe ich gefallen an der Geschichte gefunden und fand die Welt die Baggott geschaffen hat mystisch und ängstlich. Der Ausdruck war passend und ist trotz der teils sehr brutalen Szenen nachvollziehbar und jugendfreundlich.

    Charaktere:
    Pressia ist eine Kämpferin, die ich sehr bewundert habe. Trotz ihrer Deformierung macht sie das beste aus jeder Situation und kämpft für die Liebe, welche sie ihrem Großvater überbringt. Ein sehr schöner und starker Charakter, den ich so lange nicht mehr erlebt habe.

    Bradwell, ein weiterer Überlebender, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er ist mit Vögeln verschmolzen, welche ständig in Bewegung sind. Dennoch ist Bradwell sich und seinen Überzeugungen treu geblieben.

    Ich finde, dass genau diese Individualität und die Bürde, welche die Überlebenden tragen, das Buch zu etwas ganz besonderem macht. Wir jammern wegen unseren Luxusproblemen und in dieser Geschichte werden gruselige Schicksale so hautnah erzählt, dass es weh tut. Als Grundlage hat Julianna Baggotte ggf. die Auswirkungen von Hiroshima verwendet, wer weiß?

    Partridge ist ebenfalls ein interessanter Protagonist, der durch seine Gedanken und Einzigartigkeit in einer Welt von Gleichheit besticht. Er hinterfragt und hört auf sein Herz. Dies ist ebenfalls nicht selbstverständlich, wenn man denn alles haben kann.

    Cover:
    Das Cover ist genial! Düster wie die Welt der Überlebenden und nur ein kleiner Schmetterling scheint zu überleben. Es passt definitiv zur Geschichte.

    Fazit:
    Ein ganz tolles Buch, welches die Mißstände der heutigen Zeit deutlicher zeigt als einige Berichte / Dokumentationen von heute – und dies obwohl es sich bei Memento um eine Dystopie handelt! Obwohl ich mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen bin, vergebe ich volle 5 Sterne an dieses Buch, weil mich die Geschichte zu sehr berührt, als das ich sie abwerten könnte. Eine Leseempfehlung gebe ich an jeden, denn diese Entwicklung könnte uns auch treffen und daher: lesen, drüber nachdenken, handeln.

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    wenn Realität und Vorstellung verschmelzen...

    Die Welt ist in zwei Lager gespalten. Diejenigen, die sich vor der Detonation der Bombe ins Kapitol retten konnten und die, die dazu verdammt waren, mit ihrer unmittelbaren Umgebung zu verschmelzen. Menschen, die mit Tieren, Gegenständen oder sogar anderen Menschen verschmolzen sind - die Idee hat mich auf beunruhigende Art fasziniert. Wie man sich vorstellen kann, ist das Buch wieder sehr brutal. Zwar sind die, die sich um das Fortbestehen der Welt hier kümmern müssen noch Kinder, aber das macht es intenisver. Wenn der eigene Vater die Welt ins Unheil stürzt - hält man zu ihm? Das hier war nur der erste Teil und dafür shon ganz ordentlich.

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    erdbeerliebe.s avatar
    erdbeerliebe.vor 3 Jahren
    Überleben nach dem Fallout.

    Pressia ist eine Unglückselige. So nennt man die Menschen, die nicht das Glück hatten vor dem Fall der nuklearen Bomben ins schützende Innere des Kapitol zu flüchten - verschmolzen mit ihrer Puppe lebt sie mit ihrem Großvater in den Trümmern einer vor neun Jahren untergegangenen Stadt. Bis sie Bradwell trifft. Bis sie den Reinen trifft. Und ihr leben sich ändert.

