Julie Fellmann Nacht der Einsamen

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(5)
(8)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nacht der Einsamen“ von Julie Fellmann

In der kleinen Gemeinde Birk vor den südlichen Toren Münchens wird der Bürgermeister tot aufgefunden, erhängt im eigenen Wohnzimmer. In der gleichen Nacht wird im Wald von Birk die Grundschuldirektorin des Ortes erdrosselt. In ihrer Manteltasche findet sich eine Streichholzschachtel mit der Aufschrift Luciferin. Kommissar Garcia und sein fünfköpfiges Team suchen fieberhaft nach einer Verbindung zwischen den beiden Morden. In der psychiatrischen Klinik von Birk wird ein verurteilter Straftäter behandelt, der als Würger bekannt ist. Doch Garcia misstraut dieser Spur. Er schürft tiefer, bis er Zusammenhänge findet, die weit in der Vergangenheit liegen.

Ein toller und spannender Krimi!

— I_Love_Reading
I_Love_Reading

Stöbern in Krimi & Thriller

Was wir getan haben

Ein Thriller um Verdrängung und Schuld. Spannung bis zur letzten Seite

brenda_wolf

Death Call - Er bringt den Tod

Ein wahnsinnig gutes Buch! Sehr brutal, - aber absolut grandios geschrieben! Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Anni_book

Geständnisse

Eine Geschichte die sich festsetzt, die hängen bleibt und der man lange hinterher denkt

Kerstin_KeJasBlog

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Überrascht mit dystopischen Elementen und geht eher in Richtung psychologisches Drama, bei dem man sich besonders am Ende etwas schwer tut.

Betsy

Der letzte Befehl

Ich liebe Lee Child! Diesmal bisweilen etwas langatmig, aber einer der besten Thriller-Autoren überhaupt.

BettinaR87

Die Fährte des Wolfes

Ziemlich grausam und brutal!

baerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    rosenheimer

    rosenheimer

    Liebe Krimifans, ihr seid herzlich eingeladen, euch für unsere Krimi-Leserunde zu bewerben! Jetzt, wo es schon früh dunkel wird, Schnee fällt, dichter Nebel aufzieht ... genau diese Stimmung findet ihr in der "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann wieder - also lehnt euch zurück und lasst euch in eine düstere Geschichte mitnehmen, in einen dunklen, nebligen Wald, in eine kleine Ortschaft in der Nähe von München ... Zwei Leichen werden dort gefunden, in der gleichen Nacht ermordet. Der Bürgermeister der Gemeinde hängt tot in seinem eigenen Wohnzimmer, die Grundschullehrerin liegt erdrosselt im Wald. In ihrer Manteltasche finden die Ermittler eine Streichholzschachtel mit der Aufschrift "Luciferin". Ist das eine Spur zum Täter? Der charismatische Münchner Kommissar Garcia ermittelt verbissen nach einer Verbindung zwischen den beiden Morden ... Julie Fellmann ist übrigens eine richtige Krimispezialistin (sie hat viele Jahre als Autorin und Dramaturgin beim Fernsehen gearbeitet, unter anderem für die ZDF-Serie "Ein Fall für zwei") und wird auf jeden Fall bei der Leserunde vorbeischauen und eure Fragen beantworten!

    Mehr
    • 154
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    07. February 2013 um 18:00

