Julie Kagawa The Immortal Rules

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Inhaltsangabe zu „The Immortal Rules“ von Julie Kagawa

My Vampire Creator Told Me This: 'Sometime in your life, Allison Sekemoto, you will kill a human being. The question is not if it will happen, but when. Do you understand?' I didn't then, not really. I DO NOW. FOR FANS OF THE HUNGER GAMES (Quelle:'Flexibler Einband/04.05.2012')

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  • Ungewöhnliche Vampirgeschichte

    The Immortal Rules
    BettySchmidt

    BettySchmidt

    21. August 2016 um 01:24

    Buch: The Immortal Rules Reihe: Blood of Eden (Teil 1)Autorin: Julie KagawaGenre: Vampirroman, Dystopie, Post-Apocalypse, Dark Fantasy, Romantasy, Young AdultSeiten: 457 Sprache: englischDeutsche Version: Unsterblich - Tor der Dämmerung Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:Allison Sekemoto lebt in den Trümmern am Rande einer Vampir-Stadt. Die Suche nach Essen und Angst, von den Vampiren entdeckt zu werden, sind ihr täglicher Begleiter. Sie verachtet nichts mehr, als die untoten Regenten der Stadt, die Menschen wie Tiere behandeln und Blutzoll von ihnen verlangen. Doch als sie von Rabids – Zombie-ähnlichen Wesen – angefallen wird, ist ihre einzige Chance zu überleben, in einen Vampir verwandelt zu werden. Kann sie sich damit abfinden, nun zu den Wesen zu gehören, die sie über alles hasst? Wird sie selbst zu einem Monster und fällt sogar ihre Freunde an oder kann sie sich zumindest einen Teil ihrer Menschlichkeit bewahren?Klappentext:englisch:To survive in a ruined world, she must embrace the darkness…Allison Sekemoto survives in the Fringe, the outermost circle of a walled-in city. By day, she and her crew scavenge for food. By night, any one of them could be eaten. Some days, all that drives Allie is her hatred of them—the vampires who keep humans as blood cattle. Until the night Allie herself dies and becomes one of the monsters.Forced to flee her city, Allie must pass for human as she joins a ragged group of pilgrims seeking a legend—a place that might have a cure for the disease that killed off most of civilization and created the rabids, the bloodthirsty creatures who threaten human and vampire alike. And soon Allie will have to decide what–and who–is worth dying for…again.deutsch:Nur sie kann die Menschheit retten.Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …Beide Klappentexte klingen interessant und machen mich neugierig auf das Buch.Schreibstil/Text:Die Geschichte wird aus Allies Sicht in der Ich-Form erzählt. Man erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Außerdem bleibt der Vampir Kanin dadurch mysteriöser, was ich in diesem Fall sinnvoll finde.Der Schreibstil ist flüssig und gefällt mir. Es gibt nur wenige Wortwiederholungen, was mich besonders gefreut hat.Was Fehler angeht, hat, glaube ich, 1-2x ein Wort gefehlt. Für ein ganzes Buch ist das nicht viel.Charaktere/Beziehungen:Allison ist eine Protagonistin nach meinem Geschmack. Durch ihr hartes Leben ist sie abgehärtet und wurde zu einem starken Charakter. Sie traut sich einiges und gibt nicht auf. Ich konnte nicht alle Entscheidungen, die sie getroffen hat, nachvollziehen, aber die meisten schon.Kanin ist ein interessanter Charakter. Ich habe zwar schon früh vermutet, was es mit ihm und seiner Vergangenheit auf sich hat, aber das fand ich nicht schlimm. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die Geschichte um ihn im 2. Band weitergeht.Zeke ist ein liebenswerter Kerl. Ich mochte ihn gleich. Es ist wahrscheinlich auch schwer, ihn nicht zu mögen. Trotzdem habe ich es irgendwie nicht geschafft, so richtig mit ihm und Allison mitzufiebern und zu hoffen, dass sie zusammenkommen. Ich mag sie als Paar, aber ich bin nicht restlos begeistert. Naja, mal abwarten, was in den nächsten Teilen passiert.Von den Nebencharakteren mochte ich ein paar, einige waren mir ziemlich egal, andere konnte ich nicht ausstehen, aber solche braucht man ja auch. :-))Handlung:Die Handlung und vor allem die Welt, in der Allison lebt, finde ich sehr interessant und mal etwas anderes. Die Vampire ähneln zwar denen aus den meisten Geschichten, aber die Rahmenbedingungen sind ungewöhnlich für einen Vampirroman. Eine Krankheit hat einen Großteil der Menschheit ausgerottet und Zombie-ähnliche Kreaturen erschaffen. Vampire sind an die Öffentlichkeit gegangen und haben die Vorherrschaft in einigen Städten übernommen. Es ist ein Mix aus Vampirroman und post-apokalyptischer Dystopie. Sehr interessante Idee.Obwohl ich ein paar Dinge vermuten konnte, gab es auch Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. An manchen Stellen hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen, aber meistens war es spannend. Für mich war es schwierig, das Buch wegzulegen, da ich immer wissen wollte, was als nächstes passiert.Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.Fazit:Ein wirklich gutes Buch mit einer tollen Protagonistin und einer interessanten Handlung. Leider konnte ich mich nicht ganz für die Liebesgeschichte begeistern und hätte mir teilweise gewünscht, dass mehr passiert, deshalb gibt es einen kleinen Punkt-Abzug von mir.Ich empfehle das Buch allen Liebhabern von Vampirgeschichten und Dystopien.

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  • Ganz guter Auftakt

    The Immortal Rules
    Nenatie

    Nenatie

    28. February 2015 um 11:05

    Sprachschwierigkeit: 1-2 Inhalt Allison Sekemoto lebt in einer Welt in der die Menschen von Vampiren beherrscht werden. Jeder registrierte Bewohner der Stadt muss zweimal im Monat zum Aderlass, wird dafür aber von den Vampiren mit Nahrung versorgt. Allison gehört zu den Unregistrierten, sie lebt am Rande der Stadt in ärmlichen Verhältnissen und kämpft jeden Tag ums Überleben. Als sie Stadt verlassen muss um Nahrung zu suchen werden sie und ihre Gruppe angegriffen und Allison wird schwer verwundet. Nun hat sie die Wahl, sterben oder zu dem werden was sie am meisten hasst: einem Vampir! Meinung Ja, ein Postapokalyptischer Roman mit Vampiren. Sowas gab es schon? Ja, oft. Aber hier hat die Autorin von jedem Genre etwas genommen und eine halbwegs Neue Geschichte geschrieben. Der Einstieg in die Geschichte ist gut, man lernt Allison kennen und erfährt etwas über die Welt. Dann geht es auch Schlag auf Schlag. Der erste Teil war wirklich spannend, dann kam ein für mich sehr langatmiger Mittelteil und ein wieder spannendes Ende. Die Liebesgeschichte ist sowas von vorhersehbar und hat mich irgendwie so gar nicht überzeugt. Leider gab es nach dem Start auch kaum eine Überraschung in der Geschichte und einiges hat sich wiederholt, nur der Ort wurde verändert. Das Buch endet dann mit einem Cliffhanger, grade als es wieder spannend wird ist das Buch auch schon wieder vorbei. Allison ist erstmal ein toller Charakter, sie hat ihren eigenen Kopf und man lernt sie als Kämpferin kennen. Dann wird sie zum Vampir, will aber unter keinen Umständen zu einem herzlosen Monster werden das Menschen nur als Nahrung sieht. Sie bleibt dann noch eine Zeit bei ihrem Schöpfer um ein bisschen was zu lernen. Und dann wird es irgendwie unlogisch, sie muss die Stadt verlassen und schließt sich einer Gruppe Menschen an die nachts wandern! Nachts, wenn es am gefährlichsten ist, mit einer Gruppe Menschen durch die Gegend ziehen? Was soll denn das? Es gibt zwar einen Erklärungsversuch aber der konnte mich nicht überzeugen! Allison ist leider auch der einzige weibliche Charakter der nicht schnell nervt. Leider wurden die anderen Frauen sehr unbeholfen dargestellt und Ruth ist einfach nur eine dumme, eifersüchtige Ziege! Sehr nervig. Zeke war interessant. Er opfert sich für seine Gruppe und will möglichst alle retten. Er macht eine Entwicklung durch und beginnt zu hinterfragen ob das was ihm erzählt wurde auch wirklich richtig ist. Auch die anderen männlichen Charaktere waren eher blass und kaum überraschend. Der Schreibstil hat die Geschichte aufgewertet! Das Buch ist wunderbar flüssig zu lesen und die Figuren sowie die Umgebung werden zum Leben erweckt! 3,5 Sterne. Aber mit der Tendenz Richtung 3 Sterne, das Buch war für mich zwar interessant aber trotzdem eher durchschnittlich.