    Ich habe ziemlich gekämpft mit 'Memento'. Die vielen kurzen Sätze der Autorin, ihr so sachlich wirkender Sprachstil mit ein paar kleinen Denkfehlern (Pressia hatte nie eine Schulbildung, wurde von ihrem Opa unterrichtet - und doch weiß die Fremdwörter und physikalische Prozesse, die ich einer Nichtgymnasiastin vielleicht eher nicht zutrauen würde. Aber das sind nur kleine Steine am Rande.) und den wirklich sehr simplen optischen Beschreibungen der Landschaft oder Mitmenschen (die Verschmolzenen, die Mutationen - alles ist grob angerissen, aber nicht sehr fein und atmosphärisch ausgedrückt. Irgendwie nur skizziert.) und den anfänglich sehr blass und stereotyp wirkenden Charakteren.. doch gerade der letzte Punkt verflüchtigte sich mit fortschreiten des gar nicht so dünnen Buches. Die auftretenden Persönlichkeiten wurden genau das: Persönlichkeiten. Baggots Schreibstil wurde angenehmer, oder vielleicht gewöhnte ich mich auch nur daran? Auf jeden Fall stieg sie Spannung an, die Handlung nahm Fahrt auf (wobei ich den düsteren und nicht sehr actionbetonten Einstieg nicht schlecht fand. Nicht alles muss sich überstürzen) und die Charaktere änderten sich, langsam, nachvollziehbar und verständlich.
    Das Setting 'Mementos' ist trostlos und düster. Wie schon viele Rezensent*innen angemerkt haben, ist der Roman nicht gerade ein Kinderbuch. Viele Beschreibungen sind blutig bis makaber. Ich mochte das - kein Jugendbuch, was ein Blatt vor den Mund nimmt, auch wenn ich persönlich durch den Klappentext eine viel kitschigere Geschichte erwartet hätte. Aber genau das gefällt mir: Memento ist schonungslos. Ungeschönt. Hart, aber eine aufs Überleben angepasste Geschichte.

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    Katheys avatar
    Katheyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Idee, tolles Buch. Auf jeden Fall lesenwert.
    Rezension "Memento - Die Überlebenden" (Band 1)

    Klappentext: Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern – in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen. Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben.  Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...


    Aufbau: Die Geschichte wird in chronologischer Reihenfolge aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt. Dies fand ich sehr gut, weil man dadurch die Hintergrundgeschichten der verschiedenen Personen geschildert bekam. Außerdem hat man mehr über den Tag des Unglücks erfahren und wie das für die einzelnen Charaktere war.

    Gestaltung: Das Cover ist schwarz gehalten und im Hintergrund sieht man eine Kuppel, die sich im Buch auch wiederspiegelt. Im Vordergrund ist ein Schmetterling, der ebenfalls etwas mit der Geschichte zu tun hat.Insgesamt ein sehr passendes Cover.

    Charaktere: Die Charaktere fand ich alle ganz gut ausgearbeitet. Man konnte vieles zu ihnen und ihrer Vorgeschichte erfahren.Außerdem hat es die Autorin geschafft Sympathien mit den 'guten' Charakteren aufzubauen und man konnte richtig mit den Charakteren mit fiebern und mit leiden.

    Ende: Das Ende hatte ein paar unvorhersehbare Wendungen, jedoch konnte es mich im großen und ganzen nicht all zu doll überraschen.Obwohl ich das Ende teilweise hervorsehen konnte, fand ich das Ende passend zum Buch und ich bin schon gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.

    Fazit: Insgesamt gesehen war diese Dystopie gut gelungen. Ich fand die Idee klasse, obwohl sie einige Parallelen mit „Panem“ aufwies. Jedoch nahm die Geschichte einen anderen lauf und es war im nachhinein betrachtet gar nicht so wie „Panem“.
    Was mir gut gefallen hat, war auch, dass das Buch ziemlich brutal war. Es wurde nicht verschönigt, sondern ganz objektiv dargestellt, wie die Menschen sich verändert haben.

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    kaboes avatar
    kaboevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Umständlicher Erzählstil, aber tolle Geschichte.
    Nicht ganz einfach zu lesen, aber es lohnt sich

    Die Welt in Memento - Die Überlebenden teilt sich in zwei Bereiche, das Kapitol und das Außerhalb. Die Menschen im Kapitol leben in einer sterilen, zweckgerichteten Gesellschaft. Ihre Kinder werden perfektioniert, nur die besten dürfen sich vermehren.
    Außerhalb der Kuppel liegt die Welt in Schutt und Asche. Neun Jahre nach einer nuklearen (?) Katastrophe gibt es immer noch keine Hilfe für die überlebende Bevölkerung. Es herrschen Hunger und Krankheiten. Wer 16 wird, ist gezwungen sich einer paramilitärischen Organisation anzuschließen. Diese gibt vor für die Menschen einzutreten, agiert aber als Schreckensherrscher.
    Vor diesem Hintergrund agieren einige Jugendliche mit verschiedenen Beweggründen, die lernen müssen sich gegenseitig zu vertrauen und Seite an Seite zu kämpfen.

