Julie Cohen Der Tag, an dem der Sommer begann

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem der Sommer begann“ von Julie Cohen

Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?

Leichte Schreibstil mit viel Emotionen und Gefühlen !!!

— marpije
marpije

Eine wundervolle Geschichte, über 3 starke Frauen.

— Booksarehome
Booksarehome

Eine wärmende Familiengeschichte.

— friederickesblog
friederickesblog

Drei Frauen (Tochter, Mutter und Schwiegermutter) die nach Jahren den Tod des Vaters / Ehemannes/Sohnes nicht überwunden haben.Sehr authentisch realistisch

— Federzauber
Federzauber

Drei starke Frauenfiguren, deren Geheimnisse entlarvt werden und zu etwas schönem Neuen führen.

— MirjamMuentefering
MirjamMuentefering

Ein Buch voller Abwechslung, der jedoch ein wenig verwirrend startet.

— nblogt
nblogt

Drei Frauen. Drei Generationen. Drei Schicksale. Jedes einzelne berührend. Zusammen eine wundervolle Geschichte.

— catching_words
catching_words

Ein wunderschöner Familien-Roman....

— Wonni1986
Wonni1986

tiefgründiges Buch, das es zu Lesen lohnt

— Gudrun67
Gudrun67

Eine gefühlvolle, berührende Lektüre um drei Frauengenerationen und ihre persönlichen Geheimnisse,,

— Angie*
Angie*

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  • 3 Frauen - 3 Geheimnisse

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    marpije

    marpije

    21. June 2017 um 16:38

    Die 80- jährige Honore hat sich die Hüfte gebrochen und muss in Krankenhaus bleiben, sie lebt alleine und ihre Schwiegertochter Jo macht ihr ein Angebot - bis zu vollkommenem Genesung sie kann bei ihnen wohnen. Honore wehrt sich, aber am Ende sie sieht selber dass das die beste Lösung ist. Drei Generationen unten ein Dach - Großmutter, Mutter und Tochter kann das gut gehen ?Die Autorin hat schöne leichte Geschichte geschrieben wo die Emotionen und Gefühle stehen in Mittelpunkt. Honore ist eine sehr selbstbewusste Frau welche hat immer alleine für sich gesorgt und auf Hilfe von die anderen angewiesen sein, tut ihr sich sehr schwer. Sie ist sehr klug, aber in Umgang mit die anderen Menschen kalt und arrogant. Jo ist alleine erziehende Mutter , sie ist chaotisch und im alltäglichen Verpflichtungen ganz verloren, als Mutter  ist mit ganzen Herz und Aufmerksamkeit bei ihrer zwei kleinen Kinder , für die Lydia bleibt ihr nicht zu viel Zeit. Sie ist ein bisschen naiv aber warm und gutherzig. Lydia, die Tochter aus der erster Ehe steckt gerade in Pubertät und zweifelt auf sich selber und auf die  große Liebe, sie fühlt sich ein bisschen verloren , Lydia ist ihnen sehr weich aber außen trägt sie die harte Maske , sie vermisst sehr ihre verstorbenen Vater. Die drei Frauen haben fast keine gemeinsame Eigenschaften aber eine verbindet die - Honore, Jo und Lydia hüten ein Geheimnis.Die Personen sind ausführlich ausgebaut mit dazugehörigen " inenwelt ", wir blicken tief in die Gedanken und spüren die viele Gefühlen welche toben in die drei Frauen. Die alle drei haben etwas wertvolles verloren und jetzt müssen die ganze Mut und Kraft in die neue Anfang einsetzen, und die verlorene Vertrauen in die anderen Menschen auf neu gewinnen.Die Geschichte liest sich schnell und flüssig, die Kapiteln wechseln immer die Erzählerperspektive - und das macht das ganze noch interessanter. Die vielen Details aus alltäglichen Leben bringen viel Kolorit und Normalität , genauso die Stimmung ist wechselhaft wie in unserem Leben ist.Eine Geschichte welche Mut macht, sehr lesenswert !!!