    Es wird der Bürgermeister von Birk erhängt in seinem Wohnzimmer gefunden. Kommisar Garcia und sein Team versuchen nun den Tathergang zu rekonstruieren, als sich ein zweiter Mord an der Schulleiterin von Birk ereignet. Meiner Meinung nach ein ziemlich spanender Krimi, der von Charakter des Komminsar Garcias getragen ist, ein nicht allzu cooler, aber auch kein total kranker, abgestürtzter kommissar, sondern ein "normaler" Mann, vielleicht ein bischen beziehungsunfähig, steht aber auf seine Kollegin die Franzi. Dabei wirkt er ein wenig schüchtern und ein bischen pubertär, was ihn mir aber total sympathisch macht. Auch die Handlung ist spannend, für mich gibts keine längen oder strecken, wo ich überblättern wollte. besonders spannend finde ich, dass der krimi in einem (fiktiven?) münchner vorort spielt, ich finde münchen und seinen orte gut und authentisch beschrieben und ich fühl mich als Münchnerin sehr heimisch. ein krimi der ohne eklige leichen, ohne maden und würmer (die zweite leiche ist ihm schnee, also eher gefroren) ohne klaffende wunden und ohne detailierte obduktion auskommt. Was mir sehr entgegen kommt. Irgentwie ist dieser Krimi leiser, aber dennoch verliert er dadurch nichts an Spannung. Es gibte immer wieder kurze Einschübe im Erzählstrang, wo ein eingeschlossender Mensch seinen Horror und seine Panik, seineTodesangst und seine bedrückende Eindrücke beschreibt. zunächst scheint es gar keinen zusammenhang mit den relativ ziviliesierten birker bürgern zu geben. Das Ende ist auch sehr geglückt, alle Fäden werden zu einer stimmingen, aber dennoch überraschenden Gechichte zusammengeknüpft. Fazit: Ein Krimi, in dem Garcia und sein Ermittlungsteam und die solide Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Keine korrupte oder brutale Polizisten die ihrerseits das Gesetz beugen. Dadurch,d ass der Krimi in München spielt und auch immer wieder Dialekt mit in die Sprache einfliesst, besticht der krimi durch das Alltägliche, das Schlichte. Trortz dieser eher sympathischen Charaktere leidet darunter nicht die Spannung. 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    Zauberdesregenbogens

    Zauberdesregenbogens

    24. January 2013 um 20:24

    In Julie Fellmanns Kriminalroman Nacht der Einsamen begleiten wir Kommissar Garcia und sein Team erstmals nach Oberbayerns Gemeinde Birk. Zwei Morde in einer Nacht, der Bürgermeister der Gemeinde aufgeknöpft in seinem Wohnzimmer, die Grundschuldirektorin erdrosselt im düsteren Wald. Was die beiden Opfer verbindet und ob überhaupt, dies gehört zu ermitteln. Ein düsteres Cover und ein Vorwort das regelrecht Gänsehautfeeling bereitet lädt zum Lesen ein. Julie Fellmanns unterhaltsamer detailgenauer und flüssiger Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Bereits nach den ersten beiden Kapiteln ist man mittendrin in dem Krimi. Man lernt die Kommissare und auch das Umfeld der Opfer kennen. Wer gerne einen spannenden und dennoch gemütlichen Krimi liest liegt bei diesem Buch richtig. Stück für Stück kommt Licht hinter das Dunkel des Falls. Der Krimi ist ganz nach meinem Geschmack und ich würde mich über eine weitere Folge freuen.

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    conneling

    conneling

    22. January 2013 um 21:00

    Der Krimi Nacht der Einsamen spielt in Oberbayern, in dem kleinen Ort Birk in der Nähe von München. In dem kleinen Ort gibt es plötzlich zwei Tote, der Bürgermeister wird erhängt gefunden, nichts weist auf einen Selbstmord hin, und die Direktorin der Grundschule wird erdrosselt im Wald gefunden. Gibt es einen Zusammenhang dieser beiden Fälle oder sind es Morde, die nichts miteinander zu tun haben? Das Team um Kommissar Garcia beginnt mit den Ermittlungen und versucht aufzudecken, was es mit den beiden Morden auf sich hat. Der Krimi wird aufgelockert durch den Dialekt, der mir sehr viel Freude bereitet hat, ich lese das gerne. Es war nicht ganz so spannend wie ich es gehofft habe, aber es bleibt immer die Möglichkeit auf eine Fortsetzung mit dem Ermittlerteam um Kommissar García. García wird ausführlich beschrieben, was ihn aber nicht sympathischer macht, ich habe Zeit gebraucht um mit ihm etwas warm zu werden. Die Ermittlungsarbeit und das Team wurden gut beschrieben, es ist nun mal harte Arbeit, die oft einfach nur zäh und langweilig vonstatten geht, es ist nicht immer alles spannend und bewegend. Ein Krimi, der sich gut lesen lässt und mir schöne Lesestunden beschert hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    11. January 2013 um 15:17

