Julie Cohen Mit den Augen meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Mit den Augen meiner Schwester“ von Julie Cohen

Eine unvergessliche Schwesterngeschichte vom Weglaufen und Nach-Hause-Finden Als Kind konnte Liza Haven es kaum erwarten, ihrem beschaulichen Heimatort Stoneguard zu entfliehen. Lange war sie schon nicht mehr dort – seit jenem schrecklichen Weihnachtsfest, als die Mutter Lizas Schwester Lee zu ihrer Nachfolgerin in der familieneigenen Eiscreme-Manufaktur bestimmte. Als Liza nun nach Jahren in Amerika nach England zurückkehrt, muss sie feststellen, dass ihre scheinbar perfekte Schwester sich aus dem Staub gemacht hat. Unbeabsichtigt schlüpft sie in Lees Rolle und erkennt, dass deren Leben nicht so leicht und sorgenfrei ist, wie sie immer angenommen hatte. Ihren kleinen Heimatort hingegen findet sie gar nicht mehr so übel – Lees festen Freund Will übrigens auch nicht …

Zu viele Kleinigkeiten haben mich einfach gestört, wenngleich mir der Kern der Geschichte gut gefiel.

— katha_dbno

Ein Buch über die Annäherung zweier unterschiedlicher Zwillingsschwestern. Nett, aber nicht das beste Buch der Autorin.

— schnaeppchenjaegerin

EIne wunderbare Geschichte über Schwestern. Oft doch mit unterschiedlichen Leben, aber der Zusammenhalt bleibt

— Valabe

Dieses Buch habe ich verschlungen!

— Darlene_Saw

Eine wieder sehr gelungene Geschichte der Autorin. Ich muss mir unbedingt weitere Bücher von der Autorin besorgen :-)

— Federzauber

Das Buch zog sich ziemlich in die Länge und ich fand die Hauptprotagonistin manchmal ein wenig anstrengend.

— hi-speedsoul

Zauberhaft, tiefgreifend und ein Roman, der die Geschwisterliebe in den Mittelpunkt stellt.

— Zeilenreichtum

Wunderbar, das eine gute Laune hinterlässt! Man sollte nie das Leben mit jemanden tauschen wollen. Must Read!

— BuecherFeenkiste

Eine wunderbare Geschichte, die dem Leser zeigt, dass es oft doch nicht so wünschenswert ist, sein Leben mit jemanden tauschen zu wollen.

— tinstamp

Eine herrliche Geschichte über zwei Schwestern, die sich im Geiste verloren haben und wieder finden. Romantisch ohne schnulzig zu sein.

— monerl

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    Mit den Augen meiner Schwester