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  • Der Tag, an dem der Sommer begann

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    linasue

    linasue

    20. May 2017 um 13:25

    ★★★★★   (5 von 5 Sterne)Inhalt: "Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann?"Die 80 jährige Honor hat einst ihren Sohn verloren. Sie lebt zurückgezogen in ihrem Haus, welches sie liebt.Doch eines Tages hat Honor einen Unfall, - sie stürzt die Treppe runter und bricht sich die Hüfte.Jetzt ist es an der Zeit, dass sich Honor eingestehen muss, dass sie Hilfe braucht.Das Krankenhaus informiert ihre Schwiegertochter Jo, die Frau, die ihr ihren Sohn Stephen "weggenommen"  hat.Jedoch ist Jo´s Tochter Lydia noch die einzige lebende Verwandte von Honor.Und obwohl die Sympathien von Honor und Jo nicht sonderlich groß zueinander sind, bietet Jo ihr ihre Hilfe an.Honor zieht zu Jo, Lydia und ihren beiden Geschwistern, es beginnt eine wundervoll - traurig - schöne Zeit, doch ob sie sich wirklich näher kommen und ihre Geheimnisse preisgeben werden ?Meinung:Mich hatte der Klappentext sehr angesprochen, da ich im Moment in einer ähnlichen Konstellation lebe.Honor wirkt anfangs etwas unsympathisch durch ihre Kühlheit.Jo ist die liebevolle Mutter dreier Kinder, die versucht alles gut zu managen und alle zufrieden zu stellen.Lydia ist ein normaler Teenie und etwas aufbrausend und frech.Erzählt wird die Geschichte abwechselt über Jo, Lydia und Honor, wodurch man schnell alle gut kennen und sie auch lieben lernt.Ich war von der ersten Seite an gefesselt und sehr neugierig, wie die Geschichte wohl ausgeht, bzw. was hinter den Geheimnissen steckt.Man schließt die Protagonisten wirklich sehr ins Herz, und am Ende hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen.Fazit:  Wer eine herzzerreißende, schöne und doch etwas traurige Geschichte sucht, wird mit diesem Buch sehr zufrieden sein.Ich kann es weiterempfehlen.

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  • Wunderschön!

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Booksarehome

    Booksarehome

    15. May 2017 um 19:02

    Inhalt:Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?(Quelle: Bloggerportal)Zum Autor:Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Der Tag, an dem der Sommer begann ist ihr viertes Buch im Diana Verlag.Meine Meinung:Zuerst einmal ein ganz großes Dankeschön an das Bloggerportal und den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar.Alles fängt mit Honor an, als sie die Treppen runterfliegt und sich die Hüfte bricht. Als ihre engste Verwandte gibt sie ihre Schwiegertochter Jo an. Sie war mit ihrem Sohn Stephen verheiratet und hat eine Tochter mit ihm. Jo war zunächst sehr verwundert, weil Honor und sie sich nie besonders nahe standen, nicht als sie mit Stephen verheiratet war und auch nicht nach seinem Tod. Weil Honor sich nicht alleine um sich kümmern kann nach ihrem Unfall muss sie eine Weile bei Jo bleiben. Dort lernt sie ihre 16-jährige Enkelin immer besser kennen und auch mit den zwei Geschwistern von Lydia, Oscar und Iris, kommt Honor immer besser klar. Auch wenn Jo und Honor anfangs auch nicht besonders gut klar kommen, schaffen es die beiden Frauen sich immer besser zu verstehen und auch zu vertrauen.Jo ist eine etwas überforderte Mutter. Sie hat sehr viel mit den beiden Kindern zu tun und kommt nur ab und zu zur Ruhe und zwar meistens nur dann, wenn der Vater der beiden Kinder Richard, sie an jedem zweiten Wochenende abholt. Richard hat Jo wegen des Au-pair Mädchens Tatianna verlassen. Jo hat viel zu wenig Zeit für Lydia und bemerkt nicht, dass ihre älteste Tochter ein Geheimnis hat. Denn sie ist lesbisch und weiß selbst nicht so recht wie sie damit umgehen soll. Außerdem ist sie noch in ihre beste Freundin Avril verliebt. Jo lernt außerdem einen neuen Mann kennen, den 10 Jahre jüngeren Marcus. Ob das alles gut gehen kann? Die Charaktere in diesem Buch sind sehr einzigartig. Honor ist sehr stolz und wirkt somit auf viele unsympathisch. Ich persönlich fand sie manchmal sehr witzig, vor allem ihre Bemerkungen. Jo ist eine chaotische und überforderte Mutter, was ich sehr sympathisch fand, denn auch wenn sie oft überfordert war, versuchte sie sich nichts anmerken zu lassen und gab immer ihr bestes. Die 16-jährige Lydia war mir von Anfang an sympathisch. Fazit:Das Buch ist wundervoll. Es geht um viel mehr als nur um diese 3 tollen Frauen. Es geht um homosexualität, Verlust, Liebe,.. Dieser Roman ist so bewegend und einfach wunderschön. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.Eins der schönsten Zitate:"So fühlt sich Liebe an. Sie fühlt sich hoffnungslos und hilflos an, als würde man sich an einem rutschigen Felsen in einem tosenden Meer festhalten. Und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben. Niemals." S. 271

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  • Ein Buch voller Abwechslung, das jedoch ein wenig verwirrend startet.

