Julie Heiland Blutwald

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Inhaltsangabe zu „Blutwald“ von Julie Heiland

Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.Nach ihrem gescheiterten Aufstand gegen die Tauren haben die Leonen jeden Lebensmut verloren und fürchten sich vor grausamer Rache. Robin, die zudem noch mit ihrem Schicksal hadert – halb Leonin, halb Taurin zu sein – und sich vor Sehnsucht nach Emilian verzehrt, soll nun, nach Almaras Tod, die Anführerin ihres Stammes werden. Doch Birkaras will sie zu einer echten Taurin machen. Er zwingt sie, ihren Stamm zu verlassen und bei den Tauren zu leben. Als er schließlich von ihr verlangt, einen unschuldigen Menschen zu töten und einen widerlichen Taurer zu heiraten, kann Emilian nicht länger tatenlos zusehen.

Das BESTE Buch von der Trilogie!!!

— EulenCupcake
EulenCupcake

Eine spitzen Fortsetzung, fast noch besser als Teil 1

— MichaELLA
MichaELLA

Spannung lässt mit jeder Seite nach.

— Josi93
Josi93

Kommt trotz viel Potenzial leider bei weitem nicht an den ersten Band heran.

— littleowl
littleowl

Wunderbare Fortsetzung! EMILIAN!!! <3 *seufz*

— juttam
juttam

Unglaublich spannend 💕

— XxxEmantasyxxx
XxxEmantasyxxx

Etwas schwächer als Band 1.

— MaryKate
MaryKate

Eine zweiter Band, der keine Lust mehr auf Band 3 macht. Ich bin ziemlich enttäuscht von dieser Reihe. Ein großes unsinniges Hin und Her

— Miia
Miia

etwas schwächer als Band 1 - nur das ständige Hin und Her hat mich langsam genervt. Robin hat ihre Möglichkeiten überhaupt nicht ausgenutzt!

— suggar
suggar

Etwas schwacher Anfang, aber dann zog die Spannung wieder an.

— Julyie
Julyie

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    Blutwald
    Mary-and-Jocasta

    Mary-and-Jocasta

    21. September 2017 um 20:39

    „Wir dürfen uns nicht mehr sehen“, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein? Nachdem ich Teil eins schon vor einer ganzen Weile gelesen habe, war ich mir unsicher, ob es sich lohnt, die Reihe fortzusetzen, ohne Teil eins zuvor ein zweites Mal zu lesen. Zudem hatte ich eigentlich keine allzu große Lust auf einen Jugendfantasy-Roman, weil ich in letzter Zeit damit eher mäßige Erfahrungen gemacht habe. Aber wie das immer so läuft, fand ich mich plötzlich auf einer zehnstündigen Autofahrt und hatte kein anderes Buch in der Tasche als dieses. Und da wären wir. Der Einstieg fiel mir überraschenderweise sehr leicht. Ich wusste sofort wieder, worum es ging und was in Teil eins vorgefallen war. Auch konnte ich mich sofort in Robin hineinversetzen und war bereits nach den ersten Kapiteln so angefixt, dass ich nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Die Charaktere haben mich vor allem durch ihre Vielseitigkeit erstaunt. Fast jeder von ihnen macht im Laufe des Romans eine Entwicklung durch und gewinnt dadurch an Stärke. Robin als Protagonistin ist dabei natürlich genau die Heldin, die man in einem Jugendroman auch erwarten würde – mutig, aber nicht furchtlos kämpft sie für das, woran sie glaubt, auch, wenn andere längst aufgeben würden. Manchmal ist sie mir dabei zwar etwas zu dramatisch, aber derartige Szenen gehören zu einem Roman dieses Genres einfach dazu, schätze ich. Von den Nebencharakteren konnte mich persönlich Melvin am meisten überzeugen. Die Veränderung, die er im Laufe des Romans durchmacht, ist wirklich interessant. Im Vergleich dazu hat mir Birkaras als Bösewicht leider überhaupt nicht gefallen. Weiterlesen?

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  • Die Spannung geht weiter

    Blutwald
    MichaELLA

    MichaELLA

    05. June 2017 um 19:17

    Achtung Spoiler!Wie auch bei Bannwald, sorgt Julie Heiland dafür, dass man ab der ersten Seite voll und ganz in der Geschichte ist. Robin hat ihren Vater verloren, sie hat Emilian verloren, sie hat schwere Schuld auf sich geladen ... Sie sehnt sich nach Emilian, doch die beiden dürfen sich nicht sehen.Als sie dann auch noch zu ihrem Hassvater Birkaras muss, um eine Taurin zu werden, zerbricht sie fast. Doch ihre Liebe zu Emilian hilft ihr, stark zu bleiben,Zudem kommen Birkaras Geheimnisse ans Licht. Seine teuflischen Pläne ... RObin und Emilian tüfteln einen Plan aus, um die Leonen aus der UNterdrückung zu befreien. Zur Geschichte. Es war sehr spannend, die Siedlung der Tauren kennenzulernen. Emilian war wie im ersten Teil wundervoll. Zudem hat man in Band zwei mehr über ihn erfahren. Ein zweiter Kerl taucht auf, den man ebenfalls nur ins Herz schließen kann. RObin mochte ich noch immer sehr gerne, auch, wenn sie mir vielleicht etwas zu viel gelitten hat. Aber das ist Geschmacksache.Auch der Schreibstil konnte mich wieder überzeugen. Ich mag es, wie Julie Heiland mit ihrer Sprache arbeitet und Tempo aufbaut. Ich hoffe, dass sich dies auch in Teil 3 auswirkt.Fazit: Teil zwei hat noch mehr Emotion, noch mehr Gefühl - deshalb gefällt er mir fast besser als Teil 1.