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  • Kein spektakulärer Auftakt…

    The Immortal Rules
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    22. August 2013 um 21:24

    I really had done the unthinkable. I’d become that which I hated most in the world. A vampire. (S. 75 der Original-Fassung “The Immortal Rules”) Inhalt: Allison Sekemoto – kurz Allie – lebt in einer Welt in der die Vampire herrschen. Sie halten sich die Menschen als Nutztiere, die regelmäßig Blut abgeben müssen. Zu Beginn des Buches wird die 17jährige Allie – als sie kurz vor dem Sterben ist – aus Angst vor dem Tod auf ihren Wunsch in einen Vampir verwandelt. Nun muß sie damit zurecht kommen ein Wesen zu sein, das sie hasst… Die Buch-Abrechnung: + Weltbild: Die Autorin Julie Kagawa lässt sich Zeit ihr Weltbild zu erläutern und das macht sie sehr gut. Es ist wirklich durchdacht, gut strukturiert und interessant. Bei anderen Büchern, die in der Zukunft spielen, wird die Erklärung einfach oft durch “Virus” oder “Welt-Krieg” abgetan. Auch hier steckt ein Virus dahinter, dass sich die Welt so verändert hat, aber alles ist gut erklärt und die Welt entsprechend darauf aufgebaut. + Böse Vampire: Nach einer Welle der netten Vampire (hallo Twilight), sind die Blutsauger in “The Immortal Rules” / “Unsterblich – Tor der Dämmerung” erfrischend böse. Das war für mich erstmal eine willkommene Abwechslung, wenn auch nichts komplett Neues. Warum das Konzept für mich jedoch nicht ganz aufging, werde ich im weiteren Verlauf der Buch-Abrechnung erläutern. + Toller Einstieg: Der Beginn des Buches hat mir recht gut gefallen. Wie schon erwähnt wird man in die Realität von Allie eingeführt. Auch Allies Verwandlung und damit einhergehende Lebensumstellung waren so weit ganz interessant zu lesen. - Liebesgeschichte: Erstmal möchte ich positiv hervorheben, dass es in diesem Band kein Liebes-Dreieck gibt – anders als in so vielen anderen Büchern dieses Genres. Dafür hat mich die Liebesgeschichte ansich nicht wirklich überzeugt. Der männliche Part ist einer von der Sorte “zu nett für diese Welt” und so konnte ich den ersten Anreiz zwischen den beiden nicht spüren (außer man steht auf die Kombination, dass beide ja sooo nett sind). Zwar treten irgendwann Schwierigkeiten auf, aber dies habe ich recht emotionslos gelesen, da ich einfach nicht in die Gefühle der beiden abtauchen konnte. Es gab für mich keine Leidenschaft zwischen den beiden, keine prickelnde Chemie und keine Anziehung. - Entwicklung von Allie: Leider hat es mir nicht so recht gefallen wie Allie sich entwickelt hat. Da ist man froh über etwas bösere Vampire, aber hey: Die Protagonistin will eben nicht ein solcher sein. Sie war mir viel zu oft menschlich, zu nett, zu gut. Richtige Probleme hat sie auch nicht. Sie muß vielleicht mal kurz gegen etwas ankämpfen, hat sich aber ständig unter Kontrolle, schlägt nie über die Stränge. Ja, sie findet sogar eine Menschengruppe, denen sie sich anschliesst, die praktischerweise nachts durch die Welt wandern. Das war mir alles zu glatt. Selbst in extremen Situationen reagiert Allie nicht nach ihren neuen Vampirinstinkten, sondern menschlich, brav und langweilig *gähn*! Das fand ich echt schade. - Etwas zu lang: An manchen Stellen fehlt einfach Tempo und Spannung. Teilweise war es für mich zu zäh und ausführlich, so dass ich zwar nicht oft, aber dennoch stellenweise, geneigt war, einige Seiten nur zu überfliegen. Hier hätte doch ein bißchen was gekürzt werden können und nicht jede Szene hätte so ausschweifend sein müssen. Das hätte der Geschichte nicht geschadet und wäre sogar positiv gewesen, um die Aufmerksamkeit der Leser (oder zumindest meine) zu halten. - Die Story: Leider ist auch der Plot ansich für mich zu schwach. Nachdem die Autorin eine tolle und glaubwürdige Welt erschaffen hat, habe ich mir von der Geschichte mehr erhofft. Doch diese ist recht lasch und besteht aus Allies Verwandlung und der damit verbundenen Umstellung … und danach erfolgt ziemlich ziel- und planloses Rumwandern in der Welt (natürlich gibt es hier eine Geschichte, die dahinter steckt – die ich jedoch nicht erzähle, da ich nicht spoilern will). Mir hat der Pfiff und das gewisse Etwas gefehlt. Ich habe mir einfach mehr erwartet. FAZIT: Ein durchwachsener erster Band. Julie Kagawa punktet - wie auch bereits in ihrer Iron-Fey- / Plötzlich-Fee-Reihe - mit ihrer wunderbar ausgearbeiteten Welt. Doch die Story, die Charaktere und auch die Liebesgeschichte haben in diesem Buch teilweise deutliche Schwächen. Der Start in den ersten Band ist toll, doch dann lässt es nach. Alles in allem ist der Auftakt leider nicht so überragend spektakulär wie erwartet. Aber zumindest lässt das Platz für eine Steigerung im zweiten Band?! (Hoffentlich!). © by www.buchtastisch.de

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  • Dystopian novel? Vampire novel? Both!

    The Immortal Rules
    MikkaG

    MikkaG

    24. June 2013 um 15:16

    The young orphan Allie lives in the "Fringe", the run-down outer districts of the city New Covington - one of the last cities on earth still populated by humans. A terrible disease has almost wiped out humanity sixty years prior. But the humans are not alone in New Covington... Vampires rule the city, the all-powerful Masters whose whims decide over life and death. To them, humans are little more than servants, pets or food. The registered humans pay with their blood twice a month for food rations and some degree of security. The Unregistereds, like Allie and her gang, have to fight for their lives day after day. Hunger and the vampires are not their only enemies - there are also the Rabids, insane zombies lusting for blood, who lurk in the dark ruins surrounding the city. Only the desperate dare go there, past the wall protecting New Covington, on their search for food and items that can be traded for clothes and other necessities. Allie is half-starved and desperate enough to brave the ruins... And then she makes the find of her life: a trapdoor, leading to a cellar full of canned food! There's enough to last her and her friends for months... The prospect of such a long time with a blissfully full stomach makes them careless. Even though darkness is fast approaching -and with it the time when the Rabics come out of their hiding places-, they try to carry their treasure back to the city before some other scavenger can steal it from them. A fatal decision that changes Allie's life in the cruelest way imaginable, within one single night. It's the start of a long, dangerous journey for her. Pros: There are more vampire novels than you can shake a stake at, and dystopian novels are popping up all over the place, too - but Julie Kagawa has managed the awe-inspiring feat to mix them together and create something completely new. The world she leads us into is alien and menacing, full of inhuman creatues, but still believable and densely constructed. The author describes everything in such vivid detail that I often felt like I could not only SEE what was happening, but also smell, feel and hear. The action scenes especially felt almost like watching a movie, so easy was it to "see" in my head what was going on. I liked the writing style a lot: easy and fluid to read, but never predictable. The story gripped me from the very first page. In my opinion, the suspense was maintained even in the calmer parts of the novel. And I was so happy that the vampires were real vampires who don't sparkle... In my eyes, Allie is a great main character with some serious flaws and rather sharp edges, who is still likable enough to find her way into your heart. She is brave, intelligent and full of a wild, determined energy. Her difficult life has made her harsh and sometimes even a bit calluous. She's fiercely loyal towards her friends, and willing to risk her life for them - but she has learned over the years that she has better chances of survival if she doesn't care about other people's problems as well. Most of the minor characters were full of life and three-dimensional. True, you don't learn a lot about Kanin the vampire, but that makes sense for how his character is portrayed: closed-off, guarding his secrets. I hope that we'll learn more about him in the next book! There is no love triangle, hooray! (I'm so fed up with love triangles!) Cons: Umm, there's precious little that comes to mind. I have to admit that I wasn't that fond of Zeke; for a young man who has grown up in such a bleak, dangerous world, he seemed a bit overly naive and soft-hearted. Summary: This book had me glued to my Kindle and I read it in one go! I'll definitely pick up the next novel in english rather than wait for the german translation - I can't wait!