    In einer kleinen Gemeinde vor München werden innerhalb kürzester Zeit zwei Morde begangen. Der Bürgermeister wurde erhängt in seinem eigenen Wohnzimmer, während die Grundschuldirektorin im Wald erdrosselt wurde. Haben die beiden Morde etwas miteinander zu tun? Kommissar Alexander Garcia und sein fünfköpfiges Team nehmen die Ermittlungen auf. * Meine Meinung * Dieser Regionalkrimi ist eher ruhig, schafft es dabei aber trotzdem, immer spannend zu sein! Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich der Krimi fesseln! Kommissar Garcia ist zudem eine Figur, die alles andere als glatt daherkommt. Ich wusste oft nicht, ob ich Garcia nun mögen soll oder nicht. Er hat sowohl unsympathische als auch sympathische Charaktereigenschaften, was mir gut gefäll! Wenn eine Figur zu glatt erscheint, ist sie oft auch unglaubwürdig oder oberflächlich. Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Auch hat mir der Bezug zur Region sehr gut gefallen! Immer wieder tauchen bayerische Sätze auf, die für mich eine Freude waren zu lesen! Obwohl ich selbst aus Norddeutschland bin, hat mich der bayerische Dialekt im Lesefluss nicht gestört. Im Gegenteil macht er den Reiz dieses Buches aus. Alles in allem ein wirklich sehr gelungener Krimi, den ich mit großer Freude gelesen habe!

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    Mone80

    Mone80

    11. January 2013 um 09:41

    Meine Meinung: Mit Kommissar Garcia schickt Julie Fellmann einen neuen Ermittler ins Rennen. Leider war mir der Kommissar am Anfang sehr unsympathisch. Sein Frauenbild, sein Privates und die privaten Gedanken, die immer wieder erwähnt wurden, machten es mir nicht leicht, ihn zu mögen. Einzig die Tatsache, dass er seine Tochter, obwohl er nicht sicher sein kann, dass er auch der Vater ist, so abgöttisch liebt, brachten ihm einen kleinen Sympathiepunkt. Und da wären wir auch bei dem Minuspunkt, meinen persönlich großen Minuspunkt. Julie Fellmann schreibt sehr ausführlich über Garcias Privatleben und lässt immer wieder private Gedanken in den Vordergrund gelangen. Der eigentliche Fall rückte somit stellenweise in den Hintergrund und ich empfand ihn als eine Art Nebenprodukt des Buches. Leider ging da sehr viel Spannung verloren und die Story plätscherte vor sich hin. Ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, dass das Private weniger zum Vorschein gekommen wäre und der Crime dafür um einiges mehr. Erst im zweiten Drittel bekommt die Geschichte nochmals ein wenig Fahrt, doch irgendwie wollte bei mir das Spannungskribbeln und ein klein wenig Nervenkitzel nicht mehr so richtig auftreten. Schade, denn das Ermittlerteam um Gracia steckt voller Potential und auch Garcia selbst, wenn man das Private mal weglässt, glänzt als großer Ermittler mit einer tollen Beobachtungsgabe und einem wahnsinns Gedächtnis. Der Schreibstil war trotz des bayrischen Dialektes in den Dialogen, sehr flüssig und angenehm zu lesen. Aber auch ich als Nicht-Bayer konnte den Dialogen gut folgen, auch wenn ich ab und an ein wenig drüber gestolpert bin. Die Personen sind hervorragend herausgearbeitet und auch die Nebenrollen bekamen alle ihre eigene Persönlichkeit. Die Handlungsorte sind super beschrieben, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, an welchem Ort ich mich gerade befunden habe. Das gepaart mit den Personen hat in meinem inneren Auge einen kleinen Film abspielen lassen. Das Ende war gelungen, anders kann ich es nicht sagen. Alles fügte sich logisch und nachvollziehbar zusammen und es blieben keine Fragen mehr offen. Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne und weil man hier keine halben Sterne vergeben kann, runde ich auf. Fazit: Ein ruhiger Krimi, dessen Ermittlerteam auf jeden Fall noch einen Fall verdient haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    HoDa