    Meine Meinung:
    Der Auftakt zur Memento-Trilogie von Julianna Baggott ist für mich etwas schwierig zu bewerten.
    Die Handlung ist sehr von Gewalt geprägt, die sich vor allem gegen alte und schwache Menschen richtet. Der tägliche Überlebenskampf, in all seinen grausamen Ausprägungen, wird glaubhaft und anschaulich beschrieben. Themen, die man in den täglichen Nachrichten nie wirklich nah an sich heran lässt (z.B. die Revolutionen in den arabischen Ländern), werden in diesem Buch unglaublich greifbar: Angst vor der eigenen Regierung und dem Militär, die Angst um seine Angehörigen, die Verluste.
    Gleichzeitig sind die agierenden Personen auch sehr abgestumpft, 9 Jahre in einer solchen Hölle kann man wohl nicht anders ertragen.

    Inhaltlich gefällt mir das Buch sehr gut. Die Gegensätze der Lebensräume, die Menschen, die darin Leben und ihre Schicksale.
    Andererseits habe ich mich sehr schwer daran getan, in das Buch hinein zu kommen. Mein Gedanke im ersten Kapitel: "Oh Gott, was redet die gestelzt."
    Zum Glück wurde es mit einem Mal deutlich besser und ich habe flüssig lesen können. Nur an einigen Stellen musste ich stutzen, da die Handlung etwas gesprungen ist. In etwa so, als wäre mittendrin ein Satz gelöscht worden - wirklich Wichtiges scheint in diesen Lücken nicht zu passieren, aber es irritiert.

    Das vom Verlag empfohlene Alter kann ich nur bedingt nachvollziehen. Der Leser sollte schon sehr reife 14 sein, oder einfach etwas älter. Zudem empfiehlt es sich auch ein Vielleser zu sein (kleine Schrift, dickes Buch und schwieriger Erzählstil) und Interesse an Endzeit- / Umsturz-Geschichten zu haben.

    Da mich die Geschichte bewegt hat und weil nach einem Tag sacken lassen der Erzählstil für mich nicht mehr relevant ist, sehe ich das Buch nun wohlwollender. Allerdings möchte ich Memento nicht jedem uneingeschränkt empfehlen.

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    Suselpis avatar
    Suselpivor 4 Jahren
    Ich bin schon total auf die Nachfolger gespannt!

    Vor einigen Jahren fielen die Bomben. Sicher waren nur die, die sich im Kapitol befanden. Die Unglückseligen die sich außerhalb der Kuppel befanden, waren für ihr Leben gezeichnet. Diejenigen, die in der Nähe des Kapitols waren, verschmolzen mit Gegenständen oder anderen Menschen. Viele Gesichter sind vernarbt und mit Glasscherben gespickt, die Körper mit Metallen verschmolzen. Menschen die weiter weg waren, wurden eins mit der Erde und tragen nun den Namen Dusts.

     

    Pressia wuchs außerhalb der Stadt, bei ihrem Großvater, auf. Sie kennt es nicht anders, aber nun muss sie die OSR fürchten, denn ihr 16ter Geburtstag rückt näher und dann müsste sie freiwillig zur Armee. Sollte sie sich weigern, dann würden sie sie holen.

     

    Partridge hatte das Glück, während die Bomben kamen, im Kapitol zu sein. Sein Vater hat für den Notfall das Kapitol konstruiert und dieser sollte früher kommen als gedacht. Er gehört zu den Reinen. Die, die nicht von Narben gezeichnet sind und ihr Leben in Frieden führen können, bis die Welt außerhalb eines Tages wieder bewohnbar ist.

     

    Die Geschichte wird von 4 verschiedenen Charakteren dominiert, und aus ihrer Sicht  bekommen wir Einblicke in die verschiedenen Orte und Organisationen. Die Unglückseligen. Das Kapitol. Die OSR.

     

    Pressia

    Partridge

    El Capitán

    Lyda

     

    Pressia wirkt recht stark und scheint mit der Welt draußen ihren Frieden geschlossen zu haben. Sie war zu jung, als die Bomben fielen, um sich an die Welt zuvor zu erinnern. Was ich etwas komisch bei ihr fand, war, dass sie recht schnell beginnt Leuten zu vertrauen ohne sie näher zu kennen. Außerdem scheint sie etwas Besonderes an sich zu haben, denn jeder dem sie begegnet mag sie auf Anhieb und riskiert sein Leben für sie.

     

    Partridge wirkt recht hilfebedürftig, denn er schafft es nicht einen einzigen Schritt durch die Welt außerhalb der Kuppel zu machen, ohne, dass ihm jemand helfen muss.

