Julie Kibler Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

(127)

Lovelybooks Bewertung

  • 115 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 3 Leser
  • 61 Rezensionen
(75)
(42)
(8)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Zu zweit tut das Herz nur halb so weh“ von Julie Kibler

Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen. Ausgerechnet der farbige Sohn der Hausangestellten eröffnet ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings, die sie nicht betreten darf. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben, gegen alle Konventionen – und gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie...

Das Buch und das Leben von Miss Isabelle haben mich sehr bewegt. Ich kann das Buch wirklich jedem und jeden Alters sehr ans Herz legen.

— missmistersland

Schönes und auch trauriges Buch über die Liebe zwischen einer Weißen und einem Schwarzen im Amerika der 30er Jahre.

— roelchen

Schönes, aber gleichzeitig auch trauriges Buch über eine einzigartige Liebe! Es fehlte mir jedoch ein bisschen an Tiefe ...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass "irgendetwas gefehlt hat". So ist es-das i-Tüpfelchen zum 5-Sterne-Buch. Dennoch: grandios!

— Kriezbrei

Schöne Geschichte, aber mir hat was gefehlt. Vielleicht war mir Isabelle am Anfang zu naiv und die Liebe hat sich zu schnell entwickelt.

— Winterwoelfin

Wunderschön und wundertraurig!!! Ein tolles Buch.

— AnnaBerlin

ein wunderschönes Buch - ich hab's an einem Tag verschlungen :)

— Millie

Wunderschöne Geschichte, für die man sich am Schluss ein paar Taschentücher bereit legen sollte!

— KitKat88

Tief berührend und tragisch- ein Buch, das man so schnell nicht vergisst.

— BookParadise

Stöbern in Romane

Leere Herzen

Tolles Cover, spannende Handlung, sprachlich ausgefeilt, Leseempfehlung!

dasannalein

Was man von hier aus sehen kann

Etwas ganz besonderes!

TheCoon

Kleine große Schritte

Ein wichtiges Thema, die Ausarbeitung überzeugt nicht ganz.

TheCoon

Solange es Schmetterlinge gibt

Leider nicht sehr überzeugend!

TheCoon

Oder Florida

Puh ... das war so gar nicht mein Buch. Die Story ist flach und die "Witze" platt ....

19angelika63

Lied der Weite

Wundervolle und ruhige Geschichte von sieben Menschen die ihren Platz im Leben suchen ...

19angelika63

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine einfühlsame Geschichte die zum Nachdenken anregt.

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    missmistersland

    19. November 2017 um 16:56

    Calling me home - Die betagte Miss Isabelle bittet ihre junge Friseurin um einen großen Gefallen, sie soll die ältere Dame zu einer Beerdigung nach Cincinnati fahren. Während der mehrtägigen Fahrt erzählt Miss Isabelle von ihrer großen Liebe - sie hat sich in Zeiten der Apartheid in einen schwarzen Mann verliebt. ***Haltet die Taschentücher bereit. Diese Geschichte hat mich bis zum letzten Wort gefesselt. Während der Fahrt von Texas nach Cincinnati liest man sich durch sämtliche emotionalen Stationen. Das Ende steht quasi in Druckbuchstaben auf der ersten Seite, doch wie soll es auch anders sein, bis zum Ende hin erwartet man das es anders ausgeht als erwartet. Doch trotz der vermeintlich nicht vorhandenen Spannung über den Ausgang, schaffte es das Buch mich auf den letzten Seiten nochmal zu überraschen.***Mir hat es tatsächlich das Herz gebrochen als ich Miss Isabelles Geschichte las. Eine Liebesgeschichte. Als junger Mensch, geboren in einem freien Land, kann man sich die Welt in Zeiten der Apartheid nur vorstellen. Für mich war es nie greifbar warum manche Menschen denken wie sie denken - dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe mehr Rechte hätten als andere.In dem Buch lernen wir verschiedene Protagonisten kennen die alle ihre besonderen Beweggründe haben zu tun was sie eben tun oder taten. Besonders Miss Isabelles Eltern haben mich beschäftigt. Ich kann mich auch im Nachhinein nicht entscheiden wie ich zu ihnen stehe, zumindest was ihren Vater angeht.***Miss Isabelle wächst in einer sogenannten Sundown Town auf. In diesen Städten ist es Farbigen verboten sich nach Sonnenuntergang aufzuhalten. Von diesen Sundown Towns habe ich in dem Buch zum ersten mal etwas gehört. Sicherlich war mir vorher schon bewusst das es eine klare Trennung bei allem gab. Toiletten waren gekennzeichnet mit "white" und "coloured", Trinkbrunnen, Cafés, Eingangstüren, Kinos, Bahnhöfe.... LESENSWERT!

