Julie Berry Lasst uns schweigen wie ein Grab

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Inhaltsangabe zu „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ von Julie Berry

Als aus heiterem Himmel die Direktorin und ihr Bruder beim Sonntagsessen vor ihren Augen tot vom Stuhl fallen, haben die sieben Schülerinnen des St. Etheldra Mädcheninternats die Wahl: Entweder erzählen sie von den Todesfällen und werden nach Hause geschickt, oder sie vertuschen den Vorfall und haben die fantastische Chance, das Mädcheninternat selbst zu führen – ganz ohne die Kontrolle von Erwachsenen! Also schaufeln sie den beiden ein Grab im Garten und pflanzen einen hübschen Kirschbaum darauf. Doch das ist erst der Anfang. Für ihren Traum von der eigenen Schule verstricken sich die Mädchen in ein fulminantes Netz aus raffinierten Lügen, während der Mörder noch frei herumläuft …

Ich habe es eben durch, finde nicht umbedingt das es nur ein Jugendbuch ist. Richtig gut geschrieben auch für Erwachsenen.

— Rachel1910

Eine unterhaltsame Krimi-Komödie - authentisch und glaubhaft versetzt in das Viktorianische Zeitalter und mit viel Humor. Tolles Jugendbuch!

— parden

Amüsant, skurril, spannend

— Dion

Flüssig und süffig, wie die Bowle.

— AnnikaLeu

Cover, Klappentext, Idee und deren Umsetzung: Spitze!

— Tanasya

Eine etwas andere Story. Mit skurrilen aber charmanten Charakteren. Nur leider kamen der Witz, sowie der schwarze Humor etwas zu kurz.

— guggiie

3,5Sterne.Die letzten Seiten hätten von der Spannung auf alle verteilt werden müssen.Nicht so schwarzhumorig wie erwartet,skurile Charaktere

— Melvadja

Wunderbar charmante und bezaubernd skurrile Geschichte über einen Mord und sieben Mädchen die alles tun, um ihn zu vertuschen :D

— Aleshanee

Eine sehr lustige und skurrile Geschichte... Unbedingt lesen!

— Sternschnuppi15

Ein Buch, dass ich tief in mein Herz schließe ♥ Witzige, kluge und charismatische Geschichte und optisch ein wahrer Hingucker :)

— killerprincess

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  • Anarchie im Mädchenpensionat...

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    parden

    22. July 2017 um 20:50

    ANARCHIE IM MÄDCHENPENSIONAT...Als aus heiterem Himmel die Direktorin und ihr Bruder beim Sonntagsessen vor ihren Augen tot vom Stuhl fallen, haben die sieben Schülerinnen des St. Etheldra Mädcheninternats die Wahl: Entweder erzählen sie von den Todesfällen und werden nach Hause geschickt, oder sie vertuschen den Vorfall und haben die fantastische Chance, das Mädcheninternat selbst zu führen – ganz ohne die Kontrolle von Erwachsenen! Also schaufeln sie den beiden ein Grab im Garten und pflanzen einen hübschen Kirschbaum darauf. Doch das ist erst der Anfang. Für ihren Traum von der eigenen Schule verstricken sich die Mädchen in ein fulminantes Netz aus raffinierten Lügen, während der Mörder noch frei herumläuft…12 Jahre alt ist die jüngste Schülerin des Mädchenpensionats, das im Jahr 1890 von der gestrengen Schulleiterin Constance Plackett geleitet wird. Eine eingeschworene Gemeinschaft ist da im Laufe der Zeit entstanden, wie spätestens seit dem grässlichen Zwischenfall beim sonntäglichen Mittagessen klar geworden sein sollte. Da sackt nicht nur die Direktorin des Pensionats tot auf ihrem Stuhl zusammen, sondern auch ihr zum Essen geladener Bruder fällt plötzlich tot um. Was also machen da sieben junge Mädchen, denen es vor der Vorstellung graut, wieder nach Hause geschickt und voneinander getrennt zu werden? Sieben selbstbewusste junge Mädchen, die von ihren gut betuchten aber nicht reichen Familien in dieses Mädchenpensionat abgeschoben wurden, um unter der Fuchtel der Leiterin ein gesellschaftlich akzeptables Verhalten zu erlernen? Sie rufen jedenfalls nicht die Polizei.Trotz ihrer Ängste beschließen die sieben Schülerinnen, die beiden Leichen verschwinden zu lassen und weiterzumachen, als ob nichts geschehen sei. Doch schon das Ausschaufeln des Grabes erweist sich als schwierige Aufgabe. Als endlich der frisch gepflanzte Kirschbaum auf der zugeschütteten Grube steht, gehen die Probleme erst richtig los. Besucher geben sich die Klinke in die Hand, schwierige Entscheidungen müssen getroffen werden - und da ist ja auch noch die Frage nach dem Täter. Hat einer von ihnen Constance Plackett und ihren Bruder auf dem Gewissen? Oder droht womöglich Gefahr von außen?Eine unterhaltsame Krimi-Komödie präsentiert Julie Berry hier - authentisch und glaubhaft versetzt in das Viktorianische Zeitalter und mit viel Humor, auch schwarzem. Hanni und Nanni? Mitnichten. Ein wenig wie eine Mischung aus Monty Python, Miss Marple und Charles Dickens. Irgendwie. Und mit einer guten Prise Emanzipation, denn die Schülerinnen träumen von ganz anderen Dingen, als Eltern und Gesellschaft ihnen zubilligen wollen. Einige kleine Seitenhiebe auf die gesellschaftlichen Normen sowie auf das Geschlecht der Männer sind da inbegriffen. Hier erstarken die Mädchen...Einen wirklichen Hauptcharakter gibt es in diesem Jugendbuch nicht, auch wenn Kitty 'Schlau' oftmals das Heft in die Hand nimmt. Die Stärke besteht vielmehr gerade darin, dass sich die sieben so unterschiedlichen Mädchen einfach gut ergänzen und jede einzelne von ihnen ihre Stärken (und Schwächen) einbringen kann. Die gewählten Namen sprechen da schon für sich. Neben Kitty 'Schlau' gehören auch Roberta 'Liebenswert', Mary Jane 'Ungeniert', Martha 'Einfältig', Alice 'Robust', Louise 'Pockennarbig' und Elinor 'Düster' zu den Schülerinnen des Mädchenpensionats. Da kommt es zu manch einer brenzligen Situation, aber auch zu vielen komischen Szenen, und insgesamt ist das Buch überaus flüssig zu lesen, auch wenn der Spannungsbogen in der Mitte etwas abflacht, um dann gegen Ende wieder rasant an Fahrt aufzunehmen.Alles in allem ein gelungenes Jugendbuch, spannend, humorvoll, augenzwinkernd und charmant zu lesen in seinem viktorianischen Gewand...© Parden

