Tell me three things

von Julie Buxbaum 
4,4 Sterne bei74 Bewertungen
Tell me three things
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live_between_the_liness avatar

Das erste Buch dieses Jahr was ich an einem Tag durch gesuchtet habe. Eine so unglaublich süße Geschichte!

zeilengefluesters avatar

So eine schöne Geschichte. So emotional, spannend und humorvoll. Absolut überzeugt.

Alle 74 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Tell me three things"

An ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht für Jessie Holmes einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben gerade sowieso schon kompliziert genug. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung, wer dahintersteckt, aber trotzdem beschließt sie, die Tipps zu befolgen. Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte, der ihr Herz immer wilder schlagen lässt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783846600726
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ONE
Erscheinungsdatum:29.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 12 Tagen
    Unterhaltsames Jugendbuch

    Tell me three things ist ein Jugendbuch von Julie Buxbaum und 2018 im One Verlag erschienen.
    Das Leben von Jessie Holmes befindet sich im Umbruch. Ihr Vater hat erneut geheiratet, plötzlich hat sie einen Stiefbruder, lebt in Kalifornien und an ihrer neuen Highscholl läuft alles schief. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann und beschließt, die Tipps zu befolgen,. Während Jessie versucht, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden, erobert der unbekannte Absender mit seinen humorvollen Mails ihr Herz...

    Julie Buxbaum hat einen unterhaltsamen Roman über die alltäglichen Sorgen und Nöte einer Teenagerin geschrieben. Jessie wirkt wie das sympathische Mädchen von nebenan, sie trauert um ihre Mutter, vermisst ihre Freunde und hat Vorbehalte gegenüber ihrer neuen Schule und Familie. Eine authentische Protagonistin, die an Herausforderungen wächst und durch Fehler lernt. Leider ist die Geschichte insgesamt sehr klischeelastig und vorhersehbar.

    Alles in allem ein kurzweiliger Roman mit einer sympathischen Protagonistin, humorvollem E-Mail-Verkehr und berührenden Momenten.

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    zeilengefluesters avatar
    zeilengefluestervor 14 Tagen
    Kurzmeinung: So eine schöne Geschichte. So emotional, spannend und humorvoll. Absolut überzeugt.
    Absolut überzeugt - berührend, emotional und humorvoll

    Inhalt

    Jessie muss neu anfangen, in einer ganz neuen Stadt ohne jemanden zu kennen. An ihrem ersten Tag an der neuen High-School geht alles schief, was schieflaufen könnte. Dann bekommt sie eine unbekannte E-Mail mit Tipps den Schulalltag zu meistern. Sie beschließt den Tipps Folge zu leisten, auch wenn sie denjenigen gar nicht kennt.

    Sie schreiben immer mehr und intensiver und Jessie fängt an sich in den Unbekannten zu verlieben, nur wer steckt eigentlich hinter den mysteriösen Nachrichten.

    Meine Meinung

    Als ich den Titel des Buches zum allerersten Mal gelesen habe, musste ich einfach den Klappentext dazu lesen. Und der hat mich einfach so überzeugt das ich das Buch bei Bastei Lübbe/ One anfragen musste.

    Als ich dann das Glück hatte, dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt zu bekommen, habe ich mich wahnsinnig gefreut, danke an dieser Stelle dafür.

    Geschichte

    Die Idee hat mir wirklich total gut gefallen. Ein dir Unbekannter Mensch schickt dir eine Nachricht mit Tipps und Tricks wie du die neue Schule überstehst. Mit wem man sich anfreunden kann und wem man besser aus dem Weg gehen sollte. Schnell wird es aber ernster zwischen den beiden und Jessie möchte unbedingt herausfinden wer sich hinter SN verbirgt. Er möchte aber lieber nur weiter mit ihr schreiben.

    Eine Geschichte die mich wirklich überzeugen konnte. Auch wenn es eher ein Jugendbuch ist, da Jessie die Hauptprotagonisten erst 16 Jahre alt ist und auch eher die pubertären Probleme hat, habe ich es wirklich genossen dieses Buch zu lesen. Daher ist es meiner Meinung nach auch für ältere Leser geeignet.

    Protagonisten

    Jessie ist so ein starker Charakter, ich fand sie von Anfang an so sympathisch. Einfach total authentisch. Sie hat schon so viel im Leben durchmachen müssen, aber sie zeigt das man nicht aufgibt, sondern immer weitermacht, denn irgendwann wird es besser. Jessie ist jemand den ich selber gerne als Freundin hätte.

    Schreibstil

    Der Schreibstil hat mich wirklich begeistert. Die Autorin schreibt so leicht und emotional gleichzeitig aber auch humorvoll und spannend. So fiel einem das weglegen des Buches wirklich schwer. Das Buch wird aus der Sicht von Jessie geschrieben, ihre Gedanken und Gefühle werden so anschaulich und real dargestellt, dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen konnte.

    Auch gefielen mir die Chat-Nachrichten zwischen den Unbekannten der sich SN nennt und Jessie oder auch mit ihren Freunden, das hat noch einmal Abwechslung in die Geschichte gebracht und war noch einmal ein schöner Einblick in das Leben der Protagonisten.

    Ende

    Ich kann nicht sagen das mich das Ende überrascht hat, da ich schon eine Vermutung hatte, wer sich hinter den Unbekannten Nachrichten an Jessie verbirgt. Aber ich habe wahnsinnig mit Jessie mit gefiebert und mit gehofft, dass er es wirklich ist. So ein schönes Ende, einfach perfekt.