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  • Blutwald

    Blutwald
    littleowl

    littleowl

    13. May 2017 um 08:56

    Meine Meinung Nach einem gelungenen ersten Band freue ich mich natürlich immer darauf, weiterzulesen, in die Vorfreude mischt sich aber auch ein bisschen Nervosität. Aus Erfahrung stehe ich zweiten Bänden misstrauisch gegenüber, weil nur ganz wenige Autoren es schaffen, aus diesem heiklen Zwischenstadium nach der Anfangs-Neugierde und vor der Final-Spannung etwas Lesenswertes zu machen. In diesem Fall ist es für mich leider nicht wirklich gelungen, auch wenn ich mit dieser Meinung ziemlich allein dastehe. „Blutwald“ hat mit typischen Zweiter Band- und noch ein paar mehr Problemen zu kämpfen. Fangen wir mit der Protagonistin an. Seit dem ersten Band hat hier definitiv eine Charakterentwicklung stattgefunden, aber nicht im positiven Sinne. Verschwunden ist die kluge, selbstbewusste und tatkräftige Robin, die mir zu Beginn der Reihe so sympathisch war. Stattdessen durfte ich mir seitenlang, ach was, kapitellang, anhören, wie die Protagonistin sich genüsslich in ihrem Selbstmitleid suhlt. Die Einstellung „Mir geht’s so viel schlechter als allen anderen“, ist vielleicht nicht die allerbeste Voraussetzung, um zur Anführerin zu werden? Mit Problemlösungskompetenzen sieht es ebenfalls schlecht aus: Als Robin zum fünften Mal in den Wald rennt, weil jemand sie mit einem Fehler konfrontiert hat, ihr Eingreifen gefordert ist oder der Nachtisch nicht geschmeckt hat, war ich dann doch ein klitzekleines bisschen genervt. Es gibt einige Anfälle von Entschlossenheit und Intelligenz, die auf Besserung hoffen lassen, aber insgesamt war die Hauptfigur leider einer der ganz großen Schwachpunkte dieses Romans. Dass es angesichts des Verhaltens der Protagonistin auch mit einem überzeugenden Plot schlecht aussieht, versteht sich fast von selbst. Es gibt zwar immer wieder actionreiche Szenen, doch letztlich wartet Robin den ganzen Roman über nur ab, was passiert. Ab dem Zeitpunkt, wo sie ins Lager der Tauren umziehen muss, könnte die Geschichte Fahrt aufnehmen, doch die Protagonistin legt wieder nur die Hände in den Schoß. Mich hat diese Passivität fürchterlich frustriert und gelangweilt. Selbst die Liebesgeschichte (war das eigentlich schon immer so kitschig?) wird nur dadurch vorangetrieben, dass Robin und Emilian sich etwa alle vier Seiten „zufällig“ treffen. Dass die Autorin aus der Dreiecks- eine Vierecksgeschichte macht, weil für männliche Charaktere offenbar keine Handlungsmotivationen außer Verliebtheit denkbar sind, macht die Sache auch nicht besser. Ein kleiner Lichtblick waren die letzten Kapitel des Romans. Nach zahllosen verpassten Chancen ergreift Robin endlich, endlich, endlich die Initiative und die Geschichte kommt auf den finalen 100 Seiten mehr voran als auf den 300 vorherigen. Dieser Schluss liefert den Beweis, wie viel Potenzial die Story eigentlich gehabt hätte, wenn es der Autorin nur gelungen wäre, es auszuschöpfen. In dieser Reihe stecken im Grunde so viele tolle Ideen, Kreativität und Originalität: Mit weniger Gejammer und mehr magischen Amuletten, Sternenclan-Zusammenkünften und Urgöttern hätte das hier wirklich eine grandiose Fortsetzung werden können. Schade. Gerade weil Robin sagen wir mal „schwächelt“, war ich sehr erleichtert, dass Emilian ganz der alte ist. Auch im Angesicht größter Gefahr ist er ein Muster an Klugheit und Besonnenheit. Emilian versucht immer wieder, Robin Hoffnung zu machen und sie aufzubauen – er kann ja nichts dafür, dass es ein hoffnungsloses Unterfangen ist. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass wir diese Figur mal in einem normalen Gespräch besser kennenlernen. Ein paar Hintergründe zu Emilians Vergangenheit wären mir viel lieber gewesen als noch mehr schmalziges, verstohlenes Liebesgeflüster. Genauso gut gefallen wie im ersten Band hat mir allerdings der Schreibstil von Julie Heiland. Der Roman ist an sich wirklich gut und kurzweilig geschrieben, wenn man von den romantischen Szenen mal absieht. Die Autorin findet tolle sprachliche Bilder, dank derer ich mir die Schauplätze wunderbar vorstellen konnte. Besonders die spannenden Szenen fand ich wie in „Bannwald“ sehr gelungen, was es nochmal bedauerlicher macht, dass es davon zu wenige gibt. Fazit Ein zweiter Band, der mich leider so gar nicht von sich überzeugen konnte. Die Handlung stagniert, auch dank der Passivität der ewig selbstmitleidigen Protagonistin. Lichtblicke sind nur Emilian, der Schreibstil der Autorin und die letzten Kapitel des Romans. Nach dem grandiosen Auftakt hatte ich mir wirklich mehr erwartet – schade!

