Julie Berry

 4 Sterne bei 159 Bewertungen

Lebenslauf von Julie Berry

Julie Berry hat einen Masterabschluss des Vermont College. Ihre Jugendbücher wurden für verschiedene Auszeichnungen nominiert, standen auf Bestenlisten und erhielten zahlreiche lobende Pressestimmen. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Söhnen in einem Vorort von Boston. Dort arbeitet sie als Marketingleiterin eines Start-up-Unternehmens.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Julie Berry

Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)

Lasst uns schweigen wie ein Grab

 (97)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Ich bin die, die niemand sieht (ISBN: 9783570402092)

Ich bin die, die niemand sieht

 (54)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches All the Truth That's in Me (ISBN: 9780142427309)

All the Truth That's in Me

 (2)
Erschienen am 19.08.2014
Cover des Buches Lovely War (ISBN: 9781984836236)

Lovely War

 (2)
Erschienen am 05.03.2019
Cover des Buches Lovely War (ISBN: 9780147512970)

Lovely War

 (0)
Erschienen am 04.02.2020

Neue Rezensionen zu Julie Berry

Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)tinstamps avatar

Rezension zu "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry

Herrlich skurill und ein tolles Jugendbuch
tinstampvor 2 Monaten

Bewertung: 4 1/2 Sterne

Jugendbücher findet ihr bei mir nicht sehr oft, aber im Moment habe ich so einige hier bei mir liegen. Durch die liebe Aleshanee bin ich auf "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry aufmerksam geworden. Als ich es in unserer Bücherei entdeckt habe, musste es gleich mit und ich kann sagen, dass ich mich wirklich köstlich unterhalten habe.

Der Jugendkrimi spielt 1890 im St. Etheldra Mädcheninternat bei London. Während die sieben Mädchen bei Bohnen und Brot am Tisch sitzen, futtert die Direktorin Constance Plankett gemeinsam mit ihrem Bruder Aldous Godding köstliches Kalbfleisch. Doch der Genuss währt nicht lange, denn plötzlich fallen beide hintereinander tot vom Stuhl. Die Mädchen wissen sich zu helfen und verschweigen den Tod von Mrs. Plankett, denn sie befürchten nach Hause geschickt zu werden, was keine von ihnen möchte. Und so schaufeln sie ein Grab im Garten und versuchen ohne Kontrolle eines Erwachsenen weiter im Internat zu bleiben....

Schon der Beginn der Geschichte ist skurill und voller schwarzem Humor. Die Fassade, dass Mrs. Plankett noch lebt, soll aufrecht erhalten bleiben. Der Kreativität der Mädchen, die alle zwischen 12 und 17 Jahren alt sind, sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Beinamen, die jedes der Mädchen von der Autorin erhält, klärt sofort über ihre Fähigkeiten oder ihr Aussehen auf. Das sind:
Roberta "Liebenswert", Mary Jane "Ungeniert", Martha "Einfältig", Alice "Robust", Kitty "Schlau", Louise "Pockennarbig" und Elinor "Düster".
Diese Namenszusätze werden auch auch immer verwendet und so hat man als Leser immer ein Bild vor Augen, wer wer ist. Das ist vorallem am Anfang sehr hilfreich.

Schon von Beginn an habe ich mich köstlich unterhalten, denn schon sehr bald treten die ersten Schwierigkeiten auf. Just am Todestag wollte Constance Plankett ihrem Bruder zum Geburtstag überraschen und hat einige Freunde eingeladen. Wie die Mädchen sich aus dieser verfahrenen Situation herausmanövrieren ist einfach nur witzig. Weitere unlösbare Situationen folgen natürlich bald darauf. Oftmals wird es sehr skurill und obwohl ich das sonst nicht mag, hat es mir hier total gefallen. Zusätzlich müssen die Mädchen herausfinden, wer hinter den Giftmorden an ihrer Direktorin steckt. Der Verdacht, eine von ihnen könnte die Täterin sein, macht den Mädchen zusätzlich zu schaffen. Noch gefährlicher erscheint es jedoch, dass der Mörder noch herumläuft und einen weiteren Anschlag planen könnte. Für mich war es bald ersichtlich wer hinter den Morden steckte, aber es ist ja auch ein Jugendbuch und kein Erwachsenenkrimi. Außerdem konnte mich die Autorin trotzallem mit einigen Wendungen überraschen.
Die Geschichte ist eigenwillig und glänzt vorallem durch ihren schwarzen Humor und den Charakteren. In der Mitte wird es ruhiger und der Spannungsbogen sinkt.