    katha_dbno

    05. February 2017 um 19:35

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen Der Roman war für mich nicht gerade Liebe auf den ersten Blick (bzw. Satz). Vielmehr hat er sich Kapitel zu Kapitel von einem Fremden zu einem Bekannten hochgearbeitet bis auch ich langsam mein Herz für die Geschichte öffnen konnte. Dennoch ist es nicht zu einem Highlight meiner gelesenen Bücher avanciert, was mehrere Gründe hat. Zum einen hatte ich einige Startschwierigkeiten, da ich mich nur bedingt auf Liza einlassen konnte. Ich mochte zwar ihre toughe, nüchterne Art ganz gerne, aber diese Eigenschaften machen einen Menschen nicht unbedingt (besonders nicht für den Leser) zugänglich. Auch später im Roman habe ich öfter mit ihr gehadert, da ich mit ihrem Verhalten nicht immer einverstanden war bzw. mir dieses nicht logisch erklären konnte. Zum anderen hatte ich auf den ersten hundert Seiten große Probleme, die Namen der Schwestern auseinanderzuhalten. So unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sein mögen - ihre (Spitz-)Namen sind es ebenso wenig wie ihr Aussehen. Lee ist der aufopfernde, emotionale Zwilling und führt ein scheinbar idyllisches Leben, da sie von allen geliebt und respektiert wird. Neben ihr wirkt Liza mit ihrem aufbrausendem, impulsivem Gemüt wie der Störenfried schlechthin. Das führt natürlich zu allerlei Spannungen. Wie das zwiegespaltene Verhältnis der beiden herausgearbeitet wurde, hat mir jedoch durchaus gut gefallen. Es ist diese (mehr oder weniger) typische Hass-Liebe: einerseits haben sie keinerlei Verständnis für den Lebenstil der anderen und bestehen demonstrativ darauf, als Individuen behandelt zu werden. Andererseits könnten sie niemals ohne die Andere leben. Und insgeheim beneiden sie sich gegenseitig um die scheinbaren Vorzüge der jeweiligen Lebenssituationen. Zwischen den beiden wird also eine Art Katz-und-Maus-Spiel gespielt, welches den Hauptkonflikt der Geschichte darstellt. Es mag merkwürdig klingen, aber bei Büchern dieser Art fühle ich mich extrem stark mit meiner Schwester verbunden. Zur schwesterlichen Krisenherd kommt noch eine kleine Portion Liebeswirrwarr hinzu - in Form von Will, dem Freund/Ex-Freund von Lee, der Lizas Blut zum Pulsieren bringt. Mit diesem Aspekt der Story war ich weniger zufrieden. Will entsprach überhaupt nicht meiner Vorstellung von einem Traummann. Er war mir etwas zu steif und hatte nur wenige aufregende Züge an sich, die bei mir auf Interesse gestoßen wären. Komischerweise ging es Liza ähnlich - und doch fühlt sie sich relativ schnell zu ihm hingezogen. Das hat bei mir vor allem Skepsis hervorgerufen, weil sich diese zwei Aspekte einfach zu sehr widersprochen haben. Ich muss jedoch auch sagen, dass Will mir gegen Ende des Buches besser gefallen hat, weil er irgendwann aufgetaut ist und mehr Leidenschaft an den Tag gelegt hat. Weiche Knie würde ich zwar dennoch nicht bei ihm bekommen, aber zumindest konnte ich mich mit ihm 'anfreunden'. Den Spannungsbogen an sich habe ich als zu flach empfunden. Es war zwar nie langweilig, aber bis es zur Entladung der angesammelten konfliktreichen Energie kam, musste ich lange warten. Zudem war die Explosion nicht so markerschütternd, wie ich es erwartet hätte, sodass sie kaum weitreichende Konsequenzen nach sich zog. Das hat vor allem damit zu tun, dass einige Handlungsbausteine grob vernachlässigt wurden. Obwohl mir von vornherein bewusst war, dass Liza im Zentrum des Geschehens steht, ist meiner Meinung nach Lee's Part zu klein geraten. Man verfolgt zwar ihre Entwicklung mit, aber man bekommt immer nur Bruchstücke ihres (Innen-)Lebens präsentiert. Ein wenig frage ich mich da schon, welchen Sinn es überhaupt gemacht hat, ihre Perspektive zu schildern. Ein ähnliches Gefühl hatte ich auch bezüglich ihrer Mutter. Sie spielte zwar kontinuierlich eine Rolle - besonders durch ihre Alzheimererkrankung und welchen Effekt diese auf beide Schwester hat - aber wirklich tiefgründig wurde sich nicht mit ihr und dem Thema auseinandergesetzt. Meiner Meinung nach ist das verschenktes Potenzial. Um jedoch mit einigen positiven Worten meinen Eindruck zu beenden, möchte ich festhalten, dass Julie Cohen ihre Geschichte ansprechend zu verpacken bzw. zu präsentieren weiß. Es gab einige Passagen, die waren so gut formuliert, dass sie nicht spurlos an mir vorüber gegangen sind. Biespielsweise hat sie in mir einerseits unglaubliche Lust auf Eis ausgelöst, andererseits gab es eine Passage, in der sie Lizas Abneigung gegen diese Süßigkeit so anschaulich geschildert hat, dass sie mir gehörig das Bedürfnis danach verdorben hat. Das schaffen nur wenige. Fazit Den Ansatz der Geschichte bzw. den zentralen Familienkonflikt fand ich sehr gut. Leider hat mich das Drumherum nicht überwältigt und damit meinen positiven Eindruck negativ beeinflusst. Als ich beim letzten Satz ankam, war ich nicht zufriedengestellt. Meines Erachtens gibt es einfach zu viele lose Enden und unausgeschöpftes Potenzial.

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  • Mit den Augen meiner Schwester

    Mit den Augen meiner Schwester

    Themistokeles

    09. November 2016 um 13:57

    Ab und an stellt man sich ja doch die Frage, wie es wohl wäre, jemand anderes zu sein, jedoch in die Situation zu geraten, dies mal auszuprobieren, wird wohl kaum jemand einmal. Daher finde ich die Idee hinter diesem Buch, dass die eine Zwillingsschwester, die schon lange nicht mehr in ihrem Geburtsort lebt, dorthin zurück kommt und für ihre irgendwie verschwundene Schwester gehalten wird, mal ein echt interessanter Gedanke.Ich muss ehrlich gesehen, dass ich vor allen Dingen auch den Ort des Geschehens, dieses kleine Dorf in England schon sehr gut finde, da die Einwohner ja doch teilweise ein bisschen speziell, naiv etc. sind. Die meisten haben so eine kleine Eigenheit, die ihnen, auch wenn sie nur ein reiner Nebencharakter mit kleiner Rolle sind, Persönlichkeit geben und man sich vorstellen kann, dass ein solcher Mensch dort lebt. Am deutlichsten stechen natürlich der Charakter von Liza, Lee, ihrer Mutter und von Will, der schon in ihrer Kinderheit und Jugend eine gewisse Rolle für beide Schwestern gespielt hat und jetzt als Lebenspartner von Lee, der die Verwechslung jedoch auch nicht bemerkt, eine wichtige, aber auch amüsante Rolle spielt.Das Buch ist durchaus sehr kurzweilig und hat so einige amüsante Szenen, wobei ich bei einigen schon sehr schmunzeln musste, dass die Charaktere überhaupt auf solche Ideen kommen, da sie wirklich verrückt sind. Andere, die auch wieder etwas trauriges haben, da die Mutter der Zwillinge an Alzheimer Demenz leidet und vor allen Dingen viel Gefühl. Besonders auch von Liza, die in dem Zwispalt steckt, zu erfahren, wie anders es ist, wie anders man wahrgenommen wird, wenn man in der Rolle der Schwester steckt, die von allem im Ort sehr gemocht wird, wo man selbst eher als Persona non Grata zählt. Ein bisschen hatte ich zwar den Eindruck, dass Liza mit ihrer Einschätzung bezüglich der Bewohner des Orts und ihrer Meinung bezüglich ihrer Person daneben liegt, aber trotzdem mochte ich beide Schwestern irgendwie, auch wenn mir Lee z.B. sehr naiv vorgekommen ist. Mitunter am interessantesten ist vor allem auch, wie Liza mit Will umgeht, weiß sie ja, dass er eigentlich der Freund ihrer Schwester ist, wie er darauf reagiert und sich diese Beziehung dadurch entwickelt. Auch die eher etwas neben der Thematik in das Leben einer anderen einzutauchende Handlung rund um das Eisherstellungsunternehmen der Familie, finde ich irgendwie interessant, vor allen Dingen zu welchen Blüten das führt, dass Liza nun Lee ersetzen muss.Alles in allem auf jeden Fall eine gute Unterhaltung, die mir Spaß gemacht hat.