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  • Wer Emilian liebt, liebt auch dieses Buch!!!

    Blutwald
    juttam

    juttam

    20. April 2017 um 08:49

    Zur Handlung: Im ersten Teil der Trilogie wird viel angeteasert, aber nicht viel erklärt. Das wird im zweiten Teil schon etwas auffgeholt, wobei noch viele Geheimnisse bezüglich der Sternenvölker bestehen bleiben. Robin macht eine interssante Entwicklung durch, aber vor allem Emilian - wunderbar! - lernen wir von einer neuen Seite kennen. Eine neue Person taucht auf, was meiner Meinung nach der Geschichte gut tut! Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass das große Potenzial der Storyline noch weiter ausgeschöpft wird. Die Sprache der Autorin ist wie im ersten Teil sehr rasant und schnell. Mir persönlich gefällt das, aber ich verstehe es, wenn es für manche zu krass ist. Geschmacksache! FAZIT: Ein wirktlich tolles Buch, das Lust auf Teil 3 macht!

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  • Eine zweiter Band, der keine Lust mehr auf Band 3 macht

    Blutwald
    Miia

    Miia

    28. February 2017 um 19:05

    Achtung! 2. Teil einer Reihe! Inhalt:  Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten. „Wir dürfen uns nicht mehr sehen“, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein? Meine Meinung:  Oh mein Gott, habe ich mich durch Band 2 gequält. Band 1 hat mir ja schon nicht gefallen, weil ich Band 2 aber hier liegen hatte, dachte ich, dass ich auch einfach direkt weiter machen kann. Man weiß es ja nicht - es hätte ja besser werden können. Leider war das nicht der Fall.  Die Geschichte geht nahtlos weiter. Robin ist nun Anführerin der Leonen und kriegt einfach nichts gebacken, weil sie in Selbstmitleid versinkt. Der Klappentext verrät schon recht viel, weil Robin dann nach einigen Seiten wirklich bei den Tauren leben muss und endlich ihr Volk ganz sitzen lassen kann. Von denen hört man dann auch im ganzen restlichen Teil der Geschichte nichts mehr. Bei den Tauren wurde es dann kurzzeitig interessanter. Ich hatte gehofft, dass wir nun ein paar mehr Einblicke in die unterschiedlichen Völker bekommen und vielleicht auch erfahren, welche Ideale und Wertvorstellungen die Tauren so haben. Kurzzeitig war es daher also ganz spannend, weil man eben erfährt, wie die Tauren so leben. Leider fixiert sich die Story aber ganz schnell wieder auf das unnötige Liebesgeplänkel und das riesengroße Hin und Her von Emilian und Robin. Mal lieben sie sich unsterblich, dann können sie wieder nicht zusammen sein. Ich glaube es gibt in der ganzen Reihe nicht ein normales Gespräch zwischen den Beiden. Ihr Gespräch handelt immer nur davon, wie sehr sie sich lieben und dass sie nicht zusammen sein können oder dass sie es doch nochmal probieren wollen. Mal ganz plakativ gesagt: Ich kenne weder Emilians Lieblingsessen noch seine Hobbies. Aber jetzt mal ehrlich - woher kommt der Typ eigentlich? Wer sind seine Eltern? Wie ist er da gelandet, wo er heute ist? Sowas wäre total spannend gewesen und hätte den Personen auch mehr Tiefe verliehen, aber die Charaktere an sich werden überhaupt nicht näher beleuchtet. Es kommt dann auch noch ein weiterer Kerl ins Spiel, der genau wie Laurin und Emilian gegenüber Robin auch nicht abgeneigt wäre. Leider bleibt aber auch dieser Charakter ziemlich blass. Denn egal, mit wem Robin so anbändelt, es geht immer nur um die Frage ob die Person Gut oder Böse ist, nie aber darum, was die jeweilige Person eigentlich individuell ausmacht. Und das war mir persönlich einfach viel zu oberflächlich. Ich werde Band 3 nun den Rücken kehren, weil auch der Cliffhanger mich nicht mehr packen konnte. Ich finde einfach wirklich gar nichts an der Geschichte und bin der Meinung, dass hier riesiges Potential verschenkt wurde. Die Sternenvölker sind sehr interessant und man hätte tolle unterschiedliche Charaktere darstellen können, die sich eben nicht nur in Gut und Böse unterteilen lassen. Das ist der Autorin leider nicht gelungen.  Fazit:  Für mich wurde hier riesengroßes Potential verschenkt. Die Autorin versäumt es den Charakteren mehr Tiefe zu geben, weil immer nur das gleiche große Liebes-Hin-und-Her stattfindet. Wer die Personen eigentlich wirklich sind, woher sie kommen, was sie erlebt haben, all das bleibt oberflächlich. Ich werde der Reihe den Rücken kehren und kann Band 2 leider nur einen Stern geben. Ich habe mich wirklich gelangweilt. Mich konnte diese Geschichte so gar nicht packen!