     

    Lyda hingegen wirkt total verzweifelt und sehnt sich anscheinend so sehr nach Zuneigung, dass sie sich ausnutzen lässt und jemanden in Schutz nimmt, der ihr mit nichts verdeutlicht hat, dass sie ihm etwas bedeutet. Schon bisschen komisch… .

     

    Die Geschichte erinnert durch die Kuppel und das Kapitol an andere Bücher, aber die Story war für mich neu und spannend. Ich bin wirklich gespannt darauf was in den beiden Folgebänden noch passiert, denn dieses Buch war eine wunderbare Einleitung. Sie macht Lust auf Mehr! Ein Endzeit-Szenario mit einer Menschheit, die versucht gegen die Privilegierten aufzubegehren.

     

    Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Auch wenn einige Charaktere etwas unselbstständig waren, scheinen sie am Ende härter geworden zu sein. Das lässt natürlich auf die Nachfolger hoffen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und die Idee ist gut ausgearbeitet und umgesetzt. Schaut einfach mal rein.

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    nicolawunderbars avatar
    nicolawunderbarvor 4 Jahren
    Leider nicht mein Fall.

    Ich lese eigentlich sehr gerne Dystopien und dieses Buch wurde mir in einer Buchhandlung empfohlen als "mal was anderes, aber ganz toll". Naja, und wie es aussieht, mag ich eben doch die Standard Jugendbuch-Dystopien, die nicht "mal was anderes" sind.
    Memento habe ich leider auch nicht zu Ende gelesen, sondern nur ca. die Hälfte, so dass ich zu Verlauf und Ausgang der Geschichte nichts sagen kann, allerdings ist es auch weniger die Geschichte, die mich gestört hat, sondern viel mehr die Figuren.

    Positiv: Hierzu gibt es von meiner Seite leider nicht soo viel zu sagen, denn das Buch ist einfach nicht mein Ding. Allerdings ist es wirklich mal was anderes und passt z.B. nicht unbedingt in das Schema von "Tribute von Panem" oder "Die Bestimmung" (Bücher, die ich vorher gelesen habe und die mich wirklich begeistert haben). Wer also weniger Herzschmerz und mehr ausgefallenere Szenarien mag, dem könnte das Buch eventuell gefallen. Außerdem ist die Geschichte, so weit ich sie gelesen habe, recht einfallsreich und man hat nicht das Gefühl, dass die Autorin sich irgendwo was abgeguckt hat.

    Negativ: Tja, wo soll ich anfangen. Das Schlimmste waren für mich die Charaktere, die ich einfach unglaublich unsympathisch fand, so dass ich mich schon von Anfang an nicht in die Geschichte einfinden konnte. Außerdem hatte ich Schwierigkeiten mir diese Missbildungen, die manche Leute dort haben vorzustellen, so dass ich zu den Personen keine Bilder im Kopf hatte, was das Lesen ebenfalls erschwert hat. Die Geschichte fand ich zwar wie gesagt einfallsreich, sie hat mich aber trotzdem nicht umgehauen, genauso wenig wie der Schreibstil. Insgesamt war ich mir bei diesem Buch also sehr sicher, dass es keinen Sinn mehr hat weiterzulesen, bei vielen Büchern muss ich da länger überlegen.

    Insgesamt ist Memento wohl kein schlechtes Buch, allerdings entspricht es nicht meinem Geschmack und bekommt von mir nur einen Stern, weil es mich damals wirklich 0 unterhalten, sondern eher nur genervt hat. Wer allerdings eine Dystopie sucht, die nicht wirklich dem gängigen Jugendbuch-Dystopie-Schema entspricht, sondern etwas ausgefallener ist, dem könnte das Buch wirklich gefallen.

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    Lesemaus-Ms avatar
    Lesemaus-Mvor 4 Jahren
    Memento 01

    Klappentext/Inhalt:


    Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern – in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen. Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...


    Meine Meinung:


    Dieses Buch war mein Must-Read für den Juli. Ich war froh, dass die Stefanie mir dieses Buch ausgesucht hat.


    Anfangs musste ich mich erstmal in die Geschichte einfinden, da das Buch  aus verschiedenen Sichten geschrieben ist. Ich musste erstmal mit den Charakteren klarkommen. Nach und nach kam dies und ich konnte mich auf die Geschichte einlassen. 


    Pressia ist 16 Jahre alt und lebt bei ihrem Großvater. Das Leben der beiden ist nicht einfach. Vor neun Jahren vielen die Bomben und die Welt hat sich davon immer noch nicht erholt. Die Welt ist sehr gefährlich geworden. Dann passiert etwas und Pressia muss flüchten. Bei ihrer Flucht trifft sie auf Partridge und somit beginnt das Abenteuer. Die beiden machen sich zu Bradwell auf, da er einiges über diese Welt weiß. Die drei machen sich auf um Antworten zu finden. Dabei passieren viele Dinge. Was sie alles erleben und durchmachen müssen, müsst ihr unbedingt selber lesen :).


    Das Abenteuer und die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Mit ein paar Dingen hatte ich so meine Probleme in dem Buch. Zum Einem konnt ich mir anfangs die Menschen nicht so richtig vorstellen. Durch die Bomben wurde damals was freigesetzt und viele Menschen sind mit Dingen verschmolzen. Das war für mich total schockierend aber nach und nach habe ich mich daran gewöhnt. Zum Anderem fand ich so schade, dass man nicht so eine super gute Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Dies lag für mich am Schreibstil. Es war für mich oft sehr distanziert. Das Ende war mega spannend und ich freue mich wirklich sehr auf Band 2. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe, werde ich auf jeden Fall weiter lesen.


    Fazit:


    Mit Memento - Die Überlebenden hatte ich anfags wirklich Schwierigkeiten. Nach und nach konnt ich mir die Welt und die Menschen aber vorstellen. Somit konnte ich mich total in die Geschichte fallen lassen. Trotz einiger Kritikpunkte werde ich auf jeden Fall weiter lesen. 


    Bewertung:


    Cover: 4/5

    Klappentext: 4/5

    Inhalt: 4/5

    Schreibstil: 4/5

    Gesamtpaket: 4/5


    4 von 5 Sterne

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine abstoßende Dystopie, die durch ein grausiges Gruselkabinett führt.
    Grausiges Gruselkabinett

    Eine weitere Dystopie, wie wir schon viele kennen: Die Welt wurde durch Bomben zerstört und die restlichen Menschen kämpfen in einer abscheulichen Welt um’s Überleben während elitäre Auserwählte ihre Zeit im sicheren Kapitol zubringen und ihnen eine verfälschte Version der Geschichte eingetrichtert wird.

    Im Vordergrund stehen hier zwei gut ausgearbeitete Protagonisten, die dem Leser das Grauen offenbaren:

    In der verseuchten Welt bekommen wir es mit der 16jährigen Pressia zutun, die auf der Flucht vor den Handlangern des Kapitols ist und sich mehr oder weniger einer Widerstandsbewegung anschließt.
    Der männliche Gegenpart ist Patridge, der aus dem Kapitol flieht und, auf der Suche nach der Wahrheit, Pressia und ihre Welt kennenlernt.

    Was diese Dystopie allerdings von anderen abzeichnet, ist Julianna Baggotts Entwurf einer abstoßenden Welt. Aufgrund nuklearer Bomben hat sich der Alltag in ein grausiges Gruselkabinett verwandelt, wo es dem Leser schon einmal den Magen umdreht.

    Erbarmungslose Verstümmelungen und entsetzliche Verschmelzungen haben die Menschen in Wesen verwandelt, die man bisher nur aus Albträumen kennt und hier ist Pressias Verschmelzung mit einem Puppenkopf noch ein freundliches Beispiel.

    Baggotts bildhafter Schreibstil hat mir Menschen vor Augen geführt, die durch einen Ventilator in ihrem Hals atmen, nur noch aus einem Rumpf bestehen, weil sie während des Bombenanschlags mit dem Boden verschmolzen sind und die Gliedmaßen amputiert werden mussten, die durch die Narben ihrer geschmolzenen Haut in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind oder ihre Kinder ein Leben lang mit sich tragen, weil sie ein Teil ihres Körpers geworden sind.

    Baggott ist mit Memento eine abstoßende Dystopie gelungen, die zwar nicht aufgrund der Handlung von anderen hervorsticht, jedoch durch die äußerst drastische Beschreibung entsetzlicher Vorstellungen durch ein grausiges Gruselkabinett führt.

    Ich wurde überzeugt und bleibe fassungslos zurück. 




    Die Memento-Trilogie:
    1) Memento. Die Überlebenden 
    2) Memento. Die Feuerblume
    3) Memento. Der Neubeginn

    Kommentare: 6
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    CasusAngeluss avatar
    Wir von der Gruppe Serienleserunden möchten gemeinsam "Memento - Die Überlebenden" lesen. Wer mag, darf sich gerne anschließen. Zu gewinnen gibt es nichts.
    Start ist der 11.4.
    AberRushs avatar
    Letzter Beitrag von  AberRushvor 2 Jahren
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