Julie Eshbaugh

 3.1 Sterne bei 35 Bewertungen
Autorin von Ivory and Bone, Ivory and Bone und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Julie Eshbaugh

Julie Eshbaugh entdeckte schon früh ihre kreative Ader, die sie zu einem Job in der Filmindustrie führte. In der Branche veröffentlichte sie zwei Kurzfilme und arbeitete mehrere Jahre an einer erfolgreichen Webserie für Teenager, die auf YouTube veröffentlicht wurde. 2016 erschien ihr Debütroman in den USA "Ivory and Bone", der Beginn einer Jugendbuchreihe. Julie Eshbaugh wohnte in Utah, Frankreich und New York City, zog sich aber schlussendlich in ihr früheres Elternhaus zurück. Gelegen in der Nähe von Philadelphia lebt sie dort mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn.

Alle Bücher von Julie Eshbaugh

Cover des Buches Ivory and Bone (ISBN:9783737353441)

Ivory and Bone

 (32)
Erschienen am 21.09.2017
Cover des Buches Ivory and Bone (ISBN:9780062399274)

Ivory and Bone

 (3)
Erschienen am 07.06.2016
Cover des Buches Crown of Oblivion (English Edition) (ISBN:9780062399335)

Crown of Oblivion (English Edition)

 (0)
Erscheint am 12.11.2019

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Rezension zu "Ivory and Bone" von Julie Eshbaugh

Abgebrochen auf S. 223... Tolles Szenario aber Intention nicht erkennbar
Sandra8811vor 5 Monaten

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch gesehen und fand den Klappentext super interessant.

Cover:
Das Cover mit dem Symbol finde ich super. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man ein Mädchen im Hintergrund. Ich mag Cover, auf denen noch Sachen versteckt sind.

Inhalt:
Als Kols Clan eines Tages Besuch von zwei Mädchen eines anderen Clans erhält, verliebt er sich sofort in die ihm vorbestimmte Mya. Bei der Mammutjagd unterläuft ihm jedoch fast ein Fehler, seitdem zeigt sie ihm die kalte Schulter. Im weiteren Verlauf wird klar, dass dies jedoch nicht der einzige Grund ist, warum Mya Kol gegenüber distanziert ist.

Handlung und Thematik:
Das Steinzeit-Szenario ist der absolute Hammer. Leider kann man das von der Handlung nicht behaupten. Ich muss gestehen, ich habe das Buch auf Seite 223 abgebrochen, da es die ganze Zeit einfach nur plätscherte. Es ging immer um „Wer mit wem“ und dann noch um „Wer warum nicht mit wem“ und zwischendrin gab es dann noch Säbelzahntigerattacken die leider mit wenigen Absätzen getan waren. Schade, das Potential wurde absolut nicht ausgeschöpft und denke auch, dass die letzten 120 Seiten daran nichts mehr ändern. Keine Botschaft für mich erkennbar und auch kein Ziel…

Charaktere:
Kol ist ein liebestoller Jüngling der sich in Mya verschossen hat. Er steht scheinbar auf Bad Girls bzw. Frauen die er nicht haben kann… Er war aber dennoch ein netter Kerl.
Mya ist hochnäsig, kalt und nachtragend. Ich fand sie absolut nicht sympathisch.
Es kamen noch viele andere Charaktere vor, von denen sich aber keiner bei mir eingebrannt hat.

Schreibstil:
Das Buch ist super einfach geschrieben und lässt sich schnell lesen. Das Szenario ist super, aber die Handlung absolut spannungsfrei. Stellenweise kamen spannende Teile wie die Säbelzahnattacke, das waren aber in 223 nur 2 Stellen. Tolle bildliche Beschreibungen, aber ohne Handlungsziel leider sinnlos… Worauf will die Autorin hinaus???

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider absolut kein Buch für mich. Tolles Szenario aber die Handlung absolut langweilig. Habe es auf Seite 223 abgebrochen, da zuvor nur 2 spannende Stellen waren und mir die Intention des Buches nicht klar war.

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Rezension zu "Ivory and Bone" von Julie Eshbaugh

Ivory and Bone: Die Geschichte von Mya und Kol (Julie Eshbaugh)
LieLuvor 2 Jahren

Erschienen
21. September 2017
Seitenzahl: 368
Verlag: Fischer S. Verlag
Hardcover: 16,99 €
ISBN: 978-3737353441

Die Autorin

Julie Eshbaugh entdeckte schon in frühen Jahren ihre kreative Ader. Diese führte sie vorrangig zu ihrer Arbeit in der Filmindustriebranche. In der Branche veröffentlichte sie unter anderem zwei Kurzfilme und arbeitete mehrere Jahre an einer Teenieserie mit. 2016 erschien in den USA ihr Debütroman „Ivory and Bone“, der Beginn einer Jugendbuchreihe.