    Mehr
  • Kleines Buch, große Geschichte

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2017 um 08:41

    In dem Buch " Zu zweit tut das Herz nur halb so weh ", geht es um die siebzehnjährige Isabelle, Ende der 1930er Jahre. Sie erzählt ihre Geschichte, die von ihrem Leben handelt.Sie will dem Zwang ihrer Familie entfliehen und ihr eigenes Leben leben. Ausgerechnet der farbige Sohn der Hausangestellten, Robert, eröffnet ihr eine neue Welt, in die sie nicht reingehört. Doch sie verlieben sich ineinander und haben einen sehr schweren Weg zu gehen.Das Buch ist abwechslungsweise in Gegenwart und Vergangenheit geschrieben, in der Gegenwart schildert meist Dorrie, die Friseurin von Isabelle, die für sie wie eine Tochter ist, die Situation und ihre Probleme, auch in ihrem Liebesleben. In der Vergangenheit wird die Geschichte von Isabelle aus ihrer Sicht wiedergegeben, welche sie gleichzeitig in der Gegenwart Dorrie zu erzählen scheint.Auch wenn es nur ein Taschenbuch mit rund 300 Seiten ist, hat die Autorin alles gegeben." [Es ist] feinfühlig geschrieben und mit Heldinnen, die einem sofort ans Herz wachsen " (Grazia)" Warmherzig, bittersüß und lebensnah " (BücherPick)Auch für mich hätte das Buch nicht besser sein können, es beinhaltet fesselnde Liebe, angstmachende Drohungen und ihre Durchsetzung aber auch eine liebende Familie, die eigentlich keine ist.Nicht zu vergessen, ist aber auch die Situation damals, zwischen Schwarzen und Weißen und ihre unterschiedlichen Rechte, was besonders durch Robert und Isabelle zum Ausdruck gebracht wird.Ich persönlich fand das Buch sehr gut geschrieben, gut geschildert und die Geschichte machte einfach nur mehr Lust zum Weiterlesen.Die Situationen in der Geschichte waren gefühlsbetont und ich habe mich wie an ihrer Stelle gefühlt, man konnte sich richtig in die Protagonisten hineinversetzen.Für mich war das in der letzter Zeit ein sehr guter Roman, den ich eigentlich jedem weiter empfehlen würde, der gute Liebesgeschichten mag, wobei das Ende nicht gleich im ersten Kapitel verraten wird und welche vielleicht auch nicht nur HappyEnds hat....

    Mehr
  • Glaube - Liebe - Hoffnung

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Barbara62

    09. December 2016 um 17:15

    Der Titel des Romans könnte glauben lassen, dass es sich hier um eine zweitklassige Schnulze handelt, aber das ist Zu zweit tut das Herz nur halb so weh ganz bestimmt nicht. Der 2012 erschienene Debütroman der in Kentucky geborenen US-Amerikanerin Julie Kibler ist vielmehr eine Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Rassismus in den 1930er-Jahren bis heute und eine ebenso tragische wie berührende Liebesgeschichte. Die Handlung ist einerseits in der Gegenwart, andererseits als Rückblenden in den Jahren 1939 bis 1944 angesiedelt. Die 90-jährige weiße Isabelle und ihre afroamerikanische Friseurin Dorrie sind über die Jahre Freundinnen geworden, trotz des enormen Altersunterschieds, der gänzlich verschiedenen Lebensumstände und der unterschiedlichen Hautfarbe. So ist es fast natürlich, dass Isabelle Dorrie bittet, sie durchs halbe Land mehr als 1600 Kilometer von Texas nach Cincinnati zu chauffieren zu einer Beerdigung, bei der sie Dorrie an ihrer Seite haben möchte. Es ist eine lange Fahrt und eine lange, traurige Geschichte, die Isabelle zu erzählen hat. Sie beginnt und endet mit einem Trauerkleid und Isabelle muss dazu in ihre Jugend Ende der 1930er-Jahre zurückkehren, in eine Zeit, als in Kentucky eine Liebesbeziehung zwischen Weißen und Farbigen nicht nur undenkbar, sondern auch strafbar war. So hatte die Liebe zwischen Isabelle und dem Sohn ihrer farbigen Hausangestellten keine Chance und der Versuch, sich zu widersetzen, musste in einer Tragödie enden. Übrig blieb schließlich nur ein silberner Fingerhut mit der Gravur "Glaube - Liebe - Hoffnung". Bis zum Schluss haben weder Dorrie noch ich erraten, zu wessen Beerdigung die beiden ungleichen Freundinnen unterwegs waren, und ich gestehe, dass es mir die Tränen in die Augen getrieben hat, als es offensichtlich wurde. Ich habe Zu zweit ist das Herz nur halb so schwer nicht als kitschig empfunden. Julie Kibler erzählt packend und ergreifend ein Lebensschicksal und ein Stück hochspannende Zeitgeschichte der Südstaaten, nur die Übersetzung ist zeitweise etwas holprig, so dass die Originalausgabe sicherlich zu bevorzugen ist.