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    • 11
  • Amüsante Krimikomödie

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Dion

    23. April 2017 um 15:30

    Die sieben Schülerinnen des St. Etheldra Mädcheninternats sind Zeugen, als ihre Schuldirektorin Mrs. Plackett und ihr Bruder beim sonntäglichen Essen tot vom Sessel kippen. Um den gewohnten Ablauf im Internat nicht zu kippen und vor allem: um nicht nach Hause zu müssen, beschließen die Mädchen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.Sie lassen die Leichen verschwinden, machen eine von ihnen kurzerhand zu Mrs. Plackett und versuchen, ihr Leben ganz normal weiterlaufen zu lassen....Ein unglaublich amüsanter Roman um sieben grundverschiedene Mädchen, die sich bemühen, bloß nicht aufzufallen. Julie Berry hat alle mit eindeutigen, ihrem Charakter entsprechenden Beinamen ausgestattet, wie einfältig, robust und liebenswert. Ganz wunderbare Protagonisten und eine herrlich skurrile Geschichte. Hierfür von Herzen fünf Sterne!

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    • 2
  • Skandalös

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    AnnikaLeu

    13. February 2017 um 21:19

    "Und dürfte ich um etwas weniger Tohuwabohu bitten?" Vor 1900 hatten es Frauen und solche die es erst noch werden wollten, nicht leicht. Kein Wunder: Frauenwahlrecht, Suffragetten und all diese schönen Errungenschaften, die dann schlussendlich zum Frauenparkplatz und der Frauenquote in Führungspositionen führten, davon können die sieben skandalösen Schwestern im Pensionat Saint Etheldreda nur träumen. Ihre Welt beschränkt sich auf: Französisch, Latein, Mathematik (immerhin!), Geschichte, Tanzen, Singen, Musizieren, (OT: Zombies killen), Etikette, Kochen, Gartenarbeit. Warum dieses feine Büchlein dennoch den Begriff Emanzipation exerziert, will ich euch gern verraten, wenn ihr wagemutig genug seid. Machen wir also einen Ausflug nach England, in ein hübsches kleines Städtchen, direkt ins Speisezimmer des Internats an den Esstisch, an einem Sonntagabend. Zu Gast begrüßen wir Aldous, den Bruder unserer Internatsleiterin, ihres Zeichens Witwe (mit einem Faible für Seemänner). Und diese Szene können wir dann auch schon gleich wieder vergessen, die beiden sind nämlich zwei Sätze später Wurmfutter. (Das mit den Würmern ist später noch mal wichtig.) So weit alles nicht neu, das steht im Klappentext. Auch der Kirschbaum findet dort schon Erwähnung, weshalb ich mich dann den interessanteren Details widmen werde, möglichst ohne zu spoilern. "Eine dünne Mondsichel spitzte durch die Wolkendecke." Was haben Shakespeare, Sir Arthur Conan Doyle, Victor Hugo und Lewis Carroll gemeinsam? Sie werden in diesem Buch, von den Mädchen, genannt und sogar zitiert. Unsere sieben Gören (die jüngste 12 Jahre alt) sind nämlich allesamt aus einigermaßen gutem Elternhaus (nicht so gut um auf eine der anderen, noch viel tolleren Schulen gehen zu können, aber immerhin betucht genug, um in diese Einrichtung abgeschoben worden zu sein). Sie sind sogar recht klug, manierlich, talentiert und ansehnlich - größtenteils - nicht zwangsläufig gleichzeitig. Und deswegen wäre mein erstes Manko: Schade, dass auf dem Cover nur Platz für fünf von den Sieben war. Denn jedes der Mädchen, mitsamt charakteristischem Beinamen, wird gebraucht in der sich aufbauenden Scharade, auch wenn der Fokus auf Kitty Schlau liegt. Die Aufgaben müssen verteilt, die Zugehfrau entlassen, die nahen Bekannten getäuscht, die aufstrebenden Bobbys ausgetrickst, Schmiere gestanden werden. Nebenbei muss der Haushalt gemacht, die Buchhaltung aktualisiert, Geld herbeigeschafft, eine Tischdecke mit Erdbeeren bestickt, ein paar junge Gentleman und Beaus angeflirtet, Nestlé Schokolade gefuttert, ein Pony gestreichelt werden - ja, wie unwichtig das doch alles klingt, wenn man weiß, dass es zwei Leichen zu beseitigen gibt! An deren Ableben die Mädchen übrigens unschuldig sind (können Leichen ableben - wohl eher nicht. Aber ihr wisst was ich meine). "Tis not fine feathers make fine birds." Und darum geht es wirklich: die Leichen wegschaffen, um bloß nicht nach Hause zu müssen (oder in ein anderes Internat). Sie wollen zusammenbleiben, sie sind Freunde, Familie. Sie ärgern sich, verdächtigen sich, treten sich auf die Füße und schimpfen - doch sie stehen als eine Frau hinter ihrer Entscheidung. Mrs Plackett muss weiter existieren, um den Anschein aufrecht zu erhalten, alles andere muss im Lügengespinst Bestand haben. Und ganz nebenbei muss auch noch das Rätsel um den Ebenholzelefanten gelöst und der Mörder gefunden werden. Zu diesem Zweck gibt es ein Notizbüchlein, in dem alle Spuren festgehalten werden. Julie Berry gibt dem Leser dabei sämtliche Informationen an die Hand und überlässt es nicht dem Zufall, auf die Lösung zuzusteuern, ganz ohne Hirnverdreher. Damit will ich nicht sagen, es sei geradlinig. Das Buch ist spannend genug, dass ich es an einem Tag runterlesen kann, flüssig - süffig wie die Bowle. Von der man aber lieber nicht zu viel genießen sollte, es sei denn man möchte als Dame im Korsett Zustände kriegen. Ein bisschen Anbandelei und Tändelei gibt es auch. Wobei wahrscheinlich ein zaghafter Handkuss und ein wirklich böser, wirklich aufdringlicher Wangenkuss in der Zeit skandalös sind! Pfui Mädchen! Fazit: Es gibt Punktabzug für’s Ende. Ich hätte den jungen Damen schlichtweg etwas anderes gewünscht, auch für die dargestellte Zeit. Ja, ich könnte mir eine ganze Serie vorstellen, die Mädchen in dem riesigen Haus, führen es weiter, müssen sich immer wieder Schnüfflern erwehren, um die Ecke denken, verplappern sich und kriegen die Kurve wieder. Nennt mich komisch, aber das Buch hatte nur in einer Hinsicht schwarzen Humor und das war der verbrannte Pudding. Wobei Elinor Düster mir zusammen mit Alice Robust am besten gefallen haben. Da wäre mehr drin gewesen, hätte man nicht alles aufgelöst und so viele verschiedene … Ein schönes Buch, das viel richtig macht. Mit ein paar schönen Seitenhieben auf und gegen die Männlichkeit. Mit schönen Hinwendungen an romantische Piratenromane. Mit Hundewelpen, einem Pfau und einem Hahn. Und das von mir über einen Krimi. Daher mein Urteil in Preußischblau.

