Julie Hastrup Blut für Blut

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(4)
(18)
(8)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Blut für Blut“ von Julie Hastrup

Die bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird brutal misshandelt und ermordet aufgefunden. Gleichzeitig erschüttert eine Serie bestialischer Vergewaltigungen Kopenhagen, die große Ähnlichkeit mit einem früheren Verbrechen hat. Rebekka Holm ermittelt zusammen mit ihren Kollegen Reza Aghajan und Niclas Lundell in zwei Fällen, die sich mit Fortschreiten der Ermittlungen allmählich zu einem nicht enden wollenden Albtraum verflechten …

Ein gelungener zweiter Fall von Rebekka Holm. Spannend und interessant. Ich wurde bestens unterhalten

— MissRichardParker

Fazit: „Blut für Blut“ ist zwar ein ruhig angelegter, aber dennoch überaus spannender Krimi, der eindeutig viel Wert auf eine komplexe Handlung wie auch auf hervorragend beschriebene Charaktere Wert legt.

— Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

The Ending

Das Buch liest sich nicht schlecht, obwohl ich es nicht außergewöhnlich spannend und gruselig finde. Originell ist es auf jeden Fall.

Greedyreader

Dunkel Land

guter solider Krimi

HexeLilli

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Der literarische Schreibstil begeisterte mich. Komplex, politisch, gesellschaftskritisch, aber sehr schlüssig!

catly

Nach dem Schweigen

Ein Thriller mit einem großartigen Setting, einer düsteren Geschichte und tollen Figuren.

AmyJBrown

Flugangst 7A

Endlich wieder ein Fitzek, der mich überzeugen konnte. Von der ersten Seite an spannend, voller Wendungen und Überraschungen.

sternenbrise

Der Zerberus-Schlüssel

Ein richtiger Pageturner

raveneye

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein gelungener zweiter Fall der Lust auf mehr macht!

    Blut für Blut

    MissRichardParker

    29. June 2016 um 13:56

    Die bekannte und beliebte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird tot aufgefunden. Sie wurde brutal misshandelt. Alle aus ihrem Umfeld sind schockiert. Doch bald erhärtet sich der Verdacht, dass Kissi ihren Mörder gekannt haben musste. Rebekka Holm und Ihre Kollegen arbeiten mit Hochdruck an dem Fall. Gleichzeitig erschüttert eine Serie äusserst brutalster Vergewaltigungen Kopenhagen. Es zeigen sich immer mehr Parallelen und schliesslich hat Rebekka eine böse Ahnung wer Kissis Mörder sein muss...Nachdem ich vom ersten Fall von Rebekka Holm sehr positiv eingestellt war, interessierte mich natürlich der nächste Band. Ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Der Krimi ist ähnlich solide und gut durchdacht wie der erste. Nur hat dieser hier mich etwas weniger gepackt. Trotzdem finde ich das Buch sehr empfehlenswert. Es ist spannend von Anfang an und ich habe mitgefiebert und war am Schluss überrascht! Genau so soll es doch sein. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam und was mir zusätzlich gefällt ist, dass die Figur der Ermittlerin weiter wächst und sich entwickelt. Die Mischung aus Krimi und ihrem Privatleben finde ich gelungen, darum freu ich mich jetzt auf den nächsten Fall.Daumen hoch!