    Mehr
  • Eine Geschichte fürs Herz

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    zazzles

    27. October 2014 um 14:53

    Die Geschichte handelt von der inzwischen 90-Jährigen Isabelle, die sich mit ihrer weitaus jüngeren, afroamerikanischen Bekannten Dorrie auf eine Reise nach Cincinnati begibt, wo sie an einer Beerdigung teilnehmen möchte. Auf dem Weg dorthin erzählt Isabelle die Geschichte über ihre erste (und wahrscheinlich einzig wahren) Liebe. Der Leser reist so in die die Jahre 1939/40 zurück, in der die Rassentrennung zwischen Afroamerikanern und Weissen noch deutlich spürbar war. Und wie das Schicksal so will, verliebte sich Isabelle auch tatsächlich in den Afroamerikaner Robert und heiratete ihn - ihrer Familie zum Trotz - kurze Zeit später. Was das Ganze für Konsequenzen hatte, musste sie kurz darauf am eigenen Leib erfahren. Dieser Hauptplot wechselt sich immer jeweils mit einem Kapitel aus der Gegenwart ab, in der man in erster Linie mehr über den Nebencharakter Dorrie erfährt. Obwohl inzwischen fast 70 Jahre vergangen sind, hat diese immer noch mit Vorurteilen gegenüber Afroamerikanern zu kämpfen. Immer wieder wird sie von Passanten argwöhnisch gemustert oder muss sich höhnische Kommentare über ihre Hautfarbe anhören. Und als wäre das noch nicht genug, spielt sich bei Dorrie Zuhause noch ein ganz eigenes Drama ab, das sie telefonisch regeln muss. Obwohl ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden, konnte ich das Buch spätestens ab der Mitte nicht mehr aus der Hand legen. Man ist einfach zu neugierig, was aus Isabelle und Robert wird und hofft natürlich bis zum bitteren Ende, dass es zu einem Happy-End kommt. Das Ende hält dann nochmal einige "Überraschungen" bereit - wobei ich das absichtlich in Anführungszeichen setze, da man einige Enthüllungen als aufmerksamer Leser bereits vorhersehen konnte. Das werte ich allerdings als etwas Positives, denn die Geschehnisse wirken dadurch realistisch und runden die Geschichte ab. Die Story um Dorrie war zwar ganz nett zu lesen, sie hat mich aber hin und wieder gestört, weil mich die Vergangenheit von Isabelle viel mehr interessiert hat und ich durch die Gegenwarts-Kapitel immer wieder im Lesefluss unterbrochen wurde. (Ein wenig überrascht war ich aber doch über die Tatsache, wie kleingeistig einige Südamerikaner noch zu sein scheinen, denn einige Situationen die aus Dorries Gegenwart geschildert wurden, haben mich manchmal glauben lassen, dass die Leute im 19. Jahrhundert stecken geblieben sind. Falls diese Vorurteile tatsächlich noch in diesem Ausmass da sind und auch so offensichtlich geäussert werden, dann tun mir die Amis einfach nur leid.) Alles in allem ist "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" (trotz diesem schrecklichen Titel) ein schönes Buch, bei dem man die ein oder andere Träne vergiessen könnte.