    HoDa

    09. January 2013 um 20:08

    __NACHT DER EINSAMEN__ von JULIE FELLMANN Zwei Morde in der selben Nacht! Zwei Opfer, die so gar nichts miteinander verbindet. Und doch scheint es irgendeine Verbindung geben zu müssen. Das Ermittlerteam macht sich auf die Suche nach einem Verdächtigen, nach einem Motiv und nach Hinweisen, die das Verbrechen aufklären. Aber es ist sehr viel komplizierter, und man begleitet die Komissare dabei, wie sie ihre Arbeit machen, und ihre Köpfe fangen dabei richtig an zu rauchen. Vor allem Garcia verkörpert einen typisch überheblichen und leicht nervösen Kommissar, der ziemlich auf die Machoschiene fährt, und das heitert einen an manchen Stellen sogar ziemlich auf. Ein toller Wechsel also zwischen Spannung und Schmunzeln, auch wenn er dabei manchmal wie ein A..... wirkt. Das Buch ist leicht zu verstehen, und es wird nicht langweilig. Man tappt lange im Dunkeln, und das baut die Spannung von Seite zu Seite auf. Das Cover ist leicht unheimlich gestaltet, und macht schon gleich Lust auf einen tollen Lesegenuss!

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    tigerbea

    tigerbea

    08. January 2013 um 22:52

    Der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Birk in der Nähe Münchens, Konrad Hartmann, wird erhängt in seinem Haus gefunden. Kommissar Garcia und sein Ermittlungsteam kommen schnell zu dem Schluß, daß dies Mord und kein Selbstmord war, denn seine Hände sind mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt. Wenig später wird die Leiche der Grundschullehrerin Elisa Jacoby im Wald gefunden. Sie wurde brutal mit einer Garotte von hinten erdrosselt. Zunächst liegt die Vermutung nahe, daß ein Straftäter, bekannt als "der Würger", der z. Zt. in der Psychiatrischen Klinik in der Nähe behandelt wird, der Täter ist. Doch Garcia und sein Team glauben nicht daran und ermitteln weiter..... "Nacht der Einsamen" ist ein Regionalkrimi, wie er sein sollte. Eine gute Handlung, nicht zu verworren, die klar und verständlich ist. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig, auch der typische bayerische Dialekt kommt nicht zu kurz und wird immer dann gut eingesetzt, wenn die urtypische Dorfbevölkerung spricht. Doch auch diese Stellen sind gut zu verstehen, ich habe mich schon immer ganz speziell auf diese Stellen gefreut. Dazu kommt eine tolle Landschaft, ein Ermittlerteam mit Ecken und Kanten, die trotz allem sehr sympathisch sind - genau so wünsche ich mir dieses Krimigenre!

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    J_muhs

    J_muhs

    04. January 2013 um 18:58

    Ein Krimi, der sich spannend aufbaut, und man wird auch mit aufreibenden Details gefüttert. Alles spielt sich in Birk in Oberbayern ab, eine tolle Landschaft, man kann es sich sehr gut vorstellen. Zwei Morde, die miteinander so gar nichts zutun haben, doch den Ermittler Garcia und seine Kollegin scheinen da doch etwas zu vermuten! Sie nehmen sich die Opfer vor. Ein beliebter Bürgermeister, der sich erhängt hat. So scheint es, doch die Handschellen, mit denen er auf dem Rücken gefesselt sind, deutet dann doch auf einen Mord hin! Wer steckt dahinter? Und dann die Direktorin einer Schule. Sie wird im Wald gefunden. Zunächst weist nichts auf einen Zusammenhang hin, aber trotzdem ermitteln die Kommissare in diese Richtung, und verfolgen dann auch schwerwiegende Spuren. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ermöglicht en flottes und flüssiges Lesen, und man kann sich die Handlungen bildlich vorstellen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das ich relativ schnell darauf gekommen bin, wie der Fall ausgeht. Ich hatte bis zum Schluss auf eine Wendung gehofft, aber leider war das nicht der Fall. Schade, denn es fing so vielversprechend an. Ich hätte nicht gedacht, das das Buch und der Fall so schnell zu durchschauen ist!