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  • Rezension zu "The Immortal Rules" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    IraWira

    IraWira

    16. January 2013 um 11:12

    Nur ein kurzer Eindruck, weil ich sehr positiv überrascht war. Ich mag zwar die Feenbücher von Julie Kagawa wirklich gerne, aber dennoch war ich ein wenig skeptisch, als ich las, das dieses Buch von Vampiren handelt. Irgendwie hatte ich in letzter Zeit schon mal etwas von Vampiren gelesen, so das eine oder andere Mal, irgendwie... "The Immortal rules" war eine echte Überraschung, weil natürlich auch hier Vampire tatsächlich Vampire sind (und noch nicht einmal in der Sonne glitzern, sondern ziemlich fiese Killer sind), aber die ganze Geschichte drum herum ist innovativ und absolut spannend. Ich mag auch den Schreibstil sehr und zusammen mit sympathischen und interessanten Protagonisten, stimmt die Mischung einfach. Allie ist eine wunderbare Protagonistin, der man ihre Entwicklung gut abnimmt. Als Straßenkind in einer von Vampiren mit harter hand regierten Stadt geboren, hasst sie Vampire aus tiefster Seele. Doch was ist, wenn einem keine Wahl bleibt? Wenn es gilt, zwischen Leben und Tod zu entscheiden? Ihre Entscheidung führt sie auf einen sehr einsamen und sehr schweren Weg, aber trotz Allem bleibt sie sich treu. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es bedenkenlos empfehlen!

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  • Rezension zu "The Immortal Rules" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    books_and_senses

    books_and_senses

    10. January 2013 um 21:33

    Ich glaube, die meisten von euch werden mir zustimmen wenn ich sage, dass das Vampir-Genre schon ziemlich "verbraucht" ist. Ich hatte lange genug von schlechten Twilight-Abklatschen und denselben, sich wiederholenden Geschichten. Als ich dann erfahren habe, dass eine meiner Lieblingsautorinnen an einer neuen Geschichte schreibt, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme, bis ich mitbekommen habe, dass es eine Vampir-Geschichte ist. Vampire in einem dystopischen Setting? Ich war skeptisch, aber auch gleichzeitig hoffnungsvoll, denn wenn das eine schafft, dann doch wohl Julie Kagawa. Aber hat sie diese äußerst komisch anmutende Mischung auch gut umgesetzt? Ja sie hat :)! In The Immortal Rules werdet ihr Vampire auf eine Art und Weise erleben, wie ihr sie noch nicht kennt. Ja, auch hier sind die Vampire die Bösen, aber sie leben nicht versteckt oder glitzern vor sich hin - nein, sie regieren die Welt und haben sich die Menschen unterworfen. Das Leben als Vampir-Snack ist für die Menschen nicht schön, aber als ein Unregistrierter, so wie Allison das ist, ist es noch viel schlimmer. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und so bekommt man recht schnell ein gutes Bild von Allie. Anfangs scheint sie etwas herzlos und kratzbürstig zu sein, aber betrachtet man die Umstände, so ist das wohl mehr als verständlich. Dennoch ist sie äußerst sympathisch, denn sie hat ein großes Herz für andere und eine gute Moral. Da sie die Vampire um jeden Preis meidet, bekommt man von ihnen auch gar nicht so viel mit - der erste große Unterschied zu den anderen Vampirgeschichten. Man wird also in Allies Leben eingeführt, erlebt hautnah mit, wie gefährlich es ist und wie schrecklich sich manche Menschen verhalten können. Es ist mitreißend, aufwühlend und echt schnell wegzulesen. Kaum hat man sich aber an alles gewöhnt, ändert es sich auch schon wieder. Allie wird selbst zu einem Vampir (und da verrate ich euch nicht zu viel, denn das steht auch im Klappentext). Hier findet sich also der zweite große Unterschied zu vielen anderen Büchern: Das Mädchen ist der Vampir, nicht der unglaublich gut aussehende Kerl. Nach Allies "Verwandlung" flacht die Spannung des Buches erst mal ab. Gemeinsam mit Allie und ihrem "Mentor" lernt man vieles über die Kreaturen der Nacht und die Geschichte des Landes. Allie sieht sich mit einer Seite von ihr konfrontiert, vor der sie sich fürchtet und die sei deshalb zu meistern lernen muss. Da man ihre Gedanken aus erster Hand mitbekommt, fällt es leicht, mit ihr mitzufühlen. Manerlebt hautnah, wie sie sich entwickelt, und das zum Guten hin, obwohl sie doch eigentlich eine "schreckliche" Kreatur ist. Es folgt ein Abschnitt, der erst mal nicht so spannend, aber dennoch mitreißend ist, weil man darin viel Neues lernt und auch auf neue Charaktere trifft. Denn, wie sollte es anders sein, für eine Liebesgeschichte braucht man ja auch einen männlichen Gegenpart. Zeke ist ein Mensch, und zwar ein von Grund auf ehrlicher und mitfühlender. Dennoch kommt er nicht wie ein "Weichei" rüber, sondern eher wie jemand, dem Respekt gebührt und den man sich als Vorbild nehmen sollte und das finde ich besser als so einen zwielichtigen Kerl, der anderen beim Schlafen zuguckt... Allie und Zeke sind ein wirklich außergewöhnliches Duo, bei dem mich alles überzeugen konnte. Die Chemie stimmt, das Timing, die Dialoge und sogar die Tatsache, dass es zu wirklich schwierigen Situationen kommt, in denen Entscheidungen gefällt werden müssen. Ja manchmal ist es ein großes Drama, aber das ist mir tausend Mal lieber als Rumgeschmachte oder, noch schlimmer, eine Dreiecksbeziehung. Nach dem etwas ruhigerem Mittelteil folgt dann der letzte Teil des Buches, der es echt in sich hat! Sowohl liebestechnisch, als auch abenteuerlich. Es wird rätselhaft, aufwühlend, spannend und einfach mitreißend! Allie und Zeke kommen nämlich einem Geheimnis auf die Spur, dass die ganze Welt verändern könnte und um das zu bewahren müssen sie ihr Leben riskieren. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen! Und dann das Ende! Einfach grandios, aber auch gemein... Ich möchte Band 2 am liebsten gleich lesen! Und in der ganzen Zeit begegnet man vielleicht maximal 10 Vampiren... Allie inklusive. Ihr seht also, es ist kein typischer Vampir-Roman. Was ich viel abschreckender finde, sind die "Rabids", die außerhalb der Städte ihr Unwesen treiben... Das ist so eine Mischung aus Vampir uns Zombie... echt eklig! Aber doch ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Ich würde euch am liebsten noch viel mehr verraten, aber dann würde die ganze Spannung flöten gehen. Stattdessen gebe ich euch noch einen guten Tipp, wenn ich das Buch noch nicht gelesen habt. Bevor ihr The Immortal Rules lest, greift doch lieber erst zu der Vorgeschichte Dawn of Eden, die ihn in dem Buch 'Til the World Ends enthalten ist. Ich habe sie vorher gelesen und ich glaube, dadurch habe ich viel gelernt. In der Vorgeschichte taucht auch eine Familie auf, die man in The Immortal Rules wiedersieht und ich glaube, hätte ich ihre Vorgeschichte nicht gekannt, dann hätte ich mich nicht so gefreut, sie wiederzusehen und es wären mir wohl zu wenig Informationen über sie gewesen. Aber es ist kein muss. Nur ein Tipp. Fazit Vampire und Dystopie in einem Buch vereint? Julie Kagawa macht es möglich und schreibt es auch noch so toll, dass man gar nicht anders kann als lesen, lesen, lesen. Allie ist eine ungewöhnliche Protagonistin, dennoch habe ich sie schnell ins Herz geschlossen und mit ihr gefühlt. The Immortal Rules hat alles, was man sich nur wünschen kann - Action, Spannung, Rätsel, Emotionen, Romantik und absolutes Suchtpotenzial! Ich freue mich auf Band 2 (bei dem man das tolle Coverkonzept leider nicht beibehalten hat...) !