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    nblogt

    nblogt

    14. May 2017 um 20:09

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und war darüber auch sehr froh, da es nun bereits mein viertes Buch der Autorin ist. „Der Tag, an dem der Sommer begann“ ist ein überaus gefühlvoller und zu großen Teilen auch emotionaler Roman, der von Familienbanden und Freundschaften handelt. Auch wenn das Buch ein wenig anstrengend beginnt, ist dies ein Roman, der vor allem durch seine überaus interessanten und vielschichtigen Charaktere überzeugen kann. Zwar ist einiges schon ziemlich schnell vorhersehbar, aber dies wird durch die Lebensnähe der Figuren und der glaubhaften Handlung wieder wett gemacht.  Dieses Buch handelt von drei miteinander verwandten Frauen: Der achtzigjährigen Honor, die immer ein sehr eigenständiges Leben geführt hat und nun nach einem Unfall auf ihre Schwiegertochter Jo angewiesen ist, die wiederum mit ihrem Leben als alleinerziehende Mutter von kleinen Zwillingen und ihrer Teenagertochter Lydia hadert. Insbesondere Lydia setzt ihr sehr zu, da sie sich ziemlich rebellisch benimmt. Diese drei Figuren sind, wie auch alle Nebenfiguren, überaus lebensnah gezeichnet. Es sind Menschen mit Ecken und Kanten, denen das Leben nicht immer ganz so leicht mitgespielt hat. Jede der drei Frauen hütet ein (dunkles) Geheimnis, welche nach und nach gelüftet werden. Man nimmt den einzelnen Figuren ihr Handeln vollends ab, vor allem, da sie immer wieder zaudern und so wunderbar eigensinnig sind.Zwar ahnt man sehr schnell welche Geheimnisse die Frauen hüten. Aber dennoch ist es ein Genuss mitzuerleben, wie die Geheimnisse gelüftet werden. Dies ist ein Roman, der vor Emotionen und Dramatik nur so trotzt und einem sehr ans Herz geht. Er handelt von Verlusten, aber auch Neuanfängen. Die einzelnen Figuren hatten und haben in diesem Roman mehr als ein Schicksalsschlag überwinden müssen, und gehen daraus gestärkt hervor. Ich bin beim Lesen sehr tief in die Geschichte hineingetaucht und konnte mich sehr leicht in die einzelnen Figuren hineinversetzen, auch wenn nicht jede ihrer Handlungen immer in meinem Sinne war. Selbst wenn man mit einzelnen Vorkommnissen mal nicht so ganz einverstanden ist, ergeben diese zum Gelingen der Haupthandlung durchaus Sinn.  Diese Buch ist voller Abwechslung. Da er jedoch ein wenig verwirrend startet, kann ich ihm nicht die volle „Punktzahl“ geben.Ich hatte beim Lesen wirklich Spaß an der Geschichte und kann das Buch daher wirklich weiterempfehlen.  

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  • Drei Generationen unter einem Dach

