Julie Berry The Scandalous Sisterhood of Prickwillow Place

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Inhaltsangabe zu „The Scandalous Sisterhood of Prickwillow Place“ von Julie Berry

Ein spannender und lustiger Kinderkrimi über 7 viktorianische Mädchen die gerne Schwestern wären.

— Sakuko
Sakuko

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  • Ein spannender und lustiger Kinderkrimi über 7 viktorianische Mädchen

    The Scandalous Sisterhood of Prickwillow Place
    Sakuko

    Sakuko

    21. July 2016 um 10:12

    Die sieben Schülerinnen des viktorianischen Mädcheninternats nehmen wie jeden Sonntag ihr Abendessen mit ihrer Schulleiterin Mrs. Plackett und deren unfreundlichem Bruder ein, als plötzlich beide Erwachsenen versterben, vergiftet.Die Mädchen überlegen erst, die Polizei zu rufen, wie es sich gehört, allerdings würde dann zweifelsohne die Schule geschlossen und sie müssten zurück nach Hause und würden getrennt. Also spinnen sie einen Plan. Niemand soll wissen, das ihre Schulleiterin verstorben ist, dann können sie bleiben und die Schule selbst führen, wie es ihnen gefällt. Allerdings stellen sie schnell fest, das diese Farce gar nicht so einfach ist, wenn kurz darauf unerwartete Gäste für eine Überraschungsparty eintreffen.Das Buch ist mehr ein Kinder- als ein Jugendbuch, aber auch Jugendliche können hier dran sicher Spass haben.Die Mädchen sind alle mit einem Adjektiv belegt, das eine herausstehende Eigenschaft hervorhebt. So gibt es z.B. Smooth Kitty, die clevere,Tochter eines Geschäftsmannes, Dull Martha, die zwar hilfsbereit und hart-arbeitend ist, aber nicht allzu intelligent oder Disgraceful Mary Jane, die moralisch sehr flexibel ist und mit allen Männern flirtet.Am Anfang wirken die Mädchen noch stereotyp auf ihr eines Attribut beschränkt, aber es wird bald klar, dass alle doch mehr zu bieten haben und nicht nur auf ihre Schublade beschränkt sind. Das hat mir gut gefallen. Allerdings werden einige Mädchen mehr vertieft als andere und so bekommen die clevere Kitty, die wissenschaftliche Louise und die schauspielerisch begabte Alice die meiste Aufmerksamkeit, während  Dull Martha und Dear Roberta eher flache Charaktere bleiben.Auch die Story unterläuft ein paar Wechseln. Während der schwarze Humor und die abstruse Situation zu Anfang im Vordergrund stehen, geht es zur Mitte hin auch um die logistischen Probleme, die Schule nun alleine führen und finanzieren zu müssen und auch das Geheimnis des Mörders muss gelöst werden. Gerade am Anfang fand ich viele Stellen sehr comic-artig und wenig realistisch. So wurde Alice in kaum 5 Minuten zu einer realistischen Kopie ihrer alten Schulleiterin geschminkt. Allerdings relativiert sich das im Laufe der Geschichte. Es geht um realistischere Problem, woher das Geld nehmen, was mit der Tagesfrau machen, die jeden Tag putzen kommt? Und auch, was ist wenn der Mörder wieder zuschlägt, weil er denkt er hat versagt?Dabei fand ich es gut, wie die Gemeinschaft der Mädchen beschrieben ist, wie alle zusammenarbeiten und auf ihre Stärken bauen, auch wenn es intern natürlich nicht immer ohne Zwist abgeht.Am Ende, wenn es stark Richtung Krimi geht und die Suche nach dem Mörder Vorrang hat wird es auch noch wirklich spannend und auch die Auflösung machte Sinn, war aber auch nicht zu offensichtlich.Letztendlich endet dann auch alles in einem Happy End für die Mädchen.

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