    Fazit

    Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Von der ersten Seite an, hat es mich so in seinen Bann ziehen können. So spannend, immer passierte etwas und neue Protagonisten tauchten auf die SN sein könnten und man fiebert total mit, wer es denn am Ende wirklich ist. Gleichzeitig war die Geschichte aber total berührend, emotional und humorvoll. Von allem etwas.

    Ein Buch mit so vielen Wendungen und überraschenden Momenten. Wirklich ein tolles Jugendbuch, das ich nur weiterempfehlen kann.

    Bewertung 5/5 Sterne

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    Lovely_Lilas avatar
    Lovely_Lilavor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsam & viele gute Ansätze, konnte mich aber nicht vollkommen überzeugen (Nebenfiguren, teilweise langatmig, sexistische Sprache).
    Unterhaltsamer Jugendroman mit Schwächen

    * Spoilerfreie Rezension *

    ~ „Tell Me Three Things“ ist ein Jugendroman mit Schwächen, der mich insgesamt gut unterhalten konnte, der mich aber auch teilweise (zu) stark an „Nur drei Worte“ / „Simon vs the Homosapiens Agenda“ erinnert hat. Der Schreibstil ist flüssig, locker und angenehm lesbar und somit perfekt geeignet für die Zielgruppe, und auch die sympathische Hauptfigur konnte mich überzeugen. Von den Nebenfiguren sind manche sehr gelungen, einige von ihnen bleiben leider blass oder verkörpern Klischees. Themen wie Selbstfindung, Unabhängigkeit, Verlust und Mobbing werden angemessen behandelt, teilweise hätte man hier aber noch mehr in die Tiefe gehen und traurigere Momente zulassen können. Der Humor und die Liebesgeschichte haben mir insgesamt gefallen, mehr Spannung hätte dem Buch aber  gutgetan, da ich manche Abschnitte langatmig fand. Was die Geschlechterrollen, die Thematisierung von Feminismus und die Verwendung von frauenfeindlichen Ausdrücken angeht, gibt es leider einiges zu kritisieren und ich würde mir hier wünschen, dass die Autorin im nächsten Buch DEUTLICH sensibler mit diesem Aspekt umgeht. Aus diesem Grunde würde ich das Buch Jugendlichen eher nicht empfehlen, sondern stattdessen auf das meiner Meinung nach gelungenere „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli verweisen. Kurz: Julie Buxbaums Jugendbuch konnte mich insgesamt gut unterhalten, aber leider nicht ganz überzeugen. ~

    Inhalt


    Nach dem Tod ihrer Mutter hat sich Jessies Vater neu verliebt. Nach der überraschenden Hochzeit mit seiner neuen Frau namens Rachel zieht die Familie nach Los Angeles um – sehr zum Missfallen von Jessie. Sie verliert auf einen Schlag alles, was sie kennt – ihre Freunde, ihr Haus, ihre gewohnte Umgebung – und wird nicht einmal gefragt, was sie davon hält. In der schönen Villa der neuen Frau steht Jessie mit Rachel und Theo, ihrem Stiefbruder, auf Kriegsfuß. Ihr erster Schultag an der Schule der Reichen und Schönen ist eine Katastrophe. Doch dann erscheint unerwartet ein Lichtblick am Horizont: Ein anonymer Fremder schreibt ihr eine E-Mail und bietet an, ihr zu helfen, die größten Hindernisse im Schulalltag zu umschiffen. Aus Mangel an Alternativen beschließt Jessie, dem Verfasser zu vertrauen…

    Übersicht


    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Verlag: ONE
    Seitenzahl: 400
    Erzählweise: Ich-Erzähler, Präsens
    Perspektive: aus weiblicher Perspektive
    Kapitellänge: mittel bis kurz
    Tiere im Buch: + Es werden keine Tiere verletzt oder getötet.

    Warum dieses Buch?

    Der Klappentext hat mich vage an das Buch „Nur drei Worte“ / „Simon vs the Homosapiens Agenda“ erinnert, das ich sehr gerne mochte. Zusätzlich haben mich die begeisterten LeserInnenstimmen neugierig gemacht.

    Meine Meinung

    Einstieg (+)


    Den Einstieg fand ich absolut gelungen. Die Geschichte beginnt mit der ersten rätselhaften Mail, die Jessie nach ihrer ersten Schulwoche erhält. Diese interessante Ausgangsituation und die humorvolle Art, in der das Schreiben verfasst ist, haben mich einige Male zum Schmunzeln gebracht und natürlich auch Neugierde in mir geweckt.


    „Siebenhundertdreiunddreißig Tage nachdem meine Mom gestorben ist, fünfundvierzig Tage nachdem mein Dad heimlich eine fremde Frau aus dem Internet geheiratet hat, dreißig Tage nachdem wir daraufhin Hals über Kopf nach Kalifornien gezogen sind und nur sieben Tage nachdem ich zum ersten Mal meine neue Schule besucht habe, auf der ich so gut wie niemanden kenne, erhalte ich eine E-Mail.“ E-Book, Position 50

    Schreibstil (+)

    An Julie Buxbaums Schreibstil gibt es nichts auszusetzen. Sie schreibt flüssig, locker, angenehm und leicht verständlich, dennoch ist die Sprache nicht ZU einfach, unterfordernd oder oberflächlich. Die Gefühle und Gedanken der Hauptfigur werden zudem anschaulich, intensiv und verständlich geschildert. Das jugendliche Zielpublikum wird also keine Probleme haben, sofort in die Geschichte einzutauchen.

