Julie Kagawa The Iron Knight

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Inhaltsangabe zu „The Iron Knight“ von Julie Kagawa

Faery prince Ash--the last remaining son of Mab, Queen of the Unseelie Court--finally gets to tell his story: how he escaped the Winter Court with his life intact and the promise he made to the Iron Queen.

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  • Sehr enttäuschend

    The Iron Knight
    Leny

    Leny

    29. December 2014 um 15:42

    Ash will unbedingt mit der Liebe seines Lebens Meghan zusammen sein. Aber sie ist jetzt die Königin der Eisenfee und in diesem Reich kann er nicht überleben. Jedenfalls nicht ohne eine Seele. Mit der Hilfe von Puck und Grimalkin ist er nun auf der Suche danach und erlebt dabei einige Überraschungen. Das Buch ist ganz okay. Mir fehlt aber leider wirklich Meghan in diesem Buch. Meghan war immer der tragende Charakter in den anderen Büchern und ich vermisse sie einfach. Sie hat immer alles mit Puck und Ash auf humorvolle Weise ausgeglichen und hat für Ruhe gesorgt. Da sie hier in dem Buch nur fast am Ende erst vorkommt und die beiden sich ja nicht das ganze Buch über streiten können, hatte ich das Gefühl, dass beide irgendwie ernster geworden sind. Von Puck erwartet man einfach, dass er die ernsten Situationen auflockert und so alles sarkastischer gestaltet. Dazu gehört einfach mit Ash zu streiten, aber das geht nicht so oft und schön in diesem Buch, da keiner da ist um den Streit dann zu schlichten, bevor er richtig ausartet. Auch von Ash war ich etwas enttäuscht. Ich hatte in den vorherigen Bänden ein ganz anderes Bild von ihm. Aber hier kam er mir etwas komisch vor. Insgesamt finde ich das Buch nicht so toll wie die anderen Teile. Wahrscheinlich habe ich einfach nur Meghan in diesem Buch vermisst. Der Schreibstil der Autorin ist wie in den vorherigen Teilen wieder unglaublich toll.

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  • es ist gar nicht so leicht ein Mensch zu sein und erst recht nicht einer zu werden

    The Iron Knight
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    30. September 2014 um 15:45

    Noch immer können Ash und Meghan nicht zusammensein, denn sie ist die neue Eisenkönigin, Herrscherin über die Eisenfeen und Ash als Fee anfällig für das Eisengift. Zwar hat sie ihm von seinem Schwur entbunden, immer an ihrer Seite zu sein, doch so leicht gibt Ash nicht auf. Gemeinsam mit Puck und Grimalkin, macht er sich auf ans Ende der Welt, um etwas zu wagen, was vor ihm noch kein Feenwesen überlebt hat, er möchte sterblich werden. Auch wenn das für ihn bedeutet, dass er nur die menschliche Zeitspanne weniger Jahrzehnte mit Meghan verbringen kann, während sie als Halbblut ewig lebt. Auf seiner abenteuerlichen Reise begegnet er seiner todgeglaubten Liebe Ariella wieder, was in ihm zwiespältige Gefühle hervorruft. Hat er doch Jahrhunderte lang um sie getrauert und einen tödlichen Groll gegen Puck gehegt. Doch schon bald sollten dies seine geringsten Sorgen sein, denn eine menschliche Seele, verdient man sich nicht einfach so. Ash muss härter kämpfen als zuvor und entdecken, dass ein Mensch zu sein schwieriger ist, als es für Feen den Anschein hat.   Ich war absolut begeistert von diesem Teil, der alles hatte was man sich wünschen kann. Ein Abenteuerroman wie aus dem Bilderbuch. Hatte ich befürchtet, die Aufgaben, die Ash bestehen muss, wären pillepalle, hatte ich mich geirrt. Es hat schon seine Berechtigung warum noch keine Fee vor ihm diese Strapazen auf sich genommen hat. Aber auch hier zeigt sich, ohne Freunde, kann man auch die beste Prüfung nicht bestehen. Unterhaltsam waren durch das gesamte Buch hinweg wie immer natürlich die kleinen Geplänkel zwischen Ash und Puck. Man spürt förmlich die Hass-Liebe der beiden. Getoppt nur noch vom Bösen Wolf und Grimalkin, die so ein Hund-Katze-Ding zu laufen hatten. Und meiner Meinung nach hat der Kater gewonnen. Gott wie ich diese Katze liebe. Ich wünschte ich hätte auch so eine sprechende Cait sith. Eigentlich dachte ich auch ich hätte in den drei Büchern alles von Nimmernie gesehen, aber Julie Kagawa belehrte mich auch hier eines besseren. In diesem Teil taucht man ab in das dunkle unberechenbare Nimmernie, das unzählige vergessene Feenwesen, das Ende der Welt und unvorstellbare Gefahren beinhaltet. Gebannt wie ein kleines Kind las ich staunend Seite für Seite, völlig verzaubert von der magischen Feenwelt und weinte fast, als Ash an Meghans Seite alt wurde und starb.   Ich würde fast behaupten, dass dieses Buch bisher das Beste der Iron King Reihe ist. Ich werde es auf alle Fälle noch einmal lesen, denn ich vermisse jetzt schon den Zauber von Nimmernie und die Gesellschaft so vieler liebgewonnener Freunde.