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    I_Love_Reading

    I_Love_Reading

    04. January 2013 um 18:09

    NACHT DER EINSAMEN von Julie Fellmann ist ein spannender Krimi, der in Birk spielt. Das liegt im schönen Oberbayern, und man kann sich die Umgebung gut vorstellen! Der etwas eigensinnige und leicht versnobbte Kommissar Garcia und seine Partnerin sind an einem heiklen Fall dran. Ein toter Bürgermeister, mit Handschellen erhängt! Eine tote Schuldirektorin im Wald, und es stellt sich die Frage, hängen beide Todesfälle miteinander zusammen? Wenn ja, was haben beide gemeinsam? Diese Fragen haben bei mir ganz klar die Spannung am Buch gehoben, und es hat mich echt die Seiten verfliegen lassen! Man begleitet das Ermittlerteam bei ihrer Arbeit, und es führt einen zunächst in eine psychatrische Klinik, was mich echt erschaudern ließ, aber auch zweifeln, ob man eine richtige Spur verfolgt! Aber ich sage jetzt nicht zu viel, denn das würde die Spannung nehmen. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, das es bis zum Schluss leicht düster und enorm spannend bleibt. Der flüssige Schreibstil, und der anschauliche Erzählstil lässt einen nur so durch das Buch fliegen, und man wird selbst zu einem Ermittler in diesem Fall. Tolle Lesestunden mit diesem Krimi sind garantiert, und deshalb empfehle ich dieses Buch gerne weiter!

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    flieder

    flieder

    03. January 2013 um 22:30

    Die kleine beschauliche Gemeinde Birk ist erschüttert von dem vermeindlichen Selbstmord des Bürgermeisters Konrad Hartmann, aber schnell stellt sich heraus das es Mord war. Wie sonst erklärt es sich, dass er mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt war. Wer könnte dem charismatischen Bürgermeister Böses wollen. Hat der Streit um den Bebauungsplan damit zu tun? Als dann auch noch die Leiche der beliebten Schuldirektorin Elisa Jacoby im Wald aufgefunden wird muss Kommisar Garcia und seine Kollegin Franzi alle Register ziehen. Könnte es einen Zusammenhang der beiden Toten geben, die sich offiziell nur flüchtig kannten? Schnell führen die Ermittlungen in die Psychiatrische Klinik wo ein verurteilter Straftäter der als Würger bekannt ist, behandelt wird. Aber ist das die richtige Spur? Garcia zweifelt daran. Nacht der Einsamen ist ein Regionalkrimi der flüssig zu lesen ist. Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in der Handlung zurecht zu finden. Allerdings ist mir Kommisar Garcia etwas zu sehr auf das weibliche Geschlecht fixiert und selbst seine Kollegin ist nicht vor seinen Übergriffen geschützt. Aber als Team finde ich sie sehr passend und es wäre schön, wenn es eine Fortsetzung gäbe

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2013 um 14:11

    Der Krimi spielt in Oberbayern, genauer gesagt in dem kleinen Ort Birk in der Nähe von München. Dort werden gleich zwei Tote entdeckt: der Bürgermeister wird erhängt in seinem eigenen Haus aufgefunden und die Direktorin der örtlichen Grundschule wurde im Wald erdrosselt. Wie hängen diese beiden Fälle zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Um das herauszufinden muss das Team um Kommissar Garcia einige Ermittlungsarbeit leisten. Der Krimi ist mäßig spanndend, bietet abermit dem Personal viel Potential für eine Fortsetzung. Das Privatleben des Hauptkommissars wird sehr ausführlich dargestellt, macht ihn aber nicht sympathischer. Mich persönlich nervt Garcia mit seiner Lüsternheit ein wenig, keine Frau, die er nicht abschätzend taxiert. Davon abgesehen ist das Team realistisch beschrieben und die Suche nach dem Täter gestaltet sich so, wie Polizeiarbeit in der Realität wohl wirklich aussieht: manchmal spannend, manchmal langweilig, manchmal einer falschen Fährte folgen, Fehler machen und am Schluß (hoffentlich) den Täter stellen. Fazit: ein guter unblutiger Krimi für Zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    Susi180

    Susi180

    01. January 2013 um 23:59

    ein schöner und interessanter Krimi... ich hatte zum anfang etwas probleme in die geschichte zu finden und mich mit allen personen vertraut zu machen, aber nach den ersten zwei kapiteln war ich dann voll angekommen in der geschichte... die charakter sind sehr authentisch und ich finde es auch super mal was privates über jeden einzelnen lesen zu können, so hat man dann noch mehr das gefühl die person kennen zu lernen... Die story finde ich interessant und ich finde auch das das durchaus passieren könnte... es ist nichts was zu weit hergeholt klingt... die urige Athmosphäre der bayerischen umgebung und kneipen sowie personen hat mir super gefallen... man kann sich das richtig gut vorstellen... nur der dialekt der hier vereinzelt vorkommt hat mir paar stockende Momente beschert, die den Lesespass aber nicht abbrechen lassen... finde es auch sehr schön und hilfreich eine karte im buch vorzufinden auf der alle orte nochmal malerisch dargestellt sind... so kann man schnell mal schauen wenn das kommissarenteam sich gerade an einem ort befindet den mann nicht so gut zuordnen kann... ich habe öfters mal auf diese karte geschaut... im großen und ganzen ist es ein schöner Krimi für gemütliche Abende... und der Kommissar Garcia und sein 5köpfiges team sind mir sehr sympatisch... nur die stille Stefanie kommt mir etwas komisch vor... die Geschichte war gut durchdacht und hat für mich persönlich auch keine Lücken hinterlassen... Es ist ein schönes Ende um auch eine Fortsetzung zu schreiben, und dann zu erfahren wie es mit Franzi und Garcia weitergeht ;) ein schönes buch was ich jedem Krimileser empfehlen kann...

    Mehr
  • Rezension zu "Nacht der Einsamen" von Julie Fellmann

    Nacht der Einsamen
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    31. December 2012 um 12:05

    Ein sympatisches neues Team, eine solide, wenn auch nicht sonderlich raffinierte Story und leider ein bisschen zu viel Privatleben des Kommissars bis hin ins Peinliche, wenn er in der Karaoke Bar "Der Kommissar" singt oder in dem Moment als er erfährt, dass seine Kollegin mit einem Surflehrer aus Australien liiert ist (Den Einfall fand ich allerdings eh etwas abstrus). Das Positive vorweg: Das Ermittlerteam, das die Autorin hier auf den Weg gebracht hat, macht definitiv Lust auf mehr. Auch die Handlung ist gut durchdacht, in sich logisch und interessant....wäre da nicht der Wermutstropfen in Figur des Kommissars Alexander Garcia, bei dem die Autorin mit beiden Händen in die Klischeekiste gefasst hat. Spanische Abstammung, Kind aus einem One-Night-Stand, pechschwarze Haare (was im Buch so oft wiederholt wurde, bis es sich auch der letzte Leser gemerkt hat), und vor dessen abschätzenden Blicken kein halbwegs attraktives weibliches Wesen sicher ist. Hätte die Autorin an dieser Stelle ihre Fantasie etwas gezügelt, wäre er durchaus sympatisch, immerhin bringt er auch jede Menge Kombinationsgabe, Einfühlungsvermögen und ein phänomenales Gedächtnis mit. Die Handlung ist einfach, aber nicht uninteressant und die handelnden Personen vom Charakter her sehr schön herausgearbeitet - und das bis in die letzte Randfigur. Als Leser hatte man bis zur alkoholisierten Stammtischrunde im Hexenwirt alle Personen wunderbar vor dem inneren Auge. Meine absolute Lieblingsfigur war allerdings die Hellseherin Frau Boenstedt - von ihr würde ich gerne noch mehr lesen! Ich gebe zu, ich habe mich schwergetan, in das Buch reinzukommen in Anbetracht des prallen Privatlebens von Garcia und der Tatsache, dass das Buch nach einem Drittel erst Fahrt aufnahm, aber die ganze Truppe hat auf jeden Fall das Potential zu einer guten Serie.

    Mehr