    Inhalt, Themen, Botschaften & Ende (+/-)

    Der Fließtext über Julies Leben wird immer wieder unterbrochen von den mysteriösen Mails und – später dann – auch von verschiedenen Chatverläufen. Diese haben die Geschichte aufgelockert und waren sehr gut mit dem Text verwoben. Tatsächlich hat mich die Story an einigen Punkten (zu) stark an „Nur drei Worte“ / „Simon vs the Homosapiens Agenda“ erinnert. Zwar hatte ich nicht wirklich das Gefühl, eine Kopie vor mir zu haben, jedoch hätte ich mir schon gewünscht, dass die Autorin hier stärker ihren eigenen Weg gegangen wäre. Das Ende fand ich ebenfalls nett – nichts was mir lange in Erinnerung bleiben wird, aber ich war damit zufrieden.

    Das Buch behandelt typische Jugendthemen wie Selbstfindung, Emanzipation von der Familie und Schule, wagt sich jedoch auch an erstere Themen wie Verlust, Trauer, Einsamkeit und Mobbing heran. Einige dieser Themen wurden durchaus tiefgehend behandelt, an manchen Punkten hätte die Autorin aber noch mehr in die Tiefe gehen müssen. Zudem war mir für die gewählten Themen der Ton manchmal etwas zu locker und fröhlich, hier hätte man keine Scheu vor traurigeren, emotionaleren Momenten haben dürfen. Dann hätte mich die Geschichte bestimmt noch stärker berührt.

    „Eine der schlimmsten Erfahrungen, wenn jemand stirbt, ist, an all die Momente zurückzudenken, in denen man nicht die richtigen Fragen gestellt hat, all die Momente, in denen man fälschlicherweise geglaubt hat, noch unendlich viel Zeit zu haben.“ E-Book, Position 368

    Protagonistin & Figuren (+)

    Jessie mochte ich als Protagonistin gern. Die Autorin hat sie liebevoll gezeichnet und verleiht ihr sowohl eine sympathische Persönlichkeit und Stärken als auch authentische Schwächen, Zweifel und Probleme. Als Gesamtpaket ist Jessie eine auf angenehme Weise nicht perfekte, dreidimensionale Heldin, mit der sich auch das Zielpublikum gut identifizieren können wird. So besonders und einmalig, dass sie mir für immer in Erinnerung bleiben wird (wie zum Beispiel June aus „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ von Carol Rifka Brunt), fand ich sie allerdings leider nicht. Aber das ist wohl einfach Geschmackssache.

    Auch viele der Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und konnten mich überzeugen. Einige bleiben aber leider auch sehr blass und austauschbar und verkörpern das eine oder andere Klischee (z. B. Gem als das gemeine, schöne, beliebte Mädchen der Schule). Hier hätte ich mir doch etwas mehr Individualität, Innovation und Tiefe gewünscht.

    Humor (+)

    Der Humor hat zwar nicht durchgehend meinen Geschmack getroffen (manchmal war er mir ein wenig übertrieben), aber teilweise musste ich echt schmunzeln und manchmal sogar lachen. Dafür gibt es ein Lob, da das nur wenige Bücher bei mir schaffen.

    "- weiß du, man sagt, je zufriedener du in der schulzeit bist, desto weniger erfolgreicher wirst du später im leben sein. […]
    - Ach ja? Dann sieht es für mich ja super aus, und ich werde Vorstandsvorsitzende der ganzen verdammten Welt.“ E-Book, Position 715

    Liebesgeschichte (+/-)

    Ich mochte die Liebesgeschichte und konnte auch verstehen, warum sich die Beteiligten zueinander hingezogen fühlen und warum sie einander mögen (in manchen Büchern scheitert es ja bereits daran). Manche Entwicklungen gingen mir allerdings eine Spur zu schnell und auch die Chemie zwischen den Liebenden war nicht so stark, dass ich beim Lesen dieses berühmte Kribbeln gefühlt hätte. Vor allem bei Erzählungen aus der Ich-Perspektive muss ich mich selbst ein bisschen in den/die Angebetete/n verlieben, sonst ist die Beschreibung der Liebesgeschichte meiner Meinung nach nicht hundertprozentig gelungen. Sehr gut gemacht hat das beispielsweise John Green in „The Fault in our Stars“ / „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“.

    Spannung & Atmosphäre (+/-)

    Ich war zwar durchgehend neugierig, wie die Geschichte ausgehen würde und wer sich hinter dem Unbekannten verbirgt, und fühlte mich auch meist gut unterhalten, jedoch gab es immer wieder langatmige Stellen, denen mehr Spannung wirklich gutgetan hätte. Ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit (ich lag mit meinen Vermutungen fast immer richtig) und mehr unerwartete Wendungen hätten das Buch sicher noch besser gemacht.

    Die Stimmung im Buch hat mich tatsächlich auch stark an „Nur drei Worte“ erinnert, denn auch hier fühlt sich die Lektüre trotz ernster Themen hoffnungsvoll, beschwingt, locker und irgendwie positiv an, auch wenn die Hauptperson eigentlich noch stark um ihre Mutter trauert. Zusätzlich gibt es auch immer wieder humorvolle, emotionale, traurige und sogar wütend machende Szenen, die dafür gesorgt haben, dass ich mit Jessie mitfühlen konnte und stellenweise stark emotional involviert war (auch wenn hier sicher noch Luft nach oben war).

    Geschlechterrollen & Vielfältigkeit (-!)

    Es gibt nur wenige positive Aspekte, die mir aufgefallen sind. Gefallen hat mir zum Beispiel, dass Jessie eine starke, intelligente Hauptfigur ist, die auch einmal den ersten Schritt macht, und dass das Liebesleben von Jessie und ihren Freundinnen, ihre Wünsche und Zweifel offen angesprochen wurden. Das finde ich gut, da heutzutage Mädchen in Jugendbüchern immer noch viel zu oft als absolut unschuldig und passiv dargestellt werden.