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Zwischen-den-Zeilen

    Zwischen-den-Zeilen

    10. January 2013 um 23:14

    Das große Finale der Plötzlich Fee-Reihe - was hatte ich alles für Erwartungen an dieses letzte Buch. Und ich muss euch gestehen, sie sind alle übertroffen worden. Diesmal wird die Geschichte - anders als in den anderen drei Bänden - aus Ashs Sicht erzählt. Meiner Meinung nach ist dieser Schachzug sehr gut gelungen, denn wie viele andere Fans der Reihe wollte auch ich mehr über ihn wissen, denn er spricht ja zu Beginn der Story kaum, ist kalt und abweisend und lässt niemanden an sich heran. Meghan hat im Laufe der Zeit geschafft, in aufzutauen und zum Reden zu bringen, doch die Geschehnisse aus seiner Sicht mitzuerleben und von ihm kommentiert zu bekommen hat mir nochmals einen viel tieferen Einblick in seinen Charakter gegeben. Auch die Handlung selbst liefert uns als Lesern einen Einblick in die Vergangenheit, in der Ash, Puck und Ariella noch unzertrennlich waren - einer Zeit lange bevor Meghan geboren wurde. All diese Ereignisse spielen eine Rolle für die Aufgabe, die es für Ash in Band 4 der Iron Fey- Reihe zu lösen gilt: Er muss ans Ende der Welt reisen, um eine Seele zu erlangen, denn nur so kann er zu Meghan ins eiserne Königreich zurückkehren, aus dem Meghan ihn zu seinem eigenen Schutz vor der Wirkung des Eisens verbannt hatte. Am Ende der Welt erwarten ihn mehrere Aufgaben, mit denen er nicht gerechnet hat und die ihn auf eine härtere Probe stellen als jeder Kampf, den er in seinem langen Feenleben je kämpfen musste. Aber er bekommt auch Hilfe von unerwarteter Seite, auf die ihr gespannt sein dürft! Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit den guten alten Bekannten: Puck, der nie den Mund halten kann wenn es gerade besser wäre aber im Ernstfall immer für seine Freunde da ist, Grimalkin, den gewitzten Kater mit dem unglaublichen Orientierungssinn. Meghan dagegen hat nur den ein oder anderen Gastauftritt. Als Hauptfigur der Serie sollte man eigentlich erwarten, dass sie häufiger auftaucht. Sie war mir als Protagonistin der Serie auch immer sympatisch, doch in diesem Band konnte ich ganz ehrlich relativ gut auf sie verzichten, weil die Story auch so unglaublich fesselnd war und Ash mir in diesem Band so ans Herz gewachsen ist. Der Spannungsbogen dieses Buches war so straff und durchgehend hoch gespannt wie in keinem der drei Vorgänger; Ash und seine Mitstreiter stolpern und rennen von einem Abenteuer zur nächsten anstrengenden Aufgabe, immer mit dem Ziel vor Augen. Atemlos habe ich mitverfolgt, wie Ash tapfer durchhält, egal was die Prüfung ihm auch abverlangen mag. Denn auch er hat nicht geahnt, wie schwer es ist, ein Mensch zu sein und was es bedeuten könnte, sein Leben als Winterprinz des Feenreiches hinter sich zu lassen. Julie Kagawa hat in diesem Buch endlich auch die letzten ungeklärten Rätsel der Story gelüftet; alle Fäden sind verknüpft. Wer also noch Fragen hatte, findet hier sicherlich die Antworten darauf. Sehr gut hat mir außerdem gefallen, dass wir Leser in diesem Band (englische Ausgabe!) noch ein paar tolle Extras zum Schluss bekommen: Einen Survivalguide für das Nimmernie sowie ein Interview mit Julie Kagawa, bei dem sich immer wieder Ash und Puck mit altklugen und sehr sarkastischen Kommentaren einmischen. Sollte bei euch dann immer noch Bedarf an Geschichten rund um Meghan, Ash, Puck und Co. bestehen, dann schaut euch doch die Kurzgeschichtensammlung Iron Legends oder die Spin-Off-Reihe The Lost Prince über Meghans kleinen Bruder Ethan an! Ich habe es auf jeden Fall vor, denn ich habe noch lange nicht genug. Fazit: Meiner Meinung nach der fesselndste und beste Band der Reihe. Ash als Hauptcharakter gefällt mir ebenso gut wie Meghan bisher. Julie Kagawa hat hier noch eine Menge kreativer Ideen für den Plot dieses großartigen Serienfinales aus dem Ärmel geschüttelt und lässt keinen Platz für Langeweile aufkommen. Einerseits bin ich traurig, dass die Geschichte hier ihr Ende gefunden hat, aber andererseits war das Ende so toll, dass ich mich rundherum entschädigt fühle. Es gibt also definitiv 5 Sterne für The Iron Knight!