    Mehr
  • Empfehlenswerte Buchbeute

    Blut für Blut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2013 um 13:15

    Blut für Blut ist der zweite Fall von »Rebekka Holm« aus der Feder der dänischen Autorin Julie Hastup. Ihr Debüt habe ich nicht gelesen, was für mich für den zweiten Band aber nicht von Bedeutung war, ich hatte nicht das Gefühl was verpasst zu haben. Rebekka Holm ist eine äußerst sympathische Ermittlerin, die Mitarbeiter in der Mordkommission Kopenhagen ist und am Mord einer beliebten Sozialarbeiterin ermittelt. Nicht genug nebenbei ist sie einem brutalen Serienvergewaltiger auf der Spur. Die Autorin Julie Hastrup hat hier keinen packenden Schreibstil, sondern einen der sich gemächlich steigert und sich viel Zeit der Polizeiarbeit und den einzelnen Protagonisten widmet. Das Privatleben der Ermittlerin kommt ausgiebig zur Sprache und somit konnte ich mich mühelos in Rebekka reinfühlen. Besonders erwähnenswert sind die verschienenen Handlungen aus dem gesellschaftlichen Bereich, die mit frauenpolitisch Konfliktstoff gespickt sind die auffällig glaubwürdig erzählt sind. Das Coverbild, was ich zu Beginn als untreffend für einen Thriller empfand macht für mich im Nachhinein absolut Sinn. Der Schriftzug ist mit Spotlack versehen, was diesen plastisch hervorhebt und mich immer zum Drüberstreicheln verführt. Fazit: Eine unterhaltsame Buchbeute, die sich allerdings für mich in das Genre Krimi einordnet.

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    Lesemama

    24. January 2013 um 10:55

    Ein super Krimi. Zum Inhalt: In diesem Krimi hat die dänische Ermittlerin Rebekka Holm das Sagen. Zusammen mit ihrem Kollegen Reza muss sie in den Mord einer bekannten Sozialarbeiterin aufklären und nebenbei ermittelt sie zusammen mit einem Schweden noch wegen einer Vergewaltigung eines jungen Mädchens. Meine Meinung: Zuerst brauchte ich eine Zeit lang um in dieses Buch reinzukommen. Die Kapitel sind in einzelne Tage eingeteilt und werden aus der Sicht von vershiedenen Charakteren geschrieben, aber der Krimi nimmt von Seite zu Seite an Spannung zu. Die letzten 200 Seiten habe ich gerade zu verschlungen. Fazit: Nur zu Empfehen :-)

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    abuelita

    29. December 2012 um 14:59

    Rebekka Holm ermittelt wieder…sie hat die mobile Spezialeinheit verlassen und arbeitet nun bei der Mordkommission. Mitten in den Ermittlungen um einen Serienvergewaltiger geschieht ein anderer Mord – die Sozialarbeiterin Kissi Schack wird erschlagen aufgefunden…. Die Geschichte entwickelt sich rund um diese Fälle – man merkt bald, dass sie zusammengehören müssen, weiss aber nichts Näheres – wirklich spannend . Ich habe zwar mitgerätselt, kam aber ziemlich lange nicht auf eine Lösung – so soll es ja auch sein..... Weniger gefiel mir das Privatleben von Ermittlerin –wenn sie so weitermacht, wird sie wohl bald ohne Rotwein nicht mehr sein können. Und auch sonst…ziemlich chaotisch und auch lustig; ich musste wirklich lachen bei der einen Szene……ich würde z.B. meinem Kollegen nicht brühwarm von meinem Liebes-und Sexleben berichten….*g* Trotzdem hat mich auch dieser zweite Band nicht überzeugt. Und ich kann leider nicht mal genau sagen, warum…..zu trocken, zu nüchtern? Ich weiss es nicht. Bei anderen Personen in einem Thriller – die mag ich entweder und fiebere mit, oder ich lehne sie ab oder ….irgendwelche Emotionen auf jeden Fall rufen sie hervor. Hier aber…ich lese, finde es, wie gesagt, durchaus gut, aber ich kann mich nicht ein-fühlen, betrachte das eher nüchtern als „Außenstehender“ und finde einfach nicht in das „Leben“ dieser beschriebenen Menschen hinein. Wie gesagt – das mag durchaus an mir selbst liegen, zumal ich nicht mal eine klare Definition dafür habe. Und darum werde ich auch vier Sterne vergeben, denn packend und rätselhaft ist die Geschichte allemal…