    Leider gibt es auch einige Aspekte, die mir absolut nicht gefallen haben. Zum Beispiel die altmodischen Rollenbilder (Mutter kocht immer, Vater hat keine Ahnung von Haushaltsdingen) und die Behauptung, dass eine „echte“ Mutter nicht darauf bedacht sei, attraktiv auszusehen (aha, und warum nicht?). Hier gab es einfach zu viele Rollenklischees, die unreflektiert wiedergegeben wurden. Auch was ein positives Körperbild betrifft, das gerade für junge Mädchen (bei all den falschen Erwartungen, die durch die Medien geweckt werden!) sehr wichtig ist, bin ich hier sehr enttäuscht. Eine Mutter empfiehlt beispielsweise ihrer (keineswegs übergewichtigen Tochter), dass sie besser aussehen würde, wenn sie fünf Kilo abnehmen würde und wird dafür noch von der Hauptfigur gelobt. Auch die Formulierung, dass sich Jessie an einer Stelle vorkommt wie eine „peinliche Feministin“ finde ich absolut furchtbar! Es ist niemals peinlich, Feminist oder Feministin zu sein, vielmehr ist es peinlich, als vernünftig denkender Mensch NICHT für Gleichberechtigung zu kämpfen! Solche Worte in einem Jugendbuch sind absolut inakzeptabel.

    Am meisten hat mich jedoch die Verwendung von frauenfeindlichen / sexistischen Ausdrücken wie „Schlam++“, „Zicke“, „Tussi“ und sogar „Hu++“ gestört. Einmal wird sogar angedeutet, dass es in manchen Fällen gerechtfertigt sei, so genannt zu werden. Ich bin es langsam wirklich leid, solche Ausdrücke in Jugendbüchern zu lesen, die dann unreflektiert von den Jugendlichen ebenfalls verwendet werden. Medien, auch Bücher, beeinflussen unterbewusst unsere Vorstellungen von Geschlechterrollen und verfestigen damit Rollenstereotypen, die einengen und gleichzeitig einen Risikofaktor für Gewalt an Frauen darstellen. AutorInnen müssen endlich sensibler mit dem Thema umgehen lernen und – wenn sie es selbst nicht schaffen – wäre es sehr wichtig, dass Verlage aufhören, Textstellen mit solchen Wörtern durchzuwinken.

    Zum Thema mangelnde Vielfältigkeit (alle sind weiß, schlank, schön etc.) wurde von einer anderen Rezensentin ja schon genug geschrieben, also verweise ich hier nur auf ihre Rezension, die beim Stöbern leicht zu finden sein sollte.

    Beispiele:

    „Ich bin unschlüssig, ob ich eher wie ein Proll oder eine Schla+++ klinge […]“ E-Book, Position 138

    „Monatelang hatte mein Dad Fragen gestellt, aus denen hervorging, dass er keine Ahnung hatte, wie unser Alltag funktionierte. Wo befindet sich bei uns das Kehrblech? Wie heißt der Direktor deiner Schule?“ E-Book, Position 530

    „‘Meine Schwester ist auf der University of California und hu++ da total rum‘, sagte Agnes.“ E-Book, Position 1594

    „Ich: Ich freue mich für dich, du liederliche Schla+++!“ E-Book, Position 3890

    „‘Hu++‘, niest sie noch einmal […]“ E-Book, Position 2484

    Mein Fazit

    „Tell Me Three Things“ ist ein Jugendroman mit Schwächen, der mich insgesamt gut unterhalten konnte, der mich aber auch teilweise (zu) stark an „Nur drei Worte“ / „Simon vs the Homosapiens Agenda“ erinnert hat. Der Schreibstil ist flüssig, locker und angenehm lesbar und somit perfekt geeignet für die Zielgruppe, und auch die sympathische Hauptfigur konnte mich überzeugen. Von den Nebenfiguren sind manche sehr gelungen, einige von ihnen bleiben leider blass oder verkörpern Klischees. Themen wie Selbstfindung, Unabhängigkeit, Verlust und Mobbing werden angemessen behandelt, teilweise hätte man hier aber noch mehr in die Tiefe gehen und traurigere Momente zulassen können. Der Humor und die Liebesgeschichte haben mir insgesamt gefallen, mehr Spannung hätte dem Buch aber gutgetan, da ich manche Abschnitte langatmig fand. Was die Geschlechterrollen, die Thematisierung von Feminismus und die Verwendung von frauenfeindlichen Ausdrücken angeht, gibt es leider einiges zu kritisieren und ich würde mir hier wünschen, dass die Autorin im nächsten Buch DEUTLICH sensibler mit diesem Aspekt umgeht. Aus diesem Grunde würde ich das Buch Jugendlichen eher nicht empfehlen, sondern stattdessen auf das meiner Meinung nach gelungenere „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli verweisen. Kurz: Julie Buxbaums Jugendbuch konnte mich insgesamt gut unterhalten, aber leider nicht ganz überzeugen. 

    Bewertung

    Idee, Themen, Botschaft: 3,5 Sterne
    Worldbuilding: 4 Sterne
    Ausführung: 3 Sterne
    Einstieg: 5 Sterne ♥
    Schreibstil: 4 Sterne
    Protagonistin: 3,5 Sterne
    (Neben)Figuren: 3 Sterne
    Humor: 4 Sterne
    Liebesgeschichte: 3-4 Sterne
    Atmosphäre: 3 Sterne
    Spannung: 2,5 Sterne
    Ende: 3 Sterne
    Emotionale Involviertheit: 3 Sterne
    Geschlechterrollen: -!