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2012 um 22:47

    4,5 Sterne

  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Bissfan

    Bissfan

    19. August 2012 um 11:28

    Die Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden. rezensiert von Shiku ___________________ Meghan und Ash wurden begnadigt und durften in das Nevernever zurückkehren. Doch Meghan ist nun die Königin der Iron Fey, und Ash vermag wie alle anderen dieses Gebiet nicht zu betreten, ohne dass es an seinen Kräften und letztlich an seinem Leben zehren würde. Dennoch schwor er, dass er einen Weg finden würde, um mit Meghan zusammen sein zu können. Um das zu bewerkstelligen, muss er eines vollbringen: ein Mensch werden. Hilfe leisten ihm dabei erneut Puck, Grimalkin und jemand, den Ash längst verloren zu haben glaubte. Zusammen machen sie sich auf zu einer gefährlichen Reise, die letztlich nur der Anfang ist. Am Ende wartet auf Ash eine Seele – doch wird er dann überhaupt noch menschlich sein wollen? Im Gegensatz zu den bisherigen Büchern dieser Reihe ist dieses Mal nicht Meghan die Erzählerin, sondern der allen bekannte und von so einigen geliebte Eisprinz. Das kann gut sein, muss es aber nicht. Wer Ash schon immer mochte, wird mit „The Iron Knight“ vermutlich seine ganz besondere Freude haben – wer mit ihm nicht ganz so viel anfangen kann, hat eben Pech gehabt. So wie ich. Trotzdem ist Ash ja kein schlimmer Charakter und dass er angenehmer ist als Madame Ich-lass-mich-gerne-retten/Meghan, steht wohl außer Frage. Aber statt quengelig ist er sozusagen gewöhnlich: eine gequälte Seele (wobei nein, DIE hat er dann ja doch noch nicht) mit einer dunklen, gefährlichen Seite, auch wenn er tief in seinem Herzen ein Guter ist. Kommt euch dieses Konzept vor? Ja, mir auch, aber dass das Buch aus Ashs Sicht geschildert wird, ist kein Geheimnis und deswegen will ich mich auch nicht beschweren. Ich wollte es nur noch einmal betonen. Und mal ehrlich – wer drei Bücher lang Meghan abkonnte, schafft auch Ash, besonders wer wie ich dringend wissen wollte, wie es weitergeht. Was die Geschichte angeht, bin ich nicht wirklich überzeugt. Wie schon im Vorgängerband sind die Ereignisse eher geradlinig und nie wirklich überraschend. Anfangs wartet Julie Kagawa mit einer interessanten Wendung auf, von der ich im Nachhinein allerdings nicht viel halte. Erst am Ende, als Ash seine Prüfungen antritt, wird es endlich mal spannend. Dort war ich mir wirklich nicht mehr sicher, wie alles ausgeht und wie er – ob er – bestehen wird. Insgesamt gesehen ist das aber mal wieder ein wenig zu wenig Spannung, vor allem im Gesamtkontext betrachtet. Denn neben der meist fehlenden Spannung hat das Buch etwas, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann: Kitsch. Mal von dem recht früh