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden - 1 of 3)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    Bissfan

    Bissfan

    26. August 2012 um 14:19

    3,5 rezensiert von Shiku ________ Allison Sekemoto ist ein Waisenkind, das auf der Straße lebt, was in ihrer Zeit noch gefährlicher ist, als es klingt. Die Vampire haben mittlerweile die Kontrolle übernommen und wer sich nicht registrieren lassen will, wird weder mit Nahrungsmitteln noch mit irgendetwas sonst versorgt. Seit Jahren führt Allie nun dieses Leben zusammen mit anderen jungen Menschen, die so etwas wie ihre Freunde sind. Dann eines Tages ändert sich alles sehr schnell – die anderen werden getötet und auch Allie ist dem Tode nahe. Doch ein Fremder bietet ihr einen Ausweg: Sie kann sich für die Unsterblichkeit entscheiden und damit werden, was sie so verabscheut. Von einem unglaublichen Überlebenswillen getrieben, stimmt sie zu, nicht aber ohne ihre Entscheidung im Nachhinein anzuzweifeln. Allie möchte niemanden töten, doch dies scheint genau das zu sein, was für alle Vampire unausweichlich ist. Dass sie ausgerechnet bei einer Gruppe Menschen landet und mit ihnen mitzieht, ist nicht unbedingt hilfreich. Und doch wird sich zeigen, dass dies eine ihrer geringsten Sorgen sein kann … Ich habe seit jeher ein Herz für Vampire und als dann die ersten, sehr positiven Meinungen zu „The Immortal Rules“ auftauchten, war klar, dass ich dieses Buch einfach haben musste. Amazon sei Dank ist dies nun auch der Fall gewesen, doch die erhoffte Begeisterung blieb leider aus. Das heißt nicht, dass Julie Kagawas neuestes Buch ein schlechtes ist. Ich hatte durchaus meinen Spaß damit, doch so richtig konnte es mich noch nicht vom Hocker hauen. Dabei gibt es viele gute Ansätze. Die Vampire hier sind auch tatsächlich das, was versprochen wird: Vampire. Sie saugen Blut und es kann dabei auch vorkommen, dass sie jemanden ermorden, besonders wenn sie sich von ihren Instinkten leiten lassen. Sie sind Jäger und das merkt man deutlich, aber zu kopflosen Monstern macht sie das noch lange nicht (diesen Part übernehmen andere Wesen), auch wenn man bei einigen nur das „kopflos“ streichen müsste und vielen durchaus Herzlosigkeit vorwerfen könnte. Dann wären da die Charaktere, allen voran Allie, die mir mit ihrer toughen Art einfach ans Herz gewachsen ist. Sie ist ganz gewiss keine Heldin, doch sie möchte überleben und genauso, dass andere überleben. Sie tut Dinge, die sie nicht tun müsste – und auch wenn es sehr kalt wäre, würde sie es unterlassen, es wäre doch irgendwo verständlich. Trotzdem zeigt sie auch ihre „weiche“ Seite ab und an mal, ihre menschliche Seite, die sie davon abhält, zu dem Monster zu werden, das sie so fürchtet. Abgesehen davon ist sie durchaus in der Lage, für sich selbst und andere zu sorgen, und besonders in ihrer neuen Verfassung weiß sie, andere zu beschützen. Dass sie dabei ziemlich gut mit einem Katana umzugehen weiß, ist nicht nur praktisch, sondern erhöht auch ihren Coolnessfaktor enorm. Sie ist ein Charakter, mit dem ich mich wunderbar verstehe, von dem ich gerne lese und der außerdem auch noch etwas auf dem Kasten hat. Andere Charaktere sind nicht ganz so angenehm, aber dennoch interessant. Auch wenn die Rolle ihres Erschaffers in der Vergangenheit schnell erahnt ist, so hätte ich keineswegs etwas gegen ein Wiedersehen einzuwenden und gegen Zeke, einer der Menschen, der zwar manchmal etwas braucht, um gewisse Wahrheiten zu erkennen, spricht letztlich auch nichts. Zwar wurde mein Geduldsfaden sehr auf die Probe gestellt, wann immer zum Beispiel der Leiter der Gruppe, auf die Allie trifft, seinen Fanatismus oder Ruth, ein junges Mädchen aus der Gruppe, ihre Dummheit zur Schau getragen haben, aber mit solchen Charakteren muss man eben auch klar kommen. Wäre sonst auch langweilig. Apropos Langeweile: Die kommt im Buch glücklicherweise nicht wirklich auf. Auch wenn der Mittelteil alles andere als rasant ist, so war es trotzdem unterhaltsam, von der Gruppe und ihrer Dynamik zu lesen, die verschiedenen Charaktere kennenzulernen und zu rätsel, wer Allie wohl wann und wie entlarven wird. Als es dann geschah, kam das für mich allerdings ein bisschen überraschend. Ich hatte ein bisschen später und zunächst mit etwas anderem gerechnet. Am Ende legt die Handlung noch mal richtig los und was Allison dort durchmachen muss … sagen wir es so, es tat mir allein vom Lesen weh. Vom richtigen Ende will ich ja gleich gar nicht anfangen, also nur so viel: Es würde sich richtig genial in einem Film machen! Was man auch nicht verschweigen sollte, ist natürlich die Idee. Eine Postapokalypse mit Vampiren? Das klingt nicht nur cool, ist es auch. Erfreulicherweise werden auch genügend Erklärungen angeboten, wie es zu der Welt kam, in der Allison leben muss, gleichzeitig wird aber auch gezeigt, dass es da noch so einiges zu entdecken gibt, was Allison und somit der Leser nicht weiß. Oft genug sparen die Autoren Erklärungen auf oder präsentieren solche, die einfach keinen Sinn machen. Hier bietet Julie Kagawa sie zur rechten Zeit an, lässt uns durch Allison ihren Teil der Stadt kennenlernen, in dem das Leben der Registrierten neben den verhassten Vampiren zum einen verabscheut, zum anderen aber auch schön geredet wird. Doch in einer einst von einer schweren Krankheit und nun von Vampiren und schlimmeren Monstern gebeutelten Welt ist niemandem wirklich Frieden vergönnt, zu keinem Preis. Die Welt, wie sie einst war, ist nun einmal untergegangen und alle haben damit zu kämpfen – die Menschen genauso wie die Vampire. Das ganze Konfliktpotential, das die Situation innehat, erschließt sich erst nach und nach, was vor allem für eines sorgt: Es macht Lust auf mehr. Warum also hat es mich doch nicht ganz überzeugt? Nun, der Anfang zieht sich ein bisschen. Vom Klappentext her, hatte ich erwartet, dass es relativ schnell mit dem Vampirsein losgeht, aber das dauert eine ganze Weile und dann ist erst mal Training angesagt. Dieses ist zwar auch nicht öde, aber ich hatte das Gefühl, dass es jetzt doch mal endlich losgehen müsse. Meinen stummen Hilferuf hat scheinbar irgendjemand erhört, aber zunächst zog es sich einfach in die Länge. Dann ist da die Sache mit den Vampiren … davon kommen nämlich erschreckend wenige vor. Dass Allie nicht sofort unter Ihresgleichen untertaucht, ist vollkommen logisch, aber ab einem gewissen Punkt hat mir ein zusätzliches Paar Fangzähne gefehlt. Abgesehen davon sind die Vampire, auf die sie trifft, entweder durchgeknallt oder böse, außer natürlich ihr Erschaffer. Da ich aber bezweifle, dass Allie und Kanin die einzigen Nicht-Monster sind, hätte ich mir da doch ein bisschen mehr Vielfalt gewünscht, die es bei den Vampiren momentan noch nicht gibt. Dabei klappt es bei den Menschen doch auch: Jeb, der Anführer der Gruppe, der trotz allem seine guten Absichten hat, Ruth, die extrem nervtötend, aber auch beschützend ihrem Bruder gegenüber ist, Zeke, der manchmal zu oft auf Jeb hört, seine Fehler aber einsehen kann und dagegen beispielsweise Darren, der an das glaubt, was er sieht und erlebt. Wir haben hier eine ordentliche Ansammlung an Charakterzügen und Motivationen, die bei den Vampiren leider noch fehlt. „The Immortal Rules“ beinhaltet interessante und zum Teil auch liebenswerte Charaktere, die allerdings meist menschlich sind. Den Vampiren fehlt es eindeutig noch an Vertretern verschiedenster Charaktere und auch wenn die Handlung besonders am Ende noch einmal richtig loslegt, ist der Mittelteil weder langweilig noch spannend (wenn auch sehr unterhaltsam), am Anfang zieht es sich regelrecht dahin. Trotzdem reicht eine komplett durchschnittliche Wertung vor allem für die Idee nicht aus – und zumindest bei einem der Hauptprobleme stehen die Chancen gut, dass sich das mit dem kommenden Band ändert.

