Dieses Buch lag schon so lange auf meinem SuB. Paar Mal habe ich es angefangen und wieder zur Seite gelegt. Irgendwie war nie der passende Zeitpunkt da. Bis ich vor ein paar Wochen dachte, so kann es nicht mehr weitergehen. Ich möchte endlich diese Geschichte lesen. Es ist mein erstes Buch von der Autorin und an sich hat es mir gefallen. Mit Norwegen ist es mal ein anderes Setting als sonst. Man merkt wirklich, wie sehr die Autorin dieses Land liebt. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich mochte Annik und auch das Verhältnis zu ihrem Sohn ist realistisch dargestellt. Krister ist zu Beginn nicht so sympathisch aber er hat seine Gründe und das ist nachvollziehbar. Die Nebencharaktere passen zur Kleinstadt. Jeder hilft jedem und das mag ich normalerweise sehr. Eigentlich liest sich alles so positiv und trotzdem konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Es hat mir etwas gefehlt und ich kann nicht mal genau sagen was. Irgendwas hat sich für mich nicht stimmig angefühlt. Weswegen ich keine 4 oder 5 Sterne geben kann.
Fazit: Leider ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen. Jedoch würde ich das Buch trotzdem für Fans von Kleinstadtromanen weiterempfehlen. Es hat mir einfach persönlich ein bisschen was gefehlt.
Julie Birkland
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Julie Birkland
Hoch wie der Himmel
Tief wie das Meer
Wild wie der Wind
Hell wie der Weihnachtsstern
Hell wie der Weihnachtsstern
Hoch wie der Himmel
Tief wie das Meer
Wild wie der Wind
Neue Rezensionen zu Julie Birkland
Wild wie der Wind von Julie Birkland entführt ihre Leser in eine fesselnde Welt, in der Leidenschaft und Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind. Die Geschichte folgt einer mutigen Protagonistin, die sich in einem aufregenden Abenteuer mit unvorhersehbaren Wendungen wiederfindet.
Birklands Fähigkeit, emotionale Tiefe und lebendige Beschreibungen zu kombinieren, ermöglicht es, sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Die bildreiche Sprache der Autorin schafft eine atmosphärische Kulisse, die nicht nur fesselt, sondern auch ein Gefühl von Wildheit und Unabhängigkeit vermittelt. Die Charakterentwicklung ist stimmig und nachvollziehbar; die Protagonistin kämpft mit inneren Konflikten und äußeren Herausforderungen, was ihre Reise umso packender macht. Das Zusammenspiel von Romantik und Abenteuer ist ebenfalls gelungen. Der Autorin gelingt es, die Spannung zwischen den Charakteren geschickt zu vermitteln, ohne dabei die emotionale Resonanz zu verlieren.
Der Roman hinterlässt ein Gefühl der Sehnsucht nach Freiheit und dem unbändigen Verlangen, eigene Grenzen zu überschreiten. Die Kombination aus starkem Storytelling und tiefgründigen Themen macht dieses Buch zu einem empfehlenswerten Leseerlebnis.
Nach dem Unfalltod ihres Mannes packen Annik und ihr Sohn Theo kurzerhand ihre Habseligkeiten und verfolgen nur noch einen Traum - eine Neubeginn in dem beschaulichen Lillehamn in Norwegen. Hier kann sie endlich wieder ein bisschen aufatmen - und auch Theo scheint sich in seinem neuen Zuhause wohl zu fühlen. Wäre da nur nicht der attraktive Chirurg Krister Solberg - Annik's neuer Kollege und Boss. Annik ist sich sicher, dass er sie nicht ausstehen kann - nur wenn sie sich da mal nicht täuscht, denn Krister hat seine ganz besonderen Gründe warum er Annik aus dem Weg geht - Gründe, für die Annik mehr Verständnis hat, als er zunächst glaubt.
Das Cover von außen ist schön gestaltet - ein bisschen rustikal mit der Holzoptik, was eine Art Heimatgefühl vermittelt. Schön sind auch die kleinen Bildausschnitte, die Einblicke in den Inhalt des Romans gewähren - das Cover hält, was es verspricht.
Nun zu den Charakteren: Ich mochte Annik - schon von Beginn an. Eine starke Frau und eine "Löwenmutter", die das Wohl ihres Kindes über ihr eigenes stellt. Ich habe sie im Laufe des Romans bewundert, wie sie alles stemmt - aber gleichzeitig zeigt, die Autorin auf, dass es ohne Hilfe und Unterstützung durch die Familie gar nicht so leicht wäre alles unter einen Hut zu bringen. Ich mochte auch Krister - und habe die Szenen zwischen Theo und ihm besonders geliebt. Ein willensstarker und disziplinierter Mann.
Ich wurde bereits auf den ersten Seiten von traurigen Emotionen überflutet - ein emotionaler Start ins Buch. Wenn ich so an den Beginn in Norwegen denke - hat mir die Herzlichkeit gut gefallen - wie Annik fühlte ich mich dort richtig aufgenommen und mittendrin in Lillehamn. Ebenfalls schön fand ich, dass die Autorin die Protagonisten als keinesfalls perfekt darstellen versuchte, sondern ihnen durchwegs kleine Macken "zugefügt" hat - sie wirkten so realistischer, vor allem im Umgang mit diesem Macken - diese Entwicklung vom Verdrängen/Verheimlichen und Überspielen bis hin zur Akzeptanz und damit Lernen im Alltag umzugehen - schöne Botschaft dahinter. Ebenso hat mir die Annäherung zwischen Annik und Krister gefallen - es ging in einem gemächlichen Tempo voran, wodurch es auch realistischer wirkte. Auch durch die kleinen Problemchen zwischendurch - aber ich denke, dass dies für die Geschichte durchaus passend war, um das Vertrauen zu verfestigen. Der Roman war durchwegs flüssig zu lesen - hin und wieder hätte ich mir mehr Prickeln gewünscht, ebenfalls, dass gewisse Szenen mehr ausgearbeitet werden. Ansonsten schöne Entwicklung zu einer kleinen Familie.
Ein Wohlfühlbuch, das hält, was es verspricht.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
211 Bibliotheken
37 Merkzettel
1 Leser*innen