erzwungenen romantischen (unnötigen) Drama (das selbstverständlich nicht darauf hinausläuft, dass eine tatsächliche Entscheidung getroffen wird) abgesehen, ist der Großteil des Buches recht human, was das anbelangt. Dann aber … ja, dann. Kurz vor Ende gab es Szenen, die geradezu getrieft haben, sodass ich bisweilen Angst hatte, das Buch mit mehr als zwei Fingern anzufassen. Indirekt gilt das auch für das Ende, das gar nicht so abgeschlossen ist, wie man meinen möchte – aber hach, warum sowas auch direkt im Buch auflösen, wenn man eine zusätzliche Kurzgeschichte veröffentlichen kann, für die man später auch wieder Geld kriegt? Daher war auch dieses nicht ganz zufriedenstellend. Da blieben einfach Fragen übrig, die ich gerne beantwortet haben möchte, zumal das Buch sie erst aufgeworfen hat. Dabei ist es gar nicht so, dass ich das Buch so gar nicht genießen konnte. Das Miteinander der Charaktere allein macht das Lesen wert, auch wenn die (für mich) interessantesten Figuren nie ausgereizt werden. Sie sind aber dennoch mit von der Partie und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die sich da besonders über Puck und Grim gefreut hat. Mehr Tiefe erlangen sie dabei nicht; aber sie sind dabei und das ist es, was hier für den Moment zählt. Es hat Spaß gemacht, von ihnen zu lesen und wer würde sich schon über die ständigen Streitereien zwischen Ash und Puck beschweren? Ich zumindest nicht, vor allem da einmal mehr klar wird, dass beide einander irgendwo vermissen. Und dann wäre da die Sache mit dem Glamour. Der hatte mir in den vorherigen Bänden eigentlich immer irgendwie gefehlt. In Band 1 ist sich Meghan ihrer Fähigkeiten erst gar nicht bewusst, in Band 2 sind sie versiegelt und in Band 3 hat sie damit Probleme. Nur sind Feen auf Dauer nicht so witzig, wenn sie immer nur Schwerter und Messer verwenden – wo bleibt da denn der Spaß? Mit Puck und Ash als Reisegefährten sieht das alles ein bisschen anders aus. Die beiden liefern eine gehörige Portion Summer und Winter Glamour ab, dass ich mir fast wünsche, die Autorin möge doch bitte ein Prequel mit den früheren Abenteuern dieser beiden veröffentlichen – nur diesmal mit Puck als Erzähler. Für Fans von Ash ist dieses Buch natürlich ganz besonders interessant, aber auch die, die einfach nur wissen wollen, wie es weitergeht, können sich ranwagen. Die Geschichte ist nicht die spannendste, bisweilen ein wenig kitschig und nicht so abgeschlossen, wie ich mir das erhofft hatte, aber zumindest für Letzteres folgt demnächst die Kurzgeschichte „Iron’s Prophecy“, die dieses Problem beseitigen sollte. Das Highlight des Buches ist eindeutig das Miteinander der Charaktere und vor allem der Glamour – reicht letztendlich nicht für ein hervorragendes Buch, aber direkt verplempert sind die Lesestunden auch nicht.