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    serpent

    serpent

    21. August 2012 um 11:09

    Inhalt Draußen leben Wesen, die es auf dein Fleisch abgesehen haben. Drinnen jene, die dein Blut wollen. Nachdem eine Seuche einen Großteil der Bevölkerung vernichtete, übernahmen Vampire die Kontrolle. Seitdem sind die Zeiten für Menschen düster: entweder sie lassen sich freiwillig Blut abzapfen oder sie müssen zusehen, wie sie überleben. Wie Vieh verbringen die Meisten von ihnen ihr gesamtes Leben eingezäunt in den engen Gassen der Städte, leben von dem, was die Vampire ihnen zugestehen. Noch schlimmer steht es um diejenigen, die verweigern ihr Blut zu "spenden". Nirgendwo gibt es Nahrung, die Verhältnisse sind schlecht und ihre einzige Chance ist der Diebstahl von den Vampiren - doch darauf steht die Todesstrafe. Allison ist eine von den Rebellen und schlägt sich mit mäßigem Erfolg durchs Leben. Allein ihr Hass auf die Vampire und ihre ungerechte Herrschaft halten sie davon ab, sich registrieren zu lassen und so das Recht auf Lebensmittel zu erhalten. Als es für sie keine andere Möglichkeit mehr gibt innerhalb der Stadt an Nahrung zu kommen, muss sie den Schritt nach draußen, raus aus der Vampirstadt, wagen. Doch dort leben die "Rabids", die einst selber Menschen waren doch durch die Seuche zu seelenlosen Zombies wurden. Tatsächlich findet sie, wonach sie so verzweifelt sucht - doch sie wird von den Rabids überrascht. Und plötzlich bleibt ihr nur eine Entscheidung, die alles verändern wird: sterben, oder zu dem werden, was sie so abgrundtief hasst... Bewertung Für "The Immortal Rules" braucht man starke Nerven. Die Mischung aus Endzeitroman, Vampir- und Zombiegeschichte ist weit entfernt von einer kuscheligen Erzählung – und begeistert gerade deswegen. Allisons Welt nimmt einen von Anfang an gefangen. Sofort der Einstieg macht dem Leser klar, dass ihr täglicher Kampf ums Überleben kein leichter ist. So ist es auch kein Wunder, dass das Mädchen hart und abgebrüht wirkt. Und obwohl man sofort eine Gänsehaut beim Lesen bekommt, entwickelt man keine Antipathie der Protagonistin gegenüber. Denn mit vielen Details erschafft Julie Kagawa eine Protagonistin, die von ihrer Umwelt geprägt ist und doch eigentlich ein gutes Herz hat. Sowohl ihre Härte, als auch ihre Fürsorge für andere Rebellen, machen sie greifbar und lebensnah. Nachdem sie schließlich zu einem Vampir geworden ist, entfaltet sich ihr Charakter erst richtig. Man fiebert bereits vollkommen mit, während die Geschichte erst beginnt und verschlingt das Buch geradezu. Viel davon ist auch auf die außergewöhnlich düstere Erzählung zurück zu führen. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem man so plastisch die Gefahren und Umgebung vor Augen hatte. Beinahe wie in einem Horrorfilm erscheint einem die fremde Welt außerhalb der Vampirstadt. Man vermutet hinter jeder Ecke, hinter jedem Baum eine lauernde Gefahr und tatsächlich versteht Julie Kagawa es, die Spannung durch Andeutungen und Vermutungen konstant hoch zu halten. Mein Puls war jedenfalls beim Lesen durchgehend auf einer ungesund hohen Frequenz. Das Schöne an dieser Horroratmosphäre ist, das sie das schafft, was so viele Horrorfilme einfach nicht managen: dadurch, dass man es liest und nicht als Bild vorgesetzt bekommt, arbeitet die eigene Fantasie auf Hochtouren und lässt dem Leser keine ruhige Minute mehr. Allison hat davon allerdings auch nicht besonders viele. Nicht einmal, als sie auf eine Gruppe von Menschen stößt - die ja eigentlich nun ihre Beute sind. Ihr innerer Kampf zwischen Menschlichkeit und der Bestie in ihr wird sehr glaubhaft und mitnehmend beschrieben. Wer noch immer das Bild von selbstgequälten Vegetarier-Vampiren oder kuscheligen Casanovas im Kopf hat, der muss in "The Immortal Rules" umdenken. "Back to the roots" könnte das Motto sein, das Kagawa für ihre Vampire gewählt hat: gefährliche Räuber, getrieben von Instinkten aber nicht gänzlich unmenschlich. Kurzum endlich einmal wieder Vampire mit Biss! Daher ist es auch eine Erleichterung, dass selbst die aufkeimende Liebesgeschichte sich diesem Konzept unterordnet. Keine Liebe auf den ersten Blick, keine schwülstigen Schwüre. Zaghaft entwickeln sich aus langen Gesprächen und Interaktionen erste Gefühle und schließlich Konflikte, die Allison für sich selbst klären muss. Durch die vorsichtige und langsame Entwicklung erhält der Leser endlich einmal wieder eine nachvollziehbare Liebesgeschichte, die mit ihren Höhen und Tiefen auf Trab hält. Insgesamt hat mich besonders fasziniert, dass das Buch wie kaum ein anderes den berühmten "Film im Kopf" ablaufen lässt. Man merkt es gar nicht, so selbstverständlich geschieht der Wechsel vom einfachen Lesen, hin zum Miterleben. Das Ende dieses ersten Bandes ist dann auch ein perfektes Beispiel dafür. In dieser Szene hat man automatisch die passende Musik im Kopf und es beschleicht einen das Gefühl, dass man gerade einen großen Blockbuster im Kino gesehen hat. Ein wenig bedrückt (weil es vorbei ist) und gleichzeitig mit einem großen Grinsen und viel, viel Vorfreude auf den nächsten Band, kann man das Buch beenden. Für mich selber ist "The Immortal Rules" eins der Lesehighlights des Jahres. Wer Spannung und Action, ein geradezu cineastisches Abenteuer und düstere Horrorgeschichten mit einer feinen Prise Liebe mag, der wird dieses Buch lieben!