Ivory and Bone: Die Geschichte von Mya und Kol

Als Mya mit ihrem Clan den von Kol besucht, ist dieser hin und weg. Schnell ist es um ihn geschehen, doch Mya steht dem eher kritisch entgegen. Denn obwohl alle Welt erwartet, dass die beiden eine Beziehung aufbauen und eine Verbindung aufbauen. Als Kol jedoch einen Fehler bei der Jagd begeht, kann Mya nicht über ihren Schatten springen und straft ihn ab diesem Zeitpunkt mit Verachtung. Doch als ein weiterer Stamm sein Lager in der Nähe aufschlägt, wird es für beide kritisch. Denn dieser Stamm scheint ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, welches Kol nicht kennt, wieder an die Oberfläche holen zu willen. Kol muss nun den Kampf aufnehmen, um seinen Stamme erhalten zu können. Er ist der älteste von drei Brüdern und wird die Nachfolge des Hohen Ältesten antreten.

Fazit

Schon als ich das Buch in den Händen hielt, war klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Mir gefällt das Cover sowie der Titel „Ivory & Bone“ unheimlich gut. Es ist unheimlich, geheimnisvoll und außergewöhnlich zu gleich. Beide Dinge verraten wenig über den Inhalt, was ich sehr ansprechend finde. Die ersten Seiten folgen nur so dahin und ich war mittendrin im Geschehen. Dann lies die Spannung jedoch ziemlich nach. Die Handlung kam nicht wirklich voran und ich hatte das Gefühl als würde sich die Geschichte ein wenig im Kreis drehen. Doch zunächst zu den positiven Seiten, neben Cover und Titel.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreib- und Erzählstil. Diese waren locker leicht und absolut einfach zu verstehen. Außerdem fand ich die Landschafts- und Szeneriebeschreibung wirklich gut gelungen. Ich fühlte mich sofort hineinversetzt in die Welt von Kol und Mya. Dazukommt, dass das Buch mitten in der Handlung einsteigt und durch Rückblenden bzw. eine Erzählung von Kol lebt. Das fand ich sehr ansprechend, da sich dadurch die Erzählperspektive außergewöhnlich gestaltet hat. Er spricht direkt die Leute an, denen er die Geschichte erzählt. Das fand ich sehr gut gelungen. Auch die Szenerie, die längst vergangene Zeit, in welcher die Handlung des Buches spielt, war für mich mehr als ansprechend.

Gut ins Buch gestartet und angefixt von Handlungsort etc., hätte dieses Buch wirklich gut werden können, denn die Idee ist klasse. Dann kamen die beiden Hauptcharaktere ins Spiel: Kol und Mya. Beide konnten mich absolut nicht packen. Kol kam mir sehr zweifelnd und trübsinnig vor, während Mya arrogant, hochnäsig und unnahbar wirkt. Dass sich Kol verhält wie er es tut, ist darauf zurück zuführen, dass er eher ein ruhiger Charakter ist. Dazu kommt, dass er sich in seinem Clan behaupten muss und er muss ein Mädchen finden, mit dem er sich verloben kann, bevor seine Brüder heiraten dürfen. Dies ist nicht so ganz einfach, denn in seinem Clan gibt es keine Mädchen. Umso großer ist die Hoffnung, die in andere Clans gesteckt wird.

Besonders gut hat mir die Entwicklung der Geschichte zwischen Mya und Kol gefallen. Denn der Gedanke, dass sie ihn zu Beginn nahezu verabscheut, hat etwas sehr geheimnisvolles und spannungsförderndes. Allerdings drehte sich schon nach einiger Zeit alles nur noch im Kol und seine Gedanken, die er sich rund um Mya macht. Sie ist für ihn kein Mädchen, was er einfach nur erobern möchte, sondern er empfindet tiefer für sie. Mya fand ich einfach nur anstrengend und kühl. Für meine Empfindungen ist sie zu weit entfernt vom Leser, das änderte sich für mich auch bis zum Schluss des Buches wenig.