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Shiku

    Shiku

    30. July 2012 um 19:35

    Meghan und Ash wurden begnadigt und durften in das Nevernever zurückkehren. Doch Meghan ist nun die Königin der Iron Fey, und Ash vermag wie alle anderen dieses Gebiet nicht zu betreten, ohne dass es an seinen Kräften und letztlich an seinem Leben zehren würde. Dennoch schwor er, dass er einen Weg finden würde, um mit Meghan zusammen sein zu können. Um das zu bewerkstelligen, muss er eines vollbringen: ein Mensch werden. Hilfe leisten ihm dabei erneut Puck, Grimalkin und jemand, den Ash längst verloren zu haben glaubte. Zusammen machen sie sich auf zu einer gefährlichen Reise, die letztlich nur der Anfang ist. Am Ende wartet auf Ash eine Seele – doch wird er dann überhaupt noch menschlich sein wollen? Im Gegensatz zu den bisherigen Büchern dieser Reihe ist dieses Mal nicht Meghan die Erzählerin, sondern der allen bekannte und von so einigen geliebte Eisprinz. Das kann gut sein, muss es aber nicht. Wer Ash schon immer mochte, wird mit „The Iron Knight“ vermutlich seine ganz besondere Freude haben – wer mit ihm nicht ganz so viel anfangen kann, hat eben Pech gehabt. So wie ich. Trotzdem ist Ash ja kein schlimmer Charakter und dass er angenehmer ist als Madame Ich-lass-mich-gerne-retten/Meghan, steht wohl außer Frage. Aber statt quengelig ist er sozusagen gewöhnlich: eine gequälte Seele (wobei nein, DIE hat er dann ja doch noch nicht) mit einer dunklen, gefährlichen Seite, auch wenn er tief in seinem Herzen ein Guter ist. Kommt euch dieses Konzept vor? Ja, mir auch, aber dass das Buch aus Ashs Sicht geschildert wird, ist kein Geheimnis und deswegen will ich mich auch nicht beschweren. Ich wollte es nur noch einmal betonen. Und mal ehrlich – wer drei Bücher lang Meghan abkonnte, schafft auch Ash, besonders wer wie ich dringend wissen wollte, wie es weitergeht. Was die Geschichte angeht, bin ich nicht wirklich überzeugt. Wie schon im Vorgängerband sind die Ereignisse eher geradlinig und nie wirklich überraschend. Anfangs wartet Julie Kagawa mit einer interessanten Wendung auf, von der ich im Nachhinein allerdings nicht viel halte. Erst am Ende, als Ash seine Prüfungen antritt, wird es endlich mal spannend. Dort war ich mir wirklich nicht mehr sicher, wie alles ausgeht und wie er – ob er – bestehen wird. Insgesamt gesehen ist das aber mal wieder ein wenig zu wenig Spannung, vor allem im Gesamtkontext betrachtet. Denn neben der meist fehlenden Spannung hat das Buch etwas, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann: Kitsch. Mal von dem recht früh erzwungenen romantischen (unnötigen) Drama (das selbstverständlich nicht darauf hinausläuft, dass eine tatsächliche Entscheidung getroffen wird) abgesehen, ist der Großteil des Buches recht human, was das anbelangt. Dann aber … ja, dann. Kurz vor Ende gab es Szenen, die geradezu getrieft haben, sodass ich bisweilen Angst hatte, das Buch mit mehr als zwei Fingern anzufassen. Indirekt gilt das auch für das Ende, das gar nicht so abgeschlossen ist, wie man meinen möchte – aber hach, warum sowas auch direkt im Buch auflösen, wenn man eine zusätzliche Kurzgeschichte veröffentlichen kann, für die man später auch wieder Geld kriegt? Daher war auch dieses nicht ganz zufriedenstellend. Da blieben einfach Fragen übrig, die ich gerne beantwortet haben möchte, zumal das Buch sie erst aufgeworfen hat. Dabei ist es gar nicht so, dass ich das Buch so gar nicht genießen konnte. Das Miteinander der Charaktere allein macht das Lesen wert, auch wenn die (für mich) interessantesten Figuren nie ausgereizt werden. Sie sind aber dennoch mit von der Partie und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die sich da besonders über Puck und Grim gefreut hat. Mehr Tiefe erlangen sie dabei nicht; aber sie sind dabei und das ist es, was hier für den Moment zählt. Es hat Spaß gemacht, von ihnen zu lesen und wer würde sich schon über die ständigen Streitereien zwischen Ash und Puck beschweren? Ich zumindest nicht, vor allem da einmal mehr klar wird, dass beide einander irgendwo vermissen. Und dann wäre da die Sache mit dem Glamour. Der hatte mir in den vorherigen Bänden eigentlich immer irgendwie gefehlt. In Band 1 ist sich Meghan ihrer Fähigkeiten erst gar nicht bewusst, in Band 2 sind sie versiegelt und in Band 3 hat sie damit Probleme. Nur sind Feen auf Dauer nicht so witzig, wenn sie immer nur Schwerter und Messer verwenden – wo bleibt da denn der Spaß? Mit Puck und Ash als Reisegefährten sieht das alles ein bisschen anders aus. Die beiden liefern eine gehörige Portion Summer und Winter Glamour ab, dass ich mir fast wünsche, die Autorin möge doch bitte ein Prequel mit den früheren Abenteuern dieser beiden veröffentlichen – nur diesmal mit Puck als Erzähler. Für Fans von Ash ist dieses Buch natürlich ganz besonders interessant, aber auch die, die einfach nur wissen wollen, wie es weitergeht, können sich ranwagen. Die Geschichte ist nicht die spannendste, bisweilen ein wenig kitschig und nicht so abgeschlossen, wie ich mir das erhofft hatte, aber zumindest für Letzteres folgt demnächst die Kurzgeschichte „Iron’s Prophecy“, die dieses Problem beseitigen sollte. Das Highlight des Buches ist eindeutig das Miteinander der Charaktere und vor allem der Glamour – reicht letztendlich nicht für ein hervorragendes Buch, aber direkt verplempert sind die Lesestunden auch nicht.