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  • Leserunde zu "VAMPIRE DIARIES" von Lisa J. Smith

    VAMPIRE DIARIES

    stebec

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zum Thema „Vampire Diaries“ - 03.02.-05.02.2017 Um dabei zu sein, braucht ihr die Serie nicht zu kennen oder zu mögen.  Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt. Größtenteils wird es sich thematisch um die Serie „Vampire Diaries“ gehen, weil dies das Thema unserer aktuellen Werwolfrunde ist. Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal.  Wir wollen zusammen lesen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Wie viele Seiten wollt ihr an diesen drei Tagen schaffen? ♦DIE REGELN:♦ Diesmal haben wir uns für euch wieder etwas Neues einfallen lassen, damit sich dieser Vampire Diraries-Lesemarathon von dem letzten Supernatural-Marathon abhebt. Und zwar: Unsere arme hilflose Elena steht zwischen zwei Männern und muss sich für einen von beiden entscheiden. Eure Aufgabe ist es deswegen den beiden Vampiren Stefan und Damon dabei zu helfen, das Herz von Elena für sich zu gewinnen. ♦Dazu werdet ihr in zwei Teams aufgeteilt♦ Team Damon Düster, ein klein wenig sadistisch und immer der Buhmann. Der Badboy der beiden Brüder. Team Stefan Vertrauensvoll, moralisch und immer für Elena da. Der Goodguy der beiden Brüder. Ihr müsst nun versuchen dem jeweiligen Bruder zur Seite zu stehen. Das schafft ihr, indem ihr jede Menge Seiten lest und damit kleine Geschenke erwerbt oder die von uns gestellten Aufgaben löst und dann als Belohnung auch Geschenke für Elena erwerbt. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Geschenken, Elena, damit euer Vampir mit ihr glücklich in den Sonnenuntergang reiten kann (sofern ihr das benötigte Pferd erspielen könnt). ♦GRUPPEN:♦ Ihr könnt gerne angeben in welcher Gruppe ihr euch wohler fühlt. Bitte habt jedoch Verständnis dafür, dass wir euch ggf. einteilen müssen, damit die Teams ausgeglichen sind. Hierbei gilt das Prinzip: First Come, first serve. Betreut werden die Gruppen von katha_strophe, Knorke, Mysticcat und stebec. ♦MITMACHEN:♦ Schreibt bitte einfach kurz einen kleinen Beitrag mit "Hallo ich bin dabei und ich nehme mir vor..." in das Unterthema "Wer ist dabei" und schreibt mir nicht über den Bewerbungsbutton. Danke ^^ ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu der Serie haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser " Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und " Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen. WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Freitag, den 03.02.2017 um 15 Uhr und endet am 05.02.2017 um Mitternacht. Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Stebec Katha_strophe Knorke Mysticcat ******************************************************* Teilnehmer inkl. Wunschteam: - Snorki (#TD1) - Nelebooks (#TS1) - Unzertrennlich (#TS2) - Vucha (#TS3) - papaverorosso (#TD2) - AnnikaLeu (#TD3) - BlueSunset (#TD4) - pinu (#TD5) - Mitchel (#TD6) - Sternchen (#TD7) - LadySamira (#TS4) - mareike91 (#TS5) - kattii (#TS6) - Henny176 (#TD8)  -katha_strophe (#TD9) - stebec (#TS7) - Pippo121 (#TS8) - Averyx (#TS9) - Knorke (#TD10) - mystic (TS#10) Vergangene Runden: Wunderschöne Winterzeit (27.12-30.12.) Supernatural (11.11.-13.11) Games of Thrones (14.10-16.10) Asterix - Der Gallier (09.09-11.09) Alice im Wunderland (Mitte Juni)

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    • 842
  • Lasst uns schweigen wie ein Grab von Julie Berry