    Insgesamt:

    ❀❀❀ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir 3 nicht ganz zufriedene Lilien!

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    Emma.Woodhouses avatar
    Emma.Woodhousevor 17 Tagen
    Kurzmeinung: So gefühlvoll und romantisch. Ein wunderschönes Buch über das Erwachsen werden.
    Lesegenuss pur!

    Inhalt:
    Die Neue zu sein ist immer schwierig und Jessies erster Tag an der neuen Schule geht gründlich schief. Doch dann bekommt sie anonyme E-Mails mit Tipps wie sie den Schulalltag gut übersteht. Wer schreibt ihr dieses Mails? Das will Jessie herausfinden denn sie hat ihr Herz an ihn verloren.

    Meinung:
    Das Cover und den Titel finde ich wirklich schön. Es ist unaufgeregt und passt wirklich gut zum Inhalt. Besonders gut finde ich auch das dass Cover wie eine Seite Papier aussieht. Das erinnert an die E-Mails die einen zentralen Punkt in dem Buch einnehmen.
    Ich denke jeder kennt noch das Gefühl, die Neue irgendwo zu sein und genau das ist bei Jessie auch der Fall. Aber nicht nur das sie an eine neue Schule muss, sie muss sich auch mit einer neuen Familie anfreunden und über den Tod ihrer Mutter hinweg kommen. Das ist kein kleines Päckchen, was sie da zu tragen hat. Und so hat sie sich auch schnell in mein Herz gestohlen. Schon nach wenigen Seiten, fand ich sie nicht nur sympathisch sondern hatte den Eindruck eine neue Freundin gefunden zu haben. Ich konnte sie verstehen. Das Gefühl völlig allein zu sein, hat auch jeder schon mindestens einmal gespürt. Wenn man dann auch noch an eine Schule kommt, bei der man den Eindruck hat nicht dahin zu gehören, ist es schwer.
    Und dann kamen die E-Mails. Hach ... das war einfach Zucker. Von der ersten E-Mail an hat man gemerkt das dass jemand mit Herz ist. Die E-Mails sollen ihr helfen sich in der Schule zurecht zu finden und schnell wird daraus eine intensive Beziehung. Tja und diese Nachrichten sind auch das Zuckerwerk des Buches. Sie sind süß und man kann gar nicht anders als dahin zu schmelzen. Man will genau wie Jessie herausfinden wer diese tollen Mails schreibt, wer so einfühlsam ist, wer schon längst dein Herz erobert hat. Aber gleichzeitig lernst du auch die anderen Mitschüler kennen und irgendwann fängst du an zu hoffen. Denn da gibt es einen der dich auch auf eine Art berührt, das du willst das er dein E-Mail-Schreiber ist.
    Das Buch ist schlicht und einfach romantisch. Jedes einzelne Wort schreibt sich in dein Herz und das ist einfach nur schön.
    Es ist aber auch ein Buch über das Erwachsen werden und es zeigt das man immer wieder aufstehen kann. Egal welche Schicksalsschläge auch auf einen warten, es gibt auch immer einen Lichtblick.
    Deshalb ist das Buch nicht nur einfach eine romantische Liebesgeschichte sondern auch ein Mutmacher. Wir müssen keine Angst vor Veränderung haben weil wir nicht allein damit sind und immer jemand an unserer Seite sein wird, der uns hilft.
    Die Geschichte ist wie ihr Cover unaufgeregt und dennoch setzt sie sich in einem fest. Lesegenuss pur!

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    Schlauris avatar
    Schlaurivor einem Monat
    Absolute Leseempfehlung

    Autor: Julie Buxbaum
    Verlag: one Verlag
    Genre: Jugendbuch
    Preis: 10,00 €
    Seitenzahl: 400 Seiten
    
*Werbung* Vielen Dank an den Verlag, für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

    Klappentext

    An ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht für Jessie Holmes einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben gerade sowieso schon kompliziert genug. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung, wer dahintersteckt, aber trotzdem beschließt sie, die Tipps zu befolgen. Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte, der ihr Herz immer wilder schlagen lässt.

    Inhalt


    In tell me three tings von Julie Buxbaum geht es um Jessie, die nach dem Tod ihrer Mutter und der neuen Hochzeit ihres Vaters, von Chicago nach L.A. ziehen und dort ein komplett neues Leben bei ihrer neuen Stiefmutter, Stiefbruder und einer neuen Highschool, beginnen muss.

    Dieses Leben könne nicht unterschiedlicher gegenüber ihrem alten sein. In Chicago war alles „normal“, Jessie hatte Freunde, eine beste Freundin und brachte einigermaßen gute Leistungen mit nach Hause. In der neuen Highschool und generell in L.A scheinen einfach alle reich, schön, schlank und erfolgreich zu sein - ja, auch die, die „nur“ auf die Highschool gehen. Jessie fühlt sie sich so fehl am Platz, wie noch in ihrem Leben.

    Doch dann bekommt sie eine Email von SN. (Somebody / Nobody).

    Er erklärt ihr in seinen Nachrichten, wie es auf der neuen Highschool so läuft, mit wem sich Jessie anfreunden kann, wem sie besser aus dem Weg geht und auch sonst, allgemeine Tipps zu ihrem neuen Leben.

    Dank SN wächst Jessie immer mehr in ihr neues Leben hinein. Jessie will nichts mehr als herausfinden wer SN ist, zudem sie sich so verbunden und dankbar fühlt. Doch SN will weiterhin unerkannt bleiben…

    Meine Meinung

    Zu erst möchte ich anmerken, wie unglaublich leicht ich in diese Geschichte gestartet bin. Schon ab den ersten Seiten zieht einen die Autorin in ihren Bann und dass mit einer Leichtigkeit, dass es einfach nur Spaß macht, weiter zu lesen.