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  • Spannender und Düsterer 2.Teil

    Blutwald
    Elira

    Elira

    06. October 2016 um 18:28

    Im zweiten Teil von  Bannwald geht es darum, dass  Birkaras  Robin zu sich rufen lässt und sie dann  bei den Tauren  leben muss .  Das Buch ist meiner Meinung nach noch spannender als der Erste Teil.  Da man einfach merkt wie sehr Robin leidet. Ihr werden einfach  viele Dinge angetan die noch deutlich schlimmer sind als alles was  im ersten so passiert ist und man mit ihr hofft dass das alles bald  vorbei ist.  Insgesamt finde ich Blutwald ist ein spannender und fesselnder Roman.              

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  • Es geht spannend weiter.

    Blutwald
    Julyie

    Julyie

    11. September 2016 um 16:35

    "Es wird alles gut werden, sage ich. Einfach nur um es gesagt zu haben. Vielleicht wird es eher wahr, wenn man es einmal auspricht." Wissenswertes: Zum Buch: Erschienen ist es am 24.09.2015 mit rund 432 Seiten in beschrifteten Kapiteln als Hardcover beim Fischer FJB Verlag. Es ist der zweite Band einer Reihe Band 1: Bannwald Band 3: Sternenwald ISBN: 9783841421098 Cover: Ich finde die gesamte Reihe ist unglaublich schön gestaltet; Düster und Geheimnisvoll. Es erregt auf jedenfall Aufmerksamkeit und verrät nicht viel von der Geschichte. Außer die farbliche Gestaltung unterscheiden sich die Cover auch nicht stark voneinander. Unsere Protagonistin wird immer etwas anders in Szene gesetzt. Ich finde das Cover erweckt den Thriller Stil ein wenig, sodass man direkt von Anfang an die Spannung spüren kann. Qualität ist typisch Hardcover. Robust und stabil. Inhalt: Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.Nach ihrem gescheiterten Aufstand gegen die Tauren haben die Leonen jeden Lebensmut verloren und fürchten sich vor grausamer Rache. Robin, die zudem noch mit ihrem Schicksal hadert – halb Leonin, halb Taurin zu sein – und sich vor Sehnsucht nach Emilian verzehrt, soll nun, nach Almaras Tod, die Anführerin ihres Stammes werden. Doch Birkaras will sie zu einer echten Taurin machen. Er zwingt sie, ihren Stamm zu verlassen und bei den Tauren zu leben. Als er schließlich von ihr verlangt, einen unschuldigen Menschen zu töten und einen widerlichen Taurer zu heiraten, kann Emilian nicht länger tatenlos zusehen. Autor: Julie Heiland hat Journalistik studiert. Parallel dazu hat sie eine Schauspiel- und Rhetorikausbildung absolviert und schon in einigen Fernsehfilmen mitgespielt. Julie Heiland, 1991 geboren und lebt in der Nähe von München. Nach der ihrer Trilogie - „Bannwald“, „Blutwald“ und „Sternenwald“ - ist „Pearl" ihr vierter Roman. Erster Satz: Ich habe etwas Schreckliches getan. Meinung: Nachdem ich Band 1 innerhalb von Stunden gelesen hatte, war ich wahnsinnig froh, mit Band 1 direkt weiter machen zu können. Diese Bücher ziehen einen einfach in den "Bann", man kann nicht mehr aufhören, wenn man einmal angefangen hat. Natülich wollte ich schnell wissen wie es weiter geht. Was aus Emilian und Robin wird. Doch ich muss gestehen der Anfang hat sich tatsächlich ein wenig gezogen, es kam viel hin und her bis die eigentliche Spannung wieder anzog. Da ich nicht zu viel verraten möchte, erzähle ich inhaltlich nicht zu viel. Rezensionen bei zweiten Bändern sind immer etwas schwiergier ohne Spoiler. Dennoch ist die Handlung tatsächlich immer wieder eine Überraschung. Es ist spannend und aufregend. Man kann manchmal kaum Luft holen so schnell überschlagen sich die Ereignisse. Deutlich wird vorallem Robins Entwicklung bzw Veränderungen ihre inneren Kämpfe und ihre düsteren Gedankenzüge. Man merkt deutlich das die Geschichte große Wendungen annimmt und auch neue Charaktere kommen hinzu. Melvin muss man einfach mögen, ich hätte mir allerdings ein bisschen gewünscht, dass seine arogante Ader die er am Anfang an den Tag legt auch ein bisschen beibehalten wird. Ich mag ihn wirklich gerne, aber er wird mir ein wenig zu weich. Emilian hingegen bleibt der Buchboyfriend des Jahres. Ja, er bleibt seinen Charakter wirklich treu, obwohl er natürlich auch seine vielen guten Seiten zeigt. Schade finde ich nur, dass es mir im Band 2 etwas zu kurz kommt. Doch das gehört eben zur Hauptstory dazu. Der Schreibstil ist wie in Band 1 wirklich grandios. Spannend und fesselnd, so wie es sein sollte. Auch mit dem Ende bleibt sich die Autorin treu, denn es gibt wieder einen Cliffhanger. Band 3 liegt schon bereit! 4 Sterne! Zitate: - Vielleicht sind wir einfach bestimmt, gemeinsam etwas zu bewegen, aber nicht dazu, glücklich zu sein.