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden - 1 of 3)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    Shiku

    Shiku

    19. August 2012 um 17:31

    3,5 ____________ Allison Sekemoto ist ein Waisenkind, das auf der Straße lebt, was in ihrer Zeit noch gefährlicher ist, als es klingt. Die Vampire haben mittlerweile die Kontrolle übernommen und wer sich nicht registrieren lassen will, wird weder mit Nahrungsmitteln noch mit irgendetwas sonst versorgt. Seit Jahren führt Allie nun dieses Leben zusammen mit anderen jungen Menschen, die so etwas wie ihre Freunde sind. Dann eines Tages ändert sich alles sehr schnell – die anderen werden getötet und auch Allie ist dem Tode nahe. Doch ein Fremder bietet ihr einen Ausweg: Sie kann sich für die Unsterblichkeit entscheiden und damit werden, was sie so verabscheut. Von einem unglaublichen Überlebenswillen getrieben, stimmt sie zu, nicht aber ohne ihre Entscheidung im Nachhinein anzuzweifeln. Allie möchte niemanden töten, doch dies scheint genau das zu sein, was für alle Vampire unausweichlich ist. Dass sie ausgerechnet bei einer Gruppe Menschen landet und mit ihnen mitzieht, ist nicht unbedingt hilfreich. Und doch wird sich zeigen, dass dies eine ihrer geringsten Sorgen sein kann … Ich habe seit jeher ein Herz für Vampire und als dann die ersten, sehr positiven Meinungen zu „The Immortal Rules“ auftauchten, war klar, dass ich dieses Buch einfach haben musste. Amazon sei Dank ist dies nun auch der Fall gewesen, doch die erhoffte Begeisterung blieb leider aus. Das heißt nicht, dass Julie Kagawas neuestes Buch ein schlechtes ist. Ich hatte durchaus meinen Spaß damit, doch so richtig konnte es mich noch nicht vom Hocker hauen. Dabei gibt es viele gute Ansätze. Die Vampire hier sind auch tatsächlich das, was versprochen wird: Vampire. Sie saugen Blut und es kann dabei auch vorkommen, dass sie jemanden ermorden, besonders wenn sie sich von ihren Instinkten leiten lassen. Sie sind Jäger und das merkt man deutlich, aber zu kopflosen Monstern macht sie das noch lange nicht (diesen Part übernehmen andere Wesen), auch wenn man bei einigen nur das „kopflos“ streichen müsste und vielen durchaus Herzlosigkeit vorwerfen könnte. Dann wären da die Charaktere, allen voran Allie, die mir mit ihrer toughen Art einfach ans Herz gewachsen ist. Sie ist ganz gewiss keine Heldin, doch sie möchte überleben und genauso, dass andere überleben. Sie tut Dinge, die sie nicht tun müsste – und auch wenn es sehr kalt wäre, würde sie es unterlassen, es wäre doch irgendwo verständlich. Trotzdem zeigt sie auch ihre „weiche“ Seite ab und an mal, ihre menschliche Seite, die sie davon abhält, zu dem Monster zu werden, das sie so fürchtet. Abgesehen davon ist sie durchaus in der Lage, für sich selbst und andere zu sorgen, und besonders in ihrer neuen Verfassung weiß sie, andere zu beschützen. Dass sie dabei ziemlich gut mit einem Katana umzugehen weiß, ist nicht nur praktisch, sondern erhöht auch ihren Coolnessfaktor enorm. Sie ist ein Charakter, mit dem ich mich wunderbar verstehe, von dem ich gerne lese und der außerdem auch noch etwas auf dem Kasten hat. Andere Charaktere sind nicht ganz so angenehm, aber dennoch interessant. Auch wenn die Rolle ihres Erschaffers in der Vergangenheit schnell erahnt ist, so hätte ich keineswegs etwas gegen ein Wiedersehen einzuwenden und gegen Zeke, einer der Menschen, der zwar manchmal etwas braucht, um gewisse Wahrheiten zu erkennen, spricht letztlich auch nichts. Zwar wurde mein Geduldsfaden sehr auf die Probe gestellt, wann immer zum Beispiel der Leiter der Gruppe, auf die Allie trifft, seinen Fanatismus oder Ruth, ein junges Mädchen aus der Gruppe, ihre Dummheit zur Schau getragen haben, aber mit solchen Charakteren muss man eben auch klar kommen. Wäre sonst auch langweilig. Apropos Langeweile: Die kommt im Buch glücklicherweise nicht wirklich auf. Auch wenn der Mittelteil alles andere als rasant ist, so war es trotzdem unterhaltsam, von der Gruppe und ihrer Dynamik zu lesen, die verschiedenen Charaktere kennenzulernen und zu rätsel, wer Allie wohl wann und wie entlarven wird. Als es dann geschah, kam das für mich allerdings ein bisschen überraschend. Ich hatte ein bisschen später und zunächst mit etwas anderem gerechnet. Am Ende legt die Handlung noch mal richtig los und was Allison dort durchmachen muss … sagen wir es so, es tat mir allein vom Lesen weh. Vom richtigen Ende will ich ja gleich gar nicht anfangen, also nur so viel: Es würde sich richtig genial in einem Film machen! Was man auch nicht verschweigen sollte, ist natürlich die Idee. Eine Postapokalypse mit Vampiren? Das klingt nicht nur cool, ist es auch. Erfreulicherweise werden auch genügend Erklärungen angeboten, wie es zu der Welt kam, in der Allison leben muss, gleichzeitig wird aber auch gezeigt, dass es da noch so einiges zu entdecken gibt, was Allison und somit der Leser nicht weiß. Oft genug sparen die Autoren Erklärungen auf oder präsentieren solche, die einfach keinen Sinn machen. Hier bietet Julie Kagawa sie zur rechten Zeit an, lässt uns durch Allison ihren Teil der Stadt kennenlernen, in dem das Leben der Registrierten neben den verhassten Vampiren zum einen verabscheut, zum anderen aber auch schön geredet wird. Doch in einer einst von einer schweren Krankheit und nun von Vampiren und schlimmeren Monstern gebeutelten Welt ist niemandem wirklich Frieden vergönnt, zu keinem Preis. Die Welt, wie sie einst war, ist nun einmal untergegangen und alle haben damit zu kämpfen – die Menschen genauso wie die Vampire. Das ganze Konfliktpotential, das die Situation innehat, erschließt sich erst nach und nach, was vor allem für eines sorgt: Es macht Lust auf mehr. Warum also hat es mich doch nicht ganz überzeugt? Nun, der Anfang zieht sich ein bisschen. Vom Klappentext her, hatte ich erwartet, dass es relativ schnell mit dem Vampirsein losgeht, aber das dauert eine ganze Weile und dann ist erst mal Training angesagt. Dieses ist zwar auch nicht öde, aber ich hatte das Gefühl, dass es jetzt doch mal endlich losgehen müsse. Meinen stummen Hilferuf hat scheinbar irgendjemand erhört, aber zunächst zog es sich einfach in die Länge. Dann ist da die Sache mit den Vampiren … davon kommen nämlich erschreckend wenige vor. Dass Allie nicht sofort unter Ihresgleichen untertaucht, ist vollkommen logisch, aber ab einem gewissen Punkt hat mir ein zusätzliches Paar Fangzähne gefehlt. Abgesehen davon sind die Vampire, auf die sie trifft, entweder durchgeknallt oder böse, außer natürlich ihr Erschaffer. Da ich aber bezweifle, dass Allie und Kanin die einzigen Nicht-Monster sind, hätte ich mir da doch ein bisschen mehr Vielfalt gewünscht, die es bei den Vampiren momentan noch nicht gibt. Dabei klappt es bei den Menschen doch auch: Jeb, der Anführer der Gruppe, der trotz allem seine guten Absichten hat, Ruth, die extrem nervtötend, aber auch beschützend ihrem Bruder gegenüber ist, Zeke, der manchmal zu oft auf Jeb hört, seine Fehler aber einsehen kann und dagegen beispielsweise Darren, der an das glaubt, was er sieht und erlebt. Wir haben hier eine ordentliche Ansammlung an Charakterzügen und Motivationen, die bei den Vampiren leider noch fehlt. „The Immortal Rules“ beinhaltet interessante und zum Teil auch liebenswerte Charaktere, die allerdings meist menschlich sind. Den Vampiren fehlt es eindeutig noch an Vertretern verschiedenster Charaktere und auch wenn die Handlung besonders am Ende noch einmal richtig loslegt, ist der Mittelteil weder langweilig noch spannend (wenn auch sehr unterhaltsam), am Anfang zieht es sich regelrecht dahin. Trotzdem reicht eine komplett durchschnittliche Wertung vor allem für die Idee nicht aus – und zumindest bei einem der Hauptprobleme stehen die Chancen gut, dass sich das mit dem kommenden Band ändert.