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Kiara

    Kiara

    18. February 2012 um 19:11

    Mit "The Iron Knight" liegt nun der abschließende vierte Band der "Iron Fey"-Reihe vor. Eindruck: "The Iron Knight" wird im Gegensatz zu den ersten drei Büchern aus Ashs Perspektive erzählt. Und obwohl ich mich mit dem unterkühlten Winterprinzen nie wirklich anfreunden konnte, fand ich es sehr interessant, die Geschehnisse einmal aus einem anderen Blickwinkel geschildert zu bekommen. Der Großteil des Buches handelt dabei von Ashs Versuch eine Seele zu bekommen. Denn nur als Sterblicher wird es ihm möglich sein, zusammen mit Meghan im "Iron Realm" (Eisen-Reich) zu leben. Begleitet wird er bei dieser Reise von Puck und dem Kater Grimalkin. Dass Grimalkin fast die komplette Geschichte über mit von der Partie ist, hat mich sehr gefreut, da die sarkastischen Kommentare dieser intelligenten, aber auch arroganten Katze zu den Highlights der gesamten Reihe gehören. Auch Puck und Ash sind wieder in Bestform; will heißen: sie verbringen einen großen Teil der Zeit damit, sich gegenseitig aufzuziehen und mit fiesen Kommentaren zu überhäufen. Puck ist wieder so ironisch-witzig und Ash - na ja, der Spitzname "Ice-Boy" hat ja auch seine Gründe. Von den Charakteren war ich also wieder begeistert. Dass Meghan in diesem Buch eine eher zu vernachlässigende Rolle spielt und weite Teile gar nicht auftaucht, hat mich indes kaum gestört (mit ihren zickigen Launen hatte ich in "The Iron Queen" ja auch so meine Probleme) Denn diese erfrischend neue Konstellation hat einfach perfekt zueinander gepasst. Die Handlung selbst ist zwar teilweise sehr vorhersehbar, aber Julie Kagawa beweist so viel Einfallsreichtum, dass die etwas abgedroschenen Geschehnisse mich dennoch begeistern konnten. Jeder Ort, den die Gruppe bereist, ist einzigartig: manche Ortschaften haben mir eisige Schauer über den Rücken jagen lassen, andere mich regelrecht in Erstaunen versetzt. Jedes Lebewesen, jede Landschaft wird mit so viel Fantasie, in so schillernden Farben beschrieben, wie ich es selten erlebt habe. Nach einem eher enttäuschenden 3. Teil hat mich "The Iron Knight" also wieder voll von sich überzeugt. Letzten Endes ist die Entwicklung der Geschichte zwar nicht neu und vieles konnte man sich schon im Vorhinein denken, aber die Umsetzung ist einfach einmalig. Schade ist nur, dass noch nicht einmal das Ende Überraschungen bereitgehalten hat. Nachdem "The Iron Queen" mit so einem Paukenschlag geendet hat, hätte ich mir hier wenigstens ... ach irgendetwas Überraschendes gewünscht. Zudem ging nach dem langen, harten Weg dann plötzlich alles ganz furchtbar schnell. Nach der letzten Seite habe ich mich nur gefragt: "Wie, das war es jetzt schon? Und was ist mit...?" Manche Schicksale wurden leider nicht wirklich aufgeklärt... (aber vielleicht bietet das ja noch Stoff für eine Fortsetzung???) Fazit: Auch "The Iron Knight" überzeugt - trotz des vorhersehbaren Endes - durch die für diese Serie so typischen Eigenschaften: Fantasie, Einfallsreichtum, Spannung, liebevoll gezeichnete Charaktere und eine einmalige Welt! Schade, dass ich nun endgültig Abschied von dieser Reihe nehmen muss.