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Tanasya

    01. February 2017 um 19:46

    Erneut ein Buch, das auf folgende Weise in meinen Besitz kam: WOW, tolles Cover, ja, der Klappentext liest sich interessant, kaufen!!! Und ich wurde nicht enttäuscht.Die Geschichte hält, was das Cover verspricht.Sieben junge Damen (schätzungsweise zwischen 12 und 16 Jahren) kämpfen mit allen Mitteln darum, selbstständig weiter im Internat bleiben zu können, nachdem Mrs Plackett, die Internatsleiterin, und ihr Bruder plötzlich tot mit dem Gesicht in ihren Teller landen, also wortwörtlich den Löffel abgeben.Dabei geraten sie ständig in Schwierigkeiten. Im Laufe der Geschichte müssen sie zwei Leichen verschwinden lassen, deren Tod verschweigen, versuchen einen Mord ausfzuklären (unter anderem mit Hilfe chemischer Methoden), sie müssen schauspielerisches Geschick beweisen und vor allem fest zusammenhalten. Zu Beginn verdächtigen sich die Mädchen auch heimlich untereinander, stehen aber fest zusammen, als eine von ihnen dadurch die Nerven verliert. Ab dem Erdbeerfest nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf. Man kann das Buch wahrlich nicht mehr weglegen. Eine Katastrophe und geniale Lösung dazu jagt die nächste, bis das ganze Versteckspiel der Mädchen droht aufzufliegen. Anfangs hatte ich Bedenken, wie die Autorin diese sieben Mädchen gleichwertig in dem Roman unterbringen will ohne dass eine von ihnen untergeht. Geschickterweise hat Julie Berry jedoch schon zu Beginn jedem Mädchen einen passenden Beinamen gegeben, z.B. Kitty Schlau. Während der turbulenten Handlung hat sie geschickt jedes der Mädchen mit ihrer jeweiligen Stärke und auch Schwäche eingewoben. Ich habe ein eher schlechtes Namensgedächtnis, aber selbst ich könnte auf Anhieb alle sieben Mädchen aufzählen. Ich denke, das spricht auf alle Fälle dafür, dass es der Autorin geglückt ist sieben Protagonistinnen gleichwertig auf Papier zu bringen. Diese Geschichte habe ich wirklich sehr genossen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich einen ausgeprägten Hang zur Situationskomik und auch einen recht ausgeprägten schwarzen Humor habe. Das Buch liest sich sehr flüssig und spannend und man schließt am Ende jedes einzelne der sieben Mädchen ins Herz. Die "kriminellen Szenen" sind nicht unnötig brutal ausgeschmückt und sonst ist der Ton des Ganzen auch so gewählt, dass das Buch auch gut für junge Leser geeignet ist. 4 von 5 Punkten für dieses Buch (den letzten Punkt bekommen meine absoluten Lieblingsexemplare!) Eure Melo

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  • Ein herrliches Lesevergnügen! :)

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Aleshanee

    30. June 2016 um 08:08

    "Eine skurrile Krimi-Komödie mit viel schwarzem Humor"Genauso ist es, denn diese Geschichte hat so viel Witz und einen so bezwingenden Charme, dass man gar nicht mehr zum Lesen aufhören kann. Zu Beginn bekommt man schon die Hauptdarstellerinnen auf eine sehr eigentümliche Weise vorgestellt:Roberta "Liebenswert" PratleyMary Jane "Ungeniert" MarshallMartha "Einfältig" BoyleAlice "Robust" BrooksKitty "Schlau" HeatonLouise "Pockennarbig" DudleyElinor "Düster" SieverDiese Beinamen behalten sie auch während der Geschichte bei, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, aber dadurch konnte ich die Mädels auch von Anfang an sehr gut auseinander halten. Durch eine gewitzte Vorstellung mit ein paar Sätzen über die Familien der Mädchen erfährt man auch, warum sie sich diesen Spitznamen verdient haben.Alle sieben gehen auf das St. Etheldra Mädcheninternat in dem kleinen, englischen Städtchen Ely im Jahr 1890. Ohne großes Vorgeplänkel stehen sie dem Tod ihrer Schulleiterin und deren Bruder gegenüber, doch statt dass sie die Polizei benachrichtigen, beschließen sie kurzerhand, die Leichen verschwinden zu lassen. Schließlich könnten sie dann tun und lassen was sie wollen und hätten endlich ihre Freiheit und wären keinen gesellschaftlichen Zwängen unterworfen. Aber schon im nächsten Moment klingelt es an der Haustür und von da an kommen den Mädels unentwegt Schwierigkeiten in den Weg, die ihren Plan jederzeit auffliegen lassen könnten.Außerdem kämpfen sie noch mit dem Verdacht, dass eine von ihnen für den Tod der beiden Erwachsenen verantwortlich sein könnte - oder noch schlimmer: der Mörder draußen frei herumläuft.Unglaublich erfrischend geschrieben und dem Stil des 19. Jahrhunderts angepasst. Julie Berry schreibt aus der auktorialen Perspektive, lässt aber zwischendurch auch mal die Gedanken des ein oder anderen Mädchens einfließen. Die Mädchen sind (schätze ich) zwischen 12 und 16 Jahre alt und es ist ein wahres Vergnügen sie dabei zu beobachten, wie sie mit Verstand und einer großen Portion Glück versuchen, den widrigen Umständen auszuweichen. Sämtliche Steine werden ihnen dabei in den Weg geworfen und sie kommen kaum zur Ruhe, um einmal zu verschnaufen.Dabei kommen auch ihre vielseitigen Ambitionen zum Tragen und so müssen sie sich im Nachweisen von Giften, Vortäuschen falscher Tatsachen und Ermitteln kriminalistischer Spuren beweisen, dass ihnen auf eine höchst reizende, und mit schwarzem Humor getränkte Weise gelingt.Zum Schluss muss ich das Cover noch erwähnen, denn nur deshalb bin ich auf diese fantastische Geschichte aufmerksam geworden. Es strahlt genau das aus, was man im Buch erwarten darf: eine Bande zu allem entschlossener junger Damen, die in ihrer Improvisationskunst zu allem bereit sind, um zusammen zu bleiben.FazitEine wunderbar unterhaltsame Geschichte über sieben Mädchen, die um jeden Preis ihrer Familie fernbleiben wollen, denn diese haben sie bei sich selbst gefunden. Mit viel Witz und Charme haben sie mein Herz erobert und ich bin sicher, dass sie das auch bei jedem anderen Leser schaffen werden. Ein Highlight für mich und ein absolutes Lesevergnügen!© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Ein spannender Krimi für junge Erwachsene, die gerne historische Romane lesen.