    Jessie war mir auch direkt sympathisch, obwohl sie ein kleiner und anfangs auch trotziger Trauerkloß ist. Irgendwie fängt man direkt an sie zu verstehen und den Alltag mit ihr gemeinsam zu überstehen.

    Es hat mir einfach Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen, weil es einfach diese leichte, Highschool- neues Stadt, neues Leben Handlung hat. Das ist überhaupt das Wort mit dem ich das Buch beschreiben würde „Leichtigkeit“, denn trotz dass der Tod von Jessies Mutter immer mal wieder behandelt wird, bringt das Buch einfach eine Leichtigkeit mit, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

    Allerdings gab es auch Längen in der Geschichte, wo die Handlung ein bisschen ins Stocken kam. Doch das hin und her, wer denn nun wirklich SN ist, wird zum Ende des Buches immer spannender und man selbst stellt unwillkürlich selbst seine Vermutung auf (psst, ich hatte mit meinerVermutung sogar recht).

    Besonders das Ende hat mir nochmal gut gefallen. Einfach weil es schön war. Kein Besonderes Tarar oder super dramatisches Ende, aber es lässt nichts offen und ist, wie gesagt, einfach nur schön.

    Fazit

    Tell me three things bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Der super, leichte, humorvolle und dennoch emotionale Schreibstil der Autorin, hat mich so fesseln können, dass die Seiten nur so dahin flogen.

    ✰✰✰✰

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    our-red-carpet-of-bookss avatar
    our-red-carpet-of-booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich hatte das Buch etwas von "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer nur in der Teenager Version und mit mehr Geschichte um die Mails
    Eine absolute Leseempfehlung


    Ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut und bin umso glücklicher, das mir die Geschichte so gut gefallen hat.

    Es geht in der Geschichte um Jessie, die ein schönes Leben voller Liebe und Freunde hatte, bis ihre Mutter starb. Ihr Leben in ihrer Heimat war ok. Sie hatte Freunde und gute Leistungen in der Schule. Doch dann verliebte sich ihr Vater neu und für Jessie wurde alles anders. Sie schlüpfte in ein völlig neues Leben. Neues Milieu, neue Schule, neue Familie - alles anders nur nichts davon ist besser als zu Hause.

    Schließlich bekommt sie eine E-Mail, in der ihr Hilfe angeboten wird. Erst möchte sie diese nicht annehmen - doch nach den ersten Tagen in der Schule weiß Jessie, schlimmer kann es auch nicht mehr werden.
    Mit ihrer Antwort auf dieses mysteriöse Mail wird Jessie immer mehr in das fremde Leben, dass sie jetzt führt integriert und wächst an ihren Stärken und Schwächen.

    Ich war ab der ersten Seite mit Jessie auf einer Ebene und habe mit ihr gefühlt und gelitten, mich mit ihr gefreut und mit ihr mit gerätselt.

    Julie Buxbaum hat nicht nur einen wunderschönen Schreibstil, sie hat auch eine Geschichte geschaffen, in der es um so viele Themen geht, die Teenager bewegen.
    Freundschaft, Liebe, Toleranz, Mut, Anerkennung, Verlust, Identitätsfrage, Schule, Zukunft, und noch vieles mehr.

    Ich kann diese Geschichte absolut weiterempfehlen vor allem für die Leser, die gerne noch einmal etwas in Richtung "Gut gegen Nordwind" nur in der Teenager Version lesen möchten!


    Ein großes Dankeschön geht an den one Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Samy86s avatar
    Samy86vor 2 Monaten
    Geheimnisvolle Botschaften und die Hoffnung auf das perfekte Glück!

    Inhalt:

    Neue Stadt - Neues Glück! Dem kann Jessie Holmes absolut widersprechen , denn an ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht alles schief, was schief gehen kann. Dabei lasten schon genug Probleme auf ihren Schultern - Der schmerzliche Verlust ihrer Mutter, die neue Liebe und den damit verbundene Umzug ihres Vaters, weit entfernt von ihrer besten Freundin - Stimmt Jessie ihr Leben mit Komplikationen…

    Doch eine anonyme E-Mail reist sie aus dem Kummer. Nicht nur, dass der geheimnisvolle Unbekannte ihr mit Tipps und Tricks zur Seite steht, wie sie den Schulalltag überleben kann ohne jedes Fettnäpfchen mitzunehmen, Nein, denn er rüttelt auch ordentlich ihre Gefühlswelt auf.

    Obwohl sie nicht weiß wer hinter den Email steckt, befolgt sie jeden Ratschlag und verliebt sich zu dem in den unbekannten Absender.

    Aber wer steckt dahinter und hat auch er vielleicht Gefühle für Jessie?

    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat in vielerlei Hinsicht meine Neugier für sich gewonnen. Zum einen empfand ich das Cover sehr ansprechend, es hat etwas neckisches und empfindsames an sich, es fällt mir schwer zu sagen, warum es mich sofort ansprach, aber es überkam mich einfach ein Schauer an Emotionen, die es in mir auslöste. Dann mag ich Jugendbücher mit realistischem Hintergrund und genau dies präsentierte mir der Klapptext und dann wollte ich unbedingt herausfinden, wer der mysteriöse Email-Schreiber ist und ob Jessie die Möglichkeit bekommt, ihn doch noch live kennenzulernen.