Der Clan selbst war für mich leider überhaupt nicht ansprechend. Ich kam nicht wirklich dahinter, wie es der Clan in der Umgebung schafft zu überleben, noch fand ich die Verhältnisse der einzelnen Mitglieder untereinander einleuchtend. Die Geschichte fand ich an dieser Stelle auch etwas zu einfach. Auch als der Clan letztlich den Höhepunkt des Buches erlebt, ging mir alles ziemlich schnell. Mir ist nicht ganz klar, weshalb die Geschichte unbedingt in dieser Zeit spielen muss, in der sie es tut. Mit den wenigen Ausführungen zum Clan etc. hätte sie auch in einer späteren Zeit angesiedelt sein können. Im Gegensatz dazu fand ich die Szenerie der Gefahren durch andere Clans und eben nicht nur durch Wildtiere, wie Säbelzahntiger etc. sehr spannend.

Alles in allem ein gelungenes Debüt, welches sicherlich noch ausbaufähig ist, aber einen ungewöhnlichen und spannenden Handlungsort aufweist. Dieser könnte in den Folgebänden noch stärker involviert und ausgestaltet werden.

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Rezension zu "Ivory and Bone" von Julie Eshbaugh

Einfache Geschichte mit ungewohntem Setting
MiHa_LoRevor 2 Jahren

Seit zwei Jahren sind zum ersten Mal wieder Leute aus einem anderen Clan da - und es sind sogar Mädchen dabei. Kol hat in diesen zwei Jahren kein Mädchen in seinem Alter gesehen und verliebt sich sofort in die hübsche Mammutjägerin Mya. Doch diese ist nicht nur hübsch, sondern auch stolz und stur. Doch Kol und sein Clan hoffen trotzdem auf eine Verbindung zwischen den beiden.
Als Kol bei der gemeinsamen Jagd jedoch einen Fehler macht, straft Mya ihn mit Verachtung. Während er versucht, sich ihr zu nähern, findet er mehr über die Vergangenheit der Clans heraus, über Ungerechtigkeiten und drohenden Kriegen ...

Dieses Buch erzählt eigentlich eine einfache Geschichte, die durch die Taten der Vergangenheit zu einer seltsam komplizierten Geschichte wird.
Mya ist wirklich eigensinnig, aber ich kann verstehen, warum Kol sie faszinierend findet (abgesehen von "uh, ein Mädchen!"). Sie ist ist so verschlossen, dass schon jeder milde Blick Kols Herz erfüllt. Er selbst ist ein lieber, fast naiver Kerl, der gern das Richtige tun will.

Das Setting ist ungewohnt, weil es in der Steinzeit spielt. Oder wie man auch die Zeit nennt, zu der es Mammuts und Säbelzahntiger gab. Ich habe noch kein Buch mit einer so simplen Welt gelesen, daher war ich schon überrascht. Ich weiß aber nicht, ob nicht manche Sachen schon zu weit entwickelt waren oder ob sie etwa dem damaligen Wissen der Menschen entsprechen. Ich fand es manchmal schon fast zu modern.

Etwas gestört hat mich die Ich-Perspektive, die Mya immer als "du" anspricht. Also, dann steht da nicht "Mya sagt" oder "sie sagt", sondern "du sagst". Das mag ich generell nicht so. Aber Kol beginnt beim Prolog des Buches (wo er Mya schon du nennt), ihr eine Geschichte zu erzählen, die am Tag ihrer ersten Begegnung beginnt. Ich kann schon verstehen, warum man sich für diese Perspektive entschieden hat, aber ich mag es trotzdem nicht besonders.

Dieses Buch behandelt eigentlich zwei Dinge: Die Jungs und Mädchen, die heiraten wollen, und die Geschehnisse der Vergangenheit, die die Leute nicht vergessen und vergeben können. Die erste Sache fand ich irgendwann fast nervig. Ja gut, es gibt nicht viele Menschen und ihr wollt heiraten und euch fortpflanzen, aber dieses seltsame Drama nahm sehr viel Platz ein, und das, obwohl es meistens sehr schnell ging - fast zu schnell. Letzteres wirkte erst eher unwichtig, weil Kols Clan sehr friedlich war, aber die anderen beiden Clans in dem Buch - die südlichen und die westlichen Nachbarn - hatten weit zurückliegende Probleme, die es dann zu lösen galt.

Ich fand die Geschichte von Mya und Kol eigentlich süß, aber die Schatten der Vergangenheit, die Perspektive und diese ganzen verliebten und verlobten Kinder haben mich doch gestört.

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