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden - 1 of 3)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    Jagnow

    Jagnow

    01. August 2012 um 06:55

    Der Einstieg, sprich die Leseprobe, ist fesselnd. Die Welt wird von Vampiren beherrscht. Menschen werden wie Haustiere gehalten, wenn sie regelmäßig Blutzoll zahlen, oder wie Ungeziefer gejagt, wenn sie es nicht tun. Die Hauptfigur ist ein solches Ungeziefer und hätte vor der Kulisse dieser "Krisenregion" eine sehr faszinierende Geschichte bieten können. Leider wird sie relativ bald selbst zum Vampir, verliert jeden Kontakt zu ihrem bisherigen Leben, durchläuft die gute, aber eben alt-bekannte Vampir-Grundausbildung nach Vorbild von "Vampire: The Masquerade" und muss dann schlussendlich allein in der Wildnis zurecht kommen, wo sie sich in einen jungen Mann verliebt ... blablabla ... sein Leben rettet ... blablabla ... zum Schluss lässt er sie von sich trinken. Und natürlich muss sie ihn verlassen, um im nächsten Teil ihren Erschaffer zu retten. Der Roman lässt sich gut lesen. Alle neuen Ideen verpuffen allerdings in den ersten 15 oder 20%. Der Rest der Geschichte ist nett, aber nicht beeindruckend. Wer noch nicht zu viele Vampir-Geschichten kennt, kann sicher auch die Folgegeschichten lesen. Mir genügt der erste Teil der Serie.

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    03. May 2012 um 14:43

    Reicht es wenn ich sage: ‚Ich LIEBE das Buch‘??? Nein – das wäre noch lange nicht genug! :) . Ich muss gestehen, ich hatte vor diesem Buch eine längere Leseflaute und mich schon gefragt, warum ich nicht lieber fernsehe oder was anderes mache. Aber dann habe ich dieses Buch in die Hände bekommen und es war alles wie weg geblasen. Dieses Buch hat mich wieder daran erinnert, was ich am Lesen so sehr liebe und wie intensiv man in eine andere Welt hinein gezogen werden und mitfühlen kann. Über den tollen Schreibstil von Kagawa muss ich wohl nicht mehr viel sagen?! Er ist wunderschön mit zauberhaften Beschreibungen der Umgebung, der Gefühle und Gedanken der Charaktere und trotzdem nie zu viel oder zu überladen, genau richtig. Sie fängt unglaublich gut die Emotionen ihrer Figuren ein und lässt einem daher einzigartig bei den Geschehnissen und den inneren Kämpfen teilhaben. *schön* . Über die Handlung möchte ich hier gar nichts erzählen, um die Spannung nicht zu nehmen, aber ich kann sagen, dass es ein tolles Erlebnis war dieses Buch zu lesen. Es war durchwegs mitreißend und ein absoluter Page-Turner, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. . Einige Dinge waren zwar etwas vorhersehbar, aber das hat mich nicht sonderlich gestört, weil es Kagawa trotzdem schafft, immer die Spannung zu halten und einem mit ihrer Geschichte nicht loslässt. Zum Beispiel die Sache mit Stick war ohne großer Überraschung, da dieser Charakter von Anfang an schwach dargestellt und leicht zu manipulieren war. Das Selbe war mit Kanin, der zwar nur zu einem kleinen Teil in der Geschichte vorkam, aber trotzdem bis zum Ende einen Eindruck hinterlassen hat und auch seine ‚Geschichte‘ am Schluss, habe ich etwas vorher geahnt. . Das Beste im Buch war, dass ich so begeistert von der Hauptprotagonistin Allison, kurz Allie genannt, war und ich durchwegs mit ihr gehofft und gefühlt habe und sie immer stark und bedacht war. Sicher hatte sie auch ihre schwächeren Seiten, wenn sie zb. nach den Blut der Menschen in ihrer Umgebung getrachtet hat, oder sie ihre internen Kämpfe in diesem Teil viel zu sehr vergraben und sich vor ihnen versteckt hat. Aber das hat mich nicht sonderlich gestört, da es nachvollziehbar war. Allie ist in einer Welt aufgewachsen wo es nur um das nackte Überleben geht und da ist es kein Wunder, dass sie auch dann während der Handlung lieber ihre Gefühle und Trauer und Verwirrung zur Seite schiebt und einfach weiter macht, einen Schritt nach dem anderen, um zu überleben. Daher bin ich mir sicher, dass die Trauerarbeit und die Aufarbeitung ihrer Gefühle einen wichtigen Teil im zweiten Buch einnehmen werden und darauf freue ich mich jetzt schon! . Die anderen Charaktere im Buch waren viele und die meisten hat man auch lieb gewonnen, was aber leider auch zu Trauer und Gefühlsaufruhr geführt hat. Am besten haben mir neben Allie natürlich die zwei Männer in der Geschichte gefallen, oder auch der kleine Taylor – er war einfach süß. :) . Bei den Jungs/ Männern der Geschichte tue ich mir in diesem Buch wirklich, wirklich schwer eine Entscheidung zu treffen, wer mir besser gefallen hat, bzw. bei wem ich glaube, dass Allie mit ihm glücklich wird. Normalerweise kann man sehr bald die Präferenz des Autors erkennen oder ahnt oft richtig voraus, wer am Ende mit der Hauptprotagonistin zusammen sein wird und die Rolle des männlichen Hauptcharakters einnimmt. Aber hier ist es wirklich schwierig, besonders weil ich mich selber nicht ganz entscheiden kann. Zu einem vermute ich stark, dass Zeke das Rennen machen wird, von dem her wie Kagawa ihn beschreibt und ständig sein Aussehen schildert – so wie bei Ash in der Iron Fey Reihe. Das hat sie zum Beispiel bei Kanin überhaupt nicht getan und ich weiß bis jetzt nicht genau wie er aussieht, nur dass er dunkle Augen hat, mehr nicht. Außerdem gibt er sich eher zurückhaltend und geheimnisvoll und man weiß eigentlich nicht wirklich etwas von ihm, weil er nichts erzählt. Aber er hat etwas, dass mich ehrlich gesagt nicht los lässt und mich viel mehr fasziniert, als der perfekte Zeke, der alles für andere tut, liebevoll und klug ist und umwerfend aussieht. Kanin ist anders; dunkel und geheimnisvoll und er zeigt seinen Charakter mit seinen Handlungen, obwohl er selber von sich eine schlechte Meinung hat. . Ach, ich weiß nicht… Aber ich glaube, ich bin doch mehr für Kanin, obwohl ich denke dass Zeke der Herzbube wird. *schwierig*schwierig* . Wer von euch hat das Buch gelesen? Was glaubt ihr mit wem Allie endet und wen mögt ihr aber lieber oder findet ihr interessanter? Ich bin neugierig auf eure Meinung! :) Welchen Team gehört ihr an? Zeke oder Kanin?? Für mehr Infos gehe auf meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/05/03/rezension-the-immortal-rules/

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  • Rezension zu "The Immortal Rules (Blood of Eden)" von Julie Kagawa

    The Immortal Rules
    Deengla

    Deengla

    23. April 2012 um 16:12

    Ein dystopischer Vampirroman, gemischt mit Glaubensfragen. Ohne Werwölfe. Nett zu lesen, haut mich aber auch nicht vom Hocker - weder Plot noch Charaktere. Wegen des Schreibstils noch 3 Sterne; sonst wären es 2. *AUSFÜHRLICHER INHALT* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *SPOILER-GEFAHR* *AUSFÜHRLICHER INHALT* Allie, asiatischer Herkunft, lebt in einer der Vampire Cities. Sie ist Unregistered - also ein Mensch, der nicht freiwillig Blut spendet für die Vampire und als Gegenleistung dafür Essensmarken erhält. Sie lebt mit drei Jungs in einem modernden Schulgebäude und sie müssen sich ihr Essen so gut es geht zusammen klauen. Tagsüber, denn nachts sind die Vampire unterwegs. Die Vampire CIties bieten den Menschen Schutz vor den sogenannten Rabids - Leute, die von Vampiren gebissen wurden, aber nicht selbst zu Vampiren wurden. Doch Allie und ihre Freunde kennen ein Weg aus der Stadt heraus - durch die ehemalige Kanalisation. Zu den Ruins - Reste eines Shopping Centers und früherer Wohnviertel, wo sich oft noch Essenskonserven finden lassen. Eines Tages findet Allie dort einen wahren Schatz: Regale voller Konserven. Auf dem Rückweg in die Stadt begegnet sie in der Kanalisation einem Vampir, der sie aber laufen lässt, da sie so menschlich ist. Als Allie zusammen mit ihren Freunden am nächsten Tag zurück zu den Ruins geht, um die Konserven zu holen, bricht ein Sturm los. Und Rabids greifen an. Allie rettet einen ihrer Freunde, riskiert aber dabei ihr eigenes Leben und ist zum Tode verurteilt. Da taucht wieder der Vampir aus der Kanalisation auf und bietet ihr die Möglichkeit: entweder sterben oder er kann sie auch zu einem Vampir machen. Wenn es klappt. Tut es natürlich auch. Allie ist jetzt also Vampir und Kanin, der Vampir aus der Kanalisation, bringt ihr alles Mögliche bei, was für sie wichtig ist: Geschichte der Vampire, Rang, Entstehung der Rabids, Kämpfen etc. Allie hängt trotz allem noch sehr an ihrem alten Leben, besucht den Jungen, der sie gerettet hat - aber da sie ein Vampir ist, hetzt er andere auf sie an. Kanin, der irgendwelche Recherchen betreibt, und Allie müssen fliehen. Da Kanin von anderen Vampiren sehr gesucht wird und Allie dummerweise ihren Standort verraten hatte. Im Kampfgefecht drängt er Allie dazu, sich alleine durch die Wälder zu schlagen. Sie müsse lernen, alleine zu überleben und stärker werden, um ihm später hilfreich zu sein. Er würde sie dann schon finden. Also schlägt sich Allie durch die Wälder, trifft aber bald auf eine Gruppe Menschen und freundet sich mit ihnen an. Die anderen wissen nicht, dass sie ein Vampir ist. Sie erfährt, dass der Anführer der Gruppe (Jab) schon seit Jahren unterwegs ist nach "Eden" - eine Stadt auf einer Insel, wo Menschen noch normal leben können und es keinerlei Rabids oder Vampire gibt, da sie nichts von der Existenz dieses Ortes wissen. Nächster in der Rangordnung ist Zeke - ein blonder Junge, ungefährt gleich alt wie Allie, der von Jab adoptiert wurde. Jab ist eine Art Priester, Bibel inklusive, und stellt die Regeln auf. Es folgen ein paar Glaubensfragen. Schwierige Situationen. Allie hilft den Menschen, es wird für sie aber immer schwieriger, ihren Durst nach Blut zu unterdrücken.Weitere dramatische Szenen, Allies Geheimnis kommt raus, Zeke - der sich ziemlich in Allie verknallt hat - lässt sie laufen. Allie folgt den Menschen heimlich weiter, um sicher zu gehen, dass ihnen nichts passiert. Wieder eine dramatische Aktion, wobei Allie kämpft und rettet, wieder ein paar Menschen sterben und die restlichen entführt werden nach Old Chicago. Sie und Zeke folgen den Entführern (dahinter steckt ein ranghoher Vampier, der hinter Jab her ist, da dieser wohl das Geheimnis kennt, wie man die Rabid-Plage bekämpfen kann), mehr Tote, aber auch wieder ein paar gerettet. Nochmal Glaubensfragen und dramatische Enthüllungen. Zu guter Letzt liefert Allie ihre Menschenfreunde an einem Ort, der wohl dieses "Eden" zu sein scheint, ab und zieht alleine los. Natürlich um die Welt von dieser Plage zu befreien und auch Kanin wieder zu finden. *MEINE MEINUNG* *MEINE MEINUNG* *MEINE MEINUNG* *MEINE MEINUNG* *MEINE MEINUNG* *MEINE MEINUNG* Ich habe dieses Buch gelesen, obwohl ich eigentlich Vampirbüchern abgeschworen hatte, weil so dermaßen viele gute Reviews existieren, die Filmrechte bereits verkauft wurden, es einen Mega-Hype darum gibt und ich Julie Kagawas "Iron Fey"-Reihe ("Plötzlich Fee") wirklich gut fand, obwohl Feen nicht so mein Ding sind. Daher dachte ich: hey, vielleicht hat sie es ja geschafft, auch wieder etwas total Gutes bei Vampiren zu zaubern! Meiner Meinung nach ist das nicht gelungen. Hauptsächlich deswegen, weil es für mich einfach zu viele Baustellen in diesem Buch gibt, zu viele dramatische Actionszenen, die für mich gezwungen wirken. Doch nicht zuletzt wegen der Charaktere. Allie ist mir nicht besonders sympathisch und ihr innerer Kampf (sie hasst Vampire - wird aber doch zu einem; will nicht töten und Blut von Menschen trinken - es ist jetzt aber ihre Natur) nicht besonders glaubhaft. Außerdem befürchte ich, dass mit Band 2 eine Art Liebesdreieck aus dem Hut gezaubert wird, und Kanin auf einmal ihre Gefühle zum Brodeln bringt. (Hoffentlich ist es nicht so, man kann nur abwarten.) Es ist eine Dystopie. Es ist ein Fantasyroman. Es ist eine Geschichte um Glaubensfragen und ethische Fragen. Es ist ein Actionroman. Es ist eine Liebesgeschichte. All das, aber eben nix so richtig. Zeke war zu perfekt. Die Beziehung zu Allie war auch im Nullkommanix da. Und obwohl Allie, der Vampir, durch ihre menschliche Seite alles, was er bisher geglaubt hat, in Frage stellt, scheint er keine allzu großen Probleme damit zu haben. Der interessanteste Charakter war für mich Kanin. Was mich außerdem gestört hat: das Abschlachten und Töten. Ist ein ziemlich brutaler Roman, was angesichts des Themas natürlich nicht verwundert. Aber es wurde dann doch zumindest für mich etwas zu dumm, als klar wurde, dass fast jeder neuer Charakter, der vorgestellt wurde, dran glauben muss. Außerdem ist für mich Allies Beziehung zu ihren Menschenfreunden, die sie als "Familie" bezeichnet, ganz zu Anfang des Buches, und die Art und Weise, wie sie mit deren Tod umgeht (nämlich so gut wie gar nicht), einfach kaltherzig. Allies Liebe zum geschrieben Wort und Büchern wird sicher später in der Fortsetzung eine wichtige Rolle spielen. Aber auch das war etwas, was sie mir - so unglaublich es auch klingt - unsympathisch gemacht hat!! Denn sie wollte den anderen das Lesen beibringen. Einer hat es zwar gelernt, dann aber aus Angst vor Strafe durch die Vampire nicht weitergemacht. Da ist Allie richtig arrogant und unsympathisch, denn sie denkt: sie hilft allen, besorgt essen, will ihnen was beibringen, für alle sorgen, aber die anderen sind mehr oder weniger undankbarer Ballast für sie. Obwohl sie sie ja eigentlich als ihre "Familie" bezeichnet. Okay, ich höre jetzt auf. Das alles hier ist meine persönliche Meinung; es gibt sicher viele, die das ganz anders sehen und mich dafür in der Luft zerreißen werden. Aber mich hat der Roman, vor allem wegen des ganzen Rummels darum, leider enttäuscht. Empfehlen werde ich ihn nicht, trotz Kagawas schönen Schreibstils. "The Immortal Rules" ist aber auf jeden Fall besser als "Twilight" und wer auf Vampire und Dystopien und ich-bin-ja-so-unsterblich-verliebt-aber-unsere-Liebe-ist-verboten-und-hat-keine-Chance sowie auf toughes-Mädchen-scherzt-in-Kämpfen-riskiert-ihr-Leben-und-wird-die-Welt-retten Situationen steht, wird dieses Buch wohl lieben. *NACHTRAG* *NACHTRAG* *NACHTRAG* Kagawa hat laut Interview diese Buchreihe wohl auf Anraten ihrer Agentin geschrieben, obwohl sie selbst nie ein Vampirbuch verfassen wollte. Jetzt, wo ich das weiß, merkt man es auch. Es scheint viel mit Kalkül und als maximal vermarktbar verfasst worden zu sein, ich spüre nicht das Herzblut oder die Liebe zu den einzelnen Charakteren wie in "Plötzlich Fee". Geld regiert eben die Welt.

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