Die Autorin hat ihre schwarze Krimikomödie im Viktorianischen Zeitalter angesiedelt. Die Figuren sind  authentisch und glaubhaft und die Mädchen zeigen, dass sie sich mit dem Rollenbild der Frau zu dieser Zeit nicht wirklich identifizieren können. Die Charaktere sind jedoch sehr verschieden, wie auch ihre Beinamen erklären. Gemeinsam mit den tollen Figuren, etwas Ironie und Sarkastik ist diese Krimikomödie für junge Leser ein richtiges "Schmankerl". Ich hab's genossen und empfehle den Roman, der schon etwas älter ist, gerne weiter.

Fazit:
Eine herrlich ironische Krimikomödie mit Wortwitz und Charme. Eine Geschichte für Jugendliche und auch ältere Semester, die mit schwarzem Humor punktet und welche ich sehr gerne gelesen habe. Ich empfehle dieses unterhaltsame Buch gerne weiter!

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Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)Kagalis avatar

Rezension zu "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry

Sehr amüsante Krimikomödie für Jugendliche
Kagalivor einem Jahr

Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, da ich bereits "Ich bin die, die niemand sieht" von Julie Berry gelesen hatte und das sehr mochte. Also habe ich mir die weiteren Bücher der Autorin angeschaut und bin bei dieser Jugend-Krimi-Komödie

Eine skandalöse Schwesternschaft
England 1890, an einem Sonntag in einem kleinen verschlafenem Städtchen namens Eli, sitzen sieben Schülerinnen im St. Etheldra Mädcheninternat am Esstisch. Während sie nur Brot und Bohnen bekommen, lassen sich die Internatsleiterin und ihr Bruder ein deftiges Kalbsfleisch schmecken, zumindest so lange, bis Beide plötzlich tot vom Stuhl fallen. Und dies geschieht, ohne viel Vorgeplänkel schon auf der allerersten Seite des ersten Kapitels. Der Leser wird also gleich hineingeworfen in die Geschichte und das aberwitzige Abenteuer der sieben Mädchen beginnt.
Eine Besonderheit in diesem Buch sind die Spitznamen der Mädchen, da hätten wir:

Roberta "Liebenswert" Pratley
Mary Jane "Ungeniert" Marshall
Martha "Einfältig" Boyle
Alice "Robust" Brooks
Kitty "Schlau" Heaton
Louise "Pockennarbig" Dudley
Elinor "Düster" Siever


(Lasst uns schweigen, wie ein Grab von Julie Berry, Thienemann Verlag, S.5.)

Im gesamten Buch werden die Mädchen auch fast immer mir ihrem Spitznamen zusammen genannt:

"Tot, würde ich sagen", stellte Elinor Düster fest. Kitty Schlau sprang auf und eilte leichtfüßig zu Mrs Plackett. Sie nahm Matha Einfältig die Brille von der Nase, putze sie an ihrem Ärmel ab und hielt sie dann vor die schlaffen Lippen der Schulleiterin [...] Kitty Schlau nickte zufrieden, weil kein Atem die Gläser beschlug, und setzte Martha Einfältig die Brille wieder auf die Nase. "Tot wie ein Bückling", verkündete sie.

(Lasst uns schweigen, wie ein Grab von Julie Berry, Thienemann Verlag, S.10.)

Dies mag zuerst gewöhnungsbedürftig erscheinen, passt aber letztendlich sehr gut zu dieser eigenwilligen Geschichte und gerade am Anfang hilft es auch ungemein die sieben Mädchen auseinander zu halten. Ebenso hilft es, dass vor dem eigentlichen Beginn der Geschichte die Mädchen kurz vorgestellt werden. Interessanterweise, indem ihre Familien vorgestellt werden. Ein lustiger Ansatz, der trotzdem treffend die prägenden Charakterzüge der einzelnen Mädchen darstellt.