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Johannisbeerchen

    02. April 2016 um 23:04

    Lange musste das Buch auf meinem SuB ausharren, endlich habe ich es befreit und hatte tolle Lesestunden. Die jungen Schülerinnen des Mädcheninternats St. Etheldra trauen ihren Augen nicht, als ihre Schulleiterin und deren Bruder beim Abendessen tot umfallen. Kurzerhand beschließen sie, die Leichen zu vergraben und das Internat selbst zu führen. Während die Mädchen vor immer größeren Aufgaben stehen, läuft ein Mörder frei herum und hat es weiterhin auf die Direktorin abgesehen. Der Anfang war irre spannend. Man lernt im Schnellverfahren die Mädchen kennen, die Geschwistern sterben und schnell ist ein Entschluss gefasst. Aber bevor sie dazu kommen, die Leichen im Garten zu verbuddeln, tauchen Gäste auf, die zur Geburtstagsfeier von Mr. Godding eingeladen sind. Eine Lösung muss her. Der Abend ist kurios und die Mädchen einfallsreich. Zur Mitte des Buchs wird es ruhiger und der Spannungsbogen sinkt, während es zum Ende hin wieder voll an Fahrt aufnimmt. Die Mädchen selbst könnten unterschiedlicher nicht sein und sind mir doch alle sehr symphatisch. Jede hat ihre eigenen Gedanken und Hintergründe und durch den allwissenden Erzähler erfahren wir auch einige interessante Tatsachen über und von den Mädchen. Anfangs fiel mir der Unterscheiden der 7 Mädchen etwas schwerer, aber auch durch ihre besonderen Namen konnte man sie gut auseinander halten. Fazit: Ein spannender Krimi für junge Erwachsene, die gerne historische Romane lesen.

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  • eine außergewöhnliche Krimi-Komödie mit sehr viel schwarzem Humor

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    BellaBooks24

    09. August 2015 um 22:45

    In „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ geht es um die sieben Mädchen des St. Ethelda Mädcheninternats, vor deren Augen die Direktorin und ihr Bruder zum Sonntagsessen tot vom Stuhl fallen. Nun haben die jungen Mädchen die Wahl: Entweder sie erzählen von den Todesfällen und werden nach Hause geschickt, oder sie vertuschen den Vorfall und haben die fantastische Chance, das Internat selbst zu führen – ganz ohne die Kontrolle von Erwachsenen! Letztendlich schaufeln die Mädchen den beiden ein Grab im Garten und pflanzen einen hübschen Kirschbaum darauf. Doch das ist erst der Anfang. Für ihren Traum von der eigenen Schule verstricken sich die Mädchen in ein fulminantes Netz aus raffinierten Lügen, während der Mörder noch frei herumläuft… Julie Berry hat eine sehr faszinierende und skurrile Krimi-Komödie erschaffen. Mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstill hat sie sehr viel Witz und vor allem schwarzen Humor in die Geschichte gebracht, sodass man fast immer lachen muss. Sie hat sieben beeindruckende Charaktere erschaffen mit den Mädchen von St. Ethelda. Jede der Mädchen hat andere Charakterzüge und ist auf ihre ganz eigene Art und Weise liebenswürdig. Man muss einfach die ganze Zeit mit den Mädchen mit fiebern und will gar nicht auf hören zu lesen, weil man unbedingt wissen will, was für eine skurrile und zugleich urkomische Idee ihnen jetzt schon wieder einfällt. Das Cover des Buches finde ich passt einfach perfekt zu dieser außergewöhnlichen Geschichte und ist zugleich auch noch wunderschön. Fazit: Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen der gerne etwas zu lachen hat, aber es auch liebt eine dauerhaft spannende Geschichte zu lesen.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    DasBuchmonster

    19. July 2015 um 11:29

    Wir schreiben des 19. Jahrhundert in England, die Mädchen des St. Etheldra Internats haben nicht gut Kirschen essen mit der Leiterin des Internats und ihrem widerwärtigem Bruder. Doch von einem Moment auf den anderen werden diese erlöst, denn plötzlich fallen die Leiterin und deren Bruder während des Essens tot um. Nach dem anfänglichen Schock entdecken die Mädchen die neu gewonnene Freiheit durch diese tragische Situation: Jede von der Gruppe hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, niemand will wieder zurück nach Hause, also schmieden die Mädchen einen Plan, denn sie sind schließlich klug genug, um ihr eigenes Internat zu leiten und schließlich muss ja auch noch der Mörder entpuppt werden. Meinung: Das Cover ist wunderschön gestaltet und trifft passend die Situation der Mädchen und die Atmosphäre. Die Einleitung allein war schon sehr interessant, in einer Form, die ich bisher so noch nicht kannte. Zunächst wurden die Mädchen vorgestellt, diese hatten einen Beinamen als Eigenschaft, welcher diese gut wiedererkennen ließ. Dann wurden Personen vorgestellt, die man im Buch nicht antreffen wird, die aber mit den persönlichen Geschichten der jungen Damen zu tun hatte, sodass man sofort das benötigte Hintergrundwissen hatte, um zu wissen, mit welchen Problemen jede einzelne von ihnen klar kommen muss. Da es bei einer größeren Gruppe mit mehreren Protagonisten immer wieder zu Schwierigkeiten und Verwirrungen kommt, war dieses Problem damit sofort gelöst. Man hat sich prima eingefunden, eine super Lösung, sodass das Lesen einem wesentlich angenehmer gemacht wurde. Der Schreibstil ist amüsant und atmosphärisch, man wird sofort ins 19. Jahrhundert mitgenommen, der Schreibstil blieb dem auch über das ganze Buch hinweg treu. Die Mädchen treten gleichberechtigt im Buch in Erscheinung, natürlich gibt es die ein oder andere schüchterne oder Rädelsführerin, jedoch kam keine zu kurz. Durch die lebendige Gruppendynamik war das Buch immer auf einem hohem, spannendem Niveau. Die Mädchen sind alle sehr sympathisch und leisten gute Detektivarbeit, wobei es ihnen zwar wirklich nicht so leicht gemacht wird, aber ein paar Punkte doch unrealistisch  wirken. Ich hatte sofort einen Verdacht, wer der Mörder war, gleich bei dem ersten Auftritt des Mörders, es treten aber auch andere Verdächtige auf, nur leider war es für mich ziemlich offensichtlich, das Motiv war leider auch offensichtlich, sodass ich vergeblich auf ein Highlight gewartet habe (Das kommt davon, wenn man so gern als Kind den Inspektor Kugelblitz gelesen hat ;-) ) . Es kam folglich keine überraschenden Wendungen auf. Die Entwicklung der Mädchen war auch eher stockend, wenn mal etwas passiert ist in dem Sinne, dann nur weil das Mädchen sich gerade verstellt hat, und ich finde nicht, dass das eine gute Message ist: Wenn du dich verstellst, kommst du an dein Ziel. Also in beiderlei Hinsicht wurde ich nicht überzeugt. Insgesamt ist die Geschichte unterhaltsam gewesen, mit einem soliden Schreibstil, der die Atmosphäre sehr gut wiedergespiegelt hat. Leider hat mir das gewisse etwas, die überragende Idee, das Highlight, die Überraschung (wie auch immer ihr es nennen wollt), gefehlt. Der Spannungspegel war da leider zu konstant. 

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  • Außergewöhnlich

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    ChrischiD

    26. May 2015 um 22:07

    Alles wird anders als eines Tages die Leiterin des Mädcheninternats St. Etheldra und ihr Bruder beim Sonntagsessen sterben. Die sieben Schülerinnen sehen sich einer schwierigen Entscheidung gegenüber. Sie können alles berichten und dadurch riskieren nach Hause geschickt zu werden oder sie können so weiter leben wie zuvor, dafür müssen nur die Leichen verschwinden, und natürlich darf niemand ahnen, dass die Direktorin nicht mehr lebt. Die Mädchen fühlen sich sehr miteinander verbunden, keine will wirklich nach Hause, weshalb die Wahl schnell auf Vertuschung fällt. Doch einfacher gesagt als getan, viele Hindernisse müssen umschifft und gleichzeitig ein Mörder gejagt werden, denn der Übeltäter muss noch in der Gegend sein... Bevor es mit der Geschichte richtig los geht wird man einmal auf eine andere, außergewöhnlichere Weise an die Protagonisten herangeführt. Die sieben Schülerinnen werden nur kurz aufgezählt, doch daraufhin folgt eine kurze Vorstellung von Personen, denen man in der Erzählung nicht begegnen wird. Die kurzen Texte beinhalten Informationen darüber weshalb die Mädchen auf dieses Internat gehen und wer sie dorthin geschickt hat. Das ist wirklich eine originelle Idee und bringt sofort Pluspunkte ein. Bald darauf findet man sich auch schon mitten im Geschehen wieder, dessen Kernaktion bereits auf dem Klappentext zu finden ist. Doch wer glaubt, dass nicht mehr viel kommen kann, täuscht sich gewaltig, mit dem Ableben der Direktorin und ihres Bruders ist es noch lange nicht vorbei – hier fängt alles erst an. In der Geschichte steckt viel mehr als man zunächst vermuten würde, doch muss man aufpassen, nicht dass man selbst noch von den Mädchen zum Narren gehalten wird. Julie Berry hat diese skurril-komische Geschichte mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor gewürzt. Dieser mag nicht jedermanns Sache sein, doch passt er wunderbar zum Ambiente sowie zur gesamten Atmosphäre. Die Spannung darf natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden, schließlich gilt es nach wie vor einen Mörder ausfindig zu machen. Im Grunde könnte es jeder gewesen sein, und genau das ist der Knackpunkt. Es gibt zu viele Hinweise, zu viele Spuren und entsprechend viele Sackgassen. Man muss genau hinschauen, um tatsächliche Beweise von fingierten Indizien unterscheiden zu können, um den Täter zu überführen. „Lasst und schweigen wie ein Grab“ bietet mit einem außergewöhnlichen Mix aus Humor und Spannung die ein oder andere sehr unterhaltsame Lesestunde. Gerne möchte man daraufhin mehr von Julie Berry lesen.

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  • Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    pelia

    13. April 2015 um 07:49

    Erster Satz: "Jeden Sonntag Nachmittag waren die sieben jungen Damen des Mädchenpensionats Saint Etheldrea in der Prickwillow Road in Ely, an die Tafel der Schulleiterin Constance Plackett geladen, wenn diese ihren Bruder Mr. Aldous Godding zu Gast hatte." Meine Meinung zum Cover: Ein wunderschönes Cover das mich sofort angesprochen hat.  Meine Meinung zum Buch: Bevor die eigentliche Story beginnt, stellt uns die Autorin anhand eines Personenregisters die einzelnen Charaktere vor. Man erfährt auf diese Weise aus welchen Verhältnissen die jungen Damen stammen und warum sie nach Saint Etheldrea geschickt wurden. Dadurch lernen wir die Mädchen auf eine andere, aber ganz spezielle Art kennen. Auch wenn man direkt in die Story hineingezogen wird, konnte mich die Handlung nie wirklich von sich überzeugen. Diese war zwar gut durchdacht und das Viktorianische England sehr detailliert dargestellt, aber ich hatte nie den Drang zu erfahren wer der Mörder ist, oder woher die Mädchen ihre Ideen nehmen um andere zu täuschen. Auch die Jagd nach dem Mörder war mir viel zu blass dargestellt, die Handlung wurde eher auf Lügen und Täuschungen aufgebaut. Die sieben Protagonistinnen hatten alle verschiedenen Charaktere, leider haben nicht alle die Aufmerksamkeit bekommen die sie verdient hätten. Kitty und Alice rücken daher sehr schnell in den Vordergrund. Leider blieb mir Louise mit ihrem Recherche Drang viel zu blass, denn sie übernimmt von Beginn an die Rolle der "Detektivin" und versucht den Mörder zu schnappen.  Mit "Lasst uns Schweigen wie ein Grab" entführt uns die Autorin ins Jahr 1890. Mit ihrer gründlichen Recherche und detaillierten Beschreibungen schafft es die Autorin vieles bildlich darzustellen. Auch der Schreibstil war sehr liebevoll, aber trotzdem einfach gehalten. Fazit: Eine schräge Story die sich selbst gerne auf die Schippe nimmt, mich aber nicht immer von sich überzeugen konnte.

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  • Herrlich skurril und voller schwarzem Humor - was für ein Lesespaß!

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    leselurch

    06. April 2015 um 10:28

    *Worum geht's?* Sieben Mädchen und zwei Todesfälle: Als die Schuldirektorin des Mädcheninternats Saint Etheldreda und ihr Bruder beim Sonntagsessen plötzlich tot von ihren Stühlen fallen, bricht für die Schülerinnen eine Welt zusammen. Allerdings nicht, weil sie um die fiese Mrs Plackett und ihren schmierigen Bruder Mr Godding trauern, sondern weil der Tod der Direktorin unweigerlich die Schließung des Internats mit sich bringt. Keines der Mädchen will zurück nach Hause und sich von den anderen trennen! Kurzerhand schließen Kitty Schlau, Louise Pockennarbig, Mary Jane Ungeniert, Martha Einfältig, Alice Robust, Roberta Liebenswert und Elinor Düster den Entschluss, die Toten im Garten zu vergraben und die Geschehnisse zu vertuschen. Doch was, wenn jemand nach der Schulleiterin verlangt? Für die Mädchen beginnt ein verrücktes Lügenspiel, mit dem sie sich alle in große Gefahr bringen. Denn Mrs Plackett und ihr Bruder sind keines natürlichen Todes gestorben… *Meine Meinung:* Bevor die eigentliche Geschichte beginnt, stellt einem ein Personenregister erst einmal die einzelnen Figuren vor, denen man in „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ begegnen wird – oder eben auch nicht. Während die Schülerinnen des Mädchenpensionats Saint Etheldreda nur kurz in einer Namensliste Erwähnung finden, lernt man durch kurze, aber sehr aussagekräftige Personenvorstellungen der Verwandten und Bekannten der jungen Damen die einzelnen Hintergründe kennen. Auf diese Weise erfährt man nicht nur, woher die Mädchen stammen und wie sie in das Mädcheninternat gekommen sind, sondern auch, wodurch sie sich ihre Beinamen verdient haben. Eine Vorstellungsrunde der etwas anderen Art, die einem direkt Lust macht, weiterzulesen und die jungen Schülerinnen persönlich kennenzulernen. Die Geschichte beginnt genau an dem Punkt, der das Leben der sieben Mädchen grundlegend auf den Kopf stellt: Mitten beim Sonntagsessen fallen Mrs Plackett und Mr Godding tot von ihren Stühlen – und plötzlich stehen die Schülerinnen vor einem riesigen Dilemma. Trotz der grausigen Ereignisse entsteht jedoch keine düstere oder gar traurige Stimmung, denn Julie Berry erzählt ihren Roman mit jeder Menge Witz und schwarzem Humor. Ein abstruses Ereignis jagt das nächste und verstrickt die Mädchen immer tiefer ein Lügennetz, aus dem es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Auch für einen selbst als Leser gibt es kein Entkommen: Man möchte unbedingt wissen, wie es mit den Mädchen weitergeht, wer der Mörder ist und was für Beweggründe ihn zu seiner Tat verleitet haben, und legt „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ kaum aus der Hand. Bei sieben Protagonistinnen für eine Geschichte mit gerade einmal 300 Seiten bleibt es leider nicht aus, dass so manche von ihnen nicht die Aufmerksamkeit erhält, die sie womöglich verdient hätte. Kitty Schlau und Louise Pockennarbig, die beiden klügsten der Schülerinnen, rücken mit ihren skurrilen Ideen und ihrem Handlungs- und Recherchedrang schnell in den Vordergrund der Geschichte, während die anderen Mädchen eher ihre ihnen zugeteilten Rollen spielen und ihren Beinamen alle Ehre machen. Besonders über Elinor Düster, die mit ihrer äußerst seltsamen Art Interesse weckt, hätte ich gerne mehr erfahren. Obwohl vor allem Roberta Liebenswert und Elinor Düster oft nur am Rande des Geschehens erwähnt werden, ist jedes der Mädchen wichtig für die Geschichte und nicht wegzudenken. Die Schülerinnen sind eine eingeschworene Gemeinschaft, eine Schwesternschaft, die eine tiefe Freundschaft miteinander verbindet – aller Differenzen und Unterschiedlichkeiten zum Trotz! Sie gehen so ehrlich und herzlich miteinander um, dass man als Leser gar nicht kann, als sie allesamt als liebenswertes Gesamtpaket in sein Herz zu schließen. Sie zeigen, wie wichtig und schön es ist, sich auf seine Freunde verlassen zu können und zusammenzuhalten, und dass nicht einmal die dunkelsten Zeiten ihre Freundschaft gefährden kann. Eine tolle Moral, die einen über die Seiten hinweg immer wieder zum Strahlen bringt. Zum Strahlen bringt auch Julie Berrys toller Schreibstil, der einen stets mit einem Schmunzeln durch die Seiten rasen lässt. Sie erzählt die Geschichte mit viel Liebe zum Detail, ohne dabei jemals zu ausschweifend zu werden. Berry zaubert eine ganz besondere Atmosphäre hervor, die einen in das kleine englische Städtchen Ely im Jahre 1890 zurückversetzt – und am liebsten möchte man von dort gar nicht mehr so schnell verschwinden, aller schaurigen Ereignisse zum Trotz! Man darf sich voll und ganz in diese seltsam herzerwärmende Geschichte fallen lassen, sofern man sich denn von dem kindlichen schwarzen Humor nicht abschrecken lässt. „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ ist mit der gelungenen Mischung aus Krimi und Komödie tolle und amüsante Lektüre für Lesestunden, in denen man einfach abschalten und sich unterhalten lassen will. Völlig vom Hocker gerissen hat mich die Geschichte allerdings nicht. Die Suche nach dem wahren Täter rückte in manchen Kapiteln zu sehr aus dem Fokus der Geschichte. Zu einem Lieblingsbuch schafft es „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ deshalb zwar nicht, aber lesenswert ist diese skandalöse Geschichte auf alle Fälle! *Fazit:* „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ von Julie Berry ist eine herrliche schräge Geschichte über sieben Mädchen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch unzertrennlich sind. Ihre Freundschaft bedeutet ihnen sogar so viel, dass sie den Mord an der Internatsleiterin vertuschen und diese kurzerhand im Garten vergraben. Dass die Angelegenheit damit leider nicht so leicht aus der Welt zu schaffen ist, wie es sich die Mädchen wünschen würden, liegt auf der Hand – und so nimmt eine skurrile und seltsame Krimi-Komödie ihren Lauf, die es für mich zwar nicht zum Lieblingsbuch geschafft hat, mir aber einige tolle Lesestunden beschert hat. Julie Berry erzählt ihre morbide Geschichte mit einer kindgerechten Portion schwarzen Humors und überzeugt mit liebenswerten Charakteren und einer schaurig-schönen Atmosphäre. Dieses Buch hat es sicherlich nicht verdient, im Garten vergraben zu werden! Für „Lasst uns schweigen wie ein Grab“ vergebe ich 4 Lurche.