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  • Ständige Wiederholungen in der Geschichte sorgen für zähe Lesemomente

    Blutwald
    merle88

    merle88

    09. August 2016 um 18:01

    Inhalt:„Wir dürfen uns nicht mehr sehen“, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein?Meinung:Nach dem Tod von Almaras wird Robin das neue Oberhaupt der Leonen. Jedoch kann sie dieser Aufgabe nicht mit vollem Herzen nachgehen, da sie Emilian einfach nicht vergessen kann. Und dann zwingt der Anführer der Tauren, Birkaras, sie dazu ihrem Stamm den Rücken zu kehren und ein Leben bei den Tauren zu führen. Band 1 und ich waren schon nicht die dicksten Freunde und nun kam Band 2 daher, mit dem ich leider noch weniger anfangen konnte. Zum einen waren die ersten gut 70 Seiten für mich schon sehr schwer. Ständig musste ich lesen, dass Robin vor ihren Problemen mit dem Clan flieht. Innerhalb kürzester Seitenzahlen flüchtet sie gute 3-4 Mal in den Wald. Irgendwann war ich davon doch ein wenig genervt. Damit nicht genug behandelt Robin ihren besten (und momentan einzigen) Freund ziemlich schlecht. Laurin möchte ihr helfen und für sie da sein. Und was macht Robin? Sie mault ihn an und stößt ihn von sich. Ja, sie liebt ihn nicht so wie er sie liebt, aber das war für mich noch lange kein Grund für ihr Verhalten.Trotz ihrer Art scheinen ihr die Männerherzen nur so zuzufliegen. Ganze drei Männer versuchen in diesem Buch ihr Herz zu erobern.Gut gefallen haben mir im ersten Moment die Gedankengänge von Birkaras. Diese lassen den Leser die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen. Jedoch wiederholen sich mit der Zeit seine Monologe. Es dreht sich alles immer nur um ein und dieselbe Thematik.Genauso erging es mir leider irgendwann auch mit dem Rest der Geschichte. Es gibt keine wirkliche Handlung. Alles dreht sich um Robins Kampf gegen das Leben bei und mit den Tauren und um ihre heimliche Liebesgeschichte. Diese Liebesgeschichte konnte mich leider zu keiner Zeit erreichen und berühren. Und auch hier gibt es ein ewiges hin und her zwischen "wir dürfen nicht zusammen sein" bis "lass es uns versuchen". Beim ersten Band hatte ich bemängelt, dass ich mir mehr Informationen über die Sternenvölker gewünscht hätte. Auch in diesem Buch erfahren wir wenig Neues über sie. Ich habe jedoch, aufgrund des Endes die Hoffnung, dass sich dies in Band 3 ändern wird.Wo wir beim durchaus spannenden Ende wären, welches mich sehr gut unterhalten konnte. Und was mich im Endeffekt neugierig auf Band 3 gemacht hat. Fazit:Sich immer wieder wiederholende Themen wie die heimliche Liebesgeschichte, Robins Kampf gegen das Leben der Tauren und Birkaras innere Monologe sorgten bei mir für zähe Lesemomente. Zudem kam ich nicht immer mit Robins Art klar.Daher gibt es 2 von 5 Hörnchen.

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  • Packender Mittelteil

    Blutwald
    thousandlifes

    thousandlifes

    28. July 2016 um 11:08

    Der Titel ist, wie schon beim ersten Band, super. Ich finde ihn einfach sehr passend, fantasylastig und kräftig. So einfach und doch so überzeugend. Das Cover gefällt mir auch mal wieder sehr. Alle drei sind wunderbar und so stark. Zudem gibt es auch einen starken Bezug zum Buch, was immer toll ist. Diese Cover sind einfach Blickfänger!Die Handlung setzt unmittelbar nach dem letzten Teil ein. In diesem Teil geht es, wie im ersten, recht rasant zu und es gibt eine große Entwicklung. Auch Robin macht sich mit der Zeit. Es gibt viele Konflikte und Probleme und nicht nur Robin weiß oft nicht wohin. Es ist ein Strudel aus Emotionen und man fiebert und leidet oft mit ihr mit. Die Idee ist einfach einzigartig und etwas ganz neues, sowas fesselt einfach. Zudem ist es gut, plausibel und spannend umgesetzt. Eine tolle Mischung.Ich hatte auch irgendwie das Gefühl eine größere Verbindung zur Geschichte aufzubauen und wirklich mit dabei zu sein. Man erfährt nämlich mehr über die Hintergründe und die einzelnen Personen, was wirklich interessant ist und einige Dinge erklärt und verändert. Das Buch flog nur so dahin und ich wollte es kaum noch aus der Hand legen. Es war wirklich spannend und das Ende grausam. Bin ich froh, dass ich auf den letzten Teil nicht mehr warten muss!Einzig und allein ging mir ein Verhaltensmuster auf den Senkel und das habe ich glaube ich im ersten Band schon bemängelt. Und zwar Robin´s´weglauferrei. Ich habe das Gefühl, dass auf jeder dritten Seite steht, dass sie wegläuft oder raus an die Luft muss. Es ist wirklich, wirklich oft. Das ist etwas nervig.Der Schreibstil der Autorin ist toll. Er ist packend, emotionsgeladen und einfach irgendwie besonders. Sie hat eine ganz eigene Art zu schreiben und das finde ich toll. Sowas zeichnen doch auch immer wieder die besonderen Bücher aus.Alles in allem ist dieser zweite Band kein typischer, langweilig zweiter Teil, wie man es oft bei Reihen findet. Er ist spannend, fesselt und wunderbar geschrieben.