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    Bellexr

    25. December 2012 um 11:06

    Der 2. Fall für Rebekka Holm . Mittlerweile ist Rebekka Holm vom mobilen Einsatzkommando zur Mordkommission nach Kopenhagen gewechselt. Während sie mitten in den Ermittlungen rund um einen brutalen Serienvergewaltiger steckt, geschieht ein Mord. Die beliebte und sehr bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird grausam ermordet in der Nähe des Kastells gefunden. Rebekka übernimmt die Ermittlungen und zusammen mit ihrem Kollegen Reza Aghajan beginnt sie im Umkreis der Ermordeten mit ihren Befragungen. Denn die Tat deutet daraufhin, dass der Täter im engen Umfeld der Sozialarbeiterin zu finden ist. Doch niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, Kissi zu ermorden. Währenddessen gehen die Vergewaltigungen weiter. . Rebekka hat gesundheitlich noch etwas mit den Vorkommnissen aus ihrem letzten Fall zu kämpfen, bei der Mordkommission hat sie sich mittlerweile gut eingelebt und ihre Fernbeziehung mit Michael läuft auch gut. Obwohl sie mit den Serienvergewaltigungen befasst ist, überträgt ihr Chef Rebekka nun den Fall der getöteten Sozialarbeiterin. . Julie Hastrup lässt es ruhig angehen in ihrem zweiten Fall rund um ihre sympathische Protagonistin Rebekka Holm. Der Krimi lebt von der akribischen Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare. Kissi war anscheinend überall äußerst beliebt, niemand scheint ein Motiv für den brutalen Mord zu haben. Nebenbei erfährt man immer wieder etwas über die Ermittlungsarbeit der anderen Kollegen zu den Vergewaltigungen. Und schnell ist klar, irgendwie gehören diese beiden Fälle zusammen. . Anfangs ist absolut kein Verdächtiger auszumachen, auch wenn die Autorin immer mal wieder in Nebensätzen Andeutungen mit einfließen lässt. Doch kaum hat man sich ein Urteil zum Täter gebildet, ändert man im nächsten Kapitel schon wieder seine Meinung. Zudem sind ab und an immer mal wieder kurze Tagebucheinträge eines jungen Mädchens mit eingeflochten, die über den Tod ihrer großen Schwester berichten. So bleibt die Story bis zum Ende sehr rätselhaft und fesselnd. . Die Story entwickelt sich langsam, aber sehr vielschichtig und gut durchdacht und Julie Hastrup erzählt diesen in einem sehr angenehmen, flüssigen und einnehmenden Schreibstil. Die Autorin verzichtet fast vollständig auf reißerische Szenen, die Charaktere und das Zwischenmenschliche stehen klar im Vordergrund. . Das Hauptaugenmerk liegt zwar bei der Aufklärung des Falls, aber auch das Privatleben von Rebekka kommt hierbei nicht zu kurz. Ihre hartnäckige Ermittlungsarbeit, in die Rebekka sich auch emotional sehr einbringt, fügen nach und nach immer mehr Puzzleteile zusammen. Und doch ist die Auflösung des Mordes an Kissi wie auch die Identität des Serienvergewaltigers schlussendlich wirklich überraschend und erst im letzten Drittel des Krimis zu erahnen. . Fazit: „Blut für Blut“ ist zwar ein ruhig angelegter, aber dennoch überaus spannender Krimi, der eindeutig viel Wert auf eine komplexe Handlung wie auch auf hervorragend beschriebene Charaktere Wert legt.