Von Giftmördern, neugierigen alten Damen und aufdringliche Nachbarn
Nun finden sich, wie gesagt, die sieben Mädchen schon auf der ersten Seite mit zwei Toten wieder. Was dann folgt, ist ein skurriles, ja fast schon aberwitziges Abenteuer. Mit viel Witz und schwarzem Humor lässt Julie Berry ihre jungen Damen von eienr absurden Situation in die nächste stolpern. Da hätten wir allzu neugierige alte Klatschtanten, aufdringliche Nachbarn, einen liebeskranken Admiral und ach ja, der Mörder läuft ja auch noch rum und das Internat will geführt werden. Mehr schlecht als recht stolpern die Mädchen voran, was auf der einen Seite sehr witzig war, in der Mitte hatte man jedoch das Gefühl, dass die Geschichte etwas auf der Stelle tritt. Auch hätte ich mir ein bisschen mehr Rätselraten gewünscht. Wer der Mörder ist, hatte ich sofort bei dessen ersten Auftritt raus. Sicher, das Buch richtet sich vornehmlich an Jugendlich, dennoch fand ich "Das große Rätsel" sehr einfach und nur in den Details kam wirklich Spannung auf.

Das Buch wird daher hauptsächlich von seinem Humor und den schrägen Situationen getragen. Bei einigen Situationen musste ich laut auflachen wie z.B. beim Erscheinen eines gewissen Neffen. Es ist oft einfach zu komisch, wie die Mädchen versuchen, ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten und dabei erstaunlich viel Kreativität zeigen und da man sie als Leser auch recht schnell mit ihren Eigenarten ins Herz schließt, feuert man sie doch insgeheim an, auch wenn man eigentlich weiß, dass das nicht ewig gut gehen kann, doch wie es genau endet, verrate ich euch natürlich nicht ;)

Fazit:

Lasst und schweigen, wie ein Grab ist eine amüsante Krimikomödie, mit viel Witz und schwarzem Humor. Es macht vor allem durch die fast schon aberwitzigen Situationen Spaß, in die die Mädchen hineinstolpern, in der Mitte dreht es sich aber etwas im Kreis und die Rätsel, für die die Mädchen Seiten brauchen um sie zu lösen, hat der Leser schnell raus. Trotzdem macht das Lesen viel Spaß und ich kann das Buch besten Gewissens empfehlen.


Folge mir ;)

Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

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Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)SaranaHiyoris avatar

Rezension zu "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry

Spannende Krimi-Komödie
SaranaHiyorivor einem Jahr

Die Geschichte handelt um sieben Schülerinnen die im Laufe des Buches einen Mord aufklären. Darunter sind:

Roberta "Liebenswert" Pratley, 

Mary Jane "Ungeniert" Marshall, 

Martha "Einfältig" Boyle, 

Alice "Robust" Brooks, 

Kitty "Schlau" Heaton, 

Louise "Pockennarbig" Dudley und 

Elinor "Düster" Siever.


An einem Sonntagsessen fallen plötzlich die Schulleiterin Constance Plackett und ihr Buder Aldous Godding um. Relativ nüchtern stellen die Mädchen fest das beide Tod sind und schnell wird klar, es war Gift und jemand scheint der Mörder der beiden zu sein.

Von nun an müssen die sieben Schülerinnen alles dafür tun um den Mord Geheim zu halten und den Mörder zu finden.


Man begleitet sie durch die Geschichte und was sie alles dafür tun, um nicht voneinander getrennt zu werden. 

An Anfang wird noch alles recht lustig dargestellt mit viel schwarzem Humor, was gegen Ende etwas abflacht und ernster wird. 

Es war spannend zu lesen wie die verschiedenen Charaktere auf die Situation reagieren und jede von ihnen hat andere Fähigkeiten die sie auch einsetzen müssen, um nicht alles zu verraten.

Ich fand es toll wie sich die Geschichte entwickelt hat und meiner Meinung nach lohnt es sich dieses Buch zu lesen.

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