    Jessie war mir direkt sympathisch. Ihr Leben liegt quasi wie ein Scherbenhaufen vor ihren Füßen und sie ist gewisser Maßen gezwungen einen Neuanfang zu starten. Ihre zerrüttete Vergangenheit löste in mir sofort enorme Gefühle aus. Es war kein Mitleid das ich verspürte sondern eher keimten in mir Zweifel,Hoffnung und Ehrgeiz auf, denn gemeinsam mit ihr wollte ich auf die Suche nach Frieden und Liebe gehen. Sie hat mir wahrlich gezeigt, dass man nicht den Kopf in den Sand stecken sollte, auch wenn es mehr als genug Schicksalsschläge und unschöne Momente im Leben gibt. Sie ist eine starke, zweifelnde und doch sehr energisch Protagonistin, die mich komplett in sich aufsog und eine unbeschreiblich emotionale Geschichte verbirgt.

    Der Erzählstil ist super. Zum einen bekommt man von Jessie selbst sehr viel zu lesen und ihren Kampf aus Trauer, Einsamkeit und neuer Umgebung auszubrechen um ihren eigenen Weg zu gehen. Zum anderen hat man da die Emails mit dem Unbekannten und die Nachrichten mit ihrer besten Freunden, die zum einen als Stärkung dienen und zum anderen einen Leitfaden bieten um ihren Weg zu finden.

    Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und mit seiner jungen & spritzigen Art lässt er die Geschichte rund um Jessie sehr lebendig und authentisch wirken. Ich persönlich empfand ihn sehr ansprechend und lies mich in der Handlung versinken. Zum anderen hat er mit seiner humorvollen und spritzigen Art etwas an sich, dass all die schlechten Erfahrungen in den Hintergrund rücken und das Leben mit geballter Energie auf einen wirken lässt.

    Mich hat die Geschichte absolut gefesselt und auch wenn ich spätestens ab der Hälfte des Buches einen wagen Verdacht hatte, wer hinter den Emails steckt ( was sich dann auch bestätigte), so hab ich voller Genuss die Geschichte von Jessie genossen!

    Wundervoll beschrieben ist auf jeden Fall die Wandlung, die Jessie im Laufe der Handlung durchläuft, da sie den exakten Anweisungen von Mr. Unbekannt umsetzt.


    Fazit:

    *Hach* es ist wirklich ein absoluter Lesegenuss und dieses Buch beinhaltet wirklich alles was ein junges, verträumtes und aufgewühltes Leserherz braucht um sich total fallen zu lassen, aber auch die etwas älteren Hasen mitreist!

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    Purzelbuch33s avatar
    Purzelbuch33vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Chatverlauf zwischen Jessie und SN ist lustig und herzzerreißend. Eine tolle Liebesgeschichte, die mein Herz höher schlagen ließ.
    Begeistert

    An ihrem ersten Tag an der neuen

    Highschool geht für Jessie Holmes 
    einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben
    gerade sowieso schon kompliziert genug.
    Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit
    Ratschlägen, wie sie den Schulalltag 
    überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung,
    wer dahintersteckt, aber trotzdem
    beschließt sie, die Tipps zu befolgen.
    Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich
    mehr in den Absender. Doch wer ist der 
    Unbekannte, der ihr Herz immer wilder 
    schlagen lässt?



    Der folgende Text kann Spoiler enthalten.


    Das Buch ist ziemlich durchschaubar. Ich 
    wusste von Beginn an, um wen es sich bei
    SN, so nennt Jessie den Anonymen, handelt.
    Das stört mich meistens, jedoch nicht bei 
    diesem Buch. 
    ,,Tell me three Things" konnte mein Herz
    ab der ersten Seite erobern.
    Die Charaktere sind mir sehr sympathisch 
    und vor allem Jessie ist die erste Protagonistin
    sein langem, die ich wirklich mag. Sie ist
    lustig und spricht mir aus der Seele.
    Der Schreibstil der Autorin hat mich sehr 
    begeistert und hat dafür gesorgt, dass ich
    das Buch gar nicht mehr weglegen konnte.
    Eine absolute Empfehlung an all diejenigen,
    die mal wieder lachen möchten, aber auch 
    gleichzeitig an einer wunderbaren Liebes-
    geschichte interessiert sind.

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    booknerd84s avatar
    booknerd84vor 2 Monaten
    Tiefgründiger Jugendroman der berührt!

    Titel: Tell me three things Autorin: Julie Buxbaum Verlag: One Verlag Seitenanzahl: 394 Seiten
    Inhalt/Klappentext:

    An ihrem ersten Tag an der neuen Highschool geht für Jessie Holmes einfach alles schief. Und dabei ist ihr Leben gerade sowieso schon kompliziert genug. Da bekommt sie eine anonyme E-Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie hat zwar keine Ahnung, wer dahintersteckt, aber trotzdem beschließt sie, die Tipps zu befolgen. Und Nachricht für Nachricht verliebt sie sich mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte der ihr Herz immer wilder schlagen lässt?

    Mein Fazit:

    "Tell me three things" ist für mich ein absolutes Jahreshighlight. Der super leichte, emotionale und doch auch humorvolle Schreibstil der Autorin, hatte mich beim Lesen so gefesselt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. 

    Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Jessie, die mir direkt ans Herz gewachsen ist. Da das Buch mit so viel Gefühl geschrieben wurde, konnte ich mich so sehr in Jessie hineinversetzen, dass ich sie manchmal am liebsten in den Arm genommen hätte. Aber auch alle anderen Charaktere im Leben von Jessie, wurden von der Autorin sehr lebendig und glaubwürdig erschaffen. Man fühlte sich als Leser immer als ob man dazugehört. 

    Was ich ebenfalls sehr schön fand, war die Unterteilung des Buches. Neben dem normalen Textverlauf, wurden die Kapitel auch als Chatverläufe zwischen Jessie, ihren Freundinnen und dem mysteriösen Unbekannten dargestellt. Dies machte das ganze noch interessanter. 