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  • Annäherung zweier unterschiedlicher Zwillingsschwestern

    Mit den Augen meiner Schwester

    schnaeppchenjaegerin

    13. July 2016 um 17:51

    Lee und Liza sind Zwillingsschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Liza ist schon lange aus ihrem Heimatort Stoneguard weggezogen, lebt in London, ist jedoch aufgrund ihres Berufs als Stuntfrau international unterwegs und für große Filmproduktionen tätig. Zu ihrer Schwester hat sie kein inniges Verhältnis und mit ihrer Mutter hat sie sich früher so häufig gestritten, dass sie inzwischen kaum Kontakt haben.Lee war schon als Kind die Lieblingstochter er Mutter und hat auch heute im Gegensatz zu ihrer rebellierenden Schwester Liza ein einnehmendes, warmes Wesen. Als Liza bei einem Stunt leichtsinnig einen Fehler begeht und einen Unfall verursacht, erhält sie keine weiteren Berufsangebote. Zeitgleich lädt ihre Schwester sie ein, an einem von ihr organisierten Wohltätigkeitsball für den Zweck der Unterstützung von Demenzkranken teilzunehmen. Ihre Mutter hatte ihnen vor anderthalb Jahren mitgeteilt, an Alzheimer erkrankt zu sein. Sie hatte sich daraufhin aus der bis dato von ihr allein geführten Eismanufaktur zurückgezogen und Lee die Geschäftsführung übertragen. Widerwillig, aber ohnehin arbeitslos, kehrt Liza nach Stoneguard zurück, um ihre Schwester zu besuchen. Lee ist überraschenderweise nicht zu Hause und nimmt auch nicht an dem Wohltätigkeitsball teil, was überhaupt nicht zu ihrer zuverlässigen und gewissenhaften Schwester passt. Kurzerhand schlüpft Liza in die Rolle von Lee, um wenigstens an diesem Abend einmal in ihrem Leben die liebenswürdige und von allen geschätzte Jungunternehmerin zu sein. Lee teilt ihr nur kurz telefonisch mit, dass sie eine Auszeit braucht und dass Liza in ihrer Abwesenheit alles für sie regeln soll. Liza übernimmt insofern die Leitung der Firma, weshalb sie sich nicht traut, sich als Liza zu outen, aus Angst nicht ernst genommen zu werden, aber auch um Lee zu schützen, die Hals über Kopf auf eine griechische Insel entflohen ist. Nur ihre Mutter und der attraktive Freund von Lee, Will, erkennen sie  als ihre Zwillingsschwester. Liza stellt schnell fest, dass das Leben ihrer Schwester nicht so leicht und angenehm ist, wie sie sich das immer vorgestellt hat. Lee hat einen voll gestopften Terminkalender und ist rund um die Uhr in der Firma beschäftigt oder kümmert sich um die kranke Mutter. Liza hatte sie immer darum beneidet, wie beliebt sie bei allen ist, aber vor Ort stellt sie erst fest, dass sie sich überhaupt nicht unbeobachtet bewegen kann. In Gewissenskonflikte gerät sie allerdings, als Will ihr immer näher kommt, sie aber ihre Schwester nicht hintergehen möchte, obwohl die Beziehung der beiden schon vor ihrer überstürzten Abreise vor dem Aus stand. "Mit den Augen meiner Schwester" beschreibt wie unterschiedlich selbst Zwillingsschwestern sein können und wie Lee und Liza stets in einem Kokurrenzverhältnis zu einander standen, das von der Mutter auch noch befördert wurde. Beide Schwestern machen im Verlauf des Romans eine Wandlung durch und bewegen sich so auch unbewusst auf einander zu. Zum ersten Mal ist es die sonst so liebe und zuverlässige Lee, die rebelliert, mit all ihren Gewohnheiten bricht und die Kontrolle abgibt. Liza wiederum erkennt, was Lee in ihrem Leben geleistet hat und lernt selbst Verantwortung zu übernehmen und ihren schon selbstverständlichen Egoismus abzulegen. Lee, die bisher immer selbstlos für alle anderen da war, erkennt, dass sie mehr auf sich achten muss und darf, ohne zu befürchten, die Anerkennung der Dorfbewohner oder ihrer Mutter zu verlieren.Ich mag den Schreibstil von Julie Cohen und auch dieses Buch las sich flüssig, da man sich leicht in die Rollen der beiden Frauen hineinversetzen konnte. Es ist allerdings auch das schwächste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, da die Handlung ab der Hälfte des Romans vorhersehbar war und mir überraschende Wendungen gefehlt haben. Zudem hätte ich gerne noch mehr von Lee erfahren - die Erzählperspektive war aber zum überwiegenden Anteil aus Sicht von Liza gewählt.