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    01. February 2012 um 14:26

    Inhaltsangabe: Ash und Puck befinden sich auf der Suche nach Grimalkin um ihn um einen Gefallen zu bitten, ihnen zu helfen, damit Ash eine Seele bekommt und zum Mensch werden kann. Nach erfolgreicher Suche führt sie ihr Weg zu dritt weiter zu einer Seherin, die den Weg zum Ende der Welt kennt und sie auch in das Geheimnis einweihen kann, wie eine Fee zum Menschen wird. Doch dort angekommen stellt sich die Frage, ob Ash das noch immer möchte? Ob er auch wirklich bis zum Ende bei Meghan und im Iron Realm bleiben will? Und wenn ja -möchte er es aus eigenen Willen oder nur weil er ein Schwur abgegeben hat und dazu gezwungen wird?… . First Sentence: “‘Oy, ice-boy! You sure you know where you’re going?’. I ignored Robin Goodfellow as we wove through the gray murk of the wyldwood, pushing farther into the soggy swamp known as the Bone Marsh.” . Meine Gedanken zum Buch: Wie immer hat der Schreibstil von Julie Kagawa voll und ganz überzeugt und sie konnte durch ihre wunderschöne Beschreibung der Umgebung, mit all ihren Wundern und Farben und außergewöhnlichen Kreaturen punkten. Außerdem hat sie sich wieder einiges spektakuläres einfallen lassen und ihre Kreativität kennt meines Erachtens wenig Grenzen. Von der Handlung her finde ich den Iron Knight einfach nur top ist und es gibt nur wenige Punkte die mich daran stören. Zu einem war der Anfang leider etwas zäher als gewohnt zu lesen, da es immer das gleiche war… Zuerst suchen sie Grimalkin, danach suchen sie die Seherin und danach suchen sie das Ende der Welt. Natürlich hat es Kagawa nicht nur dabei belassen, sondern auch Kämpfe, wilde Kreaturen und neue Charaktere erschaffen und es spannend gehalten, aber trotzdem war es nicht so spannend und frisch wie die ersten 3 Bücher. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass es dieses mal aus der Sicht von Ash geschrieben wurde und wir endlich auch hinter seine Fassade blicken konnten und was wir dort sahen, war einfach unbeschreiblich schön – mutig und stark mit einem eisernen Willen und trotz allem noch fähig vollends zu lieben schmacht. Also wäre Ash eine echter Mann und nicht nur ein erfundener Charakter, dann gebe es für mich kein Halten mehr und ich würde alle Hebel in Bewegung setzten um auch ins Feenland zu gelangen! :) . Aber genug zu Ash – wir alle wissen was wir an ihm haben. Zu den anderen Charakteren muss ich sagen, dass mir hier auch Puck wieder mal außerordentlich positiv ins Auge gestochen ist und ich hoffe, dass Kagawa vielleicht weiter schreibt, von mir aus auch mit anderen Hauptcharakteren, aber dass dort Puck wieder vorkommt und dort sein Happy End bekommt. Er ist so eine Frohnatur, der aber auch wenn es darauf ankommt ein guter und ernsthafter Freund sein kann, und einem immer zur Seite steht – ich finde schon alleine deshalb hat er auch seine ‚Happily Ever After – Romanze‘ verdient. Grimalkin und die anderen waren auch wie in den Vorgängern klasse, besonders seine spitzen Kommentare. Schade fand ich es, dass doch sehr wenig von Meghan dabei war. Sicher, sie konnte körperlich nicht anwesend sein, weil der ‚ganze Trupp‘ ja wo anders unterwegs war, aber ich hätte mir mehr Traumphasen oder Rückblicke auf gemeinsame Momente erhofft, um sie dann auch aus Ash seiner Sicht zu lesen. . Okay, ich muss jetzt leider spoilern. Also bitte nicht weiter lesen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt. Danke! SPOILER WARNUNG!!! . Das Ende war dann leider nach meinem Geschmack etwas zu schnell da, nach der ganzen Strapaze, die Ash und die anderen aufgenommen haben um dorthin zu gelangen. Ich hätte mir eben danach noch etwas mehr Zweisamkeit mit Ash und Meghan gewünscht und vielleicht auch einen kleinen Ausblick auf ihre gemeinsame Zukunft mit ihrem Sohn oder mit den anderen Höfen? Ob sie ihre Eltern wieder sieht? Was mit ihrem Bruder passiert? Oder wie es mit Puck weiter geht? Alles Fragen die unbeantwortet im Raum stehen und einen kleinen, bitteren Nachgeschmack zurück lassen, wenn man das Buch fertig zur Seite legt. Außerdem war die Lösung, die Kagawa mit Ariella geliefert hat, genau das was ich mir in den vorigen Teilen schon immer gedacht habe. Ich habe mir immer gedacht, dass es die Beziehung belasten bzw. nach der Zeit verändern muss, wenn jemand so sehr an einer Toten hängt und die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Daher finde ich den Ausgang wie es sich nun zwischen Ash und Ariella zugetragen hat, und dass sie nun doch ein gemeinsames Ende bekommen haben, in dem sie sich verabschieden konnten im Guten und ohne schlechten Gefühl – nein, sondern sogar noch besser, dass er einen Teil von ihr in sich mitträgt – aber dass er sich trotzdem vorher klipp und klar für Meghan entschieden hat => das hat mir sehr gut gefallen. Obgleich ich die ganze Zeit, als Ariella aufgetaucht ist und bis zu dem Zeitpunkt, bis er sich entschieden hat, immer mitgelitten habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl als hätte ich Liebeskummer und fühlte einfach mit. Kagawa hat großartig mit meinen Gefühlen jongliert – ein stetes ‚up and down‘ mit einem schönen Ende, das mich ein wenig mit traurigem Herzen, da es nun vorbei ist, doch lächelnd zurück lässt. . Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2011/10/09/review-the-iron-knight/