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    friederickesblog

    friederickesblog

    21. April 2017 um 09:27

    Klappentext:   Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?   Die Autorin:   Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops     Cover:   Das Cover ist sehr zurückgenommen in seinem Ausdruck. Zarte Farbfelder sowie ein Mädchen auf einer Schaukel in Schwarz. Eigentlich fast nichtssagend, aber doch neugierig machend, sodass man gerne den Klappentext liest.   Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jo, ihre kleinen Kinder Oscar und Iris aus zweiter Ehe sowie Lydia, die älteste Tochter aus erster Ehe. Jos erster Mann Stephen ist vor zehn Jahren von einer Brücke gestürzt und verstorben. Ihr zweiter Mann Richard betrügt sie mit dem Au-pair-Mädchen, die Beziehung scheitert. Zu guter Letzt stürzt ihre ehemalige Schwiegermutter Honor, die den Tod des Sohnes eigentlich nie verwunden hat, im eigenen Haus die Treppe hinunter und muss wegen ihrer Hüfte notgedrungen bei der nicht gerade geliebten Schwiegertochter einziehen. Die drei Generationen innerhalb der Patchwork-Familie ohne Mann im Haus tun sich nicht ganz leicht mit dem Zusammenleben, wobei alle, mit Ausnahme der Kleinkinder, ein mehr oder weniger großes Geheimnis mit sich herumschleppen.   Meine Meinung:   Das Buch hat es mir anfänglich nicht ganz leicht gemacht. Warum? Jo (Joana) ist eine Frau, die den ganzen Tag damit beschäftigt ist, es allen recht zu machen, obwohl sie von ihrer Schwiegermutter barsch und undankbar behandelt wird, obwohl ihre älteste Tochter pubertiert, mit sich unzufrieden ist und auch noch kurz vor den Prüfungen steht. Und nicht zu vergessen die beiden kleinen Knirpse, die die Knöpfe in öffentlichen Verkehrsmitteln traktieren, auf dem Spielplatz die Windeln überlaufen lassen und am liebsten den Supermarkt ausräumen würden. Und damit das Chaos rund wird, kommt auch noch der zweite Ehemann mit seiner neuen Flamme vorbei. Jo denkt nie an sich selbst, rastet nie aus, schreit nie jemanden an, ist immer verständnisvoll und lässt alles mit sich machen. Respekt!   Die Geschichte floss lange Zeit so dahin, brachte neue Protagonisten sowie nach und nach kleinere und mittlere Geheimnisse zutage. Ich hätte mir gewünscht, dass Jo in der einen oder anderen Situation Nerven zeigt und ihre Neigung, alles und jeden zu verstehen, mal für einen Moment ablegt, was ja menschlich ist.   Das Buch ist sehr feinfühlig in einer verständlichen Sprache geschrieben, sodass ich nicht in Versuchung geriet, es aus der Hand legen zu wollen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Honor, Jo und Lydia erzählt, sodass man immer mittendrin ist in der Gefühlswelt und den inneren Empfindlichkeiten. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, ihre Charaktere in der Unterschiedlichkeit und den persönlichen Lebensabschnitten und Liebesbeziehungen glaubhaft. Positiv ist auch, dass man Verständnis füreinander lernen und sich in einer Familie zusammenraufen kann. Tiefgründigkeit verleiht der Geschichte das Erfahren von Lebenssituationen der Vergangenheit, die Verarbeitung von Verlust und Veränderung sowie das aufeinander Zugehen in dem Wissen, dass eine Familie ein Zufluchtsort sein kann.   Von mir gibt es eine Leseempfehlung für eine wärmende Familiengeschichte.   Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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  • Sehr authentisch und realistisch

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Federzauber

    Federzauber

    18. April 2017 um 08:04

    Drei Frauen, Tochter,  Mutter und Schwiegermutter,  haben nach Jahren den Tod des Vaters/ Ehemannes, Sohnes noch nicht überwunden.  Obwohl alle drei zusammen leben, trauert jede einzelne alleine, umgeben von ihren eigenen alltäglichen Sorgen und Probleme.  Drei Protagonistinnen, dreier Generationen mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Lebensphasen, versuchen auf ihre ganz persönliche Art, den männlichen Verlust in der Familie zu verarbeiten und zu kompensieren.  Die Probleme und Sorgen der drei sind sehr alltagsnah und authentisch und obwohl sie alle drei sehr unterschiedlich sind und andere Nöten sie beschäftigen,  konnte ich mich extrem gut in jede  einzelne von Ihnen reinfühlen und mich auch selbst wieder finden. Der Schreibstil der Autorin ist wie mir schon von ihren anderen Büchern bekannt und gefällt mir jedes mal auf Anhieb sehr gut. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und berührt mich jedes Mal aufs Neue. Dieses Buch kommt mir von der Geschichte her am alltäglichsten vor und doch transportiert es  viele Lebens bejahende Botschaften.  Mir kam es sehr authentisch und realistisch vor. Ich habe die drei Frauen sehr gerne begleitet,  mit Ihnen gelitten,  getrauert und geliebt. Es war ein sehr schönes Buch,  das mir auf seine Weise einiges fürs Leben gebracht hat. Bücher von Julie Cohen lese ich mittlerweile auch ohne den Klappentext vorher zu lesen, denn ich weiß,  sie werden mir immer auf alle Fälle sehr gut gefallen :-)Note: 4/5

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  • Liebe in jeder Generation

