Julie Eshbaugh Ivory and Bone

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Inhaltsangabe zu „Ivory and Bone“ von Julie Eshbaugh

Debut author Julie Eshbaugh’s sweeping prehistoric fantasy—with allusions to Pride and Prejudice—will enthrall readers with high-stakes survival, blinding betrayal, and star-crossed love. Hunting, gathering, and keeping his family safe—that’s the life seventeen-year-old Kol knows. Then bold, enigmatic Mya arrives from the south with her family, and Kol is captivated. He wants her to like and trust him, but any hopes of impressing her are ruined when he makes a careless—and nearly grave—mistake. However, there’s something more to Mya’s cool disdain…a history wrought with loss that comes to light when another clan arrives. With them is Lo, an enemy from Mya’s past who Mya swears has ulterior motives. As Kol gets to know Lo, tensions between Mya and Lo escalate until violence erupts. Faced with shattering losses, Kol is forced to question every person he’s trusted. One thing is for sure: this was a war that Mya or Lo—Kol doesn’t know which—had been planning all along. With riveting action and illustrative prose that leaps from the page, newcomer Julie Eshbaugh will have readers mesmerized. 

Weniger spannend und "prähistorisch" als gehofft.

— littleowl
littleowl
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  • Stolz und Vorurteile in einem Prähistorischen Setting

    Ivory and Bone
    Saruna

    Saruna

    13. February 2017 um 17:50

      Zum Inhalt Kol lebt ein glückliches Leben mit seiner Familie und seinem Clan. Sein Alltag besteht aus Jagen, essen, schlafen und Honig sammeln, bis eines Tages der benachbarte Clan auftaucht und damit auch Mya. Sofort ist er von ihrer kühlen Art fasziniert, doch sie scheint kein Interesse an ihm zu haben. Als dann ein weiterer Clan auftaucht, scheint ihn die Vergangenheit einzuholen und ein Krieg droht auszubrechen.   Zum Cover Das Cover war mein Kaufgrund... ich finde es irgendwie mega cool! Allerdings dachte ich zuerst, dass dieser weisse Ring, zwei Halbmonde mit langer Nase sind. *lach* ehm jaaa.. sind es nicht. Schade. Trotzdem sehr cooles Cover! Und die Thematik «Prähistorisch» finde ich auch sehr ansprechend, da ich bisher nicht viel zu diesem Thema gelesen habe.   Zum Schreibstil Das war ja mal gewöhnungsbedürftig.. das Ganze ist aus der Ichperspektive von Kol geschrieben, der die ganze Geschichte an jemanden erzählt.. und zwar an DICH…. Bzw. an Mya aber er adressiert es an «du» und «dich» und «dein» etc….. das war echt seltsam. Ausser die letzten zwei Kapitel (oder so) wo die Geschichte wieder am Anfang startet. Das waren dann auch meine Lieblingskapitel hahaha. Das Englisch selber ist sehr einfach. Ich hatte keine Probleme damit. Was ich gelernt habe? Ivory heisst Elfenbein.. so cool!   Persönliche Meinung Ich weiss noch nicht, ob ich enttäuscht sein soll, oder das Buch okay war….   Das Setting war auf jeden fall neu und irgendwie cool, gleichzeitig lies es nicht gross Spielraum für eine grossartige Geschichte.. die ist nämlich ehe langweilig.. Steinzeitmenschen die den Alltag erleben, also Jagen, essen, schlafen und dabei nicht nur Clanrivalitäten haben, sondern auch verzweifelt nach einem passenden Partner zur Fortpflanzung suchen… Ich fand Kol ganz ein angenehmer Lesegefährte, Mya hingegen konnte ich NICHT ausstehen… okayyy, wurde alles später erklärt wieso, weshalb, warum, aber davor war sie einfach unhöflich, unsympathisch, kalt, herzlos.. was Kol an ihr fand? Versteh ich nicht.. war wohl echt, weils sonst keine andere Frau gab *lach*  Auch die Beziehungen die sich zwischen seinen Brüdern und ihren Schwestern entstehen kamen irgendwie Instalove mässig… Love at first sight. Aber vielleicht war es ja anno dazumal so? Wer weiss?   Ich habe vergebens auf einen tiefgründigeren Plot gewartet, es bleibt dabei, dass die Clans untereinander Rivalisieren, Kol der Einzige ist der keine Ahnung hat was vor fünf Jahren geschah und wie die «Beziehung» zwischen ihm und Mya entsteht.   Naja, auf jeden fall bekommt man beim lesen dieses Buches extrem Lust auf Honig… ich glaube ich muss mir gleich einen Löffel voll genehmigen.. mhhh Hooonig!   Fazit: Stolz und Vorurteile in einem Prähistorischen Setting   Nachtrag: WTF, das ist Band eins? Da kommen noch zwei weitere? Und was wollen die behandeln? Den Fischfang und noch mehr lächerliche Beziehungen? 2,5/5