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  • Emanuel *seufz

    Blutwald
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    26. July 2016 um 19:18

    Robins Leben ist aus den Fugen geraten. Nach dem Tod des Anführers der Leonen, soll Robin den Stamm nun anführen. Doch sie fühlt sich verloren. Ihr fehlt Almaras, ihr Vater und Anführer der Leonen. Und ihr fehlt Emilian. Doch Laurin ist weiterhin an ihrer Seite, und versucht sie zurück zu sich selbst zu führen. Doch das alles ist zu viel für Robin. Als dann ihr Vater von ihr verlangt, zu den Tauren zu ziehen, steht sie vor einer großen Entscheidung: Lässt sie ihren Stamm im Stich und schützt ihn so vor der Rache Birkaras, oder bleibt sie im Dorf auf die Gefahr hin, dass Birkaras sich an den Dorfbewohnern rächen wird? Warum sind starke Protagonistinnen im zweiten Teil so weinerlich? Sei es Tris in Insurgent, oder eben Robin in Blutwald. (Achtung Spoiler zu Insurgent) Allerdings brauch Robin nicht fast zu sterben, um sich wieder zu fangen, worüber ich sehr froh bin. Ihr Vater, Birkaras, weckt ihren Kampfgeist und Widerstand, und so mag ich Robin am liebsten. Und wer hat Emanuel bloß diese Selbstzweifel und dieses schlechte Bild von sich selbst eingepflanzt? Der Schuldige verdient ein High Five. Ins Gesicht. Mit einem Stuhl. Ich leide jede Minute mit Robin und Emanuel mit, fiebere, hoffe, weine, oder wie Ronja aus der Bücherstöberecke so schön gesagt hat „Während ich hier sitze und schreibe, schreit mein Herz und blutet…“ So, ich muss jetzt mein letztes Hemd verscherbeln und Sternenwald kaufen.

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  • Blutwald von Julie Heiland

    Blutwald
    Tamii1992

    Tamii1992

    08. June 2016 um 11:10

    Beschreibung: Nachdem Robin einen Brief von ihren Vater Birkaras erhielt, beschließt sie, um ihren Stamm zu beschützen, bei den Tauren zu leben. Dabei lernt sie den jungen Taurer Melvin kennen, der sich ihr gegenüber komisch verhält und nicht besonders gut auf Emilian zu sprechen ist. Kann sie ihn vertrauen, oder ist er einfach nur auf Birkaras Aufmerksamkeit aus. Gemeinsam mit Emilian entdeckt Robin ein Buch in Birkaras Arbeitszimmer, dass ein großes Geheimnis verbirgt. Ein Tagebuch der Urgötter, wobei geschrieben steht, dass Birkaras Kette mit Robins Haarsträhne nicht nur der Lebensfaden seiner Tochter ist, sondern auch die gesamten Kräfte der Leonen birgt. Robin kommt zu den Entschluss zu fliehen um einen Weg zu finden die Leonen aus der Slaverei zu befreien.   Meine Meinung: Teilweise zogen sich die Handlungen etwas in die Länge, aber ansonsten war es eine würdige Fortsetzung. Freue mich schon auf den dritten Teil.

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  • Gelungener 2. Teil

    Blutwald
    ShineOn

    ShineOn

    13. May 2016 um 23:17

    Erste Sätze:Ich habe etwas Schreckliches getan. Ich weiß nicht, ob sie noch lebt. Aber manchmal meine ich, Ihr Herz schlagen zu hören.An dem ersten Teil hatte ich noch ein paar Dinge auszusetzen, aber der zweite Teil ist deutlich besser geworden. Auch wenn Robin, die Hauptprotagonistin, noch immer, für meinen Geschmack, ein wenig zu verweichlicht, wenn sie Emilia trifft, ist sie doch stärker und hartnäckiger, als noch im ersten Teil.Es passiert so einiges, was man so nicht unbedingt erwartet hätte. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und man kommt gut voran.Einen Stern Abzug gibt es für den Anfang. Der erste Teil ist schon ein wenig her und ich fand es schwer wieder hineinzukommen. Es passiert auch kaum etwas interessantes. Da hätte man auch ein paar Seiten weglassen können, aber danach wird es spannend und interessant.Es ist toll, dass man auch mal eine  andere Sicht in einzelnen Kapiteln hat und nicht nur Robins. Man erfährt viel mehr über die Tauren, was ich interessant finde, und man erfährt so einiges über die Geschichte der Sternenvölker. Da hätte man sogar noch mehr reinschreiben können.Ich freue mich tierisch auf den dritten Teil, der ja bald erscheint.

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  • Auch die Fortsetzung überzeugt nicht

    Blutwald
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    26. April 2016 um 11:24

    2 Wochen ist es her, seit die Leonen mit ihrem Angriff auf die Tauren scheiterten und Almaras ums Leben kam. Nur schwer kann sich Robin mit ihrer neuen Rolle als Anführerin der Tauren anfreunden, denn zwischen den Leonen herrscht Streit, Robin plagen heftige Schuldgefühle und auch die Trennung von ihrem geliebten Emilian schmerzt. Da befiehlt Taurenchef und Vater Birkaras sie plötzlich zu sich. Robin soll bei den Tauren leben und im Gegenzug werden den Leonen die fälligen Abgaben erlassen. Robin hat keine Wahl und macht sich auf in die Felsenburg. Doch was sie dort heimlich erfährt, stellt ihre ganze Leonen-Welt auf den Kopf. "Blutwald" ist der zweite Band der Sternenvölker-Trilogie von Julie Heiland. Den ersten Teil fand ich nicht sonderlich gelungen, doch ich hoffte noch auf eine Steigerung. Leider vergeblich, denn auch die Fortsetzung konnte mich trotz schöner Schauplätze und der faszinierenden Grundidee nicht überzeugen. Das liegt vor allem an der immer noch nervigen Hautprotagonistin Robin, die sich hier eher zurück- als vorwärtsentwickelt. Lange Zeit hört man sie nur jammern á la "Mir geht es schlechter als allen" (S.77). Zudem bleibt Robin meist passiv, flüchtet regelrecht vor ihrer Verantwortung gegenüber den Leonen und vergräbt sich im Wald und in ihrem Selbstmitleid. Dass dann sogar mal der eher brave Laurin ausrastet und Klartext mit ihr redet, habe ich nur begrüßt. Auch in Robins Beziehung zu Emilian gibt es keinen Fortschritt. Im Gegenteil, ständig geht es Hin und Her bei den beiden. Mal sind sie getrennt, dann fallen sie sich wieder küssend in die Arme. Robins Gedanken kreisen eigentlich nur um Emilian; nur er allein hält sie am Leben; nach dem Motto "Du bist alles, was ich habe" (S. 205). Das wirkt nicht nur irgendwann ermüdend, sondern stimmt auch nicht. Denn da sind ja z.B. noch ihre Leonen-Familie, Freund Laurin oder Neuzugang Melvin, den ich als Einzigen ganz sympathisch finde. So kommt lange Zeit kaum Spannung auf und alles plätschert so vor sich hin. Nur das letzte Drittel ist recht gut gelungen und weiß erstmals zu fesseln. Melvin, Robin und Emilian decken zusammen ein lang gehütetes und folgenschweres Geheimnis rund um die Urgötter auf, es geht Schlag auf Schlag und die Geschichte endet schließlich mit einem großen Cliffhanger. Insgesamt kann ich "Blutwald" nur bedingt empfehlen. Wem der 1. Band schon nicht gefallen hat, wird auch mit der Fortsetzung nicht glücklich werden, denn die Schwächen bei den Charakteren und in der Story gehen weiter. Daher nur 3 Sterne von mir.

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  • Längenfreie, stilistisch besondere Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann

    Blutwald
    Damaris

    Damaris

    14. April 2016 um 16:37

    Der Reihenbeginn "Bannwald" hat mich überrascht, und Überraschungen sind im Buchgenre Romantasy selten geworden. Trotz einigen bekannten Storymustern und leicht stereotypen Charaktereigenschaften, las ich wie im Rausch. Besonders Hauptprotagonistin Robin gefiel durch ihre kantige Art und ihre Willensstärke. Der Nachfolger "Blutwald" steht dem in nichts nach. Das Buch ist äußerst spannend und abwechslungsreich. Es lässt sich kaum aus der Hand legen.Gleich zu Anfang fühlte ich mich im Buch heimisch. Wieder rennt Robin durch den Wald, wieder gibt es eine Verfolgung. Nur, dass diesmal Robin nicht die Gejagte ist, sondern die Jägerin. Auch wenn der erste Band schon etwas zurückliegt, findet man gut in die im Präsens erzählte Geschichte zurück. Stilistisch ist sie sehr besonders, schriftstellerisch perfektioniert, mit vielen Kurzsätzen, und akzentuierten Satzanfängen. Die Umgebungsbeschreibungen, der Wald und die Lebensweise der Charaktere, das alles liest sich sehr fesselnd und vereinnahmend. Das ganze Setting wirkte auf mich grün und dunkel, passend zum Wald und der Stimmung, die im Buch vorherrscht. Besonders reizvoll ist die nicht eindeutig zuzuordnende Zeitepoche. Moderne und Rückstand geben sich die Hand, bzw. gehen nahtlos ineinander über. Hier wird jeder Leser seine eigenen Vorstellungen haben.Ich-Erzählerin Robin wurde durch die vorangegangenen Ereignisse gebrochen. Sie wirkt erschöpft, verunsichert und deprimiert. Erst mit der Zeit besinnt sie sich auf alte Stärken, eine gewisse Zurückhaltung blitzt aber immer wieder bei ihr durch. Diese neue Robin habe ich gerne akzeptiert. Nach wie vor gehört sie zu den schwierigeren Charakteren und ist gerade darum sehr interessant.Die Lovestory zwischen Robin und Emilian hat etwas Prickelndes. Einige Parts sind vorhersehbar, z.B. konnte ich irgendwann darauf wetten, dass, sobald Robin unbeobachtet oder alleine unterwegs ist, Emilian auftaucht. Dennoch fiebert man mit den beiden mit oder leidet bei Rückschlägen. Die Ausrichtung ist hier jugendlich aber sehr konsequent und, das Beste, überhaupt nicht kitschig.Die Handlung weiß nicht nur durch wechselnde Orte zu überraschen, sie schreitet schnell fort und ist nicht selten brenzlig und aufwühlend. Gewalt gibt es auch hier, immer noch wirkte sie auf mich manchmal unwirklich und platt, wie ein Stilmittel, trug aber gleichzeitig zur Spannung bei. Viel zu schnell kommt das längenfreie Leseerlebnis zu einem vorübergehenden Schlusspunkt (der wirklich fies ist!). Der Abschlussband "Sternenwald" erscheint im Mai 2016.Fazit"Blutwald" ist beste deutsche Jugendfantasy. Obwohl ich nicht kritikfrei bin, in punkto routinierter Gewaltdarstellung und zuweilen Vorhersehbarkeit, kommen diese Punkte kaum zum Tragen, denn das Buch liest sich einfach zu gut. Das Lesegefühl ist so allumfassend, die Geschichte ohne Längen, dass man es nicht weglegen kann. Der Schreibstil ist die reine Freude und die kantige Hauptprotagonistin Robin gehört zu den besten dieses Genres. Nicht verpassen! Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkte.