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    MirjamMuentefering

    MirjamMuentefering

    17. April 2017 um 20:13

    Jo hat in ihren vierzig Jahren schon viel durchleiden müssen: den frühen Tod ihres ersten Ehemanns, Betrug und Verlassen werden durch den zweiten. Allein mit ihren drei Kindern, der sechzehnjährigen Lydia und den Kleinkindern Iris und Oscar, erscheint sie uns Leserinnen zunächst unerträglich lieb, wenig durchsetzungsfähig und in ihrem wuseligen Alltag schlicht verloren.Zu dieser Figur passt, dass sie ihre Schwiegermutter (Mutter des verstorbenen ersten Mannes), die intellektuell kluge, aber erblindende Honor nach einem Sturz auf der Treppe zu sich nehmen will. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass diese Kombination enormen Konfliktstoff bietet.Zwischen diese beiden erwachsenen Frauen – ihrer herrischen und schlecht gelaunten Großmutter und ihrer wenig durchsetzungsfähigen Mutter – steht die sechzehnjährige Lydia mit ihrer sensiblen Gefühlswelt. In ihr brodelt die Gewissheit, dass die große Liebe ihres Lebens niemals ihre Gefühle erwidern wird.Drei starke Frauenfiguren, die uns in der dritten Person, jedoch kapitelweise mal aus der einen, mal aus der anderen Sicht, nahkommen.Julie Cohen versteht es, uns in den Mikrokosmos jeder ihrer Figuren mitzunehmen. Schmunzeln oder innerliches Augenverdrehen ebenso inklusive wie spontanes Luftanhalten und schmerzhafte Erkenntnisse.Die Geheimnisse dieser drei Leben beginnen einander zu überschneiden. Letztendlich spitzen sich die Ereignisse derart zu, dass ein Weglegen des Buches im letzten Teil kaum möglich ist – so fesselnd ist die Geschichte erzählt.Sowohl der Erzählstil als auch die Botschaft des Buches gehen ans Herz und lassen uns auch das eigene Leben reflektieren. Etwas, das nicht jedes Buch schafft.

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  • Wundervoller Roman über Familie, Liebe und Leben

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    catching_words

    catching_words

    10. April 2017 um 18:39

    Lydia ist die Tochter. Teenager-Alter. Manchmal war sie vielleicht etwas zickig, aber welcher Teenager ist das nicht. Sie hatte ihre ganz eigenen Problemen, mit denen sie sich rumschlagen muss in der Schule und im Leben. Ich konnte sie gut verstehen.Jo ist die Mutter. Gestresst. Überfordert. Allein. Und trotzdem hat man immer etwas mit ihr mitgelitten, in ihrem Alltag als Allein-Erziehende. Manchmal fand ich sie etwas zu gekünstelt, aber ansich trotzdem sympathisch.Honor ist die Großmutter. Am Anfang mochte ich sie nicht. Sie wirkte wie eine alte, verbitterte Frau. Aber mit der Zeit konnte man hinter ihre Fassade sehen und ich hab sie wirklich gemocht.Meine Meinung(Spoilerwarnung)Ein wirklich wundervoller Familienroman. 3 Generationen. 3 verschiedene Geschichten und Geheimnisse und doch kommen alle irgendwie miteinander aus. Durch die Perspektivenwechsel in den Kapiteln, bekommt man sehr gute und tiefgründige Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelten der Protagonisten. Man hat bei jedem eine positiev Charakterentwicklung gemerkt.Das Buch hat die ganze Zeit eine gewisse Grundspannung. Am meisten hab ich bei der Geschichte von Lydia mitgefiebert. Ein homosexuelles Mädchen, dass sich nicht traut sich zu outen. Als es am Ende doch passiert - durch unglückliche Umstände - gerät ihr Leben kurz aus den Fugen. Es ist herzerwärmend, wie dann alle 3 Frauen zusammen halten.Besonders schön fand ich, wie Lydia eine Beziehung zu ihrer Großmutter aufgebaut hat und diese sich schließlich auch ziemlich wohl in ihrem neuen Zuhause gefühlt hat.Am anstrengensten fand ich die Mutter. Wie sie sich so Hals über Kopf in den Nachbarn verliebt hat. Okay. Das kommt vor. Aber trotzdem schienen mit die beiden doch etwas zu überstürzt, aber am Ende gab es auch da ein Happy End.Der Höhepunkt hat mich so berührt. Auch wenn ich die Rettungsaktion etwas unrealistisch fand, hat mich das Ende des Romans doch überzeugt. Alles in einem ist es ein wundervoller Familieroman, der einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringt.

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  • wunderschöner, tiefgründiger Roman

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    06. April 2017 um 19:02

    Das Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext sowie die Leseprobe haben mich bei meiner Entscheidung bestärkt. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Grund für das ausgewählte Cover versteht man, wenn man den Roman gelesen hat.Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Perspektivenwechsel von Lydia, Honor und Jo sind sehr gut durchdacht und man verliert als Leser den Anschluss nicht. Die Handlungen haben mich zum Weinen, lachen und nachdenken gebracht und die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Ebenfalls die Handlungsorte und Umgebungen haben mich in den Roman einführen können. Den Spannungsaufbau der Geschichte finde ich super, denn die Spannung verliert in keinster Weise seinen Wert. Im Gegenteil, sie bleibt bis zum Ende hin hoch. Man lernt als Leser die Hauptprotagonisten sehr gut und tiefgründig kennen. Man kann sich Lydia, Honor und Jo auch im realen Leben sehr gut vorstellen. Der Zusammenhalt zeigt, wie es eigentlich heutzutage noch immer sein sollte.Erleben darf man als Leser auch Liebe, verschiedene Lebensformen, Mut, Denkweisen und viele Emotionen.Mein Fazit:" Ein sehr tiefgründiger Familienroman der zum Weinen, lachen und mitfühlen einlädt. Dieses Buch ist absolut lesenswert."

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  • Was würdest du tun?

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Wonni1986

    Wonni1986

    02. April 2017 um 07:51

    Title: "Der Tag, an dem der Sommer begann"Autor: Julie CohenVerlag: DianaSeitenzahl: 429Cover:Es handelt sich um ein Softcover, die Gestaltung ist sehr dezent,...dennoch durch die schwarzen Motive ein Hingucker, man muss es sich wenigstens angucken...Inhalt:Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach, ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als je geahnt: Jede von ihnen hüttet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?Zum Roman:Für die Frauen der Familie Levinson scheint die Liebe unmöglich zu sein. Großmutter Honor kann einen Mann nicht vergessen, von dem sie bis heute niemanden erzählt hat. Ihre Schwiegertochter Jo ist verwitwet und verliert im Alltag als alleinerziehende Mutter ihr eigenes Glück fast aus den Augen. Und die sechszehnjährige Lydia ist zum ersten mal verliebt, in jemanden, der nicht davon erfahren darf. Nach einem Treppensturz braucht die achtzigjährige Honor Hilfe und zieht zu Jo und Lydia. Auf einmal finden sich drei Frauen unter einem Dach wieder - samt ihrem Kummer, ihren Träumen und Geheimnissen...Schreibstil:Die Autorin schreibt sehr Gefühlvoll und mit einem gewissen Touch...Sie schreibt, und beschreibt alles mit voller hingabe und sehr Detail verliebt, was das Buch so entzückend macht. Man möchte es gar nicht mehr weg legen, weil man schon total gespannt ist wie es weiter geht...Das Buch wird aus 3 Perspektiven erzählt Honor, Jo und Lydia, aber verwirrend ist es nicht das alles zu einer Geschichte gehört und nie abdriftet. Es wird in der Ich-Form erzählt.Meinung:Ja ich gebe zu ich hab das Cover gesehen und es hat klick gemacht und ich wollte es lesen. Ich las den Einleitenden Text und ich war gespannt...3 Generationen unter einem Dach? Puh, das kann und wird nicht gut gehen und dann noch Geheimnisse....ich war skeptisch...das wird niemals gut gehen... Ich werde keines der Geheimnisse verraten, aber es sind zum teil Geheimnisse die das Leben verändern, die danach schreien sich zu versöhnen und die einen Neuanfang ergeben.Das Buch ist wirklich gefüllt mit jeder Menge Emotionen.Jeder der Protagonisten im Buch hat etwas an sich, wo man sich denkt wie schafft sie da? Jo ist verwitwet, geschieden, alleinerziehend und sie nimmt ihre Schwiegermutter auf...ich weiß nicht ob ich es gemacht hätte. Sie ist 24h am für ihr Kinder da, ohne zu jammern und zu stöhnen...sie erledigt alles mit einem lächeln.....Dann zieht eine neuer Nachbar direkt neben an ein, und keiner weiß was er, sie...beide noch "durchmachen" werden....Honor, bliebt über 40 Jahre allein, hat niemand an sich heran gelassen...und diese Zeit hat sie einsam und mürrischen werden lassen. Bin ich der Meinung, im laufe der Geschichte öffnet sie sich und erfreut sich an den kleine und großen Kinder...und sie muss sich eingestehen sehr viele Fehler gemacht zu haben...Lydia, steckt mitten in einer "Kriese?!", sie muss sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten...wenn ja nicht die eine Person wäre, sie ist total verliebt...aber sie hat angst sich zu öffnen, denn sie könnte die Zurückweisung nicht ertragen...zu guter letzt wird sie gemobbt und im Internet fertig gemacht, anstatt sich ihrer Mama zu öffnen...begeht sie fast einen Fehler....Dies ist ein super schön, gelungener Roman über Familie, Zusammenhalt und vertrauen...vielen Dank liebes BloggerPortal und Diana_Verlag das ich in den Genuss kam ihn zu lesen.

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  • tiefgründiges Buch, das es zu Lesen lohnt

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Gudrun67

    Gudrun67

    29. March 2017 um 14:15

    Das Cover hat auf mich auf den ersten Blick eher nichtssagend gewirkt. Erst nach längerem Lesen und Einsteigen in die Geschichte, wird die Verträumtheit, die das Cover ausstrahlt, Eins mit dem Buch. Auf den ersten Blick hätte ich das Cover so nicht gewählt, bei näherer Betrachtung ist es ganz in Ordnung, es könnte jedoch mehr daraus gemacht werden. Julie Cohens Schreibstil lässt die jeweilige Szenerie, egal ob heiter, traurig, düster etc. pp., bildhaft entstehen. Er lässt sich flüssig lesen und lädt zum Nachdenken ein. Die Geschichte wird durch die sich immer wieder abwechselnden Geschehnisse, die die drei Protagonistinnen ausmacht, aufgerollt. So kann man die jeweilige Person wunderbar kennen- und verstehen lernen und die Zusammenhänge und Beweggründe aufschlussreich nachvollziehen.So erhält man tiefen Einblick in Vorkommnisse und die Gefühlswelten der Mitwirkenden und kann sich ein vollständiges und lebhaftes Bild davon machen.Die Spannung wird dadurch ebenfalls angestachelt und hoch gehalten. Es zeigt sehr gut auf, dass scheinbar unterschiedliche Leben und Gefühlswelten doch oftmals garnicht so verschieden sind. Hier möchte ich dazu sagen: "Jeder hat sein Päckchen zu tragen" und genau das spiegelt sich in dem Buch hervorragend wider.Der Zusammenhalt, der sehr deutlich gemacht wird, stellt eindeutig klar, dass Aufgeben eben keine Option ist. Mein Fazit: tiefgründiges Buch, das es zu Lesen lohnt

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  • Fallen und Auffangen - eine zweite Chance!

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    Angie*

    Angie*

    22. March 2017 um 18:25

    INHALT: Die achtzigjährige Honor stürzt in ihrem eigenen Haus die Treppe hinunter und zieht gezwungenermassen zu ihrer ungeliebten Schwiegertochter Jo , den Kindern Oscar und Iris, Jo`s Kindern aus zweiter Ehe sowie Enkelin Lydia. Deren Vater, Honor`s Sohn Stephen, Jo`s Ehemann aus erster Ehe und Lydias Vater verstarb vor zehn Jahren bei einem Sturz und Unfall von einer Brücke. Die alte Dame hat es nie geschafft sich seelisch vom geliebten, nun verstorbenen Sohn zu trennen und dessen Ehefrau Jo und Enkeltochter Lydia liebevoll anzunehmen und zu akzeptieren. Auch die zweite Ehe, (leider gescheitert durch die Untreue von Jo´s zweitem Ehemann Richard zu einem Au-Pair Mädchen) wurde von Honor nur mit Misstrauen und Verärgerung geduldet. Aus dieser Ehe stammen die lieben, quirligen und lustigen Kleinkinder Oscar und Iris. Die drei Frauen-Generationen leben nun als Patchwork-Grossfamilie zusammen samt Kleinkindern , ohne männliche Mitbewohner in einem Haus. Jede Generation lebt allerdings mit einem eigenen, persönlichem GEHEIMNIS, vom dem die anderen nichts ahnen,,, MEINE MEINUNG: Das schön gestaltete Cover des Taschenbuches und der Titel haben mich sofort angezogen , obwohl der Titel im Nachhinein für mich nicht ganz schlüssig zum Inhalt des Buches passt. Wobei man den Begriff *Sommer* allerdings mit den Ausdrücken Neubeginn, Aufbruch gut assoziieren kann. Die Autorin hat ein sehr flüssig und gut zu verstehendes, sympathisches Buch geschrieben und dabei jeder Frau abwechselnd die Kapitel, versehen mit ihrem jeweiligen Namen und Erleben, zugeordnet. Die Charaktereigenschaften, Gedankengänge der achtzigjährigen, kranken, verbitterten alten Dame, die ungern ihren Sohn mit der in ihren Augen unfähigen Schwiegertochter Jo teilen musste, werden klar, eindeutig und immer wieder erkennbar gezeichnet. Die positiv denkende und praktisch veranlagte Jo wird sympathisch als liebevolle Mutter und auch aktive Frau dargestellt, die ihre Kinder zu gern mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und meint, dadurch eine Lebenshilfe vermitteln zu können. Lydia verkörpert perfekt die junge dem Internet und Facebook zugewandte Generation, die aber auch schwierige Identifizierungsprobleme aushalten muss, von denen Mutter und Grossmutter nichts ahnen. Diese drei Hauptprotagonisten wurden von der Autorin mit tiefgründigen Charakteren ausgestattet, in deren Erleben man sehr gut eintauchen kann. Wir erleben *Empathie ,Liebe und Emotionen* die sich in vielerlei Facetten und Arten entwickeln. Das macht dieses Buch so abwechslungsreich, spannend, und sehr lesenswert. Diese Lektüre hat mir grosse Freude bereitet, auch der schmerzvolle innere Entwicklungsprozess der Protagonisten, das Akzeptieren anderer Denkweisen, Wertevorstellungen und Lebensformen gehören natürlich dazu. Es handelt auch von Verlust, Neubeginn und Mut im Aufbau von neuen Beziehungsgrundlagen zueinander. Aber die wahren, persönlichen Geheimnisse der DREI müsst ihr nun selber herausfinden,,, Vielen herzlichen Dank an die Autorin und den DIANA-VERLAG für das Leseexemplar und das berührend gefühlvolle Leseerlebnis! Ich vergebe gern fünf Sternchen.

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  • Ein Roman voller Wärme&emotionaler Tiefe über Familie, Vertrauen, Verlust&den Mut zu einem Neuanfang

    Der Tag, an dem der Sommer begann
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    18. March 2017 um 17:23

    "Der Tag, an dem der Sommer begann" ist ein Roman über drei Generationen von Frauen. Im Zentrum der Handlung steht die 40-jährige Joana, genannt Jo, die vor zehn Jahren auf tragische Weise ihren ersten Ehemann Stephen verloren hat und vor Kurzem von ihm zweiten Ehemann Richard für das Au-Pair-Mädchen verlassen wurde. Sie ist nun alleinerziehende Mutter ihrer ältesten Tochter Lydia und den beiden Jüngsten, Oscar und Iris. Schon mit dem ersten Kapitel wird man sehr anschaulich mit Jos anstrengendem, vollgepacktem Alltag konfrontiert. Dennoch schafft sie es durch ihre geduldige, liebenswürdige und selbstlose Art allen Widrigkeiten zum Trotz ihr Leben zu meistern, immer das Positive zu sehen und als Problemlöser stets Tee und Gebäck zu servieren. Für sie ist es auch selbstverständlich, ihre ruppige Schwiegermutter Honor, die Mutter ihres verstorbenen Mannes, zu sich in Pflege zu nehmen, als sie in ihrem Haus von der Treppe stürzt und sich die Hüfte bricht, Honor ist ein richtiges Biest, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sie sich nicht gern bemuttern lässt und schon gar nicht akzeptieren kann, mit 75 Jahren ihre Selbstständigkeit aufgeben zu müssen. Als ihr dann bewusst wird, dass Lydia ihre letzte lebende Verwandte ist, versucht sie zumindest zu ihr eine Beziehung aufzubauen und öffnet anschließend auch die Augen dafür, was die in ihre Augen viel zu nette und naive Jo leistet, ohne auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Lydia steckt mitten in den Abschlussklausuren, die sie als sehr gute Schülerin eigentlich mit Bravour leisten müsste, sieht sich aber mit ganz anderen Problemen eines Teenagers belastet und trägt all ihre inneren Konflikte mit sich selbst aus. In Tagebucheinträgen öffnet sie nur dem Leser ihre Gefühlswelt. Honor, Jo und Lydia wohnen zwar zusammen, verschweigen aber Dinge, die sie belasten bzw. die sie aus Angst vor Ablehnung nicht offenbaren können. Die Beweggründe sind menschlich und nachvollziehbar, machen den Frauen allerdings ihr Leben schwer, was am Ende fast zur Katastrophe führt. "Der Tag, an dem der Sommer begann" ist der vierte Roman, den ich von Julie Cohen gelesen habe und der wie die Vorgänger berührend geschrieben ist und Schicksale von ganz normalen Frauen beschreibt, so dass sich jede Leserin in einer der Frauen wiederfinden kann. Einziger Kritikpunkt ist für mich der Titel der deutschen Ausgabe des Romans. Das Original wurde unter dem Titel "Falling" (bzw. später "After the Fall") veröffentlicht, der in seiner Knappheit sehr viel Aussagekraft besitzt und optimal zur Handlung passt. Das "Fallen" zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman, beginnend mit dem Sturz Honors, erstreckt sich über einen Rückblick zu Stephens Unfalltod und wird im dramatischen Schluss noch einmal aufgegriffen. Bücher von Julie Cohen sind voller Wärme und emotionaler Tiefe geschrieben, ohne kitschig zu sein oder auf ein gewolltes Happy End hinzuarbeiten. Mit einer Leidenschaft beschreibt sie tiefgründige Charakteren, in deren Leben man buchstäblich eintaucht. "Der Tag, an dem der Sommer begann" ist ein Roman über Familie, Vertrauen, Verlust und den Mut zu einem Neuanfang, der mit vergnügliche Lesestunden bereitet hat und zu schnell vorbei war. Gerne hätte ich noch länger am Leben von Jo, ihrer Schwiegermutter und Teenager-Tochter und ihrer beiden quirligen Kleinsten teilgehabt.

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