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  • Eine andere Sichtweise

    Mit den Augen meiner Schwester

    Kunterbuntestagebuch

    18. February 2016 um 08:25

    Als Kind konnte Liza Haven es kaum erwarten, ihrem beschaulichen Heimatort Stoneguard zu entfliehen. Lange war sie schon nicht mehr dort – seit jendem schrecklichen Weihnachtsfest, als die Mutter Lizas Zwillingsschwester Lee zu ihrer Nachfolgerin in der familieneigenen Eiscreme-Manufaktur bestimmte. Als Liza nun nach Jahren in Amerika nach England zurückkehrt, muss sie feststellen, das ihre scheinbar perfekte Schwester sich aus dem Staub gemacht hat. Unbeabsichtigt schlüpft sie in Lees Rolle und erkennt, dass deren Leben nicht so leicht und sorgenfrei ist, wie sie immer angenommen hatte. Ihren kleinen Heimatort hingegen findet sie gar nicht mehr so übel – Lees festen Freund Will übrigens auch nicht… Fazit: Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen, habe oft lachen müssen über Liza, die versucht in die Rolle ihrer Schwester zu schlüpfne. Und bis auf einige Außnahmen kann sie die Leute davon überzeugen, das sie wirklich Lee ist. Denn eigentlich könnten die Schwestern nicht unterschiedlicher sein. Denkt man… Denn mit der Zeit zeigt sich, das die beiden sich mehr ähneln, als ihnen selbst lieb ist. Vor allem an Liza nagt dieser Umstand, wollte sie doch immer anders sein. Doch je länger sie sich in ihrer Heimat aufhält, desto weniger Gründe findet sie dafür, diesen Ort nicht zu mögen. Eine absolute Leseempfehlung von mir :) Steffi G.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Ein sommerlicher Titel mit Tiefgang

    Mit den Augen meiner Schwester

    Zeilenreichtum

    08. June 2014 um 19:39

    Ein angenehm leichter Sommerroman, das habe ich mir unter dem Buch "Mit den Augen meiner Schwester" von Julie Cohen vorgestellt. Die Zwillinge Liza und Lee führen ein Leben, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Als Liza in ihren beschaulichen Heimatort zurückkommt, merkt sie plötzlich, dass das Leben ihrer Schwester doch gar nicht so einfach und schön ist, wie es immer den Anschein hatte. Zwillinge und doch von Grund auf verschieden. Schon beim Start des Buches war mir klar, dass ich eine Weile brauchen würde, um mit Liza warm zu werden. Die Protagonistin kam arrogant und selbstgefällig herüber und es wird dem Leser nicht leicht gemacht, sie zu mögen. Nachdem sie ihren Job verloren hat, weiß Liza nicht so richtig was mit sich anzufangen und fährt zu ihrer Schwester Lee nach Stoneguard. Hier wurden die Schwestern einst geboren und hier wurde auch das Familienunternehmen, Haven-Eiscreme gegründet, das heute von Lee geführt wird. Liza findet das Kleinstadtleben eigentlich ziemlich öde. Allerdings ändert sich das schlagartig, als Lee plötzlich verschwunden ist und alle Liza für ihre Schwester halten. Diese entschließt sich, das Spiel erst einmal mitzuspielen und merkt dabei schnell, dass sie hier vielleicht doch das finden kann, was ihr fehlt. Vor allem dann, als Will auftaucht. Blöd nur, dass es sich hierbei um Lees Freund handelt. Ich finde es total toll, dass die Autorin aus der Sicht beider Schwestern schreibt bzw. beide Schwestern beleuchtet. Das ermöglicht es dem Leser, sich ein objektives Bild zu machen. Es macht Spaß, sich ein wenig zusammenzuspinnen, was als nächstes passieren könnte. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte rund um die Eiscreme-Manufaktur, aber ich mochte auch den Tiefgang, den die Mutter der beiden Geschwister mit hineingebracht hat. Das Buch ist tatsächlich angenehm leicht aber dennoch nicht anspruchslos. Im Gegenteil. Es lässt viel Freiraum, um sich Gedanken zu machen. Es stellt manchmal auch die eigenen Wünsche in Frage und es gibt den Mut, auch später noch einmal neu anzufangen und sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was man hat, wenn man dennoch unglücklich ist. Warmherzig, ein toller Schreibstil und einfach ideal für den Sommer. Von mir gibt es nichts zu meckern und daher fünf von fünf Kleeblättern.