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  • Ich hasse Cliffhanger... und dieser tötet mich...

    Blutwald
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 19:23

    Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.Ich saß nun lange vor meinem Laptop und wusste nicht was ich schreiben sollte… Also fange ich jetzt einfach mal an… Normalerweise sagt man in Rezensionen ja nichts zum Ende eines Buches, aber ich muss es einfach sagen: Das Ende von „Blutwald“ hat ein Loch in mein Herz gerissen, das nur der dritte Band wieder schließen kann… Während ich hier sitze und schreibe, schreit mein Herz und blutet… Aber kommen wir zum Anfang: Nach dem Tod von Almaras soll Robin den Stamm der Leonen führen, doch hin- und hergerissen von ihren Gefühlen, flüchtet sie immer öfter in den Wald, vergeht vor Trennungsschmerz wegen Emilian und scheint nun auch ihren Platz in ihrem Stamm zu verlieren… Als die Abgaben fällig werden, kann Robin zeigen, was in ihr steckt, denn Birkaras, der Anführer der Tauren und Robins Vater, fordert, dass seine Tochter fortan in der Siedlung der Tauren leben soll. Nur so würde Robins Stamm nichts geschehen. Schon bald steht Robin vor schweren Entscheidungen, die sie nicht alleine bewältigen kann! Wird Emilian trotz der Gefahr, die die beiden umgibt, an ihrer Seite sein?Ich habe auf jeder Seite mit Robin und Emilian gelitten… Die beiden scheinen einfach nicht dafür bestimmt zu sein, glücklich zu sein… Im ersten Band lernen wir Robin als starkes, rebellisches Mädchen kennen. Diese Stärke scheint ihr im zweiten Band zwischenzeitlich abhanden zu kommen. Ich weiß, wenn man auf Band 1 zurückblickt, ist das auch nur logisch. Trotzdem fand ich ihr Geheul zu Beginn des Buches etwas nervig, da ich sie anders eingeschätzt hätte. Dieser Eindruck legte sich ohnehin bald, da Robin keinesfalls daran denkt, sich Birkaras Willen freiwillig zu beugen! Ich kann es nicht anders sagen, ich liebe Robin! Sie ist so authentisch und ehrlich in allem was sie tut. Julie, ich liebe deine Figuren! Anders kann ich es wirklich nicht ausdrücken. Alle Protagonisten haben eine unglaubliche Tiefe. Mein absoluter Liebling ist und bleibt wohl Emilian! Ich liebe eben die Gefahr. :D Im zweiten Band bekommen wir zunächst allerdings wenig von ihm zu sehen, da es sowohl für ihn als auch für Robin sicherer ist, wenn die beiden sich voneinander fernhalten. In der Siedlung der Tauren wird genau das allerdings schnell schwierig. Hinzukommt, dass beide ihre Gefühle füreinander nicht wirklich gut verbergen können… Wir treffen auf viele alte Bekannte, einige sind uns ans Herz gewachsen, wie Flora, Minna und Laurin… Andere könnte ich zumindest erschlagen, wie Birkaras und Fares… Allerdings finde ich sie manchmal auch sehr amüsant… Fares zumindest bringt eine Dynamik in die Geschichte ;)Aber durch den Ortswechsel vom Lager der Leonen zur Siedlung der Tauren lernen wir auch viele neue Charaktere kennen. Einer von diesen ist mir besonders ans Herz gewachsen, obwohl ich zwischenzeitlich nicht wusste, was genau ich von ihm halten sollte… Der Name bleibt allerdings mein Geheimnis… So ein blonder, arroganter Taurer, der seine Meinung zu den Leonen zu Beginn sehr deutlich macht. Wer das Buch schon gelesen hat, wird vermutlich wissen, wen ich meine. Alle anderen sollten sich lieber selbst ein Bild von dem Burschen machen! Also eindeutig: „Bannwald“ und „Blutwald“ sind zwei meiner absoluten Lieblingsbücher in diesem Jahr und stehen selbstverständlich auch schon in meinem besonderen Regal!Julie Heiland überzeugt von der ersten bis zur letzte Seite… Das sie mir auf der letzten Seite ein Messer ins Herz gerammt hat, hatten wir ja oben schon… Das ich nach fast zwei Tagen innerlich immer noch weine, zeugt jedoch von Julies unglaublichen Erzählstil und wie sehr sie mich gefesselt hat, sowohl mit der Geschichte als auch mit den Protagonisten… Die Saga um die Sternenvölker solltet ihr euch wirklich nicht entgehen lassen… Auch wenn es vielleicht gesünder gewesen wäre, auf Band 3 zu warten, bin ich froh, dass ich es nicht getan habe… Auch wenn mein Trennungsschmerz nun wieder riesig ist, hat das Buch mir doch großartige Lesestunden beschert! Was auch sehr für das Buch spricht: Je näher ich dem Ende kam, umso langsamer wurde ich beim Lesen, denn ich wollte die letzte Seite nicht erreichen… Es sollte nicht enden! 

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