    Mehr
  • Die Welt in schwarz-weiß:

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    KitKat88

    17. July 2014 um 21:07

    Der Klappentext versprach eine Geschichte, die gegen Ende der 1930 Jahre spielt und von einem weißen jungen Mädchen handelt, das sich in einen Farbigen verliebt. Die Rahmenhandlung, auf die sich, jedenfalls im deutsche und so wie ich es verstanden habe, der Titel bezieht, findet hier jedoch keine Erwähnung. Es geht um eben jenes Mädchen, das 70 Jahre später ihre Geschichte erzählt und zwar einer Farbigen. Und gerade dieser Rahmen, der Kontrast zwischen Gegenwart und Vergangenheit, der an manchen Stellen erschreckend gering wurde, hat für mich dieses Buch zusätzlich interessant gemacht. Auch ohne überraschende und im Voraus nicht zu erahnende Wendungen erzählt diese Buch eine ebenso schöne wie traurige Geschichte, von der man sich viel zu gut vorstellen kann, dass sie real ist. Sie erzählt vom wahren Leben und auch ohne dabei an die wahren Meisterwerke dieses Genres wie „Und wählte fünf glatte Steine“ von Ann Fairbain heran reichen zu können, ist sie bewegend und rührend und lohnt gelesen zu werden. 

    Mehr
  • Ach was für eine schöne und zugleich traurige Liebesgeschichte ...

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    divergent

    --- Der Inhalt --- Das Buch erzählt abwechselnd zwei Geschichten: #1: Eine ca. 90-jährige Frau und ihre schwarzhäutige Friseurin fahren gemeinsam nach Cincinnati. Da die ältere Dame ein Begräbnis besuchen muss und sie nur mit ihrer Friseurin fahren kann, da sie sonst niemanden hat. Eine Reise im Auto von Texas nach Ohio beginnt. #2: Zeitgleich wird auch noch eine andere Geschichte erzählt, welche in Kentucky in den 1930er Jahren spielt. Die junge Isabelle lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt. Wie zu dieser Zeit üblich hat die Familie schwarzhäutige Angestellte. Eines der Dienstmädchen hat einen Sohn, Robert, der ein Jahr älter wie Isabelle ist. Als sie Robert und Isabelle eines Tages ineinander verlieben, nimmt eine Tragödie ihren Lauf. --- Meinung --- Das Buch stand bereits seit Monaten auf meiner Wunschliste. Nun habe ich es endlich gelesen und ja, ich bin begeistert. Es fesselt den Leser mit einem einfachen und flüssgen Schreibstil, der auch sehr angenehem zu lesen ist. Das abwechselnd zwei Geschichten erzählt werden, war zugegeben für mich zu Beginn etwas komisch, jedoch gewöhnt man sich recht schnell daran. Die Geschichte um Robert und Isabelle ist eine wirklisch schöne und zugleich auch sehr traurige Liebesgeschichte - die mich persönlich zum Nachdenken angeregt hat.Und gerade das ist immer gut bei Bücher! "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" lässt einen so schnell nicht mehr los! Ein absolut empfehlenswertes Buch mit einem Stück Geschichte der Amerikaner.

    Mehr
    • 2
  • Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    BookParadise

    01. May 2014 um 18:51

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh ist die tief berührende Geschichte von Isabelle und Robert, die mich von der ersten Seite an gepackt hat. Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen und verliebt sich in den farbigen Sohn der Hausangestellten.  Obwohl diese Liebe von Isabelles Familie nicht akzeptiert wird, sind sie bereit, für ihre Liebe zu kämpfen und so nehmen tragische Dinge ihren Lauf. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch, weil ich beide Charakter sehr mutig und liebevoll fand und mich ihre Geschichte sehr berührte. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und wenn ich es dann tat, habe ich immernoch daran gedacht. Am Anfang dachte ich, dieses Buch lasse sich innerhalb kürzester Zeit lesen und wäre ein Buch, das ich schnell vergessen werde. Doch schon bald merkte ich, dass es viel emotionaler, tragischer und spannender ist, als ich gedacht hatte. Die Protagonisten, Isabelle, Robert und Dorrie, fand ich auf Anhieb sympatisch und habe sie auch in Kürze ins Herz geschlossen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht, aber auch gefühlvoll und emotional. Fazit: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh ist ein emotionales und feinfühliges Buch, das ich nicht schnell vergessen werde. Sehr zu Empfehlen.

    Mehr
  • Über das Leben reflektieren…

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Krimifee86

    Inhalt: Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen. Ausgerechnet der Sohn der farbigen Hausangestellten eröffnet ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings, die sie nicht betreten darf. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben, gegen alle Konventionen – und gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie … Im Kentucky der späten 1930er ist es einer weißen Frau nicht nur verboten, sich in einen Farbigen zu verlieben, es ist auch höchst gefährlich. Entgegen allen Warnungen und Widerständen setzen sich Isabelle und Robert in ihrer verzweifelten Liebe über alle Konventionen hinweg. Mit diesem Schritt beginnt ein Drama, für das die beiden einen hohen Preis zahlen müssen … 70 Jahre später begleitet die farbige Friseurin Dorrie ihre Stammkundin Isabelle durch das halbe Land zu einer Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle nach all den Jahren des Schweigens ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und ihre verzweifelte Liebe von damals noch einmal aufleben lässt. Und am Ende ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit löst sich noch ein letztes, bittersüßes Rätsel … Cover: Ein schönes Cover, auch wenn es nicht so viel mit dem Buch zu tun hat oder richtiger ausgedrückt: Es hat gar nichts mit dem Buch zu tun! Also, klar, Isabelle und Dorrie reisen im Auto durchs Land, aber ja im Endeffekt nicht im Regen. Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, dachte ich, es handelt von Isabelle und Roberts Flucht, aber das hat sich als Fehler herausgestellt. Insofern: Schön, aber eben nicht ganz so passend zum Buch. Schreibstil: Sowohl Isabelle als auch Dorrie waren für mich zwei bemerkenswerte Charaktere, beide ganz unterschiedlich, auch, was die Probleme angeht und doch irgendwie eine Einheit. Das hat mir wirklich gut gefallen. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war diese extreme Schwarz-Weiß-Malerei (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe selber zwar keine schwarze Hautfarbe – erlebe es also vielleicht anders -, aber ich habe selber ein Jahr in den USA gelebt und auch öfter kürzere Zeit dort verbracht und mir ist nie diese Skepsis zwischen Schwarzen (vielleicht bin ich jetzt politisch nicht korrekt, aber der Einfachheit halber benenne ich es jetzt so, wie es auch im Buch ist!) und Weißen aufgefallen, wie sie im Buch beschrieben wird. Aber gut, wie gesagt, vielleicht merkt man das nur, wenn man selber betroffen ist. Die Story: Eine tolle Geschichte, die zum einen in der Gegenwart (Probleme, die Dorrie mit den Männern und ihren Kindern hat), zum anderen in der Vergangenheit (Probleme, die Isabelle hat, weil sie einen Schwarzen liebt). Die Probleme der beiden Frauen, die nicht nur vom Alter her unterschiedlicher nicht sein könnten, verschmelzen in der Geschichte zu einem großen Ganzen – Dorrie lernt aus Isabelles Geschichte. Insgesamt muss ich sagen, dass obwohl es eigentlich um die Vergangenheit gehen sollte, mich die Gegenwart mindestens genauso fasziniert hat, was ich das eigentlich spannende an diesem Buch finde. Denn nicht nur Dorrie, auch man selber kann aus Isabelles Erzählung eine ganze Menge lernen und für sich mitnehmen. Ich jedenfalls habe mich öfter dabei ertappt, wie ich über die Geschichte, Dinge aus meinem privaten Leben reflektiert habe. Dafür ein absolutes Chapeau an die Autorin, denn Leser so mitzunehmen, gelingt mit Sicherheit nicht jedem. Fazit: Am Ende sind ein paar Tränchen geflossen. Ich fand das Buch wirklich schön und es hat mich sehr berührt. Auch wenn es nicht immer realistisch war und ich Isabelles Reaktionen und Handlungen oftmals nicht so ganz hundertprozentig nachvollziehen konnte, hat mir das Buch gut gefallen und mich auch zum Nachdenken gebracht. Deshalb möchte ich die volle Punktzahl für dieses kurzweilige Lesevergnügen vergeben.

    Mehr
    • 2

    Sabine17

    25. April 2014 um 23:07
  • eine reise zur wahrheit...

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    liyah40

    isabell verliebt sich in den dreißiger jahren in den farbigen sohn der haushälterin. doch diese liebe ist von anfang an zum scheitern verurteilt, viel zu groß ist die ablehnung der gesellschaft, eine gesellschaft, in der schwarze nach einbruch der dunkelheit nicht einmal mehr die stadt betreten dürfen... jahrzente später, isabell ist mittlerweile 90 jahre alt, bittet sie ihre friseurin und freundin dorrie, eine farbige frau, anfang vierzig, alleinerziehend, sie auf einer reise zu begleiten und diese stimmt sofort zu. während der fahrt erzählt isabell ihre tragische liebesgeschichte und die beiden frauen kommen sich noch näher. durch isabelles erzählung ermutigt, beginnt auch dorrie sich zu öffnen und will einen neuanfang wagen... ein wirklich schönes, emotionales & spannendes buch mit tollen charakteren! tipp: zum überraschenden ende solltet ihr taschentücher bereit halten! ;)

    Mehr
    • 2
  • Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Nangile

    15. March 2014 um 10:10

    Die 90-jährige Isabelle bittet ihre Friseurin Dorrie, sie zu einer Beerdigung von Texas nach Cincinnati in Ohio zu fahren, da sie sich selbst so eine lange Fahrt nicht mehr zutraut. Obwohl Dorrie für Isabelle im Lauf der Jahre fast zu einer Tochter geworden ist, erfährt sie zunächst nicht, um wessen Beerdigung es sich handelt und warum diese Reise für Isabelle so wichtig ist. Die Beiden könnten verschiedener nicht sein und doch hat sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickelt, die sich über alle Unterschiede in Hautfarbe, Alter, sozialer Stellung hinwegsetzt. Isabelle ist sehr direkt, sie wirkt auf den ersten Blick mürrisch und dickköpfig, doch Dorrie ist klar, dass hinter dieser eher unfreundlichen Fassade ein trauriges Geheimnis steckt, das Isabelle zu der Person werden ließ, die sie heute ist. Dorrie ist alleinerziehende Mutter zweier Teenager und nach einer gescheiterten Ehe sowie mehreren missglückten Liebesbeziehungen misstraut sie dem Glück in der gerade beginnenden Beziehung zu Teague. Außerdem belasten sie die Probleme mit ihrem pubertierenden Sohn. Auf der 2-tägigen Fahrt erzählt Isabelle Dorrie ihre Lebensgeschichte, die vom Amerika der strikten Rassentrennung in den 40er Jahren geprägt ist und von einer verbotenen Liebe handelt. Obwohl die Geschichte teilweise sehr traurig bzw. wütend macht, beinhaltet sie doch auch viel Positives und auch Dorrie erkennt letztendlich, dass es sich lohnt, um sein Glück zu kämpfen und dass sie wieder Vertrauen zu den sie liebenden Menschen fassen muss, um selbst glücklich zu werden. Es gibt zwei Handlungsstränge, die von Dorrie in der Gegenwart und Isabelle in der Vergangenheit jeweils in der Ich-Perspektive erzählt werden. Ich fand beide Lebensgeschichten spannend und interessant. Diese Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft und eine große Liebe hat mich sehr berührt und ich freue mich auf weitere Romane von Julie Kibler.

    Mehr
  • Eine Reise, gefüllt mit Erinnerungen

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Nabura

    21. October 2013 um 18:20

    Schon seit Jahren kümmert sich die farbige Dorrie jede Woche um die Haare der weißen Isabelle, die bereits 90 Jahre alt ist. Eines Tages bittet Isabelle Dorrie, sie zu einem wichtigen Termin quer durch Amerika, von Texas nach Cincinnati, zu fahren. Dorrie willigt ein, und die beiden Frauen begeben sich auf die mehrtägige Reise. Während Dorrie per Telefon mit ihren zwei Kindern und ihrem neuen Freund in Kontakt steht und auf diesem Weg mit diversen Problemen konfrontiert wird, beginnt Isabelle, ihr ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Sie wuchs in einem Stadtteil in Kentucky auf, in dem Farbige sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aufhalten durften. Dort verliebte sie sich Ende der 1930er Jahre in den farbigen Hausangestellten ihrer Eltern. Konnte ihre Liebe überhaupt eine Zukunft haben? Die Geschichte beginnt in der Gegenwart aus der Sicht Isabelles. Sie blickt darauf zurück, wie sie Dorrie kennen lernte. Inzwischen ist sie fast zu ihrer Tochter geworden, weshalb sie den Entschluss fasst, Dorrie um ihre Begleitung bei der bevorstehenden Reise zu bitten. Warum glaubt Isabelle, dies nicht alleine zu schaffen? Meine Neugier war geweckt. Auf dem folgenden Roadtrip wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen beschrieben. In der Gegenwart übernimmt Dorrie die Erzählung. Sie berichtet von den Ereignissen auf der Fahrt und ihren nicht ganz undramatischen Gesprächen mit Sohn und Freund per Telefon. Isabelle hingegen blickt in ihre Vergangenheit zurück, beginnend mit dem Jahr 1939. Gemeinsam mit Dorrie fragte ich mich, warum Isabelle ihre Geschichte ausgerechnet während der Fahrt erzählt. Gibt es eine Verbindung zum aktuellen Geschehen? Beide Erzählebenen haben mir gut gefallen, wobei Isabelles Geschichte mich nachhaltiger beschäftigt hat. Die ständigen Zeitsprünge werden durch kurze Kapitel ausgeglichen, sodass ich stets den Überblick behalten konnte, an welchem Punkt in der Vergangenheit und der Gegenwart die Geschichte sich gerade befindet. Dorrie und Isabelle stehen in der Geschichte klar im Mittelpunkt. Beide erlebte ich als starke, authentische Frauen, die im Leben so manchen Fehler gemacht haben und daran gewachsen sind. Dorries Situation ist in der heutigen Zeit sicherlich kein Einzelfall. Als alleinerziehende Mutter fragt sie sich, ob sie die Beziehung zu ihrem neuen Freund intensivieren sollte. Außerdem scheint ihr Sohn ihr etwas zu verheimlichen. Im Vergleich dazu ist Isabelles Geschichte außergewöhnlich. 1939 herrschte eine große Kluft zwischen Schwarz und Weiß, und die Liebe einer Weißen zu einem Farbigen war in den Augen vieler Personen schlichtweg unmöglich und verboten. Es entsteht ein facettenreiches Bild der damaligen Zeit. Der Leser lernt verschiedene Charaktere kennen, die dieser Liebe mehr oder weniger ablehnend gegenüberstehen. Ich zitterte um Isabelles Glück und durchlebte mit ihr Höhen und Tiefen, dramatische und überraschende Momente. Auch wenn die Geschichte meist sachlich bleibt, konnte nachvollziehen, wie Isabelle sich gefühlt haben muss und von ihrer Erzählung berührt werden. Ihre Geschichte ist ein Einzelfall, welcher den Leser jedoch über die generelle Kluft zwischen Schwarz und Weiß in der Vergangenheit und auch heute nachdenken lässt. „Zu zweit tut das Herz nur halb so weh“ erzählt von einer Reise zweier ungleicher Frauen. Während Isabelle in die Vergangenheit blickt und mich mit ihrer Geschichte berühren konnte, hat mir Dorries aufrichtige Art in der Gegenwart gefallen. Mit seinen ruhigen Tönen, emotionalen und dramatischen Momenten konnte mich dieser Roman überzeugen.

    Mehr
  • Schrecklicher Titel - wunderschöne Geschichte!

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Mrs_Nanny_Ogg

    Gottseidank habe ich mich nicht von diesem schrecklichen Titel vergraulen lassen..... Der Klappentext hatte mich zu neugierig gemacht und ich habe es schließlich doch in die Hand genommen - und nicht bereut! Gibt es eine literarische Entsprechung für "Roadmovie"? Denn so kann man sich das Buch vorstellen. Eine 90jährige weiße Lady fährt mit ihrer jungen schwarzen Frisörin zu einer Beerdigung. Zunächst weiß man nur sehr wenig über die beiden, doch im Laufe der mehrtägigen Fahrt erzählt die 90jährige Isabelle ihre Lebensgeschichte und bringt dadurch Dorrie dazu, über ihre eigene Lebenssituation nachzudenken. Eine unglückliche Liebesbeziehung zwischen Schwarz und Weiß in den Südstaaten am Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts bildet den Kern der Geschichte. Erst ganz am Ende erfährt man, zu wessen Beerdigung sich die beiden Damen aufgemacht haben - und mir rollten tatsächlich ein paar Tränen über die Wangen. Ein sehr zu empfehlender Roman - aber der Originaltitel "Calling home" hätte mich eher angesprochen, dass Buch überhaupt in die Hand zu nehmen.

    Mehr
    • 2
  • Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Fluse

    04. September 2013 um 06:44

    Isabelle und Robert - ein Leben für die Liebe und gegen die Regeln. Schon früh merkt Isabelle, dass sie Robert liebt und mit ihm zusammen sein will. In Kentucky, wo sie in gut situierten Verhältnissen aufwächst, ist dies aber unmöglich. Auch in der eigenen Familie herrschen diese Regeln, dass Weiße mit Schwarzen nicht zusammen sein dürfen. Isabelle versucht, einen Weg zu finden und ist dabei zunächst erfolgreich. Robert und Isabelle finden kurzzeitig ihr Glück und können es geniessen. Aber dann holt sie die Realität und der Hass der Menschen wieder ein. Die Geschichte wird von Isabelle erzählt. Sie ist auf dem Weg zu einer Beerdigung, ihre Freundin, die schwarz ist, begleitet sie. Die Reise wird zu einer Offenbarung für beide. Isabelle vertraut sich endlich jemandem an und Dorrie taucht mehr und mehr ein in das Leben von Isabelle und merkt dabei auch, wie sie sich doch in ihrem eigenen Leben bei vielen Dingen so schwer tut. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Ein wunderbarer Erzählstil, der es einem nicht leicht macht, das Buch aus den Händen zu legen. Man wird ständig von einer Gänsehaut begleitet, die in den letzten Zeilen des Buches ihren absoluten Höhepunkt erreicht.

    Mehr
  • Beendet!!!!!!!!! Wanderbuch Zu zweit tut das Herz nur halb so weh von Julie Kibler

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    Lizzy1984w

    Ich lass es jetzt mal wandern da Nachfrage besteht und ich eh aktuell nicht dazu komme es zu lesen. Zu großer SUB zu wenig Zeit kennen bestimmt viele. :-) Inhalt(LB): Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen. Ausgerechnet der Sohn der farbigen Hausangestellten eröffnet ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings, die sie nicht betreten darf. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben, gegen alle Konventionen - und gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie ... Im Kentucky der späten 1930er ist es einer weißen Frau nicht nur verboten, sich in einen Farbigen zu verlieben, es ist auch höchst gefährlich. Entgegen allen Warnungen und Widerständen setzen sich Isabelle und Robert in ihrer verzweifelten Liebe über alle Konventionen hinweg. Mit diesem Schritt beginnt ein Drama, für das die beiden einen hohen Preis zahlen müssen ... 70 Jahre später begleitet die farbige Friseurin Dorrie ihre Stammkundin Isabelle durch das halbe Land zu einer Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle nach all den Jahren des Schweigens ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und ihre verzweifelte Liebe von damals noch einmal aufleben lässt. Und am Ende ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit löst sich noch ein letztes, bittersüßes Rätsel ... ** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Wenn es mal länger dauert einfach bescheid geben wäre auch kein Problem. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!! Lizzy1984w verschickt 18.09. 1.ankedieleserin angekommen 20.09.------verschickt/erneut verschickt 27.10 2.rosebud angekommen 03.11.------verschickt 3.Marakkaram angekommen 01.12.---------verschickt 17.01. 4.Dunkelblau angekommen 18.01.-------verschickt 5.LiesaB angekommen 30.01.-------verschickt 6.Dreamworx angekommen-------verschickt 20.02. 7.Kendra angekommen 25.02.------verschickt 26.03. 8.buechermaus25 angekommen 02.04.----verschickt 30.04. 9.schokoloko29 angekommen 06.05.----verschickt 10.melanie_reichert angekommen 26.06.---- zurück an Lizzy1984w Viel Spaß beim lesen. :-)

    Mehr
    • 79

    melanie_reichert

    28. June 2013 um 06:45
  • Tolles Buch

    Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

    schokoloko29

    31. May 2013 um 21:35

    Eine ältere Dame und ihre schwarze Friseurin haben sich mit den Jahren immer vertrauter miteinander gemacht, so dass eine Freundschaft entstand. So war es auch nicht verwunderlich, dass die ältere Frau sie bat bei einer Autofahrt von Texas nach Cincinati zu begleiten und sie zu fahren. Während der Autofahrt erzählt die 90 jährige Dame ihre Lebensgeschichte und ihre Liebe zu einem schwarzen Mann in den 1940er Jahren in den Südstaaten... Eigene Meinung: Dieses Buch wird aus verschiedenen Perspektiven und Zeitsprüngen erzählt. Mir persönlich hat mir mehr die Geschichte der alten Dame interessiert und wie sie mit den Widrigkeiten im Leben umgegangen ist. Leider war das Buch an manchen Punkten etwas vorausschauend und clichéehaft. Alles in allem ein sehr schönes Buch, welches man lesen sollte und einen nicht unberührt lässt.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks