Julianna Deering Mord mit Stil ist auch nicht besser

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Inhaltsangabe zu „Mord mit Stil ist auch nicht besser“ von Julianna Deering

Südengland in den Dreißigerjahren. Drew Fathering, ein junger Lord aus besten Kreisen, liebt Kriminalgeschichten. Doch bis jetzt sind sie ihm nur zwischen zwei Buchdeckeln begegnet. Wer kann denn auch ahnen, dass sich auf seinem friedlichen Anwesen ein Mord ereignen wird? Was hat es mit den Gerüchten über die dunkle Vergangenheit der Fatherings auf sich? Gemeinsam mit seinem Freund Nick und der charmanten Amerikanerin Madeline wendet er sein gesamtes Wissen aus Kriminalromanen an, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Gute Krimiunterhaltung mit liebenswerten Protagonisten. Ein, zwei Morde weniger hätten es auch getan. Trotzdem überzeugend.

— Readytoread
Readytoread

nett - aber zieht sich zwischendurch ziemlich - ich habe fast abgebrochen

— MonikaS
MonikaS

Spannend, kurzweilig, tiefgründig und liebenswert. Dieser Krimi ist anstandslos zu empfehlen!

— Kaito
Kaito

Kommt, meiner Meinung nach, nicht in Fahrt. Kaum Spannung. Hab leider bei der Hälfte aufgehört

— kathaeiapopeia
kathaeiapopeia

Klasse Buch im Stile des englischen Krimis!

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "Stableford" von Rob Reef

    Stableford
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 10 Testleser/innen, die gerne klassische englische Krimis lesen und Lust auf einen rätselhaften Mord, ein altes Herrenhaus und jede Menge verdächtige Golfspieler haben. England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord … Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7.10. Die Teilnehmer der Leserunde werden zu den ersten Lesern gehören, die das bis dahin nagelneu erschienene Buch in der Hand halten können. Der Autor Rob Reef und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/britcrime/stableford

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    • 242
  • Nett, aber mit Längen

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    MonikaS

    MonikaS

    09. February 2015 um 11:06

    Auf Farthering Place, dem Besitz des jungen, gut aussehenden Drew Farthering, findet eine von seiner Mutter organisierte Gesellschaft statt. Der Abend endet mit zwei Toten. Da Drew der Polizei, die sich viel zu rasch auf seinen Stiefvater als Täter stürzt, nicht richtig vertraut, nimmt er, zusammen mit seinem Freund Nick und der Nichte seines Stiefvaters, Madeline, die gerade zu Besuch ist, die Ermittlungen auf. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ließ sich leicht lesen. Und sie beginnt lustig und spannend. Die Idee mit den "Regeln für einen fairen Kriminalroman" fand ich zu Beginn prima. Doch irgendwann fand ich Nick und seine Zitate, die doch meines Erachtens ziemlich naiv und weltfremd sind, nervend. Ich habe mich nach etwa der Hälfte gefragt, was denn eigentlich -außer den Morden- passiert ist. Und danach zog sich der Roman etwa die nächsten 100 Seiten so sehr, dass ich fast abgebrochen hätte. Nichts gegen Genremix und gerne darf in einem Krimi auch etwas "Privates" und auch eine Liebesgeschichte vorkommen - aber leider fand ich, dass die Liebesgeschichte den Krimi fast erschlagen hat. Und ich hatte dabei noch nicht einmal das Gefühl, dass es zwischen den beiden knistert o.ä. Sie führen nur immer lange Dialoge und es wird behauptet, dass er in ihrer Gegenwart nur schwer denken kann, doch was ihn genau ablenkt, wird nicht beschrieben. Kein Kribbeln, keine Schmetterlinge ... Vieles blieb nur oberflächlich und ich konnte nicht mitleiden. Bei all den Dialogen werden auch manches Mal Dinge erzählt, die rein gar nichts mit der Geschichte zu tun haben, was die "Sache" noch mehr in die Länge gezogen hat. Andererseits hätte ich mir in anderen Dingen noch mehr Details gewünscht. Es wird zB nie erzählt, was in der Firma eigentlich produziert wird und warum es eine Niederlassung in Kanada gibt o.ä. Das hätte man in einem oder zwei Sätzen erklären können. Zugegeben, es wird nie erwähnt, dass es ein historischer Krimi ist. Er ist so erzählt, dass es zu jeder Zeit spielen könnte und ich hatte nie das Gefühl, mich in den 30er Jahren zu befinden. Es wird weder durch die Kleidung noch durch die Ermittlungsmethoden o.ä. angedeutet. Auch hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Das christliche fand ich ein wenig aufgesetzt und "bei Bedarf aus der Schublade" geholt. Und ich fand es auch ein wenig unglaubwürdig, wenn ein junges Mädchen aus dem konservativen Amerika (Stichwort Prohibition) mit einem Mann kokettiert (und offen zugibt, dass sie nur spielt und nicht weiß, ob sie es ernst meint) und ein "gewagtes" Kleid (wie auch immer das aussieht, es wird leider außer der Farbe nicht beschrieben) trägt, plötzlich fromm ist (bitte nicht falsch verstehen, ich will niemanden verurteilen, der so etwas macht, nur in dem Zusammenhang passte es irgendwie nicht) - da hätte ich mir ein wenig mehr "Christsein im Alltag" gewünscht.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    05. December 2014 um 17:16
  • Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tod

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    eskimo81

    eskimo81

    13. October 2014 um 08:03

    Südengland in den Dreissigerjahren. Drew Farthering, ein junger Lord aus besten Kreisen, und sein Freund Nick Dennison geniessen das Leben und lieben Krimis.  Als ein Mord auf dem Gut der Farthering verübt wird, können sie es nicht lassen und versuchen natürlich den Fall selber zu lösen.  Leider hält sich der Mörder nicht an die zehn Regeln des fairen Krimi-Romans und die Nichte des Stiefvaters, Madeline, hat Drew so richtig den Kopf verdreht.  Wer ist schneller beim lösen des Falls? Die Polizei oder die "Möchtegern-Detektive"? Interessant sind diese zehn Regeln, die es scheinbar wirklich gibt.  Die ersten paar Seiten verwirrten mich sehr, dann klärte es sich bald und es offenbarte sich mir ein spannender und schlüssiger Krimi. Gespickt mit einer Liebesgeschichte und einem recht offenem Schluss.  Als Fan von Agatha Christie würde ich nicht sagen, dass dieses Buch vergleichbar mit ihren ist, aber jeder Schriftsteller ist anders und das ist auch gut so. An Agatha Christie kommt man einfach nicht heran.  Es ist ein wundervoller Krimi zum schwelgen. Einfach "altmodisch". Ohne DNA, ohne diese neumodische Ermittlungen, einfach noch nach dem "alten" Stil auf eine recht gemütliche Art.  Fazit: Ein guter, historischer Krimi bei dem auch die Romanze nicht zu kurz kommt. 

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  • Leserunde zu "Mord mit Stil ist auch nicht besser" von Julianna Deering

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Hänssler-Verlag stellt vier Exemplare des Romans „Mord mit Stil ist auch nicht besser“ von Julianne Deering zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Südengland in den Dreißigerjahren. Drew Fathering, ein junger Lord aus besten Kreisen, liebt Kriminalgeschichten. Doch bis jetzt sind sie ihm nur zwischen zwei Buchdeckeln begegnet. Wer kann denn auch ahnen, dass sich auf seinem friedlichen Anwesen ein Mord ereignen wird? Was hat es mit den Gerüchten über die dunkle Vergangenheit der Fatherings auf sich? Gemeinsam mit seinem Freund Nick und der charmanten Amerikanerin Madeline wendet er sein gesamtes Wissen aus Kriminalromanen an, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/mord-mit-stil-ist-auch-nicht-besser/187101/187101/187101.html Falls ihr eines der vier Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 31. Juli 2014, 24 Uhr hier im Thread und berichtet uns, wer euer favorisierter Krimiautor ist und welches der liebste Protagonist. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügung-stellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird.  Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden. Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 123
  • Der Mörder ist immer der Gärtner, oder?

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    LEXI

    LEXI

    Aufgrund meines Faibles für den klassischen Kriminalroman vertiefte ich mich mit großer Vorfreude in diese Neuerscheinung der mir bislang unbekannten Autorin Julianna Deering, die lt. Klappentext ihrerseits Fan der Krimis aus den Zwanzigern und Dreißigern ist. Und so schuf sie kurzerhand ihren eigenen Detektiv namens Drew Farthering und konstruierte einen Kriminalroman, der seinen Vorbildern alle Ehre macht. Bereits der Einstieg in dieses Buch sorgte mit seinen „Zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman“ von Father Knox aus dem Jahre 1929 für ein amüsiertes Schmunzeln, ahnte ich ja an dieser Stelle bereits, dass diese Regeln wohl nicht alle in diesem Krimi befolgt würden. Zu Beginn des ersten Kapitels entführt uns die Autorin zum Schauplatz des Geschehens – zum ehrwürdigen alten Herrenhaus Farthering Place in Hampshire, direkt neben dem kleinen Dorf Farthering St. John gelegen. Auch der Protagonist dieses Buches wird dem Leser zu diesem Zeitpunkt bereits vorgestellt, es handelt sich hierbei um den jungen Lord Ellison Andrew Farthering, der mit seinem Freund Nick Dennisson in einem Rolls Royce zu später Stunde unerwartet in seinem Haus auftaucht. Der selbstbewusste und gutaussehende Gentleman in stilvoller Kleidung bewahrt nur mit Mühe seine vornehme Contenance, als er in seinem Bett einen Hausgast vorfindet, den er zutiefst verabscheut. Durch die Intervention seiner Mutter, Constance Farthering Parker, sowie seines Stiefvaters, Mason Parker, wird ein Eklat jedoch vermieden, und der aufdringliche, protzige David Lincoln darf bleiben. Im Verlauf der rauschenden Party am nächsten Abend überschlagen sich jedoch die Ereignisse, als nach dem obligatorischen Feuerwerk auf dem Anwesen der Fartherings plötzlich eine Leiche aufgefunden wird. Drew Farthering und Nick Dennisson, die nicht nur eine gemeinsame Jugend- und Studienzeit aufzuweisen haben, sondern die beide ihrerseits Kriminalromane über alle Maßen schätzen, beteiligen sich – sehr zum Leidwesen der ermittelnden Polizeibeamten – eifrig an den Ermittlungen, und suchen nach Spuren, die sie zum Täter führen. Mason Parkers anmutige Nichte Madeline ist die dritte im Bunde um die Bemühungen, diesen Fall aufzuklären. Doch die von Drew und Nick viel zitierten Regeln des Father Knox werden über kurz oder lang allesamt missachtet… Die Autorin hat diesen Kriminalroman in einem sehr einnehmenden Schreibstil verfasst und die Geschichte geschickt aufgerollt. Beginnend mit der Vorstellung der handelnden Personen geht sie gleich nach dem Auffinden des Mordopfers dazu über, die Vergangenheit der einzelnen Charaktere genauer zu beleuchten. Sie bedient sich dabei zwar einiger Nebenfiguren, bemüht sich jedoch sichtlich, deren Anzahl überschaubar zu halten. Die Fährten, die sie ihren Lesern anbietet, sind verlockend und gut gelegt, meine Verdachtsmomente wurden mehr als nur einmal an einer späteren Stelle im Buch vollständig widerlegt. Julianne Deering lässt in ihren Kriminalroman durchaus auch eine humoristische Note einfließen, bedient sich aber auch Klischees wie beispielsweise eines obligatorischen Gärtners als Verdächtigen, was meinen Verdacht kurzzeitig nicht nur in eine bestimmte Richtung lenkte, sondern auch für Amusement sorgte. Der raffiniert konstruierte Fall und der kontinuierliche Spannungsaufbau fordern die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende des Buches konstant erhalten. Da ich Kriminalromane sehr gerne mag, die bedächtig aufgerollt werden, sich liebevoller Details widmen und sich eher behutsam und langsam entwickeln, war diese Lektüre für mich ein wahrer Genuss und machte es mir schlichtweg unmöglich, den Krimi vor der Auflösung des Falles aus der Hand zu legen. Erwähnenswert erscheint mir auch der Glaube der Amerikanerin Madeline, der vor allem im letzten Drittel des Buches zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Glaube an Gott ist zwar nicht das zentrale Thema dieses Krimis, ihm wird aber durchaus Raum und Bedeutung zugemessen, und beeinflusst nicht zuletzt auch den Protagonisten Drew. Mein persönliches Fazit ist rasch und leicht dargelegt: „Mord mit Stil ist auch nicht besser“ hat mir ausnehmend gut gefallen, mich sehr gut unterhalten, und mir genügend Stoff für meine eigene Beteiligung an der Suche nach dem Mörder geliefert. Julianna Deering hat mich auf falsche Fährten geschickt und es geschafft, mich zum Ende des Buches wirklich zu überraschen. Ein Kriminalroman, den ich gerne weiter empfehle und dem ich ebenso gerne die maximale Anzahl an Bewertungssternen vergebe.

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    • 2
  • Mord gegen alle Regeln

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    Kaito

    Kaito

    04. September 2014 um 16:34

    "Mord mit Stil..." ist ein stilvoller Krimi, der sich an den englischen Klassikern der 20er und 30er Jahren orientiert. Die Autorin spielt gekonnt mit bekannten Motiven der Agatha Christie und anderer Legenden und weiß es doch, den Leser immer wieder zu überraschen. Die Geschichte ist rund um den jungen Drew Fathering aufgebaut, und stellt ihm und dem Leser viele unterschiedliche, teils lustige, teils zwielichtige Gestalten zur Seite. Dabei bleiben alle Figuren plausibel, auch wenn man sie vielleicht nicht in den ersten Zeilen durchschaut. Die Geschichte ist stetz fesselnd und dicht gestrickt. Erweitert wird der Plot um eine angenehme Liebesgeschichte und einige unaufdringliche Ausflüge in den christlichen Glauben. Für Freunde von guten, klassischen Krimis ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Ich bin restlos begeistert!

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  • Ein gelungener Krimi im alten Stil

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    kubine

    kubine

    02. September 2014 um 16:30

    Ronald Knox, englischer Priester, Theologe, Kriminalbuchautor und Mitglied des Detection Clubs schuf 1929 zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman. Diese Regeln kennen auch der junge Lord Drew Farthering und sein bester Freund Nick Dennison, beide begeisterte Leser von Kriminalgeschichten. Das sich das Leben nicht um diese Regeln kümmert, müssen die beiden erfahren, als auf dem Stammsitz Farthering Place ein Mord passiert. David Lincoln, ein Freund von Drews Mutter und Teilhaber von Farlinford Processing wurde während einer rauschenden Partynacht der Schädel zertrümmert. Als kurz darauf auch noch Drews Mutter an einer angeblichen Überdosierung ihres Schlafmittels stirbt, gibt es für Drew und Nick kein Halten mehr. Gemeinsam mit Madeline Parker, der Nichte von Drews Stiefvaters, beginnen die beiden zu ermitteln. Bei den Nachforschungen stellt sich schnell heraus, das die Dinge in Farthering Place und in der Firma verzwickter sind, als es auf den ersten Blick schien. Bald schon schweben auch sie in Gefahr... Julianna Deering ist ein großer Fan von klassischen Krimis, allen voran Miss Marple und Lord Peter Wimsey. Nun hat sie mit Drew Farthering eine eigene Figur mit viel Potenzial geschaffen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Zwar hat es hin und wieder kleinere Längen, aber die Autorin schafft es dennoch, den Leser zu fesseln. Geschickt gelegte Fährten, die dann doch in einer Sackgasse enden und ein fulminantes Ende, halten den Spannungsbogen auf einem sehr hohen Niveau. Es gibt sehr viele Verdächtige und Motive, so dass man als Leser kaum weiß, in welche Richtung die Auflösung des Falles geht. Theorien werden erstellt und verworfen, neue und alte Geheimnisse gelüftet. Genau wie ihre Vorbilder schert sich Julianna Deering dabei nicht um Pater Knox' Regeln. So ziemlich alle werden von ihr gebrochen, und allein das sorgt schon für manchen Schmunzler. Zum Lesefluss trägt auch die Ausarbeitung der Charaktere bei. Haupt- und Nebendarsteller sind sehr gut gezeichnet, so dass man sie förmlich vor sich sieht. Jeder hat seine mehr oder weniger liebenswürdigen Macken. An vielen Stellen kann man über die Marotten nur schmunzeln, an anderen Stellen machen bestimmte Aussagen nachdenklich. Madeline Parker, die junge Amerikanerin, bringt auch religiöse Ansichten mit in den Roman, zum Beispiel in Form der klassische Gretchen-Frage, die sie Drew stellt. Die Autorin hat es auch geschafft, die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Madeline und Drew sehr gekonnt darzustellen, ohne ins Kitschige abzudriften. Aber auch ihre Darstellung der damaligen Zeit (der Roman spielt in den 30er Jahren) wirkt dank kleiner, eingewobener Details sehr realistisch. So kann man beim Lesen das Kopf-Kino laufen lassen und den Fernseher für eine Weile auslassen. Mir hat der Roman jedenfalls sehr gut gefallen und ich hoffe, dass auch die anderen 2, bisher im englischen erschienenen, Nachfolgebände ihren Weg in die Buchläden schaffen.

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  • Mord mit Stil ist auch nicht besser ...

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    Cellissima

    Cellissima

    Südengland in den 1930er Jahren: Inmitten einer rauschenden Feier ereignet sich auf dem Anwesen von Drew Farthering ein Mord. Der junge Lord höchstselbst entdeckt die Leiche, als er nach einer zarten Annäherung mit Madeline, seiner amerikanischen Nichte, die die Familie gerade besucht, im Gewächshaus Schutz vor dem Regen sucht. Kurze Zeit später wird auch Constance Farthering tot aufgefunden. -Äußerst mysteriös, zumal einzelne Familienmitglieder eine dunkle Vergangenheit haben ... Drew, sein Freund Nick und Madeline, die Kriminalromane lieben, möchten das Rätsel lösen und ermitteln auf eigene Faust ... ****** Der Amerikanerin Julianna Deering ist ein hervorragender Kriminalroman im klassischen englischen Stil gelungen, der den Leser schnell zurück ins England der 1930er Jahre und auf das Anwesen der Familie versetzt. Die Geschichte verbreitet viel Atmosphäre, ist herrlich zu lesen, spannend, bietet viele überraschende Wendungen. Hier werden selbst bekennende Liebhaber des Genres an ihre Grenzen gebracht und in die Irre geführt - eine Tatsache, die eindeutig für die Qualität der Autorin und ihres Werkes spricht! Die Figuren sind allesamt sehr komplex und gut gezeichnet. Durch ihre Aussagen und Handlungen werden viele Rätsel und Fragen aufgeworfen, und so kann der Leser von Anfang bis Ende mitermitteln. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht die Liebelei zwischen Drew und Madeline, die -obwohl relativ dezent und im Hintergrund gehalten- für meinen Geschmack doch schon ein klein wenig zu viel Platz einnimmt. Der christliche Aspekt nimmt nie Überhand und bildet ein einheitliches Ganzes mit der übrigen Handlung; insofern sei auch skeptischen Lesern die Lektüre empfohlen. ****** Fazit: Sehr spannend, unterhaltsam und stimmungsvoll, im Stile des klassischen englischen Kriminalromans. Klare Lese-Empfehlung!

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    • 2
  • Mord mit oder ohne Stil, das ist hier die Frage

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    Antek

    Antek

    20. August 2014 um 14:27

    Drew, der junge Hausherr kehrt mit Nick überraschend nach Fathering Place zurück. Seine Mutter Constanze hat für das Wochenende allerdings ein Fest organisiert und die Gäste im Herrenhaus untergebracht. Mitten in dieses Fest nun platzt der junge Hausherr und muss als erstes einmal verärgert feststellen, dass ausgerechnet Lincoln, einen Herrn, den Drew am liebsten sofort vor die Tür gesetzt hätte, in seinem Zimmer untergebracht ist. Ausgerechnet Stiefvater Mason legt ein gutes Wort für den Gast ein, verwunderlich, da Lincoln ein Verhältnis mit Constanze nachgesagt wird. Unter den Gästen sind auch drei junge Amerikanerinnen, eine davon Madeline, die Nichte von Mason. Drew scheint sofort ein Auge auf die hübsche junge Dame geworfen zu haben und dass sie seine und Nicks Leidenschaft an Krimis teilt, bringt zusätzliche Pluspunkte. Nach einem fulminanten Feuerwerk finden Drew und Madeline bei einem Spaziergang durch den Garten eine Leiche, der Kopf mit einer Schrotflinte übel zugerichtet, handelt es sich hier um den unliebsamen Lincoln? Ein etwas überforderter Constable Appelgate nimmt den Fall auf und noch bevor die zweite Leiche des Abends auftaucht, ist schon klar, dass hier Drew und Nick bei den Ermittlungen fleißig helfen müssen.   Wie schon das Cover vermuten lässt, handelt es sich hier um einen klassischen Krimi, der im Südengland der 30er Jahre spielt. Die Atmosphäre im Herrenhaus, mit treu ergebenem Butler, Etikette und gehobener Ausdrucksweise, wird super dargestellt.  Man fühlt sich wirklich in diese Zeit und Umgebung hineinversetzt. Erwähnungen damaliger Schauspieler, dem Radiosendungen von damals oder auch die Methoden der Spurensicherung machen das Bild noch komplett.   Der Aufhänger für diesen Krimi sind die 10 Regeln für einen fairen Kriminalroman nach Father Knox, die einen schon schmunzeln lassen. Toll fand ich, dass diese Regeln im Verlauf der Handlung immer wieder auf amüsante Art und Weise einfließen, denn sie werden hier allesamt gebrochen, sehr zum Leidwesen von Nick, der sich völlig auf dieses Regeln verschworen hat. Der Fall an sich ist spannend, auch wenn die Ermittlungen eher gemütlich erfolgen. Am besten hat mir gefallen, dass ich mir mit meinem Verdacht eigentlich ziemlich sicher war und dann am Ende feststellen musste, dass mich die Autorin sauber an der Nase herumgeführt hat. Aber genau das ist ja ein Zeichen, dass dieser Krimi wirklich geschickte Finten enthält, die selbst geübten Krimilesern zur Falle werden und damit ein wesentlicher Pluspunkt. Das Dreiergespann Nick, Drew und Madeline gab viel Anlass zum Schmunzeln, besonders auch wenn die Ermittlungen nicht ganz so wie erhofft verliefen. Wobei Nick ganz klar anerkennt, dass Madeline zu Drew gehört, da gab es gar keine Zweifel. Die Liebesbeziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt ist nett, aber mir hätte ein wenig weniger abreisen wollen eigentlich gereicht. Ein Pluspunkt sind auch die originellen Nebendarsteller. Beim Gärtner angefangen, dessen Vernehmungen mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben, über die zwei Dorftratschen, bis hin zu einem besonders süßen kleinen Jungen, der versucht für seine Informationen ein motorisiertes Fahrrad heraus zu handeln. Alles in allem ein unterhaltsamer klassischer Krimi mit gemächlichen Ermittlungen, der auch Gelegenheit zum Schmunzeln bietet und einen angenehmen Schreibstil zu bieten hat und damit noch 5 Sterne verdient hat.

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  • Mord im englischen Herrenhaus

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    mabuerele

    mabuerele

    18. August 2014 um 20:43

    Das Buch beginnt mit zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman. Farthering Place ist ein altes Herrenhaus in der Landschaft von Hampshire. Wir befinden uns in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Drew, der junge Hausherr, und sein Freund Nick kehren unangemeldet nach Hause zurück. Seine Mutter Constance aber hat Gäste im Haus und auch die Zimmer von Drew belegt. Dort ist ausgerechnet Lincoln unterbracht, dem man ein Verhältnis mit Constance nachsagt. Am nächsten Tag erscheinen drei junge Mädchen aus Amerika, die auf ihrer Europareise hier Station machen. Zu ihnen gehört Madeline, die Nichte von Drews Stiefvater. Noch am gleichen Abend gibt es am Haus einen Mord. Die Autorin hat einen lockerleichten Kriminalroman im typisch englischen Stil geschrieben. Trotzdem hat sie der Geschichte ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Drew ist ein lebenslustiger junger Mann. Zu seinem Hobby gehört das Lesen, insbesondere der Krimis von Knox. Von dem stammen auch die Regeln zu Beginn des Buches. Er hat keinerlei Starallüren und bildet sich auf seine Herkunft nichts ein. Das zeigt sich nicht nur in dem Umgang mit den Dienstboten, sondern auch in seiner Freundschaft zu Nick. Der ist der Sohn des Butlers. Seine Ausbildung verdankt er Drews Vater. Deshalb nimmt er seine Aufgaben für die Familie ernst, ist aber zusammen mit Drew für manchen Schabernack zu haben. Madeline bringt ihr amerikanisches Lebensgefühl in die Geschichte. Dazu gehört insbesondere ihr fester Glaube. Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass selbst die Nebenfiguren ihre Eigenheiten hatten. Das aber möge der künftige Leser selbst genauer herausfinden. Was wie ein normaler Kriminalroman beginnt, wird immer verzwickter. Die Autorin schickt mich auf einen Irrweg nach dem anderen. Auch Drew und Nick, die sich natürlich in die Ermittlungen einmischen, stellen sehr schnell fest, dass sich das wirkliche Leben und ein realer Mordfall nicht nach den Regeln von Knox richten. Das Buch ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Grund dafür war nicht nur die spannende Handlung, sondern auch der Schriftstil. Die Autorin hat es ausgezeichnet verstanden, das Flair der englischen Gesellschaft zu beschreiben. Das Buch beginnt mit einer gewissen Leichtigkeit, die zwischendurch umschlägt, aber sich immer wieder durchsetzen kann. Der leise Humor der Protagonisten und ihre Lebensfreude trotz aller Probleme hinterlassen positive Eindrücke. Natürlich darf eine zarte Liebesgeschichte nicht fehlen, die sich sehr behutsam entwickelt. Christliche Fragen werden an passender Stelle angesprochen und somit geschickt in die Handlung integriert. Ausgezeichnet gelungen finde ich das Cover. Es deutet für mich schon an, dass es nicht nur um ernste Fragen geht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. So gekonnt hat mich selten eine Krimiautorin auf falsche Fährten geführt. Dazu hat eine abwechslungsreiche Handlung mit vielen Überraschungen beigetragen.

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  • Leider nicht so gut wie erwartet

    Mord mit Stil ist auch nicht besser
    heaven4u

    heaven4u

    28. June 2014 um 21:16

    Südengland in den 1930er Jahren: Drew Fathering ist totaler Krimifan - allerdings nur die in Buchform. Als sich auf dem Anwesen seiner Familie ein Mord ereignet, macht er sich mit seinem Freund Nick und seiner Cousine Madeline daran, diesen Fall selbst zu lösen, weil er meint, die Polizei würde einige Details außer Acht lassen, außerdem macht es ihm Freude die Puzzleteile zusammenzufügen. Dabei hält er sich an die "Zehn Regel für einen fairen Kriminalroman" von Father Knox. Nur muss er feststellen, dass der Mörder sich überhaupt nicht daran hält. Steckt seine Familie tiefer mit drin als er dachte oder will der Mörder nur, dass es so scheint? Wird es Drew gelingen den Mörder zu finden? Ein christlicher Krimi der in den 1930ern in Südengland spielt? Da war ich gleich Feuer und Flamme als ich es in der Verlagsvorschau entdeckte und habe es mir bestellt. Auch das Cover ist so anders und wunderschön. Christliche Thriller gibt es ja einige, Krimis und dazu noch historische eher weniger. Daher war ich sehr gespannt auf das Buch! Deshalb fing ich sofort an es zu lesen, als ich es in den Händen hatte. Schon die erste Seite ist total witzig: Auf der ersten Seiten stehen eben diese Zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman und sind total witzig. Auch die Dialoge sind streckenweise sehr witzig und man muss lächeln. Dennoch konnte mich dieser Krimi nicht so recht packen. Selbst bei Seite 200 war noch nicht sehr viel passiert bis auf immer wiederkehrende Verhöre der Polizei. Die in die Handlung eingeflochtene Liebesgeschichte war eher nervig und konnte mich nicht so recht packen. Das ging mir alles zu schnell, dennoch erfuhr man von beiden zu wenig um mit ihnen mitzufiebern. Die Aufklärung erfolgt am Schluss, aber alles auf einmal. Ich finde es immer schöner, wenn sich nach und nach Dinge aufdecken. So hatte die Handlung in der Mitte leider sehr viele Längen und teilweise einige Seiten nur mit belangloser Konversation. Schade, ich hatte mir wirklich mehr erhofft - schon wegen des schönen Covers. Auch der Glaube kommt sehr sehr kurz. Gott kommt hin und wieder mal vor, aber es kam mir eher so vor als wäre das reingequetscht damit es als christlicher Roman durchgeht. Sehr schade, denn von einem christlichen Verlag erwarte ich schon mehr Tiefgang. Ich bin mir sicher, dass das Buch dennoch seine Leser finden werden. Mich hat es leider nicht vollkommen überzeugt.

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