    Darüber hinaus war die Handlung für mich zu keiner Zeit vorhersehbar. Als Leser kann man bis zum Schluss mitfiebern und rätseln, wer sich denn nun hinter dem mysteriösen Unbekannten versteckt. Die Auflösung am Ende des Buches war daher umso  überraschender.

    Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von diesem Buch und die Geschichte wird mir noch definitiv noch länger im Gedächtnis bleiben. Hierfür vergebe ich natürlich 5 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84) 

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    AiHaninozukas avatar
    AiHaninozukavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Durchschnittlich, aber völlig okay.
    Waffeln!

    "Tell me three things" ist das erste Buch, was ich von Julie Buxbaum gelesen habe.

    Das Cover gefiel mir am Anfang ganz gut. Es war nichts außergewöhnliches, sondern eher sehr gewöhnlich. Nachdem ich die Geschichte des Buches kenne, finde ich es sehr süß, weil man das Cover gleich besser versteht, wenn man weiß, was Waffeln für eine Rolle in diesem Buch spielen. Auch der Titel ergibt nach dem Lesen viel mehr Sinn bzw. bekommt eine neue Bedeutung und das finde ich insgesamt wirklich süß gestaltet!

    Den Schreibstil fand ich okay. Jessie ist 16 Jahre und dementsprechend sind ihre Gedankengänge und ihre Ausdrucksweise daran angepasst und authentisch. Das Buch wird aus ihrer Sicht erzählt und leicht verständlich und lässt sich gut lesen. Mich haben einige Grammatik- und Rechtschreibfehler gestört, die auf Tippfehlern beruhen. Da wird anstatt "ansehen" nur "sehen" geschrieben, was in dem Kontext keinen Sinn ergibt, oder statt "ich" steht nur mal "ch" dort. 

    Die Handlung beginnt mit einer Aufzählung von Tagen. Wie lange Jessies Mutter nicht mehr da ist, seit wie vielen Tagen ihr Vater heimlich geheiratet hat, wie lange sie schon in L.A. wohnt und seit wann sie auf die Schule geht. Zuvor hat sie in Chicago gewohnt und hatte dort ihre beste Freundin Scarlett, die sie mit dem plötzlichen Umzug nach L.A. verlassen musste. Der Einstieg fällt leicht, denn Jessie erzählt direkt über ihren peinlichen ersten Schultag und dann beginnt die Handlung auch schon zügig und man liest den ersten Schriftverkehr von ihr und "Somebody Nobody", dem Unbekannten, der Jessie in der schrecklichen, neuen High-School als Berater zur Seite stehen möchte.

    Die Figuren waren in Ordnung. Ich war nicht sonderlich angetan, aber sie sind auch nicht extrem nervig. Jessie erzählt mir insgesamt zu oft von dem Verlust ihrer Mutter und versinkt im Zuge dessen ein wenig zu sehr in Selbstmitleid, aber vermutlich ist das für eine 16-jährige ganz gewöhnlich. Mir hat es immer ein wenig den Wind aus den Segeln genommen und den leichten Lesefluss eingeschränkt, weil ich mir nach dem 4. Mal dachte, dass ich nun weiß, wie sehr sie ihre Mom vermisst. Ansonsten gab es einige Stellen, an denen ich tatsächlich laut auflachen musste, weil es wirklich lustig war. So ist "Somebody Nobody" beispielsweise eine super angenehme, witzige Figur mit der richtigen Portion Tiefgang und ich hab ihn schnell in mein Herz geschlossen. 

    Theo, ihren Stiefbruder, fand ich richtig authentisch und am Anfang super nervig, weil er einfach perfekt die Figur des Stiefbruders verkörpert, der einfach keinen Bock auf 'ne neue Stiefschwester und einen Stiefvater hat. Aber die Figur Theo ist absolut gelungen.

    Sehr schön fand ich vor allem auch die Charakterentwicklung, die gegen Ende des Buches bei Jessie deutlich wird, bei Theo schon gegen Mitte des Buches und auch Rachel, Theos Mom lernt man gegen Ende nochmal besser kennen. Auch die Geschichte und die Spekulationen um "Somebody Nobody" waren unterhaltsam gestaltet, allerdings fehlte es mir hier an Spannung, da ich sehr früh wusste, wer dahinter steckt. Am Ende hat die Autorin noch versucht das ganze spannender zu gestalten, aber für mich war es derart offensichtlich, dass der Versuch leider misslungen ist. Die Geschichte ist wirklich sehr vorhersehbar.

    Insgesamt sind die Figuren durchweg gut ausgearbeitet, manche mehr, manche weniger. Die Autorin bedient sich sehr an Stereotypen und Klischees. Bei einigen fehlt es mir etwas an Tiefgang, aber da sie keine große Rolle spielen, kann ich darüber hinwegsehen. 

    Schlussendlich war das Buch nicht so schlecht, wie ich in einigen negativen Rezensionen gelesen habe, aber es war auch nicht der absolute Hit. Es war okay und es ist in Ordnung, wenn Bücher auch mal nur "okay" sind. Hin und wieder musste ich mich etwas aufraffen weiter zu lesen, was dem Schreibstil und den eingeschobenen Füllszenen geschuldet war, an dem der Unterhaltungsgrad sank, weil mich das Thema der Situation absolut nicht interessiert hat.

    Dennoch war es eine unterhaltsame Geschichte und es hat Spaß gemacht, Jessie dabei zu begleiten, wie sie über sich hinaus wächst, reift, neue Menschen kennen lernt, neue Freunde findet und sich selbst besser kennen lernt.

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