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Dubhe

    Dubhe

    06. November 2011 um 12:30

    Meghan ist nun die "Iron Queen" und herrscht über die Eisenfeen. Doch ihre Liebe Ash darf das Eisenkönigreich nicht betreten, da Meghan es ihm mit seinem wahren Namen verboten hat. Und nun macht sich Ash auf die Suche nach einem Weg, mit Meghan doch zusammen sein zu können. Auch Grimalkin und Puck sind mit von der Partie. Und die einzige Lösung? Sterblich zu werden und eine Seele zu erlangen. Doch der Weg ist schwer und lang. Und dann kommen Ash auch Zweifel. Macht er das Richtige? . Nach den vorherigen drei Bänden bin ich nun ziemlich enttäuscht. Nicht nur, ist das Buch nicht gut aus Ashs Sicht. Aus Meghans Augen wird Ash anders dargestellt als aus seiner Sicht und die von Meghan gefällt mir definitiv besser. Außerdem zieht sich das Buch hin. Das Buch hat mich einfach nicht mehr gefesselt. Wäre es aus Meghans Sicht geschrieben worden, wäre es viel viel viel spannender.

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  • Rezension zu "The Iron Knight" von Julie Kagawa

    The Iron Knight
    Melanie85

    Melanie85

    22. July 2011 um 21:32

    WOW! Ich ♥ Ash!
    Das war definitiv das beste Buch der Reihe und wirklich ein gelungener Abschluss!

    Zum Glück ist ein Spin-Off geplant, so wird man wenigstens den einen, oder anderen wieder sehen.... YAY