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  • Sehr amüsant

    Mit den Augen meiner Schwester

    Schnauzhaar

    03. May 2014 um 18:04

    Die Geschichte handelt von den Zwillinge Liz und Lee, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Liz als Stuntfrau um die Welt reist, betreibt Lee die familieneigene Eisfabrik. Nach einem schweren Unfall kehrt Liz für einen Wohltätigkeitsball ihrer Schwester in ihr Heimatdorf zurück, das sie eigentlich nie mehr betreten wollte. Sie begegnet ihrer kranken Mutter und muss für ihre Schwester einspringen, die beschlossen hat, dem ganzen zu entfliehen. Aus einem kurzen eintägigen Aufenthalt wird nichts. Und Liz merkt, dass das angeblich so gute Leben von Lee nicht ganz so perfekt ist.  Erschwerend kommt dazu, dass die Leute sie wirklich für Lee halten und sich ihr gegenüber negativ über LIz (also sie selber) äussern. Und dann ist da noch  Will, Lee's Freund, der das Herz von Liz höher schlagen lässt. Eine gute Idee, denn wer hätte nicht gerne schon mal ein Leben getauscht! Das Buch ist gut und kurzweilig geschrieben. Die verschiedenen Zwillinge sind auch gut beschrieben, so dass man merkt, wie schwer es für Liz ist, plötzlich Lee zu sein. Ein gutes Sonntagsbuch!

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  • Witzig, traurig, sexy - sehr gelungenes Buch!

    Mit den Augen meiner Schwester

    extremehappy

    09. March 2014 um 09:10

    Ihr Leben lang waren die Rollen der Haven-Zwillinge klar verteilt: Lee ist pflichtbewusst, immer freundlich und kümmert sich zuverlässig um den Eiscreme-Familienbetrieb, Stuntfrau Liza ist temperamentvoll, risikofreudig und immer auf Achse. Doch als Lee Reißaus nimmt, muss Liza für sie einspringen und entdeckt, dass Lees Leben doch nicht so perfekt ist - nur Lees fester Freund Will scheint erstaunlich gut zu Liza zu passen...Ein Roman über gesunde Angst, Identität, Verantwortung und Vergebung - und wie man aus Rote Bete Eiscreme macht... Über die Autorin Als Julie Cohen mit 11 Jahren Ursula LeGuins "Erdsee-Saga" in eine Liebesgeschichte umschrieb, musste sie noch viel lernen. Es folgten romantische Plagiate von "Das Tagebuch der Anne Frank" und "Per Anhalter durch die Galaxis", die nach Angabe der Autorin alle "fürchterlich" waren. Gut, dass Julie Cohen seitdem einiges dazugelernt hat: In ihrem Englisch-Studium an der Brown University in Rhode Island, USA, zum Beispiel, das sie mit summa cum laude abschloss. Und auch in ihrem Literatur-Aufbaustudium in Cambridge, für das die gebürtig aus Maine stammende Amerikanerin 1992 nach England zog. Obwohl ihre ersten drei Bücher wiederholt abgelehnt wurden, gab die mittlerweile hauptberuflich als Lehrerin arbeitende Cohen nicht auf - und siehe da, ihr viertes Buch zog als Finalist des "Golden Heart"-Awards des Schriftstellerverbands "Romance Writers of America" einen Buchvertrag nach sich. Mittlerweile sind es fünfzehn Bücher, die von Cohen, teilweise unter einem Pseudonym, veröffentlicht wurden. Warum unter einem Pseudonym? Weil Julie Cohen neben Liebesgeschichten auch Erotik schreibt. Unter dem Namen B.H. Dark veröffentlicht sie erotische Science Fiction mit einem Schuss Humor; als Electra Shepherd bringt sie Robotern bei, wozu ihre Körper gut sein können. Kein Wunder, dass ihre Schreibworkshops, in denen Anfänger und Fortgeschrittene lernen, wie man ordentliche Sexszenen schreibt, immer gut besucht sind. Julie Cohen lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn, der Bücher und schnelle Autos liebt, in Berkshire, England. Auf ihrer Homepage findet man interessante Extra-Kapitel, Interviews, Diskusssionsgrundlagen für Lesezirkel und Tipps für angehende Schriftsteller.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Absolut nicht oberflächlich!

    Mit den Augen meiner Schwester

    tinstamp

    21. August 2013 um 17:51

    Julie Cohen hat hier eine wunderbare Geschichte über Zwillinge geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein können. Elizabeth, genannt Liz, und Emily, genannt Lee, sind zwar eineiige Zwillinge, doch die angeblich so starke Bindung zwischen den Beiden sucht man vergeblich. Liz ist eine toughe Stuntfrau, genießt ihr Singleleben und möchte nie wieder zurück in das Kaff ihrer Kindheit, wo ihre Mutter und ihre Schwester eine Eiscreme-Manufaktur besitzen. Lee, deren Leben sich seit ihrer Kindheit in Stoneguard abspielt und die sich um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter und das Eisgeschäft annimmt, wächst mittlerweile alles langsam über dem Kopf. Sie ist nicht nur Geschäftsfrau und kümmert sich um ihre Mutter, sondern engagiert sich in allen möglichen Vereinen und ist bei allen Einwohnern beliebt. Liz dagegen ist nur die eingebildete und selbstsüchtige Schwester. Nach einem schweren Unfall bei einem Stunt ist Liz plötzlich ohne Job und verspricht ihrer Schwester zum Wohltätigkeitsball in ihrem Heimatort zu kommen. Als sie dort auftaucht ist allerdings von Lee nichts zu sehen und Liz übernimmt kurzfristig die Rolle ihrer Schwester, die sich anscheinend nur verspätet. Doch der Abend geht vorüber und Lee taucht nicht auf. Liz macht es anfangs Spaß in die Rolle ihrer "tugendhaften" Schwester zu schlüpfen, doch nachdem diese auch am nächsten Tag nicht zurückkehrt und sich nur kurz am Handy meldet, ist Liz nicht mehr über ihre neue Rolle erfreut. Außerdem wollte sie ja nur den einen Abend bleiben und dann wieder nach London fahren. Dank einzelner Listen, die sich Lee ganz nach dem Vorbild ihrer Mutter gemacht hat, kann Liz anfangs die Geschäftstermine einhalten undeinige Dinge erledigen. Doch das Leben einer Stuntfrau ähnelt so gar nicht dem der Besitzerin einer Eisfabrik und Liz kommt doch ganz schön oft ins trudeln.... Zunehmend merkt sie was Lee alles geleistet hat und was ihre Angestellten, ihre Mutter und die Einwohner von Stoneguard so alles von ihrer Zwillingsschwester verlangen.Und dann gibt es auch noch Lees Freund, den charmanten Will Naughton, der Lizas Herz höher schlagen lässt. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst richtig an..... Das Landleben im Ort Stoneguard wird wirklich amüsant beschrieben. Einige Charaktere sind zwar ein bisschen überzeichnet, aber findet sich nicht in jedem Kaff mindestens ein Mensch, der den anderen etwas suspekt ist oder der/die von allen bewundert oder als verrückt dargestellt wird? Und auch das Thema "Leben tauschen" oder der Neid vieler Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind und gerne ein anderes führen möchten, wird hier aufgegriffen. Es muss nicht immer eine Zwillingsschwester sein, in deren "Schuhen man schlüpft". Gedanken habe ich mir auch über die Aussage gemacht, dass Zwillinge immer nur als eine Einheit angesehen werden, aber selten als einzelne Individuen. Für viele muss das oft sehr schwer sein.... Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, lässt aber vielleicht eher einen Chick-Lit Roman vermuten. Schreibstil: Der ausdrucksstarke und angenehme Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Die Protagonisten sind alle wunderbar charakterisiert und ich konnte mich teilweise in beide Zwillingsschwestern richtig gut hineinversetzen. Man schließt Lee und Liz sofort ins Herz, wobei es bei Liz eine Spur länger dauert, doch dies ist wohl von der Autorin auch genauso gewollt. Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die einem nicht nur nette Unterhaltung bietet, sondern auch einige Probleme aufgreift und dem Leser zeigt, dass es oft doch nicht so wünschenswert ist, sein Leben mit jemanden tauschen zu wollen.

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  • Mit den Augen meiner Schwester

    Mit den Augen meiner Schwester

    mamenu

    23. May 2013 um 14:44

    Zum Buch Als Kind konnte Liza Haven es kaum erwarten, ihrem beschaulichen Heimatort Stoneguard zu entfliehen. Lange war sie schon nicht mehr dort – seit jenem schrecklichen Weihnachtsfest, als die Mutter Lizas Schwester Lee zu ihrer Nachfolgerin in der familieneigenen Eiscreme-Manufaktur bestimmte. Als Liza nun nach Jahren in Amerika nach England zurückkehrt, muss sie feststellen, dass ihre scheinbar perfekte Schwester sich aus dem Staub gemacht hat. Unbeabsichtigt schlüpft sie in Lees Rolle und erkennt, dass deren Leben nicht so leicht und sorgenfrei ist, wie sie immer angenommen hatte. Ihren kleinen Heimatort hingegen findet sie gar nicht mehr so übel – Lees festen Freund Will übrigens auch nicht … Meine Meinung Am Anfang hatte ich echt bedenken, ob mir das Buch überhaupt gefallen würde, da ich ja mehr der Thriller / Krimi Leser bin.Ich bin aber schnell eines besseren belehrt worden. Zum einem fand ich es sehr interessant, wie Liza sich in der Rolle ihrer Schwester gefunden hat und auch hier ihre Höhen und tiefen miterleben durfte. Was bestimmt nicht immer ganz einfach für sie war. Zudem ist ihre Mutter auch noch an Alzheimer erkrankt, was nicht sehr einfach für sie ist, obwohl es hier sehr gut im Buch beschrieben wurde. In dieser Geschichte ist alles vorhanden, zu einem ist es Gefühlsvoll, zum anderen kann man auch Leid erfahren und natürlich gibt es auch immer wieder auseinandersetztungen der Schwestern, die man miterleben darf. Die Figuren im Buch sind mir alle sehr sympatisch geworden, jeder auf seine Art und Weise. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn irgendwie habe ich immer wieder wissen wollen, wie es weitergeht und was das alles noch für ein Ende nehmen wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man nur die Seiten so dahin lesen kann. Ich kann nur sagen, das hier ein sehr schönes Gefühlvolles Buch zum Lesen angeboten wird. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Mit den Augen meiner Schwester" von Julie Cohen

    Mit den Augen meiner Schwester

    romanasylvia

    01. February 2013 um 08:47

    Ein wunderschönes Buch...sehr gut geschrieben...und das buch hat mich von der ersten Seite bis zur letzten gefesselt und in seinen Bann gezogen. Genau das, was ich mir von einem Buch erwarte :-) Es ist sehr empfehlenswert.