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  • Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2015 um 17:50

    Das Buch ist in einem altmodischem Stil gehalten und echt ein Lese-Muss! Es enthält viel schwarzen Humor und ist einfach unglaublich spannend. 5 Sternchen ;-)

  • 7 junge Damen in einem Mädchenpensionat 1890 - ein Mord, viele Lügen, großes Schweigen!

    Lasst uns schweigen wie ein Grab

    Sardonyx

    Ihre Namen sagen alles über sie aus. Roberta ,,Liebenswert", Elinor ,,Düster", Louise ,,Pockennarbig", Kitty ,,Schlau", Alice ,,Robust", Martha ,,Einfältig" und Mary Jane ,,Ungeniert". Sie alle sind noch jung, aber nach damaligen viktorianischen Verhältnissen, die strenge Erziehung für Damen vorsieht, zeigen sie alle Neigungen, welche sich nicht für ,,junge Damen ziemen", um sich steif wie ein Besenstiel auszudrücken. Deshalb sind sie alle zur Erlernung des wahren, ordentlichen ,,Damenseins" im Mädchenpensionat Saint Etheldreda im kleinen Städtchen Ely. Die Schulleiterin ist die 62-jährige Constance Plackett. Sie speist an einem ruhigen, sonntäglichen Nachmittag mit ihren Schülerinnen und Mrs. Plackett's Bruder Aldous Godding. Die Überraschung ist groß (aber zurückhaltend und wohlerzogen), als aus heiterem Himmel Schulleiterin und ihr Bruder nach einem Bissen Kalbsfleisch tot umkippen.Es war Gift, um genau zu sein Zyanid, wie es die wissenschaftliche Louise in ihrem Labor entdeckt. ,,Tot, würde ich sagen", stellte Elinor Düster fest. Nun stehen die 7 Mädchen vor einer großen Frage. Wilde Vorstellungen eines von ihnen geleiteten Internates flammen vor ihnen auf, rebellische Ideen keimen. Also beschließen sie, einfach über den Mord den Mantel des Schweigens auszubreiten. Natürlich ist ihr Plan nicht die Art von Vorhaben, die reibungslos funktionieren wird. I wo, das ist unmöglich, die Probleme fangen erst richtig an. Denn sie müssen klären, dass Mr Godding plötzlich nach Indien abgereist ist und Mrs Plackett wird durch die schauspielerisch talentierte Alice Robust täuschend echt ersetzt. Sehr rasch merken die Mädchen, dass ihr Wunschleben (welches auf ganzen Wäldern von Lügen und Notlügen fußt) gar nicht traumhaft ist - und wie lange können sie Ruhe und Schweigen wahren, wenn der Giftmörder (oder die Giftmörderin) noch auf freiem Fuße ist und sogar der falschen Constance Plackett nach dem Leben trachtet? Die Versuche, den Mord aufzuklären, führen die jungen Damen von Saint Etheldreda in ein davor verstecktes Netz aus präparierten Küchenpfannen, Glücksspielen und - wie es zu erwarten war - kleinen Liebesbeziehungen, bei denen jegliche Hürden durch einen gezielten Mord beseitigt werden könnten. Wem kann man vertrauen? Wann platzt das hirnrissige Vorhaben, das Kitty Schlau nach dem Vergraben der zwei Leichen im Gemüsegarten angezettelt hat?Tja, allzu schnell! Eigentlich halte ich auf Kriminalromane keine großen Stücke - es sei denn, wie haben einen skurrilen Humor, der mich unter anderem zur phänomenalen ,,Flavia De Luce" geführt hat. Ähnlich ist da Julie Berry's ,,Lasst uns schweigen wie ein Grab!" Betrachtet man rein objektiv die Handlung, kann sie zu Anfang so erscheinen: fein zurückhaltend, als da plötzlich zwei Leichen auf dem Boden liegen und die guten Manieren zuerst noch überwiegen. Doch zunehmend entwickelt sich ein fein gesittetes Abenteuer, dominiert von der Frage, wer denn der Mörder sei. Zu dieser Frage verrate ich, dass es da eine gute Überraschung geben wird, sobald alle Puzzleteile ineinander passen. Nun, in ,,Lasst uns schweigen wie ein Grab" kam es mir gegen Ende eher vor, als würde die Autorin den Leser mit unzähligen Puzzlestückchen überschütten und dass diese zufällig das richtige Bild ergeben. Mein kritischer Blick in puncto Humor verweilt lange und zufrieden in Lachmomenten schwelgend (wie allegorisch ausgedrückt!) auf diesem Buch. So ordentliche Ironie und sarkastische Wortkomik wird bei mir hoch aufgewogen. Also ist dieser schön britische Krimi mit seinem typischen Flair der damaligen Zeit unter Lobesworten in meine Hände geglitten. Der Schreibstil ist auch ein indiskutabler Beweis für die ironische Raffinesse der Autorin. Es ist gut, dass man abwechselnd aus der Sicht aller sieben Mädchen auf das Geschehen blickt, Nicht nur, dass die komischen Schrullen einer jeden zur Geltung kommen. Man erfährt dabei noch viel mehr ... Eine Empfehlung ist ,,Lasst uns schweigen wie ein Grab" an alle Lachfreudigen und jene, die sich gerne mit Krimis beschäftigen. Bei einem so guten Buch kann man aber mehr schlecht als recht schweigen. Ich zumindest schweige nicht darüber! Der Gentleman verbeugt sich tief und lupft den Hut, die elegante Lady knickst anmutig und ich überreiche Julie Berry's Buch 4 Sterne vom Wert aller alten Golddublonen dieser Welt und aller Schätze aus fernen Ländern hinter dem Meer.

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