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    mamenu

    07. December 2012 um 00:43

    Zum Buch Die bekannte Sozialarbeiterin Kissi Schack wird an einem warmen Sommermorgen brutal misshandelt und ermordet von einem Gärtner in der Zitadelle von Kopenhagen gefunden. Gleichzeitig wird die Stadt von einer Reihe bestialischer Vergewaltigungen erschüttert.Rebbeka Holm,die ihren Job bei der mobilen Einsatzeinheit der Reichspolizei aufgegeben hat und zurück in Kopenhagen ist,untersucht gemeinsam mit ihrem Kollegen Reza Aghjan den Mordfall Krissi Schnack,ist jedoch auch in die Ermittlungen zu den Vergewaltigungen inolviert. Außer Rebekka beschäftigt der Fall allerdings auch Sejr Brask,einen früheren Kriminaljournalisten,der eine Verbindung zu dem 20 Jahre zurückliegenden,nie aufgeklärten Mord an der jungen Charlotte B.Hansen sieht.Treibt derselbe Täter wie damals sein Unwesen? Meine Meinung Da ich schon den ersten Teil, Vergeltung, von der Autorin gelesen habe, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen um zu sehen, wie es mit Rebekka weitergeht. Doch leider muss ich sagen, das Blut für Blut, nicht ganz an Vergeltung rankommt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodaß man eigentlich schnell beim Lesen vorankommt. Irgendwie ist dann doch die Spannung etwas weggeblieben und so kam es mir dann doch manchmal etwas langatmig und zäh vor, weil sich dann auch nichts großes in den Ermittlungen getan hat und ich dachte, hier ist irgendwie stillstand. Vielleicht sollte man etwas weniger von den Privaten Problemen um Rebbeka schreiben.Ich denke, das bremst doch ein wenig die Spannung. Die eigentliche Geschichte im Buch ist nicht schlecht, doch ich denke das hätte man doch noch besser ausarbeiten können. Was mir sehr gut gefallen hat, war das Ende, denn für mich war es sehr überraschend und ich wäre nicht drauf gekommen. Im großen und ganzen fand ich das Buch nicht schlecht, mit ein bisschen mehr Spannung wäre es noch besser gewesen. Ich freue mich trotzdem schon, auf das nächste Buch von Julie Hastrup, um zu sehen wie es mit Rebbekka und ihren Ermittlungen weitergeht.

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2012 um 15:32

    "Blut um Blut" von Julie Hastrup ist der zweite Roman der Reihe um die dänische Ermittlerin Rebekka Holm. Nach ihrer Zeit in ihrem Heimatstädtchen Ringkøbing lebt und arbeitet Ermittlerin Rebekka Holm nun wieder in Kopenhagen. Während ein Fall mit mehreren Vergewaltigungen weiterhin ungelöst ist, wird Kissi Schack, Kopenhagens beliebte Sozialarbeiterin tot aufgefunden. Rebekka beginnt, in diesem Fall zu ermitteln, doch die Hinweise führen alle nicht zu brauchbaren Ergebnissen. Der Wunsch ihres Freundes in Ringkøbing, doch zusammenzuziehen und vielleicht eine Familie zu gründen, sowie der schwedische Ermittler Niclas Lundell, der nun im Fall der Vergewaltigungen ermittelt und immer wieder Rebekkas Unterstützung schätzt, machen die Situation nur noch komplizierter... Den ersten Roman um Rebekka Holm, Vergeltung, habe ich begeistert gelesen. Da wusste ich, auch dieses Buch werde ich lesen. Doch im Vergleich war ich etwas enttäuscht, ganz so gut wie der erste Teil hat mir "Blut für Blut" nicht gefallen. Trotzdem ist es ein sehr spannender Roman. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen, die Personen sind interessant und entwickeln sich weiter. Ein wenig verwirrt hat mich die Handlung um Rebekkas Kollegen Reza. Erst gab es immer wieder Andeutungen, die eine Entwicklung in diese Richtung vermuten ließen, doch letztendlich passierte hier dann nichts weiter. Die Handlung entwickelt sich trotz "Stillstand" in den Ermittlungen stetig weiter und lässt einen immer weiter lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht. Natürlich warte ich nun auf ein weiteres Buch von Julie Hastrup über Rebekka Holms Ermittlungen, hoffe dann aber wieder auf eine gewissen Steigerung, sonst wäre ich doch etwas enttäuscht. Insgesamt ein spannender Thriller, der mir gut gefallen hat, meine hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllen konnte. Knapp vier Sterne dafür.

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    antjemue

    11. November 2012 um 14:46

    Schwächer als das Debüt In der erste Jahreshälfte bescherte mir die dänische Autorin Julie Hastrup mit dem Auftakt ihrer Rebekka Holm Reihe „Vergeltung“ einige spannend unterhaltsame Lesestunden. Diese Reihe wollte ich gern weiter verfolgen. Als ich nun im letzten Amazon Vine Newsletter den zweiten Teil der Reihe „Blut für Blut“ entdeckte, war es für mich natürlich ein Muss, dieses Buch zu bestellen. Blut für Blut 8 Monate sind seit den Ereignissen in Rebekkas Heimatstadt Ringkøbing vergangen. Rebekkas Arbeitsumfeld und auch die privaten Lebensumstände haben sich seitdem verändert. Die Ermittlerin hat die mobile Einsatztruppe verlassen und arbeitet nun bei der Mordkommission in Kopenhagen. Außerdem führt sie inzwischen eine Fernbeziehung mit Michael, den während das damaligen Falles kennen und lieben lernte. Nun macht in Kopenhagen ein Serienvergewaltiger die Straßen unsicher. Außerdem wurde eine Sozialarbeiterin brutal ermordet, die wegen ihres unermüdlichen Engagements für die Integration von Frauen mit Migrationshintergrund bekannt und im Allgemeinen sehr beliebt war. Wird es Rebekka auch diesmal gelingen, ihren Fall zu lösen? Kann sie Arbeit und Privatleben unter einen Hut bringen? Unterhaltsame Krimikost mit ein paar Abstrichen Auch Blut für Blut ließ sich für mich wieder leicht und flüssig lesen. Obwohl Teil einer Reihe könnte es meiner Meinung nach auch gut als eigenständiger Kriminalroman durchgehen. Ich denke im Moment sogar, dass Leser die „Vergeltung“ nicht kennen, weniger Kritikpunkte finden. Für das Erzeugen des Spannungsbogens nutzte die Autorin keine neuen, aber durchaus bewährte Rezepte des Thrillergenres, wie die Verwendung von verschiedenen Handlungssträngen und lange Zeit anonym bleibende Protagonisten. Das wirkte von Anfang bis Ende auch bei mir. Ich rätselte, hatte verschiedene eigene Verdächtige und tappte bis kurz vor der Auflösung der jeweiligen Verbrechen genauso im Dunkeln, wie die Ermittler. Die Ermittlungen an sich kamen für mich recht authentisch rüber und hielten mich beim Lesen auch immer wieder bei der Stange. Interessant fand ich auch wieder die Einarbeitung grundverschiedener Protagonisten aus allen möglichen gesellschaftlichen Schichten. Unterschwellig spürte ich da auch Gesellschaftkritik. Abstriche gab es für mich diesmal bei den Hauptfiguren und ihrer Entwicklung. Über das Wiederlesen mit der mir nach wie vor sympathischen Ermittlerin freute ich mich. Die Entwicklungen im Liebesleben von Rebekka selbst waren zwar nicht unbedingt so, wie ich es mir als Leserin wünschen würde, wirkten aber gerade deshalb auf mich durchaus authentisch. Nicht so authentisch empfand ich als „Kennerin“ der Vorgeschichte, das Verhältnis zu ihrer Mutter. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl da komplett anderen Menschen als im ersten Teil gegenüber zu stehen. Rebekkas neuer Partner bei der Mordkommission Reza ist mir sehr sympathisch. Die beiden harmonieren in ihrer Zusammenarbeit recht gut. Doch auch hier kamen bei mir unterschiedliche Signale an. Anfangs dachte ich, dass da noch ein Geheimnis enthüllt wird und das Teil des Spannungsbogens wäre. Am Ende wirkte das auf mich dann eher, als wüsste die Autorin selbst im Moment noch nicht so recht, wie sie diese Figur einsortieren will. Ganz zufrieden bin ich also nach Ende der Lektüre nicht. Empfand ich im ersten Teil die Mischung von Ermittlungsarbeit und Privatleben noch als sehr gelungen, haben mich bei „Blut für Blut“ im Privatleben der Hauptprotagonistin die Widersprüche zu Teil 1 doch sehr gestört. Trotzdem gebe ich Rebekka Holm noch eine weitere Chance. Der nächste Teil wird den Weg in mein Bücherregal sicher finden. Wenn ich dort allerdings auch so viele Widersprüche entdecke, ist danach Schluss.