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  • Ivory and Bone

    Ivory and Bone
    littleowl

    littleowl

    31. January 2017 um 19:45

    Meine Meinung Ich habe mich spontan dafür entschieden, diesen Roman zu lesen, weil mir das Cover und der Klappentext auf Anhieb zugesagt haben. Ein prähistorisches „Stolz und Vorurteil“ - das klang nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Das außergewöhnliche Setting ist auf jeden Fall einer der Pluspunkte von „Ivory and Bone“ und man merkt, dass die Autorin sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Genau so, wie man sich den Alltag während der Eiszeit vorstellt, ernähren sich die Clans von erlegten Mammuts und Fischen, die mit Kajaks gefangen werden, statten ihre Hütten mit Fellen aus und trinken aus Tierschädeln. Allerdings hat das Ganze für mich irgendwie mehr so gewirkt, als wären Menschen aus dem 21. Jahrhundert in prähistorische Zeiten zurückversetzt worden. Natürlich kann und muss man die Mentalität damals heute nicht eins zu eins abbilden, aber das ganze Denken und Verhalten der Figuren in „Ivory and Bone“ ist schon extrem...modern. Ich hatte von Anfang Probleme, in die Geschichte reinzukommen, und im Grunde konnte sie mich bis zum Schluss nicht wirklich fesseln. Gegen Ende gibt es zwar eine Menge Action und weniger langweilige Jagd- und Wander-Szenen, doch so richtig gepackt hat mich der Roman nicht. Die Story ist sehr romantik-lastig, gleichzeitig aber völlig unromantisch – ja, das geht. Protagonistin Kol ist – aus unerfindlichen Gründen – völlig verrückt nach Mya, die ihn und seinen Clan jedoch seit einem tragischen Jagdunfall hasst. Zuzusehen, wie Kol sich immer wieder bei Mya anbiedert, nur um von ihr zurückgewiesen zu werden, war für mich persönlich weder romantisch noch sonderlich unterhaltsam. Den Vergleich mit „Stolz und Vorurteil“ finde ich rückblickend auch ziemlich an den Haaren vorbeigezogen, im Grunde ist das Missverständnis am Anfang das einzige, was die beiden Romane verbindet. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich zu den Charakteren schreiben soll. Bis zum Ende habe ich es nicht geschafft, eine Beziehung zu einer der Figuren aufzubauen. Protagonist Kol war mir vage sympathisch, aber insgesamt war es mir auch auf Seite 300 noch völlig egal, was mit den Charakteren passiert. Zum Schluss noch ein paar Worte zum Schreibstil: Ich-Erzähler Kol schildert Mya die Ereignisse aus seiner Perspektive, spricht sie also den ganzen Roman über mit „Du“ an. Dass die Autorin mit einer so ungewöhnlichen Erzählweise ein Experiment wagt, ist an sich ja lobenswert, meiner Meinung nach gehört das in diesem Fall jedoch in die Kategorie „aus gutem Grund die Ausnahme“. Nach einer paar Kapiteln hatte ich mich ganz gut eingelesen, aber ich musste mich trotzdem immer wieder daran erinnern, dass mit „Du“ nicht ich als Leserin gemeint bin. Gut gefallen hat mir allerdings, dass die Erzählweise mit einer Rahmengeschichte sinnvoll begründet ist – und sich konsequenterweise ändert, als Kols Erzählung für Mya beendet ist. Wie die Story hat mir der Schreibstil so gegen Ende hin etwas mehr zugesagt – das konnte den Roman für mich jedoch auch nicht mehr wirklich retten. Fazit Der Klappentext von „Ivory and Bone“ klang wirklich vielversprechend, allerdings konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen und hat mich zu keinem Zeitpunkt so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.

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