  • Rezension zu "Mit den Augen meiner Schwester" von Julie Cohen

    Mit den Augen meiner Schwester

    Buechersuechtig

    31. August 2012 um 20:52

    DIE GESCHICHTE... Nach einem misslungenen Stunt, bei dem sie neben einem demolierten Ferrari auch ihr Leben riskiert hat, bleiben die Jobangebote für die abenteuerlustige Stuntfrau Liza Haven aus. Deshalb ist sie nach ein paar Krankenhaus- und Rehaklinik-Aufenthalt über ein Treffen mit ihrer Zwillingsschwester Lee, die das Familienunternehmen leitet, sehr erfreut. Lee überredet Liza zu einem Besuch in ihrer Heimatstadt Stoneguard, dem spießigen Ort, dem Liza vor vielen Jahren den Rücken gekehrt hat. Kaum ist die risikofreudige Liza in dem idyllischen englischen Örtchen angekommen, bekommt sie einen Anruf von ihrer sonst so perfekten Schwester, die sich eine spontane Auszeit gönnt und es Liza überlässt, in ihrer Abwesenheit alles zu regeln (von der Wohltätigkeitsveranstaltung über die Besuche bei der dementen Mutter bis hin zur Leitung der Eismanufaktur). Um nicht alles zu verkomplizieren, lässt Liza die Bevölkerung von Stoneguard in dem Glauben, sie wäre Lee - doch die Komplikationen bleiben natürlich nicht aus, denn da gibt es auch noch Lees charmanten Freund Will... MEINE MEINUNG: Aufgrund der reizvollen Kurzbeschreibung und vieler positiver Rezensionen musste ich "Mit den Augen meiner Schwester" unbedingt lesen - und habe es nicht bereut. Der Prolog beginnt am 1. April, dem 30. Geburtstag von Liza, die eigentliche Story startet 4 1/2 Monate später und dauert ein paar Wochen. Als Schauplatz hat die Autorin den Ort Stoneguard in der englischen Grafschaft Wiltshire gewählt. Die 30-jährigen Zwillingsschwestern Liza/Elizabeth und Lee/Emily Haven sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die waghalsige Liza als Stuntfrau in Amerika arbeitet und tollkühne Abenteuer liebt, leitet die pflichtbewusste Lee im englischen Örtchen Stoneguard das Familienunternehmen Ice Cream Haven. Lee kümmert sich auch um ihre Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist, dadurch den Alltag nur mithilfe ihrer Listen bewältigt und immer weiß, welche Tochter vor ihr steht, auch wenn Liza zu ihr kein besonders gutes Verhältnis hat. Als Lee eines Tages alles hinschmeißt und kurzerhand Urlaub macht, springt Liza für ihre mustergültige Zwillingsschwester ein, obwohl sie eigentlich nie mehr in das Kaff zurückkehren wollte und auch gar nicht weiß, wie man das Familiengeschäft leitet. Und dann gibt es auch noch Lees Freund, den charismatischen Aristokraten Will Naughton, der Lizas Herz höher schlagen lasst - doch damit fangen die Schwierigkeiten erst richtig an... Die Protagonisten sind facettenreiche, authentische Persönlichkeiten, die mit vielen Macken, Ecken & Kanten versehen wurden und durchwegs glaubwürdig agieren. Vor allem die vorlaute, unkonventionelle Liza ist mir schnell ans Herz gewachsen und hat es geschafft, dass ich mitgefühlt und mitgelitten habe. Interessant finde ich auch die nicht alltäglichen Berufe der Zwillinge, denn wo sonst bekommt man es in einem Roman mit einer Stuntfrau und der Geschäftsführerin der familieneigenen Eisfabrik zu tun? Selbst die vielseitigen Nebencharaktere wurden reizvoll gestaltet und fügen sich harmonisch ins Geschehen ein. "Mit den Augen meiner Schwester" ist kein seichter Liebesroman mit oberflächlichen Hauptpersonen, sondern eine zauberhafte Geschichte über ungleiche Zwillingsschwestern, die sich erst selbst finden müssen. Dieser Roman hat mich dank erstaunlichen Wendungen und einigen Wirrungen wunderbar unterhalten und selbst wenn sich der Ausgang der Geschichte erahnen lässt, ist es bis dorthin eine lange, holprige Reise, die viele Überraschungen bereit hält. Den besonderen Reiz dieser charmanten Story machen sicherlich die vollkommen verschiedenen Zwillingsschwestern aus bzw. dass Liza in die Rolle der untadeligen Lee schlüpft und versucht, alles am Laufen zu halten. Erzählt werden die turbulenten Begebenheiten größtenteils aus der Sicht von Ich-Erzählerin Liza, die uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken & Gefühle gewährt, so dass man sie einfach mögen muss. Zwischendurch schildert auch das Gegenstück Lee (in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrer Warte, was die Geschichte noch abwechslungsreicher macht. Interessanterweise macht mir hier der Wechsel der Erzählform gar nichts aus, obwohl ich das normalerweise gar nicht mag... Oft kommt es vor, dass ich mit Büchern von englischen Autoren "Probleme" habe, doch hier habe ich mich auf Anhieb wohl gefühlt und die ungleichen Schwestern sofort ins Herz geschlossen. Neben vielen amüsanten Szenen gibt es auch einige traurige Stellen, die sich mit Krankheit bzw. Verlust beschäftigen und uns daran erinnern, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Als Ausgleich wurde der Roman mit einer ordentlichen Prise Romantik gewürzt, was die Handlung hervorragend abrundet. Die ausdrucksvolle, mitreißende Schreibweise von Julie Cohen und die angenehme Sprache sorgen dafür, dass man durch die knapp 500 Seiten fliegt. Ein weiterer Pluspunkt sind der trockene Humor sowie die witzigen Dialoge, die sich durch das ganze Buch ziehen und so für grandiose Unterhaltung sorgen. Ich finde es schade, dass das Buch nun zu Ende ist und wünsche mir noch viele solcher Werke von der englischen Autorin. FAZIT: "Mit den Augen meiner Schwester" erzählt auf wundervolle Art & Weise die Geschichte von den gegensätzlichen, erwachsenen Zwillingsschwestern Lee und Liza, die ihre angestammte Rolle satt haben und so für Turbulenzen und Chaos sorgen. Dieser Roman von Julie Cohen hat mich dank der interessanten Geschichte mit vielen Überraschungen, der liebenswerten Hauptpersonen und des flüssigen Schreibstils begeistert. Außerdem macht dieses Buch großen Appetit auf Eis, denn bei solchen Wortkreationen wie Nougat-Nostalgie, Nuss-Nirwana, Himmlische Himbeere und Rote Romanze läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Für diese rundum gelungene Familiengeschichte vergebe ich liebend gern 5 STERNE.

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  • Rezension zu "Mit den Augen meiner Schwester" von Julie Cohen

    Mit den Augen meiner Schwester

    TinaO

    18. August 2012 um 17:38

    Dieser Roman verbindet Leichtigkeit in Sprache und Ambiente mit inhaltlichem Tiefgang. Die konkurrente Situation zwscihen den beiden unterschiedlichen Zwillingen wird ebenso realistisch und differenziert beschrieben wie die Alzheimererkrankung der Mutter und das kühle Verhältnis zur Protagonistin, jedoch ohne dabei in depressiven Trübsinn abzugleiten. Auch die Liebesgeschichte ist, obwohl vorhersehbar, genauso originell wie die Nebenfiguren, denen die Hauptfigur begegnet. Kurz: Ein gelungener Roman für Frauen, die Unterhaltung auf hohem Niveau schätzen.

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  • Rezension zu "Mit den Augen meiner Schwester" von Julie Cohen

    Mit den Augen meiner Schwester

    walli007

    18. August 2012 um 12:55

    Rosaroter Mini Liza führt ein atemberaubendes Leben als Stuntfrau. Alles läuft bestens, in LA ist sie gefragt. Bis zu ihrem 30. Geburtstag, an dem sie einen schweren Unfall hat. Was gibt es nach der langen Reha also Besseres zu tun als nach England in die Heimat zu fliegen und zu schauen, ob nicht dort ein Job zu finden ist und die Zwillingsschwester Lee zu besuchen, die schon lange meint, Liza solle sich daheim mal wieder blicken lassen. Besonders viel liegt Lee daran, dass Liza zu einer von ihrer Schwester organisierten Alzheimer-Wohltätigkeitsparty (die Mutter der beiden ist leidet an der Krankheit) kommt. Dort ist es allerdings Lee, die nicht auftaucht und Liza schlüpft in die Rolle der Abtrünnigen und muss feststellen, dass deren Leben lange nicht so perfekt ist wie gedacht. Welch ein Lesevergnügen, eigentlich etwas Leichtes für Zwischendurch, dachte ich, als ich das Buch zu Hand nahm. Damit lag ich nicht ganz falsch, doch hat das Buch trotz der Leichtigkeit einiges an Tiefgang. Die beiden unterschiedlichen Zwillinge, jede auf ihre Art auf der Flucht vor dem alten Leben, dass so nicht mehr weitergeht. Beide wollen aus ihrem Leben ausbrechen und geraten zunächst mal ins Stolpern bevor sie auf ihren Weg finden. Auch die Beziehung zur der vormals herrischen Mutter ist alles andere als einfach. Schließlich hat diese immer den Ton angegeben und nun ist sie zwar hilfsbedürftig, hat aber dabei nichts von ihrer Sturheit verloren. Gerade für Liza, die glaubt, sie sei die ungeliebte Tochter, ist dieser Teil des Rollenwechsels sehr schwer. Obwohl ihre Mutter diejenige ist, die sich nicht hinters Licht führen lässt und Liza sofort erkennt. Und dann noch Will, den Liza für den Freund ihrer Schwester hält. Natürlich stellt sich da die Frage, wie verhält man sich. Zum einen fängt man nichts mit dem Freund der Schwester an, zum anderen wie führt man ihn hinters Licht, um ihn im Glauben zu lassen, man sei sie. So gibt es ernsthafte, lustige und tragische Verwicklungen, die mich beim Lesen an das Buch gefesselt haben. Ein südenglisches (glaube ich) Sommermärchen zum mitlachen, leiden, die Daumen halten, mitfiebern. Alles was das Leserherz begehrt, um ein schönes Leseerlebnis zu bekommen, wird hier geboten, ohne platt oder hohl zu sein. Gerade die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und ohne Schwermut. Ein Roman, der gute Laune hinterlässt, nachdem man das Buch zugeklappt hat.

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