    Mehr
  • Rezension zu "Blut für Blut" von Julie Hastrup

    Blut für Blut

    Natalie77

    30. October 2012 um 10:17

    Inhalt: Eigentlich hat Rebekka gedacht das sie es seit dem Wechsel aus der mobilen Einsatztruppe ruhiger angehen lassen kann. Dann wird sie zu einer weiblichen Leiche gerufen. Die Sozialarbeiterin Kissi Schack wird brutal mißhandelt aufgefunden. Außerdem ist momentan in Kopenhagen ein Serienvergewaltiger unterwegs. Rebekka Holm ermittelt mit ihren Kollegen.... Meine Meinung: Blut für Blut ist der zweite Band mit der Ermittlerin Rebekka Holm und nachdem ich "Vergeltung" gelesen habe und recht begeistert war, wollte ich auch gerne weiter die Fälle von Rebekka verfolgen. Mit dem ersten Band hatte Julie Hastrup die Messlatte ziemlich hoch gesetzt und für meinen Teil blieb sie hinter meinen Erwartungen zurück. Anders als im ersten Band fand ich das Blut für Blut zu viele Längen beinhaltete. Sicher ist Ermittlungsarbeit wichtig und auch interessant, aber nur bis zu einem gewissen Maß und das hat die Autorin hier nicht eingehalten. Es geschieht am Anfang dieser Mord und auch der Serienvergewaltiger ist unterwegs, aber dann passiert eben lange Zeit nichts mehr außer Zeugenbefragungen die ins Nichts laufen. Nun könnte man sagen: Es ist wie im realen Leben. Ja aber das finde ich stellenweise so deprimierend das ich es in einem Thriller doch lieber schneller, rasanter mag. Dabei hat mich nicht gestört das es recht unblutig zugeht. Taten, so fern es welche gibt, werden nicht genau beschrieben sondern nur kurz und bündig abgehandelt. "Die Frau wurde vergewaltigt, Punkt" aber das stört gar nicht. Es kann aber eben keinen Spannung aufgebaut werden. Erst gegen Ende schafft es Julie Hastrup mich zu fesseln. Dann wenn man merkt es geht vorwärts. Die Ermittlungen führen zu etwas. Auch sind mit zu viele Stränge vorhanden. Zumindest einer würde mich spontan einfallen, den ich in der Story gar nicht gebraucht hätte und gut auch hätte raus gestrichen werden können. Zum Schluss erfährt man wie dieser Strang endet, aber dieses Ende ist wirklich nebensächlich. Rebekka Holm hat auch hier wieder ihre privaten Problemchen, die so nebenher laufen und auch hier gab es eine Szene die für mich gar nicht hätte sein müssen, aber im laufe der Geschichte zu erwarten war. Sie ist eine kompetente Kommissarin, die auf ihre Intuition hört und damit meistens recht behält. Positiv erwähnen möchte ich das die Kapitel wieder mit der Datumsüberschrift versehen sind. man liest also wieder Tag für Tag. Auch fand ich es toll das zwischen den einzelnen Ermittlungstagen der Gegenwart, die Vergangenheit mit dem Mordfall von vor 20 Jahren immer im Blickfeld blieb, anhand von Tagebucheinträgen, der Schwester der Ermordeten. So fragt man sich doch die ganze Zeit, wer schreibt da und was hat sie mit dem aktuellen Mord zu tun. Die Auflösung sprich das Ende fand ich dann mehr wie überraschend. Darauf wäre ich als Hobbyermittler nicht gekommen und das ist auch das was mich mit diesem Buch versöhnt hat. Trotzdem ist es schlüssig und lässt sich logisch erklären. Es wirkt nicht an den Haaren herbei gezogen und ist gut durchdacht. Mein Fazit: Vielleicht hatte ich meine Erwartungen zu hoch geschraubt, aber für mich bleibt Blut für Blut hinter Vergeltung zurück.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks